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121

Freitag, 12. Februar 2010, 13:24

Das WIENER BLUT ist eine Aufzeichnung einer Aufführung des Seefestspiele Mörbisch von 2007 unter Rudolf Bible mit Margarete Klobucar sowie Daniel und Harald Serafin.

Ich fand sie damals nicht überwältigend. Allerdings mag ich auch die Operette nicht so besonders, denn sie ist halt doch nur ein Srauß-Pastiche.

:wink: Rideamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

122

Sonntag, 14. Februar 2010, 09:53

Jetzt gleich (10:00 Uhr) im SWR-Fernsehen:

Meisterklasse - Ein Jahr mit den Opernprofis von morgen (1/3)

Für die sieben jungen Talente gilt es keine Zeit zu verlieren: Ihr erstes Ziel ist, die Direktion der Bayerischen Staatsoper von ihrem Können zu überzeugen, um sich zügig Nebenrollen in aktuellen Opernproduktionen zu sichern. Dafür werden sie von Laurent Pillot und dessen Team mit Übungen zu Stimmtechnik, mit hochklassigem Schauspieltraining, Sprach- und Gesangsunterricht vorbereitet. Denn auf der Opernbühne zählt letztlich nur eines: Der Funke muss überspringen! Sie müssen einerseits technisch perfekt singen, andererseits immer auch Individualität und Emotionen transportieren - eine Gratwanderung. Der Druck ist hoch, die Konkurrenz hart. Alle wissen, was auf dem Spiel steht.

Neben ersten Auftritten auf der Opernbühne in 'Die Zauberflöte' und 'Hänsel und Gretel' bekommen die jungen Sänger Gelegenheit, ihr Talent in einem Nymphenburger Schlosskonzert unter Beweis zu stellen. Und bald wartet schon die nächste Herausforderung: Die Sänger der Meisterklasse sollen anlässlich eines Adventskonzerts unter der Leitung von Kent Nagano, dem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, eine Mozartmesse singen ...

123

Sonntag, 14. Februar 2010, 11:17

Heute, 20:00 - 3sat

Ludwig van Beethoven
Missa Solemnis

Christian Thielemann
Sächsische Staatskapelle Dresden

Krassimira Stoyanova
Elina Garanca
Michael Schade
Franz-Josef Selig

Mit einem alljährlichen Konzert erinnern der Staatsopernchor und die Staatskapelle Dresden
seit 1951 an die Zerstörung Dresdens in der Nacht auf den 14. Februar 1945. Anlässlich
dieses Gedenkens dirigiert Christian Thielemann im Februar 2010 Ludwig van Beethovens
monumentales Sakralwerk "Missa Solemnis".


3sat zeigt das Gedenkkonzert live aus der Semperoper Dresden.

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124

Freitag, 26. Februar 2010, 20:14

Debussy: Pelléas et Mélisande

Arte -TV; Montag, 8. März 2010 um 23.50 Uhr - ca. 03:00

Interpreten:
Amel Brahim-Djelloul,
Jean-François Lapointe,
Laurent Naouri,
Magdalena Kozena

Choeur de Radio France; Orchester: Orchestre National de France
Dirigent: Bernard Haitink

Frankreich, 2007, 170mn

Wurde bereits vorher schon mal von Arte gesendet.
Dabei handelt es sich eine der fetzigsten Pelleas-Wiedergaben, vor allem dem Orchestre National de France unter Haitink wegen.

:wink:
„Wenn jemand Raketen auf mein Haus schießen würde, in dem meine beiden Töchter nachts schlafen, würde ich alles in meiner Macht Stehende tun, das zu stoppen“
Barack Hussein Obama

125

Montag, 1. März 2010, 14:05

Di., 02.03.2010 - WDR Fernsehen - 23.15-0.00 Uhr


Ferne Klänge -
Auf den Spuren verschollener Musik des 20. Jahrhunderts

D Dok. 2009 - 43:00

Mit Kolja Lessing
Buch und Regie: Bernhard Pfletschinger


Weitere Infos siehe hier


:wink:
Johannes

126

Dienstag, 2. März 2010, 06:59

Für die Operetten - Freunde!

Im März gibt der ZDF Theaterkanal ejn Schmankerl.

Leo Fall - Madame Pompadour.

Fernsehfassung , BR Deutschland, 1974

mit Ingeborg Hallstein, Adolf Dallapozza, Barbara Capell, Julia Migenes, Hans Clarin, Karl Lieffen, Dirk Dautzenberg u.a., Münchener Philharmoniker, Münchner Chorgemeinschaft, Dir.: Wolfgang Ebert

Termine: am Domnnerstag den 4.3. um 11,40 Uhr am 9.3., am 21.3. immer um 11,40 - 13,10 Uhr,

26.3., und 31.3.2010 .- keine Sendezeit angegeben.

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127

Freitag, 19. März 2010, 15:25

Bach : Matthäuspassion

3sat ; 02.04.10; 21:00- 23:45

Mit den Solisten: Christoph Prégardien (Evangelist),
Simon Kirkbride (Christusworte),
Dorothée Mields (Sopran),
Hana Blaziková (Sopran),
Damien Guillon (Altus),
Robin Blaze (Altus),
Colin Balzer (Tenor),
Hans Jörg
Mammel (Tenor),
Matthew Brook (Bass) und
Stephan MacLeod (Bass)

Chor: Collegium Vocale Gent
Orchester: Collegium Vocale Orchestra
Musikalische Leitung: Philippe Herreweghe

Kölner Philharmonie, 28.3.2010


:wink:
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Montag, 22. März 2010, 13:48

Gustav Mahler: 3. Sinfonie

WDR; Freitag 02.04.2010; 09:30 bis 11:10

Brigitta Svendén (Mezzosopran),
Knaben der Chöre am Kölner Dom
Damen des WDR Rundfunkchors Köln
WDR Sinfonieorchester Köln

Leitung: Semyon Bychkov

:wink:
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Samstag, 27. März 2010, 10:33

Heute, 21:05 Uhr - arte

Bayreuth: Götterdämmerung

(Dokumentation - Deutschland, 2008, 90min)

Zitat

In Deutschland gelten die Bayreuther Festspiele jeden Sommer als eines der Kulturereignisse des Jahres. Der Dokumentarfilm ist eine filmische Momentaufnahme des Sommers 2008, jenem Sommer, in dem der kürzlich verstorbene Wolfgang Wagner von seiner Funktion als Leiter der Festspiele zurücktrat : Zu diesem Zeitpunkt steckten die Festspiele in einer tiefen Krise , denn die Frage, wer künftig die Macht auf dem Grünen Hügel inne habe, sorgte für einen lang anhaltenden Streit. Der Dokumentarfilm thematisiert Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bayreuther Festspiele und gewährt seltene Einblicke hinter die Kulissen der Wagner-Werkstatt. Ein für diese Produktion geführtes Gespräch zwischen Wolfgang Wagner ist wahrscheinlich das letzte Filmdokument vom Patriarchen und gewissermaßen so etwas wie sein Vermächtnis.

In allen Opernhäusern der Welt stehen Werke Richard Wagners auf dem Spielplan, doch nirgends ist der Mythos Wagner so lebendig wie in Bayreuth. Ende Juli und im August jeden Jahres pilgern die Wagnerianer ins Festspielhaus auf dem "Grünen Hügel", um dem Gesamtkunstwerk Wagner zu huldigen. In das Festspielhaus, das nur zu einem einzigen Zweck erbaut wurde, der Pflege und der festlich umrahmten Aufführung des Hauptwerks Richard Wagners.
Und dieser Ort ist nach wie vor als Arbeitsort einzigartig. Abgesehen von der magischen Wirkung auf die verpflichteten Künstler, sich am Ort des Meisters selbst seiner Kunst hinzugeben, und abgesehen vom fantastischen, unverwechselbaren Klang des Festspielhauses, sind die Arbeitsbedingungen außergewöhnlich. Nirgendwo sonst wird derart intensiv und lang geprobt und ausprobiert.
In den ersten 100 Jahren ihrer Geschichte waren die Bayreuther Festspiele zugleich Maßstab und Avantgarde. Doch vieles vom Mythos Bayreuth ist heute nur noch Geschichte. Während die Opern Richard Wagners international zu den meistgespielten Klassikern avanciert sind - nicht zuletzt auch durch die Pionierarbeit der Bayreuther Festspiele - stecken die Festspiele selbst in einer tiefen künstlerischen Krise.
Schon lange gilt Bayreuth weder international noch national als Schrittmacher der Pflege und Neuinterpretation des Wagnerschen Werks. Auch im globalen Wettbewerb um die besten Sänger zieht Bayreuth mehr und mehr den Kürzeren. So sehen sich die Festspiele seit Jahren der Kritik ausgesetzt, nur noch zweite Wahl zu sein, schwankend zwischen Biedersinn und Spaßbad der Opernszene.
Geblieben ist Bayreuth der Stellenwert als gesellschaftliches Ereignis. Keine Kulturpersonalie der Welt wird derart leidenschaftlich öffentlich verhandelt wie der Bayreuther Nachfolgestreit. Mittlerweile gibt es h für die Leitungsfrage eine Lösung. Die Ära des über ein halbes Jahrhundert herrschenden Göttervaters Wolfgang Wagner ging jedenfalls am 31. August 2008 zu Ende.

Erstmals durfte während einer Aufführung im legendären Bayreuther Orchestergraben gefilmt werden. Dabei entstanden Studien von höchster Intimität zur Arbeit des Dirigenten Christian Thielemann. Mit großem filmtechnischen Aufwand begleiteten die Filmemacher eine zweitägige Orchesterprobe Thielemanns zur "Götterdämmerung". Ein für diese Produktion geführtes Gespräch zwischen Wolfgang Wagner und dem Dirigenten ist wahrscheinlich das letzte Filmdokument vom Patriarchen und gewissermaßen so etwas wie sein Vermächtnis.
Außerdem konnten Proben der aktuellen Neuinszenierungen gedreht werden, unter anderem von Katharina Wagners "Meistersinger von Nürnberg". Und Mitglieder der Familie Wagner sowie führende Wagner-Interpreten standen für Interviews zur Verfügung.
Bei ihren Recherchen haben die Filmemacher eine einzigartige Sammlung von historischem Filmmaterial und Fotos zur Geschichte der Bayreuther Festspiele zusammengetragen. Die frühesten Filmaufnahmen zeigen das Festspielhaus, die Villa Wahnfried und die Familie Wagner im Jahr 1919. Einzigartige Privatfilme dokumentieren die Besuche Hitlers seit 1933. Große Inszenierungen wurden seit den 70er Jahren fürs Fernsehen aufgezeichnet und sind in Ausschnitten zu sehen.
In drei Akten erzählt Wagners "Götterdämmerung" vom endgültigen Zerfall der bestehenden Ordnung, vom Ende und Tod der Götter und der Menschen. Mehr als jede andere ist gerade diese Oper zum Symbol für die Geschichte der Bayreuther Festspiele geworden. Dort wurde sie am 17. August 1876 uraufgeführt. Und für jeden Dirigenten und jeden Regisseur ist dieses abschließende Werk von Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" ein besonderes Ereignis.

("www.arte.tv.de")

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Samstag, 27. März 2010, 15:56

danke für den Tipp, hatte noch eine Zapfstelle frei...
:wink:
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Montag, 12. April 2010, 23:14

Montag, 19. April 2010 - 22.25 Uhr - arte TV: Marthalers Großherzogin von Gerolstein

Darsteller: Agata Wilewska (Wanda), Altea Garrido (Botschafterin ), Anne Sofie von Otter (Großherzogin), Bendix Detleffsen (Ein Pianist ), Carina Braunschmidt (Honorarkonsulin), Christoph Homberger (General Boum), Jürg Kienberger (Pressesprecher), Karin Gamboni (Boutiqueangestellte), Karl-Heinz Brandt (Baron Puck ), Norman Reinhardt (Fritz), Raphael Clamer (Waffen- und Notenhändler ), Rolf Romei (Prinz Paul), Ueli Jäggi (Privatsekretär)
Komponist: Jacques Offenbach
Ausstattung: Anna Viebrock
Inszenierung: Christoph Marthaler
Chor des Theater Basel, Kammerorchester Basel
Dirigent: Hervé Niquet

(Deutschland, 2010, 132mn)
Wiederholungen:
02.05.2010 um 09:50

:wink: Talestri

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Samstag, 24. April 2010, 09:26

Arte-TV; Sonntag, 2. Mai 2010 um 19:15 - 20:00

Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1, 2 und 3

R. Accademia Filarmonica di Bologna :juhu:
Claudio Abbado :juhu:

wurde bereits von Arte ausgestrahlt. fetzige Wiedergabe (leider nur die ersten 3; NDR-Kultur hatte dank Viviane Hagener :juhu: (2009, Meck-Pom) den kompletten Zyklus - ebenfalls eine tolle Wiedergabe - gesendet)

Wiederholungen:
05.05.2010 um 06:00
11.05.2010 um 06:00
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Montag, 26. April 2010, 18:49

Mo., 26.04.2010 - ARTE - 22.05-23.00 Uhr


Prokofjew: Das unvollendete Tagebuch
F Dok. 2010 - 52:00


Eine neue französische Dokumentation über das musikalische Schaffen und Privatleben von Sergej Prokofiews "Auslandsperiode" (1918-1936), die nun mithilfe eines kürzlich aufgefundenen Tagebuchs und Interviews mit Sohn und Enkel des Komponisten sowie seines Biografen u. a. Einblicke in den bislang weitgehend unbekannten Lebensabschnitt gewährt.


Autoren: Sherman Snukal, Yosif Feyginberg

Regie: Yosif Feyginberg


Wiederholungen:
So., 02.05.2010 - ARTE - 6.00- 6.55 Uhr
Mo., 03.05.2010 - ARTE - 10.00-10.55 Uhr
Fr., 07.05.2010 - ARTE - 5.00-5.55 Uhr
Sa., 08.05.2010 - ARTE - 13.05-14.00 Uhr



:wink:
Johannes

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134

Dienstag, 27. April 2010, 20:08

Bizet: Carmen

BR; Donnerstag, 06.05 21:14 - 00:10
Elina Garanca (Carmen),
Anna Netrebko (Micaela),
Massimo Giordano (Don José),
Ildebrando D'Arcangelo (Escamillo) u. a.;
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper,

Dirigent: Mariss Jansons

:wink:
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Dienstag, 27. April 2010, 20:24

Carmen leider ohne Originalcarmen und Originaldirigenten!

Ersatz: Nadia Krasteva und Nelsons!

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Mittwoch, 28. April 2010, 17:01

vielleicht wird es ja trotzdem eine fetzige Carmen-Wiedergabe, so wie die in Paris unter Gardiner oder mit den Berlinern unter Karajan (Studiokonserve, trotzdem gut) ....

:wink:
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Mittwoch, 5. Mai 2010, 10:25

Samstag, 8. Mai 2010 um 15.05 Uhr - ARTE

Spezialausgabe von "La Nuit / Die Nacht" zu Mozarts Don Giovanni

Diesmal kommt "La Nuit - Die Nacht" mit einer Spezialausgabe zu Mozarts "Don Giovanni" anlässlich der Europäischen Operntage 2010.

Welchen Herausforderungen muss sich das Fernsehen stellen, wenn es gilt, eine Oper wie Mozarts "Don Giovanni" zu filmen?
Wie gelingt es, aus der Aufführung einer solchen Oper ein echtes Fernsehereignis zu machen und nicht bloß die passive Aufzeichnung eines großartigen Bühnenstücks, das seinen eigenen szenischen, räumlichen, emotionalen und natürlich auch musikalischen Gesetzen folgt? Mit anderen Worten, was bedeutet es, ein Fernsehwerk herzustellen, obwohl das Medium Fernsehen keines der Elemente beherrscht, die das Bühnenwerk, das es sich aneignen will, charakterisieren und beleben.
Diese und weitere Fragen hat sich der französische Regisseur Paul Ouazan gestellt, als es hieß, den "Don Giovanni" von Yoshi Oïda aufzuzeichnen. Dabei handelt es sich um eine sehr schlichte Inszenierung, die mit einem Minimum an Bühnenausstattung auskommt und so dem Austausch zwischen den Sänger-Schauspielern den Vorrang gibt. Auf diesen Austausch, so schrieb Oïda einmal, müssen sich die Darsteller einlassen, um die spezifisch theatralische Emotion hervorzubringen.
Paul Ouazan übernimmt Yoshi Oïdas Konzeption und Akzentsetzungen. Er hält sich eng an die von Mozart und Da Ponte ausgedachten Gestalten. Aus dieser Grundeinstellung heraus ist eine Drehästhetik entstanden. Yoshi Oïda brachte eine theatralische Emotion hervor, David Stern eine musikalische. "La Nuit - Die Nacht" konnte kein geringeres Ziel verfolgen, als eine spezifische Fernsehemotion zu schaffen.

138

Mittwoch, 5. Mai 2010, 10:29

Samstag, 8. Mai 2010 um 20.25 Uhr - ARTE

Jules Massenet: Don Quichotte (Live aus Brüssel)

Die Oper "Don Quichotte" des französischen Komponisten Jules Massenet (1842-1912) ist seit über 50 Jahren erstmals wieder am Brüsseler Théâtre de la Monnaie zu erleben. Und das gleich als zweifaches Ereignis: Der gefeierte Bassist José van Dam sagt der Brüsseler Bühne Adieu, und zum ersten Mal inszeniert der Regisseur Laurent Pelly an dem berühmten belgischen Haus. Das auf Cervantes' Roman basierende Werk dirigiert Marc Minkowski. Durch den Festabend, der zudem auf den Europäischen Tag der Oper fällt, führt Corinne Boulangier.

Don Quichotte, der "Ritter von der traurigen Gestalt", lebt in einer Traumwelt, in der es ritterlich und gerecht zugeht. In Begleitung seines treuen Schildknappen Sancho Pansa durchquert er Spanien auf der Suche nach heroischen Siegen, die seiner selbstverliehenen Bedeutung würdig sind. So im Kampf gegen die Windmühlen, jener tragikomischen Episode, die zu den von Massenet aus Cervantes' Roman Übernommenen zählt. Der französische Komponist verarbeitete die melancholische Vorlage zu einem Werk von stilistischer Vielfalt, mit typisch spanischen und französischen Klängen, volksliedhaften Partien und Elementen der romantischen Oper. Er verband den Stil der Alten Musik mit Harmonien und Orchestrierungen des "Fin de Siècle".
Als Jules Massenet 1910, im Alter von 68 Jahren, seinen "Don Quichotte" komponierte, stand er auf dem Höhepunkt seines durch die Oper "Manon" begründeten Ruhmes. Für den "Don Quichotte", eine "heroische Komödie in fünf Akten", setzte er seine ganze Fantasie und sein ganzes melodisches Empfinden ein und machte Humor und Gefühl zu Triebfedern der Handlung. Er verband typisch spanische und französische Elemente mit Volksliedern und Anleihen bei der romantischen Oper. Die Vorlage des Librettos von Henri Cain war nicht unmittelbar Cervantes' Roman "Don Quichotte", sondern das gleichnamige Drama von Jacques Le Lorrain (1904). Ein verarmter Landadliger bildet sich ein, in der Zeit des Rittertums zu leben, und stürzt sich aus Liebe zu seiner Dulcinea in tragikomische Abenteuer. Die Handlung konzentriert sich auf das Lebensende des Ritters, als dieser mit der Wirklichkeit - verkörpert durch den treuen, unerschütterlichen Sancho Pansa - konfrontiert wird. Die Uraufführung der Oper 1910 in Monte Carlo war ein überwältigender Erfolg. Noch im selben Jahr wurde sie am Théâtre de la Monnaie mit Fjodor Schaljapin als Don Quichotte aufgeführt; seit über 50 Jahren stand sie dort nicht mehr auf dem Programm.
Die Neuinszenierung ist dem außergewöhnlichen Ereignis angemessen: Es dirigiert Marc Minkowski und die Regie führt Laurent Pelly. Die beiden Künstler kennen sich gut und haben bereits gemeinsam inszeniert: "Orpheus in der Unterwelt" in Genf, "Platée" an der Pariser Oper, "Die Schöne Helena" im Théâtre du Châtelet in Paris und an der English National Opera sowie "Hoffmanns Erzählungen" in Lausanne.
Marc Minkowski war schon zu Beginn der Spielzeit mit Haydns "Pariser Symphonien" am Théâtre de la Monnaie vertreten. Jetzt übernimmt er die Leitung des "Orchestre symphonique de la Monnaie" und dirigiert zum ersten Mal ein Werk von Jules Massenet. Unterstützt wird er von dem jungen britischen Dirigenten Nicholas Jenkins, der ihm seit 2005 assistiert. Jenkins leitet auch den Chor in Minkowskis Ensemble "Les Musiciens du Louvre" und ist Musikalischer Leiter der New Sussex Opera.
Zum ersten Mal zeigt La Monnaie eine Arbeit von Laurent Pelly. Der Künstler, der mit 18 Jahren sein eigenes Theaterensemble gründete, besticht durch Inszenierungen verschiedenster Autoren wie Labiche, Majakowski, Marivaux, Philippe Adrien, Shakespeare, Carlo Goldoni oder Alan Bennett. Nach über 50 Theaterstücken inszenierte der mit "Orpheus in der Unterwelt" seine erste Oper. Es folgten "Die Regimentstochter" am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Oper und an der Metropolitan Opera von New York, "Das Liebeselixier" an der Pariser Oper und in Covent Garden, "Hänsel und Gretel" in Glyndebourne, "Pelléas et Mélisande" am Theater an der Wien, "Manon" in Covent Garden und "Platée" , eine Inszenierung, die er an der Santa Fe Opera wiederaufnahm. Für die Kostümentwürfe zeichnet er selbst verantwortlich, beim Bühnenbild arbeitet er mit Barbara de Limburg und bei der Beleuchtung mit Joël Adam zusammen.
Seit seinem ersten Auftritt im Königlichen Brüsseler Opernhaus La Monnaie im Jahr 1985 in "Boris Godounov" gilt José van Dam als einer der besten Bassisten seiner Zeit und feiert weltweit Triumphe. Er gastiert an allen großen Opernhäusern der Welt von Paris über New York, Berlin, Mailand, Wien bis London. Dank seiner außergewöhnlichen musikalischen und darstellerischen Fähigkeiten interpretierte er alle großen Titelrollen: "Falstaff" und "Simon Boccanegra" , "Don Giovanni" , "Boris Godunow" , "Der fliegende Holländer" , "Wilhelm Tell" , "Wozzeck" , "Gianni Schicchi" und "Saint François d'Assise" (Messiaen; Uraufführung an der Pariser Oper). Ferner trat er in folgenden Rollen auf: Philippe II. in "Don Carlos" , Hans Sachs und Amfortas in den "Meistersingern von Nürnberg" und "Parsifal" , Jochanaan in "Salome" , Mephisto (in Gounods "Faust" und in Berlioz' "Fausts Verdammnis"), Golaud in "Pelléas et Mélisande" , Selim in "Il Turco in Italia" und Scarpia in "Tosca" . Mit Glanzrollen trug er zum Erfolg vieler Opernproduktionen des Théâtre de la Monnaie. Van Dam ist auch ein gefeierter Konzert-, Oratorien- und Liedersänger. In Gérard Corbiaus Film "Maestro" verkörperte er einen Opernstar und in Joseph Loseys Verfilmung von Mozarts "Don Giovanni" den Leporello. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen: den Ehrendoktor der Universität Montréal, den Titel "Kammersänger" der Stadt Berlin, den französischen Orden "Commandeur des Arts et Lettres" und den Adelstitel "Baron" - verliehen von König Albert II. von Belgien. Im Théâtre de la Monnaie, dem van Dam treu verbunden ist, gibt er auch seinen Bühnenabschied, und zwar in einer seiner Paraderollen: als Don Quichotte in Jules Massenets gleichnamiger Oper.
Silvia Tro Santafé ist in der Spielzeit 2008/2009 am Théâtre de la Monnaie in Rossinis "Cenerentola" aufgetreten und übernehmen jetzt die Rolle der Dulcinea. Sie studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt Valencia , dann an der Juilliard School New York. Ihr Operndebüt gab sie 1992 beim Rossini-Festival von Pesaro in der Rolle der Lucilla ("La Scala di seta"). Rossini ist ein Schwerpunkt ihres Repertoires. So sang sie an weltweit bedeutenden Opernhäusern die Rosina ("Il Barbiere di Siviglia"), die Isabella ("L'Italiana in Algeri") und das Aschenputtel ("La Cenerentola").
Sancho Pansa wird von Werner Van Mechelen interpretiert. Er ist an der Monnaie sehr präsent. Dort sang er folgende Partien: Nazarener ("Salome", Strauss), Allazim ("Zaide", Mozart), Tracollo ("Livietta e Tracollo", Pergolese), Manuel ("Ay Amor!", de Falla), Theo ("Triumph of Spirit over Matter", Henderickx), Nuntio ("OEdipus Rex", Strawinsky), die Titelrolle in "Wozzeck" und Nekrotzar ("Le Grand Macabre", Ligeti). In der Spielzeit 2009/10 tritt er dort in mehreren Wiederaufnahmen auf.
Pedro, Garcias, Rodriguez und Juan werden von den jungen Sängern des Young Artists Programme und des Queen Elisabeth College of Music gesungen.

139

Samstag, 8. Mai 2010, 18:57

ZDF Theaterkanal am Montag,10.Mai um 20:45 (90 Min.)

"Satchmo - Louis Amstrong"

"Onkel Satchmo" ist mir seit meiner Jugendzeit hauptsächlich als ein sympathischer ,immer lächelnder, immer schwitzender ,mit weissem Tachentuch und heisserer ,krächzender Stimme ,älterer Jazztrompeter in Erinnerung.

Diese spannende,aber auch rührende Biografie mit vielen musikalischen Ausschnitten seiner Jazzlaufbahn zeigten mir,welch ein hervorragender Musiker er war.Ich habe diese Dokumentation vorige Woche gesehn,werde mir die Wiederholung am Montag nocheinmal ansehen bzw.aufnehmen.

Also wirklich sehenswert,auch für diejenigen,die Louis Amstrong bereits sehr gut kennen und schätzen.

Liebe Grüße

Mozartinaa,die sich demnächst einige seiner berühmtesten Aufnahmen bestellen möchte. Für Tipps wäre ich natürlich sehr dankbar.
" Ich suche Noten, die sich mögen ." ( Mozart mit 6 Jahren )

140

Freitag, 14. Mai 2010, 10:34

Montag, 17.05., 22:10 Uhr - arte

Ruggero Leoncavallo: I Pagliacci (Oper Zürich)

Musikalische Leitung: Stefano Ranzani
Inszenierung: Grischa Asagaroff

Nedda: Fiorenza Cedolins
Canio: José Cura
Tonio: Carlo Guelfi
Silvio: Gabriel Bermúdez
Peppe: Martin Zysset
Due contadini: Uwe Kosser, Christopher Hux

Weitere Infos:
"http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/_E2_80_9EPagliacci_E2_80_9D-von-Leoncavallo/3160222.html"

141

Dienstag, 18. Mai 2010, 18:17

Fr., 21.05., 11:30 - 3sat


Stolperstein - Wenn Phantasie das Licht ersetzt
(Film von Brigitte Hausner)


Douglas Yates errang als Baritonsänger den "National Council Award" an der Metropolitan Opera in New York. Heute unterrichtet er Nachwuchstenöre, Sopranistinnen und gesangsbegabte Kinder. Ein Augenleiden ließ den erfolgreichen Bariton nahezu erblinden. Den Traum von der ganz großen Karriere an der Oper hat er im Grunde seines Herzens nie aufgegeben, doch der Amerikaner, der heute in Franken lebt, muss sich erst wieder erneut seinen festen Platz in der Musikwelt erobern. Mit seiner unprätentiösen und natürlichen Art gewinnt der Texaner spielend das Vertrauen von Kindern. Eine ganze Gruppe zu unterrichten ist für den Sänger allerdings Neuland. Zwischen acht und 14 Jahren sind die Jungen und Mädchen, die an der Musikakademie in Hammelburg mit ihm zusammen Wolfgang Amadeus Mozarts "Zauberflöte" erarbeiten. Auch die Musik der Romantiker Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms, Maurice Ravel und Richard Strauß sowie George Gershwin liegen Douglas Yates am Herzen.
Der Film "Stolperstein" porträtiert den Bariton. In Gesprächen blickt er zurück auf seine Kindheit, sein Elternhaus und seine Jugendzeit.

("www.3sat.de")

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142

Freitag, 4. Juni 2010, 09:02

Das Diotima Quartett spielt Dusapin (geb. 1955)

ARTE TV; Sonntag 13.06.10 11:00 - 12:00

Konzertaufzeichnung vom 60. Festival von Aix-en-Provence

es wird leider nicht genannt, welche Quartette Dusapins vom Quatuor Diotima gespielt werden (hoffentlich ist Pascal Dusapins 2. Streichquartett dabei)

Der Name des Streichquartetts ist eine Hommage an Luigi Nonos Werk "Fragmente - Stille, an Diotima" (1980). Dieses Quartett von Luigi Nono gehört zu den größten Kammermusikwerken, die bisher komponiert wurden.

Wiederholungen im Arte TV: 21.06.2010 um 06:00

:wink:
„Wenn jemand Raketen auf mein Haus schießen würde, in dem meine beiden Töchter nachts schlafen, würde ich alles in meiner Macht Stehende tun, das zu stoppen“
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Sonntag, 6. Juni 2010, 14:25

Heute in 3sat 20.15 Uhr

La Périchole Opéra-bouffe von Jacques Offenbach
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy


Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlinunter der Leitung von Markus Poschner

Périchole - Karolina Gumos
Piquillo - Johannes Chum
Don Andrès - Roger Smeets
Graf Miguel de Panatellas - Peter Renz

Inszenierung - Nicolas Stemann
Fernsehregie - Andreas Morell
Deutsche Textfassung - Bernd Wilms

:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

144

Sonntag, 6. Juni 2010, 15:07

7. Juni, 22.00 Uhr auf Arte: Kap der guten Stimmen

Kap der guten Stimmen - Südafrika im Opernrausch
Wiederholungen: 13.06.2010 um 06:00
(Deutschland, 2009, 53mn). NDR. Regie: Ralf Pleger

Zitat

Südafrika hat die Oper für sich entdeckt! Vor allem die Jugendlichen des weiten Landes begeistern sich für Operngesang. Selbst in den entlegensten Winkeln trifft man Teenager, meist Schwarze, die mit klangvollen Stimmen Arien von Mozart und Verdi schmettern, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres. Das ist weit mehr als eine Kuriosität, denn bis in die 90er Jahre war die Oper in Südafrika allein der weißen Elite vorbehalten. Was also hat es mit dieser erstaunlichen südafrikanischen Opernbegeisterung auf sich?
Singen ist in Südafrika so populär wie Fußball. Das liegt in der starken Chortradition begründet: Fast alle Südafrikaner singen in Chören. Das Land am Kap der Guten Hoffnung verfügt deshalb über ein enormes Potenzial an hervorragenden Stimmen. Die Cape Town Opera, Afrikas einziges Opernhaus mit ganzjährigem Spielbetrieb, hat dies erkannt. Einmal im Jahr reist deshalb ein Kleinbus mit den besten Nachwuchssängern des Opernhauses durch ganz Südafrika.
Die jungen Opernstars sollen Schüler mit ihrem Gesang begeistern und zugleich nach neuen Stimmtalenten Ausschau halten. Der Film erzählt die Geschichte von dieser abenteuerlichen Reise durch Südafrikas Provinzen, von der Begeisterung junger Südafrikaner für die Operntruppe aus Kapstadt und von der Entdeckung ungeahnter Stimmwunder.
Die tourende Sängertruppe ist so unterschiedlich zusammengesetzt wie die Vielvölkernation Südafrika: Schwarze, Weiße und Coloureds, die südafrikanischen Farbigen. Ihre persönlichen Geschichten sind berührend und zum Teil erschütternd: Viele Schwarze stammen aus den Townships und sind dort in großer Armut aufgewachsen. Der Film stellt sie als starke, selbstbewusste junge Künstlerpersönlichkeiten vor und liefert so überraschende Einblicke in das Lebensgefühl der Post-Apartheid-Generation.


http://www.arte.tv/de/programm/242,date=7/6/2010.html

145

Montag, 14. Juni 2010, 08:24

Gestern verpasst, aber es gibt eine Wiederholung:

SF1 Sonntag, 20. Juni, um 5.35 Uhr auf SF 1
"Robert Schumanns verlorene Träume"



In ihrem Film «Robert Schumanns verlorene Träume» bestätigen Regisseur Volker Schmidt-Sondermann und Buchautor Axel Fuhrmann nicht das Klischee
des melancholischen Romantikers Robert Schumann. Vielmehr sind sie mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen biografisch einem Menschen auf der Spur, der mit unbändiger Energie und Willenskraft seine Ziele verfolgte und der trotz vielfachen Scheiterns bis zuletzt immer wieder neuen Mut schöpfte.
Die aufwendig inszenierte Filmbiografie zeichnet anhand dokumentarischerAufnahmen an Originalschauplätzen in Zwickau, Dresden, Leipzig, Heidelberg, Düsseldorf und Bonn, historischem Archivmaterial, Spielszenen und Experteninterviews das Leben Robert Schumanns nach und verdeutlicht, wie eng Werk und Leben des Romantikers miteinander verbunden sind.




Sonntag, 4. Juli, um 23.05 Uhr auf SF 1

Stars: Gustav Mahler. Meine Zeit wird kommen


Am 7. Juli 2010 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Komponisten, Dirigenten und Hofopern-Direktors Gustav Mahler. Der Spiel-Dokumentarfilm «Meine Zeit wird kommen» der Regisseurin Beate Thalberg basiert auf den Tagebüchern von Natalie Bauer-Lechner - der Bratschistin und innigen Vertrauten des Komponisten. Er beschreibt Mahlers Leben und seinen beruflichen Aufstieg bis zu seiner Heirat mit Alma Schindler - und macht darüber hinaus auch eine bisher unerschlossene Quelle zum tieferen Verständnis der Persönlichkeit von Gustav Mahler zugänglich.
Drei Jahre hat die Regisseurin an diesem Film gearbeitet. Es gelang ihr,die Original-Tagebücher Bauer-Lechners einzusehen, die sich in Paris inPrivatbesitz befinden und seit 60 Jahren niemandem zugänglich waren. Ein Auszug aus den Aufzeichnungen wurde 1923 «unter Weglassung alles allzu Persönlichen veröffentlicht.
Seitdem zitiert die Wissenschaft daraus wichtige Äusserungen Gustav Mahlers zur Entstehung seiner Werke. Natalie Bauer-Lechner aber geriet zur Fussnote. Bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen über ihre Zeit mit dem Komponisten.


:wink:
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

146

Donnerstag, 17. Juni 2010, 13:50

Samstag, 19.Juni 3sat 20.15 - 22.15

Kepler
Eine Oper von Philip Glass
Landestheater Linz, 2009

Kepler: Martin Achrainer
Mit Cassandra McConnell (Sopran), Karen Robertson (Sopran),Katerina Hebelkova (Mezzosopran), Pedro Velàzquez Diaz(Tenor)u.a.
Libretto: Martina Winkel
Chor: Landestheater Linz
Orchester:Bruckner Orchester Linz
Musikalische Leitung: Dennis Russell Davies
Inszenierung: Peter Missotten

Für die Stadt Linz komponierte Glass im Kulturhauptstadtjahr 2009 die Oper "Kepler" über den großen Astronomen und Mathematiker. "Ohne echtes Wissen ist das Leben tot", dieses Credo wird Johannes Kepler zugeschrieben, und ihm spürt auch der US-amerikanischeKomponist Philip Glass in seinem Auftragswerk nach. Nicht die Biografie des Wissenschaftlers steht für Glass im Mittelpunkt,sondern die Dinge, die das Leben Keplers bestimmt haben: Gegenreformation und Umbruch, religiöse Kämpfe und Krieg, Religion und Wissenschaft.
Das Libretto zur Oper, die eine Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Dirigenten Dennis Russell Davies und dem Golden-Globe-Gewinner Philip Glass ist, stammt von der österreichischen Theatermacherin Martina Winkel. Solisten und Chor des Landestheaters sowie das Bruckner Orchester Linz interpretieren unter der Leitung von Dennis Russell Davies die mitreißende Musik, der flämische Regisseur Peter Missotten hat eine faszinierende Umsetzung geschaffen.
3sat zeigt eine Aufzeichnung der Uraufführung, die am 20. September 2009 im Landestheater Linz stattfand.


Danach (22.15 - 23.15) gibt es eine Dokumentation "Kepler, Galilei und der Himmel".
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

147

Donnerstag, 17. Juni 2010, 13:56

Sonntag, 20.Juni, 10.15 - 12.15

Mariss Jansons dirigiert Arnold Schönberg: Gurre-Lieder
Philharmonie am Gasteig, München,
Oktober 2009
Solisten: Tove (Sopran) Deborah Voigt, Waldtaube (Mezzosopran) Mihoko Fujimura,Waldemar (Tenor) Stig Andersen, Narr (Tenor) Herwig Pecoraro, Bauer und Sprecher (Bariton) Michael Volle.

Chor: NDR Chor
Chor: MDR Rundfunkchor
Chor: Chor des BR
Orchester: Symphonieorchester des BR
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

148

Montag, 21. Juni 2010, 16:59

Heute, 21:45 Uhr - arte

ELEKTRA


aus dem Festspielhaus Baden-Baden

ML: Christian Thielemann
Insz.: Herbert Wernicke

Linda Watson (Elektra)
Jane Henschel (Klytämnestra)
Manuela Uhl (Chrysothemis)
René Kollo (Aegisth)

Wiederholungen:
27.06.2010 um 10:10
04.07.2010 um 01:00

149

Mittwoch, 23. Juni 2010, 11:28

26.06.2010, ORF 2, 20.15 - 23.50 Uhr:


EIN MARSCHALL DER BÜHNE…" - WELTSTARS VERABSCHIEDEN IOAN HOLENDER

:wink: :wink:


Grüße aus München

Kristin

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150

Freitag, 25. Juni 2010, 14:07

Mozart Don Giovanni

Arte TV; Montag, 5. Juli 2010; 21.25 - 00:45

Kerstin Avemo,
Kristina Opolais,
Kyle Ketelsen,
Marlis Petersen
Anatoli Kotscherga,
Bo Skovhus,
Colin Balzer,
David Bizic,


Orchester: Freiburger Barockorchester
English Voices

Dirigent: Louis Langrée

Inszenierung: Dmitri Tcherniakov

live aus Aix

:wink:
„Wenn jemand Raketen auf mein Haus schießen würde, in dem meine beiden Töchter nachts schlafen, würde ich alles in meiner Macht Stehende tun, das zu stoppen“
Barack Hussein Obama

151

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:41

Die neue Münchener Tosca am 10.07. um 21 h auf ARTE

Das Dreigestirn bilden Karita Mattila, Jonas Kaufmann und Juha Uusitalo. Es dirigiert Fabio Luisi.

Cheers,

Lavine :wink:
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

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152

Montag, 5. Juli 2010, 17:46

Tschaikowsky : Schwanensee-Suite

ZDF-Theaterkanal

Großes Sinfonieorchesters des Sowjetischen Rundfunks
Wladimir Fedosejew
Alten Oper in Frankfurt, 1990

Sendetermine:
03., 08., 20., 25. und 30.07.2010 jeweils 14:00 – 14.55 Uhr
06., 11., 16. und 28.07.2010 jeweils 9:00 - 09:55 Uhr

:wink:
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153

Freitag, 9. Juli 2010, 14:57

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 10 (Coooke-Version)

SWR Fernsehen; So. 18.07.2010; 09: 00 - 10:30 Uhr

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

Michael Gielen

Aufzeichung aus dem Konzerthaus Freiburg, 2004

:wink:
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Barack Hussein Obama

154

Samstag, 10. Juli 2010, 20:42

Mo., 12.07.2010 - ARTE - 22.15-23.05 Uhr

Heitor Villa-Lobos (1887-1959) - Rios musikalische Seele

BR / F Dok. 2007 - 52:00

Der Film ist eine musikalische Entdeckungsreise in das reiche Schaffen des brasilianischen Komponisten.

Buch & Regie: Eric Darmon

Weitere Infos zu dem Komponistenportrait auf der [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=12/7/2010.html]ARTE-Website[/URL]


Wiederholung: So., 18.07.2010 - ARTE - 6.00-6.55 Uhr


:wink:
Johannes

155

Montag, 19. Juli 2010, 00:41

Mo., 19.07.2010 - ARTE - 21.45-22.45 Uhr

Darius Milhaud (1892-1974) und seine Musik
Aus der Provence rund um die Welt

F Dok. 2010 - 1:00:00

Buch & Regie: Cécile Clairval-Milhaud


Weitere Infos zu dem Komponistenportrait auf der [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=19/7/2010.html]ARTE-Website[/URL]

Wiederholung: So., 25.07.2010 - ARTE - 6.00-7.00 Uhr

:wink:
Johannes

156

Montag, 19. Juli 2010, 21:31

Der Empfehlung Guercoeurs schließe ich mich sehr gerne an. Schaut euch das an, ihr Lieben. Das lohnt sich. Milhaud gehört zu einer der bedeutenden Komponisten des 20. Jhd. mit einer ganz eigenen, geistreichen Tonsprache.

:wink:
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

157

Samstag, 24. Juli 2010, 09:48

Sa., 24.07.2010 - 3sat - 20.15-21.55 Uhr


Johannes Brahms (1833-1897):
Klavierkonzert Nr. 2 B-dur, opus 83 1878-81

Sir William Turner Walton (1902-1983):
Symphonie Nr. 1 b-moll für Orchester 1932-35
1. Allegro assai
2. Scherzo: Presto, con malizia
3. Andante con malinconia
4. Maestoso - Allegro, brioso ed ardentemente - Vivacissimo - Maestoso


Interpreten:
Yefim Bronfman, Klavier
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Semyon Bychkov

Aufzeichnung: Philharmonie Köln, 10/2009


:wink:
Johannes

158

Samstag, 24. Juli 2010, 13:26

Was der Herr Guercouer wieder einmal für erbauliches Programm zu posten weiß und wie er damit dem unbedarften, völlig ahnungs- und arg - und überhaupt losen Herrn Wulf (und hoffentlich auch noch anderen) eine Freude zu bereiten weiß, ja das verdient besondere Erwähnung.

DANKE! :prost:

:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

159

Samstag, 24. Juli 2010, 13:31

Oh Gott, Du alter Schleimer :D

Das Konzert habe ich in der Kölner Philharmonie erlebt.

Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

160

Samstag, 24. Juli 2010, 13:45

Oh Gott, Du alter Schleimer :D

Bist ja nur neidisch, dass Johannes dir zuvor gekommen ist. So ist das im Leben, mein Lieber - den Aufmerksamen und Umsichtigen gehört die Welt :D

(Jetzt habe ich aber wirklich genug geschleimt :P )
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

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