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1

Montag, 17. Mai 2010, 06:37

Eben gehört - 2010/11

Der Reigen beginnt zu Capriccios erstem Geburtstag neu.

Mit dem Schwanengesang-Klassiker des Instrumentalkonzerts.


"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

2

Montag, 17. Mai 2010, 08:36

Heute Morgen ging es endlich weiter, diesmal stand Ferenc Fricsay auf dem Programm



Das Hauptwerk auf der CD ist Peter Tschaikowsky: 5. Sinfonie. Mir fiel erst einmal auf, wie lange ich das Werk nicht mehr gehört habe. Dabei gab es Zeiten, da lag diese "Fatums"-Komposition regelmäßig auf meinem Plattenteller. So brauchte ich meine Zeit, mich wieder in das Werk hinein zu hören. Aber Fricsay hat doch dafür gesorgt, dass ich mehr und mehr die Musik (und nicht das Programm) gehört habe - und das ist mE die Stärke dieser Interpretation: überall sind Fallgruben von Sentimentalität und Kitsch - Fricsay liefert eine Interpretation, die souverän an die Musik Tschaikowskys heranführt und ihre Schönheit offenlegt. Ein wahres Geschenk sind die Walzer von Johann Strauss II mit "seinem" RIAS-Sinfonieorchester Berlin. Ach ja, der Tschaikowsky wurde von den Berliner Philharmonikern musziert.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

3

Montag, 17. Mai 2010, 09:25

Hallo,

nicht zuletzt angeregt durch die Diskussion von neulich läuft bei mir:

Fikrət Əmirov (1922–1984)
"Kürd-ovşarι", Sinfonischer Muğam Nr. 2 (1948)
Tschaikowski SO des Moskauer Rundfunks / Yalçin Adιgözəlov

Der zweite der beiden Sinfonischen Muğamen von 1948 ist wesentlich massiver, sinfonischer angelegt als der erste. Unterteilt in fünf Binnenabschnitte (Introduktion, Ovşarι, Şahnaz, Kürdi und Maani) präsentiert der aserbaidschanische Komponist Əmirov hier eine Fülle von unterschiedlichen Klangfarben, vermischt kompakte Orchestertutti mit quasi-improvisatorischen Soloabschnitten und tanzartigen Episoden. Im Gegensatz zum ersten Muğam, der leise verklingt, baut er in den Schlusstakten noch einmal eine große (und ziemlich effektvolle) Steigerung über einem Ostinato auf. Was an dieser Musik besonders fasziniert, ist die Scharnierstellung zwischen europäisch geprägter Kunstmusik und der Musikszene des Orients. Übrigens: was genau ein "Muğam" ist, wird in der Wikipedia ganz schön (und mit einem Zitat von Qara Qarayev) erklärt. Kurz zusammengefasst handelt es sich um Improvisationsmusik, die in Form eines Zyklus unter Einbeziehung von Liedern und Tänzen aufgeführt wird; dabei spielen bestimmte Modi eine wesentliche Rolle.

Viele Grüße
Holger

4

Montag, 17. Mai 2010, 11:08

Hi audiamus,

Zitat

Eben gehört *1
Der Reigen beginnt zu Capriccios erstem Geburtstag neu.

weshalb denn dieser willkürliche Einschnitt? Und warum ist dieser nicht mit 'Eben gehört *2' überschrieben?
Warum beginnt der Thread nicht mit dem jeweiligen neuen Jahr 2010, 2011 usw.? ?(

Somit müßten auch sämtliche anderen Threads wie 'Eben verarmt', 'Was so kommt ...', 'Eben umsonst', 'Schon gehört? - Die Capriccio-Kaufberatung' und 'Eben gerade billig' zu diesem seltsamen Datum einen neuen Start bekommen, was aber bislang nicht der Fall ist!

Verwirrte Grüße
Johannes

ThomasBernhard

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5

Montag, 17. Mai 2010, 11:13

Das ist ein guter Schritt, der aber noch nicht weit genug geht. Ich fordere die Einführung des capricciösen Zehnmonats-Revolutionskalenders! :whistling:
"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

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6

Montag, 17. Mai 2010, 11:32

ich schließe mich da johannes an ... unnötig und -sinnig
Muss es sein? - Es muss sein!

7

Montag, 17. Mai 2010, 12:39

Ich finds auch etwas unpraktikabel, aber seis drum:



Sergej Prokofiew: Klavierkonzert Nr. 4 "für die linke Hand" op. 53

Michel Beroff, Klavier
Gewandhausorchester Leipzig
Kurt Masur


Obwohl alles andere als ein Masur-Anhänger muss ich eingestehen, dass seine in den 70ern aufgenommenen Einspielungen der Klavierkonzerte mit Beroff ganz wunderbar sind.


:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

Florian Voß

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8

Montag, 17. Mai 2010, 17:09

Eintrag vom 17. Brumaire 247...
Mehr aus dieser Box:



.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

9

Montag, 17. Mai 2010, 17:47

Bei mir heute diese:



Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

10

Montag, 17. Mai 2010, 18:19

Und jetzt mit einem Gruß nach München :kiss:




Liebe Grüße
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

Gurnemanz

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11

Montag, 17. Mai 2010, 18:48

Heute morgen gab's bei mir:

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37 (1800)

In zwei Aufnahmen::

a) Paul Badura-Skoda, Klavier; Wiener Staatsopernorchester; Ltg.: Hermann Scherchen
Genuin, aufg. 1958



b) Steven Lubin, Fortepiano; The Academy of Ancient Music; Ltg.: Christopher Hogwood
Decca, aufg. 1987



Beide Einspielungen präsentieren einen unangestrengten, doch knackig-elanvollen Beethoven, gefällt mir gut! Auffällig, daß beide Interpretationen sich im Ansatz kaum unterscheiden: Ich höre da dieselben musikalischen Charaktere heraus, auch wenn der klangliche Unterschied der beiden Soloinstrumente natürlich deutlich wird. Badura-Skoda erscheint mir ein wenig differenzierter als Lubin, beim Orchester erscheint es mir umgekehrt: Vielleicht liegt das auch am Instrument bzw. der Aufnahmetechnik.

Da ich in beiden Fällen eine Gesamteinspielung der Konzerte habe, bieten sich weitere Vergleiche Badura-Skoda/Scherchen und Lubin/Hogwood an.

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
Sprechen heißt: in Tautologien verfallen.
Jorge Luis Borges

12

Montag, 17. Mai 2010, 20:00

weshalb denn dieser willkürliche Einschnitt?


Liebe Leute,

sehr lange Threads können unter Umständen die Performance ausbremsen und zudem zu korrumpierten Datenbanken führen.
Unsere Softwarehersteller warnen ausdrücklich davor.

Deshalb haben wir beschlossen, alle Jahre solche Mammutthreads neu zu eröffnen (oder eröffnen zu lassen).
Ist auch schon ein paarmal Thema gewesen.
Nicht nur ist da der Capriccio-Geburtstag ein logisches, sondern auch ein hübsches und überdies völlig antiwillkürliches Datum.
Finden wir.

*1 war heute Morgen erstmal eine provisorische Maßnahme.
Der Thread heißt nach wie vor "Eben gehört", wie einst von Hildebrandt ersonnen, der alte Thread heißt nun "Eben gehört - das erste Jahr"


ich schließe mich da johannes an ... unnötig und -sinnig


Erstmal schimpfen kann ja nix schaden.

audiamus
"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

13

Montag, 17. Mai 2010, 21:49

Was daran unpraktikabel sein soll, seine Bildchen jetzt einfach in einen anderen Thread einzustellen, verstehe ich zwar nicht - das macht aber gar nix. Man muss ja nicht alles verstehen... Ich find's jedenfalls "praktikabel" und praktiziere es jetzt einfach. :D

Bis eben hörte ich diese:



Krzysztof Penderecki: 1. Symphonie
RSO Katowice, Leitung: Antoni Wit

Und jetzt läuft diese:



Krzysztof Penderecki: Partita für Cembalo und Orchester und Cellokonzert
Felicja Blumenthal (Cembalo), Siegfried Palm (Cello), Polish RSO, Leitung: Krzysztof Penderecki

Der frühe und mittlere Penderecki ist einfach umwerfend!!! :juhu: :juhu: :juhu:

Wird sicher noch 'ne Weile dauern, bis ich wieder was anderes als diesen Stoff zu mir nehmen werde ...

Mit dem Leben zufrieden,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

14

Montag, 17. Mai 2010, 21:55

Was daran unpraktikabel sein soll, seine Bildchen jetzt einfach in einen anderen Thread einzustellen, verstehe ich zwar nicht
Mit dem Leben zufrieden,
Algabal
Musst ja auch nicht alles verstehen. :D
Im Ernst: von korrumpierten Datenbanken wusste ich nichts, deshalb ging auch ich davon aus, dass der neue thread einer Geburtstagslaune entsprungen ist - "unpraktikabel", da man sich das Datum schon merken muss. Neujahr zu vergessen, das schaffe nicht einmal ich. ;+)

:wink:
Wulf
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influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

15

Montag, 17. Mai 2010, 21:59

da man sich das Datum schon merken muss
Damit das künftig einfacher wird, haben wir kurzerhand dafür gesorgt, dass Capriccio als Geburtstagskind in unserem Portal erscheint :D
Kunst ist vom Geist beherrschte Magie. Kunst als erfahrene Möglichkeit von Freiheit. Plötzlich spüren Sie beim Hören etwas fast naturhaft - wie ein Blitz: Und Sie hören als ein Veränderter, sind auf ganz neue Weise dabei. (Helmut Lachenmann)

16

Montag, 17. Mai 2010, 22:04

Mit dem Leben zufrieden,
Algabal



Beneidenswert!


Wird sicher noch 'ne Weile dauern, bis ich wieder was anderes als diesen Stoff zu mir nehmen werde ...


So geht es mir mit dieser hier:




Derzeit läuft CD 132. Werke für Laute und Streicher.



Grüße,

?

17

Montag, 17. Mai 2010, 22:20

da man sich das Datum schon merken muss
Damit das künftig einfacher wird, haben wir kurzerhand dafür gesorgt, dass Capriccio als Geburtstagskind in unserem Portal erscheint :D
Das ist ja schon mal nicht übel. Dann muss man sich nur noch in Erinnerung rufen, dass man zu diesem Tag all diese Threads erneuert. Na ja, ihr macht das schon. :D

:wink:
Wulf
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18

Montag, 17. Mai 2010, 22:21

Mit dem Leben zufrieden,
Algabal



Beneidenswert!



Naja, für irgendwas (mal abgesehen von meinem exorbitant guten Geschmack) muss ich ja auch zu beneiden sein. Der Graf ist intelligent, Du bist intelligent und schön und ich bin immerhin zufrieden (mal abgesehen davon, dass ich auch intelligent und schön bin und einen guten Geschmack habe). Immerhin.

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

19

Montag, 17. Mai 2010, 22:25

Mit dem Leben zufrieden,
Algabal



Beneidenswert!



Naja, für irgendwas (mal abgesehen von meinem exorbitant guten Geschmack) muss ich ja auch zu beneiden sein. Der Graf ist intelligent, Du bist intelligent und schön und ich bin immerhin zufrieden (mal abgesehen davon, dass ich auch intelligent und schön bin und einen guten Geschmack habe). Immerhin.

Adieu,
Algabal
:faint: :faint: :faint:


Gehört "Eben beneidet" jetzt ins Intern-Net oder in den blauen Salon?


V.
?

20

Montag, 17. Mai 2010, 22:37

Warte mal......da gab es doch mal ein Sprichwort.....irgendwas mit Hoch...und Mut....

Ich komm noch drauf.

:wink:
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21

Montag, 17. Mai 2010, 23:38

Bei mir gibt es zum Tagesausklang etwas Leichtes zum Abschalten, Entspannen und Träumen:

Na ja, so ganz überzeugen kann mich die Platte offen gestanden nicht... aber egal^^
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

22

Dienstag, 18. Mai 2010, 00:06

Als Betthupferl oder besser Betthupf:

Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

23

Dienstag, 18. Mai 2010, 00:58

Das Gleiche gibt es hier auch, als Abschluss meines ersten Durchhörens dieser Box, die mich wahrscheinlich noch ein paar Tage weiter beschäftigen wird.

------------>

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur; Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
Margaret Price, Judith Blegen, Gerti Zeumer (sop), Trudeliese Schmidt, Agnes Baltsa (alt), Kenneth Riegel (ten), Hermann Prey (bar), José van Dam (bass)
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben, Rudolf Scholz (org)
Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein


Gute Nacht,
Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

24

Dienstag, 18. Mai 2010, 08:55

Mir ist heute danach:



Einen schönen Tag wünscht
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

ThomasBernhard

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25

Dienstag, 18. Mai 2010, 10:12

Rachmaninow: Cellosonate

"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

26

Dienstag, 18. Mai 2010, 10:15

Im Moment suche ich Aufnahmen heraus, die ich besonders gern höre. Die Dritte aus dieser Box ist eine davon. Ich kannte Inbals Mahler-Einspielungen vorher nicht; auf die Spur gebracht haben mich der Tip von audiamus im Thread über den Einstieg in die Symphonien und die anschließende kleine Diskussion darüber.



Die unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen, die in dieser Symphonie zum Ausdruck kommen und sich zu einem Ganzen verbinden, höre ich hier besonders gern. Und Inbals Dirigat, die stärkere Betonung der (Holz)Bläser, den verhaltenen, zarten, manchmal spröden Ton in den langsamen Sätzen, die Schärfen, und dann wieder das Aufleuchtende im letzten Satz – ich mag es einfach. :juhu:

Viele Grüße
Federica
The moon looks on them all: the healers and the brilliant talkers, the eccentrics and the silent walkers, the dumpy and the tall.
(W.H. Auden)

27

Dienstag, 18. Mai 2010, 10:18

Liebe Renate,

ein heißer Tipp: Den "Schwan von Tuonela" finde ich aus dem Zusammenhang gerissen recht zahm und langweilig. Als Teil der viersätzigen Lemminkäinen-Suite finde ich ihn jedoch großartig. Die genannte Suite - die man als ausgewachsene Programm-Sinfonie betrachten kann (gibt es hier Widerspruch?) - hat mir den frühen Sibelius erstmals erschlossen. Damals war Sibelius mit seinen Sinfonien 3 bis 7 bereits zu einem meiner Lieblingskomponisten geworden. Bei den Werken vor der Dritten hatte ich jedoch starke Zugangsprobleme.

Übrigens, was ich hier schon seit lämgerer Zeit ansprechen wollte: Finlandia finde ich uninspiriert, langweilig und plump... Das soll weder ein Geschmacks- noch ein Werturteil sein. Vielmehr bin ich úber diesen Eindruck selbst verwundert und traue ihm deshalb nicht. Immerhin handelt es sich um eines der bekanntesten und am meisten eingespielten Werke eines meiner Lieblingskomponisten. Aber auch viele ernstahfte und gutwillige Hörsitzungen konnten an diesen Eindruck nichts verändern. Habe ich vielleicht irgendwelche Tiefsinnigkeiten darin überhört?

Beste Grüße,
Falstaff

28

Dienstag, 18. Mai 2010, 10:39

Lieber Falstaff!

Danke für Deinen Tipp- zahme Schwäne gehen natürlich überhaupt nicht! ;+) Ich entdecke Sibelius erst und habe natürlich noch keine Vergleichsmöglichkeiten zur Beurteilung. Ich werde mir zur Einstimmung diese CD besorgen - kennst Du die?

Und welche Aufnahme der Symphonien kannst Du mir empfehlen? Soviel ich mich erinnern kann, wurde hier Karajan auch von Karajanskeptikern sehr gelobt. Besonders preisgünstig wäre ja die Brilliant-Box mit dem Danish Symphony Orchestra unter Leif Segerstam.



[Die Antworten darauf befinden sich ab sofort hier: Sibelius: Die sieben Sinfonien – Diskographische Empfehlungen.
:wink:
Gurnemanz]


Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

29

Dienstag, 18. Mai 2010, 11:16

Liebe Reante,

ich bin soeben etwas kurz angebunden, deswegen gibt es nur eine recht knappe Antwort. Ich kann folgende preiswerte Doppel-CD empfehlen:



Neben der Lemminkäinen-Suite enthält sie unter anderem die großartige Tondichtung "Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang" sowie die fantastische Orchesterkantate Luonnatar, über die ich in diesem Thread bereits geschrieben habe (die Suchfunktion hilft hier sicherlich weiter).

Bei der Segerstam-Box kannst Du bedenkenlos zugreifen, ich bin sehr zufrieden mit ihr.

Nun dauert es sicher nicht mehr lange, bis Dir Guercoeur die Kullervo-Sinfonie nahelegt... ;+)

Demnächst mehr.

Falstaff

Florian Voß

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30

Dienstag, 18. Mai 2010, 13:07

Bei mir, nachdem ich ihn demletzt mit Beethoven-Liedern gehört habe - da hatte er mir recht gut gefallen - Prey jetzt mit Schubert und Schumann. Auch recht gut - allerdings ein bißchen viel Öl und R und Hauch in der Stimme. Trotzdem irgendwie anrührend. - Ich hab bloß so schlechte Erinnerung aus meiner Kindheit an ihn. Prey bei Rudi Carell oder sonstwo. leicht schmierig und überpudert, wenn ich mich recht entsinne. Wie auch immer. Die stillen Lieder singt er auf alle Fälle besser, als die, bei denen man Kraft braucht, so kommt es mir jedenfalls vor (man wird ja vorsichtiger). Hermann Prey, mh...



.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

31

Dienstag, 18. Mai 2010, 13:53

Während ich überlege, welcher Sibelius bei mir einziehen wird, höre ich:



Mir kommt es jedenfalls so vor, als wäre das eine schöne Aufnahme ;+) !

Liebe Grüße,
:wink:
Renate
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32

Dienstag, 18. Mai 2010, 14:04

Während ich überlege, welcher Sibelius bei mir einziehen wird, höre ich:


Liebe Renate,

Du hast ein "R" vergessen.

Amfortas

:wink: :D
"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

33

Dienstag, 18. Mai 2010, 14:20

Lieber TB!

Mit leichter zeitlicher Verzögerung :hide: :hide: :hide: :hide: (ich sitze heute einfach schon zu lange vor dem PC) hab ich's kapiert :D . Nein, das ist Copyright Amfortas! :D :D
:wink:
Renate
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Florian Voß

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34

Dienstag, 18. Mai 2010, 17:37

Diese drei Symphonien sind ja sowas von wahnsinnig, wahnsinnig, wahnsinnig schön. Die schönsten, die ich bislang von Haydn kenne. Wahnsinnig schön.




.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Areios

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35

Dienstag, 18. Mai 2010, 18:09



:juhu: :juhu: :juhu:
Besprechung folgt am Wochenende... ;+)

Liebe Grüße,
Areios
"Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

36

Dienstag, 18. Mai 2010, 18:09

Constant Lambert (1905 - 1951)

Salome - Suite (arr. Giles Easterbrook) aus der Schauspielmusik nach dem Drama von Oscar Wilde (1931)
Für Klarinette, Trompete, Violoncello und Schlagzeug

The Nash Ensemble
David Lloyd-Jones



Constant Lambert schrieb drei Schauspielmusiken: Jew Süss (Ahsley Dukes nach Lion Feuchtwanger) 1929, Salome (Oscar Wilde) 1931 u. Hamlet (William Shakespeare) 1944. Die Uraufführung der Musik zu Salome, am 27.05.1931 im Gate Theater in London mit Margaret Rawlings (Salome) und John Clements (Jokaanan), soll gleichzeitig auch die erste Aufführung des Schauspiels von Oscar Wilde auf britischen Boden gewesen sein. Andere Quellen geben eine Aufführung im Jahre 1929 in Cambridge als britische Erstaufführung an.

Davidoff
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Florian Voß

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37

Dienstag, 18. Mai 2010, 19:26

Bei mir zum ersten Mal Blasco de Nebra - auf´s erste Hören sehr beeindruckend...



.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

38

Dienstag, 18. Mai 2010, 21:57

Ich bin so schrecklich inkonsequent... Die Brilliant-Haydn-Box ruht heute Abend, stattdessen gibt es:



Die mittleren drei Quartette aus Opus 76. :D




P.S.: Ganz ganz toll gespielt übrigens!
?

39

Dienstag, 18. Mai 2010, 22:55

Zitat Guercoeur im alten Thread:

Zitat

Natanael Berg (1879-1957):
Symphonie Nr. 3 "Makter" ("Mächte") für Orchester 1916/17 & 1930-39
Norrköping Symphony Orchestra, Ari Rasilainen
CPO, 2006, 1 CD


Hallo Johannes,

Nathanel Berg und später Udo Zimmermanns "Die weiße Rose"in einer Nacht, da ist ja für Gegengift gesorgt. Ich kenne die Musik von Berg noch gar nicht, muß ja nicht gegen die Musik sprechen, aber Nathanael Berg war Nazi-Fan und mit schwedischen Faschisten mit Sympathie zum deutschen NS verbandelt, ließ seine Oper "Engelbrekt", selbsterklärtermaßen eine "Führer-Oper", demonstrativ 1933 nach der Machtübergabe an Hitler in Deutschland aufführen und stellte sich mit seinem Landsmann Kurt Atterberg, ebenfalls zeitweilig Nazi-Sympathisant, als internationales Aushängeschild bei der Nazi-Gegengründung zur Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM), dem "Ständigen Rat für internationale Zusammenarbeit der Komponisten" zur Verfügung. Wäre interessant zu wissen, ob dazu auch etwas im Beiheft steht. Anders als in den von Deutschen besetzten skandinavischen Ländern, ist über schwedische Kollaboration nach 45 auch erst mal weitgehend der Mantel des Schweigens gehüllt worden und solches dann auch erst in mehreren Wellen nach 68 debattiert worden.

:wink: Matthias

40

Mittwoch, 19. Mai 2010, 09:39

Samuel Coleridge-Taylor (1875 - 1912)

Klavierquintett g-moll op. 1 (1893)

The Nash Ensemble



Wundervolle Kammermusik mit orchestraler Klangfülle.

Davidoff
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