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401

Mittwoch, 2. Juni 2010, 22:06

Hallo Cosima,

Den Zwinkersmiley hast Du schon gesehen, nicht? Und die Ironie dahinter war und ist jetzt besonders, dass ich das fast genau so sehe wie Du und damit auf's Korn nehmen wollte. Bleibt zu hoffen, dass Du bleibst und Peter einen solchen Satz von mir nicht wieder als Signatur verwendet.

Gruß, Frank

PS: Habe mich Dir übrigens heute einmal sehr verbunden gefühlt, weil auch für mich das War Requiem von Britten die Musik nach dem Erlebnis gewesen wäre.
"No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)

402

Mittwoch, 2. Juni 2010, 22:07

Hallo Agravin,

die ist schön. Und damals, als Du Baxens Tintagel hörtest, wollt ich auch meine Begeisterung kundtun, war aber mal wieder zu faul. :rolleyes: Was hiermit nachgeholt sei. :klatsch:

:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

Agravain

Elgarian

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403

Mittwoch, 2. Juni 2010, 22:17

Hallo Agravin,

die ist schön. Und damals, als Du Baxens Tintagel hörtest, wollt ich auch meine Begeisterung kundtun, war aber mal wieder zu faul. :rolleyes: Was hiermit nachgeholt sei. :klatsch:

:wink:
Wulf
Lieber Wulf,

das finde ich auch. Ich habe mir die Bantock-Box ja gerade erst bestellt und muss sagen: bisher ist das wirklich eindrucksvolle und individuelle Musik. Ich freue mich schon darauf, mich in den Sommerferien genauer damit beschäftigen zu können.
Und zu Bax: Da will ich meine Kenntnisse im Laufe des Jahres auch etwas aufmöbeln. Ich habe viel Gutes von dem günstig bei Naxos zu erstehenden Bax-Zyklus unter Lloyd-Jones gelesen. Ich nehme - Fuchs wie ich so bin - einfach an, dass Du Baxens Physiognomie nicht umsonst als Avatar gewählt hast und mir sicher aus der Perspektive des Fachmannes sagen kannst, ob ich den besagten Zyklus unbesorgt anschaffen kann...?

:prost: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

404

Mittwoch, 2. Juni 2010, 23:07

Fuchs, Du. ;+)

Zum Kennenlernen des Baxschen Symphonienkosmos ist die Naxos-Reihe allemal geeignet, die große 3. Symphonie gelingt Lloyd-Jones fabelhaft und auch 1., 4., 5. und 7. können sich mehr als sehen lassen. Leider harperts etwas bei der neben der 3. "bedeutendsten", der 6.

Wenn Du ein Leben lang Freude haben und nicht weiter investieren möchtest, dann rate ich Dir eindringlich, geradezu energisch ( :D ) zu der edlen grünen Box - alle Symphonien unter Handley, der sich mit Bax Zeit seines Lebens beschäftigt hat und der einen absolut aufregenden und aufwühlenden Bax dirigiert. Mit der kannst Du einfach nichts falsch machen.

:wink:
Wulf
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405

Mittwoch, 2. Juni 2010, 23:30

Aus aktuellem Anlass also


:wink:

406

Mittwoch, 2. Juni 2010, 23:35

Oh! Sehr schön. :)
Die Aufnahme kenne ich gar nicht! Hast Du Vergleichsmöglichkeiten, oder kannst Du mir Deine Eindrücke kurz schildern, liebe frauob?

:wink:
Wulf
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407

Donnerstag, 3. Juni 2010, 07:20

Wenn Du ein Leben lang Freude haben und nicht weiter investieren möchtest, dann rate ich Dir eindringlich, geradezu energisch ( :D ) zu der edlen grünen Box - alle Symphonien unter Handley, der sich mit Bax Zeit seines Lebens beschäftigt hat und der einen absolut aufregenden und aufwühlenden Bax dirigiert.
Na, wenn mich das nicht an Beethovens Opus ultimum erinnert, denn dort bekanntermaßen:

Frage: Muss es sein?
Antwort: Es muss sein.

Handley muss es also sein! Danke für die kurze Guideline!
:prost: Agravain
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Agravain

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408

Donnerstag, 3. Juni 2010, 07:22

Zum Aufwachen Purcell:



:wink: Agravain
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409

Donnerstag, 3. Juni 2010, 08:07

Carl Maria von Weber: Der Freischütz
van den Heever, Mojca Erdmann, Struckmann, O'Neill
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Arnold Schönberg Chor
Bertrand de Billy
2010


Der Rundfunkmitschnitt bringt gerade das Element nicht, das am nachdrücklichsten die Diskussion der Aufführung bestimmte: die Inszenierung von Ruzowitzky. Die Vorgeschichte des Eremiten als Stummfilm während Ouvertüre (auf dem Klavier gespielt - sollte das scheppernde Instrument nun auch die Stummfilmatmosphäre wieder geben?) ist auf CD nicht sichtbar, die gewählte 1. Fassung (die unzensierte) wird man als normaler Operngänger nicht wahrnehmen. Nach der Überraschung zu Beginn folgt dann die Ouvertüre im Orchester, glänzend dargeboten unter dem Dirigat, dessen letzte Opernproduktion in Wien dieser Freischütz ist.

Eine insgesamt hörenswerte Produktion, vor allem wegen des Dirigats. Bei den Sängern habe ich mit Elza van den Heever so meine Schwierigkeit. Darüber ausführlicher in dem Freischützthread.


Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

Agravain

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410

Donnerstag, 3. Juni 2010, 08:53

Und weiter mit ol' Henry P.:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

411

Donnerstag, 3. Juni 2010, 09:39



Andreas Scholl, Kathleen Dineen singen Oswald von Wolkenstein: Ach, senliches leiden a cappella


Ach senliches leiden

I
Ach senliches leiden,
meiden, neiden, schaiden, das tüt we,
besser wer versunken in dem see.
zart minnikliches weib,
dein leib mich schreibt und treibt gen Josophat.
herz, müt, sin, gedanck, ist worden mat.
es schaidt der tod,
ob mir dein gnad nicht helfen wil
auss grosser not;
mein angst ich dir verhil.
dein mündlin rot
hat mir so schier mein gier erwecket vil,
des wart ich genaden an dem zil.

II
Mein herz in iamer vicht,
erbricht. bericht und slicht den kummer jo!
frau, schidlicher freuntschafft wart ich so,
recht als der delephin,
wenn in der sin fürt hin zu wages grund
vor dem sturm, und darnach wirt enzunt
von sunnen glast,
die im erkückt all sein gemüt.
herzlieb, halt vast
durch all dein weiplich güt!
lass deinen gast
nicht sterben, serben, werben in unfrüt!
in ellenden pein ich tob und wüt.

III
Mein houbt, das ist beklait
mit waffen, slauffen, straffen die natur,
das mich twingt ain stund für tausent ur.
wenn ich mein laid betracht
die nacht, so wacht mein macht mit klainer krafft,
und ich freuden ganz wird sigehaft.
mich niemand tröst
und ist mein leiden sicher gross,
mein herz, das wirt geröscht
mit manchem seufften stoss.
ach we, wann wirt erlöst
mein trauren? tauren, lauren negt und pösst,
da mit ich der sinn wird gar emblösst.



Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

412

Donnerstag, 3. Juni 2010, 12:10


Gerade läuft das Doppelkonzert für Klavier, Violine und Streichorchester d-moll, ein gut 40-minütiger Koloss voller Leidenschaft, Melodien und Kontraste, geschrieben von einem 14-jährigen Kind. Welch ein Wunder! Komplimentieren muss man bei dieser Aufnahme aber auch den Inteerpreten, Martha Argerich und Gidon Kremer werfen sich mit Feuer und hörbarer Begeisterung in diese Musik und setzen sich überzeugend für diese vernachlässigten Werke ein.
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

413

Donnerstag, 3. Juni 2010, 12:25



Joseph Haydn: Klaviersonate Nr. 39

Zwischen der Siebten und der Achten aus dem OAE.Beethoven-Zyklus

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

414

Donnerstag, 3. Juni 2010, 12:26

Josef Bohuslav Foerster (1859 - 1951)

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-moll op. 104 (1918)

Ivan Zenaty, Violine
BBC Symphony Orchestra
Jiri Belohlavek



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

415

Donnerstag, 3. Juni 2010, 12:44

Diese:



Mark-Anthony Turnage: Drowned Out (1992/93)
City of Birmingham Symphony Orchestra, Leitung: Simon Rattle

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

416

Donnerstag, 3. Juni 2010, 13:09

Sergei Prokofjew (1891 - 1953)

Auf Friedenswacht - Oratorium in zehn Sätzen op. 124 (1950)

Libretto: Samuil Marshak

Irina Tchistjakova, Mezzosopran und Erzählerin
Niall Docherty, Knabensopran
Royal Scottish National Orchestra Junior Chorus
Royal Scottish National Orchestra & Chorus
Neeme Järvi



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

417

Donnerstag, 3. Juni 2010, 13:35

Ich höre gerade eine CD-Beilage der Zeitschrift Fono Forum, Live-Mitschnitt vom Klavier-Festival Ruhr 2009 mit Olga Scheps

Schumann: Fantasie in C-Dur op.17
Schubert: Wanderer-Fantasie
Mozart: Rondo a-Moll K511
Mendelssohn Bartholdy: Rondo capriccioso E-Dur op. 14


Einen schönen Tag wünscht
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

Florian Voß

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418

Donnerstag, 3. Juni 2010, 13:50

Gestern abend viermal hintereinander die D 845 von dieser Einspielung



Der Zacharias ist begnadet - eine großartige Interpretation.

.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Florian Voß

Lebender Film noir

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419

Donnerstag, 3. Juni 2010, 13:53

Und nu Sonaten vom Herrn Haydn. Auf dem Nachbau eines Schanz-Pianoforte.



Schön, und gut für die Nerven.

.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

420

Donnerstag, 3. Juni 2010, 14:33



Daraus Beethovens Acht, die stets gelobt wird.

421

Donnerstag, 3. Juni 2010, 14:43

Und jetzt noch aus Schuberts letztem Lebensjahr Sonate A-Dur , D 959, gespielt beim Klavier-Festival Ruhr 2007 von Mirjana Rajic.

:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

422

Donnerstag, 3. Juni 2010, 15:57

Mit Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 habe ich nun den Zyklus mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment komplett gehört, heute waren es die drei letzten der Sinfonien.

Insgesamt finde ich den 2010 aufgeführten und live aufgezeichneten Zyklus als einen der stärksten HIP-Zyklen, die ich habe, Genaueres kann ich erst nach einem Vergleich sagen. Bei meinem ersten Durchgang haben mich vor allem die Nr. 3, 5, 6, 7, 8 und 9 beeindruckt, mit einen besonderen Nachdruck auf Nr. 5 und Nr. 6. Da kann ich das übertragen, was ein Musikkritiker ironisch zu einer Freischütz-Aufführung im Jahr 2010 schrieb: "Das müssen auch jene Kommentatoren hinnehmen, die sogar die „Götterdämmerung" lieber mit sechs Violinen, einem halben Kontrabass samt Cembalo-Begleitung musizieren lassen würden. Großes Klangtheater" - genau das findet man von dem großartigen OAE: großes Klangtheater, von den beteiligten Dirigenten in wunderbarer Weise gestaltet, so dass immer wieder Strukturen aufblitzen, die man (im besten Sinne) so noch nicht gehört hat, sorgfältig herausgearbeitet und dennoch tief verwoben in den kompositorischen Abläufen.

Es gibt viele Zyklen auf dem Markt, entbehren möchte ich einige, große Zyklen (auch in Hinsicht darauf, dass es keine "Ausfälle" gibt) findet man nur wenige - sollte dieser OAE-Zyklus auf den Markt kommen, wird er mE zu den besten zählen.

Die umjubelte 9. war ein grandioser Abschluss eines grandiosen Zyklus. Im Programm findet man noch

Beethoven Symphony No.9 in D minor, Choral
Sir Charles Mackerras conductor
Rebecca Evans soprano
Diana Montague mezzo soprano
Timothy Robinson tenor
Christopher Purves bass
Philharmonia Chorus

Mackerras musste absagen, es dirigierte Volkov.

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

Amfortas09

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423

Donnerstag, 3. Juni 2010, 16:57

in den letzten Tagen diese geilen CDs mir reingezogen, von denen eine fetziger als die andere ist:







vor allem das Goldmannsche Klavierkonzert ist aus der letzten CD empfehlen....

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

424

Donnerstag, 3. Juni 2010, 17:02

Zum Andenken an einen Großen :juhu: :juhu: :juhu:



Giuseppe Taddei 1954 als Rigoletto.


Liebe Grüße
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

425

Donnerstag, 3. Juni 2010, 17:16

Giuseppe Taddei R.I.P

Zum Andenken an einen Großen :juhu: :juhu: :juhu:
...
Liebe Grüße
:wink:
Renate
Da mache ich mit, aber mit dieser Aufnahme, bei der Giuseppe Taddei noch am Anfang seiner gigantischen Karriere stand und richtig gut bei Stimme war. Diese heute spottbillige Aufnahme seines ersten FALSTAFF von 1949 vsollte man sich mindestens als Ergänzung leisten, denn sie ist viel zu wenig bekannt:



:wink: Rideamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

426

Donnerstag, 3. Juni 2010, 17:24

Ich habe sie und hab sie ewig nicht gehört, was ich heute nach dem Fußball ändern werde.

Derzeit wohltemperiert mich Band1weise M. Perahia, doch da ich die Box nicht finde, zeige ich sie euch nicht.

Florian Voß

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427

Donnerstag, 3. Juni 2010, 19:54

Na, dann will ich mal mein harsches Urteil überprüfen:



Mh, gar nicht mal so übel.

.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

428

Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:08

Diese:



Mark-Anthony Turnage: Drowned Out (1992/93)
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Adieu,
Algabal
Die Scheibe ist fetzig, oder?

:wink:
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Florian Voß

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429

Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:15

Na, dann will ich mal mein harsches Urteil überprüfen:



Mh, gar nicht mal so übel.


Nee, nee, nee, der geht mir doch nach ner viertel Stunde schwer auf die Nerven... morgen wieder. Jetzt erst mal Schubert auf dem Fortepiano (Nachbau eines Brodmann von 1823 - heftig rumpeliger Klang, nebst sehr schwirrenden Obertönen). Die Pianistin ist auf´s erste Hören ziemlich gut. Kannte ich bislang nicht: Olga Tverskaya.



.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Agravain

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430

Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:24

Jetzt wieder Stanford:



:wink: Agravain
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431

Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:49

Der Agravain hat mich neugierig gemacht. Hier also (im Netz) Sir Charles Villiers Stanford Irish Rhapsody Nr 1, Ulster Orchestra, Vernon Handley. Dürfte aus dieser Box sein:




:yes: :yes: Will ich bald in einem Stück hören!!

:wink:
Renate
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432

Donnerstag, 3. Juni 2010, 22:58

Bax 3 mit Barbirolli

Oh! Sehr schön. :)
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:wink:
Wulf


Lieber Wulf,
Dein Beitrag erinnerte mich an eine fast ungehörte CD meiner Sammlung. Meine einzige Einspielung einer Bax Symphonie. Leider das Werk bleibt mir etwa spröde. Ich kann damit nichts anfangen.
Tut mir Leid.

:wink:

433

Donnerstag, 3. Juni 2010, 23:05

Bei mir gibt’s jetzt Klarinettenklänge



:wink:

434

Donnerstag, 3. Juni 2010, 23:22

Nur eine CD habe ich heute gehört:



Ich liebe diese Sängerin.

calisto :juhu: :juhu: :juhu:

Agravain

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435

Freitag, 4. Juni 2010, 07:57

Aus der Bantock-Box



nun

"The Witch of Atlas". Tone Poem for Orchestra No. 5, after Shelley

"The Sea Reivers" (Die Seeräuber). Hebridean Sea Poem No. 2

"A Hebridean Symphony"



Ganz, ganz wunderbare Musik! Das hört sich an, wie in Töne gegossene präraffaelitische Malerei. Ich bin schlicht hingerissen! Warum kannte ich Bantock bisher nicht?

:juhu: :juhu: :juhu:
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436

Freitag, 4. Juni 2010, 08:46

Ach ja ;+)

Johann Adolf Hasse: Artaserse
Marroen, Bicciré, Giannino, Trullu, Donadini, Burford
Orchestra Sinfonica dell'Emilia-Romagna
dir: Rinaldo Alessandrini


Weiteres siehe den "Qualitäts-Thread"

Liebe Grüße Peter
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(Strawinsky)

437

Freitag, 4. Juni 2010, 09:22

Der Zufall wollte es so, dass Pergolesis "La serva pardona" im CD-Player folgte.

Giovanni Battista Pergolesi: La serva pardona
Donato di Stefano
Patricia Biccire
Petite Bande
Sigiswald Kuijken
1997


Das Werk ist drei Jahre nach dem Hasse entstanden - und was für eine Musik ist das! Da kann man alles Gute von Hasse sagen - aber da ist dann doch der Unterschied zwischen einer guten und einer exzeptionellen Komposition. Es kommt nicht auf die Anzahl unterschiedlichen Akkorde an - aber was man mit den vorhandenen anfängt, nicht auf (oft genug vermeintliche) Einfachheit der vokalen Linie an, sondern mit welcher Schöpferkraft Komponisten wie Pergolesi (oder Mozart) mit Beschränkungen umgehen. Hier verortet jede gesungene Note das Komponierte auf die Bühne, in ein wechselreiches Spiel, das ganz und gar von einer geistreichen Musik durchdrungen ist. Bei so einem Turbostück kommt einem Hasses Artaserse als müdes Dampfschiff vor, auf dem die Protagonisten brav an die Rampe treten und wieder zurück, wo bei Pergolesi eine Rakete nach der anderen in den weiten Himmel geschossen wird und den ganzen Horizont entflammt.

Oh ja, Qualitätsunterschiede in der Musik gibt es ...

Gekoppelt ist das Stück mit

Giovanni Battista Pergolesi: Livietta e Tracollo
Nancy Argenta; Werner van Mechelen
Petite Bande
Sigiswald Kuijken

Liebe Grüße Peter
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(Strawinsky)

Agravain

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438

Freitag, 4. Juni 2010, 10:27

Nun wieder Stanford:



:wink: Agravain
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439

Freitag, 4. Juni 2010, 10:36

Bei mir jetzt Marschners Ivanhoe-Oper Der Templer und die Jüdin in einer Bielefelder Aufführung von 1981 unter Marik. Sehr vergnüglich und unterhaltsam

Wilfred of Ivanhoe - Jon Pickering
Rebecca - Wakoh Shimada
Brian de Bois-Guilbert - Richard Malone
Cedric - Eelco von Jordis
Rowena - Lynn Martindale
Lucas - Jan-Hendrik Rootering
Wamba - Richard Panzner
Bruder Tuck - Horst Emmanuel
Maurice - lassi Partanen
Schwarzer Ritter - Nikolaus Bergmann

... und nicht zu vergessen, Robin Hood

Locksley - Ulrich Reuweiler

Liebe Grüße Peter
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(Strawinsky)

440

Freitag, 4. Juni 2010, 13:32

Hallo zusammen!

Gerade erklingt hier:

Egon Wellesz: Die Bakchantinnen



Eine sehr hörenswerte Oper im spätromantischen Stil und ungewöhnlich "Chorlastig"

Liebe Grüße

Peter

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