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4 721

Mittwoch, 17. November 2010, 18:29

Daphnis und Chloe:




Julius

4 722

Mittwoch, 17. November 2010, 18:36

Gleich höre ich Verdis Requiem im Konzert, eben habe ich mir noch einmal meinen liebsten Lieblingsteil zu Hause mit dem Text in der Hand angehört, die zweite Hälfte der Sequenz. Meine Aufnahme ist diese:

Mein Gott, ist das eine herrliche Musik! :angel:
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

4 723

Mittwoch, 17. November 2010, 18:37

Heinichen
Orgelwerke
Diese Orgeleinspielung von Konzerten von Heinichen(1683-1729) basieren aus der Großherzoglichen Hofbibliothek in Darmstadt, der Royal in Brüssel und der Landesbibliothek in Dresden.Sie wurden für Orgel arrangiert. Sie hören sich sehr frisch und italienisch an man könnte Vivaldi vermuten. Wer die Orgel liebt und mag sollte sich diese CD anschaffen.

LG
„Orchester haben keinen eigenen Klang,den macht der Dirigent"
Herbert von Karajan

4 724

Mittwoch, 17. November 2010, 18:48

Hallo Harlekin / Julius,

ich sehe, dies ist dein erster Beitrag: herzlich Willkommen im Forum!

Bei mir geht es gerade in etwa in den Bahnen weiter, denen ich auch gestern mit Stainows Zweiter Sinfonie gefolgt bin:

Krešimir Baranović (1894–1975)
"Šume, šume" (Wälder, Wälder), Kantate für Bass, Chor und Orchester (1967)
Nikola Mitić, Bass / Chor und Orchester der Jugoslawischen Volksarmee / Angel Šurev

Es gibt schon eine ganze Menge sehr interessanter Musik aus dem Balkan; der Kroate Baranović, von dem ich zwei Stücke kenne, scheint eher zu den konservativeren Komponisten zu zählen (auch wenn zumindest einige Werke laut MGG moderner sein sollen). Die vorliegende Kantate gibt sich jedenfalls ganz traditionell und vor allem sehr melodiös. Ich meine, dass die Verarbeitung von Volksmusik hier zwar sehr deutlich und unmittelbar, aber geschmackvoll geschieht. Insofern ist das vor allem ein nettes Stück Musik.

Viele Grüße
Holger

4 725

Mittwoch, 17. November 2010, 18:56

Hier läuft (mehr oder weniger im Hintergrund :hide: )



- sollte ich definitiv mal mit mehr Aufmerksamkeit hören...


Michel
Kunst ist vom Geist beherrschte Magie. Kunst als erfahrene Möglichkeit von Freiheit. Plötzlich spüren Sie beim Hören etwas fast naturhaft - wie ein Blitz: Und Sie hören als ein Veränderter, sind auf ganz neue Weise dabei. (Helmut Lachenmann)

4 726

Mittwoch, 17. November 2010, 18:56

Bei mir:



Daraus BWV 82.

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

Amfortas09

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4 727

Mittwoch, 17. November 2010, 19:18

Zitat

Ich habe diese CD:


Ferneyhough: Streichquartett Nr. 2, Adagissimo für Streichquartett, Streichquartett Nr. 3, Sonate für Streichquartett.
Gespielt vom Arditti-Quartett. Ich bin mit der CD aber nie warm geworden
und habe sie auch schon ewig nicht mehr gehört. Lohnt sich hier ein
Wiederhören, oder sollte ich es mit den neueren Stücken von Ferneyhough
versuchen?
Wenn ich mir die Preise auf dem Marketplace so anschaue, mache ich mir über die Rente gleich weniger Gedanken :D

Bitte, bitte, halte diese CD in Ehren !!! und zieh dir mal zu irgend eine stillen Stunde z.B. die Sonate für Streichquartett rein. Das ist eins der ganz großen Meisterwerke der Kammermusik mit allerhöchstem Fetzigkeitsgrad, wie so vieles von Ferneyhough..... es lohnt sich, bitte glaubs mir einfach !!!
..eine Zeitlang war ich nach dieser CD so süchtig, dass ich mir diese Musi z.B. in der Straßenbahn, im Warte-Saloon des Zahnarzts reingezogen habe und auch dann wenn mich meine Frau zum Shoppen mitgeschleppt hat und ich mich in irgend eine Ecke zum Warten verkrümeln konnte ...
Wenn der Funke dieser CD zu dir rübergesprungen ist, dann fallen dir die anderen tollen Sachen von Ferneyhough ganz automatisch zu.
:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

4 728

Mittwoch, 17. November 2010, 19:31

im Warte-Saloon des Zahnarzts reingezogen habe


Hmmmm, was sagt das jetzt über die Musik :D

Aber gut, ich höre ja auf Euch und werde der CD noch eine Chance geben. Weggeben werde ich die CD sowieso nicht....

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

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4 729

Mittwoch, 17. November 2010, 19:31

Zitat

Diese Aufnahmen gefallen mir überhaupt nicht.

Reihenfolge ist egal.








Die Boulez-und die Barenboim-Wiedergaben kenne ich nicht. Von M2 habe ich sehr beeindruckende Livemitschnitte unter Boulez (aus NYC und Wien). Von der Rattlewiedergabe mit den Berlinern habe ich den Radiomitschnitt ..bin aber damit nicht richtig warm geworden.
Den bisher langweiligsten M5-Mitschnitt habe ich mir mit den Stutgartern unter Norrington reingezogen: das alles klingt öde, trocken, ausdruckslos, auch ohne iausreichende Dynamik.. für mich der M5 Tiefpunkt vermutlich basiert diese Cd auf dieser Aufführung (leider habe ich von anderen Mahlermitschnitten unter Norrigton bisher keinen besseren Eindruck gewonnen). Die Stuttgarter unter Norrington sollten einen großen Bogen um Mahler (und auch Bruckner) machen...

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

Amfortas09

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4 730

Mittwoch, 17. November 2010, 19:36

Zitat

Hmmmm, was sagt das jetzt über die Musik :D
natürlich gar nix, zu Ferneyhoughs hammermäßiger Musi finde ich kaum geeignete Worte... höchstens dass sie extrem den affektiven Bereich des Hörers anspricht, aber das gilt für so viele große Musik..

Zitat

Aber gut, ich höre ja auf Euch und werde der CD noch eine Chance geben.
gib ihr bitte noch mehr als eine Chance !!!!!!!!! :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes:

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

4 731

Mittwoch, 17. November 2010, 20:06

Bei mir:



Daraus BWV 82.

Viele Grüße,

Melanie
Liebe Melanie!

Wie gefällt Dir diese Aufnahme?

Ich hab sie vor kurzem gehört und war sehr angetan - Du weißt also jetzt, was Du antworten solltest ;+)

Liebe Grüße
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

4 732

Mittwoch, 17. November 2010, 20:07

Im Anschluss habe ich nun ein sehr viel komplexer konzipiertes Stück gehört – meiner Ansicht nach ein außergewöhnliches Meisterwerk:



Robert Simpson (1921–1997)
Streichquartett Nr. 9 (1982)
Delmé-Quartett

Im Jahre 1982 feierte das britische Delmé-Quartett sein 20-jähriges Bestehen, was zufälligerweise mit Haydns 250. Geburtstag zusammenfiel. Zu diesem Anlass gab das Quartett bei fünf britischen Komponisten neue Werke in Auftrag, unter anderem bei Simpson. Dessen Beitrag verknüpfte die beiden Jubiläen in gigantischer Weise: er schrieb sein Neuntes Streichquartett als eine Folge von 32 Variationen mit großer Schlussfuge auf ein Thema von Haydn. Es handelt sich hierbei um das Menuett aus Haydns Sinfonie Nr. 47, das ein musikalisches Palindrom darstellt. Solche Palindrome haben Simpson offenbar zeit seines Lebens fasziniert: er schrieb schon als junger Mann Klaviervariationen über dieses Thema, und immer wieder begegnet man auch in seinen eigenen Werken Palindromen.

In diesem Quartett hat er es allerdings auf die Spitze getrieben: alle 32 Variationen sind nämlich ihrerseits Palindrome! Das ist einfach ein Meisterwerk an Einfallsreichtum, Variationstechnik und brillantem kompositorischen Können. Am Schluss (das Werk dauert nahezu eine Stunde) setzt die Fuge, die langsam beginnt und immer mehr an unaufhaltsamer Energie gewinnt, dem Werk die Krone auf, bis hin zu den Schlusstakten, die aus wuchtigen, pulsierenden Unisono-Gs bestehen. Wie gesagt, ich finde das schlichtweg grandios.

Robert Simpson hat eben zwei großartige Werkzyklen verfasst: neben den elf Sinfonien sollte man sich auch die 15 Streichquartette m. E. unbedingt anhören.

Viele Grüße
Holger

4 733

Mittwoch, 17. November 2010, 20:10

Ich hab sie vor kurzem gehört und war sehr angetan - Du weißt also jetzt, was Du antworten solltest


Tja, was soll ich denn jetzt schon anderes antworten als :juhu: :juhu: :juhu:

Das ist auch wirklich meine Meinung, aber wer glaubt das jetzt noch? ;+)

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

4 734

Mittwoch, 17. November 2010, 20:14

im Warte-Saloon des Zahnarzts reingezogen habe

Hmmmm, was sagt das jetzt über die Musik :D

...dass sie weniger schlimm ist als 'ne Wurzelbehandlung? :hide:

Amfortas09

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4 735

Mittwoch, 17. November 2010, 20:17

Zitat

Zitat

Zitat von »mela«

Zitat

Zitat von »Amfortas09«

im Warte-Saloon des Zahnarzts reingezogen habe
Hmmmm, was sagt das jetzt über die Musik :D
..dass sie weniger schlimm ist als 'ne Wurzelbehandlung? :hide:
diese ganz und gar zutreffende Einsicht :klatsch: :klatsch: ist der erste Schritt zur Welt der Musik Ferneyhoughs !!!! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

4 736

Mittwoch, 17. November 2010, 20:59

So, jetzt kann der musikalische Teil des Abends beginnen:



Ich muss mir mehr Schreker in die Musikabspielgeräte tun.

:wink:
Ekkehard
_________

Oft genügt es, wenn andere gescheit sind (Hans Magnus Enzensberger)

4 737

Mittwoch, 17. November 2010, 22:33

Orgelmusik

LG
„Orchester haben keinen eigenen Klang,den macht der Dirigent"
Herbert von Karajan

4 738

Mittwoch, 17. November 2010, 22:38

Hallo Harlekin / Julius,

ich sehe, dies ist dein erster Beitrag: herzlich Willkommen im Forum!
Danke für die nette Begrüßung! Ich habe gerade statt Klassik mal dies gehört:



Julius

Caesar73

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4 739

Mittwoch, 17. November 2010, 22:43

Danke für die nette Begrüßung!


Die gehört hier zum Service, Julius ;+)

Auch von mir ein herzliches Willkommen und viel Spaß! Wenn Du Lust dazu hast, kannst Du Dich ja im Vorstellungsthread kurz vorstellen.

:wink: :wink:

Christian
Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

Cato der Ältere

4 740

Mittwoch, 17. November 2010, 23:01


Nee, nehme ich nicht persönlich. Du nimm das aber bitte alles auch nicht persönlich, ja?

Könnte schwierig werden. Humor ist bekanntlich nicht jedermanns Sache. Und die von Karanein war es auch nicht (ich sah kürzlich diesen seinen Tontechnikern einen Witz erzählen - derart lau und derart unsympathisch vermittelt, dass den Technikern nichts weiter übrig blieb, als ihr künstlichstes aller Lächeln an den Tag zu legen, um den Meister zu gefallen. So ist das mit den Selbstdarstellern und Diktatoren. Geschmacklos? Realität.)

:wink:
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

4 741

Mittwoch, 17. November 2010, 23:29

Bei mir nun:



Schön mal Beethoven zu hören, den man nicht schon 1000mal gehört hat.
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

4 742

Mittwoch, 17. November 2010, 23:42

Schön mal Beethoven zu hören, den man nicht schon 1000mal gehört hat.


Schön aber auch, solchen LvB zu hören, den man schon 1000mal gehört hat:





Beethovens späte Streichquartette sind für mich so etwas wie ein Monument musikalischen Fortschritts – meilenweit entfernt von allem, was zu dieser Zeit sonst komponiert wurde, und auch für den heutigen Hörer noch eine große Herausforderung. In dieser Fassung gelingt Bernstein das Kunststück, das vertrackte op. 131 mit dem Streicherapparat der Wiener so schlüssig und transparent aufzuführen, als hätte der alte Ludwig eine Sinfonie für Streichorchester geschrieben. Wird seit vielen Jahren wirklich sehr oft bei Lavines gehört.

Danach dann als Nachtmusique: Hieraus die Sonate a-moll und die freie Fantasie fis-moll :juhu:





Cheerio,

Lavine :wink:
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

4 743

Donnerstag, 18. November 2010, 00:00


Schön aber auch, solchen LvB zu hören, den man schon 1000mal gehört hat:






Lavine :wink:



Eigentlich immer schön LvB zu hören und wenns zum 1000. Mal ist.
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

4 744

Donnerstag, 18. November 2010, 00:04

Noch mal Carters Erstes SQ

das mit öfterem Hören immer toller und immer rätselhafter wird. Übrigens eine wundervolle Aufnahme, die genau die Waage hält zwischen strukturbetont und expressiv. Tontechnisch tadellos. Nicht verhallt, klare Trennung der Instrumente, aber nicht so, dass sie allzu weit voneinander entfernt erscheinen. (Gibt's ja alles auf CD - Streichquartette, deren Mitglieder in vier Ecken eines Riesensaales zu sitzen scheinen, dutzende von Metern voneinander entfernt. Brrr.)

Dann ein Versuch mit

Erster und zweiter Satz, aber zu müde, um weiter zu hören.
Gefällt mir aber gut, sehr innig, hauchig, das "Wild herausfahrend" im Ersten fällt als solches aus, was mich aber eigenartigerweise fast gar nicht stört, obwohl ich das sonst immer gerne besonders wild habe.

Grüße
vom Don

4 745

Donnerstag, 18. November 2010, 00:06

Von Zeit zu Zeit hör ich den Alten gern :D

Muß aber stets wohl dosiert sein. Und natürlich Kern haben ;+)
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

4 746

Donnerstag, 18. November 2010, 00:24

Schon viel zu lange nicht mehr gehört:



Symphonie Nr. 31 "Mit dem Hornsignal"
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

4 747

Donnerstag, 18. November 2010, 04:01

Von Zeit zu Zeit hör ich den Alten gern :D

Muß aber stets wohl dosiert sein. Und natürlich Kern haben ;+)
Hier ist das ideale Nachtprogramm für den General:



Es enthält nicht nur wohl dosierten Bernstein, sondern auch Copland, Gershwin,, Sondheim, Berlin und nicht zuletzt einigen (Jerome) Kern. :D

:wink: Rideamus


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corda vuota

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4 748

Donnerstag, 18. November 2010, 08:12

Zu Beitrag Nr. 4701

Ich habe diese CD:



Ferneyhough: Streichquartett Nr. 2, ...(etwas gekürtzt)
... Wenn ich mir die Preise auf dem Marketplace so anschaue, mache ich mir über die Rente gleich weniger Gedanken


Liebe Melanie,
da wäre ich vorsichtig! Ob's für die Rente reicht? ;( Erst muss man jemand finden, der bereit ist € 92,00, wie bei dem Marketplace-Angebot, zu bezahlen. Ich hätte da wenig Hoffnung :troest:

LG
corda vuota
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Agravain

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4 749

Donnerstag, 18. November 2010, 08:38

Mein Tag beginnt mit Purcell, und zwar mit Welcome Songs und Oden, so da wären:

"Ye tuneful Muses" Z344 - Welcome Song for James II (1686), "Celestial music did the gods inspire" Z322 - Ode for a performance at Mr Maidwell's School (1689) und "From hardy Climes and dangerous Toils of War" Z325 - Ode for the wedding of Prince George of Denmark and Princess Anne (1683)



Tessa Bonner, Gillian Fisher, James Bowman, Jonathan Kenny, Rogers Covey-Crump, Charles Daniels, Michael George, Charles Pott
The King's Consort
Robert King

:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

4 750

Donnerstag, 18. November 2010, 08:43

Seedless, but rich in taste:



Will ich mir auf dem Weg zur Arbeit mal wieder anhöre. Mit der 5. habe ich mich schon ewig nicht mehr befasst, ich bin gespannt, wie ich sie jetzt empfinde.

:wink:
Ekkehard
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4 751

Donnerstag, 18. November 2010, 09:44

Heute Morgen gehört.
Sehr schöne Aufnahme frische klare Interpretation

LG
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Herbert von Karajan

4 752

Donnerstag, 18. November 2010, 09:48

Bach in der Redel Bearbeitung
Lange nicht gehört

LG
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Agravain

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4 753

Donnerstag, 18. November 2010, 09:50

Gestern Abend lief durch den neuen Thread angeregt:

Mahlers Fünfte mit dem WPO und Maazel



Eine der recht eindrucksvollen Einspielungen dieser Box. Besonders der Kopfsatz beeindruckt mich. Maazel lässt den Satz mit einer grundsätzlich Schwere spielen, die mich immer wieder lehrt, was ein Trauermarsch ist. Deneben arbeitet er - wie im gesamten Zyklus - sehr detailversessen und bei aller Erdenlastigkeit doch sehr durchsichtig.

Jetzt als Fortsetzung Bernsteins New Yorker-Aufnahme:



Anschließend dann



Ich habe sie lange nicht gehört, habe sie aber als Schwächste der Mahler-Aufnahmen Karajans, die ich nicht grundsätzlich ablehnen kann und/oder möchte, in Erinnerung. Die Sechste hingegen hatte bei ihrem Erscheinen ja sogar die Fachwelt positiv verblüfft. Ich finde sie auch immer noch recht gelungen, so auch die Neunte, wobei mich hier nur die Ecksätze fesseln können.

:wink: Agravain
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4 754

Donnerstag, 18. November 2010, 10:58

Gestern Abend lief durch den neuen Thread angeregt:

Mahlers Fünfte mit dem WPO und Maazel



Eine der recht eindrucksvollen Einspielungen dieser Box. Besonders der Kopfsatz beeindruckt mich. Maazel lässt den Satz mit einer grundsätzlich Schwere spielen, die mich immer wieder lehrt, was ein Trauermarsch ist. Deneben arbeitet er - wie im gesamten Zyklus - sehr detailversessen und bei aller Erdenlastigkeit doch sehr durchsichtig.

Jetzt als Fortsetzung Bernsteins New Yorker-Aufnahme:



Anschließend dann



Ich habe sie lange nicht gehört, habe sie aber als Schwächste der Mahler-Aufnahmen Karajans, die ich nicht grundsätzlich ablehnen kann und/oder möchte, in Erinnerung. Die Sechste hingegen hatte bei ihrem Erscheinen ja sogar die Fachwelt positiv verblüfft. Ich finde sie auch immer noch recht gelungen, so auch die Neunte, wobei mich hier nur die Ecksätze fesseln können.

:wink: Agravain

Hallo

Da hast du ja heute noch was vor bei soviel Mahler.Ich habe für dieses Jahr erst mal abgeschlossen mit ihm. Jetzt kommt die Vorweihnachtliche Zeit da gibt es soviel zu hören. An einige Mahler Symphonien komme ich nicht ran wie zb. die 8, die gibt mir überhaupt nichts. Seine 7. geht so höre ich aber auch sehr selten. Selbst die 9. höre ich sehr selten die letzten Jahre nicht mehr. Die 1-4-5-6 erklingen am meisten bei mir, ich glaube da wird sich auch nichts mehr ändern.

Viel Freude beim hören

Gruß von der Ostsee

Andreas
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4 755

Donnerstag, 18. November 2010, 11:02

Jetzt eine schöne Aufnahme der Mandolinenkonzerte von Vivaldi.
Diese Aufnahme begeistert immer wieder. Sie versetzt einen in
Vivaldis Zeit.
Kurt Redel

LG
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Herbert von Karajan

4 756

Donnerstag, 18. November 2010, 11:55

Es enthält nicht nur wohl dosierten Bernstein, sondern auch Copland, Gershwin,, Sondheim, Berlin und nicht zuletzt einigen (Jerome) Kern. :D


Lieber Rideamus,

einer der Tracks erinnert mich zumindest an die grandiose Filmszene aus "Swing Time", in der Ginger Rogers "The Way You Look Tonight" singt, während gleichzeitig Fred Astaire "A Fine Romance" trällert. Great moments in time!
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4 757

Donnerstag, 18. November 2010, 11:59

Bach
Orchestersuiten

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Caesar73

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4 758

Donnerstag, 18. November 2010, 12:57

Bejun Metha singt Arien aus Händels Opern - begleitet von Rene Jacobs und dem Freiburger Barockorchester. Alleine schon diese Begleitung müsste eigentlich Qualität garantieren.

Mein erster, spontaner Impuls - als ich die Aufnahme im Katalog sah - war ja: Oh nein, nicht schon wieder ein Händel-Recital :pfeif:

Wohlan, aber da mich der Sänger, Bejun Metha interessierte, weil unbekannt, und ich von Rene Jacobs eigentlich so gut wie nie enttäuscht wurde, habe ich dann trotzdem zugegriffen und nach den ersten Minuten bin ich wirklich angetan:

Ombra Cara:



Auf dem Programm stehen Arien aus:

Amadigi di Gaula, Agrippina, Riccardo primo, Tolomeo, Orlando, Radmisto, Rodelinda und Sosarme

:wink: :wink:

Christian
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Donnerstag, 18. November 2010, 13:30

Bejun Metha singt Arien aus Händels Opern
Und, wie is' es? Wir haben Bejun Mehta im vergangenen Jahr in Salzburg erlebt (Händel: Theodora) - und waren hin und weg vor Begeisterung. :juhu: :juhu:
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Donnerstag, 18. November 2010, 13:36

Und, wie is' es? Wir haben Bejun Mehta im vergangenen Jahr in Salzburg erlebt (Händel: Theodora) -


Mit einem Wort? GROSSARTIG !! Ich habe gerade bei "Ombra Cara" zum zweiten Mal auf die Repeat-Taste gedrückt. Zum Niederknien. Metha vollführt mühelos subtilste Nuancierungen - und Jacobs und die Feiburger begleiten nicht einfach, die atmen regelrecht mit dem Sänger. Was lernen wir daraus? Es muss ja nicht immer Andreas Scholl sein - obwohl: dessen neue Purcell-Platte wartet auch noch ungehört auf dem Stapel ;+)

und waren hin und weg vor Begeisterung. :juhu: :juhu:


Bin ich auch!

:wink: :wink:

Christian
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