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9 881

Sonntag, 15. Mai 2011, 02:12

Streitet ruhig weiter, welche Mahler-Sinfonie die schönste ist...Bei mir jetzt der "bad" Boy der US-Musik:



Lionel
Welches ist denn die "badste" Antheil-Symphonie? Endlich mal jemand, der nicht ununterbrochen Mahler hört. Und dann noch Russo. Und gestern auch so interssantes Zeugs. Sehr sympathisch, Lionel. :yes:
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

9 882

Sonntag, 15. Mai 2011, 02:17

Zitat

Und dann noch Russo

Russo mit Ozawa ist klasse!

Auch von mir ein

Zitat

Sehr sympathisch
lieber Lionel!

:wink:
Micha
Ich hasse Leute, die einfach mitten im Satz

9 883

Sonntag, 15. Mai 2011, 06:46

Der andere Fidelio

Ferdinando Paër: Leonora ossia l'amor coniugale

Ein Aufnahme aus Winterthur ... mit Jonas Kaufmann als Florestano. Nicholas Cleobury dirigiert.

Die zweitschönste Fidelio-Vertonung ;+)

(Ich finde diese Art von Ranking so was von ...)

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

9 884

Sonntag, 15. Mai 2011, 09:20

Seit langer Zeit mal wieder die Schönheiten dieser auch von den Mitgliedern der II. Wiener Schule hoch geschätzten Partitur genossen:

Alexander von Zemlinsky (1871-1942):
Der Traumgörge -
Oper in 2 Akten und 1 Nachspiel 1904-06
Janis Martin, Josef Protschka, Pamela Coburn, Hartmut Welker, Martin Blasius, Peter Haage, Victor von Halem, Heinz Kruse, Birgit Calm, Gabriele Maria Ronge
Jugend- und Figuralchor des HR, Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, Gerd Albrecht
Capriccio, 1987, 2 CD


:sev: :sev: :sev: :sev:


Josef Protschka ist wahrlich die Idealbesetzung für den verzaubernd tagträumenden Görge!
:juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

:wink:
Johannes

Agravain

Elgarian

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9 885

Sonntag, 15. Mai 2011, 09:31

Zum heutigen Sonntag Jubilate nun BWV 12: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen in zwei völlig unterschiedlichen Einspielungen:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

9 886

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:04



Ludwig van Beethoven: Musik zu einem Ritterballet

Ein Werklein, aber höchst anmutig anzuhören - frühester Beethoven.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

Agravain

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9 887

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:32

Bei mir nun das 1987 entstandene Orchesterwerk "The Light" von Philip Glass:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

9 888

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:44

gustav mahler
symphonie nr.7
abbado
nicht seine schönste aber seine 7

:wink:
„Orchester haben keinen eigenen Klang,den macht der Dirigent"
Herbert von Karajan

9 889

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:53

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 19 F-dur KV 459
Artur Schnabel, Klavier
London Symphony Orchestra
Malcolm Sargent
1937


Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

9 890

Sonntag, 15. Mai 2011, 10:54

Ich weiß, Literaturoper ist doof! ;+) Trotzdem:



Detlev Glanert: Caligula
Ashley Holland, Michaela Schuster, Martin Wöflel, Dietrich Volle, Barbara Zechmeister, Hans-Jürgen Lazar, Opern- & Museumsorchester Frankfurt, Leitung: Markus Stenz

KLASSE!

:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

Agravain

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9 891

Sonntag, 15. Mai 2011, 11:09

Arthur Bliss' Komposition "Metamorphic Variations" ist der Reflex seiner Begegnung mit dem Triptychon Tantris seines Freundes George Dannat, das die Beziehung Tristan-Isoldes-Kelch thematisiert. Man kann es sich leicht online anschauen. Das Cover der Naxos-Aufnahme zeigt die Tantris-Studie Parsifal:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

Agravain

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9 892

Sonntag, 15. Mai 2011, 11:43

Für einen Moment bleibe ich noch - zumindest thematisch - in England:



Mario Casteluovo-Tedesco

Il racconto d'inverno (The Winter's Tale)

West Australian Symphony Orchestra
Andrew Penny

(1994)

:wink: Agravain
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ThomasBernhard

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9 893

Sonntag, 15. Mai 2011, 12:00

Das Verdi-Requiem mit den Leningradern unter Aleksandr Melik-Paschajew.
Eine durchaus fein(sinnig)e Aufnahme!



p.s.: hab ich jetzt doch abgebrochen und lege Solti/Wien mit dem gleichen Programm auf
"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

9 894

Sonntag, 15. Mai 2011, 12:13

der titan mit kubelik

:wink:
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Herbert von Karajan

9 895

Sonntag, 15. Mai 2011, 12:14



Ludwig van Beethoven: 12 Kontretänze WoO 14

Da lassen schon die "Geschöpfe des Prometheus" grüßen - Nr. 7 und Nr. 11. Da ist es, das "Eroica"-Thema in einer Musikform, dem Kontretanz, die schon veraltert war zur Zeit ihrer Komposition.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

9 896

Sonntag, 15. Mai 2011, 12:48

Igor Stravinsky:

Petrouchka (1911)

London Symphony Orchestra,
Sir Georg Solti
(Rec.: Salzburg, 07.08.1994, live)


Agravain

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9 897

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:04

Schon seit geraumer Zeit läuft:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

9 898

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:11

Noch 'ne Literaturoper:



Kryszof Penderecki: Ubu Rex. Opera buffa
mit u.a. Pawel Wunder, Anna Lubanska, Josef Frakstein, Izabella Klosinska, Anna Karasinska, Jeanette Bozalek, Rafal Bartminski, Mieczyslaw Milun, Rafal Siwek, Chor und Orchester des Teatr Wielki - Opera Narodowa Warschau, Leitung: Jacek Kaspszyk

Mag ich auch! :)

Adieu,
Algabal
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9 899

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:42

Georg Friedrich Haas:
Konzert für sechs Klaviere im Zwölfteltonabstand und Orchester

Mitschnitt von den Donaueschinger Musiktagen 2010, SWR-SO unter Cambreling

Ich kann die Klangteppiche Haas' nicht ständig hören, aber eindrucksvoll sind sie allemal. Wenn sie auch irgendwie auf mich meist eine zu monumentale Wirkung haben. Wer den Ligeti der "Atmosphères" mag, dürfte Haas jedenfalls lieben! Ist Haas eigentlich schon als Filmmusiker entdeckt worden?

Aua, gerade entdeckt, dass meine Aufnahme abbricht. Hat jemand das komplett mitgeschnitten?

Grüße
vom Don

Lionel

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9 900

Sonntag, 15. Mai 2011, 15:00

Welches ist denn die "badste" Antheil-Symphonie?
Hallo,

so genau kann ich das gar nicht sagen, weil das bis jetzt meine einzigste Antheil-CD ist aber mir gefällt die Musik insgesamt so gut, dass es sicherlich nicht bei dieser einen Aufnahme bleiben wird.

Musikalisch bleibe ich in den USA:



- Klavierkonzert "Century Rolls" mit Emanuel Ax und dem Cleveland Orchestra, Christoph von Dohnanyi
- Lollapalooza und Slonimskys Ear Box mit dem Hallè Orchestra, Kent Nagano

Lionel

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9 901

Sonntag, 15. Mai 2011, 15:49

Hier nun die symphonische Suite "Die Jahreszeiten" von Sir Edward German:



:wink: Agravain
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Amfortas09

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9 902

Sonntag, 15. Mai 2011, 17:05

Zitat

Georg Friedrich Haas:

Konzert für sechs Klaviere im Zwölfteltonabstand und Orchester


Mitschnitt von den Donaueschinger Musiktagen 2010, SWR-SO unter Cambreling Ich kann die Klangteppiche Haas' nicht ständig hören, aber eindrucksvoll sind sie allemal. Wenn sie auch irgendwie auf mich meist eine [i]zu
monumentale Wirkung haben. Wer den Ligeti der "Atmosphères" mag, dürfte Haas jedenfalls lieben! Ist Haas eigentlich schon als Filmmusiker entdeckt worden?
Aua, gerade entdeckt, dass meine Aufnahme abbricht. Hat jemand das komplett mitgeschnitten?[/i]
mit Haas bin ich auch nicht so grün .. wenn du von ihm das "limited approximations" aus Donaueschingen vom 17.10.10 unter Cambreling mit Pi-hsien Chen, Grund, Hoelscher etc meinst, das habe ich komplett, aber mir nicht zu Ende reingezogen....

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

9 903

Sonntag, 15. Mai 2011, 18:00

Dann höre ich heute auch mal was:




Liebe Grüße
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

9 904

Sonntag, 15. Mai 2011, 18:13

Aus dieser Box:



György Ligeti: Athmosphères (1961) / Lontano (1967)
Wiener Philharmoniker, Leitung: Claudio Abbado

Athmosphères ist mir immer wieder zu sphärisch und zu wenig athmosphärisch. Irgendwie gepflegte Langeweile. Lontano holt dagegen deutlich auf. Auch ein wenig Langeweile, aber weniger gepflegt. Das ist jedenfalls besser.

Ohne dass ich es wollte, hat jetzt noch Ramifications (1968/69) für Streichorchester oder 12 Solo-Streicher (hier eingespeilt vom Ensemble Intercontemporain unter Pierre Boulez musiziert) eingesetzt - das finde ich immer wieder große Klasse!! Seeeeehr suggestiv und spannend schräppig. Vielleicht war großes Orchester nicht das Instrument des Herrn Ligeti? Die Streichquartette sind ja auch ganz groß!

Adieu,
Algabal
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9 905

Sonntag, 15. Mai 2011, 18:39

Ich muss mal schauen, dass ich Prokoffief's Drei Orangen im Gärtnerplatz-Theater in meinen Kalender reinkriege ... Um Appetit auf die Musik zu bekommen, höre ich heute diese Aufnahme, die bei mir noch ganz anders aussieht:



Der Appetit kommt, bei Nagano wie immer: große Transparenz, keine übertriebene Tragik (bei diesen Stück sowieso nicht), taufrisch musiziert, sehr belebend

Hatte ja heute morgen Joel Frederiksen live hier im Nationalmuseum in München gehört, bin sehr angetan von den begleitenden Sängern Axelle Bernage, Sopran, und Stephan von Dyck, Tenor, die für diese Musik pfantastische Stimmen haben, die von Frederiksen ist zwar wunderbar dunkel, spricht aber für die Virtuosität etwas zu spät an ... Kann mir jemand für belebende Aufnahmen mit Musik von Pierre Guédron geben? Das hat mir heute sehr gut gefallen ....

Gurnemanz

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9 906

Sonntag, 15. Mai 2011, 19:12

Eine Einspielung, die mich mehr und mehr fasziniert (heute in mehreren Etappen):

Arnold Schönberg (1874-1951)
- Drei Klavierstücke op. 11 (1909)
- Sechs kleine Klavierstücke op. 19 (1911)
- Drei Klavierstücke (1894)
- Fünf Klavierstücke op. 23 (1920/23)
- Klavierstück op. 33a (1928/29)
- Klavierstück op. 33b (1931)
- Suite op. 25 (1921-23)
Hardy Rittner, Klavier (Johann Baptist Streicher & Sohn Piano 1870: opp. 11; 19; 3 Kl.st. 1894 - Steinway D Grand Piano 1901: opp. 23; 33a; 33b; 25)
MDG, aufg. 2009



Die Interpretation: sorgfältig austariert, einfühlsam: zart bis wild, immer klar durchhörbar; aufnahmetechnisch bestens, auch weil die teilweise extremen dynamischen Kontraste hervorragend abgebildet werden.

Gerade erklingt die Suite.
Dann höre ich heute auch mal was:

Die mag ich auch sehr! :yes: Müßte ich mal wieder einlegen...

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
Sprechen heißt: in Tautologien verfallen.
Jorge Luis Borges

9 907

Sonntag, 15. Mai 2011, 19:46

roman

:wink:
„Orchester haben keinen eigenen Klang,den macht der Dirigent"
Herbert von Karajan

9 908

Sonntag, 15. Mai 2011, 20:31

Nach einer Session mit Mahlers Lied von der Erde in der Schönberg/Riehn-Fassung und der Orignalfassung mit Jonas Kaufmann nun erst mal ein wenig aus Lullys Armide




Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

9 909

Sonntag, 15. Mai 2011, 21:00

Was muss man sich gefallen lassen?

Vor einiger Zeit ist mir das schon einmal untergekommen, u.z. bei einer Aufnahme von RCA-Victor Red Seal: Eine Spezial-Version von Prokofjews Ballett-Musik zu Romeo und Julia von MTT in einem Live-Mitschnitt von 1996 mit San Francisco Symphony (Leider scheint die Aufnahme vergriffen zu sein, ich habe sie jedenfalls weder bei jpc noch bei amazon gefunden);
- und jetzt wieder bei der BIS-Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion mit Suzuki:


Grauenhaft brutale klangliche Schnitte an den Verbindungsstellen der einzelnen Tracks, hauptsächlich da, wo die einzelnen Teile sehr dicht aufeinander folgen – da ist es teilweise sogar so, dass der Schlussklang abgewürgt wird und nach dem „Loch“ nochmals kurz erklingt. Aber auch bei fast allen Schlüssen, an denen noch genug Zeit bliebe, wird der Schlussklang „abgewürgt“.

Sehr schade, denn die Interpretation der Matthäus-Passion durch Suzuki gefällt mir ausnehmend gut, erheblich besser als die Aufnahme mit Rilling, die ich mir kurz zuvor zugelegt hatte. Aber in dieser klanglich verstümmelten Form ist das leider kein Hörgenuss! Muss man sich das wirklich gefallen lassen?
Viele Grüße,
harry

9 910

Sonntag, 15. Mai 2011, 21:39

Diese:



Reinhard Febel: Variationen für Orchester (1980)
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Leitung: Michael Zilm

:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Und warum das so ist, kann man immer noch hier nachlesen.

Adieu,
Algabal
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Gurnemanz

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9 911

Sonntag, 15. Mai 2011, 21:44

Grauenhaft brutale klangliche Schnitte an den Verbindungsstellen der einzelnen Tracks [...]
Merkwürdig, denn ich dachte eigentlich, daß das schwedische Label BIS auch technisch sorgfältig arbeitet... ?(

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
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Jorge Luis Borges

9 912

Sonntag, 15. Mai 2011, 22:14

Ich bleib mal bei "Neuer Einfachheit" (was für ein dämliches und unzutreffendes Label! :shake: ):



Heinz Winbeck: Symphonie Nr. 1 "Tu Solus"
RSO Saarbrücken, Leitung: Dennis Russell Davies

:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Adieu,
Algabal
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Lionel

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9 913

Sonntag, 15. Mai 2011, 22:23

RE: Was muss man sich gefallen lassen?

Grauenhaft brutale klangliche Schnitte an den Verbindungsstellen der einzelnen Tracks, hauptsächlich da, wo die einzelnen Teile sehr dicht aufeinander folgen – da ist es teilweise sogar so, dass der Schlussklang abgewürgt wird und nach dem „Loch“ nochmals kurz erklingt. Aber auch bei fast allen Schlüssen, an denen noch genug Zeit bliebe, wird der Schlussklang „abgewürgt“.
So gut kenne ich mich in technischer Hinsicht nicht aus aber gibt es bei CD`s so etwas wie Fehlpressungen ? Vielleicht kam es bei der Produktion zumindest einer bestimmten Charge zu Fehlern, die zu dem oben beschriebenen Resultat führten. Evtl. sollte man sich mal in einem CD-Geschäft die gleiche Aufnahme, sofern die vorrätig ist, anhören, um zu sehen ob da alles in Ordnung ist und dann versuchen, die CD umzutauschen.

Lionel

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9 914

Sonntag, 15. Mai 2011, 22:42

Musik von Peter Mennin (1923 - 1983):



3. Sinfonie: New York Philharmonic, Dimitri Mitropoulos
Klavierkonzert: John Ogdon, Royal Philharmonic Orchestra, Igor Buketoff
7. Sinfonie: Chicago Symphony Orchestra, Jean Martinon

Lionel

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9 915

Montag, 16. Mai 2011, 00:14

in der heimat nix neues: brahms, brahms, brahms : kk 1 in der szell-einspielung

und dazu noch ein wenig liszt, klavierwerke

alles einfach nur herrlich - wie das leben selbst ;+)
Muss es sein? - Es muss sein!

9 916

Montag, 16. Mai 2011, 00:40

RE: Was muss man sich gefallen lassen?

Grauenhaft brutale klangliche Schnitte an den Verbindungsstellen der einzelnen Tracks, hauptsächlich da, wo die einzelnen Teile sehr dicht aufeinander folgen – da ist es teilweise sogar so, dass der Schlussklang abgewürgt wird und nach dem „Loch“ nochmals kurz erklingt. Aber auch bei fast allen Schlüssen, an denen noch genug Zeit bliebe, wird der Schlussklang „abgewürgt“.

Leiter typisch für mangelnde Sorgfalt bei der Aufnahme (und beim Schnitt).
Musiker bleiben nach einem Schlussakkord, während der Nachhall noch im Verklingen ist, nur höchst ungern still sitzen bzw. stehen. Der ansteigende Geräuschpegel während des Nachhalls, oft noch mit Stühleknacken, Lippenklicks u.a. angereichert, macht ein vernünftiges Überblenden in die Stille oder in das nächste Stück praktisch unmöglich.
Schnittingenieure sehen nicht immer ein, warum sie das dann in mühseliger Kleinarbeit noch irgendwie hinbiegen sollen (nur mit dem Säubern von Pausen ist man gut und gerne einen halben Tag lang beschäftigt).

Es ist aber in der Tat erschreckend, wenn so etwas bei BIS passiert.

In anderen Foren gabs schon mal Threads wie "gravierende Aufnahmefehler", wo dann solche Beispiele gelandet sind. Gibts hier anscheinend noch nicht, oder hab ich den übersehen?

Ciao,
Gerardus

9 917

Montag, 16. Mai 2011, 09:53

Man möge mir verzeihen, dass ich mich mit so unwesentlichem Repertoire ;+) abgebe, aber das lässt mich noch immer nicht los!




Zumindest den ersten Akt will ich noch einmal hören (und dann wahrscheinlich den zweiten und den dritten... :D )


Liebe Grüße
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

9 918

Montag, 16. Mai 2011, 10:06



Zumindest den ersten Akt will ich noch einmal hören (und dann wahrscheinlich den zweiten und den dritten... :D )



Liebe Renate,

da lege ich mir gleich diese Aufnahme ein:



(wobei ich den Furtwängler auch sehr schätze. Vom Walter gibt es auch noch einen zweiten Akt, wie schade, dass es von ihm keine vollständige Walküre - und keinen Ring - auf einem Tonträger gibt).

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

9 919

Montag, 16. Mai 2011, 10:28

Lieber Peter!

Ja, diesen ersten Akt unter Bruno Walter kenne ich auch - und kann dazu nur sagen: :juhu:

Viel Hörvergnügen!

:wink:
Renate
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corda vuota

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Montag, 16. Mai 2011, 10:32

Gerade durch das Ritterballett in einem anderen Thread angeregt, bin ich gleich bei Beethoven hängen geblieben und höre gerade „Die Geschöpfe des Prometheus op. 43“ (CD11) und erfreue mich an dieser wunderbaren Musik.



LG
corda vuota
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