Nicht unbedingt, habe da schon gute Erfahrungen gemacht. Aber das nur nebenbei. Bin jetzt gespannt auf Monsieur persönlich, sozusagen.... dauert leider länger
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Matthias Svatopluk Havelka (1925–2009)
"Schaum", Musik zu einem Gedicht von Hans Magnus Enzensberger (1965)
Tschechische Philharmonie / Václav Neumann
Svatopluk Havelka, ein tschechischer Komponist, war 1955 mit einer beeindruckenden Sinfonie hervorgetreten; unzweifelhaft aus der Schostakowitsch-Schule, aber doch bemerkenswert eigenständig und vor allem brillant gearbeitet – insbesondere der riesige Kopfsatz, der über nahezu eine halbe Stunde einen ungeheuren Spannungsbogen zieht und eine ungeheure Dramatik, Wucht und Ausdruckskraft besitzt. Es ist sehr erstaunlich, wie anders nun dieses nur zehn Jahre später komponierte Orchesterwerk ist: von der Tonalität hat sich Havelka gelöst (während die Sinfonie noch in B-dur steht), er probiert offenbar Aleatorik aus, zum Teil gewaltige dissonante Klangballungen. Was allerdings konstant geblieben ist, ist sein Sinn für große Steigerungen, dramatische Akzentsetzungen und prägnante Motivpartikel, die zu großen Einheiten geformt werden. Bemerkenswerter Komponist! Wenige Jahre später hat er übrigens eine sinfonische Dichtung über Che Guevara verfasst, müsste ich in den nächsten Monaten auch bekommen...
Matthias
Umso überraschender dann:
Gustav MAHLER - Sinfonie Nr. 3
Hanna Schwarz (Alt)
Philharmonia Chorus
New London Children's Choir
Philharmonia Orchestra
Giuseppe Sinopoli (Dirigent)
Auf einmal stimmt alles. Erstaunlich. Die komischen Tempoverschiebungen aus den ersten beiden Sinfonien sind weg, der große Bogen ist da, bis ins Finale. Erstaunlich. Da hat sich der Kauf der Box auf einmal dann doch gelohnt. Besonders schön der dritte Satz mit dem Posthorn.
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Kann mir hier jemand was von Mahler empfehlen?
da empfehle ich mal die herausragende, bei Berlin-Classics zum Spottpreis zu erwerbende Rögner-Aufnahme).
Agravain da empfehle ich mal die herausragende, bei Berlin-Classics zum Spottpreis zu erwerbende Rögner-Aufnahme).
...und schon kann ich mich ganz verbindlich anschließen. Im grunde ist es eine Schande, dass Rögners Dritte auf'm Grabbeltisch gelandet ist.


Zitat
Auch die Vierte unter Kegel ist gut hörbar und keine Großinvestition.
Jawollja! Und die Erste unter Kegel, ebenfalls bei Berlin-Classics zum Dumping-Preis, ist die vielleicht beste Einspielung dieser Symphonie wo gibt. Überhaupt hats bei Berlin-Classics eine Reihe guter bis exzellenter Mahler Einspielungen: neben den genannten die 5 und 7 mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter Vaclav Neumann, die 9. und die 10. (Crooke 2) mit dem Berliner Sinfonie-Orchester unter Sanderling. Auch die 2. mit der Staatskapelle Berlin unter Suitner finde ich durchaus gelungen.
Alles zum ziemlich bis ganz kleinen Preis.
Adieu,
Algabal
Agravain
Völlig d'accord!
Agravain


Z. B. auch die Fünfte mit Herbig:Überhaupt hats bei Berlin-Classics eine Reihe guter bis exzellenter Mahler Einspielungen [...]
Wenn ich es in einem Wort sagen sollte: "unprätenziös" oder auch "uneitel". Nach meiner Erinnerung: Herbig traut der Musik, läßt sie sich so entfalten, daß ich das Gefühl habe, er "macht" eigentlich nichts. Im Klang eher trocken, unsentimental. Gute alte DDR-Qualität eben.Wie ist die denn so?



Agravain Aktuell sieht die Box so aus (und ist ziemlich teuer):
Meine sieht noch so aus (und war ziemlich billig):
Sehe grade, dass es dieses Outfit auch noch gibt (allerdings relativ teuer).
Die Interpretation ist IMO übrigens ziemlich gut (wie Bernsteins 1. Mahler-Zyklus im Großen und Ganzen ohnehin ziemlich gelungen ist).
Adieu,
Algabal

Agravain 


Schubert 8 & 9
Staatskapelle Dresden / Sinopoli
Studioprodukton Lukaskirche Dresden / 1992
Ich weiß noch nicht, ob mir das gefällt....


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