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Florian Voß

Lebender Film noir

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1 481

Sonntag, 25. Juli 2010, 18:29

Pogo mit Haydn. Sicher einer der Pianisten seiner Generation. Und diese Einspielung:

:juhu: :juhu:
:juhu: :juhu: :juhu:
:juhu: :juhu: :juhu: :juhu:
:juhu: :juhu: :juhu:
:juhu: :juhu:





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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

1 482

Sonntag, 25. Juli 2010, 19:18



Leopold Stokowski dirigiert das Philadelphia Orchestra

Richard Wagner: Tannhäuser
- Vorspiel und Venusberg-Musik
- Vorspiel zum 3. Akt (arr. Stokowski)


Wer Wagner ohne Worte mag ....

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

1 483

Sonntag, 25. Juli 2010, 19:28

Das Wochenende ganz abhold des Bayreuther Meisters genutzt, die bereits erschienenen Mitschnitte aus der Oper Frankfurt bei Oems Classics endlich einmal in Ruhe durchzuhören (ist ja auch Spielzeitpause...) :

Aribert REIMANN - Lear

Wolfgang Koch, Magnus Balduinsson, Dietrich Volle, Michael McCown, Hans-Jürgen Lazar, Johannes Martin Kränzle, Martin Wölfel, Frank van Aken, Jeanne-Michèle Charbonnet, Caroline Whisnant, Britta Stallmeister, Graham Clark, Chad Graham, Nicolai Klawa

Chor der Oper Frankfurt (Michael Köhler, Einstudierung)
Frankfurter Museumsorchester
Sebastian Weigle


Detlef GLANERT - Caligula

Ashley Holland, Michaela Schuster, Martin Wölfel, Gregory Frank, Jurgita Admamonyté, Hans-Jürgen Lazar, Dietrich Volle, Barbara Zechmeister

Chor der Oper Frankfurt (Alessandro Zuppardo, Einstudierung)
Frankfurter Museumsorchester
Markus Stenz


Franco LEONI - L'Oracolo

Ashley Holland, Peter Sidhom, Franz Mayer, Carlo Ventre, Annalisa Raspagliosi, Kaharina Magiera

Kinderchor der Oper Frankfurt (Michael Clark, Einstudierung)
Chor der Oper Frankfurt (Matthias Köhler, Einstudierung)
Frankfurter Museumsorchester
Stefan Solyom



Da ich jeweils in Aufführungen der mitgeschnittenen Serien anwesend war, sind die Qualitäten der Aufnahmen des "Caligula" (vor allem das hervorragende Dirigat von Markus Stenz und die Leistung des Baritons Ashley Holland in der Titelrolle, neben Glanerts nicht sonderlich schwer zu erfassender Musik) und des "Lear" (das wiederum hervorragende Dirigat von Sebastian Weigle, der mit dieser Oper seinen GMD-Einstand gab, der fantastische Wolfgang Koch in der Titelpartie, Johannes Martin Kränzle als Graf von Gloster sowie Reimanns immer wieder überwältigende Klangsprache) für mich keine echte Überraschung.

Überrascht hat mich der Mitschnitt der Leoni-Oper: War in der besuchten Aufführung das Dirigat Stefan Solyoms überschattet von einer zwar nicht schlecht erdachten, aber völlig misslungenen Inszenierung Sandra Leupolds - wie man hört wird sie seit der zweiten Serie in veränderter Form gegeben - überschattet, so entfaltet sich in der Aufnahme, die auch klangtechnisch die beste der drei ist, das Orchester in ganzer Pracht. So habe ich das im Haus nicht vernommen, aber das ist eben das Gesamterlebnis Oper......

Geplant bzw. bereits in Produktion sind Veröffentlichungen von Korngolds "Die tote Stadt" (unter Weigle mit Klaus Florian Vogt als Paul), Palestrinas "Palestrina" (unter Kiril Petrenko, mit Peter Bronder in der Titelpartie und Wolfgang Koch als Borromeo) und Wagners "Rheingold" (wieder unter Weigle, u.a. mit Kurt Streit als Loge). Bei Straussens "Daphne" aus der letzten Spielzeit bin ich mir nicht sicher, aufgrund der überragenden musikalischen Qualität der Aufführung wäre eine Veröffentlichung allerdings wünschenswert.

Und nachdem wir nun soviel in heimatlichen Gefilden bewegt haben, nun woanders hin, beim Label bleiben wir aber:

Gustav MAHLER - Des Knaben Wunderhorn

Christiane Oelze (Sopran)
Michael Volle (Bariton)

Gürzenich Orchester Kölner Philharmoniker
Markus Stenz



Beste Grüße,

C.

Gurnemanz

Impressionistischer Spätromantiker

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1 484

Sonntag, 25. Juli 2010, 20:13

Bei mir Orgelmusik, die große Lust macht, die Instrumente mal an Ort und Stelle zu erleben (leider nicht in unmittelbarer Reichweite):

Das Husumer Orgelbuch (1758): Concerte aus dem Alten Land: Tillmann Benfer und Martin Böcker an den historischen Orgeln in Steinkirchen (Schnitger 1687) und Mittelnkirchen (Schnitger/Schreiber 1688/1753): Werke von Christoph Wolfgang Druckenmüller (1687-1741), Nicolaus Bruhns (1665-1697), Marx Philipp Zeyhold (1704-1760) und anonymen Meistern
classico, aufg. 2001



Bach in Naumburg: Jean-Claude Zehnder an der Hildebrandt-Orgel der Wenzelskirche in Naumburg/Saale (Toccata D-dur BWV 912a, "Ach was soll ich Sünder machen", Partiten BWV 770, Präludium und Fuge A-dur BWV 896, Orgelchoräle BWV 724, 714, 1100, Ricercar à 6 aus dem Musicalischen Opfer, "Vom Himmel hoch, da komm ich her" per canones BWV 1079, Contrapunctus 1 und 6 aus der Kunst der Fuge BWV 1080)
Motette, aufg. 2002



Faszinierend, wie unterschiedlich Schnitger-Orgeln und Hildebrandt-Orgel hier klingen: aus derselben Zeit, und doch liegen klangliche Welten dazwischen!

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
Sprechen heißt: in Tautologien verfallen.
Jorge Luis Borges

1 485

Sonntag, 25. Juli 2010, 21:04

Am heutigen Spätnachmittag/Abend bisher gehört:



Janacek: Aus einem Totenhaus
Janska, Zikmundova, Krejcik, Novak, Jedlicka, Wien PO, Leitung: Charles Mackerras




Berlioz: Symphonie Fantastique
LCP, Leitung: Roger Norrington




Janacek: Sinfonietta
Wiener PO, Leitung: Charles Mackerras

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

1 486

Sonntag, 25. Juli 2010, 21:50

Ich habe mich mit Kurt Weill beschäftigt.



Danach Street Scene mit Abravanel (1947) und das ist richtig gut. Im Gegensatz zu Mauceri kann Abravanel sein Orchester auch in den sehr Jazz-nahen Nummern dieser tollen Oper richtig zum swingen bringen. Leider wurde nur eine Auswahl aufgenommen. (CBS, kein Bild zu finden.) Demnächst dazu mehr im Street Scene-Thread.



:wink: Matthias

1 487

Sonntag, 25. Juli 2010, 22:12

CD 1 aus dieser Box:



Claude Debussy: Préludes (Premier & Deuxième Livre)
Alain Planès spielt auf einem Bechsteininstrument aus dem Jahr 1897 - und das tut er sehr, sehr gut!

:juhu: :juhu: :juhu:

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

1 488

Sonntag, 25. Juli 2010, 22:45

Claude Debussy: Préludes (Premier & Deuxième Livre)


Da bin ich ja auch drauf :jub:

Bei mir nun ein verschrobenes Klavierkonzert namens "Dynamic Tryptich" (macht aber sehr viel Spaß)





und dann zum Wochenendausklang venezianischer Balsam für die Seele





Cheers,

Lavine :wink:
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

1 489

Sonntag, 25. Juli 2010, 23:03

Aus dieser Kiste:



Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
S. Richter (Klavier), Sinfonie-Orchester der Nationalen Philharmonie Warschau, Leitung: S. Wislocki

Die Einzelausgabe sieht aktuell so aus:



Das ist schon toll gespielt - vom Solisten wie vom Orchester. Wenn nur die Musik als solche was besser wäre ....

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

1 490

Sonntag, 25. Juli 2010, 23:40

CD 1 aus dieser Box:



Claude Debussy: Préludes (Premier & Deuxième Livre)
Alain Planès spielt auf einem Bechsteininstrument aus dem Jahr 1897 - und das tut er sehr, sehr gut!

:juhu: :juhu: :juhu:


Auf Deine Empfehlung hin habe ich die Box geordert, im Moment genieße ich den Gieseking in kleinen Dosen, ich lasse ihn gerne erneut mit einem Widerpart laufen. Ich hoffe, Deine drei Kniefälligen sind zu Recht gesetzt .... Vgl hier - ich stehe allerdings auf eigenes Hören ...

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

1 491

Montag, 26. Juli 2010, 00:19

Sind sie, Peter. Planès spielt auch einen ausgezeichneten Haydn und einen ebensolchen Chabrier. Dass er Debussy kann, liegt dann schon fast auf der Hand. ;+)

:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

1 492

Montag, 26. Juli 2010, 01:42

Zuletzt hörte ich noch Georg Muffat



:juhu: :juhu: :juhu:

Hübsch. Eine sehr lebendige Aufnahme mit Roy Goodman, der hier auch fiedelt und Peter Holman.

:wink: Matthias

Gurnemanz

Impressionistischer Spätromantiker

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1 493

Montag, 26. Juli 2010, 05:21

Sind sie, Peter. Planès spielt auch einen ausgezeichneten Haydn und einen ebensolchen Chabrier. Dass er Debussy kann, liegt dann schon fast auf der Hand. ;+)
Planès' Haydn steht mir noch bevor, irgendwann. Bei Debussy steht Planès auch für mich in der ersten Reihe und seinen Chabrier kann auch ich empfehlen, ebenso seinen Janáček. Bei seinem Schubert dagegen bin ich hin und her gerissen... Auf jeden Fall ein faszinierender Künstler, etwas plakativ: ein Meister der clarté.

Ach ja: Ich höre eben nichts und genieße die Morgenstille.
Es grüßt Gurnemanz

---
Sprechen heißt: in Tautologien verfallen.
Jorge Luis Borges

1 494

Montag, 26. Juli 2010, 07:49


Ich höre morgens im Büro, bevor das Telephon seinen täglichenTerror beginnt, immer eine CD, und heute morgen ist mit dem Klavierquintett zur Irritation meiner Kollegen etwas eher Wildes von César Franck an der Reihe. :thumbsup:

Grüße vom heute morgen trüb-regnerischen Balkan!

Honoria
"...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

1 495

Montag, 26. Juli 2010, 10:37

Sind sie, Peter. Planès spielt auch einen ausgezeichneten Haydn und einen ebensolchen Chabrier. Dass er Debussy kann, liegt dann schon fast auf der Hand. ;+)


Na, dann unterbreche ich mein morgendliches Hören von Debussy und beginne es neu, wenn der Planès eingetroffen ist. Stattdessen höre ich mich durch Abranavals Sibelius durch, leider ohne Cover (es sei denn, ich scanne es - Ist das denn inzwischen erlaubt?)

Jean Sibelius: 1. Sinfonie e-moll op. 39
Utah Symphony Orchestra
Maurice Abranaval


(Vanguard Classics 08 4043 73)

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

1 496

Montag, 26. Juli 2010, 11:45

Das soll ja auch eine exquisite Kombination sein.
Ich schließe die Lücke mit:



Claude Debussy: Pour le piano (1894-1901)

Alain Planès, Klavier


Pour le Piano höre ich viel zu selten. Umwerfend das.

:wink:
Wulf
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(Robert Simpson)

1 497

Montag, 26. Juli 2010, 12:30

ich mache weiter mit einen von Debussys großen Vorbildern - bei mir recht selten zu hören (ich staune selbst):



Frederic Chopin: Etudes op. 10

Maurizio Pollini, Klavier


:wink:
Wulf

P.S. Ich muss gestehen, dass mir nicht alles gleichermaßen gefällt, besonders gefällt mir (natürlich ;+) ) gleich die erste, energisch, jähzornige Etüde, dann die fünfte in Ges-Dur mit ihrem geistreich-witzigem Charakter, Chopin quasi als homo ludens. :D
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(Robert Simpson)

1 498

Montag, 26. Juli 2010, 15:59

Ist die Katze krank, freut sich der Mensch.....natürlich nicht! Aber zur Beobachtung bleibt er einen Tag zu Hause, unvorhergesehen. Gottseidank hat der Mensch noch Urlaub!

Und neben dem Beobachten des kranken Tiers (dem es schon viel besser zu gehen scheint) bleibt endlich mal Zeit, die CDs und DVDs aufzuräumen und dieses zu sehen und zu hören:

Richard WAGNER - Tannhäuser (Fassung: Paris 1861)

Robert Gambill, Camilla Nylund, Waltraud Meier, Roman Trekel, Stephen Milling, Marcel Reijans, Tom Fox, Andreas Hörl, Florian Hoffmann, Katherina Müller

Philharmonia Chor Wien

Deutsches Sinfonieorchester Berlin
Philippe Jordan

Nikolaus Lehnhoff (Inszenierung)
Raimund Bauer (Bühne)
Andrea Schmidt-Futterer (Kostüme)
Duane Schuler (Licht)
Amir Hosseinpour, Jonathan Lunn (Ballett)
Patrick Buttmann (Fernsehregie)



Weiter gehts mit Beobachten und Aufräumen....

C.

1 499

Montag, 26. Juli 2010, 16:29

Ich hab ne Box aufgemacht:



Daraus jetzt zunächst der Feuervogel, danach der Chant du Rossignol.
Es spielt das Orchestre de la Suisse Romande unter Ernest Ansermet.

:wink:

LG, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

1 500

Montag, 26. Juli 2010, 16:48



Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Paganini op. 35

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

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1 501

Montag, 26. Juli 2010, 16:59

und wieder das fantastische dvorak-requiem in der fantastischen järvi-aufnahme mit dem lpo



grandios!!!!!


:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:
Muss es sein? - Es muss sein!

1 502

Montag, 26. Juli 2010, 17:15



Karol Szymanowski: Sinfonie Nr. 3

Die Live-Aufnahme unter Mariss Jansons folgt.

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

Amfortas09

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1 503

Montag, 26. Juli 2010, 19:08

MDR-Figaro-Mitschnitt: Berg: Violinkonzert, aus Leipzig vom 13.06.10 mit den Bamberger Symphonikern unter Nott und Capuçon als sehr beeindruckender Geigenquäler. Sehr schöne + fetzige Wiedergabe. Die Kandenz zu Beginn des 2. Teils wurde vom Caucon und dem Orchester mit höchster Spannung und Intensität wiedergegeben..... leider fiel die daran folgende Wiedergabe von Brahms Sinfonie Nr. 4 dagegen ab .....

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

1 504

Montag, 26. Juli 2010, 21:10

:wink:



Meyers Violinkonzert, ein sehr schönes modernes Konzert, sehr gut gespielt. Ich mag Meyers amerikanisches Idiom, auch sein Streichquintett ist hervorragend.

Gruß, Frank
"No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)

1 505

Montag, 26. Juli 2010, 22:02

Webers Klavierkonzerte sind durchaus reizvolle Werke, aber hier langweilt man sich dann doch ein wenig, da es die Interpreten an Spielwitz und und Frische fehlen lassen. Die Hyperion-Aufnahme mit Demidenko ist da wesentlich schwungvoller.





Daher gibt es jetzt einen fliegenden Wechsel und die Reise geht in nordische Gefilde:





Cheers,

Lavine :wink:
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1 506

Montag, 26. Juli 2010, 22:29

Gehört:



Francois Martin: Symphonie g-moll, op. 4, Nr. 2
Carl Ditters von Dittersdorf: "La Prise de la Bastille". Symphonie en Do majeur à grand Orchestre

Concerto Köln

KLASSE!

Mitgehört (weil hier angeregt):



Antonin Dvorak: Requiem op. 89
Stader, S. Wagner, Haefliger, Borg, Tschechische Philharmonie, Leitung: Karel Ancerl

Im Dies Irae schon wieder ausgemacht, weil das opernhafte Gedudel in einem Requiem mich wieder mal einfach genervt hat.

Dann:



Mieczyslaw Weinberg: Symphonie Nr. 4, a-moll, op. 61
Moskauer Philharmonie, Leitung: Kirill Kondraschin

:juhu: :juhu: :juhu:

Jetzt läuft:



Gavril Popov: Symphonie Nr. 1, op. 7
London SO, Leitung: Leon Botstein

:juhu: :juhu: :juhu:

Adieu,
Algabal
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1 507

Montag, 26. Juli 2010, 22:50



Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

und ...

Lélio, ou Le Retour à la vie op. 14b

Dank einer lieben Freundin habe ich meine Lieblingseinspielung auf CD im Regal. Die schöne Zugabe ist Tristia. Eigentlich könnte ich nun wieder die Sommernächte angehen - passend zur Jahreszeit. Rideamus' kluge Bemerkungen werde ich mir zur Hand nehmen - vielleicht die eine oder andere Einspielung hinzufügen.

Irgendwie viel Frankreich bei mir - eine Einspielung von Pelleas et Melisande zwinkerte mir auch schon zu.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

1 508

Montag, 26. Juli 2010, 23:09

Ja, Peter, die ist richtig gut! :)

Bei mir läuft inzwischen diese (die es, wie ich grade sehe, bereits zum Dumpingpreis gibt):



Dmitri Kabalewski: Symphonie Nr. 1, cis-moll, op. 18
NDR Radiophilharmonie, Leitung: Eiji Oue

:juhu: :juhu:

Adieu,
Algabal
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1 509

Montag, 26. Juli 2010, 23:10



Antonin Dvorak: Requiem op. 89
Stader, S. Wagner, Haefliger, Borg, Tschechische Philharmonie, Leitung: Karel Ancerl

Im Dies Irae schon wieder ausgemacht, weil das opernhafte Gedudel in einem Requiem mich wieder mal einfach genervt hat.

opernhaftes gedudel??? ?( ?( ?(

mitnichten ... beim verdischen wäre ich d'accord. aber doch nicht hier. und vor allem nicht bei der järvi-aufnahme. schlank, dramatisch, modern ... einfach grandios ...

:juhu: :juhu: :juhu: :juhu:
Muss es sein? - Es muss sein!

1 510

Dienstag, 27. Juli 2010, 00:09

Zitat

Webers Klavierkonzerte sind durchaus reizvolle Werke,


Nö, für meine Ohren handelt es sich bei Webers Klavierkonzerten um grottenödes Zeug.

Ich gehöre zur Fraktion der bösen Chauvis mit der Meinung: *Weber kam auf die Welt, um den Freischütz zu schreiben* . Mit dieser einen Oper hat sich der Mann allerdings ein gewaltiges Denkmal gesetzt. Im Oberon und in der Euryanthe gibt es auch einige sehr erfreuliche Nummern, aber das restliche Gedudel (die Klarinettenkonzerte verfolgen mich noch aus BW-Zeiten, eine Sinfonie habe ich zu Anfang meines Studiums mal im VHS-Orchester mitgehupt): Danzi-Niveau, frühromantisches Schema F ....:sleeping: :sleeping: :sleeping:

Provokative Grüße

Bernd

1 511

Dienstag, 27. Juli 2010, 02:16



Carl Maria von Weber: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 op. 11

Der jugendliche Komponist fand neue Wege, vor allem in der Behandlung der Sonatenform, Webers pièce de résistance, die ihn zu einer Reihe von Innovationen führte (vgl. die Analyse Böttingers "Durch die Hölle unserer Gefühle" zum 1. Satz der 1.Klaviersonate in Musik-Konzepte 52). Auch hier gibt es keinen Schematismus. Bei aller Virtuosität schreibt er auch keine Kadenzen. Mittelpunkt des Konzertes ist der 2. Satz, wo die höhere Lage des Klaviersatzes kontrastiert wird durch der dunkle Orchesterklang (Hörner, Bratschen, zwei Solo-Celli, Kontrabässe). Was da Schema-F sein soll, wird mir nicht ersichtlch und erhörbar. Die Ornamentik führt über Chopin zu Liszt, die zeigt sich im 1. Klavierkonzert noch als plötzliche Modulation, als über die Melodik erreichte Betonung von Durchgangs- und Drehtönen.

Man braucht nun aus dem 1.Klavierkonzert kein Hauptwerk zu machen, das zweite bietet "mehr" - das Adagio gehört zu den schönsten langsamen Sätzen, die Weber geschrieben hat (Warrack:Weber, S.188).

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

1 512

Dienstag, 27. Juli 2010, 09:26

Bei mir als Arbeitsbegleitung diese:



Lieder von Schumann, Schubert, RAvel, Hahn u.a.


Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

1 513

Dienstag, 27. Juli 2010, 10:00

aber das restliche Gedudel (die Klarinettenkonzerte verfolgen mich noch aus BW-Zeiten, eine Sinfonie habe ich zu Anfang meines Studiums mal im VHS-Orchester mitgehupt): Danzi-Niveau, frühromantisches Schema F ....:sleeping: :sleeping: :sleeping:

Provokative Grüße

Bernd


Lieber Bernd,

Danzi-Niveau? Wie gemein von Dir - das ist nun wirklich das Höchstmaß an Verachtung :D Nun ja, ich äußere mich ja mitunter auch gern in ähnlicher Weise über Langweiler wie Haydn :sleeping:

Aber das Konzertstück op. 79 ist nun wirklich ein gewichtiges und sehr hörenswertes Werk Webers, wie auch immer man zu den Klavierkonzerten stehen mag.

Cheers,

Lavine :wink:
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1 514

Dienstag, 27. Juli 2010, 10:42

Und weiter geht's baritonal mit:





Und dass mir keine Bemerkungen über das Niveau kommen.. ;+)

:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

1 515

Dienstag, 27. Juli 2010, 11:24



Carl Maria von Weber: Silvana
Woitak, Kaune, Krapp, von Bothmer, Schörner, Roth u.a.
Münchner Rundfunkorchester
dir.: Ulf Schirmer


Ein Liebesduett für Oboe und Tenor, denn Silvana ist während des größten Teils der Oper stumm (schon der 13jährige Weber versuchte sich an dem Stoff unter dem Titel "Das stumme Waldmädchen"), die Hauptfigur charakterisiert durch Oboe und Violoncello - welche Oper hat das schon zu bieten? Und welche Oper findet so überzeugende Lösungen für dieses Libretto? Die Berliner Uraufführung am 10.7.1812 war ein großer Erfolg; Silvana wurde in andere Sprachen übersetzt und im Ausland aufgeführt.

Die konzertante Aufführung der Münchner bereitet mir sehr viel Freude - früher und genialer Weber.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

1 516

Dienstag, 27. Juli 2010, 17:24

Hallo Algabal,

wenig Zeit, deshalb nur kurz:

Weinberg: yep (probier mal die 6., hat noch mehr Substanz!)
Dvorak: no! Pflichte dem Sternenkönig zu, allerding in der klassischen Ancerl-Aufnahme (Dies irae gefällt mir sogar besser als das von Verdi :hide: - ist mir dort viel zu martialisch und plakativ!)

:wink:
Wulf
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influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

1 517

Dienstag, 27. Juli 2010, 18:21

Jan Sibelius: 2. Sinfonie D-dur op. 43
Utah Symphony Orchestra
Maurice Abranaval


Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

1 518

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:14


Diese CD habe ich heute Nachmittag gekauft, ich höre sie jetzt zum ersten Mal und ich bin begeistert. Die Musik ist toll, natürlich, vor allem begeistert bin ich aber von Mstislaw Rostropowitsch. Mein Gott, was ein Cellist! Was hat er einen schönen Ton, weich, rund, voll und ungeheuer beseelt singend und klagend... Mund halten und genießen...
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

1 519

Dienstag, 27. Juli 2010, 23:05



Gustav Mahler: 2. Sinfonie

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

1 520

Dienstag, 27. Juli 2010, 23:09

Hier etwas später Beethoven:



Das Endellion Quartet spielt das B-Dur-Quartett op. 130.


LG, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

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