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201

Dienstag, 25. Mai 2010, 13:30

bei mir gehts weiter mit:




John Ireland: These Things Shall Be

London Philharmonic Orchestra & Choir
Sir Adrian Boult


Großer Beitrag zur Chormusik-Tradition der Insulaner.


:wink:
Wulf

P.S. ok, stellenweise schon etwas kitschig.....Mensch, John. England hat eine reiche Chormusik-Tradition hervorgebracht. In der ersten Hälfte des 20. Jhds. scheint es aber doch nur wenige Werke zu geben, die sich eines Nebeneinanders von pathetischen und rührseligen Momenten nicht erwehren können.

Oh, jetzt ists wieder schön. Kann sich das Werk mal entscheiden?? :S
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

202

Dienstag, 25. Mai 2010, 13:48

Und bei mir geht es weiter mit:

Cyril Scott (1879 - 1970)

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur (1913 - 1914)

John Ogdon, Klavier
London Philharmonic Orchestra
Bernard Herrmann



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

203

Dienstag, 25. Mai 2010, 14:46

Im Moment im Angebot und bei mir - trotz gruseligem Cover -schon lange auf dem Wunschzettel (man muss es nur erwarten können :D ). Jetzt endlich im Player:



Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

204

Dienstag, 25. Mai 2010, 14:55

Bohuslav Martinú: Les bouquinistes du Quai Malaquais



Es spielt Giorgio Koukl

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

205

Dienstag, 25. Mai 2010, 15:06

Frank Bridge (1879 - 1941)

Dance Rhapsody for orchestra H. 81* (1908)

BBC National Orchestra of Wales
Richard Hickox



*Werkverzeichnis nach Paul Hindmarsh

Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

206

Dienstag, 25. Mai 2010, 15:13

Bei mir nun David Bednall (Schüler von Nadji Hakim, auf dessen "Hymne de l'univers" mich Michael Schlechtriem aufmerksam machte).



Das Benedictus aus dem "Wells Service". Matthew Owens leitet den Wales Cathedral Choir.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

207

Dienstag, 25. Mai 2010, 15:16



Malcolm Arnold (1921-2006): Symphonie Nr. 5 Op. 74 (1961)
BSO/CBSO/PO
Sir Malcolm Arnold


:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

208

Dienstag, 25. Mai 2010, 15:28

Passend dazu: Boult Conducts Coates



Coates habe ich als interessanten Dirigenten kennen gelernt, der etwa die Eroica 1926 in vierzig Minuten musizierte (die Aufnahme konnte ich ergattern - sie ist tatsächlich nicht nur schnell, sondern fulminant gespielt). Weniger kenne ich die Kompositionen des Rimsky-Korssakow-Schülers (als Dirigent kommt er aus der Schule von Nikisch). Schön zu hören,. wie sich Kollege Boult für ihn einsetzt, eben mit Summer Days Suite.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

209

Dienstag, 25. Mai 2010, 16:01

Lieber Peter,

bist Du sicher, dass Du Eric Coates, vielleicht DIE Figur der British Light Music, nicht mit dem Dirigenten und Komponisten Albert Coates verwechselst?
Die auf der von Dir vorgestellten CD befindlichen Werke stammen aus der Feder von Eric Coates.

:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

210

Dienstag, 25. Mai 2010, 16:21

Lieber Peter,

bist Du sicher, dass Du Eric Coates, vielleicht DIE Figur der British Light Music, nicht mit dem Dirigenten und Komponisten Albert Coates verwechselst?
Die auf der von Dir vorgestellten CD befindlichen Werke stammen aus der Feder von Eric Coates.

:wink:
Wulf


Lieber Wulf,

vielen Dank für den Hinweis - Recht hast Du, ich habe da einfach nur aufs Cover geschaut und ... da fehlte der Vorname :hide: Es ändert natürlich nichts an meiner Wertschätzung von Albert Coates, dem ich die Kompositionen zugetraut hätte (vor allem würde ich gerne einmal seine Oper Samuel Pepys kennen lernen). Ich habe eben leider noch nichts von ihm gehört und dachte mit der CD etwas von ihm erstanden zu haben. Eric Coates ist vier Jahre jünger, das hätte stilistisch hinhauen können. Inzwischen habe ich im Booklet und bei wikipedia nachgeschaut, da fand ich auch die Warnung: Eric Coates was not related to Albert Coates, the contemporary conductor and composer. OK, ich schaue in der Regel erst nach dem ersten Hören in ein Booklet. Kennst Du etwas von Albert?

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

211

Dienstag, 25. Mai 2010, 16:32

Keine Ahnung wieso, aber mir war nach Pelléas et Mélisande und daher jetzt:


;

es dirigiert Jean Fournet, gesungen wird von Xavier Depraz, Rita Gorr, Camille Mauranne, Michel Roux und Janine Michaux. - Die Aufnahme ist eine - gelungene - Empfehlung aus alten Zeiten.

Grüße aus dem schwülen Wien,

Bernhard


"Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
Joris-Karl Huysmans

212

Dienstag, 25. Mai 2010, 16:46

Kennst Du etwas von Albert?

Liebe Grüße Peter
Damit kann ich leider auch nicht dienen. Lediglich seine dirgierende Tätigkeit ist in der Reihe great conductors of the 20th century festgehalten. Diese Scheibe kenne ich auch. Von seinen Werken fehlt bisher leider jede Spur. Vielleicht hilft Dir aber die Seite der Albert Coates Memorial Trust weiter: "http://www.albertcoates.com" - bei solchen Raritäten lohnt es sich, die Herrschaften mal zu kontaktieren und sein Ansinnen offen vorzutragen. :D
:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

213

Dienstag, 25. Mai 2010, 16:48

:wink:
Mahler-Mania 2

Noch einmal Mahler mit Suitner:



:wink: Agravain






Lieber Agravain (ex RT)

kannst Du bitte ein paar Zeilen zu diese CD schreiben.

bei mir jetzt



MfG

214

Dienstag, 25. Mai 2010, 17:23

Kennst Du etwas von Albert?
Damit kann ich leider auch nicht dienen. Lediglich seine dirgierende Tätigkeit ist in der Reihe great conductors of the 20th century festgehalten. Diese Scheibe kenne ich auch. Von seinen Werken fehlt bisher leider jede Spur. Vielleicht hilft Dir aber die Seite der Albert Coates Memorial Trust weiter: "http://www.albertcoates.com" - bei solchen Raritäten lohnt es sich, die Herrschaften mal zu kontaktieren und sein Ansinnen offen vorzutragen.


Lieber Wulf,

vielen Dank für den Tipp. Von dem Dirigenten habe ich einiges, u.a. als Begleiter von Schaljapin. Bunt und spannend ist eine Box von Koch, die ich habe, ein Vol. 2 mit zwei CDs (darauf u.a. Holst: The Planets und viel Wagner, aber auch Bach und Ravel). Die Vol. 1 würde mich auch interessieren, mit einiger Geduld bekommt man solche Schätzchen auf dem Markt.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

215

Dienstag, 25. Mai 2010, 17:46

Joseph Holbrooke (1878 - 1958)

The Viking - Symphonische Dichtung für Orchester op. 32 (1901)
Nach H.W. Longfellows "The Skeleton in Armour"

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Howard Griffiths



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

216

Dienstag, 25. Mai 2010, 18:14

Seit gestern immer mal wieder daraus:



Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
Sylvia Greenberg, Lynne Dawson, Sally Matthews (sop), Sophie Koch, Elena Manistina (alt), Robert Gambill (ten), Detlef Roth (bar), Jan-Hendrik Rootering (bass)
Rundfunkchor Berlin, MDR-Rundfunkchor Leipzig, Windsbacher Knabenchor, Sigurd Brauns (org)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano

:wink:

Gruß, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

Agravain

Elgarian

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217

Dienstag, 25. Mai 2010, 20:14

:wink:
Mahler-Mania 2

Noch einmal Mahler mit Suitner:



:wink: Agravain
Lieber Agravain (ex RT)

kannst Du bitte ein paar Zeilen zu diese CD schreiben.


Liebe frauob,

mir ist zwar die Bemerkung "ex RT" nicht ganz klar, aber dennoch schreibe ich gern ein paar Zeilen zu Mahler 2 mit Suitner.
Also: Insgesamt eine Aufnahme, die ich im oberen Mittelfeld ansiedeln würde. Suitner, der übrigens Anfang Januar des laufenden Jahres verstarb, hat sie 1983 eingespielt und präsentiert eine straffe, strukturbetonte, aber nicht seelenlose Interpretation des Werkes. Suitner vermeidet jedes (falsche ?) Pathos, wobei er das große Finale schon mit einem gewissen Sinn für's Hymnische spielen lässt. Mir persönlich (besonders ab "Sterben werd' ich, um zu leben") ist das oft ein wenig verhetzt, doch der Grat zwischen Bernsteinschem Bombast und Kubelikscher Angst vor dem Kitsch ist sicher nicht leicht zu begehen. Suitners Versuch eben hymnisch, festlich und doch nicht emotional überladen zu musizieren, gelingt in meinen Ohren recht gut. Die Solistinnen sind eher durchschnittlich und das Urlicht hat sicherlich eine Reihe von inspirierteren Interpretinnen gesehen als Uta Priew. Das ist zwar alles solide, aber nicht spektakulär. Auch die Staatskapelle Berlin tut ihr Möglichstes (und das ist ja schon eine Menge), wobei sie einfach nicht so klingt, wie das WPO oder das NYPO. Hingegen überzeugt mich der Chor der Deutschen Staatsoper außerordentlich.

So viel in Kürze.

:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

218

Dienstag, 25. Mai 2010, 20:53

:wink:
Mahler-Mania 2

Noch einmal Mahler mit Suitner:



:wink: Agravain
Lieber Agravain (ex RT)

kannst Du bitte ein paar Zeilen zu diese CD schreiben.


Liebe frauob,

mir ist zwar die Bemerkung "ex RT" nicht ganz klar, aber dennoch schreibe ich gern ein paar Zeilen zu Mahler 2 mit Suitner.
Also: Insgesamt eine Aufnahme, die ich im oberen Mittelfeld ansiedeln würde. Suitner, der übrigens Anfang Januar des laufenden Jahres verstarb, hat sie 1983 eingespielt und präsentiert eine straffe, strukturbetonte, aber nicht seelenlose Interpretation des Werkes. Suitner vermeidet jedes (falsche ?) Pathos, wobei er das große Finale schon mit einem gewissen Sinn für's Hymnische spielen lässt. Mir persönlich (besonders ab "Sterben werd' ich, um zu leben") ist das oft ein wenig verhetzt, doch der Grat zwischen Bernsteinschem Bombast und Kubelikscher Angst vor dem Kitsch ist sicher nicht leicht zu begehen. Suitners Versuch eben hymnisch, festlich und doch nicht emotional überladen zu musizieren, gelingt in meinen Ohren recht gut. Die Solistinnen sind eher durchschnittlich und das Urlicht hat sicherlich eine Reihe von inspirierteren Interpretinnen gesehen als Uta Priew. Das ist zwar alles solide, aber nicht spektakulär. Auch die Staatskapelle Berlin tut ihr Möglichstes (und das ist ja schon eine Menge), wobei sie einfach nicht so klingt, wie das WPO oder das NYPO. Hingegen überzeugt mich der Chor der Deutschen Staatsoper außerordentlich.

So viel in Kürze.

:wink: Agravain




zuerst einmal Danke lieber Agravain für die Antwort.

Bei mir jetzt:



Rachmaminov: Symphonie Nr. 2

New York PO

Semyon Bychkov



Radiomitschnitt



MfG :wink:

219

Dienstag, 25. Mai 2010, 21:51

Die höre ich:



Gefällt mir aber nicht.*

Grüße,




*Die Interpretation, nicht die Werke.

Nachtrag: BISHER gefällt's mir nicht. Also was Lenny und das Orchestre National de France auf der ersten CD machen. Was die Interpreten der zweiten CD machen, weiß ich noch nicht und werde es heute wohl nicht mehr herausfinden.
?

220

Dienstag, 25. Mai 2010, 22:43

Schwülstig - rauschhaft - delirierend - die 2. Sinfonie von Skrjabin ist genau das Richtige nach einem schweren Abendessen :rolleyes: Sehr hörenswert, finde ich!





Danach dann etwas schlankere Klänge:





Cheers,

Lavine :wink:
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

221

Dienstag, 25. Mai 2010, 23:35

Gordon Jacob (1895 - 1984)

Symphonie Nr. 2 C-Dur (1945)

London Philharmonic Orchestra
Barry Wordsworth



Das Werk ist, wie die Jahreszahl unschwer erahnen läßt, "a meditation on war, suffering and victory". Die Uraufführung des Werkes fand im Radio (BBC People's Palace Studio Broadcast) am 01.05.1946 statt. Sir Adrian Boult dirigierte das BBC Symphony Orchestra. Die erste öffentliche Aufführung fand erst drei Jahre später, am 17.11.1948 in der Central Hall, Westminster statt. Gordon Jacob dirigierte das London Symphony Orchestra.

Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

222

Mittwoch, 26. Mai 2010, 03:41

Schwülstig - rauschhaft - delirierend - die 2. Sinfonie von Skrjabin ist genau das Richtige nach einem schweren Abendessen :rolleyes: Sehr hörenswert, finde ich!


Général Lavines Posting mit Scriabins II. Symphonie hat mich zu genau diesem Werk in derselben Einspielung Swetlanows verführt und infolgedessen in den Bann einer ähnlich magisch fesselnden "Symphonie" geschlagen: :juhu:

Reinhold Glière (1875-1956):
Symphonie Nr. 3 h-moll "Ilya Murometz" für großes Orchester, opus 42 1909-11
BBC Philharmonic Orchestra, Sir Edward Downes
Chandos, 1991, 1 CD


:sev: :sev: :sev: :sev:


:wink:
Johannes

Agravain

Elgarian

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223

Mittwoch, 26. Mai 2010, 05:44

Ein definitiv langer Tag beginnt mit Sibelius unter der Leitung von Sir John. Aus dieser Box die Zweite.



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

224

Mittwoch, 26. Mai 2010, 08:30

Nicht eben, aber jüngst gehört:



Antonino Votto in Triest mit Callas, Corelli und Christoff. Diese konzertante Aufführung von 1953 steht nicht zu Unrecht im Schatten der Votto-Aufnahme mit Callas und del Monaco, obwohl es im Prinzip eine ausgesprochen hochrangige Aufnahme, leider muß man sagen, war. Denn das Band war zur Zeit der Verwertung (2004) schon arg vom Zahn der Zeit zernagt. Daher ist das Ergebnis nur etwas für ausgesprochene Liebhaber des Historischen, die auch aus Ruinen Genuß beziehen. Wen das nicht stört, der kann hier tollem Stimmenzauber nachspüren. Wäre der technische Zustand nicht so miserabel, könnte man fast von einem Referenzdokument sprechen.



Meine Ausgabe stammt allerdings nicht von diesem Label, sondern aus der Golden Classics Collection von Azzurra Music (2007), ist aber sonst identisch. Zwei Mitschnitte aus der Arena di Verona von 1992. Sowohl Nello Santi, der die "Aida" dirigiert, als auch Antonio Guadagno, der sich mit dem "Nabucco" anschließt, sind erfahrene Verdi-Interpreten, bei denen die Werke in sehr guten Händen sind. Als Aida bietet Maria Chiara einige sehr schöne Augenblicke, bleibt aber für mich stimmlich häufig etwas zu hart. Dolores Zajick läßt die Amneris zu einseitig als böse Hexe erscheinen, singt aber recht sicher. Kristjan Johansson, der Radames, ist kein Belcanto-Tenor, unterzieht sich aber mit Intelligenz und Anstand einer Aufgabe, für die er nicht geschaffen ist. Die tiefen Stimmen (Juan Pons, Nicola Ghiuselev, Carlo Strioli) hingegen vermitteln sehr gutes Niveau.
Ähnlich empfinde ich beim "Nabucco". Piero Cappuccilli in der Titelrolle garantiert Opernfreude, auch auf Roberto Scandiuzzi und Carlo Del Bosco ist Verlaß. Linda Roark Strummer, die Abigaille, ist solange ausgezeichnet, als sie lyrisch-empfindsam bleibt. Bedauerlicherweise übertreibt sie aber häufig das Hochdramatische, das ihr weit weniger liegt. Die übrige Besetzung fiel mir nicht besonders auf.
Insgesamt also Licht und Schatten, aber doch mehr Licht.
______________________

Homo sum, ergo inscius.

225

Mittwoch, 26. Mai 2010, 08:43

Ein definitiv langer Tag beginnt mit Sibelius unter der Leitung von Sir John. Aus dieser Box die Zweite.



:wink: Agravain

Gute Idee. Ich höre mit, allerdings in dieser Version:




:wink:

226

Mittwoch, 26. Mai 2010, 08:54

Als prächtig-imposanter Nachklang von Scriabin und Glière folgte noch

Karol Szymanowski (1882-1937):
Król Roger (König Roger) -
Oper in 3 Akten, opus 46 1918-25
Thomas Hampson, Ryszard Minkiewicz, Elzbieta Szmytka, Philip Langridge, Robert Gierlach, Jadwiga Rappé
City of Birmingham Symphony Chorus & Orchestra, Sir Simon Rattle
EMI, 1998, 2 CD


:sev: :sev: :sev: :sev: :sev:


:wink:
Johannes

227

Mittwoch, 26. Mai 2010, 09:39

Lieber Guercoeur, ich setze noch zwei :sev: :sev: dazu.
calisto

228

Mittwoch, 26. Mai 2010, 09:46

Ich höre jetzt auch mal Musik:


Sehr schöne Aufnahme

calisto

229

Mittwoch, 26. Mai 2010, 09:57

Lieber Guercoeur, ich setze noch zwei :sev: :sev: dazu. calisto

Liebe Calisto,

herzlichen Dank für Deine Rückmeldung! :sev:
Auch wenn ich die Rattle-Einspielung bezüglich der Klangtechnik für exorbitant brillant halte, muß ich die für mich interpretatorisch authentischste Aufnahme hier unbedingt erwähnen!

Karol Szymanowski (1882-1937):
Król Roger (König Roger) -
Oper in 3 Akten, opus 46 1918-25
Andrzej Hiolski, Hanna Rumowska, Zdzislaw Nikodem, Kazimierz Pustelak, Marek Dabrowski, Anna Malewicz-Madey; Children's Choir of the Polish Pathfinders' Union,
Choir and Orchestra of the National Opera House (Teatr Wielki, Warschau), Mieczyslaw Mierzejewski
Olympia, 1965, 2 CD


:sev: :sev: :sev: :sev: :sev: :sev:


:wink:
Johannes

ThomasBernhard

Handlanger der Regietheater-Mafia

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230

Mittwoch, 26. Mai 2010, 12:00

jetzt muss ich doch mal nachhören, was Wolfgang an dem Duo Gulda/Stein so schrecklich findet. Habe die Aufnahmen nämlich, gerade auch orchestral und was Stein betrifft, in guter Erinnerung.

Beethoven KK 1

"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

231

Mittwoch, 26. Mai 2010, 12:45


Meine Ausgabe stammt allerdings nicht von diesem Label, sondern aus der Golden Classics Collection von Azzurra Music (2007), ist aber sonst identisch. Zwei Mitschnitte aus der Arena di Verona von 1992. Sowohl Nello Santi, der die Aida dirigiert, als auch Antonio Guadagno, der sich mit dem Nabucco anschließt, sind erfahrene Verdi-Interpreten, bei denen die Werke in sehr guten Händen sind. Als Aida bietet Maria Chiara einige sehr schöne Augenblicke, bleibt aber für mich stimmlich häufig etwas zu hart. Dolores Zajick läßt die Amneris zu einseitig als böse Hexe erscheinen, singt aber recht sicher. Kristjan Johansson, der Radames, ist kein Belcanto-Tenor, unterzieht sich aber mit Intelligenz und Anstand einer Aufgabe, für die er nicht geschaffen ist. Die tiefen Stimmen (Juan Pons, Nicola Ghiuselev, Carlo Strioli) hingegen vermitteln sehr gutes Niveau.
Ähnlich empfinde ich beim "Nabucco". Piero Cappuccilli in der Titelrolle garantiert Opernfreude, auch auf Roberto Scandiuzzi und Carlo Del Bosco ist Verlaß. Linda Roark Strummer, die Abigaille, ist solange ausgezeichnet, als sie lyrisch-empfindsam bleibt. Bedauerlicherweise übertreibt sie aber häufig das Hochdramatische, das ihr weit weniger liegt. Die übrige Besetzung fiel mir nicht besonders auf.
Insgesamt also Licht und Schatten, aber doch mehr Licht.


So ähnlich habe ich das auch gesehen, wenn auch mit dem kleinen Unterschied, dass ich am Ende zu mehr Schatten als Licht tendiert habe:

Die Musik finde ich ungemein packend, den Text für ein Opernlibretto des damaligen Italien sehr, sehr qualitätvoll, die Aufnahme, eine Liveaufnahme aus der Arena von Verona 1992, allerdings ist meiner Einschätzung nach eher durchwachsen, die Aufnahmequalität auch für eine Liveaufnahme sehr mäßig.
Anton Guadagno am Pult des Orchesters der Festspiele der Arena di Verona ist wirklich ausgezeichnet, er trägt die Sänger auf Händen, atmet und lebt hörbar mit mit dem Geschehen auf der Bühne und gestaltet vor allem das energetische rythmische Element dieser Musik sehr prägnant und packend. Das Orchester selbst spielt tadellos, die Soloflöte sogar sehr gut.
Von manchen Sängern hört man auf meinem Querschnitt kaum etwas, so von R. Scandiuzzi als Zaccaria oder von Nunzio Todisco, dessen schwerer, baritonal gefärbter Tenor nur im Rezitativ "Fenena! O mia diletta!" im ersten Akt und in einem kurzen Ausschnitt aus dem Finale des zweiten Aktes auftaucht. Dieser Ausschnitt macht aber auch nicht unbedingt Appetit auf mehr.
Piero Cappuccilli in der Titelrolle ist hörbar nicht mehr auf dem Zenit seines Könnens, sein Nabucco ist vollkommen unauffällig, in einem besseren Ensemble würde er wohl sogar negativ auffallen. Martha Senn in der Rolle seiner Tochter Fenena lässt einen runden, wohlkingenden Mezzosopran hören, Linda Roark Strummer als verteufelt böse Abigaille verursacht eher Ohrenschmerzen als Kunstgenuss. Sie keift und brüllt sich durch ihre Rolle, dass man sich fragt, warum diese Frau eine zeitlang an allen großen Opernhäusern offenbar abonniert war auf diese Partie! Einige packende Monente im Duett mit Nabucco können da auch nicht mehr viel am negativen Gesamteindruck retten.
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

232

Mittwoch, 26. Mai 2010, 13:46

Hallo zusammen!

Habe mir jetzt dank eurer Empfehlungen hier diese schöne Box gekauft und soeben willkürlich eine Symphonie "gezogen", die ich jetzt höre:



Es läuft also hier gerade Allan Pettersson's 7. Symphonie.

Was ich dazu sagen soll, weiß ich noch nicht so genau ;+) - ich bin auf alle Fälle einmal überwältigt von der spröden Schönheit :pfeif:

Liebe Grüße

Peter

233

Mittwoch, 26. Mai 2010, 14:03

Eher selten bei mir: Oper. Und dann auch noch Verdi.
Aber das gefällt mir doch ziemlich gut, was ich da höre:



Giuseppe Verdi
: Rigoletto
Maria Callas, Tito Gobbi, Giuseppe di Stefano, Nicola Zaccaria, Adriana Lazzarini, Giuse Gerbino
Chor und Orchester der Mailänder Scala, Tullio Serafin


Gruß, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

234

Mittwoch, 26. Mai 2010, 14:12

@Zwoelftonapostel

Hallo Peter, die 7. Symphonie von Allan Pettersson wird im nächsten ABO-Konzert (20.06., 21.06. und 22.06.) des Gürzenich-Orchesters Köln gespielt. So eine Rarität darf man sich nicht entgehen lassen.


Bei mir nun unbekanntes aus England:

Frederic Austin (1872 - 1952)

Symphonie E-Dur (1880)
Weltersteinspielung

Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
Douglas Bostock



Davidoff
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235

Mittwoch, 26. Mai 2010, 16:21

Gerade gekauft und gehört habe ich diese CD:



Patricia Petibon singt wunderbar!! :juhu: :juhu: Ich werde wochenlang nix anderes hören.
calisto

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236

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:03



in den letzten Tagen ein paar Mal reingezogen.. => wird ein ganz großer Diabelli-Var-Favorit (auch wenns nur eine Studiokonserve ist) - also momentan ganz weit vorne - neben Live-Mitschnitte
Piotr Anderszewski (TV 2 000)
Ekatarina Dershavina 10.06.07 (Höxter)
Michael Korstick 13.01.06 (Bremen) und
Stephen Kovacevic 06.08.09 (Frankreich)


:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

237

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:19

Hallo,

ich finde die Studio54-Konserve von Anderszewski - erschienen bei virgin classics -sogar noch etwas zwingender und aufregender als den TV-Aufschnitt von 2000. Dafür ist der Monsaingeon-Film an sich natürlich großartig.

:wink:
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238

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:25

Kürzlich im Rahmen der hiesigen Händel-Festspiele zum ersten Mal gehört und gleich in diese entzückende Mini-Oper (eigentlich Kantate) verliebt: Apollo e Dafne.

Das Frühwerk Händels jetzt auf CD mit einem hinreißenden Russell Braun :juhu: und einer wundervollen Karina Gauvin :juhu: . Es spielen Les Violons du Roy unter Bernard Labadie.

Der Live-Eindruck war sehr schön, aber die Aufnahme auf CD ist um Klassen besser. Bin begeistert!



Gruß, Cosima
Steh still, mein Freund, geh nicht vorbey. (Grab des Nicolaus Mente, 1714)

239

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:26

Diese:



Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

240

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:29

und jetzt:



Josef Holbrooke(1878-1958): The Viking op. 32 (1901) - Symphonische Dichtung nach H.W. Longfellow (einem in Vergessenheit geraten Schriftsteller Amerikas)

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Howard Griffiths


:wink:
Wulf
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