

Lieber Peter,
bist Du sicher, dass Du Eric Coates, vielleicht DIE Figur der British Light Music, nicht mit dem Dirigenten und Komponisten Albert Coates verwechselst?
Die auf der von Dir vorgestellten CD befindlichen Werke stammen aus der Feder von Eric Coates.
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Wulf
Es ändert natürlich nichts an meiner Wertschätzung von Albert Coates, dem ich die Kompositionen zugetraut hätte (vor allem würde ich gerne einmal seine Oper Samuel Pepys kennen lernen). Ich habe eben leider noch nichts von ihm gehört und dachte mit der CD etwas von ihm erstanden zu haben. Eric Coates ist vier Jahre jünger, das hätte stilistisch hinhauen können. Inzwischen habe ich im Booklet und bei wikipedia nachgeschaut, da fand ich auch die Warnung: Eric Coates was not related to Albert Coates, the contemporary conductor and composer. OK, ich schaue in der Regel erst nach dem ersten Hören in ein Booklet. Kennst Du etwas von Albert? 
Damit kann ich leider auch nicht dienen. Lediglich seine dirgierende Tätigkeit ist in der Reihe great conductors of the 20th century festgehalten. Diese Scheibe kenne ich auch. Von seinen Werken fehlt bisher leider jede Spur. Vielleicht hilft Dir aber die Seite der Albert Coates Memorial Trust weiter: "http://www.albertcoates.com" - bei solchen Raritäten lohnt es sich, die Herrschaften mal zu kontaktieren und sein Ansinnen offen vorzutragen.Kennst Du etwas von Albert?
Liebe Grüße Peter
Damit kann ich leider auch nicht dienen. Lediglich seine dirgierende Tätigkeit ist in der Reihe great conductors of the 20th century festgehalten. Diese Scheibe kenne ich auch. Von seinen Werken fehlt bisher leider jede Spur. Vielleicht hilft Dir aber die Seite der Albert Coates Memorial Trust weiter: "http://www.albertcoates.com" - bei solchen Raritäten lohnt es sich, die Herrschaften mal zu kontaktieren und sein Ansinnen offen vorzutragen.Kennst Du etwas von Albert?

Liebe frauob,
Lieber Agravain (ex RT)
kannst Du bitte ein paar Zeilen zu diese CD schreiben.
Agravain Liebe frauob,
Lieber Agravain (ex RT)
kannst Du bitte ein paar Zeilen zu diese CD schreiben.
mir ist zwar die Bemerkung "ex RT" nicht ganz klar, aber dennoch schreibe ich gern ein paar Zeilen zu Mahler 2 mit Suitner.
Also: Insgesamt eine Aufnahme, die ich im oberen Mittelfeld ansiedeln würde. Suitner, der übrigens Anfang Januar des laufenden Jahres verstarb, hat sie 1983 eingespielt und präsentiert eine straffe, strukturbetonte, aber nicht seelenlose Interpretation des Werkes. Suitner vermeidet jedes (falsche ?) Pathos, wobei er das große Finale schon mit einem gewissen Sinn für's Hymnische spielen lässt. Mir persönlich (besonders ab "Sterben werd' ich, um zu leben") ist das oft ein wenig verhetzt, doch der Grat zwischen Bernsteinschem Bombast und Kubelikscher Angst vor dem Kitsch ist sicher nicht leicht zu begehen. Suitners Versuch eben hymnisch, festlich und doch nicht emotional überladen zu musizieren, gelingt in meinen Ohren recht gut. Die Solistinnen sind eher durchschnittlich und das Urlicht hat sicherlich eine Reihe von inspirierteren Interpretinnen gesehen als Uta Priew. Das ist zwar alles solide, aber nicht spektakulär. Auch die Staatskapelle Berlin tut ihr Möglichstes (und das ist ja schon eine Menge), wobei sie einfach nicht so klingt, wie das WPO oder das NYPO. Hingegen überzeugt mich der Chor der Deutschen Staatsoper außerordentlich.
So viel in Kürze.
Agravain









Lieber Guercoeur, ich setze noch zwei![]()
dazu. calisto




Meine Ausgabe stammt allerdings nicht von diesem Label, sondern aus der Golden Classics Collection von Azzurra Music (2007), ist aber sonst identisch. Zwei Mitschnitte aus der Arena di Verona von 1992. Sowohl Nello Santi, der die Aida dirigiert, als auch Antonio Guadagno, der sich mit dem Nabucco anschließt, sind erfahrene Verdi-Interpreten, bei denen die Werke in sehr guten Händen sind. Als Aida bietet Maria Chiara einige sehr schöne Augenblicke, bleibt aber für mich stimmlich häufig etwas zu hart. Dolores Zajick läßt die Amneris zu einseitig als böse Hexe erscheinen, singt aber recht sicher. Kristjan Johansson, der Radames, ist kein Belcanto-Tenor, unterzieht sich aber mit Intelligenz und Anstand einer Aufgabe, für die er nicht geschaffen ist. Die tiefen Stimmen (Juan Pons, Nicola Ghiuselev, Carlo Strioli) hingegen vermitteln sehr gutes Niveau.
Ähnlich empfinde ich beim "Nabucco". Piero Cappuccilli in der Titelrolle garantiert Opernfreude, auch auf Roberto Scandiuzzi und Carlo Del Bosco ist Verlaß. Linda Roark Strummer, die Abigaille, ist solange ausgezeichnet, als sie lyrisch-empfindsam bleibt. Bedauerlicherweise übertreibt sie aber häufig das Hochdramatische, das ihr weit weniger liegt. Die übrige Besetzung fiel mir nicht besonders auf.
Insgesamt also Licht und Schatten, aber doch mehr Licht.

- ich bin auf alle Fälle einmal überwältigt von der spröden Schönheit



und einer wundervollen Karina Gauvin
. Es spielen Les Violons du Roy unter Bernard Labadie.
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