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2 561

Sonntag, 12. September 2010, 22:40



Zoltan Kodaly: Cellosonate

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

2 562

Sonntag, 12. September 2010, 23:13

Zum Ausklang des Wochenendes:

3x Steve REICH - Different Trains (für Streichquartett und Tonband)

Kronos Quartett



stadler quartett



Orchestre National de Lyon
David Robertson



Gute Musik. Gute Nacht.

C.

2 563

Sonntag, 12. September 2010, 23:49

bin gerade in herbstlicher Stimmung



Toru Takemitsu:
Autumn
A Way A Lone II
I Hear The Water Dreaming
Twill By Twilight
(nur wegen des Bildes hier die SACD-Version gewählt. Auch als CD/Download verfügbar)

Ich bewundere Takemitsus Arbeitshaltung (gelegentlich gelingt es mir, sie nachzumachen)

Khampan
In den Sternenhimmel schaut man ja auch ganz gerne mal und versteht ihn auch nicht (Hudebux)

2 564

Montag, 13. September 2010, 00:28

Inzwischen ist die fünfte Ausgabe der Mendelssohn- Lieder und Duette erschienen, erfreulicherweise gleich als Doppel-CD



Dazu liegt mir auch die neue Gesamtausgabe der Lieder in Noten vor.

Zu Abraham Mendelssohns Geburtstag (11.12.1819) komponierte der 10-jährige Felix

Lied zum Geburtstage meines guten Vaters


Ihr Töne schwingt euch fröhlich durch die Saiten,
Erklinget heller, heller heut'.
Ihr sollt ein frohes Jubellied bedeuten,
Das fromme Kindesliebe beut.

Dort draussen deckt ein eisig trüber Schleier
Der Felder bunte, bunte Pracht.
Doch uns erblüht die Freudenfeier
Recht in des Winters dunkler Nacht.

Ihr Töne aber, schwingt euch durch die Saiten,
erklinget lauter, lauter heut'.
Ihr möget ihm ein Jubellied bedeuten,
Das seiner Kinder Liebe beut.


Als Textdichter ist hier ein Anonymus angegeben, aber es liegt mE nahe, dass Felix den Text zu diesem Lied selbst verfasste. Er war eben auch sprachlich außerordentlich talentiert.

Von Abraham Mendelssohn stammt die Aussage: Früher war ich der Sohn meines Vaters, jetzt bin ich der Vater meines Sohnes. Großvater von Felix Mendelssohn war der Philosoph Moses Mendelssohn.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

ThomasBernhard

Handlanger der Regietheater-Mafia

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2 565

Montag, 13. September 2010, 00:29




Ich bewundere Takemitsus Arbeitshaltung (gelegentlich gelingt es mir, sie nachzumachen)


ja, mit einem Rotweinglas in der Hand arbeite ich auch am liebsten :D
"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

2 566

Montag, 13. September 2010, 00:31

Zitat von »Peter Brixius«

Von Abraham Mendelssohn stammt die Aussage: Früher war ich der Sohn meines Vaters, jetzt bin ich der Vater meines Sohnes. Großvater von Felix Mendelssohn war der Philosoph Moses Mendelssohn.


Tolles Zitat! Ich habe mich sehr amüsiert.

Tharon.

2 567

Montag, 13. September 2010, 01:33


The Triumph of Time
:juhu: :juhu: :juhu:

2 568

Montag, 13. September 2010, 08:30



Kule Wampe - Solidarität



Die kulturelle Auseinandersetzung fand auch auf der Ebene des Films statt. Wo die einen mit "Fredericus Rex" die Geschichte klitterten, schauten die anderen einfachen Leuten aufs Maul, Arbeitslosen, die nicht verstanden, warum man anderswo den Kaffee ins Meer schüttete.

"Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt" hat Bert Brecht als Drehbuchautoren und Hanns Eisler als Filmkomponisten. Trotz massiver Zensur wurde Kuhle Wampe zum wichtigsten Arbeiterfilm der Weimarer Republik. Aus "Solidarität" wurde das "Solidaritätslied".

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

2 569

Montag, 13. September 2010, 11:07



Grüße
vom Don

2 570

Montag, 13. September 2010, 12:03

Hallo,

gerade lief:

Jurgis Juozapaitis (* 1942)
Sinfonie Nr. 1 "Rex" (1973)
Sinfonie Nr. 3 "Zodiacus" (1977)
Nationales Sinfonieorchester Litauens / Juozas Domarkas

Beide Werke dieses litauischen Komponisten verraten ein erhebliches Interesse an Klangfarben bzw. klangfarblichen Experimenten, etwa durch die intensive Verwendung von Streicherglissandi oder aleatorischen Passagen, die ein gewisses orchestrales "Schimmern" erzeugen. Die erste Sinfonie ist einsätzig, was im Grunde genommen auch für die Dritte gilt: eigentlich in vier Sätze geteilt, bereiten mir manche Übergänge dennoch offengestanden ein wenig Probleme dahingehend, dass ich mir noch nicht ganz sicher bin, wo welcher Satz nun eigentlich aufhört bzw. anfängt – das ist alles eher ein kontinuierliches Fließen. Wenn ich mich übrigens richtig erinnere, bezieht sich der Titel der Ersten Sinfonie auf den Komponisten Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, eventuell in Zusammenhang mit dessen 100. Geburtstag zwei Jahre später.

Diese Sinfonien mögen für sowjetische Verhältnisse insgesamt modern sein, innerhalb Litauens ist Derartiges allerdings keine Seltenheit: z. B. scheinen mir auch im Vergleich zwischen den drei baltischen Republiken die Litauer (ab einer gewissen Generation) diejenigen zu sein, die sich am stärksten für modernere Musik interessierten. Anders zum Beispiel in Lettland, wo heute noch viele Werke entstehen, die einfach wesentlich konservativer sind. Ich persönlich vermute ja zumindest bis zu einem gewissen Grad einen Zusammenhang damit, dass Litauen schon zu Zeiten der Sowjetunion ein Land war, in dem (salopp gesagt) moskaukritische Stimmen keine Seltenheit waren – insofern liegt für mich jedenfalls die Vermutung nahe, dass die kulturpolitischen Vorgaben des Zentrums hier ab einem gewissen Zeitpunkt kaum noch Beachtung fanden. Das ist aber eher ein vorläufiger Gedanke von mir als eine wirklich fundierte These...

Viele Grüße
Holger

corda vuota

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2 571

Montag, 13. September 2010, 13:36

Ein Genuss der besonderen Art ist die Doppel-CD von Alfred und Adrian Brendel. Beethovens komplette Werke für Klavier und Cello bekommt man selten so wunderbar präsentiert! Hier spiegelt sich die Vater/Sohn-Beziehung in der Musik wunderbar wieder. Es macht viel Freude den beiden zuzuhören, obwohl der Herr Papa manches Mal etwas dominiert.



Gruß
corda vuota
... genieße die anderen Saiten des Lebens!

Gurnemanz

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Montag, 13. September 2010, 13:42

Auch wenn ich bei Bach nicht der große Gardiner-Fan bin (Herreweghe z. B. ist miur näher), höre ich eben mit Gewinn diese prächtigen, herrlich zupackenden Aufnahmen:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
- Kantate Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140
- Kantate Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147
Ruth Holton, Sopran; Michael Chance, Altus; Anthony Rolfe-Johnson, Tenor; Stephen Varcoe, Baß; The Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists; Ltg.: John Eliot Gardiner
Archiv, aufg. 1990



:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
Sprechen heißt: in Tautologien verfallen.
Jorge Luis Borges

2 573

Montag, 13. September 2010, 13:53

Erst liefen diese drei feinen Einakter:




Und jetzt läuft diese:



Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

Agravain

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2 574

Montag, 13. September 2010, 14:08

Anlässlich des neuen Threads: BWV 79 "Gott, der Herr, ist Sonn und Schild" und BWV 80 "Ein feste Burg ist unser Gott" (beide zum Reformationsfest). Es singen die Thomaner unter Hans-Joachim Rotzsch.



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

2 575

Montag, 13. September 2010, 14:10



Gustav Mahler: 5. Sinfonie

Immerhin mein dritter Durchgang der Mahlersinfonien innerhalb der letzten drei Monate - diesmal mit unterschiedlichen Dirigenten.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

Agravain

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Montag, 13. September 2010, 15:18

Jetzt zurück zu meinem eigentlichen gegenwärtigen Interessenschwerpunkt - beziehungsweise zu Werken, die das Ableben desselben besingen.



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

Caesar73

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2 577

Montag, 13. September 2010, 16:31

Jan Dismas Zelenka: Missa votiva



Am Pult: Frieder Bernius

Gefällt mir außerordentlich gut! Diese Messe Zelenkas war für mich eine Neuentdeckung.

:wink: :wink:

Christian
Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

Cato der Ältere

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Montag, 13. September 2010, 16:34

Die erste CD von Edouard Lalo:

gefällt mir.
"Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie!"
Ludwig van Beethoven

"Die Wahrheit ist mit Blut und Leben zu verteidigen."
Martin Luther

2 579

Montag, 13. September 2010, 16:56


Peter Maxwell Davies: Eight Songs for a Mad King

Agravain

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2 580

Montag, 13. September 2010, 17:41

Noch einmal Bach-Kantaten, noch einmal mit Rotzsch: BWV 29 "Wir danken dir, Gott, wir danken dir" (zum Ratswechsel in Leipzig 1731; beim Hören begegnet man dem "Dona nobis" der h-moll-Messe) und BWV 119 "Preise, Jerusalem den Herren" (zum Ratswechsel in Leipzig 1723). Beides sind solide Einspielungen, wobei die Sinfonia in BWV 29 eher misslingt. Sie ist zu harmlos, zu behäbig, leider etwas heruntergedudelt. Da hätte man mehr Biss walten lassen dürfen.



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

2 581

Montag, 13. September 2010, 18:19

Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf Offenbach, und zwar einen untypischen, nämlich diesen hier:



LES FÉES DU RHIN. Friedmann Layer dirigert das Orchester von Montpellier mit Regina Schörg, Nora GUbisch und Pjotr Beczala.

Leider nicht ganz billig aber absolut lohnend. Hört mal in die Samples rein. Wer Cambrelings Aufnahme der Oeser-Fassung von LES CONTES D'HOFFMAN hat, wird im letzten Akt Einiges wieder erkennen, und beileibe nicht nur die Barcarole, die schon Offenbach selbst übernomen hat.

Einfach großartige Musik, bei der ich wieder mal nicht verstehen kann, warum sie nicht häufiger aufgeführt wird. Viel schwerer als DAS RHEINGOLD ist das Werk sicher nicht zu inszenieren, und der Name Offenbach sollte eigentlich dafür sorgen, dass die Häuser nicht leer bleiben.

Ils sont fous, les Allemands

:wink: Rideamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

Agravain

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2 582

Montag, 13. September 2010, 18:49

Ich bleibe bei Bach, wechsle aber das Genre. Jetzt laufen die Flötensonaten mit Preston/Pinnock/Savall, und zwar diese Einspielung



aus dieser Box:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

2 583

Montag, 13. September 2010, 18:54


Ganz luftig und durchlässig. Sommermusik irgendwie. Schon sehr geil.

2 584

Montag, 13. September 2010, 19:11

Insbesondere der "Le Marteau", nicht wahr? Was für Klangfarben Boulez zaubern kann...

:wink:
Wulf
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

2 585

Montag, 13. September 2010, 19:46



Antonin Dvorak: Zypressen


Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

2 586

Montag, 13. September 2010, 20:06

Insbesondere der "Le Marteau", nicht wahr? Was für Klangfarben Boulez zaubern kann...


Den Marteau meinte ich, sorry. Die "Dérives" habe ich noch nicht gehört. - Der Hammer läuft gerade zum zweiten Mal. Die Klangfarben sind das eine, das mich hier begeistert, die Rhythmen und, wie gesagt, die Luftigkeit der Textur das andere. Sehr sehr geil. Und eine grandios souveräne Sängerin übrigens. Hilary Summers. Nie gehört. Aber der Name passt.

2 587

Montag, 13. September 2010, 20:55

Angeregt durch klassik-freak:



:wink:

2 588

Montag, 13. September 2010, 20:58

Peter Cornelius: Der Cid
Schunk, Johansen, Ottental, Dohmen, Wottrich u.a.
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Gustav Kuhn
11.5.1993


Ich bin bekennender Liebhaber von Peter Cornelius: Der Barbier von Bagdad. Dann kenne ich noch einige Lieder des Komponisten. Von der Oper "Der Cid" habe ich bislang nur gelesen. Nun bin ich im Besitz einer konzertanten Aufführung, die mir Gelegenheit gibt, das Werk kennen zu lernen.

Eine ist klar: eine Liebe auf den ersten Blick ist das nicht, aber was nicht ist, kann noch werden. Orchestrales, Chor- und Ensembleszenen habe ich gerne gehört, wenn mir auch eine Dosis Wagner zuviel drin steckt. Aber Wagnerianisches hört man immer am besten beim Meister selbst. Ein Lokalkolorit sucht man vergeblich, es ist ziemlich heldisch. Aber als pièce de résistance werde ich mir die Oper in nächster Zeit mal öfters auflegen, banal oder langweilig ist sie nicht. Die Sänger bemühen sich bewundernswert um Sprachverständlichkeit.

Ich spüle mit ein wenig "Barbier von Bagdad" nach ....

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

2 589

Montag, 13. September 2010, 21:13



Ich muss gestehen, das mit der Leonore III vor dem Schlussensemble finde ich ziemlich bescheuert, da kann der Bernstein 5 mal behaupten, das sei der Moment, an dem der Zuhörer die gesamte Oper noch mal in seinem Inneren reflektiert. Das wäre ohne Musik nach dem Schlussensemble ja wohl mindestens genausogut möglich gewesen. Da diskutiert man darüber, wie authentisch es ist, wenn jemand eine Wiederholung weglässt und hier wird die Opernhandlung zerrissen, wie sie von Beethoven mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie vorgesehen war. Gefällt mir nicht (im entsprechenden Strang war sogar zu lesen, das werde häufig so gemacht... brrr!). Die ganze Dramaturgie der Oper finde ich auch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber... ich sag´s mal so: Für mich liegt die Schönheit im Detail. Da gibt´s schon einige ganz, ganz tolle Momente. Derzeit immer wieder: 1. Szene, 2. Akt. Florestans Fiebervision ist ein Riesenhit und berührt mich sehr. Auch die atemberaubenden Ensembles sind klasse... und sogar das Melodram kann ich hier ganz gut leiden (wegen dem geilen Indiana Jones Feeling).

Tharon.

2 590

Montag, 13. September 2010, 21:31

Diese:



Bruno Maderna: Composizione n. 1 (1948-1949)
hr-Sinfonieorchester, Leitung: Arturo Tamayo

Sehr schöne Musik! :)

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

2 591

Montag, 13. September 2010, 21:40

Sehr schöne Musik, das kann ich aufnehmen. Bei mir lief jetzt

Ralph Vaughan Williams: Violinkonzert d-moll
Frederick Grinke
Boyd Neel String Orchestra
8.5.1939


Da sprang der Funke gleich über. Spielerisch-virtuos, einfach sehr schöne Musik


Liebe Grüße Peter
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Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

2 592

Montag, 13. September 2010, 22:01

RE: Forbidden, Not Forgotten - Suppressed Music from 1938-1945

CD 2 aus dieser Box:



Hans Krása

Overture für kleines Kammerorchester (1943-44)

Orchestra di Padova e del Veneto, Leitung: Nada Matosevic

Brundibár (Oper für Kinder, 1938/44)
Mladinski Zbor RTV Slovenija, Leitung: Nada Matosevic

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

2 593

Montag, 13. September 2010, 22:10

gerade:



BWV 106 ("Actus tragicus")

2 594

Montag, 13. September 2010, 23:06



Johann Sebastian Bach: O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe BWV 34

Eine der schönsten Kantaten Bachs in einer fantastischen Live-Einspielung. Wenn ich dann noch den Preis bei unserem Werbepartner sehe: eine nachdrückliche Empfehlung meinerseits gerade auch für Einsteiger. Erfahrene Bachfreunde haben die "Pilgrimage" ohnedies im CD-Regal stehen.

Liebe Grüße Peter
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(Strawinsky)

2 595

Dienstag, 14. September 2010, 09:26



Kurt Weill: Der Silbersee
- Der Bäcker backt um's Morgenrot
Ernst Busch mit Orchester
dir. Maurice Abranaval


Georg Kaiser schrieb das Libretto zu der Oper, die gleichzeitig in Leipzig, Magdeburg und Erfurt zur Aufführung kam. In Magdeburg wurde die Hauptrolle des Severin mit Ernst Busch besetzt. Krawalle der Nazis verhinderten die Uraufführung in Magdeburg am 18.2.1933. Am 26.2. brannte der Reichstag und eine massenhafte Verhaftungsaktion folgte. Eisler floh ins Ausland, mit ihm u.a. auch Ernst Busch und Maurice Abranaval.

Liebe Grüße Peter
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(Strawinsky)

Gurnemanz

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2 596

Dienstag, 14. September 2010, 11:25

Angeregt durch den schönen neuen Faden zu Bach und die Oboe d´amore wollte ich eigentlich nur das Konzert BWV 1055 hören (ursprünglich für Oboe d'Amore?), erfreue mich allerdings jetzt doch der ganzen CD:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
- Konzert für Cembalo und Streicher A-dur BWV 1055
- Konzert für drei Cembali und Streicher d-moll BWV 1063
- Konzert für zwei Cembali und Streicher c-moll BWV 1060
- Konzert für Cembalo, zwei Blockflöten und Streicher F-dur BWV 1057
Robert Woolley u. a., Cembalo; The Purcell Quartet
Chandos, aufg. 1996



Schöne Aufnahmen!

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

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Jorge Luis Borges

2 597

Dienstag, 14. September 2010, 11:40

Bei mir gerade im Player:



Aufgenommen in Rom, 27.6.1956
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

2 598

Dienstag, 14. September 2010, 12:08



Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6

Liebe Grüße Peter
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Gurnemanz

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2 599

Dienstag, 14. September 2010, 12:45

Und jetzt:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
- Kantate "Ich hatte viel Bekümmernis" BWV 21
Barbara Schlick, Sopran; Gérard Lesne, Altus; Howard Crook, Tenor; Peter Harvey Baß; La Chapelle Royale; Collegium Vocale; Ltg.: Philippe Herreweghe
HMF, aufg. 1990



Auch hier finde ich alles, was ich an Herreweghe schätze: eine weiche und doch klar konturierte Interpretation, die das Innige im Ausdruck gerade in dem Maße offenbart, wie ich es als angemessen empfinde. Dazu ein Oboist, der einen wunderbaren Ton findet: Marcel Ponseele.

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

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2 600

Dienstag, 14. September 2010, 12:57

Ein wenig Purcell



Henry Purcell: Music in Abdelazar

Es spielt The Parley of Instruments unter Roy Goodman


Liebe Grüße Peter
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