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241

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:29

Kürzlich im Rahmen der hiesigen Händel-Festspiele zum ersten Mal gehört und gleich in diese entzückende Mini-Oper (eigentlich Kantate) verliebt: Apollo e Dafne.

Das Frühwerk Händels jetzt auf CD mit einem hinreißenden Russell Braun :juhu: und einer wundervollen Karina Gauvin :juhu: . Es spielen Les Violons du Roy unter Bernard Labadie.

Der Live-Eindruck war sehr schön, aber die Aufnahme auf CD ist um Klassen besser. Bin begeistert!



Gruß, Cosima


Liebe Cosima,

das ist wirklich ein tolles Werk des Herrn Händel. Nun kenne ich (leider) die von Dir angesprochene Aufnahme nicht, möchte aber nachdrücklich auf diese, bei Naxos gelabelte Interpretation des Stücks hinweisen:



Olga Pasichnyk MUSS man (nicht nur) in dieser Rolle gehört haben !!! :faint: :juhu: :juhu: :juhu:

Adieu,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

242

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:41

Olga Pasichnyk MUSS man (nicht nur) in dieser Rolle gehört haben !!!


Danke für den Hinweis, ich habe eben in die Hörschnippsel reingehört. Olga Pasichnyk hat eine schöne Stimme, aber den Sänger (Pomakov) finde ich deutlich schwächer als Russell Braun. Das Orchester scheint mir auch weniger inspiriert und spritzig zu klingen. Kann man natürlich so nur schlecht beurteilen.

:wink:
Steh still, mein Freund, geh nicht vorbey. (Grab des Nicolaus Mente, 1714)

Agravain

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243

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:44

Zum Tagesabschluss Charlotte Margiono mit den "Vier letzten Liedern", die sie eindrucksvoller präsentiert als manch eine ihrer namhafteren Kolleginnen:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

244

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:56

Lieber Algabal,

höre Dir doch mal hier Brauns Cara pianta, co'miei pianti an:

"http://www.youtube.com/watch?v=GfAZ4Nt807k"

Der hat eine tolle Stimme! :juhu:
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ThomasBernhard

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245

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:08

Zufriedene Querhörung/sehung von


schöne Verfilmung, könnte aber klanglich besser restauriert sein... :(
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Areios

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246

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:43

Gerade gekauft und gehört habe ich diese CD:



Patricia Petibon singt wunderbar!! :juhu: :juhu: Ich werde wochenlang nix anderes hören.
calisto


Liebe Calisto!

So gehts mir auch, seitdem ich diese CD habe... Ehrlich!

Liebe Grüße,
Areios
"Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

247

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:44

Ich höre Bach und werde melancholisch:

Konzert für Oboe und Violine in c-moll, BWV 1060, es spielen Julia Fischer und Andrey Rubtsov, begleitet von der Academy of St. Martin in the fields. Dieses wunderbare c-moll-Konzert gehört zu meinen allerliebsten Stücken von Bach, ich habe es schon oft gehört und kann mich jedesmal wieder neu darein versenken, als wäre es das erste Mal...
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

248

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:44

Lieber Algabal,

höre Dir doch mal hier Brauns Cara pianta, co'miei pianti an:

"http://www.youtube.com/watch?v=GfAZ4Nt807k"

Der hat eine tolle Stimme! :juhu:


Joa, das stimmt schon ... :juhu: :)

DANKE für den Link!

Adieu,
Algabal


p.s.: dass ein Orchester unter der Leitung von Roy Goodman nicht gaaaaanz besonders inspiriert spielen soll, sehe ich nur ungern nach ... ;+)
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249

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:51

Es gibt noch richtige Bässe außerhalb Russ- und Finnlands! Dieser hier war neulich noch René Jacobs' Leporello. Wahrlich nicht schlecht. Zwei Nummern aus "Apollo e Dafne" sind auch hier drauf.





Das Problem ist nur, dass Händel-Arien-Recitals mit nur einem Sänger doch ziemlich schnell zu langweilen beginnen, und wenn noch so trefflich musiziert und gesungen wird...

Daher läuft schon nach Track 9 etwas anderes, abwechslungsreicheres - und daran kann ich mich nicht satt hören:






Cheers,

Lavine :wink:
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

250

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:54

CD 1 aus diesem Karton:



L. v. Beethoven: Sinfonien Nr. 1 + 2
Ensemble Orchestral de Paris, Leitung: John Nelson

Die "Heroische" hatte ich letzthin bereits schonmal gehört, ohne dass es grössere Begeisterungsstürme ausgelöst hätte. Heute beginne ich NUN damit, die Kiste von vorne nach hinten durchzuhören. Die Erste (bin im Finale), von Nelson und seinem Ensemble luftig-beschwingt aber keineswegs leichtgewichtig dargeboten, gefällt mit schonmal sehr, sehr gut!

Adieu,
Algabal
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251

Mittwoch, 26. Mai 2010, 23:38

CD 6 aus diesem Kistchen:



Und von der CD diese Werke:

György Kurtag: Stele für großes Orchester, op. 33 (1994)
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Leitung: Michael Gielen

Jörg Herchet: nicht haftend. Komposition für Orchester (1998)
Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg, Leitung: Johannes Fritzsch

Adieu,
Algabal
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252

Mittwoch, 26. Mai 2010, 23:39

Unter den Aufnahmen, die ich heute den Tag über gehört habe, war ich vor allem von dieser fasziniert:

Edvard Grieg: Bühnenmusik zu Peer Gynt
Camilla Tilling u.a.
Choeurs et Orchestre de Radio France
Kurt Masur


Meist begegnet man ja den beiden Suiten der Peer Gynt-Musik, doch spannender finde ich die komplette Bühnenmusik, wie sie hier unter Masur eingespielt worden ist. Vor kurzem habe ich mal wieder den Peer Gynt auf Deutsch gelesen, so dass ich den Text wieder präsent habe. Diese Einspielung ist auf Französisch, was ich immerhin auch ohne Übersetzung verstehe. Die Einbettung in die Handlung ist hier durch Dialoge zwischen den komponierten Nummern verwirklicht, dabei ist eine Kurzfassung des Theaterstückes entstanden. Einspielungen in der Originalsprache habe ich auch, die demselben Prinzip folgen. Das Stück ist ja in jeder Hinsicht gewaltig, die über 20 komponierten Nummern verlieren sich, wenn man mal eine Aufführung des Stücks von Ibsen mit Bühnenmusik erlebt. In dieser konzentrierten Form entsteht insoweit ein falscher Eindruck, aber das Problem hat man mit Purcells "Fairy Queen" auch.

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

253

Donnerstag, 27. Mai 2010, 01:47

Der Fluch der Atriden soll mein nächtlicher Begleiter sein:

Vittorio Gnecchi (1876 - 1954)

Cassandra - Dramma musicale in un prologo e due atti (1903)

Libretto: Luigi Illica, Vittorio Gnecchi
UA: 05.12.1905, Teatro Comunale di Bologna

Denia Mazzola-Gavazzeni (Sopran) - Clitennestra
Tea Demurishvili (Mezzosopran) - Cassandra
Alberto Cupido (Tenor) - Agamennone
Arnold Kocharyan (Bariton) - Egisto
Nikola Mijailovic (Bariton) - Il Prologo

Latvian Radio Chorus
Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon
Enrique Diemecke



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

Oda Krohg

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254

Donnerstag, 27. Mai 2010, 02:07

Ich stimme mich gerade auf meinen Open-Air-Opernbesuch in Bremen ein...



Liebe Grüße aus OL

Oda
"Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel"
Lukas Podolski

255

Donnerstag, 27. Mai 2010, 07:06

Der Fluch der Atriden soll mein nächtlicher Begleiter sein:

Vittorio Gnecchi (1876 - 1954)

Cassandra - Dramma musicale in un prologo e due atti (1903)

Libretto: Luigi Illica, Vittorio Gnecchi
UA: 05.12.1905, Teatro Comunale di Bologna

Denia Mazzola-Gavazzeni (Sopran) - Clitennestra
Tea Demurishvili (Mezzosopran) - Cassandra
Alberto Cupido (Tenor) - Agamennone
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Enrique Diemecke




Lieber Davidoff,

ich besitze auch die Oper in der Einspielung unter Diemecke, zu der es keine Alternative zugeben scheint. Interessant scheint mir der Bezug zu Richard Strauss. Hier kurz die Darstellung bei wikipedia:

Das nächste Werk des Komponisten war die Oper „Cassandra“, deren Libretto aus dem Themenkreis der Oresteia er zunächst selbst umriss, dann aber in die Hände des Librettisten Luigi Illica geben konnte. „Cassandra“ war 1903 vollendet, kam am 5. Dezember 1905 im Teatro Comunale di Bologna unter Arturo Toscanini zur Uraufführung und wurde erneut von Ricordi verlegt. Kurz nachdem 1909 Richard Strauss' Oper „Elektra“ uraufgeführt war, erschien in Italien ein Artikel des Musikwissenschaftlers Giovanni Tebaldini namens „Telepatia Musicale“. Darin werden Gnecchis „Cassandra“ mit der „Elektra“ verglichen, und der Autor kam zu dem Schluss, Strauss müsse Gnecchis Werk gekannt, schlimmstenfalls plagiiert haben. Der Aufruhr, den der Artikel verursachte, verhinderte weitere erfolgreiche Produktionen der „Cassandra“, denn niemand wollte den arrivierten Strauss kompromittieren. Gnecchi, der sich zu dem Fall nie geäußert hat, haftete dieser Affront zeitlebens an.

Dass ein solcher Vorwurf nicht den "Täter" sondern das "Opfer" trifft und diesem Schaden zufügt, ist wohl ziemlich einzigartig.

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

Agravain

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256

Donnerstag, 27. Mai 2010, 07:19

Bei mir beginnt der Tag erneut mit Sibelius. Jetzt die Erste, wieder mit Barbirolli:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

Agravain

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257

Donnerstag, 27. Mai 2010, 08:18

Jetzt Bruckners Sechste in der völlig vergessenen, aber ausgesprochen hörenswerten Interpretation von Muti und den Berliner Philharmonikern (1988):



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

258

Donnerstag, 27. Mai 2010, 08:24

Hier gerade diese:




Lieder von Strauss, Berg und Korngold, wunderschön gesungen von Anne Sofie von Otter.

Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

Agravain

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259

Donnerstag, 27. Mai 2010, 09:35

Nun weiter mir der vielleicht sperrigsten der Mahlerschen Symphonien in Kurt Masurs legendärer Aufnahme von 1982:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

Maggie

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260

Donnerstag, 27. Mai 2010, 10:17

Hallo zusammen,

bei mit spielt jetzt Steven Lubin auf einem Fortepiano Beethoven.

Klavierkonzerte 4 & 5

Die Konzerte sind in dieser Einspielung enthalten.



Ich besitze allerdings eine einzelne CD (Editions de L'oiseau - Lyre) die so wohl nicht mehr auf dem Markt ist. Ein netter capricciöser Mitmensch schenkte mir die CD vor länger Zeit, um mich mit dem HIP Virus anzustecken. Nun ja, wer kann und will sich schon ständig gegen solcherlei Ansteckung wehren. :thumbsup:

LG

Maggie
De Natur äuwt ehre Macht up jegliches Hart ut; äwer dat Hart möt mit die Natur stimmen, dat möt klor un uprichtig för den Sonnenstrahl apen dorliggen. (Fritz Reuter)

Agravain

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261

Donnerstag, 27. Mai 2010, 11:03

Weiter geht's:



:wink: Agravain
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262

Donnerstag, 27. Mai 2010, 11:37

José Joaquim dos Santos: Responsoria in Sabbato Sancta
Coro de Càmera José Joaquim dos Santos
Ensemble de Cordas Graves
Pedro dos Santos Filipe


Heute sind mir zwei schöne CDs zugegangen, die erste liegt gleich im Player. Ein Cover kann ich leider nicht bieten, es sei denn, ich scannte es ein. Bei der CD handelt es sich um eine Vertonung der Responsorien zum Karsamstag. Es gibt eine größere Anzahl von Vertonungen, darunter die von mir heiß geliebte von Gesualdo (sein "Jerusalem surge" :faint: :juhu: :juhu: :juhu: ). Responsorien sind geistliche Wechselgesänge, etwa Vorsänger und Gemeinde. Die Responsorien der Karwoche haben im allgemeinen einen meditativen Charakter.

José Joaquim dos Santos (1747-1801) ist ein portugiesischer Komponist, dessen Lebenszentrum das Seminario de Patriacal war, dem er siebenjährig beitrat. Als Mestre de Musica hat er auch diese schönen Stücke komponiert.

Vielen Dank an die liebe Hand, die mir das Kennenlernen dieses liebenswürdigen Meisters ermöglichte


Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

Agravain

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263

Donnerstag, 27. Mai 2010, 12:00

Aus Südamerika jetzt nach Russland:




:wink: Agravain
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ThomasBernhard

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264

Donnerstag, 27. Mai 2010, 12:23

Ich bereue keine Sekunde, zur Mackerras-Supraphon-Aufnahme auch noch Mackerras´ Decca-Aufnahme der Katja Kabanowa angeschafft zu haben.

:juhu:

"Es gibt halt so Sachen die sind problematisch, und Autobahn geht gar nicht, finde ich." (J. B. Kerner)

265

Donnerstag, 27. Mai 2010, 12:31

Der Fluch der Atriden soll mein nächtlicher Begleiter sein:

Vittorio Gnecchi (1876 - 1954)

Cassandra - Dramma musicale in un prologo e due atti (1903)

Libretto: Luigi Illica, Vittorio Gnecchi
UA: 05.12.1905, Teatro Comunale di Bologna

Denia Mazzola-Gavazzeni (Sopran) - Clitennestra
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Alberto Cupido (Tenor) - Agamennone
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Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon
Enrique Diemecke




Lieber Davidoff,

ich besitze auch die Oper in der Einspielung unter Diemecke, zu der es keine Alternative zugeben scheint. Interessant scheint mir der Bezug zu Richard Strauss. Hier kurz die Darstellung bei wikipedia:

Das nächste Werk des Komponisten war die Oper „Cassandra“, deren Libretto aus dem Themenkreis der Oresteia er zunächst selbst umriss, dann aber in die Hände des Librettisten Luigi Illica geben konnte. „Cassandra“ war 1903 vollendet, kam am 5. Dezember 1905 im Teatro Comunale di Bologna unter Arturo Toscanini zur Uraufführung und wurde erneut von Ricordi verlegt. Kurz nachdem 1909 Richard Strauss' Oper „Elektra“ uraufgeführt war, erschien in Italien ein Artikel des Musikwissenschaftlers Giovanni Tebaldini namens „Telepatia Musicale“. Darin werden Gnecchis „Cassandra“ mit der „Elektra“ verglichen, und der Autor kam zu dem Schluss, Strauss müsse Gnecchis Werk gekannt, schlimmstenfalls plagiiert haben. Der Aufruhr, den der Artikel verursachte, verhinderte weitere erfolgreiche Produktionen der „Cassandra“, denn niemand wollte den arrivierten Strauss kompromittieren. Gnecchi, der sich zu dem Fall nie geäußert hat, haftete dieser Affront zeitlebens an.

Dass ein solcher Vorwurf nicht den "Täter" sondern das "Opfer" trifft und diesem Schaden zufügt, ist wohl ziemlich einzigartig.

Liebe Grüße Peter


Lieber Peter,

diese Geschichte ist mir auch bekannt. Die Deutsche Oper Berlin äußert sich wie folgt dazu: Vittorio Gnecchis 1905 in Bologna unter der musikalischen Leitung von Arturo Toscanini uraufgeführte CASSANDRA und Richard Strauss’ vier Jahre jüngere ELEKTRA ergänzen sich nicht nur, was die Handlungsstränge hinsichtlich des Fluches der Atriden anbelangt. Kurz nach der Uraufführung der ELEKTRA erschien in Italien ein Aufsatz unter dem Titel Telepatia musicale? [Musikalische Telepathie?], dessen Autor Giovanni Tebaldini mit Hilfe von Notentafeln nachzuweisen versuchte, dass Richard Strauss, dem die CASSANDRA bekannt war, musikalisch-thematisch auf Gnecchi zurückgegriffen habe. Die heutige Forschung stuft diese Frage freilich mit Recht als zweitrangig ein. Dessen ungeachtet bleibt es reizvoll, diese beiden stofflich [und musikalisch] zusammenhängenden Werke miteinander zu verknüpfen.

Klaus Geitel schreibt in der Berliner Morgenpost vom 05.11.2007: In Italien hat man seinerzeit Strauss ein gewisses Epigonentum, sogar eins mit strafwürdigem, geistigem Diebstahlscharakter angelastet. Dabei haben beide Komponisten nur, jeder auf seine eigene unerbittliche Art, die Tragödien durchaus genialisch auf Biegen und Brechen hörbar gemacht. CASSANDRA geriet sträflicherweise gründlich in Vergessenheit. ELEKTRA hielt ihre Stellung zu Recht unangefochten im Repertoire.


Für mich als Star-Trek-Fan folgt nun ein First Contact:

John Blackwood McEwen (1868 - 1948)

Three Border Ballads (1905 - 1908)

London Philharmonic Orchestra
Alasdair Mitchell



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

266

Donnerstag, 27. Mai 2010, 12:57

Bei mir spielt jetzt nicht Benny, sondern Roy mit seinen Mannen auf.

Ich bereue keine Sekunde, zur Mackerras-Supraphon-Aufnahme auch noch Mackerras´ Decca-Aufnahme der Katja Kabanowa angeschafft zu haben.
Dann werde ich es sicher auch nicht zu bereuen haben, dass ich zu meiner "Jenufa" auch noch diese "Katja", "Das schlaue Füchslein" und "Die Sache Makropoulos" geordert habe!

Liebe Grüße,
:wink:
Renate
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267

Donnerstag, 27. Mai 2010, 13:58



Klavierkonzert Nr. 3

(nebenbei das 2. Klavierkonzert ist in dieser Aufnahme phänomenal!).
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

268

Donnerstag, 27. Mai 2010, 14:01



Das hier abgebildete Cover sieht anders aus als meines, der Inhalt ist aber gleich - und der ist für mich absolut faszinierend: Musik von Juden, Christen und Muselmanen im mittelalterlichen Spanien.

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

269

Donnerstag, 27. Mai 2010, 14:01

CD 1 aus diesem Karton:



L. v. Beethoven: Sinfonien Nr. 1 + 2
Ensemble Orchestral de Paris, Leitung: John Nelson

Die "Heroische" hatte ich letzthin bereits schonmal gehört, ohne dass es grössere Begeisterungsstürme ausgelöst hätte. Heute beginne ich NUN damit, die Kiste von vorne nach hinten durchzuhören. Die Erste (bin im Finale), von Nelson und seinem Ensemble luftig-beschwingt aber keineswegs leichtgewichtig dargeboten, gefällt mit schonmal sehr, sehr gut!

Adieu,
Algabal


Habe mich heute weiter durch diese Box gehört - die Sinfonien 3-6 hab ich heut schon geschafft (ja, sogar die 6. hab ich gehört! - ich bin sooo stolz auf mich ! :sev: ), aktuell läuft die 7. und die 8. wird folgen, die 9. dann morgen oder sonstwann. Insgesamt ein sehr solider Zyklus ohne irgendwelche Tiefen, aber auch ohne besondere Höhen. Dramatik ist Herrn Nelsons Sache wohl nicht, so dass insbesondere die 3. (von der ich ja letzthin schon etwas enttäuscht gewesen bin) und auch die 5. eher neutral wirken. Sehr schön macht Nelson dagegen die 4., die richtig viel Verve und Leichtigkeit hat, ohne dabei unterspielt zu wirken. Die 6. ist halt die 6., da kann ich eigentlich nix vernünftiges zu sagen. Der Kopfsatz der 7. wirkt auf mich etwas unterspielt - da dürfte es für meinen Geschmack schonmal etwas mehr dramatische Schärfe geben. Ganz bezaubernd aber jetzt das Larghetto, das Nelson eher schnell nehmen läßt und jedes vordergründige Pathos vermeidet. Sehr prägnant die Pauken, der Bläsersatz im Trio wird ganz entzückend ausgespielt. Das ist schon toll!

Also, für den aktuellen Preis ist das eigentlich doch ein ganz schöner Zyklus! - ?

Hm ...

Adieu,
Algabal
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Oda Krohg

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270

Donnerstag, 27. Mai 2010, 14:17

Ich genieße zur Zeit Moussorgskys Boris Godounov... Da werden nostalgische Gefühle wach: Letztes Jahr im Januar durfte ich die Oper in Wien sehen,... ein Hochgenuss!

Bei Amazon kann man die CD zwar noch bestellen aber leider gibt es kein Cover dazu :sleeping: .

Es geht um die Philips-CD von 1978-83: Moussorgskys Boris Godounov mit Vladimir Fedoseyev. Mitwirkende Sänger: Alexander Vedernikov als Godounov, Vladimir Matorin als Pimen, Vladislav Piavko als Grigory/Dimitri, Irina Arkhipova als Marina Mnishek, Yuri Masurok als Rangoni und Andrei Sokolov als Shuisky.

In der Anschaffung nicht ganz billig, aber einfach schön :) ...

Liebe Grüße

Oda
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Lukas Podolski

271

Donnerstag, 27. Mai 2010, 14:35

Cecil Armstrong Gibbs (1889 - 1960)

Odysseus op. 90 (1937 - 1938)
Symphonie (Nr. 2) in vier Sätzen für Sopran, Bariton, Chor und Orchester

Libretto: Mordaunt Currie

Susan Gritton, Sopran
Mark Stone, Bariton
London Oriana Choir
BBC Concert Orchestra
David Drummond



The story of Odysseus, king of craft,
Athene’s chosen, wanderer of the seas,
We sing.
On high Olympus sat the gods in feast,
Ambrosia-filled with nectar at their side
And joy and laughter echoing thro’ the hall.


Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

272

Donnerstag, 27. Mai 2010, 14:52



Györgi Ligeti: Streichquartette Nr. 1 & 2; Andante und Allegretto
Parker Quartet

:wink:

Gruß, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

273

Donnerstag, 27. Mai 2010, 17:20

Diese:



K. Penderecki: Concerto Grosso No. 1 für 3 Celli und Orchester (2000)
Ivan Monighetti, Arto Noras, Rafal Kwiatkowski (Celli), Warschau PO, Leitung: Antoni Wit

Hmpf ... :|

Adieu,
Algabal
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274

Donnerstag, 27. Mai 2010, 19:31

Hier spielt gerade Emanuel Feuermann. Gigantisch gut! :angel:

Steh still, mein Freund, geh nicht vorbey. (Grab des Nicolaus Mente, 1714)

275

Donnerstag, 27. Mai 2010, 19:47

In den Abend mit Nicole Cabell



und ihrer Interpretation von "Entre l'amour et le devoir" aus Berlioz: Benvenuto Cellini

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

276

Donnerstag, 27. Mai 2010, 19:59

Nach langer Zeit hier wieder... Na klar, Haydn!



Klaviersonaten Hob. XVI: 28, 36, 14, 6, 9 und 8. Das Hammerklavier wird behämmert von Riko Fukuda.


Einen schönen Abend wünscht

?

Agravain

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277

Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:04

Ich brauche jetzt was Fluffiges. Und da kommt mir diese Scheibe gerade recht, zumal ich ohnehin ein unverbesserlicher Jünger der Caballé bin:



:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

278

Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:09

Bei mir läuft



Franz Liszt: Klaviersonate

Ein starkes Stück, eine überzeugende Interpretation: Virtuosität und Feuer und ein sicheres Gefühl für Timing.

Liebe Grüße Peter
.
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(Strawinsky)

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279

Donnerstag, 27. Mai 2010, 21:06



schon wieder diese Aufnahme, die ist so mega-geil !!

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

280

Donnerstag, 27. Mai 2010, 21:14

Ein starkes Stück, eine überzeugende Interpretation: Virtuosität und Feuer und ein sicheres Gefühl für Timing.


Der Mitschnitt ist schon an anderen Stellen gelobt worden – mir gefällt Berezovskys Interpretation nicht. Pianistisch ist sie natürlich phantastisch, mir aber ansonsten zu schnell gespielt, zu wenig tiefgründig ausgelotet. Da wird mir Liszt zu sehr auf den Virtuosen reduziert, der er ja nicht nur war (und schon gar nicht in dieser Sonate, man lese nur einmal Arraus Hinweise). Berezovsky über Liszt: "Ich mag an Liszt diesen Macho-Aspekt, seine unglaubliche Kraft, einfach drauflos zu spielen". Berezovsky spielt auch sehr kraftvoll, aber ich meine auch irgendwie den "Macho" in seinem Spiel herauszuhören. Ich mag das nicht.

Bei mir spielen Wispelwey und Lazic Beethoven-Cellosonaten und Variationen:



Macht viel Freude diese Aufnahme.

Gruß, Cosima :wink:
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