Kürzlich im Rahmen der hiesigen Händel-Festspiele zum ersten Mal gehört und gleich in diese entzückende Mini-Oper (eigentlich Kantate) verliebt: Apollo e Dafne.
Das Frühwerk Händels jetzt auf CD mit einem hinreißenden Russell Braunund einer wundervollen Karina Gauvin
. Es spielen Les Violons du Roy unter Bernard Labadie.
Der Live-Eindruck war sehr schön, aber die Aufnahme auf CD ist um Klassen besser. Bin begeistert!
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Gruß, Cosima

Olga Pasichnyk MUSS man (nicht nur) in dieser Rolle gehört haben !!!

Lieber Algabal,
höre Dir doch mal hier Brauns Cara pianta, co'miei pianti an:
"http://www.youtube.com/watch?v=GfAZ4Nt807k"
Der hat eine tolle Stimme!![]()





Der Fluch der Atriden soll mein nächtlicher Begleiter sein:
Vittorio Gnecchi (1876 - 1954)
Cassandra - Dramma musicale in un prologo e due atti (1903)
Libretto: Luigi Illica, Vittorio Gnecchi
UA: 05.12.1905, Teatro Comunale di Bologna
Denia Mazzola-Gavazzeni (Sopran) - Clitennestra
Tea Demurishvili (Mezzosopran) - Cassandra
Alberto Cupido (Tenor) - Agamennone
Arnold Kocharyan (Bariton) - Egisto
Nikola Mijailovic (Bariton) - Il Prologo
Latvian Radio Chorus
Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon
Enrique Diemecke

). Responsorien sind geistliche Wechselgesänge, etwa Vorsänger und Gemeinde. Die Responsorien der Karwoche haben im allgemeinen einen meditativen Charakter.Der Fluch der Atriden soll mein nächtlicher Begleiter sein:
Vittorio Gnecchi (1876 - 1954)
Cassandra - Dramma musicale in un prologo e due atti (1903)
Libretto: Luigi Illica, Vittorio Gnecchi
UA: 05.12.1905, Teatro Comunale di Bologna
Denia Mazzola-Gavazzeni (Sopran) - Clitennestra
Tea Demurishvili (Mezzosopran) - Cassandra
Alberto Cupido (Tenor) - Agamennone
Arnold Kocharyan (Bariton) - Egisto
Nikola Mijailovic (Bariton) - Il Prologo
Latvian Radio Chorus
Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon
Enrique Diemecke
Lieber Davidoff,
ich besitze auch die Oper in der Einspielung unter Diemecke, zu der es keine Alternative zugeben scheint. Interessant scheint mir der Bezug zu Richard Strauss. Hier kurz die Darstellung bei wikipedia:
Das nächste Werk des Komponisten war die Oper „Cassandra“, deren Libretto aus dem Themenkreis der Oresteia er zunächst selbst umriss, dann aber in die Hände des Librettisten Luigi Illica geben konnte. „Cassandra“ war 1903 vollendet, kam am 5. Dezember 1905 im Teatro Comunale di Bologna unter Arturo Toscanini zur Uraufführung und wurde erneut von Ricordi verlegt. Kurz nachdem 1909 Richard Strauss' Oper „Elektra“ uraufgeführt war, erschien in Italien ein Artikel des Musikwissenschaftlers Giovanni Tebaldini namens „Telepatia Musicale“. Darin werden Gnecchis „Cassandra“ mit der „Elektra“ verglichen, und der Autor kam zu dem Schluss, Strauss müsse Gnecchis Werk gekannt, schlimmstenfalls plagiiert haben. Der Aufruhr, den der Artikel verursachte, verhinderte weitere erfolgreiche Produktionen der „Cassandra“, denn niemand wollte den arrivierten Strauss kompromittieren. Gnecchi, der sich zu dem Fall nie geäußert hat, haftete dieser Affront zeitlebens an.
Dass ein solcher Vorwurf nicht den "Täter" sondern das "Opfer" trifft und diesem Schaden zufügt, ist wohl ziemlich einzigartig.
Liebe Grüße Peter


Dann werde ich es sicher auch nicht zu bereuen haben, dass ich zu meiner "Jenufa" auch noch diese "Katja", "Das schlaue Füchslein" und "Die Sache Makropoulos" geordert habe!Ich bereue keine Sekunde, zur Mackerras-Supraphon-Aufnahme auch noch Mackerras´ Decca-Aufnahme der Katja Kabanowa angeschafft zu haben.
CD 1 aus diesem Karton:
L. v. Beethoven: Sinfonien Nr. 1 + 2
Ensemble Orchestral de Paris, Leitung: John Nelson
Die "Heroische" hatte ich letzthin bereits schonmal gehört, ohne dass es grössere Begeisterungsstürme ausgelöst hätte. Heute beginne ich NUN damit, die Kiste von vorne nach hinten durchzuhören. Die Erste (bin im Finale), von Nelson und seinem Ensemble luftig-beschwingt aber keineswegs leichtgewichtig dargeboten, gefällt mit schonmal sehr, sehr gut!
Adieu,
Algabal
), aktuell läuft die 7. und die 8. wird folgen, die 9. dann morgen oder sonstwann. Insgesamt ein sehr solider Zyklus ohne irgendwelche Tiefen, aber auch ohne besondere Höhen. Dramatik ist Herrn Nelsons Sache wohl nicht, so dass insbesondere die 3. (von der ich ja letzthin schon etwas enttäuscht gewesen bin) und auch die 5. eher neutral wirken. Sehr schön macht Nelson dagegen die 4., die richtig viel Verve und Leichtigkeit hat, ohne dabei unterspielt zu wirken. Die 6. ist halt die 6., da kann ich eigentlich nix vernünftiges zu sagen. Der Kopfsatz der 7. wirkt auf mich etwas unterspielt - da dürfte es für meinen Geschmack schonmal etwas mehr dramatische Schärfe geben. Ganz bezaubernd aber jetzt das Larghetto, das Nelson eher schnell nehmen läßt und jedes vordergründige Pathos vermeidet. Sehr prägnant die Pauken, der Bläsersatz im Trio wird ganz entzückend ausgespielt. Das ist schon toll!
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Ein starkes Stück, eine überzeugende Interpretation: Virtuosität und Feuer und ein sicheres Gefühl für Timing.
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