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PaulKuhn

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1

Mittwoch, 20. Mai 2009, 17:12

Hier ist der Thread für die angesehenen DVDs mit Opernaufführungen und anderen Musikereignissen. Eben geglotzt sollte für Filme in Kino und Fernsehen im dortigen Forum reserviert bleiben. Rideamus

Bartók: Herzog Blaubarts Burg

Sylivia Sass / Kolos Kováts / London Philharmonic Orchestra / Georg Solti, ~ 1981

Die Filmstudio-Inszenierung von Miklos Szinetár ist nicht übermässig sehenswert oder spannend, aber in Kombination mit dem gelungenen Soundtrack durchaus ein angenehmer Bonus. (Die reine CD-Aufnahme ist ja derzeit eh gestrichen) Solti übertrifft meine Erwartungen. Präzise sowieso und teils unerwartet lyrisch zugleich. Sass klingt manchmal etwas spitz, aber das haben ja viele Judiths so an sich.


2

Freitag, 3. Juli 2009, 19:47

Fremde Passagiere - Auf den Spuren von Viktor Ullmann


Der Titel stammt aus einem Tagebuch Ullmanns.
Eine sehr interessante und beklemmende Dokumentation über das Leben des Komponisten Viktor Ullmann, vor allem seiner Zeit in Theresienstadt. Ullmann versuchte vergeblich, sich und seine Familie ins Ausland zu retten. Seine anthroposophischen Freunde in der Schweiz "konnten oder wolten", wie es im Film heißt, nicht helfen. Wie viele andere tschechische Künstler kam Ullmann daher mit seiner Familie ins KZ Theresienstadt. Der Film berichtet ausführlich von dem reichhaltigen musikalischen Leben in Theresienstadt, Karel Ancerl ist in einer historischen Aufnahme und im Interview zu sehen. Zu Wort kommen auch die Pianistin Alice Herz-Sommer, der Ullmann eine Klaviersonate widmete, und ihr Sohn Rafael, der als Kind in Theresienstadt lebte und die Hauptrolle in Hans Krasa Kinderoper "Brundibar" spielte.
Ironischerweise blieben gerade die Werke Ullmanns aus Theresienstadt erhalten, während das Frühwerk zum großen Teil verloren ging.
Viktor Ullmann, seine Frau und zwei seiner Kinder starben in Theresienstadt und Auschwitz. Es gelang Ullmann, seine beiden kleinsten Kinder mit einem Transport nach England zu schicken, und es ist ein großes Verdienst diese Dokumentation, dem Schicksal der vermeintlich geretteten Kinder so viel Platz einzuräumen. Denn Ullmanns Kinder, zweieinhalb und fünf Jahre alt, als sie nach England kamen, zerbrachen psychisch an der für sie völlig unverständlichen Trennung von den Eltern und Geschwistern und verbrachten ihr gesamtes Leben in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen. Die englischen Helfer kämpften für die Ullmann-Geschwister einen letzen, letztlich erfolgreichen Kampf um die Sicherung der Tantiemen. Die Behörden weigerten sich zunächst und verlangten so wesentliche Dinge wie eine Todesurkunde Ullmanns.

Als Bonusmaterial bietet die DVD ein Gespräch mit dem Dirigenten James Conlon, der mehrere Werke Ullmanns aufführte und einen Mitschnitt der Symphonie Nr. 2.

Die DVD gibt es zur Zeit günstig bei unserem Partner mit dem kriegerischen Namen.

Siehe auch den Eintrag in:
Die Namen bewahren - Die Capriccio-Gedenktafel für Opfer des Nationalsozialismus aus dem Musikleben

:wink: Talestri

3

Sonntag, 5. Juli 2009, 23:01

Ich habe mir meine Unmengen an zu bügelnden Hemden mit einem wunderschönen TV-Mitschnitt(dem Leverkusener Ritter sei wieder einmal Dank!) versüsst:

Hélène Grimaud erzählte von Clara, Robert und Johannes und spielte dazu (unterstützt von diversen anderen Musikern ) Werke dieser drei.

Mir hat die sehr natürliche und trotzdem reflektierte Art gefallen mit der Grimaud, diese alte Dreiecks-Geschichte, die doch immer neu ist, erzählte und mein Projekt, endlich den Clara Schumann Liedthread anzugehen, weiter vorangebracht.



Bonne nuit :fee:
Gracias a la vida!

Maggie

Nordlicht

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4

Mittwoch, 8. Juli 2009, 22:45

Hallo zusammen,

im letzten Jahr bekam ich diese DVD geschenkt.



Aus irgendeinem unerfindlichem Grund, hatte ich diese DVD vergessen. Heute bemerkte ich dann, dass ich die Operette noch gar nicht kenne, sprich noch keines Blickes gewürdigt hatte. UNVERZEILICH!!

Viele von Euch wissen, dass ich Operetten liebe und Emmerich Kálmán diesbezüglich mein Lieblingskomponist ist.

Diese Operette hat mich dann aber doch überrascht. Ja, das ist die von mir so geliebte Musik des Herrn Kálmán und nein das ist ein vollkommen anderer, neuer Komponist. Genau darum geht es in dieser Operette. Altes liebgewordenes und neues fremdes prallen aufeinander und lernen miteinander umzugehen. Natürlich siegt am Ende die Liebe, zumindestens hat es den Anschein.

Zum Inhalt: Eine reiche Amerikanerin wettet mit ihren Freundinnen, dass sie sich innerhalb von zwei Monaten einen Prinzen samt Reich kaufen wird.
Es kommt natürlich wie es kommen muss, sie verliebt sich in den Prinzen und dieser in sie. Es prallen zwei Welten aufeinander, die so gar nichts gemein haben. Nach einigen Wirrungen finden die Beiden natürlich zusammen.

So ganz überzeugt hat mich die Liebe des gefundenen Paar allerdings nicht. Vielleicht sollte das aber auch so sein. Möglicherweise soll der Zuschauer diesen Zweifel behalten. Die Inszenierung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Auf jeden Fall ist sie schlüssig und überzeugend. Die Musik, die Kostüme die Interpretationen der Rollen, das passt für meine Begriffe hervorragend zusammen.

:juhu: :juhu: :juhu:


Sicher werden viele von Euch meine Begeisterung nicht teilen, aber ich denke, dass diese Operette sogar etwas für Operettenmuffel ist.

LG

Maggie
De Natur äuwt ehre Macht up jegliches Hart ut; äwer dat Hart möt mit die Natur stimmen, dat möt klor un uprichtig för den Sonnenstrahl apen dorliggen. (Fritz Reuter)

5

Samstag, 11. Juli 2009, 21:37

Nur mal am Rande:
Hat jemand gestern den Idomeneo aus Aix-en-Provence auf Arte gesehen ? Ich habe leider gerade keine Zeit, ausführlicher zu rezensieren, aber: Ich fands großartig, vor allem das Dirigat. Was Marc Minkowski da mit seinen Musikern vollbracht hat, hat mich vom ersten Takt der Overtüre gebannt. Das war ein unheimlich schwungvoller Mozart, bei den dramatischen Steigerungen wurde man auf die Stuhlkante gebannt. Dazu ein ungemein homogenes Sängerensemble, dass auch darstellerisch zu überzeugen wußte.
Über die Inzenierung kann man sicher streiten, langweilig war sie aber keinesfalls. Vor allem die erste Sturmszene mit Idomeneo fand ich packend umgesetzt.
Falls es also jemand aufgenommen hat, unbedingt anschauen - und ich wäre an einem Mitschnitt nicht uninteressiert.

Vielleicht ergibt sich ja auch eine Threaderöffnung, mir fehlt wie gesagt gerade die Zeit für ausführlichen Kommentar.

Der Mitbewerber rezensiert übrigens auch nicht, sondern hat sich bereits beim ersten Anblick des Fernsehbildes verschrecken lassen. :D

:wink:
Sascha

"You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
"
, David Hurwitz

Peter

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6

Donnerstag, 16. Juli 2009, 20:44

Wagner Rheingold - Bayreuth 1980 - Boulez

Nachdem ich den Ring zunächst akustisch kennengelernt habe, nehme ich jetzt auch mal den visuellen Aspekt mit.
Ich dachte mir, dass ich mit dem "Jahrhundertring" nix falsch machen kann in dieser Hinsicht.




LG, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

7

Samstag, 18. Juli 2009, 15:48

Martin Grubinger

Ich bin ein echter Fan von diesem Teufelsmultipercussionist. Als Grubinger 1988 noch beim European Philharmonic an den Pauken stand, war er noch nicht so berühmt wie heute. Auf dem Bild sieht man ihn im Congress Insbruck bei den "Bildern einer Ausstellung" unter Peter Jan Marthé (1988 ) .



Richtig gefreut habe ich mich, als ich gestern im HeuteJournal erfahren habe, daß Martin Grubinger in diesem Jahr die Salzburger Festspeile eröffnet.
Hier der Link zum interessanten Bericht über diesen Ausnahmekünstler:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/799126?inPopup=true
immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet...., sie haben "ALT" und "ENTF" gedrückt.
Darf man das? Ja, wenn man es kann.

8

Montag, 3. August 2009, 08:54

Nun bin ich dabei, meine Einkäufe abzuarbeiten - und das ist hier absolutes Vergnügen!



Gestern gehört und gesehen und immer noch schwer begeistert. Diese Aufnahme kann man Barockskeptikern und Einsteigern nur wärmstens empfehlen. Was da an Einfällen, Spritzigkeit auf der Bühne und im Orchester geboten wird, ist phänomenal!!

Liebe Grüße,
:wink:
eine begeisterte Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

9

Montag, 3. August 2009, 09:58

Eine hübsche Erinnerung:





Gerade unter Zurücklassung von 46 Kollegiaten am Stand (eine wollte mit) im Gran Teatre del Liceu Barcelona gesehen, allerdings in anderer Besetzung.
Hauseigene DVD-Produktion einer Inszenierung von Nuria Espert, deren Ausstattung jedem gehobenen chinesischen Restaurant zur Ehre gereichen würde.

Solides Dirigat (obwohl Maestro Giuliano Carella von einigen wenigen Übereifrigen bereits im Vorfeld ausgebuht wurde, schien mir aber keine musikalischen Gründe zu haben), gut disponiertes Orchester mit Hang zu leisen tiefen Streichern, lauten Posaunen und einem minderwertigen Tamtam (Puccini nennt es grave), wackere bis achtbare Solisten auf DVD wie Bühne, sowie -natürlich - zwei Pausen (nicht auf der DVD enthalten) und immer jemand, der nach nessun dorma und der Liù noch früher klatscht.







audiamus


.
"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

10

Montag, 3. August 2009, 12:17

Am Liceu bin ich vor acht Tagen noch vorbeigelaufen und habe die Turandot-Plakate beguckt. Dabei gesehen, dass Gyöngyi Lukács (bzw. "Georgina Lukacs", wie sie sich im Ausland nennt), die ich von der Budapester Staatsoper kenne, alternierend mit anderen die Turandot gab. Hast du zufällig sie gehört? Ich finde die Rolle ja etwas gewagt für ihre Stimme (habe sie zuletzt als Chenier-Maddalena gehört), aber wer weiß...

Grüße,
Micha

11

Dienstag, 4. August 2009, 03:47

Am Liceu bin ich vor acht Tagen noch vorbeigelaufen


Lieber Micha,

da haben wir uns um einen Tag verpasst. Oder warst Du am Tag drauf einer der Hütchenspieler auf der Rambla?
Unsere Vorstellung am 27. sang Maria Guleghina. Frau Lukáks, die auch im Programm mit Georgina benannt wird, sang an drei anderen Terminen. So kann ich Dir leider nichts über sie sagen.

Gruß,

audiamus


.
"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

12

Mittwoch, 12. August 2009, 12:59

Ein Bernstein-Fest

Nun habe ich sie bekommen:



Leonard Bernstein: Wonderful Town mit Kim Criswell, Audra MacDonald, Thomas Hampson, Brent Barrett
Simon Rattle dirigiert die mit Jazzmusikern verstärkten Berliner Philharmoniker

Eine konzertante Aufführung, der es aber gut gelingt, das Bühnengeschehen zu suggerieren. Vielleicht eine Spur zu großformatig für dieses eher kleine, flotte Werk, aber mehr kann man aus dieser Partitur nicht herausholen. Die Berliner Philharmoniker jazzen zu hören, ist ein Vergnügen für sich, und besser wird man Bernsteins Orchesterzwischenspiele selten zu hören bekommen, wenn überhaupt.

Fortan werde ich nur noch diese Aufnahme empfehlen, natürlich auch hier: BERNSTEIN, Leonard: Die New York Musicals - II) WONDERFUL TOWN

:juhu: :juhu: :juhu:

:wink: Rideamus


Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

13

Mittwoch, 12. August 2009, 13:11



Gestern mal den ersten Akt gesehen und gehört, wobei das Sehen deutlich mehr Freuden brachte, als das Hören. Die Regie von Friedrich macht schon, für die Zeit gesehen, starken Eindruck. Musikalisch wird das Ganze überschattet von Spas Wenkhoff als Tannhäuser, eine mittlere Katastrophe für sensible Ohren. Er singt schon von Anfang an gepresst und röhrt teilweise ganze Phrasen unartikuliert auf einem Einheitslaut, so dass ich für den weiteren Verlauf der Partie nicht wirklich optimistisch bin. :wacko:
Vermutlich gehts erst am Wochenende weiter, dann auch genaueres.

:wink:
Sascha

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Severina

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14

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 22:47

Als Vorbereitung für die PR an der WSO gerade wieder einmal eine meiner Lieblings-DVDs gesehen:

Sorry, funktioniert nicht, weder das Cover erscheint (Macbeth aus Zürich mit Thomas Hampson), noch mein Text, den ich darunter gestellt habe :stern:
lg Severina :wink:
"Das Theater ist ein Narrenhaus, aber die Oper ist die Abteilung für Unheilbare!" (Franz Schalk)

15

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 23:15

Das hier???????????


Severina

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16

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 23:52

Das hier???????????

Exakt, danke :love: !!! Ich versteh's trotzdem nicht, denn ich habe die gleiche ASIN-Nummer eingegeben wie Du, die gleiche "Formel", und es hat nicht funktioniert! :stern: :stern: :stern: :stern:
lg Severina :wink:
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Zwielicht

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17

Donnerstag, 3. Dezember 2009, 10:33

Ich versteh's trotzdem nicht, denn ich habe die gleiche ASIN-Nummer eingegeben wie Du, die gleiche "Formel", und es hat nicht funktioniert!


Liebe Severina, ich hab's gestern zufällig noch gesehen, kurz bevor ich mich ausgeloggt habe: Du hattest nach der Asin-Nummer [am/] eingegeben und nicht [/am] - das war der ganze Fehler und auch die Erklärung dafür, dass der Text danach nicht angezeigt worden ist.


Viele Grüße

Bernd
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Severina

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18

Donnerstag, 3. Dezember 2009, 11:54

Ich versteh's trotzdem nicht, denn ich habe die gleiche ASIN-Nummer eingegeben wie Du, die gleiche "Formel", und es hat nicht funktioniert!


Liebe Severina, ich hab's gestern zufällig noch gesehen, kurz bevor ich mich ausgeloggt habe: Du hattest nach der Asin-Nummer [am/] eingegeben und nicht [/am] - das war der ganze Fehler und auch die Erklärung dafür, dass der Text danach nicht angezeigt worden ist.


Viele Grüße

Bernd
Leber Bernd,
danke! Wie meinte schon Ernst Jandl?
"Manche meinen,
dass man rechts und links
nicht verwechseln kann.
Werch ein Illtum!"
lg Severina :wink:
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19

Donnerstag, 3. Dezember 2009, 12:02

Leber Bernd


Ist es schon soweit, Zwiely? :D

Liebe Severina,
noch einfacher gehts mit dem amazon-Button, da spart man sich das BB-Code-Getippe.
ASIN-Nr. reinkopieren, markieren und einmal auf den amazon-Button klicken.

audiamus
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Zwielicht

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20

Samstag, 5. Dezember 2009, 23:30

Ist es schon soweit, Zwiely? :D


Eine Anspielung auf meine prometheische Natur... :beatnik:


Gerade habe ich mir die Schlusszene des ersten Akts der Bohème-Verfilmung von Dornheim mit Netrebko und Villazon angeschaut, auf Youtube (ab O soave fanciulla). Das Genre Opernfilm finde ich ohnehin ziemlich seltsam, aber wie hier Anna Netrebko zu Ah! tu sol comandi, amor! den Weihnachtsbaum schmückt, schlägt alles. Die DVD muss ich haben!


Viele Grüße

Bernd
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21

Sonntag, 6. Dezember 2009, 00:20


Gerade habe ich mir die Schlusszene des ersten Akts der Bohème-Verfilmung von Dornheim mit Netrebko und Villazon angeschaut, auf Youtube (ab O soave fanciulla). Das Genre Opernfilm finde ich ohnehin ziemlich seltsam, aber wie hier Anna Netrebko zu Ah! tu sol comandi, amor! den Weihnachtsbaum schmückt, schlägt alles. Die DVD muss ich haben!


Spar Dir lieber das Geld... :rolleyes: Der Film wird am 18. Dezember im Fernsehen übertragen (22.30 Uhr, ZDF).

.
Steh still, mein Freund, geh nicht vorbey. (Grab des Nicolaus Mente, 1714)

22

Sonntag, 6. Dezember 2009, 00:23

Ob der Leber-Bernd das sooo ernst gemeint hat?
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23

Sonntag, 6. Dezember 2009, 00:28

Ob der Leber-Bernd das sooo ernst gemeint hat?


:shake: Das kann man nicht ernst meinen.

Apropos youtube, da war ich vorhin auch. Ich fürchte, ich habe mich in Franco Corelli verliebt. :love: Habe danach auch gleich meine erste CD mit ihm geordert. Und eine mit Caruso gleich dazu.

Aber das nur am Rande.

Prost. :prost:

P.S.: Unsinn, ich meine natürlich Carlo Bergonzi. :juhu: Also der, der mit FiDi das herrliche Duett im Don Carlo singt.

Gruß, Cosima (<--- verwirrt)
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Severina

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24

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 17:15

Ob der Leber-Bernd das sooo ernst gemeint hat?


:shake: Das kann man nicht ernst meinen.

Apropos youtube, da war ich vorhin auch. Ich fürchte, ich habe mich in Franco Corelli verliebt. :love: Habe danach auch gleich meine erste CD mit ihm geordert. Und eine mit Caruso gleich dazu.

Aber das nur am Rande.

Prost. :prost:

P.S.: Unsinn, ich meine natürlich Carlo Bergonzi. :juhu: Also der, der mit FiDi das herrliche Duett im Don Carlo singt.

Gruß, Cosima (<--- verwirrt)


Hätte mich auch schwer gewundert, wenn Du tatsächlich Corelli gemeint hättest. Nö, ich sag jetzt nicht, warum, hab's unserem gestreiften Peter versprochen :stumm: :stumm: :stumm: :angel:
lg Severina :wink:
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25

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 19:18

Hätte mich auch schwer gewundert, wenn Du tatsächlich Corelli gemeint hättest. Nö, ich sag jetzt nicht, warum, hab's unserem gestreiften Peter versprochen :stumm: :stumm: :stumm: :angel:


Von Corelli habe ich gestern erst eine Doppel-CD mit Arien gehört. Seine Stimme fasziniert mich schon, gleichwohl finde ich seinen Gesang auf Dauer etwas ermüdend bzw. anstrengend zu hören. Ich vermisse ein wenig die Feinheiten. Ach, was solls, seine Stimme ist schon der Wahnsinn, Feinheiten müssen nicht immer sein. :stumm:

Von Bergonzi habe ich noch nicht allzu viel gehört, auf ihn bin ich nun sehr gespannt. In Kürze wird hier auch von ihm eine CD eintreffen.

Gruß, Cosima
Steh still, mein Freund, geh nicht vorbey. (Grab des Nicolaus Mente, 1714)

26

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 15:07

Rossini: Tancredi

Angeregt von Fairys Beschreibung der Aufführung Malgoires in diesem Thread Rossini: "Tancredi" Atelier Lyrique de Tourcoing J.C. Malgoire 4.12.2009 habe ich nach langer Zeit wieder diese DVD angesehen:



Zunächst einmal: dieses herrliche frühe Meisterwerk Rossinis ist es wirklich wert, öfter gehört und aufgeführt zu werden - wenn man die entsprechenden Sänger hat, denn man braucht mindestens sechs gute, darunter drei Spitzenkräfte. Diese DVD hat sie. Zum Glück, denn ohne die Gesangsleistungen von Bernadette Di Nissa als Tancredi, Maria Bayo als Amenaide (die eigentlich der Oper den Titel geben müsste, so sehr dominiert sie), Raul Gimenez und Ildebrando D'Arcangelo wäre die DVD doch etwas langweilig. Piel Luigi Pizzis liebevolle, aber sehr konventionelle Inszenierung als farbenfrohes Steh- und Deklamationstheater hat zwar in dem intimen Rahmen des Ludwigsburger Theaters eine sehr authentische Anmutung, stellt aber alle, die sich mit den Nummernfolgen der Opera seria schwer tun, mittelfristig auf eine ziemliche Geduldsprobe.

Zeitweise war ich deshalb versucht, das Stück nur noch anzuhören, was man - nicht zuletzt wegen Gianluigi Gelmettis vorzüglichem Gespür für die Anforderungen von Rossinis Partitur - sehr gut kann. Die Aufnahme ist definitiv konkurrenzfähig zu den reinen Tonaufnahmen, auch wenn ich die Naxos-Einspielung von Alberto Zedda mit Ewa Podles und Sumi Jo noch leicht vorziehe (die ältere Aufnahme mit Kasarova und Eva Mei, die ich in guter, aber nur noch schwacher Erinnerung habe, muss ich erst mal wieder hören).

Gegen Ende des ersten Aktes, wenn die Ensembles und das herrliche Duett zwischen Tancredi und Amenaide kommen, vermag dann aber auch die Inszenierung für sich einzunehmen, denn da spielen auch die SängerInnen zunehmend differenzierter. Ab dem zweiten Akt wird das Ganze dann immer interessanter, was natürlich auch viel mit der Musik zu tun hat, bis schließlich das erstaunlich zurückgenommenetragische Ende mit allen früheren Anwandlungen von Eintönigkeit versöhnt. Als besonderen Service bekommt man nach dem Schluss auch noch das lieto fine, also das Happy End, das Rossini ursprünglich für die Uraufführung in Venedig komponiert hatte.

Insgesamt also eine durchaus empfehlenswerte Aufnahme, die trotz Bild vielleicht nicht den deutlichen Preisunterschied zu der extrem preisgünstigen Naxos-Einspielung (die sogar eine gutes Beiheft hat) rechtfertigt, sich aber für jeden lohnt, der Rossini schätzt und diese Oper in fast optimaler Qualität und mit Bild besitzen möchte.

Dennoch würde ich mir wünschen, die von Fairy beschriebene "Comic"-Inszenierung Jean-Philippe Delavaults ebenfalls auf DVD sehen zu können, denn ich finde, dass es einer Opera seria sehr gut bekommt, wenn sie - natürlich auf hohem Niveau - deutlich lebendiger dargeboten wird als das hier der Fall ist.

:wink: Rideamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

27

Samstag, 19. Dezember 2009, 22:56

Ich habe ebn die alljährliche Operngala für die Aids-Stiftung aus der Deutschen Oper Berlin gehört und gesehen (und mich freudig daran erinnert, dass ich letzten Monat tatsächlich selbst dort eine Opernaufführung gesehen habe :klatsch: ). Solche Galas wirken ja schnell ermüdend, es gibt oft wenig Abwechslung, diese hier war aber so gut, dass ich über eine Stunde konzentriert vor dem Fernseher sitzen geblieben bin und zugesehen und gehört habe. Max Raabe war als Moderator ein Genuss (es ist wunderbar, was der Mann alleine schon durch den Sprechrhythmus für eine Wirkung erzielen kann) und das musikalische Niveau sehr hoch. Keiner der Sänger fie wirklich negativ auf, erstaunlicherweise schienen mir aber gerade die prominentesten unter den Künstlern etwas zu schwächeln, Christine Schäfer, Simone Kermes, Peter Seiffert meine ich schon besser in Form gehört zu haben. Beeindruckt war ich von Petra Maria Schnitzer, offensichtlich mehr als nur die Gattin eines bekannten Mannes, die mit schwebenden Piani, langen Bögen und schmelzender Stimme Rusalkas Lied an den Mond gesungen hat; regelrecht begeistert war ich von der jungen Amerikanerin Aylin Pérez, einer Sängerin, von der ich noch nie zuvor gehört hatte. Sie sang Norinas Arie aus dem "Don Pasquale" und kam technisch und musikalisch einer idealen Wiedergabe wohl schon sehr nahe.
Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

Peter

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28

Sonntag, 10. Januar 2010, 23:22

Frank-Peter Zimmermann - Bach und ich

Gerade läuft im rbb-Fernsehen:



Mal sehen, ob man da auch was Anderes als Bach zu hören bekommt...

:wink:

LG, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

29

Montag, 11. Januar 2010, 22:26

Vorhin bei 2001 (mit anderem Cover) für wenig Geld erworben und schon geguckt:



Muss ich, glaube ich, nicht viel zu sagen: Klasse! Klasse! Klasse!

Besser ist nur live. Leider kommt das ja nicht allzu oft vor, so dass ich das Vergnügen noch nicht hatte.

:wink: Thomas

Amfortas09

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30

Montag, 11. Januar 2010, 22:30

kann ich nur beipflichten, viel besser + billiger als die manchmal etwas aseptische CD-Studioaufnahme mit Kontarsky, gefällt mir auch etwas besser als mein DVD-Mitschnitt der Ruhrtrienale mit Slone, obwohl dieser Mitschnitt auch gut ist ..

:wink:
„Wenn jemand Raketen auf mein Haus schießen würde, in dem meine beiden Töchter nachts schlafen, würde ich alles in meiner Macht Stehende tun, das zu stoppen“
Barack Hussein Obama

31

Sonntag, 7. Februar 2010, 15:41

Heute morgen gehört und geguckt:



Obwohl nicht so der Ballettfan, hat mir das sehr gut gefallen. Die Choreographien sind Rekonstruktionen der Originalchoreografien der Ballets Russes von Fokine bzw. Nijinsky. Ich habe keine Ahnung von Ballettgeschichte, liege vielleicht also falsch. Aber beim Anschauen hatte ich dennoch den Eindruck, dass man die ungeheure Provokation, die der Sacre gewesen sein muss, nachvollziehen kann. Die Choreographie vom Feuervogel ist eine klassische Choreographie mit schönen und graziösen Bewegungen, wie man sich vom klassischen Ballett eben kennt. Und dann kommt der Sacre: Die Tänzer sind meistens in gebückte, irgendwie unnatürlicher Haltung, prononcieren den Rhytmus der Musik durch Sprüge und eher wenig graziösen Bewegungen. Also eine Horde von Wilden auf der Bühne ;+) (allerdings von einer atemberaubenden rhytmischen Präzision - wie machen das die Tänzer? Die schauen nie zum Dirigenten...).


Auch musikalisch hat mir die Interpretation von Gergiev gut gefallen. Also meiner Meinung nach: Sehr sehens- und hörenswert.

Viele Grüße,
Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

32

Sonntag, 7. Februar 2010, 22:53

Zum Ausklang des Wochenendes:



Völlig albern :mlol: :mlol: :mlol: und absolut umwerfend :juhu: :juhu: :juhu:
Kunst ist vom Geist beherrschte Magie. Kunst als erfahrene Möglichkeit von Freiheit. Plötzlich spüren Sie beim Hören etwas fast naturhaft - wie ein Blitz: Und Sie hören als ein Veränderter, sind auf ganz neue Weise dabei. (Helmut Lachenmann)

33

Montag, 8. Februar 2010, 23:57

Ich werde mir jetzt noch - zumindest einen Einstieg - in diese BD gönnen:



GEORG FRIEDRICH HÄNDEL [1685 - 1759]
Semele
Cecilia Bartoli, Liliana Nikiteanu, Birgit Remmert, Isabel Rey, Charles Workman, Anton Scharinger
La Scintilla Orchestra
William Christie
DECCA, 2007

Herzliche Grüße
Jean
„Ich werde überhaupt nur noch ausschließlich mich selbst zitieren ...“ Algabal

34

Samstag, 13. Februar 2010, 13:58

Zum Bügeln habe ich mir das gegönnt (gibts zur Zeit sehr günstig beim Werbepartner):



Domingo singt hier übrigens den Herzog, nicht den Rigoletto :D .

Ein schönes Wochenende wünscht Euch
:wink:
Renate
Dem Vogel, der heut sang, dem war der Schnabel hold gewachsen (Meistersinger)

35

Montag, 1. März 2010, 08:45

gestern angesehen: Lully "Persée", auf dieser DVD



Darüber kann man nun viel meckern, wenn man möchte. Fängt bei den nicht immer sattelfesten und nicht eben sinnlich spielenden Musikern vom Tafelmusik-Orchester an, geht bei der durchwachsenen Sängerbesetzung weiter und endet bei der furchtbaren Inszenierung. Verglichen mit den historisierenden Inszenierungen von Benjamin Lazar wirkt diese hier doch handwerklich eher schlicht gemacht.

Nun ja, Niquet reist es raus, so dass man sich das durchaus anhören kann. Auch wenn der Prolog und vermutlich (?) auch andere Teile fehlen. Viele Alternativen gibt es am Plattenmarkt eh nicht - die Aufnahme von Rousset ist derzeit vergriffen. Ich habe sie im Schrank stehen, aber noch nicht gehört. Ich bin auf den Vergleich gespannt.

Michel
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36

Sonntag, 7. März 2010, 06:23

Ich habe gestern abend angefangen, eine aufgezeichnete Fernsehübertragung von Gustave Charpentiers "Louise" anzusehen. Es dirigiert Sylvain Cambreling und es singen:

Louise: Mireille Delunsch
Julien: Paul Groves
Vater: José van Dam
Mutter: Jane Henschel

Leider weiss ich nicht, von wem die Inszenierung ist, das lief zwar im Vorspann, aber ich war nicht aufmerksam genug. In jedem Fall spielt das Ganze in einem leider nciht alt-romantishcen sondern hässlichen modernen Pariser Mietshaus und in der Pariser Metro und es werden per Photomontage immer wieder Bildsequenzen von Paris eingeblendet.
Ich bin noch nciht sehr weit gekommen, (Louise ist noch unentschieden, ob sie mit Julien durchbrennen und ihren Vater in Verzweiflung stürzen soll oder nicht), aber was ich bisher von dieser mir noch unbekannten Oper gehört habe, zeugt von einem Komponisten, der sein Orchestrierungshandwerk bestens verstand. Und Cambreling vermittelt das seinem Orchester serh gut. Die Sänger sind ebenfalls gut,(wobei Delunsch als Typ und als Stimmfarbe noch nie mein Fall war) nur mit der Inszenierung werde ich noch nciht richtig warm, obschon sie zugegebenermassen etwas bestechend Logisches und Zeitgemâsses hat.
Kennt das jemand?


F.Q.
Nachtrag: Der Regissuer ist Andi Engel, Info Rideamus :wink:
Gracias a la vida!

Maggie

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37

Sonntag, 21. März 2010, 19:21

Hallo zusammen,

bei mir war heute Aschenputtelzeit.




LG

Maggie
De Natur äuwt ehre Macht up jegliches Hart ut; äwer dat Hart möt mit die Natur stimmen, dat möt klor un uprichtig för den Sonnenstrahl apen dorliggen. (Fritz Reuter)

38

Montag, 5. April 2010, 17:49

Vorgestern und gestern geguckt:



- warum dieses Ding es wert sein soll, für die Nachwelt aufbewahrt zu werden, ist mit schleierhaft. Die Festwiese ist inszenatorisch ganz nett gelungen, aber auf dem Weg dahin ist jede Menge Leerlauf durchzustehen. Und die musikalische Leistung entschädigt auch nicht - das Dirigat von Weigle ist ziemlich grob und hölzern, und die Sänger sind auch nicht der Rede wert. Mit einer Ausnahme: Michael Volle als Beckmesser ist große Klasse :juhu: . Und wer Klaus Florian Vogt trotz seiner monochromen Stimme und seines ausdrucksarmen Gesang mag, wird ihn auch hier mögen. Aber sonst...

Also keine Scheibe, die man braucht. Vermutlich veröffentlicht nur, weil Katharina Wagner Duftspuren hinterlassen muss. :shake:

Michel
Kunst ist vom Geist beherrschte Magie. Kunst als erfahrene Möglichkeit von Freiheit. Plötzlich spüren Sie beim Hören etwas fast naturhaft - wie ein Blitz: Und Sie hören als ein Veränderter, sind auf ganz neue Weise dabei. (Helmut Lachenmann)

39

Montag, 24. Mai 2010, 17:32

Purcell: The Fairy Queen

Da es hier wieder mal gießt und sogar gewittert, bin ich am Hören und Sehen dieses Mitschnitts, aber so begeistert, dass ich schon mal darauf aufmerksam machen muss:



Henry Purcell: THE FAIRY QUEEN

Ich sehe erstmals den TV-Mitschnitt in folgender Besetzung, die mit der DVD identisch zu sein scheint:

Dirigent: William Christie
Orchestra of the Age of Enlightenment
Glyndebourne Chorus
Regie: Jonathan Kent
Szenerie und Kostüme : Paul Brown
Choreographie : Kim Brandstrup

mit
Carolyn Sampson - Night, the Plaint
Lucy Crowe - Juno
Claire Debono - Mystery, 1rst Fairy
Anna Devin - 2nd Fairy; Nymph, Chinese
Ed Lyon - Chinese
Robert Burt - Mopsa
Andrew Foster - Williams, Hymen, Sleep -
Desmond Barritt - Drunk Poet, Bottom

Zur Zeit fällt mir dazu nur dieses ein, weil ich gleich weiter schauen und hören möchte:

Präsentiert wird eine Kombination aus Shakespeares Komödie und Purcells musikalischem Festspiel mitsamt Ballett- und Chornummern sowie natürlich den notwendigen - und durchweg mindestens guten - Solisten.

Einzelne Leistungen hervorzuheben, wäre allen anderen gegenüber ungerecht. Also gilt mein Lob vor allem William Christie und natürlich dem einfallsreichen Regisseur Jonathan Kent, welche die großartigen Kritiken, die ich zufällig zur Uraufführungszeit in Glyndebourne ganz aus der Nähe mitbekam (leider nicht die Aufführung selbst), in jeder Hinsicht rechtfertigt.

Was für ein tolles Gesamtkunstwerk, und was für eine grandiose Inszenierung! :juhu: :juhu: :juhu:
Diese Aufnahme sollte selbst Barockskeptiker (und ich bin bekanntlich einer) überzeugen. Eine absolute Kaufempfehlung !!!

:wink: Rideamus

PS: ich vergaß zu erwähnen, dass die Aufführung mindestewns phasenweise auch urkomisch ist. Man sehe sich nur mal das Duett mit Mopsa oder die rammelnden Karnickel gegen Ende des ersten Teils an.
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

40

Montag, 24. Mai 2010, 17:59

RE: Purcell: The Fairy Queen




Henry Purcell: THE FAIRY QUEEN

Präsentiert wird eine Kombination aus Shakespeares Komödie und Purcells musikalischem Festspiel mitsamt Ballett- und Chornummern sowie natürlich den notwendigen - und durchweg mindestens guten - Solisten.


Ich habe mir die DVD auch gleich aus dem Ordner geholt und eingelegt. Meine volle Zustimmung, bei den Aufnahmen auf CD fehlt mir der Shakespeare-Text. Ich hatte das Vergnügen bei Norrington an einem Workshop zur "Fairy Queen" teilzunehmen, an dessen Ende eine Aufführung stand, die fantastisch war, besonders möchte ich an die Ballette erinnern, die Norringtons Frau so perfekt eingerichtet hat (sie arbeitet im Feld der Restauration des historischen Tanzes), dass durchweg alle Tänze wiederholt werden mussten. Dass diese Aufführung damals nicht aufgezeichnet wurde ... Die Resonanz in der Londoner Presse war auf jeden Fall enthusiastisch.

Diese Spielfreude vermeine ich in der Glyndebourne-Aufführung auch zu spüren. Eine großartige Oper - eine mitreißende Aufführung (wie man auch an den Reaktionen des Publikums hören kann).


Zitat

Eine absolute Kaufempfehlung !!!


ACK

Liebe Grüße Peter
.
Qu'est ce que cela peut me faire si tous les imbéciles ne jouent pas ma musique.

(Strawinsky)

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