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Koechlins Meisterschaft in der Behandlung des Orchesters, die Farben, Mischungen, Klänge und Aromen, die er den vielen Instrumenten entlockt, sind legendär. Diese CD präsentiert zwei seiner Spätwerke, von denen sich das "Musikalische Opfer" ("Offrande musicale") natürlich auf das Vorbild J. S. Bach bezieht. Dieses Stück ist erst 1973 überhaupt zum ersten Mal aufgeführt worden, diese Aufnahme stellt die zweite Aufführung vor und verwendet dafür korrigiertes Notenmaterial. Es ist ein außergewöhnlich intensives Werk, das 50 Minuten dauert und mit 106 Musikern besetzt ist - und trotzdem durchsichtig klingt wie Kammermusik: Koechlin ist ein Revolutionär der stillen Töne! Faszinierende Klänge bietet auch "Les Bandar-log" aus dem "Dschungelbuch" nach Kipling. Dort ist "Bandar-log" das lärmende Affenvolk in den Bäumen, lärmende Wichtigtuer. Koechlin nutzt das zu musikalisch-satirischen Hieben auf hohlköpfige Künstler und zelebriert ein Potpourri der Moden: ein wahrer Affentanz, genial komponiert!! Dies sind Stücke von Weltrang, Hauptwerke eines kreativen Lebens, die zweifellos Furore machen werden!!!


Als begeisterter Anhänger von Koechlins Musik freue ich mich über diese Neuerscheinung und habe sie bereits vor einigen Tagen auch vorab geordert, da ich von Holliger bisher nicht enttäuscht worden bin.Hallo,
Neues in Sachen Orchestermusik des Charles Koechlin ab Mitte August:
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Koechlins Meisterschaft in der Behandlung des Orchesters, die Farben, Mischungen, Klänge und Aromen, die er den vielen Instrumenten entlockt, sind legendär. Diese CD präsentiert zwei seiner Spätwerke, von denen sich das "Musikalische Opfer" ("Offrande musicale") natürlich auf das Vorbild J. S. Bach bezieht. Dieses Stück ist erst 1973 überhaupt zum ersten Mal aufgeführt worden, diese Aufnahme stellt die zweite Aufführung vor und verwendet dafür korrigiertes Notenmaterial. Es ist ein außergewöhnlich intensives Werk, das 50 Minuten dauert und mit 106 Musikern besetzt ist - und trotzdem durchsichtig klingt wie Kammermusik: Koechlin ist ein Revolutionär der stillen Töne! Faszinierende Klänge bietet auch "Les Bandar-log" aus dem "Dschungelbuch" nach Kipling. Dort ist "Bandar-log" das lärmende Affenvolk in den Bäumen, lärmende Wichtigtuer. Koechlin nutzt das zu musikalisch-satirischen Hieben auf hohlköpfige Künstler und zelebriert ein Potpourri der Moden: ein wahrer Affentanz, genial komponiert!! Dies sind Stücke von Weltrang, Hauptwerke eines kreativen Lebens, die zweifellos Furore machen werden!!!
Gruß
Josquin
Gerade erschienen:
Bei SONY/BMG sind ja im Moment keine neuen Projekte geplant
).




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Badewannenprimadonna
Wohnort: Hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen











Vielleicht liegt das Wahre doch in ausgewählten Einzelaufnahmen, aus denen man sich seinen Haydn zusammenpuzzelt.










Mensch Holger, musste das jetzt sein?!
Eine sensationelle Veröffentlichung: Gawriil Popows Sinfonie Nr. 3 für Streichorchester, ein Koloss von knapp 55 Minuten Dauer, wurde meines Wissens noch niemals zuvor eingespielt, schon gar nicht auf CD; aber auch auf Schallplatte ist die Sinfonie niemals erschienen. Gleiches gilt für die Sinfonische Arie für Violoncello und Streichorchester, mit Dmitri Chrytschow am Cello.
Neben dem mittlerweile ja recht bekannten Cellokonzert (wiederum mit Chrytschow) präsentiert Northern Flowers hier die längst überfällige Weltersteinspielung von Mieczysław Weinbergs Sinfonie Nr. 1, die Schostakowitsch ja seinerzeit so gut gefiel, dass er Weinberg nach Moskau holte.
Die gleiche Situation hier: Lew Knippers Sinfonie Nr. 8 und sein erstes Violinkonzert (an der Violine: Michail Krutik) sind bisher noch in überhaupt keiner Einspielung greifbar gewesen. Das sind Veröffentlichungen, bei denen dem Sammler sowjetischer Musik das Wasser im Munde zusammenläuft... Ich kam nicht umhin, diese drei CDs umgehend zu bestellen.
tja, vor dem gleichen Dilemma stand ich selbst, als ich die CDs bemerkt habe... Aber ich kann dir versichern: die Investition lohnt sich! Zum Beispiel habe ich mir Weinbergs Sinfonie Nr. 1 bereits angehört und finde sie sehr überzeugend, inspiriert und mit eleganter melodischer Erfindung, wirklich toll, dass Northern Flowers endlich ein Einsehen mit all den Weinberg-Fans (mich inbegriffen) hatte, die jahrelang auf diese Sinfonie gewartet haben. Vom Popow habe ich bisher aus Zeitmangel nur die ersten Takte gehört, die aber äußerst vielversprechend klingen. Was Knippers Achte betrifft, bin ich mir noch nicht so sicher, schlecht ist sie nicht, aber auch kein Meisterwerk. Irgendwie mangelt es Knipper meines Erachtens ein wenig an eigenem Profil; ich kenne mittlerweile einige Werke von ihm, und stets verhält es sich mit ihm so, dass man sich nie ganz sicher sein kann, was man bekommt: stilistisch und qualitativ mit recht großer Amplitude. Ich würde gerne mal seine Sinfonie Nr. 13 (die es auf Schallplatte gab, aber diese LP ist extrem rar) kennen lernen.Mensch Holger, musste das jetzt sein?!![]()
Was bleibt mir jetzt anderes übrig, als mein Konto noch leerer zu machen als es ohnehin schon ist!![]()
Hi Holger,Was Knippers Achte betrifft, bin ich mir noch nicht so sicher, schlecht ist sie nicht, aber auch kein Meisterwerk. Irgendwie mangelt es Knipper meines Erachtens ein wenig an eigenem Profil; ich kenne mittlerweile einige Werke von ihm, und stets verhält es sich mit ihm so, dass man sich nie ganz sicher sein kann, was man bekommt: stilistisch und qualitativ mit recht großer Amplitude.
), werde ich die obigen Zeilen zum Anlaß nehmen, mir die Knippers-Aufnahme (vorerst) nicht zuzulegen (na ja, ist natürlich auch eine gute Ausrede um meine Finanzen zu schonen
).
Es sind noch 26 Tage!
(Ich warte nämlich schon seit Jahren darauf, dass Pollini Bach auch mal auf CD eingespielt, nachdem er ihn im Konzert schon gelegentlich gespielt hat).
Hier kann man keinen klaren Gedanken fassen...(Der einzige Vorteil ist: Ich habe in den letzten Wochen kaum mehr CDs gekauft. Außer Gardiners Brahms... der ist ist genial. Hat ihn inzwischen jemand gehört?)
Hoffentlich ist es bald soweit! Ich freue mich schon sehr und bin mächtig gespannt. Aber Bach und Pollini ... das kann eigentlich nur gut werden.
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