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281

Mittwoch, 28. April 2010, 20:24

Dadurch sind diese Boxen nur für Einsteiger reizvoll.


Gerade einem Einsteiger würde doch jeder von uns zu einer sinnvollen GA aus einer Hand raten, oder irre ich mich? Wenn ich als Anfänger drei verschiedene Mahlersinfonien von drei so unterschiedlichen Dirigenten wie (in dieser EMI-Edition z.B.) Rattle, Giulini, Klemperer ersthöre - wie soll ich da unterscheiden können, ob mir Sinfonie oder Interpretation gefällt oder nicht oder besonders?

Grüße,
der Don
Solitudinem faciunt, pacem apellant.
Tacitus

282

Mittwoch, 28. April 2010, 23:48

Wenn ich als Anfänger drei verschiedene Mahlersinfonien von drei so unterschiedlichen Dirigenten wie (in dieser EMI-Edition z.B.) Rattle, Giulini, Klemperer ersthöre - wie soll ich da unterscheiden können, ob mir Sinfonie oder Interpretation gefällt oder nicht oder besonders?


Genau, deswegen würden wir alle gleich 3 GAs empfehlen, - mindestens, also zusammen so ca. 3 dutzend. :) So als Erstausstattung. :D

:wink: Matthias

283

Donnerstag, 29. April 2010, 07:39

Demnächst erhältlich:

http://www.mdt.co.uk/public/pictures/products/standard/CHSA5078.jpg

MIECZYSLAW WEINBERG (1919-1996)
Symphony No 1 / Symphony No 7


Gothenberg Symphony Orchestra / Thord Svedlund
Es grüßt
Maurice_Hol

284

Dienstag, 4. Mai 2010, 14:25

Pettersson

Im Preis gesenkt und jetzt für nur noch 49,99 erhältlich:

"Give me all you've got, then crescendo!" Leonard Bernstein

285

Donnerstag, 6. Mai 2010, 21:29

Ein Cover, das wieder mal nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Ich dache, es sei Soundtrack von "Gozilla vs. Mothra".



Ist das ein Ausschnitt des Bühnenbildes bzw. der Maske aus dem Jahr 1964? Es sieht aber immer noch wie ein Prototyp von Mothra aus.

Schöne Grüße,

Penthesilea
Auch Rom wurde nicht an einem Tag niedergebrannt - Douglas Adams

286

Donnerstag, 6. Mai 2010, 22:57

Doch, so´n Ungeheuer kommt doch in der Oper vor. Vielleicht nicht genau so eins, wie auf diesem Cover (Augsburger Puppenkiste?), aber irgendeines muß zumindest opferannahmebereit im Hintergrund umherungeheuern.

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

The Beatles - Abbey Road


287

Donnerstag, 6. Mai 2010, 23:44

:mlol: :mlol: :mlol: :mlol: :mlol: :mlol:

Wie geil ist das denn?!!!!
Selten so ein endkrasses Cover gesehen!!!
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

288

Freitag, 7. Mai 2010, 10:50

Neues von Anja Silja

"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

289

Donnerstag, 13. Mai 2010, 13:54

Svetlanow mit Holst:



am 7.5. erschienen.
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

290

Donnerstag, 13. Mai 2010, 14:06

"In den Warenkorb".

Danke für den Hinweis!
Solitudinem faciunt, pacem apellant.
Tacitus

291

Donnerstag, 13. Mai 2010, 20:14

Hat sich recht leise auf den Markt geschlichen: Prokoffiews Spieler mit Barenboim unter den Linden

"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

292

Freitag, 14. Mai 2010, 10:46

Frisch geschlüpft (zumindestens bei amazon) - für Freunde der amerikanischen Musicalfilme jede Menge Soundtracks.















:wink:
Renate
Und der Himmel da oben, wie ist er so weit!

293

Mittwoch, 19. Mai 2010, 13:30

Temirkanov macht den Karajan und legt seine zweite Einspielung der Leningrader mit den Petersburgern vor:

neu
alt
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

294

Donnerstag, 20. Mai 2010, 15:05

Palestrina auf DVD

Dieser Tage erscheint endlich auch eine Palestrina-Inszenierung auf DVD:


Lohnt sich die Investition? Der ein oder andere hat die Münchener Aufführung ja sicher live erlebt (nächste Spielzeit übrigens in Hamburg zu erleben).

Gruß
Froh
"Give me all you've got, then crescendo!" Leonard Bernstein

Zwielicht

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295

Donnerstag, 20. Mai 2010, 15:25

Lohnt sich die Investition? Der ein oder andere hat die Münchener Aufführung ja sicher live erlebt (nächste Spielzeit übrigens in Hamburg zu erleben).


Schwer zu sagen. Ich fand die Inszenierung so lala - handwerklich passabel, aber trotz einiger frecherer Elemente eher konventionell. Musikalisch hat's mir sehr gefallen, nur bei der Titelrolle muss man Abstriche machen - Christopher Ventris reicht nicht an Gedda oder Schreier heran.

Das war die Kurzbewertung :D, die ausführliche Version entnehme ich meinem noch bei Tamino geschriebenen Bericht über die Premiere vom 19.1.09:


Zitat

Die aufwendige Besetzung der Oper schlug sich durch die Bank sehr gut bis herausragend. So waren die unzähligen Rollen des zweiten Akts nicht nur einzeln vorzüglich besetzt, sondern insbesondere auch vom Stimmtypus perfekt voneinander abgesetzt: der wunderbar große Bögen spannende und kantable Michael Volle als Morone, der heftig deklamierende Falk Struckmann als Borromeo, der agile Wolfgang Koch als Luna, der dunkel timbrierte, gefährlich wirkende Roland Bracht als Madruscht, der karikierende Alfred Kuhn als Avosmediano. Dazu der mephistophelische, auch stimmlich brillante John Daszak als Novagerio und die von Ulrich Reß als köstliche Knallcharge ausgespielte Figur des Bischhofs von Budoja. Bei den Männerstimmen erwähnt werden muss unbedingt noch der balsamische Peter Rose, eine Luxusbesetzung für den kurzen Papstauftritt im dritten Akt.

Sehr gut Gabriela Scherer als Silla, die aber noch übertroffen wurde von der mir bis dato unbekannten Christiane Karg als Ighino, mit wunderbar aufblühender Stimme, glockenreiner Intonation und perfekt verständlicher Diktion (überhaupt wurde fast durchweg sehr textverständlich gesungen).

Gewisse Einschränkungen musste man bei den beiden wichtigsten Rollen in Kauf nehmen: Falk Struckmann (als Borromeo) neigte, wie gewohnt, zum Bellen, oder – milder gesagt – zum prononcierten Deklamieren. Ich muss allerdings sagen, dass mich diese Gestaltung in dieser Rolle bis zu einem gewissen Grad überzeugt (was etwa auch für Fischer-Dieskau in der Kubelik-Aufnahme gilt). Die enorme Expansionsfähigkeit der Stimme Struckmanns imponierte jedenfalls und er fand auch stellenweise zu sehr leisen, zurückgenommenen Tönen. Bei Christopher Ventris in der Titelrolle störte mich der leichte amerikanische Akzent weniger als in der Bayreuther Parsifal-Übertragung vom letzten Sommer. Er schlug sich wacker, differenzierte stimmlich, hatte sich hörbar mit der Rolle auseinandergesetzt, vermied allzu larmoyante Töne. Dass er weder über den Schmelz eines Wunderlich noch über die prononcierte Wortausdeutung eines Peter Schreier verfügt, war wohl nicht anders zu erwarten und kann ihm schwerlich vorgeworfen werden. Defizitär allerdings, was am Ende des ersten Akts ins Gewicht fiel, die exponierte Höhe – hier entstanden gelegentlich nur vibratosatte Annäherungswerte, und das hohe c am Schluss muss als Verlegenheitslösung bezeichnet werden.

Simone Young gelang mit dem gut aufgelegten und in den zahlreichen Holzbläser- und Streicher-Soli brillierenden Staatsorchester eine schöne Realisierung des orchestralen Parts und eine gute Abstimmung mit der Bühne. Im ersten Akt dominierte ein mäßig (nicht übermäßig) langsames Grundtempo, das öfter geschickt zur schnelleren Seite modifiziert wurde. Hier bevorzugte Young einen Mischklang, in dem die einzelnen Stimmen trotzdem zu ihrem Recht kamen. Im zweiten Akt betonte die Dirigentin sehr stark den Scherzo-Charakter, mit schnellen Tempi, scharf artikuliert und mit viel weniger Pedal im Orchester als im ersten Akt. Wirklich berückend dann die abgeblendeten, leisen Parsifal-Klänge des dritten Akts. Misslungen schienen mir nur zwei Passagen im ersten Akt: die beiden gewaltigen Crescendi des sogenannten Glockenmotivs nach Palestrinas Inspiration und ganz am Ende des Akts – hier vernachlässigte Young unverständlicherweise die äußerst bemerkenswerten Dissonanzen in den Bläsern, die von einem wie entfesselt scheppernden Tamtam übertönt wurden.

Tja, und die Inszenierung? Im allgemeinen Thread über die Oper hatten wir angesichts diverser Interview-Äußerungen Christian Stückls ja schon befürchtet, dass der Regisseur mit der Oper gar nichts anfangen könne. Dies war überhaupt nicht der Fall: Wenn Peter Hagmann in einer Rezension für die Neue Zürcher Zeitung von „gehobenem Handwerk“ spricht, hat er völlig recht. Die Inszenierung ist in beachtlichem Maße auf die Musik abgestimmt, das merkte man z.B. an der genauen inszenatorischen Reaktion auf Leitmotive – manchmal wörtlich bebildert, gelegentlich auch leicht ironisiert oder konterkariert: so betreten zum Anschwellen des Glockenmotivs in den letzten Takten des ersten Akts Borromeos Schergen die Bühne und führen Palestrina ab. Personenregie ist Stückls Stärke: besonders überzeugend und sensibel bei Ighino und Silla, virtuos mit der Vielzahl von Figuren hantierend, genau charakterisierend und deftig karikierend im zweiten Akt. Sehr überzeugend fand ich auch, wie sich Struckmann in seinem Monolog im ersten Akt in religiöse Verzückung hineinsteigerte (Brembeck in der Süddeutschen empfand das allerdings als lächerlich). Nur zur Titelfigur ist Stückl nicht viel eingefallen: Palestrina rauft sich die Haare, hantiert mit einem Messer und zerknüllt ständig Notenblätter, naja. Zumindest im ersten Akt ließ Ventris auch kein sonderliches darstellerisches Talent erkennen.

Das wenig suggestive Bühnenbild von Stefan Hageneier war relativ einfach gestaltet: ein Tisch und ein Stuhl im Vordergrund (im zweiten Akt vervielfachen sich zum Leidwesen des Grafen Luna die Stühle), Treppenaufgänge im Hintergrund, im ersten und dritten Akt ein triptychonartiger Paravent in der Mitte der Bühne, auf dem zunächst Palestrinas verstorbene Frau, im letzten Akt der gekreuzigte Christus zu sehen war. Lukrezia erschien als eine wandelnde, etwas unförmig aufgeblasene Puppe am Ende des ersten Akts, der Papst ebenso verpuppt hinter dem Bild des Gekreuzigten. Die verstorbenen Meister werden als leicht groteske Zombies aus dem Bühnenboden hochgefahren, die Engel hängen sichtbar an Seilen – ein bisschen „barocke“ Inszenierung.

Eine wichtige Rolle spielt die Farbigkeit: zunächst nüchternes Schwarzweiß, bei den Engelserscheinungen wird dann alles in Giftgrün getaucht. Im zweiten Akt dominieren Pinktöne – und der dritte Akt vereint Grün und Rosa, wie um die doch noch geglückte Allianz von Kirche und Künstler zu verbildlichen. Die Grünorgie im ersten Akt sollte wohl ansatzweise einen Absinthrausch darstellen, hatte doch Palestrina oft genug an der Flasche genuckelt. Ganz offenbar war es Stückls Absicht, die „schweren“ Szenen „leichter“ zu machen, sie ein wenig (aber nicht zuviel) zu ironisieren. Die Auseinandersetzung mit zentralen Elementen des Stücks, insbesondere mit dem Inspirationsmythos, fiel dadurch aber flach, was mir ziemlich unbefriedigend erschien. Die knallige Farbigkeit, auch diverse karikierende Elemente sonst (Morone fährt in einer gigantischen Pappmaché-Stretch-Limousine vor, die zum Auftritt des Papsters nochmal verlängert erscheint) reichten aber offenbar aus, um konservative Opernbesuchere am Ende zu heftigen Buhrufen zu veranlassen, die sich mit den Bravorufen etwa die Waage hielten. Den Pfitznerianern alten Schlags sei die leichte Veralberung ihres Heiligtums herzlich gegönnt. Als überzeugende Deutung geht das aber nicht durch, zumal auch das Ende des sonst gut gelungenen zweiten Akts – immerhin ein veritables Massaker plus Folterandrohung – verharmlost wurde. Am Ende liegt nur ein Toter auf der Bühne – wenn ich das richtig interpretiert habe, handelte es sich um den hinterrücks vom intriganten Novagerio erledigten Morone.

Dem dritten Akt verleiht Stückl eine dezidiert pessimistische Note: Palestrina kniet wie der Gegeißelte vor dem Bild des Gekreuzigten, will das ihm von Ighino aufgebügelte Jackett nicht anziehen, erlebt den popanzartigen Auftritt des Papstes, lehnt die Versöhnung mit Borromeo ab, setzt sich zum leise ausklingenden Schluss in eine Ecke – und stirbt.

Gemischte Eindrücke also, was die szenische Seite betrifft. Aber diese Musik in einer sehr guten Interpretation im Theater zu erleben, war wieder ein großes Erlebnis.



Viele Grüße

Bernd
Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)

296

Samstag, 22. Mai 2010, 21:06

Ende Mai (lt. amazon) erscheint diese 4-CD-Box,



die sich dann sicherlich bald in meinem Besitz befinden wird :yes: !


Liebe Grüße,
:wink:
Renate
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Agravain

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297

Dienstag, 25. Mai 2010, 12:40

Das lohnt und spart gegenüber der regulären Box fast 60 Euronen:



Ab Mitte Juni erhältlich.

:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

298

Dienstag, 25. Mai 2010, 14:18

Naxos und Chandos mit zwei Weltersteinspielungen: :thumbsup:

Alfredo Casella (1883 - 1947)

Symphonie Nr. 1 h-moll op. 5 (1905 - 1906)
Weltersteinspielung

Konzert für Klavier, Streicher, Pauken und Schlagzeug op. 69 (1943)

Desirée Scuccuglia, Klavier
Antonio Ceravolo, Schlagzeug
Orchestra Sinfonica di Roma
Francesco La Vecchia




Symphonie Nr. 2 c-moll op. 12 (1908 - 1909)
Weltersteinspielung

Scarlattiana op. 44 (1926)
Für Klavier und kleines Orchester

Martin Roscoe, Klavier
BBC Philharmonic
Gianandrea Noseda



Davidoff
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Zwielicht

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299

Dienstag, 25. Mai 2010, 14:35




Enthält alle Aufnahmen, die Carlos Kleiber für die DG gemacht hat. Im Opernbereich: Freischütz (aus Dresden, mit Schreier, Adam, Janowitz), La Traviata (aus München, mit Cotrubas, Domingo, Milnes) und Tristan (aus Dresden, mit M. Price, Kollo, Fassbaender, FiDi, Moll) zählen für mich trotz diverser sängerischer Macken immer noch zu den besten Opernaufnahmen der letzten vierzig Jahre. Die Fledermaus-Einspielung (aus München, mit Varady, Popp, Prey, Kollo, Weikl) kenne ich nicht.

Die sinfonischen Aufnahmen C. Kleibers (mit den Wiener Philharmonikern) sind manchmal so hochgejubelt worden, dass die hochgestreckten Erwartungen gar nicht erfüllt werden konnten. Enthalten sind Schubert 3 + Unvollendete (ziemlich gut, aber nicht außergewöhnlich), Beethoven 5 + 7 (hervorragend, m.E. die Siebte noch mehr als die Fünfte - angesichts der erdrückenden Konkurrenz aber auch nicht außergewöhnlich) und Brahms 4 (dito, immer noch eine meiner 2-3 Lieblingsaufnahmen).

Alles wohlbekannt und schon immer auf dem Markt, durch den günstigen Preis aber auch für die verlockend, die dem Kleiber-Hype skeptisch gegenüberstehen oder aus anderen Gründen kaum etwas von ihm im Regal haben.


Viele Grüße

Bernd
Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)

300

Dienstag, 25. Mai 2010, 17:00

...und für seine Fans leider wertlos, da die das meiste schon haben.
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

301

Sonntag, 30. Mai 2010, 13:13

Wird demnächst erscheinen: Die Prazáks mit Koroliov spielen Schostakowitsch. Nach deren fulminanter Schumann-Aufnahme bin ich schon sehr gespannt auf diese Neueinspielung.


302

Montag, 31. Mai 2010, 13:34

Ist wieder erhältlich (war glaube ich einige Zeit nicht lieferbar) : Janacek-Klavierwerke mit Firkusny

"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

303

Freitag, 4. Juni 2010, 18:25

Was so kommt:



Moscow RSO, Gennady Roshdestvensky
25.06.2010



Anna Gabler, Martina Dike, Simone Schröder, Edith Haller, Wilke te Brummelstroete, Orchester der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann
15.06.2010
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

304

Freitag, 4. Juni 2010, 18:44

Eben mit Freude gelesen: Im Juli erscheint auf DVD die großartige "Theodora" von Händel, die Christoph Loy im vergangenen Jahr bei den Salzburger Festspielen inszeniert hat. Christine Schäfer als Theodora war toll und auch Bejun Mehta als Didymus war absolut sensationell. Dazu Joseph Kaiser als Septimius, Bernarda Fink als Irene und Johannes Martin Kränzle als Valens. Ivor Bolton dirigiert das Freiburger Barockorchester und den Salzburger Bachchor.

(Noch kein Cover verfügbar)

Sollte die DVD den Live-Eindruck nur halbwegs gut eingefangen haben, dann ist die Scheibe eine absolute Kaufempfehlung.

Michel :wink:
Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)

305

Freitag, 4. Juni 2010, 19:16

Lange schon von mir erwartet, am 18.6. erscheint sie:

"Für mich ist die ständige Präsenz von Musik problematischer als die von Verkehrsgeräuschen." John Cage

306

Sonntag, 6. Juni 2010, 12:41

Der preussische Kapellmeister wechselt zu Hänssler

"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

307

Sonntag, 6. Juni 2010, 14:25

Und bringt plötzlich genau jenes Werk raus, dass bei der DGG so lange unmöglich schien...
Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

308

Dienstag, 15. Juni 2010, 11:12

Naxos und Casella gehen in die zweite Runde:

Alfredo Casella (1883 - 1947)

Symphonie Nr. 2 c-moll op. 12 (1908 - 1909)

A notte alta op. 30b (1921)
Für Klavier und Orchester

Sun Hee You, Klavier
Orchestra Sinfonica di Roma
Francesco La Vecchia



Davidoff
Verachtet mir die Meister nicht!

309

Dienstag, 15. Juni 2010, 12:41

Und weiter – nächste Runde – geht es mit:
The Romantic Piano Concerto 51 - Taubert & Rosenhain

http://www.prestoclassical.co.uk/t_200/hyperioncda67765.jpg

Rosenhain: Piano Concerto in D minor, Op. 73
Taubert: Piano Concerto No. 1 in E major, Op. 18
Piano Concerto No. 2 in A major, Op. 189
Es grüßt
Maurice_Hol

310

Donnerstag, 17. Juni 2010, 14:53

Die DG bringt im Juli unter dem Titel "Giulini in America" ein Re-Issue-Paket folgender Aufnahmen mit dem LA Philharmonic:

Beethoven:
Symphony No. 3 in E flat major, Op. 55 'Eroica'
Symphony No. 5 in C minor, Op. 67
Symphony No. 6 in F major, Op. 68 'Pastoral'

Brahms:
Symphony No. 1 in C minor, Op. 68
Symphony No. 2 in D major, Op. 73

Debussy:
La Mer

Ravel:
Ma Mère l'Oye
Rapsodie Espagnole

Schumann:
Symphony No. 3 in E flat major, Op. 97 'Rhenish'

Tchaikovsky:
Symphony No. 6 in B minor, Op. 74 'Pathétique'


Bei Brilliant erschien vor ein paar Tagen diese interessante Box, die einen weit unterschätzten Geiger (man höre etwa mal sein Tschaikowsky-Konzert!) hoffentlich ins rechte Licht rückt:





Cheers,

Lavine :wink:
"Argumente sollten vermieden werden. Sie sind stets vulgär - und mitunter überzeugend." (Oscar Wilde)

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311

Donnerstag, 17. Juni 2010, 15:42

Die DG bringt im Juli unter dem Titel "Giulini in America" ein Re-Issue-Paket folgender Aufnahmen mit dem LA Philharmonic:

Beethoven:
Symphony No. 3 in E flat major, Op. 55 'Eroica'
Symphony No. 5 in C minor, Op. 67
Symphony No. 6 in F major, Op. 68 'Pastoral'

Brahms:
Symphony No. 1 in C minor, Op. 68
Symphony No. 2 in D major, Op. 73

Debussy:
La Mer

Ravel:
Ma Mère l'Oye
Rapsodie Espagnole

Schumann:
Symphony No. 3 in E flat major, Op. 97 'Rhenish'

Tchaikovsky:
Symphony No. 6 in B minor, Op. 74 'Pathétique'



Soll laut Amazon 23,99 € kosten.

Da sind ganz wunderbare Aufnahmen dabei, die ich teils noch als LP besitze und die z.T. auf dem CD-Markt lange nicht greifbar waren: an erster Stelle Schumanns Rheinische mit den unvergleichlich intensiv musizierten Mittelsätzen und dem bemerkenswert verhaltenen Finale. Dann die beiden Brahms-Sinfonien, giulinitypisch ein bisschen in die Breite gehend, gleichzeitig farbenreich und streng. Die Beethoven-Fünfte, bei der das Auftaktmotiv nicht staccato geklopft, sondern gebunden erklingt - merkwürdig wie hier manch anderes auch, aber unbedingt hörenswert. Außerdem meine liebste langsame Eroica (gibt's allerdings schon einzeln in der Serie The Originals). Den Rest kenne ich nicht (deshalb werde ich die Box wohl auch kaufen), aber der Tschaikowsky wurde seinerzeit auch als ausgesprochen unkonventionell gelobt.


Viele Grüße

Bernd
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312

Donnerstag, 17. Juni 2010, 18:00

Die DG bringt im Juli unter dem Titel "Giulini in America" ein Re-Issue-Paket folgender Aufnahmen mit dem LA Philharmonic:

Beethoven:
Symphony No. 3 in E flat major, Op. 55 'Eroica'
Symphony No. 5 in C minor, Op. 67
Symphony No. 6 in F major, Op. 68 'Pastoral'

Brahms:
Symphony No. 1 in C minor, Op. 68
Symphony No. 2 in D major, Op. 73

Debussy:
La Mer

Ravel:
Ma Mère l'Oye
Rapsodie Espagnole

Schumann:
Symphony No. 3 in E flat major, Op. 97 'Rhenish'

Tchaikovsky:
Symphony No. 6 in B minor, Op. 74 'Pathétique'


Das ist eine gute Nachricht.
Leider habe ich das Meiste schon einzeln. Würde ich dennoch kaufen, vor allem, wenn Giulinis "Große C-Dur"-Schubert-Sinfonie dabei wäre. Was in drei Tüffels Namen hält die DG davon ab, diese Aufnahme aus Chicago mal wieder wiedezuveröffentlichen? (Mahler 9 und Schuberts Unvollendete mit Giulini/Chicago/DG ist ja unproblematisch erhältlich. Hätte man Schubert 9 also noch dieser Box hinzufügen können! Viel mehr gibt es ja eh nicht in der Kombination Giulini/Chicago/DG
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313

Donnerstag, 17. Juni 2010, 18:43

Was in drei Tüffels Namen hält die DG davon ab, diese Aufnahme aus Chicago mal wieder wiedezuveröffentlichen?


Kann nicht mehr lange dauern. Die Box mit den Aufnahmen aus Los Angeles trägt ja den Titel "Giulini in America Vol. 1" - da liegt es nahe, dass demnächst Vol. 2 mit den Einspielungen aus Chicago erscheint.


Viele Grüße

Bernd
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314

Samstag, 19. Juni 2010, 09:21

Ende Mai (lt. amazon) erscheint diese 4-CD-Box,



die sich dann sicherlich bald in meinem Besitz befinden wird :yes: !


Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Kann hier jemand in der Runde was dazu sagen, in wieweit sich diese Box von der älteren Philips-Box (ebenfalls vier CDs) unterscheidet, die auf dem Marktplatz recht teuer gehandelt wird:



:wink: Wolfgang
Die Wahrheit zu sehen müssen wir vertragen können, vor Allem aber
sollen wir sie unseren Mitmenschen und der Nachwelt überliefern,
sei sie günstig oder ungünstig für uns. (August Sander)

315

Samstag, 19. Juni 2010, 10:15

Liebe Renate, lieber Wolfgang,

vor der Bestellung solltet Ihr noch folgendes Knüllerangebot als Alternative prüfen. Der Inhalt dürfte weitgehend ähnlich sein. Aufnahmen mit Souzay kann man aber letztlich gar nicht genug haben.

Cheers,

Lavine :wink:


"Argumente sollten vermieden werden. Sie sind stets vulgär - und mitunter überzeugend." (Oscar Wilde)

316

Samstag, 19. Juni 2010, 18:40

Liebe Renate, lieber Wolfgang,

vor der Bestellung solltet Ihr noch folgendes Knüllerangebot als Alternative prüfen. Der Inhalt dürfte weitgehend ähnlich sein. Aufnahmen mit Souzay kann man aber letztlich gar nicht genug haben.

Cheers,

Lavine :wink:


Alter Verführer, nicht nur nicht wirklich teuer – bis morgen um Mitternacht auch noch portofrei!


:wink: Wolfgang
Die Wahrheit zu sehen müssen wir vertragen können, vor Allem aber
sollen wir sie unseren Mitmenschen und der Nachwelt überliefern,
sei sie günstig oder ungünstig für uns. (August Sander)

317

Montag, 28. Juni 2010, 16:21

Zweitausendeins Klassik-DVD Edition

Die 2001 Klassik-DVD-Edition geht in die zweite Runde.

Nach einer Vielzahl guter Opern-DVDs in der ersten Auflage der hauseigenen DVD-Edition werden nun DVDs mit Balletten nachgeschoben. Meist Aufnahmen aus dem Bolschoi Theater, aufgenommen um 1990 herum.

http://www.zweitausendeins.de/display/in…alpha=1&d=10203

Rattles Filmreihe "Musik des 20sten Jahrhunderts" erscheint auch im 2001-Gewand

http://www.zweitausendeins.de/suche/?Art…at=all&q=rattle
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318

Montag, 28. Juni 2010, 16:34

p.s.: schade... wohl billig und schnell eingekauft und nicht von NTSC nach PAL umformatiert... :-(

Iwan der Schreckliche als Ballettfassung??? Ist das autorisiert oder von fremder Hand?

http://www.zweitausendeins.de/artikel/dv…a=1&note=899029
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319

Mittwoch, 30. Juni 2010, 12:54

Wurde im Forum (wenige Beiträge über diesem) schon angekündigt, nun auch mit Bild:

"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

320

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:04

Ah: nochwas: Pablo Casals am Cello (Kammermusik - also keine Konzerte und Solo-Suiten etc.)

(hoffentlich kommt dann nochmal eine Box Casals als Dirigent)

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