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561

Montag, 25. April 2011, 22:23

Ich habe seinerseits einmal sehr günstig die Sony-Aufnahme erstanden, mit der ich durch und durch zufrieden bin. Allerdings, wenn das der Entscheidung hilft, ist auch in der güldenen Box bei mir kein Libretto drin, nur eine ausführliche Inhaltsangabe....

LG - C.

562

Montag, 25. April 2011, 22:27

ist auch in der güldenen Box bei mir kein Libretto drin,


oh-ha! gut zu wissen. Danke. na dann sparen wir uns die Zusatzkohle.

:wink:
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563

Montag, 25. April 2011, 22:29

Desdewegen erwähnte ich es ja ;)

C.

564

Dienstag, 26. April 2011, 00:15

Hier gibt es sie vollständig

http://www.youtube.com/watch?v=m_Iue1tPhnE

ich bohre da nochmal bei meinem Rossinifanatiker nach...

:wink:
Danke für den Link. Ich meine, meinen Rossini auch ein wenig zu kennen, habe aber nichts erkannt und ganz bestimmt nichts aus der Musik von IL VIAGGIO A REIMS, die ich sehr gut kenne. Die Ouvertüre als Ganzes ist zwar eindeutig im Still Rossinis geschrieben (fast schon zu sehr um echt zu sein, weil da jegliche Inspiration fehlt). Den hat aber auch ein Verdi in UN GIORNO DI REGNO beherrscht, und weniger begabte Zeitgenossen machten ihn natürlich ebenfalls nach. Jedenfalls dürfte die Ouvertüre, wenn überhaupt von Rossini, aus den Zeiten seiner Hyperproduktivität stammen und eher zu einem (fast) vergessenen mittleren Werk gehören als zu seiner besten Schaffensphase in Paris. Noch halte ich deshalb meine Hypothese nicht für ganz widerlegt.

Ich habe die Ouvertürenplatte Chaillys leider nicht. Vielleicht steht da im Textheft etwas darüber, wo man die gefunden hat und wie man die Zuordnung begründet. Hat jemand die Platte oder kann das Textheft dazu einsehen?

:wink: Rideamus
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Lionel

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565

Dienstag, 26. April 2011, 01:06

Hallo,

ich besitze zufällig diese Rossini-Ouvertüren-CD mit Chailly aber leider ist das Booklet mehr als dürftig. Über die Ouvertüre zu Il viaggio a Reims steht da lediglich, dass diese Oper während der Festlichkeiten anlässlich der Krönung des französischen Königs Karl X. aufgeführt wurde und dass es angeblich die längste einaktige Oper sein soll, die je geschrieben wurde. Für Rossini-Kenner also nichts neues.

Bei der englischen Wikipedia-Seite steht aber, dass die auf dieser CD und auf den meisten anderen Rossini-Ouvertüren-CD aufgenommene Ouvertüre zu Il viaggio a Reims schon von Rossini ist aber bei der Premiere 1825 nicht gespielt wurde. Allerdings verwendete Rossini diese Ouvertüre als Teil der Ballett-Musik zu seiner 1826 entstandenen Oper Le siege de Corinthe und bei den Aufnahmen der Oper lässt man diese i. d. R. weg und spiel eine wesentlich kürzere Version, wie das anscheinend auch Claudio Abbado machte. Die längere Version, die anscheinend die urspr. Fassung ist, wird nur noch bei CD-Aufnahmen mit Ouvertüren oder im Konzertsaal gespielt.

Hier zum Nachlesen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Il_viaggio_a_Reims

Lionel

566

Dienstag, 26. April 2011, 07:58

Hallo Lionel,

und danke für den Hinweis. Das Booklet ist also nicht nur unergiebig, es irrt auch noch insoweit, als IL VIAGGIO keineswegs ein Einakter ist. Sie spielt spielt nur an einem einzigen Ort. Als Ballettmusik macht dieses Konzertstück schon weit mehr Sinn (ich hatte es auch schon im Verdacht, die Ouvertüre von LE SIÉGE DE CORINTHE zu sein, aber die geht etwas anders, wie man auf YouTube hören kann.

Trotzdem bleibt meine Skepsis, was die Zuordnung zu IL VIAGGIO betrifft. Immerhin galt die Oper mal als komplett verloren, soweit sie nicht in LE COMTE ORY recycelt wurde. Warum da ausgerechnet diese eher dröge Ouvertüre lebendig geblieben sein soll, will mir nicht ganz einleuchten. Zugegeben: Rossini war ein Schlaumeier, der in seinen Ouvertüren so gut wie nie Themen aus der nachfolgenden Oper verwandte, damit er sie gegebenenfalls auch woanders anpappen konnte, aber dass er das ausgerechnet bei diesem fürstlich bezahlten Werk gwagt haben soll, zu dem Kenner aus aller Herren Länder anreisten, wage ich zu bezweifeln.

Es ist zwar nicht so furchtbar wichtig, solange niemand eine Gesamtaufnahme mit dieser Ouvertüre entstellt, aber ich halte meine Hypothese einer zählebigen Fehlzuschreibung aufrecht und ergänze sie allenfalls insofern, als das Stück vielleicht mal von Rossini als Ouvertüre zu seiner Festoper gedacht war, dann aber von ihm selbst verworfen wurde, da er sie schon zu den 4-5 von ihm erlaubten Aufführungen der Oper nicht eingesetzt, sondern gleich als - eher unwichtige - Ballettmusik im darauf folgenden Jahr recycelt hat.

Man höre sich nur mal den rasanten Auftakt der Oper an, die mit gutem Grund keine eigene Ouvertüre hat: "http://www.youtube.com/watch?v=NbXvpfhNhO8"

Dass er dieselbe Lösung - mit einem militärisch klingenden Vorschlag - dann auch im COMTE ORY gewählt und dort nicht etwa diese Ouvertüre eingesetzt hat, scheint mir meine These zu stützen.

:wink: Rideamus
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Lionel

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567

Dienstag, 26. April 2011, 10:15

Hallo,

bei classicalarchives.com habe ich noch etwas interessantes über diese ominöse Ouvertüre zu IL VIAGGIO gefunden. Dort steht, dass dieses Werk, also diese Ouvertüre, erst 1936 aufgetaucht ist und von irgendeinem Schlaumeier aus der Ballettmusik zur bereits genannten Oper LE SIÉGE DE CORINTHE zusammengebastelt wurde.

Das bedeutet, dass diese Ouvertüre höchstwahrscheinlich nie Bestandteil der Oper IL VIAGGIO war und diese Oper stattdessen schon immer nur mit der kurzen Orchestereinleitung beginnt. Warum dieses Ouvertüre dann bei so vielen Ouvertüren-CD`s so beharrlich als Ouvertüre zu IL VIAGGIO ausgegeben wird, weiss ich nicht. Vielleicht, weils ein nettes Stück ist und es den Dirigenten schlicht und einfach egal ist, wo es in Wirklichkeit herkommt. Zumindest hat Claudio Abbado diese Ouvertüre, soweit ich das auf die Schnelle überblicken kann, nie auf seinen Ouvertüren-CD`s aufgenommen. Vermutlich, weil er aufgrund seiner Beschäftigungen mit IL VIAGGIO und seinen beiden Aufnahmen genau wusste, dass dies keine originale Ouvertüre ist.

Hier kann man das bei classicalarchives.com nachlesen:
http://www.classicalarchives.com/work/23…tracks&tv=about

Lionel

568

Dienstag, 26. April 2011, 12:29

Na, das passt doch. Das Stück wäre dann zwar irgendwie von Rossini, aber nicht wirklich, und genauso klingt es.

Lassen wir es in Frieden ruhen.

:wink: Rideamus
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569

Freitag, 29. April 2011, 09:10

Kann mir jemand zu dieser Box mit Haydns Klavierstücken etwas sagen? Sie wird gerade zum Schnäppchenpreis abverkauft.




Enthalten sind zahlreiche Bearbeitungen. Sind diese Bearbeitungen von Haydn? Der Klang des Fortepianos, soweit über JPC hörbar, gefällt mir recht gut.

Gruß, Carola

570

Freitag, 29. April 2011, 10:21

mit dem cover würde ich das nicht kaufen :D :whistling:
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571

Freitag, 29. April 2011, 11:07

mit dem cover würde ich das nicht kaufen :D :whistling:
Aha. Und warum nicht? Guckt Dir der Herr Haydn zu empfindsam? Oder stört Dich die nachdenkliche Pose? Oder die Perücke? Alles dies hört man ja nicht. Die Frage ist für mich eher: Lohnen sich diese Stücke überhaupt? Schon mit den Sonaten werde ich nicht richtig warm, jedenfalls mit vielen nicht.

Gruß, Carola

Zwielicht

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572

Freitag, 29. April 2011, 11:33

Ich glaube, das auf dem Cover reproduzierte Porträt war mal als Avatar in Verwendung, ich hab aber gerade vergessen, bei wem... ;+)

Ich besitze die Box, gebe aber zu, die CDs bisher nur ausschnittsweise gehört zu haben - 57 Menuette am Stück hintereinander geht sogar bei Haydn nicht... Es gibt immerhin mindestens vier Werke in der Box, wegen derer die Anschaffung sich wirklich lohnt: die f-moll-Doppelvariationen (wenn Du die noch nicht hast: das vielleicht bedeutendste Werk für Soloklavier von Haydn), die C-dur-Fantasie von 1789 (mit tollen Modulationen), das sehr witzige und abwechslungsreiche Sauschneider-Capriccio sowie die Klavierfassung der Sieben letzten Worte. Ist doch schon eine ganze Menge für 8 Euro, auch wenn der Rest vielleicht nicht überlebenswichtig ist (aber vielleicht ist ja die eine oder andere Überraschung dabei). Bart van Oort gibt das auf einem Walter-Nachbau mehr als solide, nämlich sehr spielfreudig und überaus ansprechend.


Viele Grüße

Bernd
Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)

573

Freitag, 29. April 2011, 11:33

der schielt doch voll auf Lena, der Haydn
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574

Samstag, 30. April 2011, 09:13

Vielen Dank für die Beratung, lieber Bernd. Die Box kommt auf den Merkzettel. Mehr aber erstmal nicht.

Gruß, Carola

575

Mittwoch, 4. Mai 2011, 11:39

Schumann Klavierquintett. op. 44

Zurzeit höre ich mit Hingabe meine Aufnahmen von Schumanns Klavierquintett.

Ich besitze:
Bernstein, Juilliard String Quartet
Bettelheim, Rhodes, Beaux Arts Trio
Jando, Kodaly Quartett
Hagen Quartett, Gulda

Auf dem Weg zu mir sind:
Zacharias, Cherubini-Quartett (hörte sich beim Schnippsel-Hören in meinen Ohren viel interessanter an als Zacharias' neue Aufnahme)
Pressler, Emerson String Quartet

Wissen möchte ich von euch: Welche Aufnahme sollte ich unbedingt noch kennen?

:wink: Thomas

576

Mittwoch, 4. Mai 2011, 11:50

Ich mag sehr La Salle Quartet / James Levine.
Irgendwie nicht mehr richtig in Erinnerung habe ich ABQ / Entremont - verstaubt irgendwo im Regal; ich weiß nicht, ob zu Unrecht. Bei Gelegenheit mal testen.
Im übrigen habe ich das Quintett letzten Samstag bei einem wundervollen Konzert in Essen gehört, gespielt von András Schiff "and friends" (Ulrike-Anima Mathé, Violine / Yuuko Shiokawa, Violine / Hariolf Schlichtig, Viola / Christoph Richter, Violoncello). Weiß nicht, ob Schiff das Quintett in dieser oder anderer Besetzung auch aufgenommen hat. Wenn ja, wäre das für eine Neuanschaffung meine erste Wahl, war im Konzert einfach fantastisch.

Grüße
vom Don
Solitudinem faciunt, pacem apellant.
Tacitus

577

Mittwoch, 4. Mai 2011, 12:11

Für die HIPpperen unter Euch:



Eine schöne Alternative.
"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

578

Mittwoch, 4. Mai 2011, 15:18

Moin Thomas,

mich hat die Live-Aufnahme aus dem Concertgebouw 1994 in der Besetzung

Martha Argerich/Dora Schwarzberg/Lucy Hall/Nobuko Imai/Mischa Maisky

sehr begeistert. Das ist temperamentvolles Musizieren auf der Stuhlkante, wie es mir gefällt. Im Übrigen ist auch nahezu alles, was sich in dieser Box sonst noch so findet, für meinen Geschmack sehr gut eingespielt. Zur Zeit auch noch zum absoluten Spottpreis zu haben.





Cheers,

Lavine :wink:
"Argumente sollten vermieden werden. Sie sind stets vulgär - und mitunter überzeugend." (Oscar Wilde)

579

Mittwoch, 4. Mai 2011, 16:09

Moin Thomas,

mich hat die Live-Aufnahme aus dem Concertgebouw 1994 in der Besetzung

Martha Argerich/Dora Schwarzberg/Lucy Hall/Nobuko Imai/Mischa Maisky

sehr begeistert. Das ist temperamentvolles Musizieren auf der Stuhlkante, wie es mir gefällt. Im Übrigen ist auch nahezu alles, was sich in dieser Box sonst noch so findet, für meinen Geschmack sehr gut eingespielt. Zur Zeit auch noch zum absoluten Spottpreis zu haben.





Ja, sofort zugreifen, besonders bei diesem Preis (ich habe vor ein paar Jahren nach längerem Suchen (um nicht das 8-10fache zu zahlen) vermutlich etwa das 5fache gezahlt). Nicht einmal unbedingt des Quintetts wegen, von dem es viele gute Einspielungen gibt. Sondern wegen des Klavierquartetts und der selten in der Originalfassung zu findenden Stücke mit Horn usw.
By nature a philosopher is not in genius and disposition half so different from a street porter, as a mastiff is from a greyhound.
Adam Smith

580

Mittwoch, 4. Mai 2011, 16:36

Mir sagt am Meisten die Aufnahme mit dem Gewandhaus-Quartett und Peter Rösel zu. Auch wenn andere Aufnahmen vielleicht noch brillianter daherkommen, fühle ich mich bei ihr immer sehr zu Hause, sie klingt einfach warm, rund und ausgewogen. Von den unzähligen Neuaufnahmen in den letzten Jahren hat mich das Takacs Quartet und Marc-André Hamelin am Meisten überzeugt.



:wink:

Gruß, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

581

Mittwoch, 4. Mai 2011, 21:38

Wenngleich ich Liszt nicht sonderlich mag, so mag ich doch Zimerman und Argerich, daher meine Frage: mit welcher CD werde ich eher glücklich (und eventuell sogar zum Liszt-Liebhaber?):



oder

Erstickt bald vor lachen, weil es hier immer so lustig und geistreich zugeht.

582

Mittwoch, 4. Mai 2011, 21:43

Marthas h-moll-Sonate hat mir sehr gut gefallen. Wenn das richtige Zeitfenster da ist, um Liszt mögen zu lernen, kannst Du es mit dieser CD sicher schaffen. Mit dutzenden anderen natürlich auch. Zimermans Liszt kenne ich nicht. Ist bestimmt auch gut.
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583

Mittwoch, 4. Mai 2011, 22:08

Viele Kenner meinen wohl, Argerich sei zu schnell in der Sonate. Ich kenne das Stück zu schlecht, um das beurteilen zu können. Es kommt jedenfalls keine Langeweile auf und der Rest der CD das "Debut-Recital" ist auch nicht zu verachten, mit einem sehr feurigen 3. Chopin-Scherzo u.a.
Dafür hat Zimerman einige der von Kennern geschätzten (sonst eher ignorierten) späten Liszt-Stücke mit drauf.
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Adam Smith

584

Montag, 9. Mai 2011, 10:30

Qual der Wahl. Würdet ihr auch zu dem Berliner mono-Mitschnitt tendieren?
Oder ist die billigste Alternative - EMI - auch nicht schlechter?



p.s.:[18:09] bestellt wurde jetzt doch EMI
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585

Montag, 9. Mai 2011, 23:21

Kennt jemand die folgende Aufnahme des Verdi Requiems:



Nicht, dass ich nicht schon genug Aufnahmen davon hätte, aber seit Bychkovs famosem "Lohengrin" schleiche ich um die herum und weiss nicht und weiss nicht....

Libera me!

C.

586

Donnerstag, 12. Mai 2011, 13:36

Hat jemand Einwände gegen ein Howard Hanson-Paket (7 Sinfonien u.a.) für 9,99? Er möge jetzt sprechen oder für immer schweigen... :D

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Lionel

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587

Donnerstag, 12. Mai 2011, 14:28

Hat jemand Einwände gegen ein Howard Hanson-Paket (7 Sinfonien u.a.) für 9,99? Er möge jetzt sprechen oder für immer schweigen... :D

Da habe ich überhaupt keine Einwände; im Gegenteil. Ich besitze selbst einige Einzelaufnahmen aus Schwarz`Hanson-Zyklus, die interpretatorisch und klanglich hervorragend sind.

588

Donnerstag, 12. Mai 2011, 14:42

Gute gebrüllt! Danke für die Bestärkung
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589

Freitag, 13. Mai 2011, 14:04

Ich gehöre zu den Schweigern, weshalb ich zur Hanson-Box jetzt sprechen will: Das ist ein eiskalter Sound, auf Pseudo-Hochglanz, praktisch aber spannungslos und über die Details hinwegdirigiert. Klingt, als wären Hansons Symphonien mittelklassige Filmmusik.
Oha, eben sehe ich, dass die weit besseren Aufnahmen praktisch alle gestrichen oder/und nur noch zu astronomischen Preisen zu bekommen sind. Also Schwartz. Weil's nichts Anderes gibt.
Vielleicht beim Web-Stöbern: Hansons eigene Aufnahmen sind überlegen (er war ein ziemlich guter Dirigent nicht nur seiner eigenen Musik), außerdem gab es mal eine exemplarische "Sechste" unter Abravanel.
:wink:
Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)

Lionel

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590

Freitag, 13. Mai 2011, 15:27

Naja, das klingt mir zu pauschal wie Schwarz`Aufnahmen da abqualifizert werden aber es stimmt schon, dass Hanson`s eigene Aufnahmen wirklich hervorragend sind und er zeigt, dass ein Komponist auch ein sehr guter Interpret seiner eigenen Werke sein kann.

Als vollwertige Alternative und um eine umfassende Hanson-Discographie zu haben, sollte man auf jeden Fall Hanson`s eigene Aufnahmen haben, z. B. diese:







Die Abravanel-Aufnahme müsste diese hier sein:



Die kenne ich aber nicht. Weitere Infos kann man hier ersehen:
http://www.amazon.com/American-Masters-S…05292567&sr=8-2

Lionel

591

Freitag, 13. Mai 2011, 22:46

Kennt jemand die folgende Aufnahme des Verdi Requiems:



Nicht, dass ich nicht schon genug Aufnahmen davon hätte, aber seit Bychkovs famosem "Lohengrin" schleiche ich um die herum und weiss nicht und weiss nicht....


Guckstduhier:

http://magazin.klassik.com/reviews/revie…eview&REID=9191
Es grüßt
Maurice_Hol

592

Freitag, 13. Mai 2011, 23:40

Zitat

Ich gehöre zu den Schweigern, weshalb ich zur Hanson-Box jetzt sprechen will: Das ist ein eiskalter Sound, auf Pseudo-Hochglanz, praktisch aber spannungslos und über die Details hinwegdirigiert. Klingt, als wären Hansons Symphonien mittelklassige Filmmusik.
Oha, eben sehe ich, dass die weit besseren Aufnahmen praktisch alle gestrichen oder/und nur noch zu astronomischen Preisen zu bekommen sind. Also Schwartz. Weil's nichts Anderes gibt.
Vielleicht beim Web-Stöbern: Hansons eigene Aufnahmen sind überlegen (er war ein ziemlich guter Dirigent nicht nur seiner eigenen Musik), außerdem gab es mal eine exemplarische "Sechste" unter Abravanel.

Ich hasse die Schwarz- Aufnahmen, da ich diesen Dirigenten ablehne. :angel:

Hansons eigene Aufnahmen sind unbedingt vorzuziehen.

Und zum wiederholten male:

Die sechste und Ihre exemplarische Aufnahme ist verdammt noch mal nicht unter Abravanel!

Diese exemplarische Aufnahme wurde gemacht vom Westfälischen S.O. Recklinghausen unter Siegfried Landau
http://en.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Landau

Seit mittlerweile sieben Jahren weise ich darauf hin. ?(

Ein Zeichen mehr, das über viele Jahre im Prinzip nicht richtig mitgelesen wird, was man so schreibt.

@ Edwin: Ich habe anderes erwartet!

Sorry!
:thumbdown:
"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
Pancho Villa (1878 - 1923)

593

Mittwoch, 18. Mai 2011, 11:25

ich dachte wir hätten schoen einen Boris-thread...?

Irgendwie bin ich ja skeptisch, aber spricht objektiv etwas gegen das hier?

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Gurnemanz

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594

Mittwoch, 18. Mai 2011, 12:17

ich dachte wir hätten schoen einen Boris-thread...?
Simsalabim, Na sdarowje: MUSSORGSKI: Boris Godunow - Kommentierte Diskographie. ;+)

Die Rostropowitsch-Aufnahme kenne ich übrigens nicht.

:wink:
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595

Mittwoch, 18. Mai 2011, 12:22

ich dachte wir hätten schoen einen Boris-thread...?

Irgendwie bin ich ja skeptisch, aber spricht objektiv etwas gegen das hier?



Dort aber nicht besprochen. Noch nicht.
Finde die Aufnahme eher durchschnittlich und mein lieber Ruggerio hört sich doch eher nach Philipp II an. Dies in aller Schnelle und wahrscheinlich zu ungerecht.

:wink: Agravain
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können. (Richard Strauss)

596

Mittwoch, 18. Mai 2011, 16:00

@ Edwin: Ich habe anderes erwartet!


Peccavi. Zu blöd, ich krieg das nicht in meinen Kopf. Irgendwie ist das kombiniert, obwohl ja wirklich eindeutig Landau dirigiert (und das sehr gut - sicherlich besser als der aalglatte Schwartz). Warum verwechsle ich ständig Hansons Sechste mit Rorems Dritter? Die dirigiert wirklich Abravanel - und sie klingt obendrein völlig anders als Hanson. Muß irgendeine Fehlschaltung in meinem Gehirn sein. Ich bin um Richtigpolung bemüht! :D
:wink:
Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)

597

Mittwoch, 18. Mai 2011, 16:11

Der Rostropovich-"Boris" ist wunderbar, solange man den Besetzungszettel liest und nicht die Musik hört. Macht man Letzteres, zieht man bald die Stirn in Falten und fragt sich, was da geschehen sein mag, wo doch alles wirklich gute Musiker sind. Die Misere beginnt mit Rostropovich, der das Werk nicht im Griff oder eine seltsame Auffassung davon hat: Alles ist wahnsinnig kleinteilig, dabei nicht detailliert, sondern ziemlich verwaschen. Raimondi ist (noch) kein Boris, singt eindimensional schön und macht den Irrsinn nicht ansatzweise glaubwürdig. Die Wischnewskaja hat man zu spät besetzt, die Stimme ist immer noch schön, aber sie singt teilweise einfach falsch und ihre Intonation - na ja, einer Luftschutzsirene könnte sie leuchtendes Vorbild sein. Wirklich amüsant ist, was der Chor unter Russisch versteht, aber intendiert dürfte dieser Humor nicht sein. Also, auch wenn die CDs derzeit relativ preisgünstig sind: Hände weg. Es gibt so viel bessere Aufnahmen, daß diese nur jemand aus Vollständigkeitsgründen braucht.
:wink:
Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)

Gurnemanz

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598

Mittwoch, 18. Mai 2011, 17:17

Es wäre schade, wenn die Kommentare zum Rostropowitsch-Boris hier untergehen würden. Deshalb habe ich die entsprechenden Bemerkungen in den Boris-Thread kopiert (ab hier) und hoffe, das ist auch in Eurem Sinne.

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

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Jorge Luis Borges

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599

Dienstag, 24. Mai 2011, 16:45

Die Abravanel-Aufnahme müsste diese hier sein:



Die kenne ich aber nicht. Weitere Infos kann man hier ersehen:
http://www.amazon.com/American-Masters-S…05292567&sr=8-2
Die sechste und Ihre exemplarische Aufnahme ist verdammt noch mal nicht unter Abravanel!

Diese exemplarische Aufnahme wurde gemacht vom Westfälischen S.O. Recklinghausen unter Siegfried Landau
http://en.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Landau
Da ich bislang weder Hanson noch Schuman kenne (nur dem Namen nach), habe ich mir die CD mal bestellt, heute ist sie eingetroffen. Da aus den Beiträgen oben nicht ganz klar wird, wer was macht, hier die Daten:

Howard Hanson:
- Symphony No. 6: Music for Westchester Symphony Orchestra, Ltg.: Siegfried Landau, 1973
- Concerto for Piano and Orchestra: Eugene List, Klavier, MIT Symphony Orchestra, Ltg.: David Epstein, 1993
William Schuman:
- Symphony No. 7: Utah Symphony Orchestra, Ltg.: Maurice Abravanel, 1971

Label: Excelsior

http://www.amazon.de/American-Masters-Ha…_cmu_pg__header

:wink:
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Jorge Luis Borges

600

Donnerstag, 26. Mai 2011, 21:18

Hallo Zusammen,

ich wollte mal kurz anfragen, ob die jemand kennt:



und was davon zu halten ist?

LG
corda vuota

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