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oper337

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41

Dienstag, 4. August 2009, 17:48

Lieber Sune!

Da kann ich mich völlig anschließen, weder die Lortzinger Spieloper, noch die Operette wird heute so gespielt, dass man sich, schon zu Nachtzeiten, stundenlang anstellen musste, genauso ist es mir und meiner Mutter, ebenfalls bei der damaligen Wiener Staatsopern - Fledermaus, etwa 1963, mit Hilde Güden und Eberhard Waechter gegangen, als diese Operettenfassung [auch Regie Leopold Lindtberg ], nicht nur zu Silvester oder Neujahr gebracht wurde,

sondern mitten im normalem Spielplan, zumindest einmal im Monat gespielt wurde, auch wir waren begeistert, zumal es an der Volksoper noch die Oscar Fritz Schuh Inszenierung gab, die ebenfalls blendend war.

Heute wird alles verfremdet, und die Salzburger Fledermaus kann mir gestohlen bleiben, da stimmt ja alles hinten und vorne nicht mehr. :stern: :stern:

Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink:

42

Mittwoch, 5. August 2009, 22:37

Ein paar Zeilen zum Thema werde auch ich als Wiener und - zwar nicht häufiger, aber mehr als gelegentlicher - Operettenbesucher von mir geben.

Ich formuliere die Frage zunächst einmal um. Nicht "sagt uns die Operette heute noch etwas ?" sondern "warum sagt uns die Operette heute nicht mehr viel ?" Und das ist für mich - unabhängig davon, dass die Musik und das Libretto nicht immer von hoher Qualität sind - vor allem deshalb der Fall, weil sie häufig schlecht gebracht wird. Das heißt von wenig geeigneten/ambitionierten SängerInnen und/oder in einer bestenfalls nichtssagenden Regie - auch wenn die Bühnenbilder noch so schön sind.

Ich habe kürzlich in Leipzig eine Aufführung von "Land des Lächelns" gesehen, die chinesischer nicht hätte sein können, die mich aber dennoch nicht begeistert hat. Nicht, weil die Inszenierung alle "Staubis" zu Begeisterungsstürmen hingerissen hätte, sondern weil ein ganz wesentliches Thema - die kulturellen Unterschiede zwischen Österreich-Ungarn und China - nur ansatzweise interpretiert worden ist. Da hat es dann auch wenig genutzt, dass die meisten SängerInnen durchaus niveauvoll agiert haben.

Ich habe in Dresden und in Hamburg Aufführungen der "Fledermaus" gesehen, die wahrlich nichts Wienerisches hatten, aber in sich stimmige Lösungen boten.

Ich erinnere mich an eine "Gräfin Mariza" in der Wiener Volksoper in einer modernen Inszenierung von Vera Nemirova, in der der erste und der zweite Akt eine ausgezeichnete Übertragung der Thematik in die jüngere Vergangenheit bot und der dritte Akt nicht einmal ansatzweise erkennbar war. Die "Lustige Witwe" in der Wiener Staatsoper vor einigen Jahren war regiemäßig wie stimmlich ein Scheitern auf hohem Niveau - und dennoch bin ich nach wie vor der Meinung, dass die "Witwe" grundsätzlich ein gutes Stück ist. Man muss sie nur so auf die Bühne stellen, dass nicht das Schmalz aus den Geigen rinnt - auch die "Witwe" ist ein durchaus gesellschaftskritisches Stück - und da muss man das Werk nicht erst verbiegen (eine Aufführung in Leipzig war für mich szenisch ein Albtraum - mehr Revue als Operette).

Die Wiener Volksoper (VOP) behauptet von sich gerne, das bedeutendste Operettenhaus zu sein. Dazu fehlt allerdings "nur" Operettendiva, eine Nachfolgerin für Mirjana Irosch. Und es fehlt auch ein geeigneter Tenor (obwohl, würde ein Ensemblemitglied der VOP mehr gesangliche Disziplin aufbringen, er wäre ein idealer Operettentenor - gut aussehend und mit zumeist sicherer Höhe).

Auch die Libretti vieler Opern sind vom Literaturnobelpreis weit entfernt. Und dennoch wirft man dieses Manko in der Regel bloß der Operette vor. Ich stelle einmal eine gewagte These auf - und erwarte dafür vehementen Widerspruch: Oper und Operette sind historisch zumeist in anderen Häusern und vor einem anderen Publikum aufgeführt worden. Und weil das Publikum der Hof- und späteren Staatsoper eben ein elitäreres war, galten Werke an anderen Häusern a priori als schwächer. Ich behaupte, hier wurden gesellschaftliche Probleme auf eine andere Ebene transferiert; vielleicht störte die "bessere" Gesellschaft auch, dass eben diese in den Operetten nicht nur glänzte sondern auch menschliche Niederlagen einstecken mussten.

Ich bin überzeugt, würden sich erste Künstler (Dirigenten, SängerInnen, Bühnenbildner und nicht zuletzt Regisseure) mit dem Thema Operette ernsthaft auseinandersetzen und vor allem auch die Werke der goldenen und silbernen Operetenära von unnötigem Herz-Schmerz, Schmalz und Patina befreien und auf Aussagen und Inhalte reduzieren - ohne dabei das Stück zu zertrümmern und zu verunstalten (wie seinerzeit in Salzburg - das war einfach eine schlechte (!) Provokation) - die Operette könnte aus dem Dornröschenschlaf erwachen. Ich erwarte mir so einen Ansatz von Olivier Tambosi bei seiner Regie für die "Fledermaus" in Dortmund im Oktober.

abendliche Grüße aus Wien

Michael

oper337

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43

Donnerstag, 6. August 2009, 00:54

Lieber Michael!

Das stimmt alles, so wie Du meinst, dass die"Fledermaus" nicht unbedingt in Wien, bzw. bei Wien spielen muss,es heißt im Libretto "In einem Badeaort in der Nähe einer großen Stadt", damit muss keinefalls Wien gemeint sein.

Bei Mirjana Irosch hast Du Recht,sie ist nach langen Jahren als Diva, ins komische Fach gegangen, [ ebenso Sigrid Martikke ], nur Nachfolgerinnen sehe ich keine.

Für viele Absolventen der Konservatorien, ist Operette es nicht wert, erwähnt zu werden. Natürlich haben wenige Operetten, auch für heute noch, ein gutes Libretto, was mir so einfällt, um diese Stunde so sind es nur:

Bei den Wienern:

1. Die Fledermaus.

2. Die Lustige Witwe.

3. Der Bettelstudent.

4. [eventuell] Wiener Blut und

5. Der Zigeunerbaron.

6. Der Vogelhändler und

7. [eventuell] Boccaccio.

Bei den französischen Operetten, im Original, eigentlich der gesamte Offenbach und seine Vorgänger, und bei der englischen Operette, ebenfalls in Englisch:

Der Mikado.

Jetzt bleib ich stehen, denn alles andere gehört gründlich, aber liebevoll, vom Schmalz befreit, es genügt nicht "Die Nacht in Venedig" in einem Bordell spielen zu lassen,wie es an der Volksoper geschieht, nur weil am Gürtel das Rotlicht-Millieu ist, das ist gegen die Grundkonzeption. Gegen die Operette zu inszenieren wird immer scheitern.

Früher hatte die Volksoper ein Grundkonzept, Operette zwar vom Staub der Jahre zu befreien, die Patina aber - etwas - zu lassen, und das Konzept ging auf. "Pariser Leben" und "Gasparone" in den mittleren 1980er Jahren waren solche Beispiele, und "Die Herzogin von Chikago" später war auch ein solches Beispiel.

Die moderne "Fledermaus", die durch die ältere Fassung, unter der bewährten Regie von Heinz Zednik, zum Glück ersetzt wurde, war so ein abschreckendes Besipiel.

Liebe Grüße sendet Dir, zur späten Stunde, Peter aus Wien. :wink: :wink:

44

Donnerstag, 6. August 2009, 05:35

ich zähle ja eher zu den "operettenverweigerern".

meist kann ich damit nichts anfangen.

bin mir aber auch nicht sicher,warum dem so ist.



ich liebe es ja eher,wenn die operetten "gegen den strich gebürstet werden".



es gibt eine ausnahme und das ist "die fledermaus".

die sehe ich immer wieder gerne.(ob in "klassischer oder moderner inszenierung)

die meiner meinung nach beste,ist jene,aus dem theater an der wien.(baltsa,dussmann..)

aber ich liebe auch die salzburger fledermaus.(sehr sogar).

sie hatte für mich sowas erfrischendes und gerade,weil es die "konservativen" im publikum so schockte und mich begeistert hat,finde ich sie sehr wichtig.

ich fand alles sehr gelungen und was ich wichtig fand,dem regisseur auch nicht der mut verlassen.er hat den faden,den er gesponnen hat,nie verlassen.

oft verlieren regiesseure eben diesen.

es verlässt sie der mut und sie verlassen den weg,den sie eingeschlagen habe.

wenn das so ist,(was ja auch oft bei opern passiert),gefällt mir dann das ergebnis (meist)nicht mehr.

(ich erfreue mich dann halt mehr,an den hoffentlich tollen leistungen der sänger und vergesse nach möglichkeit die inszenierung*g*)



viell. versuche ich es diese saison wieder mal in dortmund und viell. in essen.eventuell in der VOP.(nur da hat das haus,für mich,seit der neuen direktion,sehr viel an niveau verloren).



danke gestreifter peter für diesen thread,viell. kannst du mich ja ein bissl neugierig machen auf operette.



lg.yago



noch ein paar zeilen.

an eine operettenaufführung erinnere ich mich immer wieder gerne.

es ist zwar schon 30 jahre her,damals hat mich meine "schwiegermutter" in ihrer heimatstadt budapest mit in die "gräfin marizza" genommen.

es war ein tolles erlebnis.

in budapest habe ich auch "elisabeth" gesehen,ist zwar ein musical,aber die verwandtschaft ist ja da.

was mich immer wieder fasziniert,ist,dass es in pudapest eine menge hochtalentierter darsteller gibt.

nach meinem empfinden nach,mehr als hier im deutschsprachigen raum.

auch holland hat da mehr richtig hervorragende darsteller(hier bin ich aber eher in sachen musicals unterwegs).



ich hoffe ich habe nicht zu sehr das eigentl. thema (stellenweise) verlassen.

lg in mein schönes wien.

yago :wink:

oper337

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45

Donnerstag, 6. August 2009, 06:40

Lieber Yago!

Es ist ja gut, dass auch Operette, wie in Salzburg, "gegen den Strich" inszeniert gebracht werden kann, da siehst Du, dass die Operette Manches aushält.

Dass ich kein Liebhaber solcher "Bravourstückerln" bin ist etwas anderes, wobei Ungarn wohl zeigen kann, dass man Operette gut, für alle Generationen, machen kann.

An der Volksoper wird auf alle Fälle Operette falsch inszeniert, vor leeren Häusern was zu bringen hat, das hat wohl Herr Meyer zusammengebracht, er will halt mehr Oper spielen, und da greift er oft daneben. "Sein" Fra Diavolo" ist wohl sehr daneben gegangen, da diese Oper zu den, von mir gleichfalls geliebten, Spielopern gehört, schätze ich solche Inszenierungen nicht, da ich ein bekennender Staubi bin.

Man kann modern sein, aber nicht auf muss! Übrigens Agnes Baltsa und Sylvia Dussman, die ich noch aus der Kammeroper kannte, waren bestimmt sehr gut, nur Kostüme zu bringen, die kaum etwas ausagen sondern nur Klamauk sind das erinnert mich an meinen ironischen "Fledermaus- Thread" im "Gestreiften Thread".

Recht liebe Grüße sendet Dir Peter aus dem morgendlichen Wien. :wink: :wink:

oper337

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46

Donnerstag, 6. August 2009, 07:03

Lieber Yago! - Und natürlich alle Operettenfreunde!

Im ZDF Theaterkanal gibt es eine Sendung über die Entstehung der Operette in Paris - Wien - Berlin. :sparkle: :sparkle: :sparkle:

Die Termine habe ich dort bekannt gegeben, und die 55 Minuten, es wird im August der 1. Teil gesandt, finde ich äußerst gelungen. :klatsch: :klatsch: Es ist eine französische Produktion, die Seinerzeit arte herausbrachte.

Habe diese aufgenommen und schon auf VHS kopiert. :yes: :yes:

Liebe Grüße Dir und Euch sendet Euch Peter aus Wien. :wink:

47

Donnerstag, 6. August 2009, 07:50

hallo peter,

gutes musiktheater (ob nun oper,operette oder musical) hält in der tat alles mögliche aus,so lange ich gute sänger/darsteller auf der bühne habe.



hier in NRW ist das leider meist so eine sache und oft fällt es mir schwer,gerade da abstriche zu machen.

leider sind wir hier nicht so verwöhnt,wie in wien.



von 9.-14. nov: bin ich wieder in wien und hoffe auf ein paar theaterbesuche.

LG YAGO

oper337

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48

Dienstag, 29. September 2009, 04:42

Meine Lieben!

Operette ist der Ausdruck des Charmes einer Nation und Gesellschaft. :yes: :yes:

Ich höre so nebenbei beim Schlafen - Offenbach - nicht weil er zum Einschläfern ist, im Gegenteil, sondern weil er so erfrischend ist, wie eine kühle Sommerbrise. :juhu:



Liebe morgendliche Grüße sendet Euch Euer Peter. :wink: :wink:

oper337

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49

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 01:52

MeineLieben!

Noch ein Offenbach - d. h. Es sind eigentlich Drei, als Operetten -Freund, bitte nicht vergessen!



Darunter der, Seinerzeit, mit Willy Millowitsch und Hildegard Heichele im TV gebrachte "Salon Pitzelberger" ["Herr Pitzelberger gibt sich die Ehre"] - einfach grandios!!!! :juhu: :juhu:

Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter aus Wien. :wink: :wink: :wink:

Mozartinaa

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50

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 13:33

Im ZDF Theaterkanal gibt es eine Sendung über die Entstehung der Operette in Paris - Wien - Berlin.

Die Termine habe ich dort bekannt gegeben, und die 55 Minuten, es wird im August der 1. Teil gesandt, finde ich äußerst gelungen. Es ist eine französische Produktion, die Seinerzeit arte herausbrachte.


Lieber Peter,

Ich habe mir damals deine oben empfohlene Sendung auf ZDF angesehn und sie war wirklich sehr aufschlussreich und mit vielen guten Operettenauszügen interesssant gestaltet.Vorallem die Erläuterungen der französischen Musikwissenschaftler gefielen mir sehr gut,sie waren viel aussagekräftiger als die der österreichischen ( für mich zmindest).

Gibt es eigentlich noch einen 2.Teil,denn der erste endete ja mit der Berliner Operette "Frau Luna".

Und dazu habe ich gleich eine Bitte an dich.

Da ich in absehbarer Zeit wieder einmal nach einigen Jahrzehnten eine Operette ansehn werde,nämlich "Frau Luna" in Salzburg,würde es mich freuen,wenn du mit deinem Wienercharme und deiner Liebe zu den Operetten dazu ein paar einführende Worte mit CD-Empfehlung schreiben würdest.

Danke und liebe steirische Grüße nach Wien

Mozartinaa
" Das Österreichisch klingt wie ein einzig großer Topfenknödel "......Zitat aus der Krimiserie "Bella Block"

oper337

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51

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 17:57

Liebe Mozartina! :fee: :fee: :fee:

Der 2. Teil ist im ZDF Theaterkanal auch im Oktober nicht dran, unverständlich, warten ma halt auf November.

Dann wegen "Frau Luna", willst Du die Beschreibung in diesem Thread haben - oder im anderen? :?: :?:

Also ernst oder als Parodie? Aber ich kann Beides machen. :angel: :angel: :klatsch: :klatsch:

Liebe Grüße sendet Dir, mit Handküssen, Peter aus Wien. :wink: :wink:

Mozartinaa

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52

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 18:43

Lieber Peter,


Dann wegen "Frau Luna", willst Du die Beschreibung in diesem Thread haben - oder im anderen?


Meinst du mit "anderem Thread" einen neuen mit dem Titel "Frau Luna"? Ich bin ohnhin ein bisserl verwirrt,was nun in diesen Thread gehört und wann man einen neuen öffnen sollte.

Also,wenn wir mehr über diese "Frau Luna" korrespondieren,dann vielleicht den anderen Thread,was immer du jetzt damit meinst.


Also ernst oder als Parodie? Aber ich kann Beides machen.


Ich mag beides von dir. Aber wenn ich es mir schon aussuchen darf,dann den Inhalt als Parodie,so wie du es mit den Opern machst und das "Geschichtliche rumherum" in ernster Version.

Ich freue mich schon sehr darauf und danke

Mozartinaa
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53

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 20:22

Liebe Mozartinaa! :fee: :fee:

Dann bitte im anderen Thread! Ichwerde versuchen so seriös, wie nur möglich bleiben. :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Kann ich es morgen machen, denn ich bin heute seit 4,30 Uhr auf, da ich, ab 5,45 Uhr, Hundesitten war. :sleeping: :sleeping:

Liebe Grüße sendet Dir, mit Handküssen, Peter der Gestreifte. :wink: :wink:

Mozartinaa

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54

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 20:41

Dann bitte im anderen Thread! Ichwerde versuchen so seriös, wie nur möglich bleiben.

Kann ich es morgen machen, denn ich bin heute seit 4,30 Uhr auf, da ich, ab 5,45 Uhr, Hundesitten war.




Lieber Peter,

bitte mach dir keinen Stress wegen einer "Frau Mozartinaa" oder einer "Frau Luna",sondern nimm dir alle Zeit ,die du brauchst,um wieder ordentlich ausgeschlafen zu sein.

Schlaf gut

Mozartinaa



P.s.Ich hätte eine Bitte. Könnte man bitte die Beiträge vom "Das Dreimäderlhaus" auch in einen eigenen Operettenthread verschieben.

Danke für die Mühe.

Liebe Mozartinaa, ich habe einen neuen Thread für "Das Dreimäderlhaus" eingerichtet. Liebe Grüße, Petra
" Das Österreichisch klingt wie ein einzig großer Topfenknödel "......Zitat aus der Krimiserie "Bella Block"

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55

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 21:50

Liebe Mozartinaa! :fee: :fee: :fee:

Frau Luna ist schon im"Gestreiften Thread" drin und ich wünsche eine gute Nacht, "Der Mond ist aufgegangen, die hellen Sternlein prangen" u.sw.....

Liebe Grüße und Handküsse sendet Dir Peter. :wink: :wink:

oper337

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56

Samstag, 3. Oktober 2009, 15:51

Reynaldo Hahn, der Komponist, der auch Operetten schrieb!

Meine Lieben!

Einer der wohl vielseitigsten französischen Komponisten für Chansons, Klaviermusik aber auch Operette ist wohl Reynaldo Hahn, 1873 in Caracas geboren.

Der Vater war Deutscher und die Mutter war Venezuleanerin, also eine gute Mischung.

Seine Operette "Ciboulette" wurde am 7.4.1923 in Paris aufgeführt und erfreut sich [aber es wie die "Siberne Operette" in einer ganz anderen Art], eher eine Fortsetzung von Offenbach in der Melodienführung, in Frankreich noch großer Beliebtheit.



Die Musik ist auf alle Fälle bezaubernd. :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Vielleicht weiß da unser liebe Fairy mehr davon, die Zauberfee, oder der liebe Rideamus mehr davon. :?: :?: :?:

Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter. :wink: :wink: :wink:

57

Samstag, 3. Oktober 2009, 17:36

Ciboulette / Schnittlauch

Lieber Peter,

dieser Empfehung schließe ich mich sehr gerne an, zumal diese erste Operette Reynaldo Hahns als einzige bis heute am Markt verfügbar ist. Mit gutem Grund. Wer allerdings schmissige Nummern à la Offenbach erwartet, dürfte eher etwas enttäuscht werden, auch wenn es ein paar davon gibt. Hahn war ein Melodiker und hochsensibler Stilist, aber die reißerischen Bedürfnisse der Operette waren sein Ding eher nicht.

So ist an einigen Stellen zwar durchaus die Wurzel Offenbach zu erkennen (in dessen MESDAMES DE LA HALLE gibt es sogar eine Blumenverkäuferin namens Ciboulette), zumal Hahn ihn zweimal auffällig zitiert, das Werk liegt aber weit näher an Lecoqs LA FILLE DE MADAME ANGOT oder noch erkennbarer bei den Operetten von Hahns Lehrer und Vorbild André Messager (z. B. VÉRONIQUE). Volker Klotz hat das Werk in seinem Operettenbuch deshalb sehr zu Recht als Abschluss einer großen Epoche bezeichnet, denn CIBOULETTE ist so etwas wie die Summe und der abschließende Höhepunkt der zweiten Generation der französischen Operette, die es mehr auf den Zauber des Charmes als die umwerfende Groteske der Gesellschaftssatire anlegte. Allerdings kann Hahn auch da punkten, wenn es gefordert ist, vor allem in den herrlich karikierenden Szenen um die acht dörflichen Bewerber um Coboulettes Hand.

Erzählt wird die Geschichte des Dorfmädchens Ciboulette, das nach Paris kommt und dort auf den all zu gutmütigen Antonin, einen adeligen Flaneur trifft, der sich von seiner Maitresse, einer Sängerin, an der Nase herum führen und Hörner aufsetzen lässt. Da sie selbst keine Lust hat, einen der acht Dorftrottel zu heiraten, die sich um ihre Hand bewerben, glaubt sie nur zu gerne einer Weissagung, dass sie den Richtigen finden werde, der aus dem Kohl auftauchen würde (was Antonin tut, weil er in ihrem Gewmüsewagen eingeschlafen ist), und dessen Geliebte plötzlich weiß würde (was der Sängerin zustößt, als sie von Mehl überschüttet wird). Dies aber nur unter der Bedingung, dass sie zum richtigen Zeitpunkt ihre Rivalin aussticht, was sie schließlich in der Maske einer andalusischen Sängerin tut. So merkt schließlich sogar Antonin, der eigentlich noch seiner Liebe zu der hochnäsigen Sängerin nachtrauert und für Ciboulette nur brüderliche Gefühle empfinden will, dass in Wahrheit sie die richtige Frau für sein Leben ist.

Wie Peter schon schrieb, steckt das Stück voller liebenswerter Einfälle, die, wie meist bei Hahns Operetten, manchen aber erst beim wiederholten Hören so richtig lieb werden dürften. Es lohnt sich also, da nicht nur einmal hinein zu hören, sondern die cd-Box zu erwerben, solange sie noch so günstig zu haben ist, was leider für ihr baldiges Verschwinden spricht. Musikalisch und auch in den (sparsamen) Dialogen ist sie nämlich vorbildlich gelungen, obwohl ich gestehen muss, dass mir das beständige Zwitschern Mady Mesplés auf die Dauer etwas auf den Keks geht. Da lobe ich mir doch eher die Lieblingssängerin Hahns, Géorie Boué, mit der es mal einen, leider schon lange vergriffenen, Querschnitt unter der Leitung von Marcel Cariven gab, ganz zu schweigen von Susan Grahams Interpretation von Ciboulettes "C'est Paris, c'est sa banlieue" auf ihrer vorzüglichen Zusammenstellung französischer Operettenarien, die ich jedem, der sich für dieses Repertoire interessiert, nicht genug empfehlen kann, zumal sie auch einige der schönsten Arien Reynaldo Hahns enthält:


Zu Reynaldo Hahn im Allgemeinen hat Fairy Queen sehr liebevoll und ausführlich in Tamino berichtet, weshalb ich ausnahmsweise mal dorthin verlinke, bis sie dazu kommt, ihr Vorhaben, diesen Thread hierher zu importieren und zu aktualisieren, in die Tat umzusetzen: http://www.tamino-klassikforum.at/thread…t=Reynaldo+Hahn

:wink: Rideamus
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58

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 17:52

Lieber Rideamus!

Ich komme erst heute dazu Danke zu sagen, für Deine so ausführliche Beschreibung von

Ciboulette. :juhu: :juhu:

Diese Operette ist wirklich hörenswert und zur Zeit preisgünstig. :yes: :yes: :yes:

Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:

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59

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20:39

Meine lieben Operettenfreunde!

Heute habe ich etwas ganz Besonderes bekommen, zwar per Post, aber es ist bezaubernd!



Zwar mit Ronald Schneider als Klavierbegleiter, und nicht mit Orchester, aber die CD hat's in sich.

Barbara Bonney singt ihr Deutsch, kaum merkt man, dass es nicht ihre Muttersprache ist, mit viel Charme.

Ich kann diese CD in eine Reihe mit einer Schwarzkopf oder Güden stellen, wenn ein Sopran, hier eher ein Mezzo, Operettenarien singt.

Das Schwipslied von Johann Strauss, Sohn - "Mir ist auf einmal so eigen zumute" ist bezaubernd gesungen. :juhu: :juhu:

Liebe Grüße sendet Euch Euer, fleißig lernender, Peter aus Wien. :wink: :wink:

Mozartinaa

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60

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 21:43

Liebe Mozartinaa!

Frau Luna ist schon im"Gestreiften Thread" drin und ich wünsche eine gute Nacht, "Der Mond ist aufgegangen, die hellen Sternlein prangen" u.sw.....


Lieber Peter,

jetzt muss ich doch tatsächlich nachfragen,was du mit "Gestreiften Thread" meinst ?

Liebe Grüße

Mozartinaa
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oper337

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61

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 21:55

Liebe Mozartinaa! :fee: :fee: :fee:

Den Ausdruck hat unsere liebe Fairy geprägt,

eigentlich "Wiener "Streifen [Lichter] der etwas andere Opern - Thread" ich sage halt "Gestreiften Thread" dazu.

Liebe Grüße und Handküsse sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:

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Samstag, 21. November 2009, 16:19

Meine Lieben!

Mit Hilde Güden gibt es , außer der schon vorgestellten Operettenarien - CD



noch eine, da ist der "Frühlingsstimmenwalzer" und "Dorfschwalben aus Österreich" dabei,



ansonsten aber dasselbe Programm wie beim 1. Mal gezeigte, aber man kann nie genug Hilde Güden haben,

wo im anderen Forum Jemand schrieb, Hilde Güden hätte ein kalte Stimme gehabt! :stern: :stern:

Da muss ich energisch protestieren :!: :!: :!: , nur ging es um die Susanne bei Kleiber, kaum zu glauben!

Liebe Grüße Euer Peter aus dem November - Wien. :wink: :wink: :wink:

63

Freitag, 2. April 2010, 21:00

Meinelieben Operettenfreunde!

Eine der ganz besonderen Operetten, die mir sehr gefallen ist Millöckers "Gasparone"



Anni Schlemm singt eine reizende Carlotta, nur geht mir Herta Talmars "Ich bin eine Spanierin" manchmal auf die Nerven.





Liebe Grüße sendet Euch Peter aus Wien. :wink: :wink:


Peter, ich muss nur herzlich zustimmen, dass mir der "Ich bin eine Spanierin" Ausruf jedesmal so auf den Keks geht...hahaha...gibt es noch andere Aufnahmen von Gasparone? Ich wuenschte, man haette mehr Auswahl, obwohl auch ich die Marszalek Aufnahme nicht schlecht finde.
Carola - indysetter@gmail.com

oper337

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64

Samstag, 3. April 2010, 16:00

Liebe Carola!

Ich habe eine DVD aus der Wiener Volksoper 1983, mit Marjon Lambrinks als Carlotta, der wunderbar singenden Helga Papouschek als Sora, Adolf Dallapozza als Benozzo, Kurt Schreibmayer als der Fremde, Karl Dönch als Nasoni, Ossi Kolmann als Sendulfo.

Nur hat die Aufnahme einen kleinen Fehler, der sie aufgenommen hat, hat bei "Stockdunkel war die Nacht" etwas gestückelt, aber es stört nicht zu sehr.

Liebe Grüße sendet Dir mit Handkuss Peter aus Wien. :wink: :wink: :wink:

65

Samstag, 3. April 2010, 16:15

Ich habe gerade mal geguckt und ich habe die Aufnahme von der Du sprichst bei Operashare vor einiger Zeit runtergeladen, aber noch nicht angeguckt. Mit deiner Empfehlung werde ich das endlich dann mal tun. Vielen Dank fuer den Tip!! :wink:
Carola - indysetter@gmail.com

66

Montag, 12. April 2010, 20:39

Ich habe eine DVD aus der Wiener Volksoper 1983, mit Marjon Lambrinks als Carlotta, der wunderbar singenden Helga Papouschek als Sora, Adolf Dallapozza als Benozzo, Kurt Schreibmayer als der Fremde, Karl Dönch als Nasoni, Ossi Kolmann als Sendulfo.



Ich habe mir uebrigens dieses Wochenende die "Gasparone" Aufnahme angesehen. Sie hat mir sehr gefallen und Helga Papouschek und Adolf Dallapossa geben ein reizendes Buffopaar ab. Ist diese Version der Volksoper denn nun die Originalversion des Stueckes, oder eine von Milloeckers schon selber bearbeitete Version? Weiss das jemand? :P
Carola - indysetter@gmail.com

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Montag, 12. April 2010, 21:46

Liebe Carola!

Die Aufführung der Wiener Volksoper hält sich sehr an das Libretto von Zell und Genée, es ist auch die Zeit richtig gewählt - Sizilien [oder Syrakus] etwa um 1820, nur die "Dunkelroten Rosen" waren ja für eine andere Operette geschrieben, fällt mir nur jetzt nicht ein für welche, liegt mir auf der Zunge, aber ich glaube es ist der "Vizeadmiral".

Liebe Grüße und Handküsse sendet Dir Peter aus dem verregneten Wien. :wink: :wink:

68

Montag, 12. April 2010, 21:54

Liebe Carola!

Die Aufführung der Wiener Volksoper hält sich sehr an das Libretto von Zell und Genée, es ist auch die Zeit richtig gewählt - Sizilien [oder Syrakus] etwa um 1820, nur die "Dunkelroten Rosen" waren ja für eine andere Operette geschrieben, fällt mir nur jetzt nicht ein für welche, liegt mir auf der Zunge, aber ich glaube es ist der "Vizeadmiral".


Es ist der "Vizeadmiral" :faint:

Liebe Grüße Peter
.
Was ist die Neunte Symphonie neben einem Gassenhauer, den ein Leierkasten und eine Erinnerung spielen!

(Karl Kraus)

oper337

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69

Dienstag, 13. April 2010, 06:14

Lieber Peter!

Danke doch "Der Vizeadmiral"! Das sehe ich wieder ich bin gar nicht so bl....d, wie ich immer glaube. ;( ;( ;( 8o 8o 8o

Liebe Grüße und einen schönen Morgen wünscht Dir Peter aus Wien, wo es regnet. :wink: :wink:

Oda Krohg

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70

Donnerstag, 27. Mai 2010, 16:03

Hallo Ihr Lieben,

ich habe diesen Thread mit großem Interesse gelesen.
Ich höre schon länger klassische Musik, allerdings war ich immer nur Konsument und habe mir nicht wirklich viele Gedanken über Zusammenhänge gemacht. Ich empfinde das zwar als sehr schade, sehe die Zeit aber nicht als verloren an, da mich das pure Genuss-hören an den Punkt gebracht hat, mehr wissen zu wollen. (Auch wenn es Jahre gedauert hat).

Kann mir vielleicht noch einmal kurz auf den Punkt gebracht erklären, warum die talentiertesten Sänger an die Oper möchten? Ich erinnere mich, dass früher (vor über einem Jahrzehnt) die Operetten immer sehr gut besucht waren (Also beliebt,...) . Das müsste doch für den ein oder anderen Sänger ein Anreiz gewesen sein sich hin zur Operette zu orientieren?! Nach dem Lesen des Threads scheint mir jedoch, dass es wenige Liebhaber unter Klassikfreunden gibt, und dass auch diese Kritik an der Entwicklung der Operette üben. (Zitat: (...) 2.- und 3.-Material das die Operetten singt (...). War das eine schleichende Entwicklung oder gab es einen Bruch?

Eigentlich ist dass doch eine sehr traurige Entwicklung: Gerade in einer Zeit, in der das Visuelle immer wichtiger wird, könnten die Operette und das Musical mit Ihren Bühnenbildern etc. doch Anreiz für viele jüngere Menschen bieten sich mit Klassik auseinander zu setzen?!

Es klingt vielleicht ein wenig banal, aber bei mir war es genau so: Wir waren auf Kursfahrt in der zehnten Klasse in Berlin und haben "Das Land des Lächelns" besucht. Ich war total begeistert, auch wenn die Sänger vielleicht keine Opern-Klasse besessen haben. In den folgenden Jahren ging ich so oft als möglich in Operetten und Musicals. Irgendwann begann ich mir tatsächlich über die Sängerstimmen Gedanken zu machen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, dass die Oper nichts für mich sei. Aber auf Kursfahrt in der 13.-en Klasse besuchte ich, mehr oder weniger widerwillig, in Prag die Oper Nabucco und war dann aber hin und weg. Der nächste Schritt war getan...

Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Ausführungen sind emotionaler Natur und ich würde mich gerne mehr mit dem Thema Operette auseinander setzen. Quasi meinen Emotionen eine fundierte Basis geben. ;+) Hat jemand einen Tip, wie ich dass am besten anstellen kann? Irgendwie finde ich den "Anfangsfaden" nicht so Recht. Wie, zum Beispiel,kann ich denn eine Stimme objektiv beurteilen, außer gefällt mir, gefällt mir nicht? Könnt Ihr mir vielleicht Literatur empfehlen?

Liebe Grüße

Oda
"Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel"
Lukas Podolski

71

Donnerstag, 27. Mai 2010, 17:00

Liebe Oda,

Herzlich willkommen hier! Operette ist meiner Meinung nach meist schwerer als Oper. man benötigt nicht nur die stimmlich-musikalische Qualifikation (und für die Operette genügt nicht die Opernstimme allein), sondern muß auch schauspielerisch viel drauf haben, gut tanzen können usw. Wenn Du in der Oper eine Traumstimme hast, verzeiht man Dir wahrscheinlich, wenn Du meist nur an der Rampe stehst und Vokalstrahlen aussendest. ;+) Auch kannst Du unter Umständen Opernkarriere machen, selbst wenn Du nicht die passende Figur besitzt (siehe Caballé oder Pavarotti etc.), in der Operette sind da nur Buffo-Rollen oder dergleichen möglich. Auch verdient man bei entsprechender Position an den großen Opernhäusern wahrscheinlich wesentlich mehr. Das wirkt sich leider oft auch auf die Qualität der Operettendarbietungen aus, aber glücklicherweise nicht generell.
Direktoren rechnen bei der Spielplangestaltung immer mit einem Auge auf das Verhältnis Aufwand/Einnahmen. Mit Billigware lockt man die Leute sicher nicht zur Operette, und lange Proben sind auch kostspielig. Immerhin gibt es Bühnen und Zentren, die sich speziell der Operettenpflege widmen wie z.B. das Theater von Baden bei Wien. Gegen Mörbisch kann man natürlich allerhand sagen, aber dort wird Operette seit je her groß geschrieben und das mit rauschendem Erfolg (der Hang zu oberflächlichem Klamauk war dort auch nicht immer so, daß man murrte). Sicher hat die Operette schon bessere Zeiten erlebt, die Schwierigkeiten entwickelten sich wohl allmählich, auch weil Stimmen heute meist nicht mehr behutsam aufgebaut und geschult, sondern vielfach zu schnell verbraten werden.
Daß es bei "Capriccio" doch viele Operettenfreunde gibt, wirst Du mit der Zeit schon merken. Daß im Moment auf diesem Sektor nicht allzu viel Aktivität herrscht, hat im Grund nichts zu besagen. Das kann sich schlagartig ändern, wenn irgendein interessantes Problem aufgeworfen wird.

Was Stimmbeurteilung angeht, gibt es objektivierbare Beurteilungsfaktoren (singt der X. richtig oder daneben, singt er bloß schön oder vermittelt er echte Emotion, artikúliert er deutlich oder wäre es dasselbe, wenn er nur auf lalala Töne produzierte) und subjektive. Mir etwa ist Timbre sehr wichtig, anderen weniger und Timbre ist auch Geschmackssache. Was den einen als phantastisch-subtile Gefühlsäußerung anspricht, läßt den anderen kalt oder scheint ihm kitschig. Zu diesem Problem findest Du in verschiedenen Threads immer wieder Bemerkungen. Du mußt Dich nur einmal bei den Opern und Operetten ein bißchen durchlesen.

Liebe Grüße

Waldi
______________________

Homo sum, ergo inscius.

72

Donnerstag, 27. Mai 2010, 17:17


Kann mir vielleicht noch einmal kurz auf den Punkt gebracht erklären, warum die talentiertesten Sänger an die Oper möchten? Ich erinnere mich, dass früher (vor über einem Jahrzehnt) die Operetten immer sehr gut besucht waren (Also beliebt,...) . Das müsste doch für den ein oder anderen Sänger ein Anreiz gewesen sein sich hin zur Operette zu orientieren?! Nach dem Lesen des Threads scheint mir jedoch, dass es wenige Liebhaber unter Klassikfreunden gibt, und dass auch diese Kritik an der Entwicklung der Operette üben. (Zitat: (...) 2.- und 3.-Material das die Operetten singt (...). War das eine schleichende Entwicklung oder gab es einen Bruch?

Eigentlich ist dass doch eine sehr traurige Entwicklung: Gerade in einer Zeit, in der das Visuelle immer wichtiger wird, könnten die Operette und das Musical mit Ihren Bühnenbildern etc. doch Anreiz für viele jüngere Menschen bieten sich mit Klassik auseinander zu setzen?!

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Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Ausführungen sind emotionaler Natur und ich würde mich gerne mehr mit dem Thema Operette auseinander setzen. Quasi meinen Emotionen eine fundierte Basis geben. ;+) Hat jemand einen Tip, wie ich dass am besten anstellen kann? Irgendwie finde ich den "Anfangsfaden" nicht so Recht. Wie, zum Beispiel,kann ich denn eine Stimme objektiv beurteilen, außer gefällt mir, gefällt mir nicht? Könnt Ihr mir vielleicht Literatur empfehlen?

Liebe Grüße

Oda
Liebe Oda,

da gibt es wohl weder eine einfache Auskunft noch einen kurzen Punkt, der alles erklärt, höchstens mein subjektives Gefühl: der Bruch mit der Operette war à la longue sicher ein schleichender Prozess, der allerdings einen gewaltigen Schub erhielt, als die Nazis die jüdischen Künstler vertrieben und auch vor den besten und beliebtesten kaum Halt machten. Wer blieb, war nicht unbedingt erste Sahne und hat sich zuweilen sogar an Melodien der Exilanten bereichert, jedoch ohne deren Können und Erfahrung in der Verarbeitung. Ähnlich ging es den ausführenden Kümstlern, die mangels internationaler Auftritts- und Vergleichsmöglichkeiten zunehmend im eigenen Milieu eindampften, weil auch das Publikum keinen Vergleich mehr und bald auch ganz andere Sorgen hatte. Nach dem Krieg wurde die Gattung dann mit diesen zweitrangigen Unterhaltungsbedürfnissen identifiziert und der zweiten oder dritten Garde der Opernhäuser überlassen, was natürlich dem Ruf derer, die darin aktiv blieben, nicht unbedingt nützte. Man sehe nur, wie sehr die Reputaion einer Anneliese Rothenberger oder eines Rudolf Schock beim anspruchsvollen Klassikpublikum gelitten hat, als diese sich auf die Operette konzentrierten und sich nicht zu schade waren, dem Affen Publikum seinen anspruchslosen oder gar sentimentalen Zucker zu geben.

Damals kam es dann endgültig dazu, was sich lange vorher angebahnt hatte, dass nämlich die Oper die hohe Kunst für sich in Anspruch nahm, der ihr auch nicht ernsthaft bestritten wurde, während die Operette, bis sie vom Musical abgelöst wurde (ich spreche hier vom europäischen Geschehen), als deren legitime, aber kleinere Schwester galt, die sich um die Unterhaltung kümmerte, die in der Oper zugunsten der provokanten Tragödie und nachdenklichen Thesendramen zunehmend ausstarb. Entsprechend entwickelten sich auch die Stimmfächer ud letztlich auch der Anspruch des Publikums, das zum Beispiel ausgediente Operettentenöre erduldete, die schon lange niemand mehr auf der Opernbühne sehen wollte, wie leider auch einen Giuseppe di Stefano, den ich noch als Star einer Operettentournee (war es "Die Lustige Witwe"?) angekündigt erinnere.

Die Verschlagerung der populärsten Operetten in den 50er und 60er Jahren von der einen Seite und der Siegeszug des Musicals von der anderen gaben der Operette dann den Rest. Allerdings sehe ich mit Interesse, dass es immer wieder ernsthafte Versuche gibt, die Gattung wieder zu beleben, indem man sie so ernst nimmt, wie es viele Werke verdienen. Noch ist die Hoffnung also nicht ganz verloren, nur die Übung in diesem Genre ist gründlich futsch. Leider merkt man das auch in den besseren Reanimierungsversuchen.

Was nun ein Herangehen an die Gattung angeht, so wirst Du von den verschiedensten Operettenfreunden ganz unterschiedliche Ratschläge bekommen. Mein Tipp wäre, konsequent die Historie der Abtrennung der Operette von der Oper nachzuverfolgen, also mit den ersten großen und bleibenden Werken von Adam, Offenbach, Millöcker, Johann Strauß und Oscar Straus bis hin zu Künneke anzufangen und zu testen, welche Aspekte (und Nationalitäten) Dir besonders liegen. Sind es die einschmeichelnden Melodien, und bist Du gegen Kitschanfälle und schalen "Humor" im Allgemeinen resistent, so kannst Du bei Léhar und Kalmann weiter machen. Andernfalls, wenn Dir zum Beispiel vor allem an gewitzter Gesellschaftskritik liegt, würde ich spätestens Ende der 30er Jahre auf die französische Operette oder das amerikanische Musical umsatteln - wobei man nicht übersehen sollte, dass viele der besten "Musicals" wie KISS ME KATE, MY FAIR LADY oder DER MANN VON LA MANCHA, ganz zu schweigen von Bernsteins CANDIDE und Sondheims A LITTLE NIGHT MUSIC eigentlich großartige und durchaus auch musikalisch anspruchsvolle Operetten sind.

Soviel zum Einstieg. Um mehr sagen zu können, müsste ich mehr von Deinen Opernvorlieben oder schon vorhandenen Operettenkenntnissen wissen. Viele der besonders empfehlenswerten Werke wurden in diesem Thread aber auch schon genannt. Weitere werden sicher von vielen Seiten folgen, wenn es gewünscht wird.

:wink: Rideamus
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oper337

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73

Donnerstag, 27. Mai 2010, 18:18

Meine Lieben!

Operette - es liegt nicht daran, ob viele Sänger die im Konservatorien Gesang studieren sich auf Operette einzulassen, es sind, laut einer der bekanntesten Professorinnen am Mozarteum / Salzburg - Kms. Wilma Lipp, in einem mir vor Jahren geführeten Gespräch sagte, die angehenden SängerInnen haben derart viele andere Fächer zu belegen, bis sie sich entscheiden können, für Lied / Oper [oder Operette], wobei die Operette immer ein Stiefkind ist.

Natürlich ist eine Tosca effektvoller zu singen [wenn es nicht gerade eine Frau Papian macht], aber eine Martina Serafin, die ja Operette gesungen hatte, zeigte wie man heute, d.h. eigentlich auch schon gestern, Operette zu singen hatte, es war hier nicht ihr Vater in Mörbisch schuld daran, dass sie Operette sang, sie hatte immer schon eine Opernstimme, und eben die Opernstimme braucht auch die Operette.

Martina Serafin ging nach Italien und kam als Turandot, zwar nicht in Wien, aber in Rom zurück.

Eine Rosalinde, eine Glawari, eine Lisa im "Land des Lächelns", eine Saffi das haben in der Zeit zwischen 1945 - 1955 große Opernsängerinnen gesungen, wie Hilde Güden, Sena Jurinac, Gerda Scheyrer, Hilde Zadek und eben Wilma Lipp, später Gundula Janowitz oder Katalin Pitti [die ich als Butterfly gehört und gesehen habe] und die sangen Oper, wie auch Gabriele Fontana ja im Haus am Ring auch die Sophie sang. Das Fach der Diva ist genauso schwer zu singen wie ein Evchen oder eine Agathe oder eine Pamina.

Das selbe gilt auch für die männlichen Kollegen, wo ein Helge Rosvaenge noch den Herzog in der "Nacht in Venedig" sang, wo ein Karl Friedrich den Alfred, den aber am besten Waldemar Kmentt in der herrlichen "Fledermaus" mit Eberhatrd Waechter und Gundula Janowitz gab, zeigt, dass auch die männlichen Tenor-, Bariton- und Basskollegen, Operette sangen.

Es gibt eigentlich kaum eine schlechte Operette, wie man bei C. M. Ziehrer sieht, es gibt nur eine wenig gespielte Operette, oder gar nicht gespielte Operette. In Wien gab es in meiner Jugend vier Operettenhäuser die täglich Operette spielten, en suite, geblieben ist die Volksoper [das Raimundtheater wurde zur Musicalbühne, das Johann Strauss Theater wurde, wie das Bürgertheater abgerissen,

also wo sollen junge Sänger aus Konservatorien denn Operette lernen, ja in Baden bei Wien, da gibt es noch Operette, und im Sommer in Bad Ischl, Mörbisch möchte ich manchmal gerne ausnehmen, aber nicht immer.

So, jetzt habe ich mehr geschrieben als beim anderen Thread, vielleicht auch Unsinn, aber es ist so wie ich eben denke.

Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter aus dem verregneten Wien. :wink: :wink:

74

Montag, 31. Mai 2010, 17:19

Vetter aus Dingsda

Darunter auch diese deutschen mit Texten eines gewissen Rideamus:


.....


Da begeistern nicht nur die Melodien, sondern auch die Bücher und Texte.


Eine Frage an den Autor ;-): Kann man da wirklich die Texte als "begeisternd" bezeichnen?? Warum? Bei dem Reim-mich-oder-ich-fress-Dich der Liedtexte und ihrer nahe am Nonsens angesiedelten Konversationslyrik kann ich das u. U. noch nachvollziehen - aber die Dialoge?? Ich habe mich gerade wochenlang notgedrungen (singe & spiele den 2. Fremden in einer hiesigen Produktion) mit dem Ding beschäftigt und muss sagen, das Buch ist weder dramaturgisch noch sprachlich irgendwie stimmig m. E.... aber vielleicht habe ich da auch was nicht verstanden..
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75

Montag, 31. Mai 2010, 17:51

RE: Vetter aus Dingsda

Darunter auch diese deutschen mit Texten eines gewissen Rideamus:


.....


Da begeistern nicht nur die Melodien, sondern auch die Bücher und Texte.


Eine Frage an den Autor ;-): Kann man da wirklich die Texte als "begeisternd" bezeichnen?? Warum? Bei dem Reim-mich-oder-ich-fress-Dich der Liedtexte und ihrer nahe am Nonsens angesiedelten Konversationslyrik kann ich das u. U. noch nachvollziehen - aber die Dialoge??
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: ich kenne nur die Liedtexte und konnte mich bei meiner - zugegeben: womöglich etwas leichtfertig hochgerechneten - Wertung deshalb auch nur auf sie beziehen, zumal die meisten Aufführungen die Dialoge auch noch nach Belieben der jeweiligen Regisseure verändern. Zudem, aber das soll jetzt nicht auf eine nach dem Motto "die guten von dem und die schlechten von jenem" geschusterte Ehrenrettung Fritz Olivens hinaus laufen, sollte man nicht übersehen, dass der Coautor des Buches ein gewisser Herman Haller, damals Direktor des Berliner Theaters am Nollendorplatz, war. Ich vermute allerdings, dass Oliven sich mehr um die Liedtexte als die Dialoge kümmerte, denn da gibt es eine Qualitätskonstante zurück zu DIE LUSTIGEN NIBELUNGEN von 1904, die er noch alleine schrieb, und zu der im gleichen Jahr entstandenen Operette DIE EHE IM KREISE auf der Basis des Amphytrion-Stoffes.

Angemessen vorsichtig gesagt: ich müsste das komplette originale Textbuch lesen um mich wirklich zu dieser Frage äußern zu können, stehe aber zu meiner Begeisterung für die ironisch-witzigen Texte von Liedern und Ensembles wie "Strahlender Mond", "Onkel und Tante" oder "Sieben Jahre lebt' ich in Batavia", wobei ich gerne zugestehe, dass ich natürlich immer Künnekes originelle Musik dazu höre. Ansonsten sollte man auch das Umfeld der damals erfolgreichen Musikkomödien zum Vergleich heranziehen, denn dass Künneke, Oliven und vermutlich auch Haller liebend gerne parodierten und deshalb die Kenntnis Objekte der Parodien, etwa POLENBLUT, DIE CZARDASFÜRSTIN oder DAS SCHWARZWALDMÄDEL (alle vom Vorjahr 1916) nicht ganz unwichtig ist, steht für mich außer Frage.

:wink: Rideamus
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76

Montag, 31. Mai 2010, 22:12

stehe aber zu meiner Begeisterung für die ironisch-witzigen Texte von Liedern und Ensembles wie "Strahlender Mond", "Onkel und Tante" oder "Sieben Jahre lebt' ich in Batavia", wobei ich gerne zugestehe, dass ich natürlich immer Künnekes originelle Musik dazu höre.


D'accord. Finde ich auch witzig, spritzig und parodistisch. Und finde das Stück als Ganzes auch keineswegs schlecht, wofern man es (wie man es bei 95% aller Opern z. B. ja auch tun muss) vom Musikalischen aus begreift. Aber die Dialoge blieben, wenn sie denn wirklich auch parodistisch gemeint wären, noch unter dem was sie parodieren möchten, und versagen folglich in dieser Hinsicht. Glaube aber ehrlich gesagt, dass nicht mal das intendiert war sondern einfach nur flacher Witz + Sentiment, eine Mischung die ja leider für so viele Operettentexte typisch ist. Da muss dann z. B. ausgerechnet der 2. Fremde das (zumindest auf den 1. und 2. Blick ernst gemeinte) fabula docet formulieren, in einer kitschigen Sprache die nicht zu ihm passt. Oder die Personen verwechseln permanent Sie und Du. Oder Personen erzählen einander Dinge die eigentlich bereits von ihnen gewusst werden, nur um sie dem Zuschauer beizubringen ('Erklärbären'), ohne dass dieser indes dadurch wirklich Klarheit gewönne... na ja usw. usf. Wie gesagt, trotzdem finde ich es ein durchaus 'rettenswertes' Stück. :rolleyes:
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77

Dienstag, 1. Juni 2010, 20:32

Ich liebe Operette!!!!!!!!!!!!!!!

oper337

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78

Montag, 28. Februar 2011, 18:56

Lieber Robert!

Dann würde ich Dir eine Aufnahme empfehlen die wirklich unwahrscheinlich gut ist -



Noemi Nadelmann [nur wie bekommt man die Punkterl auf's e rauf?] zeigt wie man von einer Soubrette 1989 [Lisa in der "Gräfin Mariza" in Mörbisch mit Adolf Dallapozza und Gundula Janowitz und Sandor Nemeth] zur perfekten Diva heranreifen kann.

Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:

musica

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79

Dienstag, 15. März 2011, 12:37

Na hier bin ich ja richtig. Ich glaube nicht, dass die Operette ausstirbt, in vielen Häusern wird sie heute (wieder) gespielt, wenn auch manchmal in etwas veränderter Form wie in Frankfurt. Die Melodien sind unsterblich, dafür sind sie zu schön und es gibt gottseidank noch Liebhber der Operette. In der heutigen Zeit möchte das Publikum auch mal heitere Melodien hören und nicht nur schwere Kost der Oper, die ja überall zu hören und zu sehen ist.



Ein Konzertprogramm gemischt, bestehend aus Oper und Operette, kommt trifft beim Publikum immer auf gute Resonanz, von allem ein wenig.
viele Grüße von musica

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Dienstag, 15. März 2011, 17:33

Die Melodien sind unsterblich, dafür sind sie zu schön und es gibt gottseidank noch Liebhaber der Operette. In der heutigen Zeit möchte das Publikum auch mal heitere Melodien hören und nicht nur schwere Kost der Oper...
Wohl wahr! Es ist oftmals sehr schön sich einfach von den zumeist fröhlichen Klängen aufmuntern zu lassen.

:thumbsup:
De Natur äuwt ehre Macht up jegliches Hart ut; äwer dat Hart möt mit die Natur stimmen, dat möt klor un uprichtig för den Sonnenstrahl apen dorliggen. (Fritz Reuter)

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