Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Capriccio Forum für klassische Musik. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Archaeopteryx

... anglophiler Belcantofreund ...

  • »Archaeopteryx« ist männlich

Beiträge: 396

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

1

Montag, 21. Mai 2012, 16:41

Jennifer Larmore - Mezzosopranistin

Habe mit Schrecken festgestellt dass es über eine meiner Lieblingssängerinnen hier noch nichts gibt - und es schleunigst nachgeholt. :D



Jennifer Larmore wurde am 21. Juni 1958 in Atlanta, Georgia geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Mütterlicherseit stammt sie übrigens von den Cherokee-Indianern ab, was naheliegend erscheint, wenn man das oben abgebildete Portrait betrachtet. Schon relativ früh entstand ihr Wunsch, Sängerin zu werden, der von ihren Eltern und Lehrern gefördert wurde. Nach Studien in den USA gab sie ihr professionelles Debut 1986 in Nizza als Sesto in Mozarts Clemenza di Tito. Von Nizza aus startete sie ihre Karriere, die sie bald in wichtige Städte Europas und den Vereinigten Staaten führte, wobei ihre besondere Fähigkeit zum Koloraturgesang früh die beiden Eckpfeiler ihres Repertoires festlegte: Barock und Belcanto. Früh in ihrer Karriere hat sie auch einige Mozartrollen gesungen, jedoch hatte sie den meisten Erfolg mit den Hosenrollen Händels, Glucks und Rossinis. Etliche Aufnahmen bei dem Label Teldec bezeugen aber auch, dass sie schon immer
auch abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs war. Anfang der 2000er Jahre fügte sie langsam, vor allem auf Anraten und unter der Aufsicht des Impresarios Patric Schmid, immer mehr dramatische Belcanto-Partien zu ihrem Repertoire hinzu und wagte sich auch zunehmend an Rollen heran, die traditionell dem Sopranfach zugeordnet wurden und begann eine ausgedehnte Zusammenarbeit mit dem englischen Label Opera Rara, für welches sie mittlerweile an ca. 15 Aufnahmen mitgewirkt hat. Jennifer Larmore lebt inzwischen mit ihrem Lebensgefährten, dem Kontrabassisten Davide Vittone, in Paris und hat mit ihm ein Kammerensemble ins Leben gerufen - OpusFive - welches sich der Aufführung von jeglicher Art von Vokalmusik mit Begleitung durch Streichquintett-Arrangements widmet.
Nachdem sie 2010 an der Metropolitan Opera New York in Amroise Thomas' Hamlet neben Simon Keenlyside und Marlies Petersen immensen Erfolg hatte, und schon weitere Grenzpartien wie die Gräfin Geschwitz in Lulu von Albern Berg gesungen hat, fügt sie in der Spielzeit 2011/12 zwei weitere "Kracher" zu ihrem ausgedehnten Repertoire hinzu: im März 2012 debutierte sie als Küsterin in Janaceck's Jenufa an der Deustchen Oper Berlin und singt im Juni in Genf erstmals die Lady Macbeth von Verdi. Trotzdem wird sie, nach eigenen Aussagen, ihr Stammrepertoire weiter pflegen und ausbauen und dafür von der großen Entwicklung, die ihre Stimme hinter sich hat, zweifelsohne profitieren.


Ich schätze Jennifer Larmore wegen ihrer unerschöpflichen dramatischen Kraft, die gepaart ist mit einer sehr eigenwilligen, ungewöhnlichen Stimme mit einem extrem großen Stimmumfang, der es ihr erlaubt, Contraltino-Rollen wie Rossinis Tancredi ebenso überzeugend zu singen wie dramatische Sopranpartien (z.B. Gertrude in Hamlet). Ich persönlich würde sie allerdings als echten Soprano Sfogato bezeichnen, denn meiner Meinung nach liegen ihre größten Verdienste in genau diesem Fach (z.B. als Rossinis Elisabetta Regina D'Inghilterra oder als Estella in Pacinis Carlo di Borgogna). Dazu kommen eine bombensichere Technik, die sich z.B. in ihrer fast übermenschlich zu nennenden Koloratur-Fähigkeit zeigt, sowie eine charismatische Ausstrahlung und - heutzutage unverzichtbar - das Aussehen eines Filmstars.

Jennifer Larmore ist eine große Künstlerin, die immer ihre Erdhaftung behalten hat und sympathisch unkompliziert geblieben ist. In den 90ern wurde sie als einzige Konkurrentin Cecilia Bartolis bezeichnet, obwohl die Repertoires der beiden sich nur in den Rossini- und Mozart-Partien überschnitten. Allerdings hat sie für mich bewiesen, dass auch in den neueren Aufnahmen, v.a. im direkten Vergleich ihrer CD Bravura Diva (siehe nächster Post) mit Bartoli's Maria, ihr rein stimmlich der Vorzug zu geben ist - aber das ist nur meine Meinung.

Nach der von mir besuchten Jenufa-Aufführung, die sie mir erstmals live gezeigt hat, war ich vollkommen hingerissen, diese oft zerschriene Partie von einer Sängerin mit einer gewiss reifen, nicht unbedingt großen, aber völlig intakten Stimme zu hören, die zudem eine der intensivsten Darstellungen einer Opernrolle spielte, die ich jemals erlebt habe. Ich hatte das Glück, mit ihr ein paar Worte wechseln zu können, und sie verriet mir, dass eventuelle Rollendebuts in den nächsten Jahren Emilia Marty und Kundry beinhalten werden.

Was haltet ihr von dieser wunderbaren Künstlerin?
"Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger."

Max Bruch (1838-1920)

Archaeopteryx

... anglophiler Belcantofreund ...

  • »Archaeopteryx« ist männlich

Beiträge: 396

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

2

Montag, 21. Mai 2012, 16:48

Nun werde ich die Aufnahmen, die ich mit ihr besitze, kurz vorzustellen.

Erstmals in Berührung gekommen bin ich mit ihr so richtig als Elisabetta in Rossinis Oper über die Königin von England (2002):

Diese erste der Neapolitanischen Opern Rossinis besticht mit ihrer ausgeklügelten Dramatik und stringenten Handlung, und Rossini hat sich nicht gescheut, mit den Konventionen zu brechen; wir haben einige einstrophige Cabaletten und Strette (sehr ungewöhnlich!) und streicherbegleitete Rezitative die ganze Oper hindurch - eine Neuerung, die Rossini in Neapel ausprobiert und dann weitergeführt hat. Larmore singt die Hauptpartie, die Rossini seiner noch-nicht-Gattin-aber-vielleicht-wer-weiß-schon-Geliebten Isabella Colbran auf den Leib geschneidert hat, als sie in ihren besten Jahren war: lange Koloraturen, großer Stimmumfang, vokaler Power. Larmore meistert das mit erstaunlicher Präzision und Souverinität, sie stellt den Charakter eindrucksvoll und respektheischend dar, lässt sich aber
auch Zeit für ruhige Momente. Am überzeugendsten ist sie freilich in den racheerfüllten Abschnitten, wenn ihre Koloraturkaskaden wie Dolchstiche herunterprasseln und sie mit ihrer frei schwingenden, sehr einnehmenden Höhe, aber auch mit ihrer robusten Tiefe punkten kann. Schon während des Hörens dieser Aufnahme - das ist nun schon fast 10 Jahre her - war mir klar, dass diese Frau eine meiner liebsten Sängerinnen werden würde.

Als nächstes hörte ich den wohl schon legendären Giulio Cesare von Händel unter Jacobs (1991):

Hier spielt Larmore einen jugendlichen, draufgängerischen und optimistischen Cesare, mit ebenfalls souveräner Koloraturbewältigung und sympathischer Ausstrahlung. Allerdings finde ich hier - die Aufnahme ist relativ alt und sie war sehr jung - ihre Dramatik und Ausdruckskraft noch nicht so zwingend, wie in späteren Aufnahmen, hier wirkt das Ganze manchmal noch zu nett.

Zwei Solorezitals aus ihrer Zusammenarbeit mit Teldec kenne ich gut. Das erste trägt den Titel Call Me Mister (1997):

Hier singt sie ausschließlich als Frau in Männderkleidern das best-of an Hosenrollen. Während manche Titel absolute Extraklasse sind (die Bellini-, Rossini- und Gluck-Ausschnitte) wirkt etwas verzichtbar, dass sie z.B. Orlofsky's Ich lade gern mir Gäste ein zweimal aufgenommen hat - einmal auf deutsch, und dann auf englisch. Trotzdem besticht sie hier in jedem Takt mit den genannten Attributen und wagt auch mehr dramatische Attacke (z.B. zu hören in Mura felici als La Donna del Lago).

Das zweite Rezital bewegt sich schon in die Richtung, die sie einschlagen sollte; das Changieren zwischen den Stimmfächern.
Diese CD trägt den Titel Amore per Rossini (1998):

Hier singt Jennifer Larmore sich quer durch das Repertoire der Rossini-Opern, und nicht nur das: sie singt sowohl Arien, die für Alt konzipiert sind (aus Matilde di Shabran, Maometto II und Bianca e Falliero), als auch für Mezzosopran (aus La Pietra del Paragone), Sopran (aus Le Siège de Corinthe), und für das Zwischenfach des Soprano Sfogato (aus Otello und Armida). All dies tut sie mit großer Souveränität und Leichtigkeit. Sie deckt hier einen Stimmumfang von einem großen, orgelnden tiefen g (in Matilde) bis hin zu einem leuchtend hohen c3, auf welchem sie sogar noch ein astreines Messa di Voce hinzaubert (Armida). Sie versteht es auch, in diesem Ariensammelsurium den Eindruck zu erwecken, als seinen dies Ausschnitte aus kompletten Dramen, sie lässt keine Beliebigkeit zu, jede Stimmung, jeder Moment ist exakt eingefangen und nachvollziehbar. Ein echter Tip!

Von ihren Gesamtaufnahmen aus der Zeit kenne ich nur Rossini's Italiana in Algeria, wieder eine Alt-Rolle (1997):

Eine sehr schöne, spritzige und komödiantische Aufnahme, die echten Theatergeist versprüht. Und Larmore als Isabella ist großartig, sie verdreht nur mit ihrer Stimme allen Männern komplett den Kopf.

Ich bin allerdings der Meinung, dass ihre besten Aufnahmen aus der Zeit mit Opera Rara stammen. Patric Schmid (1944-2005), Gründer und Chef des Labels hat erkannt, dass in Larmore weit mehr steckt als in einem normalen Mezzosopran und gab ihr von Anfang an Grenzpartien. Die Elisabetta ist eine davon, noch eindrucksvoller ist jedoch ihre Leistung als Estella in Pacini's Carlo di Borgogna (2001):

Bis jetzt kenne ich nur Ausschnitte, aber diese bezeugen, dass Larmore die Partie der Estella (die für Giulia Grisi komponiert wurde) zur Protagonistin der Oper macht. Bei Gelegenheit muss ich mal einen eigenen Faden zu diesem Werk eröffnen, das würde sich sicher lohnen.

Desweiteren ist Larmore in diesen CDs zu hören, jede für sich hörenswert, allein der Raum ist hier zu gering, alle zu besprechen, ich beschränke mich auf einen Satz pro CD:


Eine witzige, frühe Oper des jungen Donizetti, Larmore hier in der Hosenrolle als herrlich alberner Page Edmondo (2004).

Eine
Seria-Oper von Rossini aus seiner mittleren Periode, Larmore als edler, kühner Held Ottone mit ausgiebig Raum zum Duettgesang mit der entzückenden Majella Cullagh (2005).

Ausschnitte aus dieser merkwürdigen Oper von Paer; Larmore spielt die klassische Heroine, die sich zum Suizid meldet, um das Vaterland zu retten - ich bin noch nicht hintergestiegen, aber reinhören lohnt sich natürlich (2005).

Mercadantes Maria Stuarda ist ein hörenswertes Werk, diese Aufnahme auch, wegen der großen Leistungen von Judith Howarth und Manuela Custer, denen Larmore nur ganz knapp die Show stielt (2006).

Larmore brilliert hier, neben anderen, großartigen Kollegen, in Salonstückchen großer Virtuosität; ein Highlight ist Arditi's Boléro Leggero, invisibile (2002).

Ebenfalls eher eine Ensemble- als Solo-CD aber auch sehr hörenswert (2004).

Hörenswerte und wirklich gute Ausschnitte aus unbekannten Operetten von Offenbach; Larmore u.a. in einer grotesken Szene aus Le Voyage dans la Lune, in der alle duurch plötzlichen Schneefall völlig überfordert sind und mit dem Zähneklappern anfangen (2006).

Wahrscheinlich ebenfalls exzellent, kenne ich aber nicht (2008).

Das beste zum Schluss (CD von 2005):

Ein Wunder eigentlich, dass diese Scheibe so wenig Beachtung gefunden hat - sie ist nicht nur die spektakulärste von Larmore's Platten, sondern eine der grandiosesten Gesang-CDs überhaupt. Patric Schmid hat die Stücke eigens auf Larmore's Stimme hin ausgesucht und die Verzierungen geschrieben, sodass wir hier wirklich alles zu hören bekommen, was sie zu bieten hat. Die Stücke sind allesamt extrem gut, die Partner (Bruce Ford, Majella Cullagh) exzellent, und Larmore ist in bombenhafter Verfassung. Sie singt Stücke, die für Colbran, Malibran, Grisi, Velluti und andere komponiert wurden, und hat wieder einmal einen Stimmumfang von zweieinhalb Oktaven zu bieten. Wer Gesang liebt, sollte die CD unbedingt anschaffen, sie ist GENIAL! Unter dem Link findet man übrigens auch eine Rezension, die ich geschrieben habe... damit ist eigentlich
alles gesagt, was ich dazu zu sagen hab. :love:

Ihre neueste CD, Royal Mezzo (2009), kenne ich noch nicht:



Oh jeh, ganz schön viel...

Es bleibt zu hoffen dass auch ihre "zweite" Karriere so intensiv auf Tonträger festgehalten werden wird, wie die "erste"... Ich hoffe sehr auf eine DVD-Aufzeichnung in Genf, während diese Chance in Berlin leider vertan wurde. ;(
Naja, noch ist ja nicht aller Tage abend, und vielleicht gibt es bald eine Wiederaufnahme von Jenufa.
"Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger."

Max Bruch (1838-1920)

3

Montag, 21. Mai 2012, 17:26

Ich persönlich würde sie allerdings als echten Soprano Sfogato bezeichnen



Ich würde sie vielleicht eher soprano drammatico d'agilità nennen, denn unter einen soprano sfogato würde ich eine Sängerin verstehen, die auch wie Giuditta Pasta die Norma oder die Amina in La Sonnambula singen würde, was ich mir von Jennifer Larmore nicht unbedingt wünsche. Aber die Colbran-Rollen, die sie unternommen hat, passen gut zur drammatico d'agilità.

Über Fachbezeichnungen zu diskutieren, ist wie über Farben oder Geschmäcker ...
Alles, wie immer, IMHO.
Bleiben Sie kapriziös !

Archaeopteryx

... anglophiler Belcantofreund ...

  • »Archaeopteryx« ist männlich

Beiträge: 396

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

4

Montag, 21. Mai 2012, 17:42

Ich würde sie vielleicht eher soprano drammatico d'agilità nennen, denn unter einen soprano sfogato würde ich eine Sängerin verstehen, die auch wie Giuditta Pasta die Norma oder die Amina in La Sonnambula singen würde, was ich mir von Jennifer Larmore nicht unbedingt wünsche. Aber die Colbran-Rollen, die sie unternommen hat, passen gut zur drammatico d'agilità.

Über Fachbezeichnungen zu diskutieren, ist wie über Farben oder Geschmäcker ...

Ja du hast recht - Soprano drammatico d'agiltà ist vielleicht die bessere Bezeichnung, denn zumindest eine Amina wird sie sicherlich nie singen. Aber Norma - wer weiß? :D Wo doch unsere Lieblings-Römerin das jetzt auch schon auf der Pfanne hat...

Obwohl sie wahrscheinlich immer mehr ins Charakterfach geht - Küsterin, Fricka, Geschwitz, Gertrude, Miss Jessel, Lady Macbeth - eventuell Emilia Marty und Kundry - was kommt dann noch? Eventuell auch noch was ganz anderes, wie z.B. Massenet's Hérodiade - obwohl auch eine Ermione ein Traum wäre... (womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären...)
"Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger."

Max Bruch (1838-1920)

Archaeopteryx

... anglophiler Belcantofreund ...

  • »Archaeopteryx« ist männlich

Beiträge: 396

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

5

Freitag, 15. Juni 2012, 13:48

Einen Videotrailer mit der erstaunlichen Gesangsleistung von Jennifer Larmore als Lady Macbeth gibt es hier:

"http://www.youtube.com/watch?v=mJ4P5-puAZk&feature=player_embedded"

...und ein sehr sympathisches Radiointerview mit derselben:

http://worldradio.ch/wrs/shows/wrap/arts…cou.shtml?31073
"Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger."

Max Bruch (1838-1920)

6

Dienstag, 26. Juni 2012, 15:49

Guten Tag.

Danke für die wunderbare Vorstellung, Herr Archaeopteryx. Jennifer Larmore hatte ich nur einmal als Arsace in Semiramide von Rossini erlebt. Seitdem hatte ich sie als eine wunderbare Rossini-Sängerin in meinem Kopf eingespeichert. Umso hat mich mehr überrascht, als sie als Küsterin in Jenufa zurück nach Berlin kehrte. Aber warum nicht? Ich wünsche ihr weitere erfolgreiche Jahre mit ihren neuen Repertoires.

Vollständigkeitshalber stelle ich hier weitere zwei Aufnahmen von ihr rein: einmal eine (relativ) kleine Rolle Alisa in "Lucia di Lammermoor" von Donizetti und einmal Arsace in "Semiramide" von Rossini.




Schönen Tag.
Penthesilea
Auch Rom wurde nicht an einem Tag niedergebrannt - Douglas Adams

Archaeopteryx

... anglophiler Belcantofreund ...

  • »Archaeopteryx« ist männlich

Beiträge: 396

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 5. September 2012, 11:10

Jennifer Larmore hat vor zwei Tagen auf ihrerWebsite weitere spannende Projekte vorgestellt: unter anderem die Uraufführung eines Oratoriums von Grégoire Hetzel über den 11. September; Thomas' Hamlet mit Minkowski und die Küsterin in Brüssel; Cherubinis Medea in Genf und anschließend in Open-Air-Aufführungen auf der ganzen Welt. Spannende Projekte! :thumbup:
"Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger."

Max Bruch (1838-1920)

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Hits pro Tag: 4 665,31 | Klicks pro Tag: 13 670,92