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Für mich ganz klar: die Mischung macht's!
Komplett habe ich Rilling

Aber der ist doch eh schon drauf! - Nix nur Rilling, auch das Geklimper von Koroliov und so. - Wer´s braucht . . . .Passt also auch noch der Rest-Bach drauf.

Zwischen den genannten Aufnahmen stellen für meine Begriffe die Interpretationen von Herreweghe einen sehr gelungenen Mittelweg dar: Bei absoluter Texttreue ohne Mätzchen und Effekthascherei hat er meiner Meinung nach auch das richtige „Feeling“ für diese Musik und ihre Aussage.
Lieber Oolong, solltest Du mal Zeit und Lust haben, die verschiedenen Interpreten kurz zu charakterisieren (z. B.: Worin unterscheiden sich grundsätzlich Herreweghe und Gardiner?), würd's mich freuen!Komplett habe ich Rilling und Leusink und in Kürze Gardiner. Dazu viel Herreweghe, einige Harnoncourt/ Leonhardt, einige Suzuki, einig Richter, einige Rotzsch und eine ganze Reihe von Interpreten mit einer Aufnahme.




Aber der ist doch eh schon drauf! - Nix nur Rilling, auch das Geklimper von Koroliov und so. - Wer´s braucht . . . .Passt also auch noch der Rest-Bach drauf.
).Was ich persönlich sehr sympathisch finde, ist der Umstand, daß JSB der Oboe in seinen vokalen Werken immer wieder viel Raum läßt. Ein (unerfüllbarer?) Traum für mich wäre, da auch mal mitmachen zu können. Aber das nur nebenbei.Bach-Kantaten gehören zu den Stücken, bei denen ich selber immer wieder mit richtig großer Begeisterung mitspiele.
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Was ich persönlich sehr sympathisch finde, ist der Umstand, daß JSB der Oboe in seinen vokalen Werken immer wieder viel Raum läßt. Ein (unerfüllbarer?) Traum für mich wäre, da auch mal mitmachen zu können.
Das schreckt mich nicht (eher ein Problem der Profis, denen Amateure die Muggen wegschnappenDie Bezahlung ist allerdings ausgesprochen mies.....![]()
). Bach und die Oboe (d'Amore) - das könnte übrigens mal einen eigen Faden wert sein...

Am seltensten bin ich mit den Scheiben aus der Leusink-Box beschäftigt - eigentlich lasse ich sie nur laufen, wenn ich die betreffende Kantate selber spiele und verschiedene Interpretationen vergleichen will. Leusinks Sänger kommen mir eher mäßig vor, und außerdem vermag mich der Klang der alten Instrumente einfach nicht richtig *mitzunehmen*. Bei den Streichern kommt es mir so vor, als säßen sie in einem großen Sack, und die Bläser klingen mir ebenfalls zu eindimensional, matt und wenig intensiv. Das ist aber natürlich eine rein subjektive Sicht- bzw. Hörweise....und es gibt seltene Ausnahmen in Form von einzelnen Kantaten, die mir bei Leusink besser als bei Rilling gefallen (BWV 149 zum Beispiel).
Danke, lieber Stefan! Das ist eine Charakterisierung, mit der ich gut leben kann: Wobei "introvertierter mit einem 'abgetönten Glanz von altem Golde'" es für mich besonders schön trifft: Ebendas mag ich bei Herreweghe!Herreweghe musiziert die Kantaten ( je nach Thema natürlich unterschiedlich stark) sehr elegant und wohlklingend. Meist etwas introvertierter mit einem " abgetönten Glanz von altem Golde".
Gardiner setzt mehr auf Brillianz, ein strahlenderes, energiegeladenes, tänzerisches Musizieren. Aber versteh mich bitte recht - bei Gardiner von perfektionistischer Kälte zu reden, halte ich für verfehlt.
) Die bezaubernde Ruth Holton z.B. hat eine der schönsten Sopranstimmen für die Kantaten und hat ein paar mal bei Leusink gesungen und außerdem - bei Gardiner...1Die bezaubernde Ruth Holton z.B. hat eine der schönsten Sopranstimmen für die Kantaten und hat ein paar mal bei Leusink gesungen
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und außerdem - bei Gardiner...1
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- und grundsätzlich muss man schon Knabenchöre mögen, um sich mit Leusink anzufreunden.
dafür nicht zu müde sein sollte.
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Bach und die Oboe (d'Amore) - das könnte übrigens mal einen eigen Faden wert sein...
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Neben der Kantate BWV 202 gibt es hier auch ein Konzert für Oboe d'Amore, Streicher & Bc (BWV 1005a).
Mal schaun: Ohne Fachkompetenz ist das nicht so einfach.Mache ihn auf, Gurnemanz! Dazu kann ich dann schon was verzapfen....
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Bach und die Oboe (d'Amore) - das könnte übrigens mal einen eigen Faden wert sein...
Weiß nicht. Mehr, wenn ich die CD besitzen sollte (vielleicht gibt das Booklet etwas her...).
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?? Natürlich kenne ich das nach BVW 1055 rekonstruierte Konzert für Oboe d´amore in a, aber BVW 1005a? Ist das das gleiche Stück?
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Neben der Kantate BWV 202 gibt es hier auch ein Konzert für Oboe d'Amore, Streicher & Bc (BWV 1005a).
Agravain
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Insgesamt: .....etwas angestaubt, aber wer's romantisch mag...
Also nu macht doch man halblang. ..... euer Verdikt mag ja für Rillings Wiedergabe der H-Moll-Messe + den Passionen zutreffen, aber bestimmt nicht z.B. für die Cembalo- Konzerte mit dem Bach-Collegium Stuttgart und Robert Levin, Mario Videla & Co unter Rilling .
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Wer´s braucht . . . .

) bot mir bei Leusink ungeahnte Perlen - wenn mir eine über den Weg läuft, vermelde ich es hier!(natürlich nur die, in denen ein Chro dabei ist).
Genau, die ziehe ich auch vor! Die sind irgendwie chromatischer!![]()
Agravain Hallo,wobei ich mit Gardiner mehr anfangen kann, auch wenn er mir manchmal zu direkt daherkommt (klare Herausarbeitung der Affekte, aber ohne spirituellen Tiefgang?)
leicht süßlich -widerlich.

Liebe Bachkantatenkenner/innen,
da bei mir zwei Sachverhalte unbarmherzig aufeinanderprallen: a) eine allmählich und unaufhaltsam steigende Begeisterung für JSB einerseits und b) eine recht dünn besetzte Sammlung von Kantatenaufnahmen andererseits - stellt sich für mich die Frage, welche Erweiterungen sinnvoll wären.
Thomas
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Meiner Erfahrung nach ist es empfehlenswerter, sich mit einzelen Aufnahmen exemplarisch näher zu beschäftigen (z. B. durch begleitende Lektüre des Dürr und/oder des Bach-Handbuchs, dessen Vokalteil hervorragend ist).
Lieber Thomas, nach Interpreten frage ich deshalb, weil mich interessiert, wie sich die unterschiedlichen Herangehensweisen charakterisieren lassen (soweit sich das überhaupt generalisieren läßt). Da habe ich hier bereits Aufschlußreiches erfahren, z. B. über den Unterschied von Gardiner und Herreweghe.Meines Erachtens empfiehlt es sich deshalb, nicht nach Interpreten zu fragen, sondern uns mitzuteilen, welche Kantaten du bereits besitzt.
Aus dieser Perspektive muß ich einräumen: Ich finde es recht mühselig und wenig erbaulich, mich durch die bei Bach immer wieder vorkommenden Sechzehntel-Melismen auf einem Vokal (z. B. A-a-a-a-...-men) durchzuhangeln. Für mich ein Aspekt, der für solistische Chöre spricht.
doch je größer der Chor, desto breiiger und schwerfälliger kann es klingen
Stimmt, mit kleinen Chören kann auch ich bei Bach gut leben, zumal wenn's Profis sind, die ihr Handwerk verstehen.Solche Besetzungen halte ich bei Bach für optimal.










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BWV 82 „Ich habe genug“: Eine Solokantate für Bass. Fragst du Kantatenliebhaber nach ihren liebsten Kantaten, dann wird BWV 82 so gut wie immer genannt werden.
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Hotters Aufnahme ist bis heute meine liebste (dazu fantastische 4 Gesänge). Seine weiche, warme Stimme passt sehr gut zum Inhalt des Textes. Kantatengesang von anno dazumal (1950), klar, aber von gewaltigem Ausdruck.
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