Lieblings-Rolleninterpreten (3 + 3)

  • Soll ich den 29.05. für die Pärchen übernehmen?

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Der entgeht einem auch, wenn bei Arabella auf della Casa fokussiert ist... und es gibt wenige Rollen, die so stark mit einer bestimmten Interpretin verschmolzen sind.

    Von 9 Nominierern habe sie 8 als Lieblingsrolleninterpretin benannt.

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

  • Von 9 Nominierern habe sie 8 als Lieblingsrolleninterpretin benannt.

    Aber man kann ja auch mal fremdgehen. Grins1 Und dann entdeckt man plötzlich...

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Gerne - sofern es nicht der Matteo wird!

    Der war eh nicht geplant. Wäre ja auch schon ein (flotter) Dreier.

    Ich finde ja, der Matteo hat eigentlich ein "e" zuviel in seinem Namen. :megalol:

    Du scheinst Seiffert in der Rolle nicht zu kennen. :P

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Du scheinst Seiffert in der Rolle nicht zu kennen. :P

    Vermutlich gnadenlos überbesetzt. Es sollte schon glaubhaft und nachvollziehbar sein, warum Arabella sich (auch jenseits pekuniärer Gründe) für den "Waldschrat" entscheidet...

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

  • Wo die Liebe halt hinfällt. Mandryka muss halt noch überzeugender sein, aber wenigstens ist man froh, wenn man einen Matteo hat, der technisch die Partie bewältigt und sie auch noch gestalten kann.

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Wo die Liebe halt hinfällt. Mandryka muss halt noch überzeugender sein, aber wenigstens ist man froh, wenn man einen Matteo hat, der technisch die Partie bewältigt und sie auch noch gestalten kann.

    :wink:Wolfram

    ...und immerhin entscheidet sich Zdenka für ihn (also für Matteo). Das macht ihn jetzt nicht so ganz schlecht.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Es sei denn, sie nimmt, was sie kriegen kann. Bei Seiffert könnte ich verstehen, dass es da noch andere Gründe gibt, bei anderen, die ich gehört habe, eher nicht.

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Die will einfach endlich aus ihren Männer-Klamotten raus.

    ...und ist froh, dass sie einen bekommt, der auch noch singen kann. :P

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Arabella ist auch nicht unbedingt meine Lieblingsoper, und ich kann da nicht auf sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Deshalb hatte ich als Newcomer bisher auch keine Nominierungen für die Titelrolle vorgenommen. Da wir jetzt aber wieder bei dieser Oper gelandet sind, benenne ich in einem Rutsch Vertreterinnen und Vertreter für das "hohe Paar". Also:

    Arabella historisch: Lisa della Casa und Julia Varady

    Araballa live: Kiri Te Kanawa an der DOB, Sue Patchell am MiR in Gelsenkirchen (war mir garnicht mehr geläufig :huh:) und Jacquelyn Wagner an der Rheinoper in Düsseldorf

    Beim Mandryka sieht es schlechter aus, habe da noch weniger Erinnerungen; historisch: Dietrich Fischer-Dieskau und live: Simon Neal an der Rheinoper.

  • 4. Hans-Joachim Ketelsen

    Seinen Mandryka erlebte ich 2x an der Semperoper Dresden.

    Hier muss ich mich korrigieren, nachdem ich noch einmal in meiner Dresden-Liste nachschaute: Ich hatte Ketelsen in Dresden nur 1x als Mandryka, nämlich am 16.10.1998. (Nominierung bleibt bestehen, da mit abstand mein bester Live-Mandryka.)

    Dass ich im September 1999 dort Rasilainen hatte wusste ich noch, aber dass mein erster Dresdner Mandryka am 09.06.1996 Bodo Brinkmann war, darüber hatte sich inzwischen der (in diesem Falle ganz besonders) gnädige Mantel des Vergessens gelegt...

    (Ändert an meinen Nominierungen also gar nichts.)

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

  • Mandryka:

    Reihung bedeutet keine qualitative Wertung.

    1. George London (1958, G.Solti)

    2. Dietrich Fischer-Dieskau (1964, J.Keilberth)

    3. Bernd Weikl (1976, G.Solti)

    ______________________

    Homo sum, ergo inscius.

  • Zu Rollen aus der Oper "Arabella" kann ich nichts beitragen. Ich habe vor langer Zeit in Glyndebourne einmal den Fehler begangen, eine Aufführung zu besuchen, als ich das Stück noch nicht kannte. Selten habe ich mich so gelangweilt. Falls es jemanden interessiert: Die "Arabella" hat Adrianne Pieczonka gesungen, den "Mandryka" Wolfgang Brendel. Hat aber auch nichts geholfen.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Zu Rollen aus der Oper "Arabella" kann ich nichts beitragen. Ich habe vor langer Zeit in Glyndebourne einmal den Fehler begangen, eine Aufführung zu besuchen, als ich das Stück noch nicht kannte. Selten habe ich mich so gelangweilt. Falls es jemanden interessiert: Die "Arabella" hat Adrianne Pieczonka gesungen, den "Mandryka" Wolfgang Brendel. Hat aber auch nichts geholfen.

    Ich bin fest überzeugt davon, dass, wenn damals in Glyndebourne anstelle von "Arabella" die "Ariadne auf Naxos" vom gleichen Komponisten gelaufen wäre, du dich weit weniger gelangweilt hättest (gibt es eine abwechslungsreichere Oper?) und du dann zu diesem Stück, dass du offenbar nie live erlebt hast, eine positivere (oder überhaupt eine) Beziehung hättest. Gerade in diesem Forum wurde da kürzlich mit Überraschung festgestellt, wie häufig die "Ariadne" derzeit gespielt wird - und das aus guten Gründen, weil diese Mischung aus bissig-ironischer Theaterrealität ("Der Ariadne müssen Sie streichen. Niemand hält es aus, wenn diese Frau unaufhörlich auf der Bühne steht" - auch das gehört zur Bacchus-Tenor-Rolle, ebenso der allererste Auftritt mit der Perücke) und der Illusion, dass sich Opera seria und Opera buffa zu einer idealen Oper verschmelzen lassen - eine illusion, die durch die Musik von Strauss durchaus beglaubigt wird - das ist schon ziemlich einzigartig in der Opernliteratur, auch unter den Opern über die Oper (von der "L'Opera seria" Gassmanns über Salieris "Prima la musica" bis Straussens "Capriccio").

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

  • Nach dem 'Mandryka', der ja durchaus eine gelungene Partnerschaft für 'Arabella' darstellt, hier nun eine eher fatale Partnerwahl: 'Jago', der schwarze Schatten aus Verdis 'Otello' soll es sein.

    Die Nr.1 im historischen Bereich ist Apollo Granforte in der 1928iger Aufnahme unter Sabajno, der für mich den notwendigen Ausdruck wunderbar aus der gesanglichen Linie herausholt.

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    Nr.2 geht dann an Lawrence Tibbett unter Panizza (MET 1938), der z.B. die einzelnen Phrasen ausdrucksmäßig viel stärker gegeneinander einsetzt, auch das Rezitativische stärker betont, ohne dabei allerdings dem Verismo zu nahe zu kommen, aber gleichzeitig ein bitterböses Porträt entstehen lässt.

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    Nr.3 ist dann Tito Gobbi, der zum abgründig Bösem noch eine gehörige Prise Verachtung hinzufügt. Doppelter Schauer sozusagen, aber auch doppelte Lust beim Zuhören.

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    Live habe ich eine ganze Reihe 'Jagos' erlebt, einige sehr gut, andere hingegen blieben sehr blass. Hier ist meine Nr.1 jemand, der mir mit seiner Bühnenpräsenz, im Spiel wie auch im Gesang, am stärksten 'an die Kehle ging'. Sherrill Milnes, der in Hamburg schon die Premiere unter Levine gesungen hatte und zum Glück immer wieder zurückkam, teilweise mit Domingo, leider nie wieder zusammen mit der Scotto.

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    Nr.2 dann für Piero Cappuccilli, der grundsätzlich in den 'Giftzwerg-Rollen' am besten rüberkam.

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    Nr.3 ist dann unsere 'Hausbesetzung' Franz Grundheber, bei dem ich nicht nur fasziniert seine Entwicklung hin zum großen Gestalter verfolgen konnte, sondern auch sein völliges Aufgehen in dieser Partie.

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    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

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