• Neue Runde 2024/25.

    "Legendär" heißt's immer irgendwie, wenn große Leute nach Jahrhunderten wieder mal in Berlin auftreten.

    Celi 1992 zum Beispiel. Oder Horowitz 1986. Und irgendwie ist's halt auch "legendär"


    Horowitz starb drei Jahre nach diesem Konzert, am 5.11.

    4 Tage vor dem Mauerfall. Hätte er ruhig noch mitkriegen können.

    "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

  • Felix Mendelssohn Bartholdy, Streichoktett op. 20

    Chouchane Siranossian, Jakob Lehmann, Balász Bozzai, Nicolas Mazzoelni (Violine), Bernadette Verhagen, Katya Polin (Viola), Davit Melkonyan, Astrig Siranossian (Violoncello)

    Gefällt mir sehr gut, nur wurde hier - aus meiner Sicht leider - eine "Originalfassung" des Oktetts gewählt.

  • Richard Strauss
    Sinfonia Domestica
    Friedrich Witt
    Symphonie C-Dur
    Staatskapelle Dresden
    D: Franz Konwitschny

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Gefällt mir sehr gut, nur wurde hier - aus meiner Sicht leider - eine "Originalfassung" des Oktetts gewählt.

    Danke für diesen dezenten Hinweis an Braccio! Ein einziges Mal zumindest habe ich diese überzeugende Scheibe gehört, aber wohl kein Booklet gelesen.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Gefällt mir sehr gut, nur wurde hier - aus meiner Sicht leider - eine "Originalfassung" des Oktetts gewählt.

    Danke für diesen dezenten Hinweis an Braccio! Ein einziges Mal zumindest habe ich diese überzeugende Scheibe gehört, aber wohl kein Booklet gelesen.

    Mir fiel es an einigen Stellen beim Hören auf. Und ich finde die gewohnte spätere Fassung irgendwie runder und überzeugender. Das geht mir bei Mendelssohn eigentlich meistens so (in den letzten einigen Jahren gab es ja so manche Veröffentlichung von Frühfassungen, etwa der Symphonien 3 bis 5 oder auch der Hebriden).

  • Gefällt mir sehr gut, nur wurde hier - aus meiner Sicht leider - eine "Originalfassung" des Oktetts gewählt.

    Danke für diesen dezenten Hinweis an Braccio! Ein einziges Mal zumindest habe ich diese überzeugende Scheibe gehört, aber wohl kein Booklet gelesen.

    Mir fiel es an einigen Stellen beim Hören auf. Und ich finde die gewohnte spätere Fassung irgendwie runder und überzeugender. Das geht mir bei Mendelssohn eigentlich meistens so (in den letzten einigen Jahren gab es ja so manche Veröffentlichung von Frühfassungen, etwa der Symphonien 3 bis 5 oder auch der Hebriden).

    Ich höre gerne wieder und bewusster hinein! :thumbup:

    (Was mir - an vielen, vielen Beispielen - immer stärker auffällt, was mich schon leicht stört, was aber halt nicht zu ändern ist, fürchte ich, wegen der riesigen und immer noch wachsenden Materialmengen und auch wegen meines Alters: Dass ich das Oktett in meinem Leben bislang hundertmal gehört habe, wird nicht reichen. Trotzdem kenne ich es schlicht nicht auswendig genug. Gut, wenn ich mir mal die Noten angesehen hätte, wäre das vielleicht anders. Ich glaube, dass ich das noch nie getan habe ...)

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Rued Langgaard
    Music of the Spheres
    4 Tone Pictures
    Gitta-Maria Sjöberg (s)
    Danish National Radio Choir
    Danish National Radio Symphony Orchestra
    D: Gennadi Roshdestvensky

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Felix Mendelssohn Bartholdy, Streichoktett op. 20

    Chouchane Siranossian, Jakob Lehmann, Balász Bozzai, Nicolas Mazzoelni (Violine), Bernadette Verhagen, Katya Polin (Viola), Davit Melkonyan, Astrig Siranossian (Violoncello)

    Gefällt mir sehr gut, nur wurde hier - aus meiner Sicht leider - eine "Originalfassung" des Oktetts gewählt.

    Die Aufnahmen beider Werke gefallen mir gut, auch wenn ich bei beiden andere bevorzuge, nicht nur wegen der Fassung. Der Diirigent ist übrigens selbst Geiger und war hier früher im Forum aktiv.

    Gruß, Frank

    Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.

  • Hier:



    Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9

    Berliner Philharmoniker
    Bernard Haitink

    „Keine Interpretation überzeugt wirklich“ und „Die Berliner stehen, gerade was Mahler angeht, schön länger nicht mehr in der ersten Reihe“, schreibt ein anonymer Rezensent bei jpc über diese Kiste und vergibt satte zwei Sterne. Aha. Woran er derlei Aussagen festmacht - wer weiß das schon.

    Ich hingegen finde, dass diese Neunte schon ziemlich intensiv musiziert wird und habe nicht den Eindruck, dass hier jenseits der ersten Reihe musiziert wird. Soll ich dies begründen? Na, vielleicht mal im entsprechenden Faden.

    :wink: Agravain

  • Neugierig gemacht auf das Violinkonzert von Strauss, erwähnt im Furtwängler - Faden, fand ich diese Aufnahme:

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    Und ich erinnerte mich an einen Abend, als wir spätabends in einer Pizzeria in Neapel nach einem Konzert noch zusammensaßen und Ingolf Turban mir seine Stradivari zeigte und ich ihn fragte, ob er nicht Angst hätte, mit dem wertvollen Instrument in der Nacht in sein Hotel zu gehen und er sagte: Nö, weiß ja keiner und wer klaut schon 'ne Geige. :)

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Und Gustav Mahler starb heute vor 113 Jahren.

    18.6.1911

    „Seine Neunte ist höchst merkwürdig. In ihr spricht der Autor kaum mehr als Subjekt. Fast sieht es aus, als ob es für dieses Werk noch einen verborgenen Autor gebe, der Mahler bloß als Sprachrohr benützt hat. Dieses Werk ist nicht mehr im Ich-Ton gehalten. Es bringt sozusagen objektive, fast leidenschaftslose Konstatierungen, von einer Schönheit, die nur dem bemerkbar wird, der auf animalische Wärme verzichten kann und sich in geistiger Kühle wohlfühlt.“

    (Arnold Schönberg)

  • Das Klaviertrio von Ravel mit dem Beaux Arts Trio noch mit dem Gründer Daniel Guilet / Violine . Schwetzinger Festspiele 1960 .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Beethoven : Sinfonie No. 8 . Berliner Philharmoniker . Hans Pfitzner . 1933 .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Brahms : Sinfonie No. 4 . London Symphony Orchestra . Felix Weingartner . 1938 . Als Brahms das Werk komponierte , fing Weingartner gerade zu dirigieren an ; Brahms hat ihn wohl auch mal mit einer Sinfonie gehört und soll sich lobend geäußert haben . Unabhängig davon habe ich bei dieser Aufnahme den Eindruck , daß Weingartner das Werk nach Brahms klingen läßt , und nicht sich in den Fokus stellt . Vielleicht eine andere Zeit .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Dieses Scherzo aus dem Concerto Symphonique Nr. 4 op. 102 von Henry Litolff (warum hört man eigentlich immer nur das Scherzo, nicht das gesamte Konzert?) läuft heute bei mir in fünf Vergleichsaufnahmen

    Da ich neugierig auf die Klavierkonzerte von Litolff geworden bin, habe ich mir die Peter Donohoe-Einspielungen der Konzerte Nr. 2 bis 5 auf Hyperion gekauft:

    Es läuft - als Einstieg - das Concerto Symphonique Nr. 2 h-moll op. 22.

    Peter Donohoe, Klavier
    Bournemouth Symphony Orchestra
    Andrew Litton

    (rec. 18.+19.10.1996)

  • Im Anschluss gab es die Sinfonie No. 3 von Brahms . Charles Mackerras und das Scottish Chamber Orchestra lassen auch ahnen , wie Brahms zu seiner Zeit vielleicht geklungen haben mag .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Bach : Cellosuiten BWV 1010 / 1011 /1012 . Bruno Philippe . Gefällt mir ausnehmend gut .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Ich kenne alle vier, das heißt also: alle fünf. Mit Peter Donohoe. Reizvolle klassizistische Musik, die - meine ich - ihren Personalstil durchaus erkennen lässt. Dazu gehört ein typischer Aufbau mit kurzen, spritzigen Scherzo-Sätzen, die sich ähneln. Warum immer das eine aus dem einen separat aufgenommen wurde und auch im Radio gespielt, muss man nicht so ganz verstehen. Freilich fallen die Scherzi stärker auf - das ist sozusagen wie bei Bruckner ... ;)

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Dieser thielemännliche Bruckner (Nr. 5) mit den hoch engagierten MusikerInnen aus Wien hat mir soeben die Schuhe ausgezogen und mich darüberhinaus aus den Socken gehauen.

    Barfüssig stehe ich da: die Zehen krümmen sich und die Zehennägel kräuseln sich gen Himmel.

    Vor 2 Jahren erworben. Heute erstmals gehört:

    Das ist mE eine magistrale Einspielung!

    Eine Offenbarung für mich. Ich bin überwältigt.

    Gruss in die Runde vom Walter aus dem Naturpark Gantrisch

  • Sei doch bitte so gut, lieber Walter, und schau mal - barfüßig! - nach, ob es sich bei Deiner Einspielung um die Konzertaufzeichnung vom März 2021 in Wien handelt. Danke vorab und damit herzliche Grüße aus Hessen in den Naturpark Gantrisch!

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