Brahms: Die Sinfonien – Gesamtaufnahmen und Einzeleinspielungen

  • "Meine Kollegin konnte tatsächlich das Programm aus dem Jahre 1971 ausfindig machen. Die Konzerte mit Brahms 1 unter Rudolf Kempe fanden am 05. Und 07. Oktober 1971 statt.

    Es gibt auch eine GA der Sinfonien mit den Münchner PO aus den 1970-er Jahren. Leider ist die Aufnahmequalität nicht gut. Das war eine Box im Hochformat gewesen:

    Ob diese neue Box von 2022 mit den damaligen Aufnahmen überein stimmt, weiß ich nicht.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Es gibt auch eine GA der Sinfonien mit den Münchner PO aus den 1970-er Jahren.

    Was ich so bemerkenswert finde an unserem Forum, das ist die Tatsache, wie prompt es Rückmeldungen gibt, wenn der Name eines bei jüngeren Klassik-Fans sicher nicht mehr so bekannten Dirigenten wie der des Rudolf Kempe in Erinnerung gerufen wird. Mich faszinierte seinerzeit in Zürich sowohl die Dirigiertechnik Kempes als vor allem auch das unglaublich "strahlende" Finale der Ersten. Seine GA mit den Münchnern kenne ich nicht.

    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

  • "Meine Kollegin konnte tatsächlich das Programm aus dem Jahre 1971 ausfindig machen. Die Konzerte mit Brahms 1 unter Rudolf Kempe fanden am 05. Und 07. Oktober 1971 statt.

    Es gibt auch eine GA der Sinfonien mit den Münchner PO aus den 1970-er Jahren. Leider ist die Aufnahmequalität nicht gut. Das war eine Box im Hochformat gewesen:

    Ob diese neue Box von 2022 mit den damaligen Aufnahmen überein stimmt, weiß ich nicht.

    Es sieht so aus, dass die Aufnahmen auf beiden Boxen identisch sind. Ursprünglich erschienen diese Aufnahmen damals Mitte der 1970er Jahre (ca.1975) bei Acanta/BASF. Auch die in der Membran-Box enthaltenen Aufnahmen von Bruckners Sinfonien Nr. 4 + 5 wurden von Profil/Hänssler wieder herausgebracht. Vermutlich ebenfalls in einer besseren Klangqualität.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Es sieht so aus, dass die Aufnahmen auf beiden Boxen identisch sind. Ursprünglich erschienen diese Aufnahmen damals Mitte der 1970er Jahre (ca.1975) bei Acanta/BASF. Auch die in der Membran-Box enthaltenen Aufnahmen von Bruckners Sinfonien Nr. 4 + 5 wurden von Profil/Hänssler wieder herausgebracht. Vermutlich ebenfalls in einer besseren Klangqualität.

    Ich war mir nicht sicher, weil leider keine Daten auf der Profil-Box zu finden ist. Danke Dir für die Infos. Bei Wands Brahms gab es bei Profil auch eine Brahms-GA der Sinfonien, die NICHT mit den früheren Veröffentlichungen identisch war.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ob diese neue Box von 2022 mit den damaligen Aufnahmen überein stimmt, weiß ich nicht.

    Ja, die sind identisch. Die Münchner Brahms-Einspielungen sind seinerzeit für BASF/Acanta entstanden. Gab's mEn auch mal auf Scribendum.

    Höre gerade das Hänssler Reissue (die 3.). Klanglich schlecht ist die sicher nicht.

    Noch weniger bekannt ist eigentlich nur seine Beethoven-GA (ebenfalls aus München) für EMI.

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need" - H. W. M.

  • Noch weniger bekannt ist eigentlich nur seine Beethoven-GA (ebenfalls aus München) für EMI.

    Auch ein interessanter Fall: das waren Quadro-Aufnahmen.

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Wirklich schade, dass diese Aufnahmen so ein Mauerblümchendasein fristen. Immerhin ist diese Gesamteinspielung a. überhaupt und b. dann noch für eine überschaubare Ablösesumme zu haben.

    Außer bei Membran waren gar keine CD-Veröffentlichungen greifbar in den letzten zwanzig Jahren. Ich habe diese gefunden:


    Label: Arts Archive

    Und natürlich die Scribendum:

    rel. 2001

    Dort stehen auch die Aufnahmedaten drauf: 11/74, 05/75, 11/75, 12/75

    Erstveröffentlichung war 1975 (Nr. 1 & 4) und 1976 (Nr. 2 & 3/Haydn-Variationen). Label war BASF; Acanta waren Wieder-Veröffentlichungen.

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • ...klingt nicht mehr ganz taufrisch (ist ja auch schon von 1948/London), trotzdem fünf aufschlussreiche Minuten mit Furtwängler und der 4.Brahms:

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    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

  • Zitat von Bernd

    klingt nicht mehr ganz taufrisch (ist ja auch schon von 1948/London), trotzdem fünf aufschlussreiche Minuten mit Furtwängler und der 4.Brahms:

    Mich hat es gerade mal durchgeschüttelt! ape3

    Bekommt man da eine Handvoll Euronen dazu wenn man sich das anhören muss!


    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Mich hat es gerade mal durchgeschüttelt!

    Mich auch - aber ich vermute, aus ganz anderen Gründen! Denn hier spielt das Orchester völlig entfesselt, so als ob es das Leben gelten würde. Was für eine Aufnahme!

    Bekommt man da eine Handvoll Euronen dazu wenn man sich das anhören muss!

    Vielleicht sollten diejenigen, die so gar nicht begreifen, was hier abgeht, tatsächlich ein paar Euronen bekommen. Aus lauter Mitleid....

  • RE: Brahms mit Kempe

    Hallo Bernd,

    die Kempe-GA der Brahms - Sinfonien habe ich auch als wirklich gute Int wahrgenommen. Bei mir war es die GA mit den Münchener PH .von 1975 .. offenbar meist Du eine Andere ?

    Leider waren die CDs technisch so miserabel, dass es sich angehört hat, als sei das ein Mitschnitt von LPs ...deutliche Knacker waren von der "Kratzware" zu hören ... und das auf CD. :S?( Es handelt sich um die abgebildete auch noch recht unförmige lange Box im Buchformat mit einigen Bruckner-Sinfonien Nr. 4 und 5 (die in kein Regal passt). Da mir nur aus technischen Gründen die Zeit zu Schade war, jemals diese "Zumutung" noch mal aufzulegen, habe ich mich von den CDs wieder getrennt. Die Box gibts derzeit für etwas über 3€ .... kein Wunder ....


    Membran,1975, AAD

    Wie die letzten Beiträge zeigen gibt es diese Kempe - Aufnahmen auch von anständiger Quelle in angemessener Qualität auf CD ? Zum Beispiel von Hänssler. Angesichts meiner zahlreichen Brahms-Aufnahmen in Spitzenqualität, habe ich deshalb Kempe nicht weiter nachverfolgt. Sollte ich ?

    ______________

    Gruß aus Bonn

    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Lionel (23. Dezember 2023 um 00:12)

  • Mich auch - aber ich vermute, aus ganz anderen Gründen! Denn hier spielt das Orchester völlig entfesselt, so als ob es das Leben gelten würde. Was für eine Aufnahme!

    Hallo Bernd, was Du und ich gehört haben bei diesem Brahms unter Furtwängler, kann offenbar nicht jeder Musikfreund nachvollziehen. Wir sollten jeden Spötter sich nach Herzenslust "durchschütteln" lassen.

    Wer nicht begreifen will, "was hier abgeht", wie Du schreibst, soll es eben erst gar nicht versuchen. "Mitleid", um Dich noch einmal zu zitieren, ist kein Gefühl, das mir hier angebracht zu sein scheint. Gönnen wir einfach jedem Andersdenkenden das "Durchschütteln" und die "Euronen". Manchmal liegt es auch einfach nur daran, dass keine Bereitschaft dafür vorliegt, es (wie Du schreibst) "zu begreifen".

    LG Bernd

    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

  • die Kempe-GA der Brahms - Sinfonien habe ich auch als wirklich gute Int wahrgenommen. Bei mir war es die GA mit den Münchener PH .von 1975 .. offenbar meist Du eine Andere ?

    Guten Morgen lieber Wolfgang! Nein, ich habe mich auf keine GA bezogen, sondern in erster Linie an mein Live-Erlebnis mit Kempe in Zürich (1.Brahms, Tonhalle-Orchester, 1971) gedacht, als ich hier offenbar damit die lebhafte Diskussion über Kempe angestoßen habe. LG Bernd

    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

  • Denn hier spielt das Orchester völlig entfesselt, so als ob es das Leben gelten würde. Was für eine Aufnahme!

    Naja, das habe ich anders gehört, aber die Einschränkungen lassen m.E. kein halbwegs seriöses Urteil zu: miserable Klangqualität (das gabs auch 1948 schon besser), die es der eigenen Phantasie überläßt, da so etwas herauszuhören, wie Du es beschreibst, lieber Bernd - dazu nur ein kleiner Ausschnitt mit dem Abschluß (was passierte zuvor? wie hat Furtwängler das Ganze aufgebaut? usw.).

    Nein, das überzeugt mich nicht. Wobei es mir übrigens fernliegt, über Leute zu spotten, bei denen dieses Klangbeispiel Begeisterung auslöst. Ich teile das nur nicht.

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Wobei es mir übrigens fernliegt, über Leute zu spotten, bei denen dieses Klangbeispiel Begeisterung auslöst. Ich teile das nur nicht.

    Lieber Gurnemanz! Bernd sprach von "Entfesselung". Ich, auch Bernd, hielt den Ausschnitt für aufschlussreich. Bin voll und ganz einverstanden mit Deinem Beitrag und stimme Deinen Aussagen zu. Auch die darin versteckte Kritik akzeptiere ich. Wollte nicht mehr und weniger als mit dem kleinen Beispiel Lust zur Beschäftigung mit Furtwänglers Brahms zu machen, weil ich ihn für absolut interessant halte im Rahmen der hier vorgenommenen Vergleiche. Sollte mir das mit dem zugegeben zu kurzen Beispiel aus dem Jahre 1948 misslungen sein, bitte ich um Nachsicht. Was den einen "entfesselt", muss der andere ja nicht teilen. Insoweit ist doch alles ok, denke ich.

    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

  • PS. 1949 hat Furtwängler es übrigens noch einmal gemacht (4.Brahms): Mit den Berlinern in Wiesbaden. Klingt deutlich besser als im Ausschnitt von 1948, und - so meine zumindest ich - eine sehr gute Interpretation!

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    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

  • Wie ich oben bereits schrieb, sind die Membran-Kempe-CDs LP-Übernahmen.

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need" - H. W. M.

  • Zitat von Bernd

    Lieber Gurnemanz! Bernd sprach von "Entfesselung". Ich, auch Bernd, hielt den Ausschnitt für aufschlussreich. Bin voll und ganz einverstanden mit Deinem Beitrag und stimme Deinen Aussagen zu. Auch die darin versteckte Kritik akzeptiere ich. Wollte nicht mehr und weniger als mit dem kleinen Beispiel Lust zur Beschäftigung mit Furtwänglers Brahms zu machen, weil ich ihn für absolut interessant halte im Rahmen der hier vorgenommenen Vergleiche. Sollte mir das mit dem zugegeben zu kurzen Beispiel aus dem Jahre 1948 misslungen sein, bitte ich um Nachsicht. Was den einen "entfesselt", muss der andere ja nicht teilen. Insoweit ist doch alles ok, denke ich.

    Von mir wirst du nichts mehr hören, den dein >falsches< Gelaber ist zum ........!

    palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Brahms - Zyklus aus Cleveland mit Franz Welser-Möst (2014; auf BluRay)


    Da ich für mich ein W-Geschenk von meiner Tochter aussuchen sollte, bin ich für (sage und schreibe) 10,35€ (war wohl ein Irrtum) auf den Brahms-Zyklus mit allen Sinfonien, Konzerten, Ouvertüren gestossen. ;)Der Preis ist normal höher und habe die 3BluRay-Box bestellt.

    Meine ersten Eindrücke:

    Heute am 23.12. ist die Ware angekommen und da habe ich gleich intensiv rein gehört. Gleich fällt mir positiv auf, dass Welser-Mösts durchweg bei allen Werken vorherschend zügiges Tempo mir bei Brahms sehr liegt ! Dadurch wird die manchmal fehlende Extase beim Franzl irgendwie ausgeglichen. Er ist jedenfalls durchweg weniger Langweilig, wie sein Ruf ! Dadurch entsteht schon ein Vorurteil, dass man sich durch selber nachhören revidieren sollte.

    Zuerst kam das das KK Nr.1 mit Yefim Bronfman dran, dass Beide sehr zupackend gestalten ... natürlich fehlt die letzte Extase, wie bei Sekin/Szell und Fleisher/Szell, was man bereits am Anfang merkt, der einfach nicht die volle Dramatik hat. Innnerhalb des 1.Satzes mangelt es dann aber keineswegs an massig begeisterungswürdigen Passagen. Die Musiker aus Cleveland (wie immer) in Bestform und zeigen Engagement und Verve. Bronfman fabelhaft, der sogar mit dem Kopf Einsätze gibt, wenn er und das Orchester einsetzen soll. Bis auf dem Anfang - tolle Interpretation und Wiedergabe. Der 1.Satz liegt, zwischen 21-22MIn, so wie ich es gennerell bevorzuge !

    Die Tragische Ouvertüre hat die nötige Dramatik, was noch durch die zügige Spielzeit von ca. 11Min unterstützt wird - da kommt keine Langeweile auf !

    Die Sinfonie Nr.4 kann es mit den besten Aufnahmen aufnehmen. Wollte erst nur mal reinhören, habe aber dann doch die ganze Sinfonie genossen. Da gibt es keine Kritik; auch gerade der Anfang vom 4.Satz wird oft vermasselt - hier mit allen Details und sauber abgestuft. Das Cleveland Orchestra zeigt sich fabelhaft in seiner Tradition mit Szell - Dohnanyi - Maazel .....

    Interessiert hat mich natürlich der Anfang der Sinfonie Nr.1. Die Live-Aufnahme ist in der Royal Albert Hall 2014 entstanden; alle Anderen in der Sverance Hall Cleveland. Erste Kritikpunkt: Der Anfang ist so brav, wie Welser-Möst aussieht. Die Paukenschläge kommen zu brav ... es fehlt das unerbittliche in Stein gemeißelt, wie bei Szell-Solti-Bernstein-Karajan-Levine-Klemperer u.v.a. um nur mal einige Favoriten zu nennen.

    Die Akademische Festouvertüre in 11Minuten hat auch den nötigen Schmiss.

    In die Sinfonien Nr. 2 und 3 und das VC mit Julia Fischer habe ich noch nicht reingehört ... ich werde noch berichten, wie die bei mir ankommen.


    Meiner Ansicht nach vorbildliche Bildführung über die aktiven Instrumentengruppen und nicht nur auf den Dirigenten gerichtet. Teils werden zwei Bläser oder andere Instrumente in zwei Bildausschnitte aufgeteilt um das Zusammenspiel besser darstellen zu können.

    :angel: Ganz exqusit ist die Klangqualität im DTS-HD 5.1,die jedes Detail naturgetreu liefert. Über 4 Standboxen ein Klangtraum in jeder Hinsicht ! Man sitzt akustisch in der wunderschönen Severance Music Hall Cleveland.

    CLASART Classic, 2014, BluRay, DTS - HD 5.1

    ______________

    Gruß aus Bonn

    Wolfgang

  • Der Anfang ist so brav, wie Welser-Möst aussieht. Die Paukenschläge kommen zu brav ... es fehlt das unerbittliche in Stein gemeißelt, wie bei Szell-Solti-Bernstein-Karajan-Levine-Klemperer u.v.a. um nur mal einige Favoriten zu nennen.

    Hallo lieber Wolfgang!

    Habe mich köstlich amüsiert über Deine hier im Zitat erwähnte Formulierung. Gut, dass Du die 10,35 € nicht als den von Dir so genannten Irrtum moniert hast :) Zu Deinen von Dir angeführten Favoriten bei der 1.Brahms ragen für mich vor allem Bernstein und Klemperer heraus, wobei ich Bernstein meinem ansonsten uneingeschränkt verehrten Klemperer aufgrund der "Wucht" und seiner Liebe zu Details in allen Sätzen sogar noch vorziehe. Bin gespannt auf Deinen weiteren Höreindruck bei den anderen Sinfonien. Damit schöne Weihnachten mit diesem Super-Geschenk Deiner Tochter

    und LG nach Bonn

    Bernd

    "Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen"

    Ludwig van Beethovens Inschrift auf dem Manuskript zur "Missa Solemnis"

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