Pettersson, Allan – Auf der Suche nach dem Gesang, "den die Seele einst gesungen hat"

  • Die LP habe ich auch - eine sehr schöne Aufnahme aus der Frühzeit der Pettersson-Rezeption. Sergiu Comissiona hat sich da sehr verdient gemacht.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ich bin mit Pettersson nie einige geworden. Eigentlich sollte er mir liegen, da er noch tonal ist, doch ich konnte mit den CPO-Einspielungen nicht glücklich werden. Die vorhandenen CDs habe ich dann alle verkauft.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Eine schöne und erkennbar kompetente Besprechung zur neuen Dreizehnten:


    "http://www.klassik-heute.de/4daction/www_medien_einzeln?id=21588"


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Ja, eine fundierte Rezension, danke, lieber andréjo! Das paßt gut mit meinen Eindrücken zusammen - habe die 13. mit Lindberg allerdings erst einmal in Ruhe durchgehört.


    Man findet unter der von Dir angegenen Quelle noch weitere Besprechungen zu Pettersson, hier die Übersicht: "http://www.klassik-heute.de/4daction/www_komponist?id=2197&disko".


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Wenn man der verlinkten Seite glauben schenken mag, war die Lebenszeit Petterssons mit der von P.D.Q. Bach vergleichbar. :S


    Ich freue mich derzeit über einen Neuzugang meiner langsam wachsenen Sammlung der Werke Allan Petterssons:

    Die Aufnahmen stammen aus den 1970er-Jahren, gehören also der älteren "Rezeptionsschicht" an.


    LG, Kermit :wink:

    Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.

  • Zitat

    Wenn man der verlinkten Seite glauben schenken mag, war die Lebenszeit Petterssons mit der von P.D.Q. Bach vergleichbar. :S


    Ein Dreckdreher aufgrund hektischer Arbeitsweise wohl ...


    Er wurde 69, woraus man halt nicht schließen darf, dass er besonders viele unbeschwerte Jahre hatte. Aber nun gut - ich weiß schon, dass Du Frosch das entweder weißt oder schnell nachschlagen kannst. ;+)


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Kermit, magst Du mittelfristig etwas zur Klangqualität der mir unbekannten Einspielung der Chorsinfonie sagen? Die cpo-Aufnahme ist klanglich jetzt nicht das Gelbe vom Ei. Ich verstehe vom Chor kein Wort - was vielleicht auch an meinen Ohren liegt ...


    Aber dann gibt es ja auch noch die Neueinspielung von Lindberg ... Ach wie wäre das schön mit unbegrenzt viel Platz (und Geld ...) und Zeit!


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Die cpo-Aufnahme ist klanglich jetzt nicht das Gelbe vom Ei.


    ... aber immer noch klanglich um einiges deutlicher und transparenter als die mit Larsson. Da heißt es wohl: Warten auf Lindberg (2018?).


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Zitat

    Da heißt es wohl: Warten auf Lindberg (2018?).


    Ach so, die fehlt noch! Dann warte ich - es ist ja nicht so, dass man Pettersson 12 einmal in der Woche haben müsste ... ;+)


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Auch bei der Magazin-Internet-Konkurrenz wurde die neue Dreizehnte jetzt sehr wohlwollend besprochen - wohlwollend wie die alte Dreizehnte quasi. Das steigert meine Vorfreude bezüglich eines Hörvergleichs, für den mir aktuell noch ein wenig die Muse fehlt. Aber was nicht ist ...


    http://magazin.klassik.com/rev…EW&RECID=29554&REID=16272
    :cincinbier: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Das könnte jetzt natürlich harte Kost werden für alle allzu strengläubig digitophoben Klassik-Erdogans, die in diesem Forum leider immer mal wieder herum trollen, wer sich aber dann doch eher für die Musik Petterssons interessiert, könnte diesem (leider hier schon etwas zu spät angebrachten) Hinweis auf eine ORF-Sendung über ein gemeinsam kommuniziertes Parallelprojekt eines Bekannten von mir mit Lindberg vielleicht doch etwas Interesse abgewinnen.
    "http://oe1.orf.at/programm/433741" :)

  • Das könnte jetzt natürlich harte Kost werden für alle allzu strengläubig digitophoben Klassik-Erdogans, die in diesem Forum leider immer mal wieder herum trollen,

    Dein Hinweis wäre auch ohne diesen Satz ausreichend verständlich gewesen.



    Für die Moderation:



    Caesar73

    Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

    Cato der Ältere

  • Natürlich muss man erfahrungsgemäß besonderen Sensibilitäten bei verschiedenen Teilnehmern dieses Kultur-Forums durch entsprechende Hinweise Rechnung tragen.
    Ich bin froh wenn mir das mit meiner zur Vorsicht mahnenden Vorbemerkung so gut gelungen ist, dass bis jetzt tatsächlich niemand etwas unvernünftiges geantwortet hat.
    Das ist doch wirklich sehr positiv. :cincinbier:

  • Natürlich muss man erfahrungsgemäß besonderen Sensibilitäten bei verschiedenen Teilnehmern dieses Kultur-Forums durch entsprechende Hinweise Rechnung tragen.
    Ich bin froh wenn mir das mit meiner zur Vorsicht mahnenden Vorbemerkung so gut gelungen ist, dass bis jetzt tatsächlich niemand etwas unvernünftiges geantwortet hat.

    Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass manche Leute keine Lust mehr haben, sich hier sinnlosen Diskussionen hin zu geben, wenn Leute gleich als "Troll" tituliert werden, nur weil sie mit diversen Komponisten nichts anfangen können, anderer Meinung sind, oder etwas gegen eine vorherige Antwort schreiben. Hast Du Dir darüber mal Gedanken gemacht?

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Wie gesagt es ist doch sehr positiv, wenn jemand davon abstand nimmt sich "sinnlosen Diskussionen hinzugeben"


    (Da hier niemand "gleich als "Troll" tituliert" wird "weil sie mit diversen Komponisten nichts anfangen können, anderer Meinung sind, oder etwas gegen eine vorherige Antwort schreiben" brauche ich mir ja nun wirklich keine "Gedanken" über irgendetwas zu machen.)


    Was meine zur Umsicht mahnende Einleitung allerdings mehr als rechtfertigte waren entsprechende Auslassungen in einem anderen von mir geposteten Thema, die sich samt und sonders im nu und mit vollstem Recht im Splitter wiederfanden. Um derlei hier gleich im Vorfeld zu verhindern, scheint meine Vorbemerkung durchaus sinnvoll und zielführend zu sein, zumal hier ja nun wirklich niemand auch nur in irgendeiner unangemessenen Weise persönlich angesprochen wurde.


    Also bitte erinnert euch doch langsam mal daran, dass dieses Thema sich mit Pettersons Musik befasst. Er reicht völlig wenn jeder Beitragende genau darüber nachdenkt, anstatt sich nun wirklich sinnlosen offtopic-Diskussionen über irgend eine Vorbemerkung hinzugeben, (die sich in Bezug auf Sensibilitäten, wie sie eigentlich nur in diesem Forum immer wieder auftauchen in meinen Augen wie gesehen als ebenso sinnvoll wie zielführend erwiesen hat.)


    Also zurück zum Thema. Ich hoffe dem geposteten Link ist immer noch genug interessanter Inhalt (und Weiterverlinkung) zu entnehmen, als dass zumindest jemand dessen Lesefähigkeit auch bis über das erste Satzende hinausreicht davon etwas für das hier zu diskutierende Thema interessantes haben könnte. Vorausgesetzt es handelt sich um jemand der sich überhaupt für Pettersons Musik und die Möglichgkeiten ihrer Interpretation interessiert. In Bezug darauf finde ich es zumindest ausgesprochen Interessant und erwähnenswert über den Austausch von Lindberg und Brylka zu ihren Interpretationen einer von beiden gleichzeitig erarbeiteten Petterson-Symphonie zu erfahren.

  • Wie gesagt es ist doch sehr positiv, wenn jemand davon abstand nimmt sich "sinnlosen Diskussionen hinzugeben"

    Nein, es ist traurig, dass man inzwischen auf Diskussionen verzichtet, und somit quasi "vergrault" wird durch solche Kommentare, wie Du sie machst.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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