Pettersson, Allan – Auf der Suche nach dem Gesang, "den die Seele einst gesungen hat"

  • Also das würde ich etymologisch auch nicht als so ganz korrekt ansehen, das Wort "fahl" stammt meines Wissens ursprünglich eher von "falb", was eher das gelb-graue Brustgefieder der Falken charakterisiert. Also sofern du auf den etymologischen Hintergrund meines Nick rekurrierst, wie das ja bei Felix Meritis duch seine lateinische Herkunft nicht so schwierig ist, sollte eine "Übersetzung" von fahl entsprechend korrekt den ursprünglichen etymologischen Sinngehalt vollständig wiedergeben. Viel Spaß beim Übersetzen. (Bitte etwaige Übersetzungsversuche zunächst per PM vorlegen, bevor ich einer Veröffentlichung zustimmen kann ;) )

  • Mit ziemlicher Sicherheit stammen "fahl" und "pale" von der selben westgermanischen Wurzel ab. "Falb" ist auf Englisch "fallow".

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Mit ziemlicher Sicherheit stammen "fahl" und "pale" von der selben westgermanischen Wurzel ab. "Falb" ist auf Englisch "fallow".

    Kartoffeln, Tomaten und Stechapfel und Taback haben auch die "selben Wurzeln" wie alle anderen Nachtschattengewächse, trotzdem ist Tomate nicht die Übersetzung von Nachtschattengewächs. (Lustige Diskussion allerdings nun wirklich sinnlos bis völlig offtopic - aber sicher nett :) )

  • So liebe Leute. Es wäre außerordentlich nett, wenn alle Beteiligten sich auf das Kernthema dieses Threads konzentrieren würden. Und das lautete, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, Petterson. Wir behalten uns vor, entsprechende Aberrationen dorthin zu verschieben, wo sie hingehören. Von einem Kommentar zu diesem Hinweis in diesem Thread bitte ich ebenfalls abzusehen.



    Für die Moderation:



    Caesar73

    Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

    Cato der Ältere

  • Gerade entdeckt: Christian Lindberg und Norrköpings Symfonieorkester legen nun eine weitere Symphonie des schwedischen Meisters vor, Nr. 14:



    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Auch bei mir gibt es neuere Musik:



    Allan Pettersson (1911-1980)
    Symphonien Nr. 3 & 15
    Norrköping Symphony Orchestra, Leif Segerstam
    BIS, DDD, 94/95


    Seine Sinfonien haben mich - obwohl ich die CPO-GA seit langem besitze - immer ein wenig abgeschreckt, denn aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht erinnere, ist seine Musik bei mir als etwasTieftrauriges, ja Depressives abgespeichert. Beim aktuellen Anhören dieser BIS-CD, günstig erworben, habe ich nur bedingt diesen Eindruck. Klar ist das keine Party-Mucke für einen lauen Sommerabend. Vielmehr düstere, vergrübelte Klänge, die aber eine ungeheure Energie und Sogwirkung entfaltet. Eben diese Energie ist es, welche die Aussage dieser beiden Sinfonien in ein etwas Positives umkehrt. Pettersson komponierte tonal und nicht mit den Mitteln der Avantgarde arbeitend. Dennoch wirken seine Schöpfungen hochmodern und vor allem eigenständig, denn hier gibt es wirklich einmal Werke mit einem hohen Wiedererkennungswert zu bestaunen. Die transportierten Stimmungen und die innewohnende Kraft signalisieren: hier geht's um's Ganze, hier MUSS etwas raus.
    Für mich eine riesen Entdeckung und unumgänglicher Anreiz dafür, mich weiter mit Pettersson zu beschäftigen. Die Leistungen der Musiker scheinen mir adäquat, der Klang ist hervorragend und dynamisch. Neben einigen älteren Aufnahmen scheint aktuell einen neue GA auf BIS unter Leitung von Christian Lindberg zu entstehen. Auch das Einspielungen, die ich im Auge behalten werde.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Gustaf Allan Pettersson (* 19. September 1911 in der Församling Västra Ryd, Gemeinde Upplands-Bro, Schweden; † 20. Juni 1980 in Stockholm)

    Hallo zusammen,


    Anlass für diesen Thread war die Beschäftigung mit einer Pettersson sowie dér unhaltbare Zustand, dass hier im Forum kein eigener P.-Thread auffindbar war. Da Wikipedia - wie so häufig - einen für den Einstieg sehr brauchbaren Text liefert, erlaube ich mir dessen Verwendung an dieser Stelle. Natürlich freue ich mich, wenn eine Diskussion zu Pettersson - seine Werke und ihre Aufnahmen - zustande kommen sollte :).


    Gustaf Allan Pettersson (* 19. September 1911 in der Församling Västra Ryd, Gemeinde Upplands-Bro, Schweden; † 20. Juni 1980 in Stockholm) war ein schwedischer Komponist und Bratschist.


    Leben


    Pettersson wuchs unter bedrückenden sozialen und familiären Verhältnissen in einem Armenviertel von Stockholm auf. Von den Einnahmen, die er als Jugendlicher mit dem Verkauf von Weihnachtsgrußkarten verdiente, kaufte er sich eine Violine und brachte sich das Spielen selbst bei.


    Nach mehreren erfolglosen Bewerbungen wurde er 1930 als Student am Königlichen Musikkonservatorium in Stockholm zugelassen. Das Studium in den Fächern Violine, Viola, Harmonielehre und Kontrapunkt schloss er 1938 ab. In die Studienzeit fielen seine ersten Kompositionsversuche. Am Studienende wurde Pettersson mit einem Stipendium für einen Auslandsstudienaufenthalt ausgezeichnet, den er im folgenden Jahr antrat, um bei Maurice Vieux in Paris Viola zu studieren.


    1939 hatte er sich auch erfolgreich auf die Stelle eines Orchesterbratschers beim Orchester der Stockholmer Philharmonischen Gesellschaft (den späteren Königlich Stockholmer Philharmonikern) beworben, das ihn für seinen Parisaufenthalt beurlaubte. In den 1940er Jahren nahm Pettersson neben seinem Beruf als Orchestermusiker privaten Kompositionsunterricht bei Karl-Birger Blomdahl. Eines seiner Werke, das 1. Violinkonzert, wurde erstmals 1950 öffentlich aufgeführt.


    1951/1952 ging er ein zweites Mal nach Paris, um dort Komposition zu studieren. Dort belegte er Seminare und Unterricht bei Arthur Honegger, Darius Milhaud und Olivier Messiaen, schließlich nahm er privat Unterricht bei René Leibowitz, der als einer der wichtigsten Lehrer für die Zwölftonmusik gilt. Ungeachtet dieser Ausbildung führte sein persönlicher Stil an der kompositorischen Avantgarde der damaligen Zeit vorbei.


    Ende 1952 quittierte Pettersson seinen Orchesterposten und widmete sich von nun an ganz dem Komponieren.


    1953 wurde bei ihm eine rheumatische Polyarthritis diagnostiziert, die seine physische Bewegungsfähigkeit nach und nach zerstören sollte. Dennoch komponierte er bis an sein Lebensende weiter, und seine Musik gewann langsam vermehrt öffentliche Aufmerksamkeit. Der Durchbruch kam mit der Uraufführung der 7. Sinfonie am 13. Oktober 1968 durch die Königlich Stockholmer Philharmoniker unter Antal Doráti.


    Petterssons Musik


    Obwohl Pettersson sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg an ambitionierten Kompositionen versuchte, ist seine Musik von den gleichzeitig sich formierenden musikalischen Avantgardebewegungen vollständig und selbst von der Vorkriegsmoderne weitgehend unberührt. Frühe Werke wie etwa die Barfußlieder auf eigene Texte sind in der Form knapp und dezent gehalten. Das erste umfangreiche Werk ist das Konzert für Violine und Streichquartett (1949), das in der Klangsprache Parallelen zur Musik von Béla Bartók aufweist. Während seines Aufenthaltes in Paris entstand ein Zyklus von sehr experimentell geschriebenen 7 Sonaten für 2 Violinen. Seine erste und letzte Sinfonie blieben Fragmente. Das Fragment der ersten Sinfonie wurde 2012 erstmals in eine spielbare Fassung übertragen und von Christian Lindberg uraufgeführt, hingegen ist die 17. Sinfonie als Fragment schon in den 90er Jahren von Peter Gülke aufgeführt worden. Die vorhandenen Fragmente der 17. Sinfonie wurden von dem deutschen Komponisten Peter Ruzicka in dessen Orchesterwerk "... das Gesegnete, das Verfluchte" verarbeitet.


    Durch sein kompositorisches Einfühlungsvermögen entwickelte Pettersson auf der Basis der Tonalität eine ganz eigene musikalische Sprache. Er wendete die Tonalität neu an. Vor allem ostinate Formen und großbögige Melodik bestimmen die Struktur seiner Sinfonien und nicht die noch im 19. Jahrhundert ausgeprägte Behandlung von Tonarten durch Kadenzierung. Er entwickelte die sinfonische Form durch Einschübe - lyrischen Inseln -, Abbrüche und vor allem durch Motivverzahnungen weiter. „Niemand nahm in den 1950er Jahren zur Kenntnis, dass ich ständig die [alten] musikalischen Formen aufbrach, dass ich [damit] eine gänzlich neue sinfonische Form schuf“ --- „No one in the 50‘s noticed, that I am always breaking up the structures, that I was creating a whole new symphonic form.“ [1] Obwohl Pettersson mit Ausnahme der 12. Sinfonie und der Kantate „Vox Humana“ im Spätwerk keine Vokalwerke schuf, nehmen viele der Sinfonien Bezug auf die biografisch zu deutenden Barfußlieder, die teilweise wörtlich zitiert werden und thematisches Material der Sinfonien bilden. Petterssons Sinfonien sind zumeist groß angelegte einsätzige Werke - die 9. Sinfonie besteht aus einem einzigen, 80-minütigen Klangstrom - die einen dunklen, oft über weite Strecken schroffen, jedoch auch von lyrisch-hymnischen Passagen durchlichteten Klang aufweisen.


    Für Orchestermusiker bedeutet diese durchweg hochemotional geprägte Bekenntnismusik - denn Pettersson selbst hat sich nie als abstrakten Techniker, sondern auch in eigenen Äußerungen weniger als Komponist denn als rufende Stimme gesehen - in der Aufführung eine hohe Anspannung, zumal viele Höhepunkte der Sinfonien in mehreren anrollenden Wellen verlaufen, die die Extremlagen aller Instrumente und akustische Schärfungen zwischen den Gruppen voll ausnutzen. Hier sei als Beispiel der Höhepunkt der 7. Sinfonie genannt, in der Pettersson zwischen extrem hoch geführten Holzbläsern und Tuba/Kontrabässen einen leeren Abgrund auskomponiert.


    Seine Sinfonien lassen sich in mehrere Gruppen gliedern:
    1. bis 5. Sinfonie: Frühwerk, z. T. noch in mehreren Sätzen, kleingliedrig
    6. bis 9. Sinfonie: Hauptwerk, zumeist einsätzig, großflächige Werke
    10. und 11. Sinfonie: entstanden unter dem Eindruck der Krankheit, Verknappung der Form, Radikalisierung der musikalischen Sprache
    12. bis 17. Sinfonie: mit Violakonzert und 2. Violinkonzert ein weit ausschwingendes Spätwerk mit wieder lyrischen Passagen - etwa der Canto in der 15. Sinfonie


    Werke


    17 Sinfonien (1951–1980) 1. Sinfonie (1951), unvollendet
    2. Sinfonie (1952–1953)
    3. Sinfonie (1954–1955)
    4. Sinfonie (1958–1959)
    5. Sinfonie (1960–1962)
    6. Sinfonie (1963–1966)
    7. Sinfonie (1966–1967), bringt 1968 die endgültige Anerkennung als Komponist
    8. Sinfonie (1968–1969)
    9. Sinfonie (1970)
    10. Sinfonie (1972)
    11. Sinfonie (1973)
    12. Sinfonie mit Chor (1973/1974), Text aus dem Canto General von Pablo Neruda
    13. Sinfonie (1976)
    14. Sinfonie (1978)
    15. Sinfonie (1978)
    16. Sinfonie mit Solo-Altsaxophon (1979)
    17. Sinfonie (1980), unvollendet


    Sinfonischer Satz (1973)
    3 Solokonzerte Konzert für Violine und Streichquartett (= 1. Violinkonzert (1949))
    Konzert für Violine und Orchester (= 2. Violinkonzert) (1978, revidiert 1980)
    Konzert für Viola und Orchester (1979), nachgelassenes Werk, unvollendet


    3 Konzerte für Streichorchester (1950, 1956, 1957)
    Vox humana, Kantate für Soli (S/A/T/Bar), Chor und Streichorchester (1974), Texte verschiedener lateinamerikanischer Dichter
    Lieder und Kammermusik für verschiedene Besetzungen, darunter 7 Sonaten für zwei Violinen (1951)
    6 Lieder (1935)
    Barfotasånger (Barfußlieder) für Singstimme und Klavier, auf eigene Texte (1943-45)
    Lamento für Klavier (1945)
    Vier Improvisationen für Violine, Viola und Violoncello (1936)
    Fuge E-Dur für Oboe, Klarinette und Fagott (1948)
    Fantasie für Viola solo (1936)
    Zwei Elegien für Violine und Klavier (1934)
    Andante espressivo für Violine und Klavier (1938)
    Romanze für Violine und Klavier (1942)


    Diskografie


    Eine vollständige Edition der Sinfonien ist unmöglich, da die 1. und 17. Sinfonie nur als Fragment vorliegen. 2011 ist jedoch eine orchestrale Umsetzung des Fragment-Konvoluts der 1. Sinfonie auf CD (Dirigent Christian Lindberg) erschienen. Die Plattenfirma cpo hat die Sinfonien 2-16, beide Violinkonzerte, die Streicherkonzerte, einige Kammermusikwerke und Lieder auf CD veröffentlicht, beim schwedischen Label BIS sind mehrere Sinfonien und die Sonaten für zwei Violinen erschienen.[2]


    Erstaufnahmen der Sinfonien erschienen u.a. bei der Deutschen Grammophon, Caprice und Phono Suecia, nur ein Teil dieser Einspielungen ist jedoch mittlerweile auf CD erhältlich. Eine umfassende Diskographie findet sich im AP-Jahrbuch 2002 und auf der Internetseite der Internationalen Allan-Pettersson Gesellschaft.


    Literatur


    Allan-Pettersson-Jahrbuch 1986ff, zu beziehen über den Pfau-Verlag, Saarbrücken
    Allan Pettersson (1911–1980); Texte - Materialien - Analysen, hrsg. im Auftrag der Internationalen Allan-Pettersson-Gesellschaft von Michael Kube ISBN 3-928770-30-6
    Laila Barkefors: Gallret och Stjärnan, Göteborg 1995, ISBN 9-1859-7434-X (Biografie vor allem bis zur Entstehung der ersten Sinfonien, in schwedisch)
    Michael Kube: Allan Pettersson - Symphonie Nr. 8, Wilhelmshaven 1996, ISBN 3-7959-0708-X
    Michael Kube: Allan Pettersson, Stockholm 2014, ISBN 978-91-73535-41-0 (in schwedischer Sprache).


    Quelle: h**ps://de.wikipedia.org/wiki/Allan_Pettersson

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    - H. W. M.

  • Sinfonien Nr. 3 und 15


    Allan Pettersson (1911-1980)
    Symphonien Nr. 3 & 15
    Norrköping Symphony Orchestra, Leif Segerstam
    BIS, DDD, 94/95


    Seine Sinfonien haben mich - obwohl ich die CPO-GA seit langem besitze - immer ein wenig abgeschreckt, denn aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht erinnere, ist seine Musik bei mir als etwasTieftrauriges, ja Depressives abgespeichert. Beim aktuellen Anhören dieser BIS-CD, günstig erworben, habe ich nur bedingt diesen Eindruck. Klar ist das keine Party-Mucke für einen lauen Sommerabend. Vielmehr düstere, vergrübelte Klänge, die aber eine ungeheure Energie und Sogwirkung entfaltet. Eben diese Energie ist es, welche die Aussage dieser beiden Sinfonien in ein etwas Positives umkehrt. Pettersson komponierte tonal und nicht mit den Mitteln der Avantgarde arbeitend. Dennoch wirken seine Schöpfungen hochmodern und vor allem eigenständig, denn hier gibt es wirklich einmal Werke mit einem hohen Wiedererkennungswert zu bestaunen. Die transportierten Stimmungen und die innewohnende Kraft signalisieren: hier geht's um's Ganze, hier MUSS etwas raus.
    Für mich eine riesen Entdeckung und unumgänglicher Anreiz dafür, mich weiter mit Pettersson zu beschäftigen. Die Leistungen der Musiker scheinen mir adäquat, der Klang ist hervorragend und dynamisch. Neben einigen älteren Aufnahmen scheint aktuell einen neue GA auf BIS unter Leitung von Christian Lindberg zu entstehen. Auch das Einspielungen, die ich im Auge behalten werde.


    Viele Grüße
    Frank

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  • Für mich eine riesen Entdeckung und unumgänglicher Anreiz dafür, mich weiter mit Pettersson zu beschäftigen. Die Leistungen der Musiker scheinen mir adäquat, der Klang ist hervorragend und dynamisch. Neben einigen älteren Aufnahmen scheint aktuell einen neue GA auf BIS unter Leitung von Christian Lindberg zu entstehen. Auch das Einspielungen, die ich im Auge behalten werde.

    Willkommen im Club lieber Frank :cincinbier:
    Mein Erweckungserlebnis liegt schon sehr lange zurück. Es war die 8. Symphonie in der legendäre Einspielung durch Sergio Commissiona und dem Baltimore SO. Die einzige Aufnahme, die jemals bei der DGG erschien. Ich höre Pettersson zwar relativ selten, aber doch immer mal wieder. Die besprochene CD habe ich auch, aber die beiden Symphonien kenne ich noch nicht gut. Kürzlich lief mir die 9. unter Lindberg gebraucht über den Weg, die muss ich aber noch hören.
    Wir haben hier heute Feiertag.
    Liebe Grüße
    Lutz

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Hallo Lutz,


    ja, die CD hat mich sehr begeistert. Das ist eine wirklich herausragende Entdeckung gewesen, neben dem vielen eher Mittelmäßigen (das natürlich auch Freude machen kann).
    Besagte 8. aus Baltimore: ist die aus Deiner Sicht besonders gelungen, angesichts der Alternativen? Ist sie je auf CD erschienen? Was müssen das für Zeiten gewesen sein, als die DGG solche Veröffentlichungen wagte. Eine sehr "schräge" Produktion, denn weder Komponist, noch Dirigent oder Orchester wären in relevantem Maße je davor oder danach auf DGG-Einspielungen präsent gewesen.


    Hier in NRW ist auch Feiertag. :)
    Daher mache ich gleich noch einen Aho-Thread auf, sofern es noch keinen gibt... :versteck1:
    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Lieber Hueb', wie schön, daß Du Dich für den

    [...] dér unhaltbare Zustand, dass hier im Forum kein eigener P.-Thread auffindbar war.

    Dann schau mal dort: Pettersson, Allan – Auf der Suche nach dem Gesang, "den die Seele einst gesungen hat". Den Thread gibt's schon lange!


    :)

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Mist, warum habe ich den denn nicht gefunden? :versteck1:


    Kann ein Mod ggf. integrieren? (Call ist abgesetzt)


    Sorry und danke!


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Ein zweiter exzellenter (nach einem ersten exzellenten) Überblicksartikel kann zwecks Aufwärmung bei einem doch schon relativ langen Thread gewiss nicht schaden.


    Meinerseits höre ich heute wieder einmal (- da selbst die Stimmung ein klein wenig passt, quasi schwüler Spätfrühling ...) das Violinkonzert mit Ida Haendel.


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Bei Pettersson mache ich jetzt auch mit:


    < >
    Allan Pettersson (1911–1980)
    Concerto No. 1 for Strings • Symphony No. 12
    daraus:
    – Sinfonie Nr. 12 »Los muertos de la plaza« (1974), nach Texten von Pablo Neruda [54′09″]
    Kungliga Filharmoniska Orkestern (Stockholm Philharmonic Orchestra), Leitung: Carl Rune Larsson; Kungliga Filharmonikerna Kör (Stockholm Philharmonic Chorus), Leitung: Anders Öhrwall; Uppsala Akademiska Kammarkör (University Chamber Choir), Leitung: Anders Eby
    Aufgenommen am 1. Oktober 1977 im Stockholm Konserthuset
    © & ℗ 1977/1978/1988 Svenska Rikskonserter / Caprice Records — CAP 21369


    Diese Sinfonie fällt durch die Vokal-Besetzung spürbar aus dem Rahmen. Paradoxerweise gehört sie zu meinen bevorzugten (ich kenne nicht alle, 4, 6, 9 u. 13 fehlen).


    Beste Grüße, Kermit :wink:

    Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.

  • Danke Dir!
    :cincinbier:

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