Tipps und Lösungen zum Adventsrätsel "Gänsehautensembles"

  • Lieber Rideamus,




    während ich mich hiermit für das schöne Rätsel bei Dir bedanke, läuft
    im Hintergrund, was wohl? Natürlich der Falstaff, und zwar in einer
    konventionellen und sehr luxuriösen Inszenierung (Genf/Luigi Proietti) aus dem Jahr 1986
    unter Jeffrey Tate mit einem auch schauspielerisch herausragenden
    Ruggero Raimondi (wurde vor kurzem von Classica
    übertragen). Nicht nur beim Falstaff hat Deine Missionstätigkeit gewirkt.



    Ich glaube nicht, dass die hervorragenden Werkvorstellungen im Lösungsthread vergänglich sind, dagegen sprechen immerhin über 5.000 Klicks beim Adventsrätsel im Rätsel- und im Lösungsthread. Sie werden m.E. durchaus wahrgenommen, gleich ob User sich aktiv an diesem oder den vorherigen Rätseln beteiligt haben.


    Nochmals danke für das Rätsel und


    Reverenza


    :wink:


    Mrs. Quickly/Emotione

    Wir brauchen Fantasie, Wunschträume - neue Wunschträume und die Leidenschaft und den Mut, sie Wirklichkeit werden zu lassen.
    (Leonard Bernstein)

  • Nr. 23 Nachtrag

    Leider habe ich vorhn erst diese Aufzeichnung des FALSTAFF - Finales in der TV-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Stabführung von Georg Solti gefunden, die dank italienischer Untertitel und einer sehr intelligwenten Kameraführung den Aufbau des Ensembles besonders gut durchhörbar macht: "http://www.youtube.com/watch?v=7E4S-E2qAX8&NR=1"


    Und wenn Ihr gerade bei YouTube seid, schaut Euch auch diesen Clip an, in dem Juan Diego Florez die Arie des Fenton im letzten Bild besonders hinreißend schmachtet: "http://www.youtube.com/watch?v=MtnLbOA_abA"


    Dazu gehört natürlich ein adäquates Gegenstück: Nanennettas Arie, 1981 unter Leitung von Lorin Maazel an der Scala gesungen von Patricia Wise in der herrlichen Inszenierung von Giorgio Strehler.


    Und last, but not least: zwei mal Ruggero Raimondi als Falstaff unter Jeffrey Tate in der von Emotione angesprochenen Inszenierung Luigi Proiettis in Genf und Claudio Abbado mit Jonathan Millers Regie in Ferara: "http://www.youtube.com/watch?v=5Z6Xb9N7aVg&feature=related"


    Viel Spaß


    :wink: Riddleamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

  • Nachtrag zu Nummer 22 -"Der Vetter aus Dingsda"


    Bayern Klassik sendet am Sonntag,14.2. um 19:03 Uhr


    Eduard Künneke: "Der Vetter aus Dingsda"


    Zum 125. Geburtstag des Komponisten
    Operette in drei Akten


    Julia - Grit van Jüten
    Hannchen - Elke Schary
    Josef Kuhbrot (Josse) - Heinz Friedrich
    Wilhelmine - Gretel Hartung
    Egon- Frieder Stricker
    Ein Fremder - Adolf Dallapozza
    Ein 2. Fremder -Norbert Orth
    Hans - Erwin Buchbauer
    Karl - Karl Dobmeier
    Erzähler- Gustl Weishappel
    Münchner Rundfunkorchester
    Leitung: Peter Falk
    Funkbearbeitung: Wilm ten Haaf
    Aufnahme von 1980



    Liebe Grüße,
    :wink:


    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Liebe Renate,


    vielen Dank für diesen Hinweis. Bei der Aufnahme handelt es sich um den Mitschnitt aus dem Münchener Gärtnerplatztheater, den ich in meinem Text bereits als die Aufnahme bezeichnet habe, die mir besonders gut gefallen hat.


    Solange also keine Aussicht besteht, und das wird wohl leider noch sehr lange der Fall sein, dass wieder mal professionelle Gesamtaufnahmen eingespielt oder sehr gute Aufführungen wenigstens der besten Operetten mitgeschnitten und veröffentlicht werden, kann ich nur jedem raten, die Sendung aufzuzeichnen. In diesem Fall lohnt sich das bestimmt.


    Vielleicht sollte man generell mal darauf achten, ob nicht auch andere Sender das 125. Jubiläum Eduard Künnekes, das ich am 27. Januar leider verpennt habe, zu würdigen wissen. Verdient hätte er es allemal.


    :wink: Rideamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung


  • Nun würde mich interessieren, ob jemand meiner Wertschätzung gerade für dieses Ensemble beipflichten kann und mag.


    Lieber Rideamus,


    An Virtuosität kann sich mit diesem "Vetter"-Ensemble keines der anderen messen, aber der Wechsel und die rhythmische Steigerung bei "Der Roderich, der Roderich" ist auch nicht zu verachten. Zwar einfacher gestrickt, aber mit blendendem Fingerspitzengefühl für die Ungleichheit des Gleichen - wenn Du verstehst, was ich meine.


    Liebe Grüße


    Waldi

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.

  • Lieber Waldi,


    wenn man dann nch bedenkt, dass das Ensemble eigentlich schon mit dem herrlich ironischen Schmachtfetzen "Ganz unverhofft kommt oft das Glück" einsetzt und damit drei sehr verschiedene melodische (und thematische) Gedanken verschränkt, würde ich dem "Roderich"-Sextett sogar dieselbe Virtuosität bescheinigen wie dem Batavia-Ensemble.


    Leider konnte ich nur eines der herrlichen Ensembles dieser Operette auswählen, sonst wäre "Der Roderich" mit Sicherheit erfragt worden, denn in der Tat gibt es kaum ein anderes Ensemble, das so vergnüglich das Rheingold mit dem Foxtrott zu einem ganz eigenen Ring zusammen schmiedet - vor allem, wenn der Roderich dann noch von René Kollo mit seinen Siegfried-Tönen geschmettert wird.


    :wink: Rideamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

  • Nr. 10 und Nr. 17

    Nachdem ich mir dieser Tage die Pariser Aufführung des GUILLAUME TELL mit Thomas Hampson in der Pariser Bastille-Oper angesehen habe, musste ich feststellen, dass mein Gedächtnis ein Ensemble aus dieser Oper zu Unrecht in Meyerbeers HUGENOTTEN verschoben hat.


    Tatsächlich hat Offenbach sein "Trio patriotique" (Lorse-que la Grèce est un champ de carnage) zwischen Agamemnon, Kalchas und Menelaos mit einem wörtlichen Zitat aus dem zweiten Akt von Rossinis GUILLAUME TELL begonnen, nämlich dem Terzett "Quand l'Helvétie est un champ de supplices", in dem Arnold, Tell, Walter Rache an dem tyrannischen Landvogt Gessler schwören, der Arnolds Vater Melctal hat töten lassen. Das Terzett erinnert übrigens in seinem Charakter hörbar an Bellinis Duett "Suoni la tromba" aus I PURITANI, was sicher kein Zufall ist, da Bellini den TELL so sehr bewunderte, dass er zuließ, dass Rossini fast zum Mentor seiner eigenen letzten Partitur wurde (s. Frage 1).


    Wie man sich hier ("http://www.youtube.com/watch?v=ROtte5cDJ08") überzeugen kann, fährt Offenbach nach der identischen ersten Zeile natürlich ganz anders fort als Rossini in seinem 35 Jahre älteren Werk, aber die Wirkung dieses identischen Zitates auf das damalige Publikum der BELLE HÉLÉNE, das seinen Rossini gut kannte - muss durchschlagend gewesen sein, denn ich finde sie in diesem ganz anders historisierenden Kontext noch heute urkomisch. Ich bin sicher, dass sich Rossini, der ja die Uraufführung der BELLE HÉLÉNE noch erlebt hat und sich dieses ERfolgswerk sicher kaum entgehen ließ, über diesen Spaß kringelig gelacht hat.


    :wink: Riddleamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

  • Vorankündigung

    Da sich dieses Ensemblerätsel mit bislang über 4500 Klicks bei einem geschlossenen Forum als offensichtlich sehr beliebt erwiesen hat, werde ich morgen oder übermorgen mit einem neuen Ensemblerätsel beginnen. Es ist für alle gedacht, die gerne Ostereier suchen, wird also täglich ein neues Ei bringen, in dem eine Lösung versteckt ist, und Ostern auslaufen, so dass mindestens all diejenigen, die über Ostern nicht wegfahren können, genügend Zeit haben um sich den bis dahin noch ungelösten Fragen zu widmen. So, wie es derzeit aussieht, wird ja auch das Wetter einen kaum nach draußen locken.


    Warum ich das hier einstelle? Seht Euch dieses Rätsel genau an, denn keines der Werke, die hier erfragt wurden, wird in der Fortsetzung wieder vorkommen. :D


    Bis zum Auftakt :wink: Euer Riddleamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

  • Und ich muß noch in dieser Woche weg. Knurr!


    Ich beantrage einen neuen Passus in den Satzungen: Das Einstellen von extrem spannenden Rätseln während hündischer Abwesenheitszeiten ist nur mit Genehmigung des Köters gestattet.


    :cursing: :cry:


    Waldi

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.

  • Lieber Waldi,


    das tut mir aber unendlich Leid. Nur läuft das Rätsel ja ein paar Wchen lang, also ergibt sich hoffentlich die Chance zum Nachholen. Wenn es Dir hilft, sende ich Dir auch gerne die während Deiner Abwesenheit auflaufenden Fragen separat zu.


    Liebe Grüße


    :wink: Riddleamus

    Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

  • Lieber Rideamus,


    Das ist lieb von Dir, hilft mir allerdings auch nicht, denn - abgesehen von möglichen Zwischendurch-Kurzaufenthalten in Wien - komme ich erst nach Ostern wieder (und da auch nicht gleich und nicht sehr lang). Kann man halt nix machen. Auch nehme ich ja an, daß es nicht Dein letztes Rätsel sein wird!


    Liebe Grüße und schöne Raterei


    Waldi

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.

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