Heute + demnächst im Radio

  • Es dirigiert Robin Ticciati:


    Danke !

    SWR 2; Freitag, 28. April; 22:00 - 23:00

    Der ehrgeizige Mr. Duckworth (1/3)
    Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Tim Parks
    Aus dem Englischen von Lutz -W. Wolff
    Musik: Lisa-Marie Neumann
    Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski
    Regie: Philippe Bruehl
    (Produktion: SWR 2017)

    Zitat

    In Tim Parks Krimi-Trilogie, die gekonnt mit Motiven aus Patricia Highsmiths Ripley-Romanen spielt, geht es um den Aufstieg eines skrupellosen Hochstaplers in Verona. Morris Duckworth ist von seiner eigenen Genialität und moralischen Untadeligkeit felsenfest überzeugt. Wenn er also ein Durchschnittsleben auf unterstem ökonomischem Niveau führen muss, sind andere schuld. Um eich zu werden und in die gute Gesellschaft Veronas aufzusteigen, schreckt er vor nichts zurück. Erpressung und Entführung, Mord und Totschlag sind manchmal einfach unvermeidlich.
    SWR 2


    Teil 2, Mr. Duckworth wird verfolgt, Freitag, 5. Mai, 22.33 Uhr- 23:40
    Teil 3, Mr. Duckworth sammelt den Tod, Freitag, 12. Mai, 22.03 Uhr .- 23:00

    ---------------------

    SWR2; Montag, 01. Mai; 11:00 13:30

    Franz Schubert: Streichquartett Nr. 2 C-Dur D 32
    Alban Berg: Lyrische Suite
    Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115

    Quatuor Diotima
    Jörg Widmann (Klarinette)

    Liveübertragung aus dem Mozartsaal; Schwetzingen

    ------------------

    SWR2; Montag, 01. Mai; 20: 00 – 22:15

    Franz Schubert: Klaviertrio Es-Dur D 929
    Antonín Dvořák: Klaviertrio f-Moll op. 65

    Trio Weithaas, Hecker, Helmchen
    Antje Weithaas (Violine)
    Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello)
    Martin Helmchen (Klavier)

    Zeitversetzte Übertragung aus dem Mozartsaal, Schwetzingen

    ----------------------

    SWR2; Montag, 01. Mai; 22:15 – 23:00
    Claudio Monteverdi, der moderne Komponist
    von Silke Leopold

    Zitat

    Mit seiner Unterscheidung zwischen “prima pratica” und “seconda pratica” hat Monteverdi dazu beigetragen, dass die Zeit um 1600 als eine Zäsur der Musikgeschichte wahrgenommen wird, als Ende der Renaissance und Anfang des musikalischen Barock. Dabei wollte Monteverdi gar nicht so sehr das Neue gegen das Alte ausspielen und schon gar nicht die Epochen wie in einem Gänsemarsch defilieren lassen. Der “moderne Komponist”, so Monteverdi, arbeite genauso auf der Grundlage der Wahrheit wie die Generationen zuvor. Allerdings wies Monteverdi dem Schöpfer moderner Musik eine neue Rolle zu: Kunst artikuliere sich nicht so sehr im perfekten Erfüllen als vielmehr im gezielten Überschreiten der Regeln. In dieser Forderung steckt nicht weniger als eine ästhetische Zeitenwende und eine neue und sehr aktuelle Vorstellung von den Aufgaben des Künstlers in einer erklärungsbedürftigen Welt.

    SWR 2


    -----------------------

    SWR2; Dienstag, 02. Mai; 20:00 - 22:00

    Anton Webern: Langsamer Satz für Streichquartett
    Robert Schumann: Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3
    Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 130 mit Großer Fuge op. 133

    Artemis Quartett
    Konzert-Matinee vom 30. April 2017 im Mozartsaal, Schwetzingen

    ---------------------

    SWR2; Donnerstag, 04. Mai; 19:30 – 22.30

    Franz Schubert: 13 Variationen über ein Thema von Anselm Hüttenbrenner a-Moll D 576
    Helmut Lachenmann: 5 Variationen über ein Thema von Franz Schubert
    Felix Mendelssohn Bartholdy: Variations sérieuses d-Moll op. 54
    Ludwig van Beethoven: 33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli C-Dur op. 120

    Martin Helmchen (Klavier)

    live, Schwetzingen

    ----------------------

    SWR2 Freitag, 05. Mai; 20:00 – 22:30

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll
    SWR Symphonieorchester
    Leitung: David Zinman

    Liveübertragung aus dem Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SWR2; Sonntag, 14. Mai; 21:00 – 23:00

    Claudio Monteverdi: L’Orfeo

    • Orfeo: Luca Dordolo
    • Musica, Euridice: Emanuela Galli
    • Caronte: Salvo Vitale
    • Plutone, Spirito: Davide Benetti
    • Apollo: Riccardo Pisani
    • Proserpina: Silvia Rosato
    • Ninfa: Vittoria Giacobazzi
    • Messaggera: Giuseppina Bridelli
    • Speranza: Sophia Patsi
    • La Venexiana
    • Cembalo und Leitung: Davide Pozzi

    Aufführung vom 5. Mai 2017 im Rokokotheater, Schwetzingen

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • BR-Klassik; Donnerstag; 20.04.17; 20:00 – 22:00

    Henri Dutilleux: "Ainsi la nuit";
    Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 135;
    Helmut Lachenmann: Streichquartett Nr. 3 - "Grido"

    Quatuor Diotima

    Aufnahme vom 28. Januar 2017 im Rahmen der Reihe "unerHÖRT!"

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SWR2; (ARD-Nachtmusik) Sonntag, 21. Mai; 00:00 - 02:00

    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
    Deutsche Radio Philharmonie
    Saarbrücken Kaiserslautern
    Leitung: Stanislaw Skrowaczewski

    --------------------

    SWR2; Sonntag, 21. Mai; 20:00 – 23:15

    Claudio Monteverdi: “L’Incoronazione di Poppea”

    • Nerone: Giuseppina Bridelli
    • Poppea: Emanuela Galli
    • Ottavia: Xenia Mejers
    • Ottone: Raffaele Pé
    • Seneca. Salvo Vitale
    • Lucano: Luca Dordolo
    • Arnalta: Alberto Allegrezza
    • Nutrice: Alessio Tosi
    • Virtú, Damigella: Vittoria Giacobazzi
    • Amore, Valletto: Lucia Cortese

    La Venexiana
    Cembalo + Leitung: Davide Pozzi

    ----------------

    SWR2; Montag, 22. Mai; 20:00 – 22:00

    György Kurtág: Kafka-Fragmente für Sopran + Violine op. 24

    Salome Kammer (Sopran)
    Carolin Widmann (Violine)

    Konzert vom 18. Mai 2017 im Mozartsaal, Schwetzingen

    -----------------

    SWR2; Mittwoch, 24. Mai; 23:00 – 00:00

    Claude Vivier: ”Samarkand” (1981) für Klavier + Bläserquintett
    Johannes Fritsch: ”Testament Vivier” (1983) für Bläserquintett, Klavier + Zuspielband
    Mark Andre: ”da” (2010 – 11) für Ensemble

    Ensemble Aventure
    Leitung: Bas Wiegers

    Konzert vom 28. April 2017 in der Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil

    -----------------

    SWR2; Sonntag, 28. Mai; 20:00 – 23:30

    Claudio Monteverdi: “Il ritorno d’Ulisse in patria”

    • Ulisse: Riccardo Pisani
    • Penelope: Giuseppina Bridelli
    • Iro: Luca Dordolo
    • Minerva: Emanuela Galli
    • Fortuna: Vittoria Giacobazzi
    • Melanto: Lucia Cortese
    • Ericlea: Sophia Patsi
    • Eurimaco, Telemaco: Alessio Tosi
    • Nettuno, Antinoo: Salvo Vitale
    • Tempo, Feacio: Davide Benetti
    • Feacio: Alberto Allegrezza
    • Giunone, Amore: Silvia Rosato

    La Venexiana
    Cembalo + Leitung: Davide Pozzi

    Auffnahme vom 9. Mai 2017 im Rokokotheater

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Oe1, Montag, 01. Mai 2017; 10:00 – 11:00

    "Ich heiße Nuria Schönberg-Nono, Schönberg nach meinem Vater und Nono nach meinem Mann".
    Feature von Mahmous Lamine und Rolf B. Kleinschmidt

    Zitat

    "Gertrud und Arnold Schönberg besitzen seit 7. Mai, 9.10 Uhr, eine Tochter namens Dorothea Nuria", gibt der Vater stolz zur Geburt seiner Tochter im Jahre 1932 kund. Schönberg lebte damals mit seiner zweiten Frau, Getrud Kolisch, in Spanien, um an seiner Oper "Moses und Aron" zu arbeiten. Kurz danach nimmt Schönberg seine Lehrtätigkeit an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin wieder auf. Vorübergehend. Denn im Mai 1933 verlässt die Familie nach wiederholten antisemitischen Attacken Berlin.

    Nuria wächst in Kalifornien auf, wo ihr Vater sich und die Familie mehr schlecht als recht über Wasser hält. 1954, drei Jahre nach dem Tod Schönbergs, macht die junge Amerikanerin ihre erste Reise nach Europa. In Hamburg lernt sie anlässlich der Uraufführung von "Moses und Aron" den venezianischen Avantgardekomponisten Luigi Nono kennen.

    Sie sei es von ihrem Vater her gewohnt gewesen, mit schwierigen Komponisten zu leben, sagt Nuria später. 1955, nach ihrer Heirat, zieht Nuria Schönberg-Nono mit Luigi Nono nach Venedig. Seit 36 Jahren lebt sie hier nun. Und verwaltet, nach dem Tod ihres Mannes 1990, das Erbe gleich zweier Musiktitanen des 20. Jahrhunderts: Das ihres Vaters Arnold Schönberg und das von Luigi Nono, ihrem Mann.
    Oe1

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SR2; Sonntag 30.04.17; 11: 11:00 – 13:30

    Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert D-Dur KV 218
    Anton Bruckner: Sinfonie Nr.7 E-dur

    Mayumi Fujikawa, Violine
    Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
    Günther Herbig, Dirigent

    Aufnahme vom 13. September 2002 in der Congresshalle, Saarbrücken

    ---------------

    SR2; Montag 01.05.17; 20:00 – 22:30

    Wolfgang Amadeus Mozart: Ave verum corpus, Motette KV 618
    Anton Bruckner: Christus factus est
    Felix Mendelssohn Bartholdy: Hör mein Bitten, Hymne
    Johannes Brahms: Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen, Motette op. 74 Nr. 1
    Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

    Sarah Jane Brandon, Sopran
    Simon Keenlyside, Bariton

    Philharmonia Chorus
    King's College Choir
    BBC Concert Orchestra
    Stephen Cleobury, Dirigent

    Aufnahme vom 14. April in der King's College Kapelle, Cambridge

    -------------

    Deutschlandradio Kultur; Sonntag, 7. Mai 2017; 15:00 – 17:00

    Edward Elgars Violinkonzert
    Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
    Moderation: Ruth Jarre

    ---------------

    Deutschlandradio Kultur; Sonntag, 14. Mai 2017; 15:00 – 17:00

    Die Erfindung der Wahrheit - Claudio Monteverdis Oper "Orfeo"
    Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • WDR 3; Sonntag, 30.04.17; 20:00 – 23:00

    Unsuk Chin: Su, Konzert für Sheng und Orchester
    Toshio Hosokawa: Umarmung, Licht und Schatten für Orgel und Orchester
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-moll, op. 98

    Wu Wei, Sheng;
    Christian Schmitt, Orgel;
    Bamberger Symphoniker,
    Leitung: Jakub Hrusa

    Zeitversetzte Übertragung aus der Kölner Philharmonie

    -------------------

    Deutschlandradio Kultur; Mittwoch; 03.05.17; 20:00 – 21:30

    Begegnungen mit Michael Hirsch (1958 - 2017)

    Carolin Naujocks im Gespräch mit dem Komponisten

    Michael Hirsch
    "Das Konvolut" (2001-2011)
    dar.:
    "Volumen 1" (2001) für Singstimme, Große Trommel, Violine, Viola, Violoncello, Piccolo-Flöte und Klarinette (Ausschnitt)
    Claudia Herr, Mezzosopran
    Ensemble Courage
    (Festival Ultraschall Berlin 2009)

    "Volumen 2" (Ausschnitt)
    Michael Hirsch, Sprecher
    Ensemble Zwischentöne

    "La Didone abbandonata" (2003/04)
    Dramma per musica nach einem Text von Pietro Metastasio
    Claudia Neubert, Mezzosopran - Didone
    Daniel Ochoa, Bariton - Enea
    Ensemble Courage
    Leitung: Titus Engel

    "Volumen 2" (Ausschnitt)
    Michael Hirsch, Sprecher

    ------------------

    SWR2 Mittwoch, 07. Juni 20:00 - 21:00

    ”Ein bisschen Education geht nicht!”
    Was macht das Klavierfestival Ruhr im Problemstadtteil Marxloh? Von Margarete Zander

    Zitat

    Wo früher das Hutgeschäft war, ist heute ein türkischer Imbiss, wo die Autorin Margarete Zander selbst als Schülerin ihr gelbes Reclam-Heftchen “De bello gallico” bestellt hatte und ihre Großtanten ihre Sonntagskleider kauften, glitzern türkische Hochzeits-geschäfte. Ausgerechnet dort führt das Klavier-Festival Ruhr, ein Hoch-glanz-Festival der Klassik, bei dem Stars wie Martha Argerich, Daniel Barenboim, Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich auftreten, seit gut einem Jahrzehnt vorbildliche Education-Projekte durch. Kinder zei-gen Margarete Zander, was den Pro-blemstadtteil Marxloh, in dem die Kriminalitätsrate hoch ist, heute zu ihrer Heimat macht. Aber sie sagen ihr auch: “Wir sind für euch Deutsche doch die ‘Ghettokinder’”. Was kann Musik dort bewirken? Und was konn-te im Laufe der Jahre in einem sozial schwierigen Stadtteil wie diesem mit Musik erreicht werden? Die Fragen gehen an die Macher des Klavierfesti-vals und seine mehrfach ausgezeich-neten Musikvermittlung.
    SWR 2

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Webradio - Arnold-Schönberg-Center Wien; Dienstag, 2. Mai 2017; ab 19.30 bis ??

    Gesprächskonzert - Schönberg und seine Schüler

    Arnold SCHÖNBERG: Sechs kleine Klavierstücke op. 19, Drei Klavierstücke op. 11
    Viktor ULLMANN: Variationen und Doppelfuge op. 3a über ein Klavierstück von Arnold Schönberg, Klaviersonate Nr. 6 op. 49
    Norbert von HANNENHEIM: Klaviersonate Nr. 4

    Moritz Ernst Klavier

    https://www.capriccio-kulturforum.de/www.schoenberg…rt-moritz-ernst

    Link zum Webradio:
    https://www.capriccio-kulturforum.de/www.schoenberg…php/de/webradio
    Empfang funzt in der BRD super.

    Weiss nicht, ob ichs zeitmäßig auf die Reihe kriege, mir dieses Gesprächskonzert reinzuziehn.
    Find es geil, dass es über Webradio gesendet wird. Noch geiler wär befristeter Podcast davon.
    Interessant vor allem die beiden Schönberg- und die Hannenheim-Mucke...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Deutschlandradio Kultur; Freitag; 12. Mai 2017; 20:00 – 22:00

    Arnold Schönberg: "Friede auf Erden" für Chor a cappella
    Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 39 g-Moll
    Karol Szymanowski: "Demeter", Kantate für Alt, Frauenchor und Orchester op. 37b
    Arnold Schönberg: "Die Jakobsleiter", Oratorium für Soli, Chor und Orchester

    Agata Zubel, Sopran
    Heidi Elisabeth Meier, Sopran
    Katharina Magiera, Alt
    Michael Pflumm, Tenor
    Kurt Azesberger, Tenor
    Dominik Wortig, Tenor
    Stephan Genz, Bariton
    Dietrich Henschel, Bariton
    Gerd Grochowski, Bariton

    Staatlicher Chor Kaunas
    Camerata Silesia
    Nationales Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks

    Leitung: Alexander Liebreich

    Live aus dem Musikzentrum Katowice

    ----------------------

    BR-Klassik; Freitag; 12. Mai 2017; 20:00 – 22:00

    Arnold Schönberg: "Ein Überlebender aus Warschau";
    Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll, KV 626

    Chor des Bayerischen Rundfunks

    Thomas Quasthoff, Sprecher
    Solisten: Genia Kühmeier, Sopran
    Elisabeth Kulman, Mezzosopran
    Mark Padmore, Tenor
    Adam Plachetka, Bassbariton

    ML: Mariss Jansons

    Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • WDR 3 Freitag; 05.05.17; 20:00 – 00:00

    Witten 2017 [1]

    Brian Ferneyhough: Umbrations, The Tye Cycle für Streichquartett und Ensemble, Uraufführung
    Harrison Birtwistle: The Silk House Sequences, String Quartet No 2, Deutsche Erstaufführung

    Arditti String Quartet;
    Ensemble Modern, Leitung: Brad Lubman
    Übertragung aus dem Festsaal

    Ab 22:30 Uhr

    Witten 2017 [2]

    Timothy McCormack: Your Body Is a Volume für Streichquartett, Uraufführung
    Nicolaus A. Huber: doux et scintillant für Trompete solo
    Oscar Bianchi: Pathos of Distance für Streichquartett, Uraufführung

    Paul Hübner, Trompete;
    JACK Quartet
    Übertragung aus der Johanniskirche

    Zitat

    Das Eröffnungskonzert der Wittener Kammermusiktage 2017 wird vom Arditti String Quartet und dem Ensemble Modern bestritten und konfrontiert – mit Brian Ferneyhough und Harrison Birtwistle – zwei Altmeister der englischen Moderne.
    „Umbrations“ („Verschattungen“) nennt Brian Ferneyhough seinen Zyklus, der über 15 Jahre hinweg kontinuierlich gewachsen ist. Fluchtpunkt des Werkes ist die originelle Musik des Renaissance-Komponisten Christopher Tye, die Ferneyhough behutsam „verbessert“ und in seiner Sprache fortschreibt. Dabei ist die Idee des „broken consort" prägend, der Kammermusik in wechselnden Besetzungen. Der Titel des dritten Streichquartetts von Harrison Birtwistle – „The Silk House Sequences“ – verweist auf die Adresse des Komponisten, eine alte Seidenfabrik, zugleich auf die innere Mechanik der Musik. Dahinter steckt ein rotierendes Räderwerk von Ostinati, die wie Zahnräder ineinandergreifen, die aber auch durch unvorhersehbare Akzente und Impulse gestört und belebt werden.
    WDR 3

    --------------------

    WDR 3; Samstag; 06.05.17; 16:00 - 19.00 Uhr

    Witten 2017 [3]

    Malika Kishino: Ochres II für Ensemble, Uraufführung
    Clara Iannotta: Paw-marks in wet cement für Klavier und Ensemble, Uraufführung der
    Neufassung
    Ondrej Adámek: Conséquences particulièrement blanches ou noires - concerto für
    Airmachine und Ensemble, Uraufführung der Neufassung

    Wilhem Latchoumia, Klavier;
    Roméo Monteiro, Airmachine;
    Ensemble Orchestral Contemporain

    Leitung: Daniel Kawka

    Übertragung aus dem Festsaal

    Witten 2017: Dialog.Portrait

    Nicolaus A. Huber:
    - Musik für Violine alleine
    - Presente für Posaune
    - ... in die Stille für Violoncello
    - Erosfragmente für 18 Klangschalen, Toy-Piano und weitere Zusatzinstrumente

    Jagdish Mistry, Violine;
    Uwe Dierksen, Posaune;
    Michael M. Kasper, Violoncello;
    Rainer Römer, Schlagzeug

    Aufnahme aus dem Märkischen Museum

    Ab 18:30 Uhr
    Witten 2017: Hammerteich-Musik [1]
    Eine Reportage mit Ausschnitten aus Arbeiten von Gordon Kampe, Jens-Uwe
    Dyffort/Roswitha von den Driesch, Barblina Meierhans, Cathy van Eck und
    Thomas Taxus Beck

    ----------------------

    WDR 3; Samstag; 06.05.2017, 19: 00 - 22.00 Uhr

    Witten 2017 [4]

    Milica Djordjevic: Neues Werk für Doppelquartett, Uraufführung
    Rand Steiger: Undone for spatial string octet, Uraufführung
    Martin Grütter: Die Häutung des Himmels für 7 Instrumente, Uraufführung

    Arditti String Quartet; JACK Quartet;
    Ensemble Modern,
    Leitung: Brad Lubman

    Übertragung aus der Blote-Vogel-Schule

    Ab 20:30 Uhr

    Witten 2017: Hammerteich-Musik [2]
    Klangkunstreportage
    Mit Ausschnitten aus Arbeiten von Gordon Kampe, Jens-Uwe
    Dyffort/Roswitha von den Driesch, Barblina Meierhans, Cathy van Eck und
    Thomas Taxus Beck

    -------------------

    WDR 3, Sonntag; 07.05.2017, 20:00 – 00:00 Uhr

    Witten 2017 [5]

    Philippe Hurel; Neues Werk für Streichquartett, Uraufführung
    Nicolaus A. Huber: Mit etwas Extremismus für Oboe, Klarinette, Posaune, Schlagzeug,
    Violine, Violoncello, Kontrabass und 5 Schubladen mit Kassettenrecordern
    Christopher Trapani: PolychROME für Ensemble, Europäische Erstaufführung

    Arditti String Quartet;
    Ensemble Modern,

    Leitung: Brad Lubman

    Aufnahme aus dem Festsaal

    Ab 21:15 Uhr

    Witten 2017 [6]

    Nicolaus A. Huber: Split Brain mit vorausgehendem Solo-Shrug ("emotionale Reste") für Kammerorchester mit Zuspielung, Uraufführung
    Eun-Hwa Cho: Jouissance de la différence II für Kammerorchester, Uraufführung
    Philippe Manoury: Neues Werk für Klarinette und Kammerorchester, Uraufführung

    Thorsten Johanns, Klarinette;
    WDR Sinfonieorchester Köln,
    Leitung: Pablo Rus Broseta
    Aufnahme aus dem Theatersaal

    Ab 22:30 Uhr

    Witten 2017: Newcomer Konzert
    IEMA Ensemble
    Aufnahme aus dem Märkischen Museum

    --------------------

    Deutschlandfunk; 07.05.2017, 21:00 – 23:00 Uhr

    Alban Berg: Violinkonzert

    Lena Neudauer, Violine
    Philharmonisches Orchester Heidelberg
    Leitung Elias Grandy

    Aufnahme vom 22.02.17 aus der Stadthalle Heidelberg

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • NDR-Kultur; Montag, 15.05.17; 20:00 – 22:30

    Matthias Pintscher: "Shirim" für Bariton und Orchester (Uraufführung, Auftragswerk der Elbphilharmonie)
    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

    Solist: Bo Skovhus, Bariton
    NDR Elbphilharmonie Orchester
    Ltg.: Christoph Eschenbach

    Aufzeichnung vom 6. April 2017 in der Elbphilharmonie Hamburg

    -------------------

    MDR-Kultur; Donnerstag; 18.05.17; 20:00 – 22:30

    Toru Takemitsu: "Nostalghia" für Violine und Streichorchester (im Gedenken an Andrei Tarkowski)
    Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

    Anne-Sophie Mutter, Violine
    Philharmonia Zürich
    Leitung: Fabio Luisi

    LIVE aus der Semperoper Dresden

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Deutschlandradio Kultur; Sonntag, 21. Mai 2017; 00:00 – 01:00

    „Alle Dichter sind Juden“ Der Auftritt Paul Celans bei der Gruppe 47 im Mai 1952
    von Helmut Böttiger

    Zitat

    Paul Celan wurde in der Gruppe 47 abgelehnt? Die Literatenvereinigung war antisemitisch? Falsch. Eine Legendenzerstörung.Um den einzigen Auftritt Paul Celans bei der Gruppe 47 ranken sich viele Legenden. Längst gilt es als verbürgt, man habe Celan dort abgelehnt, sogar ausgelacht. Diese Reaktionen werden zudem als Beweis für den in der Gruppe 47 herrschenden Antisemitismus gewertet. Zieht man die vorhandenen Quellen und Materialien heran, dann stellt sich heraus: Diese Darstellung ist nicht haltbar. Im Gegenteil: Celan hatte 1952 im Ostseebad Niendorf beträchtlichen Erfolg. Erst dieser Auftritt hat es ihm ermöglicht, in Deutschland einen Verlag zu finden und für den Rundfunk zu arbeiten, und bei der Abstimmung über den Preisträger der Gruppe 47 landete er unter 21 Teilnehmern auf dem dritten Platz. Auf der Suche nach dem Ausgangspunkt für die erfolgreiche Diffamierung als antisemitisch stößt man auf ein dubioses Interview, das Walter Jens im Jahr 1976 gab, 24 Jahre später. Aufschlussreich ist auch, wie es zu der vom Gruppenchef Hans Werner Richter kolportierten Aussage kam, Celan habe wie Goebbels vorgetragen. Antisemitismus war in der Bundesrepublik tatsächlich äußerst virulent. Und es ist kein Zufall, dass die Antisemiten im Literaturbetrieb zugleich die heftigsten Gegner der Gruppe 47 waren.
    DRK

    -------------------

    BR-Klassik; Sonntag, 21.05.17; 15:30 - 21:00

    Richard Wagner: "Tannhäuser"

    Hermann, Landgraf von Thüringen - Georg Zeppenfeld
    Tannhäuser - Klaus Florian Vogt
    Wolfram von Eschenbach - Christian Gerhaher
    Walther von der Vogelweide - Dean Power
    Biterolf - Peter Lobert
    Heinrich der Schreiber - Ulrich Reß
    Reinmar von Zweter - Christian Rieger
    Elisabeth - Anja Harteros
    Venus - Elena Pankratova
    Ein junger Hirt - Elsa Benoit

    Chor der Bayerischen Staatsoper
    Bayerisches Staatsorchester
    Leitung: Kirill Petrenko

    live aus München

    -----------------------

    BR-Klassik; Dienstag, 23.05.17; 19:00 – 22:00

    Richard Wagner: "Das Rheingold"

    Wotan - Mikolaj Zalasinski
    Donner - Levent Bakirci
    Froh - David Yim
    Loge - Tilmann Unger
    Alberich - Antonio Yang
    Mime - Hans Kittelmann
    Fasolt - Alexey Birkus
    Fafner - Nicolai Karnolsky
    Fricka - Roswitha Christina Müller
    Freia - Michaela Maria Mayer
    Erda - Judith Schmid
    Woglinde - Ina Yoshikawa
    Wellgunde - Leah Gordon
    Floßhilde - Ksenia Leonidova

    Staatsphilharmonie Nürnberg
    Leitung: Marcus Bosch

    Live aus Nürnberg

    -------------------

    BR-Klassik; Donnerstag, 25.05.17; 16:30 – 22:00

    Richard Wagner: "Die Walküre"
    Siegmund - Tilmann Unger
    Hundig - Jens Waldig
    Wotan - Antonio Yang
    Sieglinde - Katrin Adel
    Brünnhilde - Rachael Tovey
    Fricka - Roswitha Christina Müller
    Helmwige - Michaela Maria Mayer
    Gerhilde - Leah Gordon
    Ortlinde - Margarita Vilsone
    Waltraute - Judith Schmid
    Siegrune - Ida Aldrian
    Roßweiße - Irina Maltseva
    Grimgerde - Joanna Limanska-Pajak
    Schwertleite - Ksenia Leonidova

    Staatsphilharmonie Nürnberg
    Leitung: Marcus Bosch

    Live aus Nürnberg

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SWR2; Montag, 12. Juni ; 20:00 – 22:00

    Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421
    Emilie LeBel: ”Taxonomy of Paper Wings”
    Auftragswerk des Cecilia String Quartets im Rahmen des Projekts ”Celebrating Canadian Women in Music – The next Generation”
    Franz Schubert: Streichquartett d-Moll D 810 “Der Tod und das Mädchen”


    Cecilia String Quartet:
    Catherine Cosbey,
    Sarah Nematallah (Violine)
    Caitlin Boyle (Viola)
    Rachel Desoer (Violoncello)

    Konzert vom 10. März 2017 in Bruchsal

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SWR2; Freitag, 09. Juni; 22:00 23:00

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

    Krimihörspiel-Trilogie von Thilo Reffert (1/3) Tom Felskis erster Fall
    Mit: Fabian Gerhardt, Anika Mauer, Cathlen Gawlich, Martin Brambach, Winnie Böwe, Marc Hosemann u. v. a. Regie: Petra Feldhoff (Produktion: WDR 2008)

    Zitat

    Tom Felski – ein fast völlig anderer Typ als Patricia Highsmiths Tom Ripley – schuldet dem Land Berlin knapp 10.000 Euro für einen Rettungsein-satz, den er nicht bestellt hat. Er hatte nach einem Streit mit seiner Freundin lediglich ein paar Rosen vom Dach eines Hochhauses in Berlin-Friedrichshain geworfen. Nun hat er nichts mehr, nicht einmal eine Wohnung, denn seine Freundin hat ihn rausgeworfen. Aber Felski kann auch anders. In seinem chaotischen Wesen liegen kriminelle Energie....SWR 2

    Zweiter Fall, SWR 2 Freitag, 23. Juni, 22:00 – 23:00 Uhr
    Dritter Fall, SWR 2 Freitag, 30. Juni, 22:00 – 23:00 Uhr

    ------------------

    SWR2 Montag, 19. Juni; 22:00 – 23:00
    Bobrowski-Fragmente
    von Reiner Niehoff

    Zitat

    Es gibt Stimmen, die man nicht vergisst, wenn man sie einmal gehört hat. Die Stimme Johannes Bobrowskis, der in diesem April 100 Jahre alt geworden wäre, ist eine solche Stimme. Eine lyrische Stimme, die in eine nahe Fremde spricht, Richtung Osten, Richtung Litauen, Richtung Sarmatien. Eine Prosa-Stimme, die ein ganz anderes fremdes Thema darüber nicht vergisst: “Die Verschuldung der Deutschen an ihren östlichen Nachbarn”. Wie nähert man sich dem nahen Fernen? Ein fragmentarischer Versuch.
    SWR 2

    ------------------

    SWR2; Dienstag, 20. Juni; 22:00 – 23:00

    Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem - Karl May als Orientversteher - Feature von Norbert Hummelt

    Zitat

    Er war der Mann, der den Löwen getötet hat; er war der Freund des Scheiks der Haddedihn; er war in Mekka, der Stadt, die für jeden Ungläubigen bei Todesstrafe verboten ist, und füllte sich Wasser vom heiligen Brunnen Sem-Sem ab – freilich alles nur in seiner Phantasie. Der stets in Sachsen sesshafte “Reiseschriftsteller” Karl May brachte sich als Kara Ben Nemsi Effendi in den Ländern des Padischah zur Geltung, schlichtete Stammesfehden im willden Kurdistan und jagte Verbrecher bis in die letzten Schluchten des Balkan. Seinen Lesern brachte er ein ebenso angelesenes wie erschriebenes Wissen über den Islam und die ethnischen Konflikte Arabiens und des Vorderen Orients nahe, das bis heute verblüfft – und in diesen Zeiten dringend fehlt. Was kann man von Karl May heute über den Orient lernen? Norbert Hummelt geht dieser Frage nach, im Gespräch mit passionierten Karl May-Lesern und mit frischem Blick auf die Romane des Orientzyklus, von “Durch die Wüste” bis “Der Schut”.
    SWR 2

    ------------------

    SWR2; Mittwoch, 21. Juni 23:00 – 00:00

    Rebecca Saunders:
    ”White” für Trompete solo
    ”Caerulean” für Bassklarinette solo
    ”To and fro” für Violine und Oboe
    ”Fury” für Kontrabass solo
    Spieldosen “tutti”

    Ensemble Musikfabrik
    Konzert vom 27. Mai 2017 im Kammermusiksaal

    Zitat

    Vier Wochen lang werden die Besucher der Schwetzinger Festspiele die Möglichkeit gehabt haben, die Klanginstallation “Myriad” von Rebecca Saunders und Martin Rein-Cano zu “bespielen”. Jetzt kommen die Profis an die Reihe. Eigens für die Finissage hat die Komponistin ein pausenloses Pasticcio aus eigenen Werken konzipiert, bei dem auch die mehr als 2500 in der Installation verwendeten mechanischen Spieldosen eine Solistenrolle spielen werden. Die poetischen und ein wenig altmodischen Klänge der Spieldosen verbinden sich mit der energiegeladenen Musik von Rebecca Saunders und dem stupenden instrumentalen Können der Musikfabrik-Virtuosen, denen die Werke auf den Leib geschrieben sind, zu einer aufregenden und nicht alltäglichen Klangreise.
    SWR2

    ------------------

    SWR2; Freitag, 23. Juni; 20:00 – 22:00

    Zoltán Kodály: Tänze aus Galánta
    Edward Elgar: Violoncellokonzert e-Moll op. 85
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op.90

    SWR Symphonieorchester
    Sol Gabetta (Violoncello)
    Leitung: Vassily Sinaisky

    (Konzert vom 11. Mai 2017 im Palatin in Wiesloch)

    ------------------

    SWR2; Mittwoch, 28. Juni 2017; 20:00 –22:00

    Raterunde - Ludwig van Beethoven: Klaviersonate f-Moll op. 57 “Appassionata”
    Gäste: Peter Hagmann (Musikkritiker),
    Christian Wildhagen (Musikredakteur der NZZ),
    Stefan Litwin (Pianist)
    Moderation: Lotte Thaler
    Aufzeichnung vom 26. Mai 2017 im Jagdsaal

    Zitat

    Eine Sonate der Extreme: Beethovens “Appassionata” f-Moll op. 57. Lange war sie das Schlachtross der Pianisten im Konzertsaal, bis sie von der Sonate op. 111 abgelöst wurde. Der diesjährige Siemens-Preisträger, Pierre-Laurent Aimard, wird die “Appassionata” in seinem Klavierabend am 26. Mai in Schwetzingen aufführen. Die Sonate stellt den Pianisten vor allem im ersten Satz vor enorme technische und musikalische Schwierigkeiten, um ihren zerklüfteten Charakter zu bändigen, der nur im langsamen Mittelsatz ausgesetzt wird. Vor Aimards Konzert diskutiert das “Musikalische Quartett” mit dem Pianisten Stefan Litwin als Gast ausgewählte Aufnahmen dieses stürmischen Werks, das das Motto der diesjährigen Schwetzinger Festspiele wie kaum ein anderes erfüllt. Leidenschaft!
    SWR 2

    ------------------

    SWR2 Sonntag, 02. Juli; 20:00 – 23:00

    Expertenrunde Im Gespräch über die Oper “Un Ballo in Maschera” von Giuseppe Verdi
    Gäste im Studio:
    Prof. Dr. Silke Leopold,
    Jürgen Kesting,
    Dr. Uwe Schweikert
    Gesprächsleitung:
    Dr. Reinhard Ermen

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • BR-Klassik; Samstag, 20.05.17; 20:00 – 22:00 (heute!)

    Steve Reich: "Triple Quartet";
    Aaron Copland: Klarinettenkonzert; "Appalachian Spring";
    Arnold Schönberg: "Ode to Napoleon Buonaparte"

    Das Münchener Kammerorchester

    Andreas Ottensamer, Klarinette
    Moritz Eggert, Sprecher und Klavier
    Leitung: Clemens Schuldt

    Aufnahme vom 11. Mai 2017 im Prinzregententheater München

    ---------------------

    Oe1; Sonntg; 18.06.17; 19:00 – 22:00

    Claude Debussy: Pelléas et Mélisande

    Benjamin Bruns (Pelléas)
    Olga Bezsmertna (Mélisande)
    Bernarda Fink (Geneviève)
    Simon Keenlyside (Golaud)
    Franz-Josef Selig (Arkel)

    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Dirigent: Alain Altinoglu

    Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • NDR-Kultur; Samstag; 27.05.17; 19:00 – 22:00

    Richard Wagner: Das Rheingold

    Wotan: Michael Volle
    Fricka: Katariuna Karnéus
    Alberich: Johannes Martin Kränzle
    Mime: Elmar Gilbertsson
    Loge: Daniel Behle
    Freia: Gabriela Scherer
    Froh: Lothar Odinius
    Donner: Markus Eiche
    Erda: Nadine Weissmann
    Fasolt: Christof Fischesser
    Fafner: Lars Woldt
    Woglinde: Mirella Hagen
    Wellgunde: Julia Rutigliano
    Floshilde: Anna Lapkovskaja

    NDR Elbphilharmonie Orchester
    Ltg.: Marek Janowski oder Thomas Hengelbrock

    Live aus der Elbphilharmonie Hamburg

    ---------------------

    WDR 3; Samstag; 27.05.17; 20:00 – 22:00

    Kurt Weill Die sieben Todsünden, Ballett mit Gesang
    Noël Gallon Konzert für Trio d'anches und Orchester
    Alban Berg Sinfonische Stücke aus der Oper "Lulu"
    Claude Debussy La Mer, 3 sinfonische Skizzen für Orchester

    Larisa Vasyukhina, Sopran;
    Cooper Nolan und Keith Stonum, Tenor;
    Fabio Lesuisse, Bariton;
    Vasilis Tsanaktsidis, Bass;
    Trio Lézard;
    Sinfonieorchester Aachen,
    Leitung: Kazem Abdullah

    Aufnahme aus dem Eurogress, Aachen

    -------------------

    BR-Klassik; Sonntag; 28.05.17; 16:30 – 23:00

    Wagner: Siegfried

    Siegfried - Vincent Wolfsteiner
    Mime - Hans Kittelmann
    Wanderer - Antonio Yang
    Alberich - Stefan Scholl
    Fafner - Nicolai Karnolsky
    Erda - Judith Schmid
    Brünnhilde - Rachael Tovey
    Waldvogel - Ina Yoshikawa

    Staatsphilharmonie Nürnberg
    Leitung: Marcus Bosch

    Live aus dem Staatstheater Nürnberg

    ----------------------

    BR-Klassik; Dienstag; 30.05.17; 20:00 – 22:00

    Arnold Schönberg: "Pierrot lunaire"

    Ein Werk - zahlreiche ältere und neuere Einspielungen
    mit Erika Stiedry-Wagner (Rudolf Kolisch, Eduard Steuermann und andere),
    Salome Kammer (Ensemble Avantgarde: Hans Zender),
    Christine Schäfer (Ensemble Modern: Pierre Boulez),
    Barbara Sukowa (Schönberg-Ensemble: Reinbert de Leeuw),
    Marianne Pousseur (Ensemble Musique Oblique: Philippe Herreweghe),
    Stella Doufexis (opus21musikplus: Konstantia Gourzi) und anderen

    ------------------------

    WDR3 ; Mittwoch; 31.05.17; 20:00 – 22:00

    Unsuk Chin: Double Bind? für Violine und Elektronik
    Luigi Nono: Omaggio a György Kurtág für Alt, Flöte, Klarinette, Tuba und Live-Elektronik
    Vito Zuraj: Zgübleni für Mezzosopran, Ensemble und Live-Elektronik
    Ying Wang: Robotictack für Alt, Ensemble und Live-Elektronik, Uraufführung

    Noa Frenkel, Alt;
    Jenna Sherry, Violine;
    Ensemble Experimental;
    Experimentalstudio des SWR,

    Leitung: Detlef Heusinger

    Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus

    -------------------------

    BR-Klassik; Freitag; 02.06.17; 18:00 – 19:00

    Peter Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur, op. 35

    Patricia Kopatchinskaja, Violine
    MusicAeterna

    ML: Teodor Currentzis

    ---------------------------

    MDR-Kultur; Freitag, 02.06.17; 20:00 – 22:30

    Michael Gandolfi: "Ascending Light" für Orgel und Orchester (DEA, Auftragswerk des Boston Symphony Orchestra)
    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

    Michael Schönheit, Orgel
    Gewandhausorchester Leipzig,
    Leitung: Andris Nelsons

    LIVE aus dem Leipziger Gewandhaus

    -----------------------------

    BR-Klassik; Sonntag; 04.06.17; 16:30 – 23:00

    Wagner: Götterhämmerung

    Siegfried - Jürgen Müller
    Gunther - Jochen Kupfer
    Alberich - Antonio Yang
    Hagen - Pavel Shmulevich
    Brünnhilde - Rachael Tovey
    Gutrune - Katrin Adel
    Waltraute - Roswitha Christina Müller
    1. Norn / Floßhilde - Judith Schmid
    2. Norn / Wellgunde - Solgerd Isalv
    3. Norn / Woglinde - Margarita Vilsone
    Staatsphilharmonie Nürnberg

    Leitung: Marcus Bosch

    Live aus dem Staatstheater Nürnberg

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SR2 Kulturradio; Freitag; 26.05.17; 20:00 – 22:30

    Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester

    RSO Saarbrücken
    Dirigent: Myung Whun Chung
    Kyung Wha Chung, Violine

    Aufnahme vom 26. September 1985 in der Berliner Philharmonie

    ------------------

    SR2 Kulturradio; Sontag 11.06.17; 11:00 – 13:30

    Wolfgang Amadeus Mozart:
    39. Sinfonie Es-Dur KV 543
    40. Sinfonie g-Moll KV 550
    41. Sinfonie C-Dur KV 551

    Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
    ML: Karel Mark Chichon

    ---------------

    SWR2; Samstag, 08. Juli; 17:00 – 18:00

    Barrie Kosky - Gesräch mit Thomas Koch

    Zitat

    Als Barrie Kosky im Jahr 2012 die Leitung der Komischen Oper in Berlin übernahm, stand das Haus auf wackligem Fundament. Immer wieder drohte die Schließung, immerhin hat Berlin drei Opernhäuser. Inzwischen ist davon keine Rede mehr. Kosky hat mit seinem Spielplan und den Inszenierungen Publikum und Kritik begeistert, die Auslastung gilt als beispielhaft und die Komische Oper inzwischen als das spannendste Opernhaus in Berlin. Zu Koskys besonderen Verdiensten gehört unter anderem die Wiederbelebung der Berliner Operette. Damit hat er einen Trend gesetzt...........
    ... mit besonderer Spannung wird Barrie Koskys Inszenierung bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen entgegen gesehen. Am 25. Juli hebt sich der Vorhang zu einer Oper mit einer besonderen Geschichte: “Die Meistersinger von Nürnberg” galten als Adolf Hitlers Lieblingsoper.
    SWR2

    ------------------

    SWR2; Samstag, 08. Juli; 20:00 – 22:30

    Samir Odeh-Tamimi: Neues Werk für Elektronik und Orchester (Uraufführung)
    Heinrich Schütz: Herr, auf Dich traue ich
    Heinrich Schütz: Also hat Gott die Welt geliebt
    Mark André: ... auf ... III für Elektronik und Orchester
    Luigi Nono: Il Canto sospeso für Sopran, Alt, Tenor, Chor und Orchester

    Mojca Erdmann (Sopran)
    Jenny Carlstedt (Alt)
    Robin Tritschler (Tenor)

    SWR Vokalensemble
    SWR Experimentalstudio
    SWR Symphonieorchester

    Leitung: Peter Rundel und Hans-Christoph Rademann

    Liveübertragung aus Freiburg

    ---------------

    SWR 2; Sonntag, 09.Juli; 20:00 -23:00

    Michael Gielen zum 90. Geburtstag

    Arnold Schönberg: ”Die Jakobsleiter”, Oratorium für Soli, Chor und Orchester
    Gabriel: John Bröcheler
    Ein Berufener: Glenn Winslade
    Ein Aufrührerischer: Guy Renard
    Ein Ringender:
    Hanno Müller-Brachmann
    Der Auserwählte: James Johnson
    Der Mönch: Thomas Harper
    Der Sterbende / Die Seele: Laura Aikin
    Rundfunkchor Berlin
    SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

    Leitung: Michael Gielen

    Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll mit Schlusschor, 4 Solostimmen und Chor op. 125
    Renate Behle (Sopran)
    Yvonne Naef (Alt)
    Glenn Winslade (Tenor)
    Hanno Müller-Brachmann (Bass)

    Rundfunkchor Berlin
    SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

    Leitung: Michael Gielen

    Zitat

    Von 1986 bis 1999 war Michael Gielen Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Schon vorher hat er hier Akzente gesetzt und danach als Ehrendirigent. Außerdem war er in den 70er-Jahren ständiger Gastdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart. Dem gesamten SWR und seinen Orchestern ist diese außerordentliche Musikerpersönlichkeit also sehr verbunden, weshalb es selbstverständlich ist, dass im Umfeld seines 90. Geburtstags am 20. Juli seine Aufnahmen im Programm eine besondere Beachtung finden. Schon Anfang des Jahres wurde dieser Schwerpunkt vorsichtig eingeläutet und über Ostern mit der Johannes-Passion fortgesetzt. An diesem Sonntag wird mit zwei chorsinfonischen Hauptwerken des frühen 19. und 20. Jahrhunderts ein weiterer Akzent gesetzt.....
    SWR 2

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Deutschlandfunk; Sonntag; 04.06.17; 21:00 – 22:00

    Tan Dun: "Eight Colors“ for String Quartet
    Astor Piazzolla: Las Cuatro Estaciones portenas (Arr. Stradivari Quartett)
    Franz Schubert: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello G-Dur, D887

    Stradivari Quartett:
    Xiaoming Wang, Violine
    Sebastian Bohren, Violine
    Lech Antonio Uszynski, Viola
    Maja Weber, Violoncello

    Aufnahme vom 28.07.16 aus dem Fürst-von-Metternich-Saal von Schloss Johannisberg

    ----------------

    Deutschlandfunk; Montag; 05.06.17; 21:00 – 23:00

    Philipp Maintz: hängende gärten (UA)
    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur

    Leonidas Kavakos, Violine
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Christoph Eschenbach

    Aufnahme vom 28.05.17 aus der Berliner Philharmonie

    -----------------

    Deutschlandfunk Kultur; BR-Klassik; Dienstag 06.06.17; 20:00 – 22:00

    Sergej Rachmaninow : Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
    Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

    Igor Levit, Klavier
    Bayerisches Staatsorchester
    Leitung: Kirill Petrenko

    Live aus dem Nationaltheater München

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Via France Musique kann man sich eine Pelleas aus Paris unter Langrée vom letzten Sonntag reinziehn:
    http://www.francemusique.fr/emissions/dima…s-elysees-34494

    -------------

    BBC 3; Samstag, 10.06.17; ab 17:00 – 23:00 ?
    (nach Übertragung bleibt String mehrere Wochen reinziehbar)
    http://www.bbc.co.uk/programmes/b08t159w

    Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

    Walther von Stolzing ..... Gwyn Hughes Jones (tenor)
    Eva ..... Rachel Willis Sorensen (soprano)
    Magdalene ..... Hanna Hipp (mezzo-soprano)
    David ..... Allan Clayton (tenor)
    Veit Pogner ..... Stephen Milling (bass)
    Sixtus Beckmesser ..... Johannes-Martin Kranzle (baritone)
    Hans Sachs ..... Bryn Terfel (bass-baritone)
    Kunz Vogelgesang ..... Andrew Tortise (tenor)
    Konrad Nachtigal ..... Gyula Nagy (baritone)
    Fritz Kothner. .... Sebastian Holecek (baritone)
    Hermann Ortel .....John Cunningham (bass-baritone)
    Balthasar Zorn ..... Alasdair Elliott (tenor)
    Augustin Moser ..... David Junghoon Kim (tenor)
    Ulrich Eisslinger ..... Samuel Sakker (tenor)
    Hans Foltz ..... Brian Bannanytne-Scott (bass)
    Hans Schwarz ..... Jeremy White (bass)
    Nightwatchman ..... David Shipley (bass)

    Chorus of the Royal Opera House
    Orchestra of the Royal Opera House
    Antonio Pappano (conductor).

    Presented by Martin Handley with commentary by Barbara Eichner.

    ----------------

    Oe1; Donnerstag, 29.06.17 ; 19:30- 21:00

    Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D 887
    Johannes Brahms: Klarinettenquinett h-Moll op. 115

    Pavel Haas Quartett;
    Sharon Kam, Klarinette

    aufgenommen am 18. Juni 207 im Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg

    ----------------

    Oe1; Samstag 08.07.17; 19:30 - 22:30

    Franz Schreker: "Die Gezeichneten"

    Tomasz Konieczny (Herzog Adorno),
    Christopher Maltman (Graf Tamare),
    Alastair Miles (Lodovico Nardi),
    Catherine Naglestad (Carlotta Nardi),
    John Daszak (Alviano Salvago), u.a.

    Chor der Bayerischen Staatsoper,
    Bayerisches Staatsorchester

    Dirigent: Ingo Metzmacher

    aufgenommen am 1. Juli 2017 in der Bayerischen Staatsoper von München

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!