Heute + demnächst im Radio

  • BR-Klassik; Samstag, 22.02.20; 19:00 – 23:00


    Wolfgang Amadeus Mozart: "Le nozze di Figaro"


    Il Conte di Almaviva - Etienne Dupuis
    La Contessa di Almaviva - Amanda Woodbury
    Cherubino - Marianne Crebassa
    Figaro - Adam Plachetka
    Susanna - Hanna-Elisabeth Müller
    Bartolo - Maurizio Muraro
    Marcellina - MaryAnn McCormick
    Basilio - Keith Jameson
    Barbarina - Maureen McKay
    und andere


    Metropolitan Opera Chorus
    Metropolitan Opera Orchestra
    Leitung: Cornelius Meister
    Live aus NYC


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    NDR-Kultur; Freitag; 28.02.20; 20:00 – 22:00


    Webern: Im Sommerwind, Idylle für großes Orchester
    Alban Berg: Violinkonzert - Dem Andenken eines Engels -
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90


    Frank Peter Zimmermann, Violine
    NDR Elbphilharmonie Orchester


    Ltg.: Alan Gilbert


    Live aus der Elbphilharmonie Hamburg


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    Oe1; Sonntag; 15.03.2020; 11.00 – 13.00


    Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur LV 482
    Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36


    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks,
    Igor Levit, Klavier
    Dirigent: Iván Fischer


    aufgenommen am 16. Jänner im Herkulessaal der Münchner Residenz


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    SWR 2; Montag, 23. März; 23:00 -00:00


    Hölderlin lesen – Hans Zenders literarischen Erkundungen


    Von Björn Gottstein

    Zitat

    Zu den zentralen Werken von Hans Zender gehört der Zyklus Hölderlin lesen. Immer wieder hat Zender sich mit den Texten des schwäbischen Dichters befasst. Seine komponierte Lektüre nimmt ganz unterschiedliche Formen an, mit einem Sprecher, einem Akkordeon und einem Streichquartett und sogar Effekten wie dem der Verzögerung. Zender arbeitet poetische und formale Elemente der Texte heraus und verleiht ihnen einen intimen, persönlichen Charakter. Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin stellt Björn Gottstein den Zyklus vor.
    SWR 2

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SWR2; Dienstag, 18. Februar ; 22:00 – 23:00


    Der englische Schriftsteller John le Carré
    von Thomas David
    (Produktion: WDR 2020)

    wurde gecancelt :( und auf kommenden Sonntag 23.02.20; 14:00 -15:00 verlegt


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    DLF-Kultur ; Sonntag; 01.03.20; 15:00 – 17:00


    „Tiefes Gefühl und munterer Scherz in schwesterlicher Eintracht“ - Beethovens „Erzherzog-Trio“


    Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist; Moderation: Ruth Jarre


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    DLF-Kultur; Montag; 02.03.20; 20:00 – 21:30


    Hörspielkrimi: Mit Blindheit geschlagen (1/2)


    Nach dem Roman von Christian von Ditfurth
    Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer


    Mit: Michael Evers, Udo Schenk, Ulrike Krumbiegel, Hans Peter Hallwachs, Ulrich Noethen, Christian Tasche, Joachim Bliese, Michaela Steiger, Nina Hoger, Hans Diehl, Christian Gaul, Peter Rühring, Cathlen Gawlich, Otto Sander, Martin Brauer, Udo Kroschwald, Eva Kryll, Özgür Özata, Wilfried Hochholdinger, Ingolf Gorges, Chaim Königshofen, Michael Rotschopf, Stephan Szász, Nadja Schulz-Berlinghoff
    Komposition: Mario Schneider, Cornelius Renz
    Ton und Technik: Lutz Pahl, Sabine Winkler, Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur / NDR 2006
    Länge: 52'43

    Zitat

    Gerade noch war er sein Hauptkonkurrent, jetzt liegt er tot in seinem Kofferraum: Stachelmanns neuer Uni-Kollege Griesbach wurde ermordet und nun will jemand Stachelmann den Mord anhängen. Berlin-Hohenschönhausen 1982: In der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit wird ein Mann verhört. Wollte er in den Westen abhauen? Hatte er Kontakt zu westdeutschen Fluchthelfern? Hamburg 2008: Professor Wolf Griesbach bekommt einen Lehrstuhl an der Universität. Joseph Maria Stachelmann, Dozent für Geschichte, ist enttäuscht, hatte er doch gehofft, dass sich die Uni für ihn entscheiden würde. Als Griesbach von einer Reise nach Berlin nicht zurückkehrt, bittet seine Frau Stachelmann um Hilfe. Der Historiker reist in die Hauptstadt, um seinen neuen Kollegen zu suchen. Als er im Kofferraum seines Autos eine Leiche findet, ist er plötzlich selbst Hauptverdächtiger in einem Mordfall.
    DLF-Kultur

    Teil 2 DLF-Kultur Monatg; 09.03.2020; 20:00 - 21:30

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • WDR 3; Dienstag; 10.03.20; 20:00 – 22:00


    Isabel Mundry: Noli me tangere für Schlagzeug Solo und Ensemble, Uraufführung
    Sarah Nemtsov: NUN für 10 Musiker und Elektronik
    Hans Zender: Angst, Wut und Schrecken, aus der Oper "Chief Joseph", Uraufführung (?)


    Dirk Rothbrust, Schlagzeug;
    Neue Vocalsolisten;
    Ensemble Musikfabrik,


    Leitung: Peter Rundel


    Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus

    Zitat

    Das 73. Konzert des Ensembles Musikfabrik im WDR erinnert mit einer Uraufführung an den kürzlich verstorbenen Dirigenten und Komponisten Hans Zender. Am 22. Oktober 2019 betrauerte die Musikwelt den Tod von Hans Zender. Im Jahr 2003 hat Zender die Oper "Chief Joseph" geschrieben. Sie baut auf einer Rede auf, die der Indianerhäuptling im Jahr 1876 vor dem amerikanischen Kongress gehalten hat. In die Handlung sind drei Textcollagen eingefügt, in denen Stimmen aus verschiedenen europäischen Jahrhunderten zu den großen Themen des Stückes Stellung beziehen. Diese drei "Rotationen" für Vokalensemble und kleines Orchester werden in diesem Konzert erstmals als unabhängige Stücke zu hören sein.
    WDR 3

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    SWR2; Mittwoch, 01. April; 20:00 – 22:00


    Ludwig van Beethoven: Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69


    Hans-Peter Jahn im Gespräch mit dem Cellisten Peter Buck Sonate für Klavier und Violoncello A-Dur op. 69
    Miklós Perényi (Violoncello)
    András Schiff (Klavier)

    Zitat

    Ein Werkgespräch zwischen Hans-Peter Jahn und Peter Buck, ehemaliger Cellist des MELOS-Quartetts, über die mittlere der fünf Cellosonaten. Mit ihrer orchestralen Wirkung und ihren ausgefallen dramatischen Momenten ist die A-dur Sonate ein Sonderfall in der partnerschaftlichen und klangästhetischen Beziehung zwischen Klavier und Streichinstrument. Beide Gesprächspartner sind Cellisten und so geht es nicht nur um die kompositorischen Besonderheiten dieser Sonate, sondern auch um spieltechnische Raffinessen und editorische Feinheiten.
    SWR 2

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    Oe1; Donnerstag; 02.04.20; 19:30 – 21:00


    Alfred Brendel: Auf Schuberts Spuren – Vortrag
    Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D 887


    Simply Quartet


    aufgenommen am 15. März 2020 im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins

    Zitat

    um 70-Jahr-Jubiläum kehrt [Alfred Brendel [ zur Jeunesse zurück – mit einer Lecture zu Schuberts letztem Streichquartett, das im Anschluss vom Simply Quartet interpretiert wird
    Jeunesse

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Wie geil ist das denn ? :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    DLF-Kultur; Samstag; 14.03.20; 19:00 – 21.30


    Luigi Nono: „Al gran sole carico d’amore“ (Unter der großen Sonne von Liebe beladen)


    Szenische Handlung in zwei Teilen
    Libretto: Luigi Nono und Juri Petrowitsch Ljubimow auf Texte von Antonio Gramsci, Karl Marx, Maxim Gorki, Bertolt Brecht, Cesare Pavese, Arthur Rimbaud, Lenin, Fidel Castro und Che Guevara


    Marie-Christine Haase, Sopran
    Alexandra Samouilidou, Sopran
    Maren Schwier, Sopran
    Linda Sommerhage, Sopran
    Sanja Anastasia, Alt (Mutter)
    Alexander Spemann, Tenor
    Johannes Mayer, Tenor
    Brett Carter, Bariton (Pavel)
    Peter Felix Bauer, Bass
    Florian Küppers, Bass


    Chor des Staatstheaters Mainz
    Les Métaboles Paris
    SWR Experimentalstudio
    Philharmonisches Staatsorchester Mainz


    Leitung: Hermann Bäumer


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    DLF-Kultur; Sonntag; 15.03.20; 15:00 – 17:00


    Abschied vom Ich-Ton - Die 9. Sinfonie von Gustav Mahler


    Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer


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    DLF-Kultur; Donnerstag; 19. März 2020; 00:00 -01:00


    ... Geheimere Welt...“ - Hölderlin-Bezüge in Luigi Nonos Streichquartett „Fragmente-Stille, an Diotima“


    Von Mark Sattler


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    DLF-Kultur; Sonntag, 22. März 2020; 15:00 – 17:00


    Marsch in den Untergang - Die Orchesterstücke op. 6 von Alban Berg


    Moderation: Volker Hagedorn

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • HR 2; Montag; 16.03.20; 20:00 – 22:00


    Peter Lieberson: Songs of Love and Sorrow
    Bruckner: 9. Sinfonie d-Moll


    Gerald Finley, Bariton
    Finnisches Radio-Sinfonieorchester
    Leitung: Hannu Lintu


    Aufnahme vom 11. Dezember 2019 aus dem Musiikkitalo in Helsinki


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    DLF-Kultur; Dienstag; 17.03.20; 20:00 – 22:00


    Ludwig van Beethoven:
    Streichquartett C-Dur op. 59 Nr. 3
    Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
    Streichquartett Es-Dur op. 74 „Harfenquartett“


    Quatuor Ébène
    Dresdner Philharmonie


    Leitung: Marek Janowski


    Kulturpalast Dresden, Aufzeichnung vom 22.02.2020

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Oe1; Freitag; 10.04.20: 19:30 – 22:00


    Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245


    Reinoud Van Mechelen, Tenor (Evangelist);
    Alex Rosen, Bass (Jesus);
    Emmanuelle de Negri, Sopran;
    Lucile Richardot, Alt;
    Anthony Gregory, Tenor;
    Renato Dolcini, Bassbariton (Pilatus)


    Les Arts Florissants
    Dirigent und Cembalo: William Christie


    aufgenommen am 17. April 2019 im St. Johannes-Zentrum in Gdansk/Danzig


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    DLF-Kultur; 10.04.20: 20:00 – 23:00


    Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion BWV 244


    Christina Landshamer, Sopran
    Ann Hallenberg, Mezzosopran
    Evangelist – Maximilian Schmitt, Tenor
    Mauro Peter, Tenor
    Peter Mattei, Bariton
    Jesus – Florian Boesch, Bass
    Ashley Riches, Bass


    Laurens Collegium Rotterdam
    Niederländischer Kinderchor
    Concertgebouworkest Amsterdam
    Leitung: Trevor Pinnock


    Concertgebouw, Amsterdam
    Aufzeichnung vom 05.04.2020


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    Oe1; Samstag; 11.04.20; 14.00 – 15.00


    Die "Matthäus-Passion" ohne Johann Sebastian Bach - Hörspiel


    Die "Matthäus-Passion" nach Martin Luther, Picander und Paul Gerhardt.
    Mit Lilith Häßle, Michael Maertens, Markus Meyer, Petra Morzé, Peter Simonischek, Claudius von Stolzmann, Tongestaltung: Anna Kuncio und Manuel Radinger, Musik: Lukas Schiske, Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann, ORF 2020
    Lukas Schiske, Sohn vom Avantgarde-Notenquäler Karl Schiske (1916 - 1969) ?

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • WDR 3; Sonntag; 22.03.20; 23:00 – 00:00


    Hans Zender "Hölderlin lesen I-V"
    von Rainer Peters

    Zitat

    Friedrich Hölderlins Gedichte hallen in vielen Werken der Neuen Musik - von Nono, Ligeti, Holliger oder N.A. Huber - nach. So stark, dass sich einige immer wieder mal fragten, ob Komponieren ohne den Dichter, der vor genau 250 Jahren, am 22. März 1770 zur Welt kam, überhaupt noch möglich sei.
    Mit "Hölderlin lesen" verfolgt Hans Zender einen ganz eigenen Ansatz. Ihm geht es, wie der Titel schon anzeigt, um die Lesbarkeit der Gedichte Hölderlins, um den performativen Aspekt und nicht um literaturwissenschaftliches oder rein semantisches Verstehen.
    In seiner fünfteiligen Werkserie, die Zender über drei Jahrzehnte (1979-2012) beschäftigte, wird die Sprechstimme jeweils mit Streichquartett bzw. mit Viola oder Akkordeon kombiniert. Fern des Melodrams wie auch der gängigen "Vertonung" geht es hier um die "Einheit von Musik und Dichtung, dem Musikalischen der Poesie wie der Sprachnähe der Musik."
    Auf der Suche nach einem Verständnis der Sprache jenseits der begrifflichen Fixierung, "in einen ‚musikalischen' Zustand von Unbestimmtheit und Offenheit", wie der Komponist erklärt: "Zwei autonome Künste durchdringen sich auf diaphane Weise, ohne sich zu überformen oder auszulöschen; es handelt sich um einen Dialog, nicht um eine Vereinnahmung durch Hierarchisierung."
    WDR 3

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    DLF; Montag; 23.03.20; 21:00 – 23:00


    Das Jubiläumskonzert „50 Jahre Neue Musik in Delmenhorst“ - Werke von Bartók, Webern, König, Hespos, Evangelisti, Ferneyhough


    Minguet Quartett


    Aufnahme vom 11.11.19 aus dem Kleinen Haus Delmenhorst


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    BR-Klassik; Dienstag; 24.03.20; 20:00 – 22:00


    Interpretationen im Vergleich- Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur


    Aufnahmen mit den Pianisten Glenn Gould, Jan Lisiecki, Dejan Lazić, Arthur Rubinstein, Maria João Pires, Hannes Minnaar und anderen
    Von Uta Sailer

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • SWR 2; Montag, 20.04.20; 23:00 - 00:00


    Purpurwort, das wir sangen – Musik nach Paul Celan
    von Thomas Meyer

    Zitat

    Die Lyrik Paul Celans ist Wortmusik und hat zahlreiche Komponistinnen und Komponisten zu Vertonungen angeregt. Aber kann man die „Todesfuge“, dieses Gedicht nach Auschwitz, überhaupt musikalisieren? Wie soll man mit einem Niemand preisenden Psalm umgehen? Und wie reagiert eine jüngere Generation auf Celan?
    SWR 2

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    SWR 2; Dienstag, 21.04.20; 22:00 - 23:00


    Zum 50. Todestag von Paul Celan Paul Celan, Dichter - Feature


    von Norbert Hummelt

    Zitat

    Paul Celan wurde am 23. November 1920 in Czernowitz geboren. Am 20. April 1970 nahm er sich in Paris das Leben. Er hinterließ das bedeutendste Werk eines deutschsprachigen Dich-ters nach 1945. Seine Gedichte gelten als hermetisch und wurden vielfach interpretiert. Andere, manchmal ganz unmittelbare Zugänge stehen Lesern offen, die selbst Dichter sind. Norbert Hummelt hat mit Rainer René Mueller (*1949), Peter Waterhouse (*1956), Nancy Hünger (*1981) und Alexandru Bulucz (*1987) über ihre Erfahrungen beim Lesen der Gedichte Paul Celans gesprochen. Daraus entsteht ein hochkonzentriertes Gespräch.
    SWR 2

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • NDR-Kultur; Montag 30.03.20; 20:00 – 22:00


    Schuberts Winterreise – psychische und politische Chiffre
    von Elisabeth Richter

    Zitat

    Jahr für Jahr erscheinen neue Einspielungen von Schuberts “Winterreise“, klassisch für Stimme und Klavier und in Bearbeitungen. Kurios etwa ein Arrangement für Posaune und Klavier. Dazu kommen Versionen für Ensemble etwa von Hans Zender oder dem Tenor Daniel Behle. Was hat es auf sich mit diesem faszinierenden Zyklus? Einerseits steht der Winter für innere seelische Erstattung. Andererseits war der Winter zu Schuberts Zeit eine Chiffre für die politische Restauration im Polizeistaat Metternichs.
    NDR-Kultur

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    DLF-Kultur Montag 30.03.20; 22:00 – 23:00


    Schatten des Wahns (1/2) Hörspielkrimi


    nach dem Roman von Christian von Ditfurth
    Bearbeitung und Regie: Andrea Getto


    Mit: Michael Evers, Astrid Meyerfeldt, Michaela Steiger, Friedhelm Ptok, Heidrun Bartholomäus, Siemen Rühaak, Götz Schubert, Wolfgang Condrus, Alexander Khuon, Maik Solbach, Maria Hartmann, Eva Kryll, Eva Maria Kurz, Thaddäus Meilinger, Gerd Wameling, Claudia Hübbecker, Maja Schöne, Sebastian Becker, Michael Schumacher, Ulf Schmitt, Paul Schmidt-Branden, Özgür Özata
    Komposition: Michael Rodach
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
    Länge: 54'26


    Teil 2 am Montag 06.04.2020; 22:00 – 23:00

    Zitat

    Stachelmanns bester Freund, Kommissar Ossi Winter, wird tot an seinem Schreibtisch gefunden. Um ihn herum Dokumente aus der gemeinsamen Studenten- und Aktivistenzeit im Heidelberg der 70er-Jahre. War es Suizid? Stachelmann hat Zweifel. Nach Mitternacht erhält der Historiker Josef Maria Stachelmann die schreckliche Nachricht: Ossi ist tot. Oskar Winter, Oberkommissar von der Hamburger Kripo und Stachelmanns bester Freund, wurde tot an seinem Schreibtisch gefunden. Sein Kopf lag auf einem Aktenordner, darin Flugblätter, Zeitungsausrisse und Protokolle aus den 70er-Jahren, als Ossi und Stachelmann in Heidelberg studierten und an die Revolution glaubten. Alle Indizien sprechen für Freitod, doch Stachelmann hat seine Zweifel.
    DLF-Kultur

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • BR-Klassik; Dienstag; 24.03.20; 20:00 – 22:00


    Interpretationen im Vergleich- Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur


    Aufnahmen mit den Pianisten Glenn Gould, Jan Lisiecki, Dejan Lazić, Arthur Rubinstein, Maria João Pires, Hannes Minnaar und anderen
    Von Uta Sailer

    Danke für den Hinweis! Das ist doch mal was in diesen Tagen ...


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Danke für den Hinweis! Das ist doch mal was in diesen Tagen ...

    und ich danke dir fürs Feedback... vor ein paar Wochen gabs vom Lederhosensender Interpretationsvergleich von Beethoven Sinfonie Nr. 4 (Dreambox-String davon bisher nicht reingezogen). Anbei einige Infos dazu:
    https://www.br-klassik.de/them…-aufnahmen-liste-100.html

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • WDR 3; Samstag, 04.04.20; 23:00 – 00:00


    Frank Hilberg im Gespräch mit Florian Zwißler
    Karlheinz Stockhausen: Prozession / Kurzwellen / Aus den sieben Tagen / Spiral / Pole / Expo / Für kommende Zeiten


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    HR 2; Freitag, 10.04.20; 20:00 – 23:00


    Bach: Matthäus-Passion BWV 244


    Dorothee Mields, Sopran I
    Aleksandra Lewandowska, Sopran II
    Alex Potter, Alt I
    Marine Fribourg, Alt II
    Werner Güra, Tenor (Evangelist)
    Thomas Hobbs, Tenor I
    Valerio Contaldo, Tenor II
    Benoit Arnould, Bass (Christus)
    Stephan MacLeod, Bass I
    Matthew Brook, Bass II


    Kinderchöre der Konservatorien von Genf und Lausanne
    Petits Chanteurs de la Schola de Sion Gli Angeli Genève


    Leitung: Stephan MacLeod


    April 2019 Genf


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    SWR 2; Mittwoch; 15.04.20; 20:00 – 22:00


    Beethoven: Fidelio op. 72 - Bernd Künzig im Gespräch mit Stephan Mösch

    Zitat

    Das Verhältnis zur Oper war ein schwieriges. Pläne hatte Beethoven genug, realisiert hat er aber schließlich nur ein Werk für das Musiktheater. Und auch mit diesem einen Opus hat er schwer gerungen. Die Uraufführung der „Leonore“ im Jahr 1805 scheitert. Auch der zweiten Fassung ein Jahr später erging es nicht besser. Und so arbeitet er das Stück zum „Fidelio“ um, der dann seit 1814 als Hauptwerk Beethovens für die Bühne gilt. Ein zwiespältiges auf jeden Fall: bei der Lektüre des Librettos legt sich die Stirn in bedenkliche Falten und mittlerweile gibt es Befürworter, die der Fassung als „Leonore“ den Vorzug geben.
    SWR 2

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    MDR-Kultur; Freitag; 17.04.20: 20:00 – 22.30


    Viktor Ullmann: Ouvertüre zu "Der zerbrochene Krug", op. 36
    Alban Berg: Violinkonzert ("Dem Andenken eines Engels")
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68


    Leila Josefowicz, Violine


    Rundfunk-Sinfonieorchester Prag,
    Leitung: Alexander Liebreich


    Aufnahme vom 09.03.2020, Prag, Rudolfinum

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • DLF-Kultur; Sonntag, 19.04.2020; 15:00 – 17:00


    Formen vollenden - Bruno Maderna als dirigierender Komponist
    Moderation: Leonie Reineke


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    DLF-Kultur; Sonntag, 19.04.2020; 22.00 -23:00


    „Es wird ein Gehn sein“ - Mit Paul Celan zwischen Berlin und Jerusalem


    von Chiara Caradonna und Ofer Waldman

    Zitat

    Paul Celan ging bei Besuchen in Berlin und Jerusalem viel zu Fuß. Einige Stadtorte hält er in seinen Gedichten fest. Ein Klangspaziergang. Das Gehen ist ein wiederkehrendes Motiv im Werk des deutschsprachigen jüdischen Dichters Paul Celan, der von 1948 bis zu seinem Tod im April 1970 im Pariser Exil lebte. Im Gedicht „Engführung“ ruft er dazu auf, vom Lesen zu einer Bewegung durch den Raum überzugehen, die die Spuren der Vergangenheit aufsucht und sie mit der Gegenwart in Verbindung setzt: „Lies nicht mehr – schau!/ Schau nicht mehr – geh!” Zehn Jahre später schreibt Celan im Gedicht „Einen Stiefelvoll“: „Es wird ein Gehn sein, ein großes/weit über die Grenzen,/die sie uns ziehen.” Chiara Caradonna und Ofer Waldman folgen den Spuren Celans in Berlin und Jerusalem und sprechen mit Philosophen, Künstlern, Schriftstellern und Wissenschaftlern. Wie haben sich die Orte, die Celan 1967 bzw. 1969 besuchte und in seinen Gedichten erwähnt, seitdem verändert? Wie erfährt man die Orte in Begleitung von Celans Gedichten, wie erklingen die Verse vor Ort?
    DLF-Kultur

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    HR 2; Donnerstag; 23.04.20; 20:00 – 22:30


    Erhard Grosskopf (*1934):


    Looping I für fünf Spieler op. 15 (1973)
    Ensemble Gentle Fire
    Aufnahme des Hessischen Rundfunks vom 23. April 1974 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt


    Konzert für Orchester in 10 Gruppen op. 24 (1979/80)
    hr-Sinfonieorchester
    Leitung: Enrique García Asensio
    Aufnahme der Uraufführung vom 17. Mai 1984 im hr-Sendesaal, Frankfurt


    Zwischen Himmel und Erde für Posaune und Tonband op. 25b (1981)
    James Fulkerson, Posaune
    Studioaufnahme vom 13. November 1986 im Hessischen Rundfunk, Frankfurt


    Sinfonie "Zeit der Windstille" op. 40 (1988/89)
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Mathias Husmann
    Aufnahme der Uraufführung vom 5. November 1993 im Saal 1 von Sender Freies Berlin, heute rbb


    KlangWerk 11 op. 64 (2011)
    hr-Sinfonieorchester
    Leitung: Lucas Vis
    Aufnahme der Uraufführung vom 26. April 2013 im hr-Sendesaal, Frankfurt

    Zitat

    Die Musik Erhard Grosskopfs changiert kontinuierlich in ihren Konstellationen, formt vagierende Loops. Aus den tönenden Schleifen entwickeln sich weitere Klangschlaufen; sie überlagern sich, manchmal zu einem komplexen Knäuel von Zeitfäden, meistens zu einer weiten wie fasslichen Raum-Klang-Zeit-Architektur. "Eine Musik", so Grosskopf, der u.a. bei Ernst Pepping und Boris Blacher Komposition studiert hat, "die im Klang Faszination erzeugt, hat fast immer eine gewisse Zeitlosigkeit: Ich vergesse diese Sekundenzeit, es ist vielmehr ein räumliches Gefühl: Eine Minute Musik kann da denselben Raum entstehen lassen wie ein Stück von fünf oder zehn Minuten."
    HR 2

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    SWR 2 ; Mittwoch, 29. April; 20: 00 – 22:00


    Ludwig van Beethoven: Musik zu Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel „Egmont“ für Orchester op. 84
    Roger Norrington: Gesprächseinführung zu Beethovens Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
    Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
    Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Robert Levin (Klavier)
    Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93


    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
    Leitung: Roger Norrington

    Zitat

    Nach der Arbeit an den Rasumowsky- Quartetten und dem Violinkonzert brannte Beethoven darauf, die Skizzen zu zwei neuen Sinfonien auszuarbeiten, die schon lange auf seinem Schreibtisch lagen: eine in CF-Moll und eine Pastoralsinfonie. Aber er brauchte Geld und ahnte wohl, dass diese beiden Sinfonien ihn länger beschäftigen würden. So schrieb er flugs eine neue 4. Sinfonie, als ihm überraschend der schlesische Graf von Oppersdorf mit einem Auftrag winkte. Im Konzertrepertoire wird sie meist stiefmütterlich behandelt, ebenso wie die 8. Sinfonie. Beide sind „eingeklemmt“ zwischen Giganten.
    SWR 2

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    SWR 2 ; Mittwoch, 29. April; 22:00 -23:00


    Feature - Rechte Kulturstörung - Eine Bestandsaufnahme


    von Agnes Steinbauer (Produktion: Dlf 2020)

    Zitat

    Rechtspopulisten fordern, dass aus der deutschen Kultur verschwinden soll, was nicht ihren nationalen Werten entspricht. Rechtspopulisten ver- stehen Kultur mehr und mehr als politische Kampfzone. Sie stören The- atervorstellungen, verbreiten Hass- mails, stellen rassistisch motivierte Anfragen in Parlamenten oder ver- suchen, Kultureinrichtungen den Geldhahn abzudrehen. Im Stuttgarter Landtag verlangte man eine Offen- legung der Staatsangehörigkeit von Künstlern an Opernhäusern und Theatern Baden-Württembergs. In Sachsen-Anhalt forderte die AfD im Landesparlament „die Vermittlung nationaler Identität“ als Aufgabe des deutschen Theaters … Wohin führt das alles?
    SWR 2

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    Oe1; SA; 09. 05. 2020; 19:30 - 22:15


    Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: "Eugen Onegin"


    Mit Maria Bayankina (Tatjana),
    Markus Werba (Onegin),
    Saimir Pirgu (Lensky),
    Yulia Matochkina (Olga),
    John Relyea (Fürst Gremin),
    Irida Dragoti (Larina) u.a.


    Chor und Orchester der Opera di Roma;
    Dirigent: James Conlon


    aufgenommen am 18. Februar 2020 in der Opera di Roma)

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • 14 Stunden Hörspiel, heute ab 20 Uhr auf SWR2 und morgen auf Deutschlandradio
    Hier ein Link

    anbei SWR2-Link mit allen Episoden (nach unten scrollen) .
    https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/pynchon-100.html
    No Schimmer, ob ichs bringe, Chose mir komplett reinzuziehn.. jedenfalls herzlichen Dank für deinen Hinweis. :thumbup:


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    BR-Klassik; Dienstag; 28.04.20; 20:00 – 22.00


    Igor Strawinsky: Le sacre du printemps


    Ein Werk - zahlreiche ältere und neuere Einspielungen von großen Interpreten nebeneinander gestellt.
    Aufnahmen mit den Dirigenten Simon Rattle, Gustavo Dudamel, François-Xavier Roth, Teodor Currentzis, Jaap van Zweden und anderen


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    HR 2; Donnerstag, 30.04.20; 20:00 – 21:30


    Das erste Konzert des Ensemble Modern in Köln:


    Anton Webern: Symphonie op. 21 (1927/28)
    Mathias Spahlinger: "Phonophobie" für Bläserquintett (1972)
    Friedrich Goldmann: Konzert für Posaune und drei Instrumentalgruppen (1977)
    Arnold Schönberg: Kammersymphonie op. 9 für 15 Soloinstrumente (1906)


    Aufnahmen vom 30. Oktober 1980 aus dem Sendesaal des Deutschlandfunks Köln


    Dieter Schnebel: "B-Dur-Quintett" für Streichquartett und Klavier (1976/77)
    Arditti Quartett
    John Tilbury, Klavier


    Aufnahme vom 8. Mai 1981 aus der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz beim West-Berliner Festival "Insel-Musik 6"
    Vinko Globokar, Posaune
    Ensemble Modern
    Leitung: Diego Masson


    Es fand am 30. Oktober 1980 in Köln statt, tagsdrauf wurde es in Frankfurt am Main wiederholt. Seither prägt das Ensemble Modern, seit 1985 in Frankfurt beheimatet, die internationale Szene der Neuen Musik.
    HR 2


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    HR 2; Freitag, 01.05.20; 20:00 – 23:00


    Alban Berg: Lyrische Suite für Streichquartett und Auszüge aus den Liebesbriefen an Hanna Fuchs
    .
    Hába-Quartett:
    Sha Katsouris, Violine
    Artur Podlesniy, Violine
    Peter Zelienka, Viola
    Arnold Ilg, Violoncello


    Matthias Brandt, Sprecher


    Aufnahme vom 16. Februar 2020 aus dem hr-Sendesaal (Frankfurt)

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • DLF-Kultur; Montag, 04.05.20; 22:00 – 23:00


    Lüge eines Lebens 1/2 - Hörspiel-Krimi


    Nach dem Roman von Christian von Ditfurth
    Bearbeitung und Regie: Andrea Getto
    Mit: Michael Evers, Kathrin Wehlisch, Michaela Steiger, Sabin Tambrea, Wolfgang Condrus, Jonathan Becker, Alexander Khuon, Friedhelm Ptok, Tonio Arango, Max von Pufendorf, Reiner Schöne, Eva Kryll, Stefan Feddersen-Clausen, Michael Schumacher, Wilfried Hochholdinger, Philipp Weggler, Ulf Schmitt, Christian Gaul, Horst Mendroch, Serkan Sahan, Jana Klinge, Matti Krause, Fritz Hammer, Janusz Kocaj, Robert Prinzler, Michael Wächter, Matthias Ransberger, Katja Sieder, Özgür Özata
    Komposition: Michael Rodach
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
    Länge: 54'17

    Zitat

    Stachelmann entgeht nur knapp einem Mordversuch. Im Internet hetzt man gegen seine Forschungen zum KZ Buchenwald. Da fällt ihm die Studentin Brigitte Stern auf, die ihn mit merkwürdigen Fragen irritiert. Stachelmanns Karriere als Historiker steht nach seiner glänzenden Habilitation nichts mehr im Weg. Doch dann fallen Schüsse vor der Universität, die ihn nur knapp verfehlen. „Stachelmann muss weg“ fordert ein Unbekannter in einem Onlineforum und startet eine Kampagne gegen seine Forschungen über das KZ Buchenwald. Sein Verlag stoppt bereits die Veröffentlichung seiner Habilitationsschrift und Stachelmann gerät in Panik. Bei dem Versuch seinen Widersachern auf den Grund zu gehen, stößt er auf die antifaschistische Studentin Brigitte Stern. Ihre kritischen Fragen zu seinem Geschichtsbild irritieren den Historiker. Und nicht nur das: Sie scheint zu wissen, dass er ganz andere Spuren verfolgen müsste.
    DLF-Kultur

    Teil 2 DLF-Kultur; Montag; 11.05.2020; 22:00 – 23:00


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    Für Mahler- und/oder Lennie-Nerds ein Radio-Live-Mitschnitt von Sinfonie Nr. 6 aus Wien:
    https://www.youtube.com/watch?v=8dwkp8EINsc
    "Historische" TQ

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Link zum Feature, dass darauf hinweist, wie die rechtsradikale AfD beabsichtigt Kunstfreiheit zu zerstören:
    https://www.swr.de/swr2/doku-u…ature-2020-04-29-100.html


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    SWR 2; Montag, 18. Mai; 22:00 – 23:00


    Bewältigungsversuche eines Überwältigten von Jean Améry

    Zitat

    .... 1966 schreibt Jean Améry gegen einen Geisteszustand an, der sich von den „Schrecken der Vergangenheit“ zu lösen schien. Für Améry war das „Ressentiment“ eine praktikable Haltung, um die Deutschen vor einer Bagatellisierung oder gar Verleugnung des Nationalsozialismus zu bewahren. Nicht vergessen. Keine leeren Floskeln der Entschuldigung. Schlussstrich? Niemals. (Produktion 1966)
    SWR 2

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    SWR 2; Mittwoch, 27. Mai; 20:00 – 22.00


    Der romantische Beethoven
    Dagmar Munck im Gespräch dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Meyer über den späten mittleren Beethoven, die 1810er-Jahre und die Opuszahlen 95 bis 98:


    Ludwig van Beethoven: Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 11 f-Moll op. 95 Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 G-Dur op. 96
    Trio für Violine, Violoncello und Klavier B-Dur op. 97
    Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ op. 98


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    SWR 2; Freitag, 29. Mai; 20:00 – 22:00


    Johann Sebastian Bach: Ouvertüre Nr. 3 D-Dur für Orchester BWV 1068
    Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“
    Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur KV 543


    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
    Leitung: Roger Norrington


    Konzert vom 25. Mai 1996 im Rokokotheater, Schwetzingen


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    Oe1; Samstag ; 30. Mai; 14:00 – 15:00


    Hörspielkrimi "Silentium!" (Teil 1/2).
    von Wolf Haas.
    Mit Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Wolfgang Hübsch, Werner Wölbern, Gertraud Jesserer, Helmut Berger, Ulli Maier, Sophie Rois, Max Mayer, Michael König, Hermann Scheidleder u.a., Musik: Otto Lechner, Karl Ritter, Peter Rosmanith und Georg Graf. Ton: Gerhard Wieser. Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch (ORF/BR 2005)

    Zitat

    Zwei katholische Internatsschüler, die lieber Tischfußball spielen, als die heilige Sonntagsmesse zu besuchen, entdecken im Tischfußballgerät eine abgehackte Hand. Zu wem sie einmal gehörte, soll Privatdetektiv Simon Brenner herausfinden, und auch, was es mit den Gerüchten um einen Bischofskandidaten auf sich hat, der das "Duschkabinensilentium" eingeführt hat. Aber nicht nur eine klerikale Karriere scheint gefährdet, auch die Salzburger Festspiele geraten ins Zwielicht ...
    Oe1

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    SWR 2; Samstag, 30. Mai; 20;00 – 22:00


    Robert Schumann: Streichquartett F-Dur op. 41 Nr. 2
    Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118
    Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2


    Armida Quartett
    Konzert vom 22. Mai 2016 im Jagdsaal, Schwetzingen


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    SWR 2; Mittwoch, 03. Juni; 20:00 – 22:00


    Beethoven :11 Bagatellen für Klavier op. 119
    Werkgespräch mit dem Komponisten Johannes Schöllhorn
    von Lydia Jeschke


    Ludwig van Beethoven: 11 Bagatellen für Klavier op. 119
    Ronald Brautigam (Hammerklavier)

    Zitat

    Ludwig van Beethoven war einer der ersten, der Sammlungen von kurzen Klavierstücken mit „Bagatellen“ überschrieb. Der Freiburger Komponist Johannes Schöllhorn schätzt besonders die Sammlung op. 119 in ihrer Dichte, Frechheit und teils radikalen Kürze der Stücke – so sehr, dass er unlängst eine Bearbeitung für Trio geschrieben hat. Die Bagatelle: nur eine Kleinigkeit oder doch eher ein Konzentrat?
    SWR 2

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    SWR 2; Freitag, 05. Juni; 20:00 – 22:00


    Beethoven Pastoral Project:


    Justin Heinrich Knecht: „Le portrait musical de la nature“, „Pastoralsinfonie“ Barockorchester Stuttgart
    Leitung: Frieder Bernius
    Michael Rauter: „Pixelsinfonie“ nach Beethovens „Pastorale“
    Radiofeature von Julia Schwarz
    Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
    Leitung: Roger Norrington
    Antonín Dvořák: „In der Natur“, Konzertouvertüre op. 91 Nr. 1


    SWR Symphonieorchester
    Leitung: Jakub Hrůša

    Zitat

    Der grüne Beethoven – das UN-Weltklimasekretariat und die Bonner Beethoven-Gesellschaft haben den 5. Juni zum „Pastoral Day“ ausgerufen. Wir senden ein passendes Feature über die „Pixelsinfonie“ des zeitgenössischen Komponisten Michael Rauter. Er bringt Beethovens Pastorale bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in die Zimmer eines Hotels, sodass Konzertbesucher die Musik wahlweise „verpixelt“ in den einzelnen Zimmern hören können oder im Gesamtklang draußen vor dem Hotel, dazu die „unverpixelte“ Pastorale Beethovens und eine Sinfonie von Beethovens Zeitgenossen Justin Heinrich Knecht, die das Programm der Pastorale vorwegnimmt.
    SWR 2

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Sonntag; 10.05.20 (morgen); 00:00 – 23:59


    Muttertag

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    NDR-Kultur; Dienstag; 19.05.20; 21:00 – 22:00


    Texte und Gespräche mit dem Komponist und Pianisten Steffen Schleiermacher
    Von Margarete Zander

    Zitat

    Ob Cage oder Paul Dessau – er bietet ganz besondere Schlüssel in ihre Welten. “Jemand hat mal nach einem Konzert gesagt, er wusste nicht, ob er in einer Vorlesung, in einem Konzert oder in einer Kabarett-Veranstaltung ist, und genau die Mischung strebe ich an“. Im neuen Buch “Der Avantgartainer“ kann man das jetzt nachlesen und bei uns im aktuellen Gespräch mit dem Künstler erleben.
    NDR-Kultur

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    BR-Klassik; Dienstag; 19.05.20; 20:00 – 22:00


    Interpretationen im Vergleich - Ludwig van Beethoven: Klaviersonate c-Moll, op. 13


    Aufnahmen mit Ronald Brautigam, Glenn Gould, Maria João Pires, Angela Hewitt, Wilhelm Backhaus, Daniel Barenboim und anderen
    von Julia Schölzel.....

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Hörspielkrimi "Silentium!" (Teil 1/2).
    von Wolf Haas.
    Mit Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Wolfgang Hübsch, Werner Wölbern, Gertraud Jesserer, Helmut Berger, Ulli Maier, Sophie Rois, Max Mayer, Michael König, Hermann Scheidleder u.a., Musik: Otto Lechner, Karl Ritter, Peter Rosmanith und Georg Graf. Ton: Gerhard Wieser. Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch (ORF/BR 2005)

    2. Teil:
    Oe1; Montag; 01.06.2020 um 14:00 - 15:00

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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