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  • DLF-Kultur; Samstag, 6.11.21; 19:00 – 22:00


    Dmitrij Schostakowisch: „Die Nase“ – Oper in drei Akten und einem Epilog
    nach Nikolaj Gogols gleichnamiger Erzählung


    Libretto von Jewgenij Iwanowitsch Samjatin, Alexander Germanowitsch Preis und Dmitrij Schostakowitsch


    Platon Kusmitsch Kowaljow, Kollegienassesor – Boris Pinkhasovich, Bariton
    Iwan Jakowlewitsch, Barbier – Sergei Leiferkus, Bass-Bariton
    Praskofja Ossipowna, seine Frau – Laura Aikin, Sopran
    Ein Wachtmeister – Andrey Popov, Tenor
    Die Nase – Anton Rositskiy, Tenor
    Iwan, Lakai Kowaljows – Sergei Skorokhodov, Tenor
    Ein Beamter der Annoncenredaktion – Gennaddy Bezzubenkov, Bass-Bariton
    Lakai der Gräfin – Sean Michael Plumb, Bariton


    Bayerisches Staatsorchester München
    Leitung: Vladimir Jurowski


    Bayerische Staatsoper, Aufzeichnung vom 24.10.2021


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    NDR-Kultur; 09.11.21. 21:00 – 22.00


    Ein Kammermusik-Hit von Helmut Lachenmann: Allegro sostenuto


    Eine Sendung von Margarete Zander

    Zitat

    ..steht auf dem Programm der NDR Konzertreihe das neue werk. Der Komponist (geb. 27.11.1935) hat Generationen von Komponierenden beeinflusst und das Publikum neugierig gemacht für das Neue. Wir fragen, wie seine Musik zu beliebten Klassikern des internationalen Konzertlebens geworden ist.
    NDR-Kultur

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    BR-Klassik; Donnerstag; 11.11.21; 20:00 – 22:00


    Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll, KV 421;
    Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 11 f-Moll, op. 122;
    Felix Mendelssohn Bartholdy: Capriccio e-Moll, op. 81, Nr. 3;
    Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 8 e-Moll, op. 59, Nr. 2


    Cuarteto Casals


    Aufnahme vom 7. Oktober 2021 im Aurelium in Lappersdorf


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    NDR-Kultur; Freitag; 12.11.21; 20:00 – 22:00


    György Kurtág: …quasi una fantasia… op. 27
    Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
    Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll


    NDR Elbphilharmonie Orchester
    Kirill Gerstein, Klavier
    Ltg.: Alan Gilbert


    Aufzeichnung vom 17.09.2021 in der Elbphilharmonie in Hamburg

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • RBB-Kultur; Dienstag; 16.11.21; 19:30 – 22:30


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Das Rheingold


    Wotan: Derek Walton
    Donner: Joel Allison
    Froh: Attilio Glaser
    Loge: Thomas Blondelle
    Alberich: Markus Brück
    Mime: Ya-Chung Huang
    Fasolt: Andrew Harris
    Fafner: Tobias Kehrer
    Fricka: Annika Schlicht
    Freia: Flurina Stucki
    Erda: Judit Kutasi
    Woglinde: Valeriia Savinskaja
    Wellgunde: Arianna Manganello
    Moderation: Andreas Ulrich
    Flosshilde: Karis Tucker


    ML: Donald Runnicles
    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin
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    RBB-Kultur; Mittwoch; 17.11.21; 17:00 – 22:30


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Die Walküre


    Siegmund: Brandon Jovanovich
    Hunding: Tobias Kehrer
    Wotan: John Lundgren
    Sieglinde: Elisabeth Teige
    Fricka: Annika Schlicht
    Brünnhilde: Nina Stemme
    Helmwige: Flurina Stucke
    Gerhilde: Aile Asszonyi
    Ortlinde: Antonia Ahyoung Kim
    Waltraute: Simone Schröder
    Siegrune: Ulrike Helzel
    Rossweiße: Karis Tucker
    Grimgerde: Anna Lapkovskaja
    Schwertleite: Beth Taylor
    Hundingling: Eric Naumann


    ML: Donald Runnicles
    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin


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    RBB-Kultur; Freitag; 19.11.21; 17:00 – 22:30


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Siegfried


    Siegfried: Clay Hilley
    Mime: Ya-Chung Huang
    Der Wanderer: Iain Peterson
    Alberich: Jordan Shanahan
    Fafner: Tobias Kehrer
    Erda: Judit Kutasi
    Brünnhilde: Nina Stemme
    Ein Waldvogel: Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund


    ML: Donald Runnicles


    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin


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    RBB-Kultur; Sonntag; 21.11.21; 16:00 – 23:00


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Götterhämmerung


    Siegfried: Clay Hilley
    Gunther: Thomas Lehman
    Alberich: Jordan Shanahan
    Hagen: Gidon Saks
    Brünnhilde: Nina Stemme
    Gutrune: Aile Asszonyi
    Waltraute: Okka von der Damerau
    Erste Norn: Beth Taylor
    Zweite Norn: Karis Tucker
    Dritte Norn: Elisabeth Teige
    Woglinde: Meechot Marrero
    Wellgunde: Karis Tucker
    Floßhilde: Beth Taylor


    ML: Donald Runnicles
    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin


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    NDR-Kultur; Sonntag; 21.11.21; 19:00 – 20:00


    Klare Sache (1/2) Hörspielkrimi nach dem Roman von Denise Mina


    Mit: Marie Löcker (Anna), Daniel Rothaug (Fin), Max von Pufendorf (Leon), Michael Wittenborn (Hamish), Werner Wölbern (Adam Ross), Wolf-Dietrich Sprenger (Albert McKay), Björn Meyer (Hector), Katja Danowski (Verkäuferin), Christian Redl (Podcast-Erzähler), Leonie Rainer (Trina Keany), Oda Thormeyer (Gretchen Teigler), Rosa Thormeyer (Dauphine Loire), Maria Magdalena Wardzinska (Estelle/Hausmädchen), Levin Liam (Tauchlehrer, Zeuge 2, Ansage Flughafen), Hedi Kriegeskotte (Pretcha), Oskar Ketelhut (Kellner, Haggis, Kontrolleur), Katja Brügger (Polizistin), Tim Grobe (Schläger), Matti Krause (Zeuge 1, Pförtner, Fahrer Boot, Polizei) und Victoria Trauttmansdorff (Julia Parker)
    Übersetzung: Zoë Beck, Komposition: Andreas Bick, Regieassistenz: Kerstin Düring und Sarah Veith, Regie: Janine Lüttmann
    Produktion: NDR 2021

    Zitat

    Die Heldin der Geschichte liebt True Crime Podcasts, liebt das Eintauchen in eine Parallelwelt voller Rätsel und schauriger Verbrechen. Am frühen Morgen, wenn sich die Familie noch im Tiefschlaf befindet, frönt sie ihrer Leidenschaft. An diesem Tag kommt jedoch alles anders, ihr harmonisch-gediegenes Leben wird ihr nur so um die Ohren fliegen, und sie wird mitten drinstecken in der Handlung eines Podcasts mit dem verheißungsvollen Titel „Der Tod und die Dana“.
    NDR-Kultur

    Teil 2: Sonntag, 28. November 2021, 19:00 20:00 Uhr


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    BR-Klassik; Freitag; 19.11.21; 18:00 – 22:00

    Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244


    Camilla Tilling, Sopran;
    Magdalena Kožená, Mezzosopran;
    Mark Padmore, Tenor/Evangelist;
    Andrew Staples, Tenor;
    Georg Nigl, Roderick Williams, Bariton


    Augsburger Domsingknaben
    Chor des Bayerischen Rundfunk
    Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks


    Leitung: Simon Rattle


    Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz


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    Oe1; Sonntag; 05.12.21; 18:00 – 22:00


    Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni


    Kyle Ketelsen (Don Giovanni),
    Ain Anger (Commendatore),
    Hanna-Elisabeth Müller (Donna Anna),
    Stanislas de Barbeyrac (Don Ottavio),
    Kate Lindsey (Donna Elvira),
    Philippe Sly (Leporello),
    Patricia Nolz (Zerlina),
    Peter Kellner (Masetto)


    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Dirigent: Philippe Jordan


    Live-Übertragung der Premiere aus der Wiener Staatsoper


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    Oe1; Montag; 06.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (1/4)
    Das Streichquartett Nr. 1 von Beat Furrer

    Zitat

    ...die vier Streichquartette, darunter auch die Uraufführung des zuletzt komponierten, werden jeweils in einer "Zeit-Ton"-Sendung in chronologischer Reihenfolge präsentiert, dramaturgisch eingebettet in Werke anderer Komponist/innen, die Furrers Zyklus ergänzen - darunter die Uraufführung eines Streichquartetts von Olga Neuwirth, für das der Maler Georg Baselitz seinen Text "Nicht nee nee nee nicht no" eingesprochen hat.
    Als Interpret dieser herausfordernden Stücke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtaufführungen - zuletzt Schönbergs Quartette vor fünf Jahren - fort ......
    ... die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser Stücke lässt sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die MusikerInnen zu Mitgestalter/innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers prägender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Geräusch eine immer größer werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem längsten mit knapp 50 Minuten, lässt er sich auf die Struktur der Klänge ein und lässt daraus die Komposition erwachsen. Und schließlich die knapp zwanzigminütige Uraufführung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.................
    Oe1

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    Oe1; Dienstag; 07.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (2/4)
    Das Streichquartett Nr. 2 von Beat Furrer

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Oe1; Montag, 13.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (3/4)
    Das Streichquartett Nr. 3 von Beat Furrer


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    Oe1; Dienstag, 14.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (4/4)
    Das Streichquartett Nr. 4 von Beat Furrer

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • RBB Kultur; Sonntag, 28.11.21; 20:00 – 23.00


    Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem, op. 45

    Maria Bengtsson, Sopran
    Matthias Goerne, Bariton


    Cantus Domus
    Chor des Jungen Ensembles Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin


    Leitung: Vladimir Jurowski


    Konzertaufnahme vom 03.11.2019 in der Berliner Philharmonie

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • DLF-Kultur; Sonntag, 28.11.21; 20:00 – 22:00


    Jelena Firssowa: „Night in Appen“ (Uraufführung)
    Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester
    Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74


    Daniel Hope, Violine
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski


    Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 21.11.2021


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    Oe1; Montag, 20.12.21; 23.00 – 00:00


    Das String Quartet von Ruth Crawford Seeger (1901 – 1953)

    Zitat

    Ruth Crawford Seeger: Ein Name, der zwar vereinzelt in Konzertprogrammen auftaucht, mit Hinblick auf die beeindruckende Eigenständigkeit und Modernität der Ästhetik aber deutlich öfter im Konzertleben vertreten sein müsste. Ruth Crawford Seegers String Quartet (1931): Ein kammermusikalisches Werk, das hier und da vereinzelt zur Aufführung gebracht wird, sich aber eigentlich im Repertoire jedes professionellen Streichquartetts finden müsste. Vier kurze Sätze, jeder einzelne mit einem ganz eigenen, ja sogar eigenwilligen Erscheinungsbild, einem teilweise fast widerborstig anmutenden Charakter, kontrapunktisch dichtest gearbeitet; klar, visionär …….


    Thomas Wally, neben seiner Tätigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversität als Senior Lecturer in musiktheoretischen Fächern aktiv, betrachtet das String Quartet von Ruth Crawford Seeger aus (hör)analytischer Perspektive: Was hören wir, wenn wir dieses Werk hören? Worauf können wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten ……………….
    Oe1

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Am kommenden Freitag ab 20 Uhr übertragt der BR das Antrittskonzert seines zukünftigen Chefdirigenten Simon Rattle aus der Isarphilharmonie München im Video-Livestream auf der Seite des Orchesters und im Radio. Orchester und Dirigent widmen die Aufführung dem Andenken von Bernard Haitink.


    Gustav Mahler, Symphonie Nr. 9 D-dur


    Ich empfehle ausdrücklich den sehr schönen Programmheft-Text, der vermutlich nicht dauerhaft im Netz abzurufen sein wird.


    Gruß Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • BR-KLASSIK; Freitag, 24.12.2021 16:05 bis 18:00 Uhr


    Wolfgang Amadeus Mozart:

    Symphonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543

    Symphonie Nr. 40 g-Moll, KV 550;

    Symphonie Nr. 41 C-Dur, KV 551 - "Jupiter"


    Les Musiciens du Louvre

    Leitung: Marc Minkowski


    Aufnahme vom 25. Juni 2021 beim Mozartfest Würzburg

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • DLF-Kultur; Sonntag 26.12.21; 15:00 – 17:00


    Interpretationen Bescherung in der Konfitürenburg.
    Der Nussknacker von Peter Tschaikowsky.

    Moderation: Uwe Friedrich


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    Bremen Zwei; Sonntag 26.12.21; 22:00 – 00:00


    Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Violinkonzert D-Dur op. 35
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98


    Daniel Lozakovich Violine
    Bremer Philharmoniker
    ML: Marko Letonja


    Bremer Glocke, 14.09.21


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    HR 2; Montag; 27.12.21; 20:00 – 22:30


    Schubert: Winterreise D 911


    Andrè Schuen, Bariton
    Daniel Heide, Klavier


    Aufnahme vom 13. August 2021 aus dem Kloster Santa Maria

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • DLF-Kultur stellt an 25. Dezember ab 22 Uhr eine CD mit Werken Radu Paladis vor:


                             Capriccio 2022 Bestell-Nummer C5465


    Zu den großen Ungerechtigkeiten des internationalen Konzertbetriebes gehört die Vernachlässigung des kompositorischen Schaffens des rumänischen Universalmusikers Radu Paladi.

    Paladi wurde am 16. Januar 1927 in Storoschynez, einer Kleinstadt in der Bokuwina, geboren. Von 1941 bis 1943 erhielt er am Czernowitzer Konservatorium eine Pianisten-Ausbildung bei Titus Tarnavski. Am Bukarester Konservatorium studierte er zwischen 1947 und 1956 bei Elite-Pädagogen seiner Zeit Komposition, Harmonielehre sowie Instrumentationslehre und vervollkommnete sein Klavierspiel bei Florica Musicescu.

    Von 1954 bis zum Jahre 1996 lehrte Radu Paladi an der Theater- und Filmhochschule „Ion Luca Caragiale“ in Bukarest. Auch wirkte er als Solist eigener Klavierwerke sowie als Dirigent, bevorzugt bei zahlreichen Vokalensembles und Laienchören.

    Beim internationalen Wettbewerb junger Komponisten anlässlich der VI. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1957 in Moskau wurde Radu Paladi der Erste Preis für ein Streichquartett sowie eine Goldmedaille für eine Kantate für Chor und Orchester zugesprochen. Dabei wurde seine Musik von Dmitri Schostakowitsch, dem Jury-Vorsitzenden, besonders herausgehoben.

    Sein breites Kompositorisches Schaffen umfasste Bühnen- und Filmmusik, Chorwerke, Kammermusik, symphonische Musik, Vokal-bzw. vokalsymphonische Musik sowie Instrumentalkonzerte.

    Der Mensch Radu Paladi wird als ein vor allem auf seine Arbeit konzentrierter Vulkan mit viel Charisma und Hinwendung zu jungen Musikern geschildert, so dass er die Wirren politischer Umstände durchaus ausblenden konnte.

    Am 30. Mai 2013 verstarb Radu Paladi in Bukarest.

    Persönliche Beziehungen zur Familie Paladi waren Veranlassung, uns mit seinen Kompositionen intensiver zu beschäftigen. Der neoklassische Stil, die traditionellen Formen und melodisch-folkloristischen Elemente seiner Arbeiten haben uns angesprochen. Die Musik, die Tiefe mit Brillanz und Vitalität verbindet, bietet sich für den Konzertbetrieb für ein breites Publikum durchaus an.


    Der als leidenschaftlicher Fürsprecher vernachlässigter und zu selten gespielter Komponisten bekannte Pianist Oliver Treindl (* 1970) hatte im Sommer 2021 die Initiative ergriffen und Radu Paladis Konzert für Klavier und Orchester C-Dur gemeinsam mit der mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen eingespielt. Das Dirigat hatte der 1981 in Tokio geborene US-Amerikaner Eugene Tzigane übernommen.


    Die in der Zeit von 1987 bis 1989 entstandene Komposition beginnt mit einem unbeschwert, freudig verspielten, vom Solisten vorgetragenen Thema, das sich Verlauf des ersten Satzes stakkato artig mehrfach belebt, sich feurig bis es zu einem frenetischen Tanz entwickelt und letztlich wie eine Verheißung ausklingt.

    Im schmerzlich leidenschaftlichen Lamento entwickeln Solist und Orchester einen faszinierenden Klangteppich von einer gespenstigen Harmonik, überraschend aufgelockert von einem traditionellen rumänischen Weihnachtslied, einem „Colind“.

    Die abschließende Toccata findet wieder zum Stakkato-Colind, zu Form und der Energie des ersten Satzes zurück. Orchester und Solist geraten regelrecht in einen Wirbel stilisierter rumänischer Volkstänze, bis ein Glockenspiel-Zitat eines Colinds die Situation auflöst und das Konzert versöhnend beschließt.

    Ein Frühwerk Paladis bestreitet den zweiten Teil der CD: Die Sinfonische Suite „Das Zauberflötchen“ von 1954, neun Szenen, ursprünglich als Begleitmusik für einen Zeichentrickfilm entstanden, demonstrieren den melodischen Einfallsreichtum des Komponisten beim Umgang mit der Volksmusik seiner Heimat.

    Paladis Konzert für Violine und Orchester e-Moll ist vom Herbst 2001 bis 2002 unter dem Eindruck der Terroranschläge des 11. September entstanden. Mit dem „Largo-Allegro-Largo“ schilderte der Komponist seine tiefe Betroffenheit und seine Trauer, wie so etwas möglich gewesen ist.

    Im Andante des dritten Teiles der Einspielung beklagte Paladi die Fragilität und Dramatik unseres Daseins. Trost und Hoffnung kann auch hier ein traditionelles Colind, eindrucksvoll von der Solovioline dargebracht, spenden.

    Voller Leben und Optimismus gelingt mit dem dritten Satz die Rückkehr ins Leben. Mit Zitaten rumänischer Lieder und Tänzer, einer überraschenden Hommage an Vivaldis „Jahreszeiten“ sowie an die Geigerin Mariana Sirbu gab er der Solistin der Einspielung Nina Karmon doch große virtuose Aufgaben. Die international tätige Stuttgarterin bietet mit ihren lang gestalteten Bögen und ihrem auffallenden Gespür für leise Töne eine nahezu ideale Interpretation des Werkes von Radu Paladi.

    Die Einspielung der CD erfolgte im Studio der Württembergischen Philharmonie Reutlingen mit dem Tonmeister Bernd Hanke.

    Die CD wird am Jahresbeginn 2022 bei Capriccio erscheinen. Einen Einführungsbeitrag „Die besondere Aufnahme“ sendet Deutschlandfunk-Kultur am 25. Dezember 2021 ab 22 Uhr.

  • DLF; Samstag; 22.01.22, 22:00 – 23:00


    Discorso - Georg Katzers letzte Instrumentalwerke


    "Dass Georg Katzer (1935- 2019) sein letztes großes Orchesterwerk „discorso” nannte, wirkt wie ein Reflex seiner künstlerischen Lebenserfahrung. Was er konkret erlebt hat, sei dahingestellt – ob unter obrigkeitlicher Diskurslenkung anfangs in Ostberlin oder an Diskurs-Fragmentierung später im wiedervereinten Deutschland. Im Stück scheinen Stadien eines argumentativen Dialogs indes noch einmal auf: Rede, Gegenrede, Disput, Streit, bis zum völligen Zerwürfnis. „Discorso” gehört zum Spätwerk des Komponisten, das eine aktuelle CD des Labels NEOS dokumentiert. Auch in kammermusikalischen Formaten lassen sich hier die Ideen von Dialog und Diskurs wie ein roter Faden verfolgen: Etwa in „postscriptum zu B.”, drei Stücke, die sich mit Beethovens Cellosonaten auseinandersetzen. …………"
    DLF


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    DLF; Samstag; 22.01.22, 23:00 – 02:00


    Eine Lange Nacht über Arnold Schönberg
    von Egbert Hiller
    Regie: Burkhard Reinartz


    "Geboren wurde der Komponist Arnold Schönberg 1874 in Wien. Gestorben ist er 1951 in Los Angeles. Er lebte in unruhigen Zeiten mit zwei Weltkriegen und harschem gesellschaftlichem Wandel: „eine Welt von gestern“, die der heutigen aber noch den Spiegel vorhält. Künstlerisch wurde er stark von der späten Romantik beeinflusst, von Johannes Brahms, Richard Wagner und Gustav Mahler. Doch er ging weit über sie hinaus und geriet zum Außenseiter des Wiener Musiklebens, aber auch zum Übervater der Musik des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Komponist spürte er den Atem der Geschichte, wie kaum ein anderer beeinflusste er selbst die Geschichte der Musik. Schönberg wagte viel und hatte oft das Gefühl, „alles ist hin“. Private Verwicklungen und Beziehungskrisen wirkten tief in seine Werke hinein. Massive, auch antisemitische Anfeindungen trafen ihn hart, seinen Weg aber verfolgte er unbeirrt weiter. Er erfand die bahnbrechende Zwölftontechnik und besann sich zurück auf seine jüdische Identität, die mit seiner berühmten Oper „Moses und Aron“ eng verknüpft ist. …….
    DLF


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    BR-Klassik; Sonntag; 23.01.22; 17:30 – 23:00


    Claude Debussy: Pelléas et Mélisande
    18.30 Uhr
    Foyer
    Informationen und Gespräche zur aktuellen Premiere im Staatstheater Nürnberg mit Dorothea Hußlein


    19.00 Uhr
    Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande"


    Mélisande - Julia Grüter
    Pelleas - Samuel Hasselhorn
    Golaud - Sangmin Lee
    Der kleine Yniold - Alma Unseld
    Arkel - Taras Konoshchenko
    Genoveva - Helena Köhne
    Arzt - Michal Rudziñski
    Hirte - Gor Harutyunyan


    Chor des Staatstheater Nürnberg
    Einstudierung: Tarmo Vaask
    Staatsphilharmonie Nürnberg


    Leitung: Joana Mallwitz


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    DLF-Kultur; Freitag; 28.01.22; 20:00 – 22:00


    Bernd Alois Zimmermann: „Photoptosis“, Prélude für großes Orchester
    Witold Lutosławski: Sinfonie Nr. 1
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73


    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Kirill Petrenko


    Live aus der Philharmonie Berlin


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    WDR 3; Sonntag; 30.01.22; 23.00 – 00:00


    Johannes Kalitzke: Schatten.

    Eine nächtliche Halluzination, Musikalischer Irrgarten zum gleichnamigen Stummfilm für 10 Instrumente


    ascolta,
    Leitung: Johannes Kalitzke


    UA vom 23.04.16 (Witten) ?


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    WDR 3; Montag; 31.01.22; 20:00 – 22:00


    Ludwig van Beethoven:
    Klaviersonate Nr. 25 G-Dur, op. 79
    Klaviersonate Nr. 27 e-Moll, op. 90
    Klaviersonate Nr. 28 A-Dur, op. 101
    Klaviersonate Nr. 29 B-Dur, op. 106


    Evgeni Koroliov, Klavier


    Aufnahme aus dem Beethoven-Haus, Bonn


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    NDR-Kultur; Mittwoch; 02.02.22; 20:00 – 21:00


    "Adolf Eichmann – Ein Hörprozess – Ein Prozess schreibt Rundfunkgeschichte"
    von Noam Brusilovsky und Ofer Waldmann


    Mit Walter Kreye, Dirk Müller, Veit Schubert, Shelly Kupferberg, Axel Sichrovsky, Vernesa Berbo, Ramona Olasz, Aviran Edri, Orit Nahmias, Benny Claessens, Rainer Sellien, Jaron Löwenberg, Yeva Lapsker, Guy Aviad, Tamar Aviad, Helene Lilien Voigt
    Regie: Noam Brusilovsky
    RBB/DLF 2021


    "Dieses Bild ging um die Welt: Adolf Eichmann, Organisator der Deportationen zur Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Zeit, sitzt in einer gläsernen Kabine und hört über Kopfhörer die Simultanübersetzung der Anklage durch das Jerusalemer Bezirksgericht 1961. Zeuginnen und Zeugen aus allen europäischen Ländern, aus den Ghettos und aus den Todes- und Arbeitslagern berichten vom Alltag der Verfolgung und Vernichtung. In das kollektive Gedächtnis der Israelis brannte sich ein zweites Bild ein: die ganze Nation sitzt gebannt vor den Radioempfängern. Denn zum ersten Mal in der Aufarbeitung der NS-Verbrechen blieben die Aussagen aus dem Zeugenstuhl nicht innerhalb des Gerichtssaals, sondern wurden, wie auch die Aussagen Eichmanns, die Stimmen der Anklage, der Verteidigung und der Richter, live in die Häuser und Wohnungen in ganz Israel übertragen, durch das Radio. Zum ersten Mal drang damit die Realität des Holocaust in seiner ganzen Dimension, das, was bisher oft verdrängt oder beschwiegen worden war, an die Ohren der Öffentlichkeit .......................das dokumentarische Hörspiel erzählt die Geschichte dieses Prozesses – aus Sicht der Radiomacher beim damaligen öffentlich-rechtlichen israelischen Rundfunk "Kol Israel".
    NDR-Kultur

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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