Eben geglotzt

  • Soeben bei 3Sat "Der Fall Jakob von Metzler" mit einem glänzend aufgelegten Robert Atzorn (W. Daschner), der die Motive des seinerzeitigen Vize-Polizeipräsidenten von Frankfurt eindrücklich zu vermitteln wusste.

    Den fand ich auch sehr gut.

    Was ganz anderes, zur ersten Hälfte jedenfalls konsumiert: the dictator.
    Bisher jedenfalls sehr witzig und nicht zu niveaulos

    Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.

  • Am Sonntagabend gesehen: „Das Geheimnis der Burg in den Karpaten“, 1981 in der Tschechoslowakai nach einem Roman von Jules Verne gedreht.
    Ich kenne die Romanvorlage nicht und weiß daher nicht, ob sie auch so absurd-amüsant ist wie die Verfilmung: Graf Teleke von Tölökö der als „Il Contecanto“ auf der Opernbühne Triumphe feiert, versucht vergeblich den Tod seiner Geliebten, der Opernsängerin „Salsa Verde“ zu vergessen und begibt sich auf eine Reise durch die Karpaten. Wie es die Gegend an sich hat, passieren schon bald unheimliche Dinge in einem unheimlichen Schloß.
    Der Film ist Trash in Reinkultur, aber ausgesprochen witzig, und das Ende erinnert sogar ein bisschen an „Hoffmanns Erzählungen“...

    Ein Paradies ist immer da, wo einer ist, der wo aufpasst, dass kein Depp reinkommt...

  • Ich kenne die Romanvorlage nicht und weiß daher nicht, ob sie auch so absurd-amüsant ist wie die Verfilmung:


    Da kann ich Dir den Hinweis auf die nachfolgende Seite leider nicht ersparen:

    "http://www.j-verne.de/verne44.html"


    Dort erfährst Du nicht nur etwas zu Vernes' Roman "Das Karpatenschloss" sondern auch zu nahezu allen weiteren Werken des Meisters, sowie zu den darauf basierenden Verfilmungen. Die Seite ist im übrigen für mein Empfinden sehr geschmackvoll gestaltet.

    Viel Vergnügen, falls Du am Werk Vernes' interessiert sein solltest.




  • GAMERA
    GEGEN VIRAS - FRANKENSTEINS WELTRAUMMONSTER GREIFT AN (Japan 1968)

    Nach
    über 44 Jahren (japanische Uraufführung: 20. März 1968) hat dieser Film seine
    Premiere in Deutscher Sprache erlebt. Das Label Cult Movies Entertainment hat
    dem Film eine Synchronisation spendiert, die Freude macht und bei der eine
    intensive Liebe zum Detail zu erkennen ist. Bodo Traber ist es zu verdanken,
    dass in seinem Dialogbuch nicht die Sprache der Jetztzeit verwendet wurde, so
    ist die Rede von "Super-Fangstrahlen" und das die
    „Außerirdischen“
    mit einem High
    Tech-Monitor namens "Videodrom" videotelefonieren. Volle Punktzahl
    für die Synchronisation eines der schwächeren Gamera-Filme, der leider aus
    Sparsamkeitsgründen damals aufgepeppt wurde und erst in der Endphase den im
    Titel versprochenen Monsterkampf serviert.

    LG Schwager

  • „Das Geheimnis der Burg in den Karpaten“, 1981 in der Tschechoslowakai nach einem Roman von Jules Verne gedreht.

    Den habe ich auch noch vor mir... :rolleyes:

    Viel Vergnügen, falls Du am Werk Vernes' interessiert sein solltest.

    Danke, Yukon, für den tollen Link... :thumbup:



    GAMERA
    GEGEN VIRAS - FRANKENSTEINS WELTRAUMMONSTER GREIFT AN (Japan 1968)

    Den werde ich bald auch haben... :jub:


    Aber heute geglotzt - im Kino:

    James Bond - Skyfall (2012)


    Oh Mann, was für ein geiler Film! :faint: So düster und kaputt hat man Bond selten gesehen, und die Ernsthaftigkeit, die hier zur Schau gestellt wird, ist nicht Vorwand für knallharte Action denn viel mehr für ein nihilistisches Drama im Agenten-Milieu. Nichts vom Stakkato-Schnitt eines Quantum Trost, kein Comic wie Casino Royale, keine distanzierte Harmlosigkeit eines Roger Moore oder die tiefenlose Action eines Pierce Brosnan. Hier wird ruhig und konzentriert die Handlung aufgebaut, mit ordentlich wuchtigen Actionszenen, aber vor allem mit einem Blick für Details und besonderen Momenten. Javier Bardem schafft es, aus seiner Rolle des durchgeknallten Schurken das Porträt eines gefallenen Engels zu machen. Sehr mutig, was man hier aus dem Bond-Mythos gemacht hat - aber viel passender (und nachhaltiger), und die Zeit wird sicherlich recht freundlich mit Daniel Craigs Darstellung des Geheimagenten par excellence urteilen. Er kommt Connery am Nächsten, wobei er ihn an abgründiger Tiefe deutlich übertrifft.

    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Hallo Yukon!
    Auch von mir herzlichen Dank für den Link!
    Es ist im Film (und wie ich dem Link entnehme offenbar auch in Vernes Roman) unübersehbar, daß neben Bram Stoker auch E.T.A. Hoffman für die Handlung Pate gestanden hat.

    "Skyfall" habe ich am Wochenende gesehen und ich muß gestehen, daß ich die Begeisterung nicht immer nachvollziehen konnte. Im ersten Teil des Films gibt es m.E. vor allem perfekt choreographierte, beeindruckende, jedoch auf Dauer etwas langweile Bilder, aber die Geschichte vom müden Helden ist in letzter Zeit in diversen Filmen abgefrühstückt worden, zuletzt in "Batman" (2 1/2 verschenkte Stunden meines Lebens... :thumbdown: ), aber immerhin: sobald Javier Bardem auftaucht wird's genial.
    "Wer sagt ihnen, daß es mein erstes Mal ist?" :mlol: :mlol: :mlol: :thumbup:
    Ich gebe zu, daß ich an den alten Bond-Filmen hänge: halbnackte Mädels, geschüttelte Martinis, coole Sprüche und ja - auch explodierende Stifte 8+)
    Mein Lieblingsbond ist, und ich weiß, daß ich damit ziemlich allein stehe, im übrigen Timothy dalton der für mich die richtige Mischung aus Charme, Action und unterschwelliger Grausamkeit mitbringt. :juhu:

    Ein Paradies ist immer da, wo einer ist, der wo aufpasst, dass kein Depp reinkommt...

  • Nun, außer The Dark Knight kenne ich keinen der neueren Batman-Filme, deswegen empfinde ich es nicht so abgefrühstückt - aber das Finale in Schottland hat ja schon was Endzeithaftes an sich, was ich so bei Bond nie (und bei anderen neueren Filmen eher ausnahmsweise) gesehen habe. Der Film wirkt auch eher konventionell erzählt, was mir aber sehr behagte.

    Timothy Dalton fand ich auch immer besser als sein allgemeiner Ruf unter den Fans, zumal die Filme auch insgesamt besser waren als die beiden letzten Bonds, die Roger Moore machte. Was mich wundert: ich mag immer mehr Im Geheimdienst Ihrer Majestät mit George Lazenby. Über den Hauptdarsteller kann man sich auslassen, wie man will - der Film dagegen ist ein echter Kracher.


    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Am Sonntagabend gesehen: „Das Geheimnis der Burg in den Karpaten“, 1981 in der Tschechoslowakei nach einem Roman von Jules Verne gedreht.

    Ein Meisterwerk von Oldrich Lipský mit hervorragenden Schauspielern und der Stimme von ... Gabriela Benacková ...

    Alles, wie immer, IMHO.

  • "Eben geglotzt" ist natürlich nicht richtig, aber die hoffentlich richtige Schublade:
    Ab morgen Abend wird auf Arte die zweite Staffel der dänischen TV-Serie "Borgen" gezeigt. Die erste Staffel gefiel mir schon über die Maßen, auf die zweite freue ich mich dementsprechend. Darf ich auch, folgt man beispielsweise dem Spiegel: "http://www.spiegel.de/kultur/tv/tv-s…e-a-868204.html".

    Es geht um eine Politikerin, die Ministerpräsidentin von Dänemark wird und deren Arbeitsalltag. Zu dem unter anderem gehört, dass ihre Ehe scheitert. Auch wenn sie eindeutig im Zentrum steht, werden auch andere Personen herausgestellt; neben ihrem (Ex-)Mann, beispielsweise auch ihr Spin Doctor und dessen ehemalige Freundin, eine politische Journalistin (mal sehen, ob sie das im zweiten Teil immer noch ist).

    Auch wenn ich schon lebensälter bin, will ich meiner Vorfreude mal auf jugendlich beschwingte Weise noch stärkeren Ausdruck verleihen: :klatsch:

    Jein (Fettes Brot, 1996)

  • Ab morgen Abend wird auf Arte die zweite Staffel der dänischen TV-Serie "Borgen" gezeigt.

    danke für den Tipp. Hätte ich glatt übersehen. Ja 1. Staffel war spannend..

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • "Skyfall" habe ich am Wochenende gesehen und ich muß gestehen, daß ich die Begeisterung nicht immer nachvollziehen konnte. Im ersten Teil des Films gibt es m.E. vor allem perfekt choreographierte, beeindruckende, jedoch auf Dauer etwas langweile Bilder, aber die Geschichte vom müden Helden ist in letzter Zeit in diversen Filmen abgefrühstückt worden


    Das sehe ich ähnlich. Ein realisitischer Bond-Film ist so etwas wie ein vegetarischer Schlachthof - ein Widerspruch in sich. Das Unglaubwürdige gehört zu dieser Figur irgendwie dazu, und insofern hätte ich bitte ganz gerne mal wieder Einstiege in Flugzeuge im freien Fall, Panzerfahrten durch Großstädte bei gleichzeitigem Richten des Krawattenknotens, explodierende Stifte oder auch mit einem lockeren Spruch sichergestellte Atombomben. Einen realistischen Agentenfilm soll man doch bitte mit dem x-ten Aufguß der Bourne-Sonstwas machen. :D

    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Gestern hatte ich großen Filmtag gehabt:


    Legende
    GB 1985
    Regie: Ridley Scott

    Zum ersten Mal sah ich ihn in der Director's-Cut-Fassung mit 113 Minuten Länge; dann pfiff ich ihn mir nochmals in der bekannten Europäischen Kinofassung (94 Minuten) rein. Interessant ist dabei, daß sich die Kinofassung wie ein getrimmter Director's Cut verhält, mit anderen Worten: der Film läßt sich als DC etwas mehr Zeit, spielt einige Szenen länger aus, wirkt nicht so stakkatohaft, was mich an der KF immer schon gestört hatte. In der KF sind einige Details anders angeordnet, um sie für sich sinnvoller zu machen; allerdings hilft das den Film ohnehin nicht mehr.

    Denn es ist erstaunlich, wie einem Regisseur wie Ridley Scott, der zuvor Alien und Blade Runner gemacht hatte, das Filmprojekt so komplett durch die Finger rinnt wie in diesem Fall: Legende ist vieles, aber nichts Ganzes. Die Charaktere sind leicht zu erkennen, haben aber nicht jenen Tiefgang, aus dem sich die Geschichte von selbst ergibt (in Star Wars funktioniert das: junger Ritter rettet Prinzessin aus der Hand des Bösewichts). Die Story hat ja was, aber die einzelnen Szenen wirken wie erste Entwürfe, aber nicht wie runde Perlen an einer Kette. Der Humor zündet nicht, das Märchenhafte bleibt in Floskeln stecken, und immer wieder hatte ich das Gefühl, das etwas fehlt. Ein Zusammenhang, eine Vision, eine Sichtweise auf die Geschichte, die da erzählt wird. Da ist nur reine Äußerlichkeit.

    Aber die hat es in sich: Alex Thompsons Kameraarbeit ist grandios, die Bauten sind toll, die Masken 1A (allerdings wirkt David Bennent mit seinen Ohren ziemlich daneben), die Tricks zum großen Teil sehr gut. Visuell gesehen ist der Film ein Rausch, ohne Frage - aber das reicht nicht; vor allem, wenn man den Film nicht zum ersten Mal sieht.

    Legende hat faszinierende Szenen (der Auftritt von Tim Curry, die Flucht durch den Säulentempel), aber kein Leben. Vieles wirkt selbstzweckhaft oder wie eine Notlösung (Was fasziniert Prinzessin Lili an der Truhe mit dem Schmuck? - der anschließende Verführungstanz). Es könnte vielleicht mehr dahinter gewesen sein, aber es ist im Film nicht (mehr?) drin. Der DC war sogar die authorisierte Fassung, die Scott damals ins Kino bringen wollte, doch die fiel in der Preview durch. Ein Wunder ist das nicht: zwar ist diese Fassung deutlich runder und eleganter als die KF (und somit vorzuziehen), aber der Film hat die selben Schwächen aufzuweisen. Er läuft langsam ab, verwendet viel Zeitlupe, wirkt eher wie ein irrealer Traum. Aber: der Film funktioniert so einfach nicht! Vermutlich hilft nur ein Final Cut mit 4 Stunden Länge... :beatnik:

    Die Bluray hat beide Fassungen zu bieten, den DC allerdings nur in englischer Sprache (aber dt. UTs). Trotz der Vorwarnung, die Qualität der erhaltenen Kopie sei nicht so optimal, ist der DC in exzellenter Qualität zu sehen; er ist nur ein bißchen dunkler als die KF.

    ----- ------ -----

    Die Kanonen von Navarone
    GB 1961
    Regie: J. Lee Thompson

    Für mich ist dieser Spionagefilm ein echter Evergreen: spannend, gut strukturiert, starke Charaktere, sehr gut umgesetzt. Daß er seinen Spannungsbogen über die ganzen 156 Minuten aufrecht erhalten kann, liegt sicherlich auch an der Romanvorlage von Alistair MacLean, der es immer verstand, spannende Stories auch dramaturgisch zu entwickeln. Dabei ist es erstaunlich, wie konsequent dieser Film die Haltung der Charaktere reflektierend miteinbindet: wird doch immer wieder über Sinn und Unsinn des Tötens gesprochen. Die Kanonen von Navarone ist in erster Linie ein Abenteuerfilm, aber er funktioniert auch als (Anti)Kriegsfilm.


    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Eben geguckt:

    Wie im Himmel
    Schweden 2004
    Regie: Kay Pollak


    Ein wunderbarer Film! :faint:


    jd :juhu:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das Ende ist so ergreifend. Der eine Ton, getragen von so vielen Stimmen, uih ich kriege gerade Gänsehaut, alleine vom dran denken. Ich habe nie wieder danach (oder davor) einen Film über Musik gesehen, der so unprätentiös daher kommt, so wenig gewollten Pathos ausstrahlt, sondern ganz bei den Menschen ist, bei allen Menschen und somit zeigt, welche Bedeutung Musik für uns alle haben kann.

    LG Lotte

  • Ja, liebe Lotte, besser kann man es nicht sagen... :fee:

    Es gibt diese Filme, die ein sprachlos machen können vor lauter stiller Poesie... ^^


    jd :angel:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • In den letzten Wochen gesehen - immer mal wieder eine Folge:

    Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

    Na, wisst Ihr noch, warum das Fliewatüüt Fliewatüüt heißt?

    Gruß
    MB

    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Na, wisst Ihr noch, warum das Fliewatüüt Fliewatüüt heißt?


    Nein, das nicht mehr - aber als ich es das letzte Mal sah (vor einigen Jahren), hab ich es sehr genossen... 8+)


    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Das Ende ist so ergreifend.

    Stimmt. Wie im Himmel (Så som i himmelen) habe ich mal im Kino kennengelernt. Ein wirklich bewegender Film.

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!