Eben geglotzt

  • Ja, Symbol, das mag es erklären.


    Für mich funktioniert dieser Flm nicht - aber für jeden für den er es <3 tut muß das ein einzigartiges Erlebnis sein <3


    Und es gibt ja so vieles sonst....


    Viel Spaß beim Gucken :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • "Ich mag seine Filmmusik, weil sie eine unwiderstehliche Aura hat. Rational komme ich dem nicht auf die Schliche. Ihre unmittelbare Wirksamkeit lässt mich einfach nicht gleichgültig. Wobei ich genau weiß, hier geht es um standardisierte Emotionalisierungsmittel, aber so wie er in Once Upon a Time in the West die Glocken und die Bassgitarre einsetzt, denke ich, er sollte sich zu seiner Filmmusik bekennen, denn die ist geistvoll."


    Dieses Zitat lasse ich mal ohne Quellenangabe so stehen.


    Ich meine mich zu erinnern, dass Stockhausen das über Morricone gesagt hat.


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Stockhausen

    Nee. Wenn schon Gurni das zitiert ...


    Ich habe es gegoogelt und herausgefunden, dass ich mich falsch erinnert habe. Es war Lachenmann.


    (Nachtrag: Überschneidung mit Gurnemanz.)


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Der Link dort, den ich als Quelle angegeben habe, funktioniert nicht mehr. Aber es gibt einen anderen Link: https://www.ensembleresonanz.c…euorientierung-des-horens. Und auch dort: https://www.konkret-magazin.de…-helmut-lachenmann-zum-85


    Zu Morricone haben wir übrigens bereits Eigenes: Ennio Morricone - Größen der Filmmusik


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Zwar scheint das überzählige Material noch vorzuliegen, aber ob das über den Status des Rohschnitts hinausgeht, ist auch die Frage.

    Nachdem Mankiewicz seine erste Fassung vorgelegt hatte, wurde diese von der Chefcutterin der Fox, das war, glaube ich, ihre Position, eben ziemlich zusammengeschnitten. Dieses Material konnten die Restauratoren trotz aufwendiger Suche nicht mehr finden, was sie selber sehr überrascht hat. Es scheint also vernichtet zu sein.


    :wink:Wolfram

  • Es scheint also vernichtet zu sein.

    Gut, dann gibt es nur noch eine maßgebliche Fassung.

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Toller Film.

    :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: Der Film ist wirklich sensationell, bester Billy Wilder. Und die Hauptdarsteller, inklusive Elsa Lanchester - ein Traum. Bester Krimi-Unterhaltung. Leider geht es mir nie so wie dir, die Handlung vergessen. Du Glückliche, aber auch so ist er immer wieder ein Genuss. Man erfreut sich dann halt an den Details ;) und von denen gibt es sooo viele.


    :wink: Wolfram

  • Man erfreut sich dann halt an den Details ;) und von denen gibt es sooo viele.

    Ja, ich glaube ich schaue ihn mir sogar heute abend nochmal an. Auf Amazon prime hat man immer 48 Stunden. Und mein Mann kannte ihn noch gar nicht, das war um so besser. Bei mir ist ausserdem im Moment ein besonderes Interesse entstanden, weil ich nähere Bekanntschaft mit einem Prosecuter/Barrister gemacht habe, der in diesen Tagen eine Bande von 6 Leuten hinter Gitter bringen soll, wegen Mord usw. Total interessant, da einiges aus dieser Bekanntschafts-Perspektive heraus mitzubekommen; ich kenne ihn und seine Familie als Privatperson. Was ich gar nicht wusste: in England kann ein Barrister sowohl die Anklage als auch die Verteidigung übernehmen. Macht ja auch Sinn, denn es ist dasselbe Studium. Dieser Bekannte ist diesmal prosecuter, aber er ist in anderen Fällen auch immer mal wieder Verteidiger. Wie ist das in Deutschland ?

  • Bei uns dürfen Barrister nur Espresso machen und verkaufen. :humor1:


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Weiter mit den Coen-Brüdern:



    Hiob im mittleren Westen 1967. Eigentlich eher ein Kammerspiel, ein kleiner, ruhiger Film, aber was für einer! Der langsame Verfall einer Welt und die Frage nach dem Warum. Eine Tragödie, wenn der Boden unter den Füßen sich auflöst. Eine Komödie, weil das Leben und die Sinnfrage eigentlich absurd sind. Man leidet mit ihm, diesem modernen Hiob und man lacht über ihn und über all die skurrilen Figur, die ihn umgeben. Aber man lacht sie nie aus, weil sie eigentlich alle sehr liebenswert sind. Und so menschlich. Und so besonders. Und weil sie sich alle irgendwie einrichten wollen in diesem Leben, dass so grauenhaft ist und doch auch schön. Und weil man so hin- und hergerissen ist zwischen in Hintern treten wollen und Mitleid.


    Larry Gopnik scheitert, weil er kein ernsthafter Mann ist. Aber er versucht es ja zu sein. Nur schafft er es nicht. Wie auch? Denn was ist ein ernsthafter Mann? Und wie soll er die Antwort des ersten Rabbi verstehen? Und wie die vom zweiten? Und der Zugang zum dritten, zum Ratschlag des alten Weisen wird ihm gleich verwehrt. Und dabei bemüht er sich so redlich. Und so stolpert er durch diese Geschichte von einem unverständlichen Schicksalsschlag zum nächsten und wenn er eine leichte Besserung spürt, geht es sofort wieder los.


    Ein wunderbarer Film, einer zum Lachen und zum Weinen, einer mit einer existenziellen Frage und absolut keiner Antwort.


    :wink:Wolfram


    Einmal editiert, zuletzt von Wolfram ()

  • Heute über Amazon geschaut:


    "Deutschlands wilde Vögel" (Teil I, 2013)


    Kinofilm „Deutschlands wilde Vögel“
    Nicht verpassen: Seit dem 10. Oktober ist die Naturdoku „Deutschlands wilde Vögel“ in den Kinos. Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann nimmt seine Zuschauer mit…
    www.nabu.de


    "In seinem (neuen) Dokumentarfilm "Deutschlands wilde Vögel" nimmt Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann seine Zuschauer mit auf eine Reise zu den faszinierendsten Arten, die zwischen Kiel und Konstanz zu Hause sind. Und er verrät, wo Laien und Experten gleichermaßen beeindruckende Vogel-Beobachtungen gelingen."


    ... und Teil II (2015).


    Da freut man sich auf den Frühling und auf weitere Vorhaben, die Vogelwelt zu erkunden. Teil I hat mir allerdings deutlich besser gefallen als Teil II. Dennoch empfinde ich beide Filme (jeweils ca. 90 min.) als sehenswert.


    EDIT:

    Falscher Thread.

    Kann dieser Beitrag bitte in "Empfehlenswerte Dokumentarfilme" verschoben werden? Lieben Dank vorab!

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)

    Einmal editiert, zuletzt von Newbie69 ()

  • Ja, solche Dokus liebe ich auch sehr :)


    Und den Coenbrothersfilm hab ich bestellt.


    Welch ein lohnender Thread hier! Ohne dies wär ich lange fort aus diesem Forum der wutschäumenden Bildungsbürger...


    :fee:

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Die gesamten Staffeln habe ich gerade erst bestellt, aber den Pilot hatte ich bereits und heute mal wieder geschaut.



    Was will man eigentlich mehr? Beste englische Krimiunterhaltung, wunderbare Aufnahmen von Oxford und dann noch ein Inspektor, der Opern liebt. ^^


    :wink: Wolfram

  • Ist nicht so tutig .

    Aber genau das ist es ja für mich, was ich beim englischen Krimi sehen will. ^^ Klassischer Mord in der Familie und das in gepflegter, ländlicher Umgebung. Ich bin aber auch zu Konzessionen bereit, also bis Morse und Oxford. :D

    :wink:Wolfram

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