Eben gehört - 2009/10


  • Von Jacobs´ neuer Aufnahme von Telemanns Brockes-Passion habe ich gestern die erste CD gehört und höre ich bald die zweite: Großartig das Dirigat, großartig das Orchester, die Stimmen gefallen mir leider nicht ganz so gut, wobei ich mich, pauschal gesagt, an den Herren noch mehr erfreue als an den Damen. Insgesamt gesehen aber in jedem Falle eine ganz tolle Aufnahme!


    :wink: Thomas

  • Christoph Delz: Im Dschungel - Ehrung für Rousseau den Zöllner für grosses Orchester, op. 6 (1981/82)
    SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Kazmierz Kord


    Ist in folgender Box enthalten:



    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.



  • Gleiche Box, gleiche Scheibe, gleicher Komponist, inzwischen aber ein anderes Werk:


    Die Atmer der Lydia. Transkomposition für Orchester, op. 5 (1979/80)
    Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Bradley Lubman


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Hallo zusammen,


    bei mir jetzt Oper in deutscher Sprache.



    LG


    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • Bei mir gibt's heute noch was Italienisches:



    In dieser Aufnahme gefällt mir Corelli sehr gut , auch Antonietta Stella und Mario Sereni. Es wird Zeit, den Andrea Chenier wieder einmal auf DVD zu sehen!


    Liebe Grüße,
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich gestern Teile der "Pride and Prejudice"-BBC-Verfilmung von 1995 gesehen habe und mich die Titelmusik (übrigens mit Melvyn Tan am Fortepiano) entfernt an Moscheles erinnerte, hörte ich danach das Klavierkonzerte Nr. 6 in dieser Aufnahme:


    Ignaz Moscheles (1794-1870)
    Klavierkonzerte Nr. 1, 6,7
    Künstler: Howard Shelley, Tasmanian SO, Shelley
    Label: Hyperion , DDD, 99


    Viele Grüße
    Frank


    From harmony, from heavenly harmony
    this universal frame began.

  • Christoph Delz: Im Dschungel - Ehrung für Rousseau den Zöllner


    Hier auch Musik zur Malerei, aber Rothko statt Rousseau:





    Morton Feldman, Rothko Chapel for percussion, celesta, viola, soprano solo, alto solo, and doubled mixed chorus (1971)


    Südfunk-Chor Stuttgart, Solisten des Klangforum Wien, Ltg. Rupert Huber



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Hallo zusammen,


    gleich werde ich hier raus:


    Enrique Granados (1867-1916)
    Sämtliche Klavierwerke
    Thomas Rajna, Klavier
    Label: Brilliant , ADD, 1976


    die Goyescas hören, um mit der mir schon bekannten Aufnahme aus dem Jahre 1975 von Marylene Dosse zu vergleichen.


    Viele Grüße
    Frank


    From harmony, from heavenly harmony
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  • Jetzt könnte ich einen dieser Böcklin-Schinken von Reger oder Rachmaninow auflegen, höre aber lieber - für mich eher ungewöhnlich - weiter Chormusik:





    Luigi Dallapiccola: Canti di Prigionia (1938-41)


    New London Chamber Choir, Ensemble Intercontemporain, Ltg. Hans Zender



    Viele Grüße


    Bernd

    .


  • Hey, das ist gleich mal auf meinen Merkzettel gewandert... :D


    Inzwischen gab's bei mir zur Abwechslung was aus dieser Box:



    Und zwar die C-Dur Sinfonie Hob. I:82. Weil und die Tafelmusik lassen den Bär ordentlich steppen - und zwar unter Hochdruck. Mit Sicherheit die schnellste Einspielung der Bärensinfonie, die ich bisher kenne.


    Jetzt läuft aber schon wieder Musik für ernsthafte Menschen:



    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Eben gehört habe ich folgende CD, die mir sehr gefiel:
    (Ravel gespielt von Anima Eterna unter Jos van Immerseel)




    :wink: Talestri

    One word is sufficient. But if one cannot find it?

    Virginia Woolf, Jacob's Room

  • Weil und die Tafelmusik lassen den Bär ordentlich steppen


    Die Box habe ich inzwischen auch angeschafft - gerade der Bär gefällt mir hier sehr gut, weitaus besser als beim kürzlichen Live-Erlebnis mit Minkowski.



    Von Dallapiccola noch etwas weiter zurück in die Vergangenheit - 1000mal gehört, kein einziges Mal zuviel:





    Gustav Mahler, Das Lied von der Erde


    Waldemar Kmentt, Janet Baker, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Ltg. Rafael Kubelik



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Die Box habe ich inzwischen auch angeschafft - gerade der Bär gefällt mir hier sehr gut, weitaus besser als beim kürzlichen Live-Erlebnis mit Minkowski.


    Hab die Box erst gestern gekauft und bisher nur die Nrn. 44 und 82 gehört (und den Kopfsatz der 83, weil ich die Fernbedienung nicht schnell genug gefunden habe und es mir schwer fällt, gute Musik mitten im Satz zu unterbrechen). Beide seeehr stark, wie ich finde. Die 82 nicht so schroff, explosiv und festlich wie bei Goodman und auch nicht mit solch einer sehnigen Innenspannung wie etwa beim unhippen aber grandiosen Dutoit - aber mit einem unheimlichen Drive. Mitreißend! Große Klasse !!!


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Musik für unernsthafte Menschen findet bei Lavines immer Gefallen. Diese beiden Werke Friedrich Guldas sind einfallsreich, sinnenfroh, virtuos, heiter und total abgefahren. Sie bieten wirklich ein unbändiges Hörvergnügen für Leute, die gegen Eklektizismus, Ironie und Witz nichts einzuwenden haben. Leider nicht auf dieser CD: Das ebenfalls höchst unterhaltsame "Opus Anders". Besonders vergnüglich muß es damals gewesen sein, als Gulda und Ursula Anders es in Linz splitterfasernackt aufführten...


    Cheers,


    Lavine :wink:



    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Sein Geburtstag ist zwar schon eine Stunde vorbei, trotzdem gibt es das hier ihm zu Ehren:



    Ich sehe gerade, dass die bei jpc im Angebot ist...
    Die nächste Sinfonie in Järvis Bruckner-Zyklus wird übrigens die Neunte sein.


    :wink:


    LG, Peter.

    Alles kann, nichts muss.

  • Hallo.


    Ganz leise, beinahe unbemerkt, spielt sich einen Stock tiefer René Leibowitz durch die achte Symphonie von Beethoven. Davor machte er dies mit der zweiten und siebten. - Diese Aufnahmen sind ein Freudebringer, wie ich wenige kenne . . . . . -Bin ganz wach und träume trotzdem. Die Kunden müssen denken, ich wäre auf Drogen, aber was sind schon Kunden - auch nur Menschen.


    Ich wünsche allen einen Tag der so schön wird wie meiner ab 14 Uhr.



    Bernhard






    "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
    Joris-Karl Huysmans

  • Eine Recital von Francois Rene Duchable:


    Bach und Beethoven:


    Darunter auch die "Gassenhauer" op. 27/2 und op. 13:



    Man kennt Duchable zwar eher als Liszt- oder Chopininterpreten, aber warum nicht einmal mit anderem Repertorie? Gehört habe ich ihn übrigens einmal mit der Appassionata- als "Ersatz" für Pogorelich. Gleichwertig war er alle Mal. In jedem Fall schade, dass Duchable seinen Flügel schon vor einigen Jahren an den Haken gehangen hat- durchaus wörtlich ;+) Arthur Rubinstein hat den französischen Pianisten sehr geschätzt und seine Karrriere in den Anfangsstadien noch gefördert. Und was das Spiel angeht, kann man da auch durchaus Ähnlichkeiten entdecken.Beide spielem ja sehr kantabel.


    Herzliche Grüße, :wink: :wink:


    Christian

    Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

    Cato der Ältere

  • Läuft noch:



    Wolfgang Rihm: La musique creuse le ciel für 2 Klaviere & großes Orchester (1977/79)
    GrauSchumacher Piano Duo, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Peter Rudel


    :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.


  • Diese seit einiger Zeit bei Brilliant erhältliche CD kann man kaum genug empfehlen (abgebildet habe ich zudem das Original-Cover). Ino ist eine hochdramatische Kantate des späten Telemann, die in ihrer Furiosität und Kraft nichts von einer seichten, im negativen Sinne unterhaltenden Zopfigkeit hat, die man Telemann bisweilen nachsagt. Die Ouvertüre D-Dur - es handelt sich um TWV 55: D21 - ist ebenfalls sehr kraftvoll-zupackend und unbedingt hörenswert. Wahrlich nicht zuletzt garantiert Goebel bei Telemann höchste Qualität. Für den Preis: Zugreifen!



    Die Pariser Quartette in der Brilliant-Ausgabe erreichen nicht Spitzenniveau, sind aber sehr ordentlich, wenn auch bisweilen für meinen Geschmack etwas zu schnell eingespielt.



    Eben zu Ende gehört habe ich die Fantasien für Flöte solo. Nun ja, eine ganze CD Flöterei ist mir dann doch zuviel, zumal ich in letzter Zeit recht viel Flötenmusik gehört habe, übrigens auch:



    Sehr, sehr warm ist der hier zu hörende Flötenklang. Für mich fast schon zuviel des Guten, zumal merkwürdigerweise bei diesem Ton die Erinnerung an die Panflöten-Inkas in der Fußgängerzone entstand - mein Madeleine-Erlebnis. Kein gutes Zeichen. Das hat aber nichts zu bedeuten. Die CD ist toll. Wer Barockmusik gern plüschig hört, ist perfekt bedient. So gesehen ist es kein Wunder, dass Gramophone die CD besonders empfiehlt.


    Herzliche Grüße
    Thomas

  • Aus ihrer neuen Gesamtaufnahme der Sonaten für Violine und Klavier spielen Isabelle Faust und Alexander Melnikov die Sonaten op, 23, op. 24 und op. 96:



    Die Einspielung ist meine erste Gesamtaufnahme der Sonaten. Da mir Isabelles Fausts frühere Aufnahme der Kreutzersonate mit Melnikov gut gefallen hatte, griff ich hier einfach mal zu. Tiefschürfende Erkenntnissse kann ich jetzt noch nicht bieten. Ich höre die CD gerade zum ersten Mal. Was man aber schon nach wenigen Minuten merkt: Die beiden Künstler sind gut aufeinandergespielt.


    Herzliche Grüße, :wink: :wink:


    Christian

    Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

    Cato der Ältere

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