Eben gehört - 2010/11

  • Ich bleibe noch bei Pierre Monteux, der jetzt Tschaikowskys "Pathetique" dirigiert:



    Lionel

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Angeregt durch die interessante Mozart-Diskussion lege ich gleich dieses ein:


    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-91)
    - Serenade Nr. 10 B-dur KV 361 (370a) für 12 Blasinstrumente und Kontrabaß "Gran Partita" (1781/82?)
    Orpheus Chamber Orchestra
    DGG, aufg. 1986


    Ein Bild finde ich leider nicht.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Da schließe ich mich an und höre meine einzige Aufnahme von Mozarts "Gran Partita"





    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)


  • "durch" von Mark Andre


    Zunächst war ich skeptisch gegenüber der stark auf vereinzelte Töne und viel Stille reduzierten Musik von Mark Andre. Inzwischen, nach wiederholtem Hören, wird sie mir immer lieber.


    Grüße
    vom Don


  • Es geht weiter mit Mark Andre: "...zum staub sollst du zurückkehren..." pour sept instruments. Fasziniert mich mehr und mehr, diese asketische Musik.


    Grüße
    vom Don


  • Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Horn und Orchester KV 447 Es-dur


    Mozarts Hornkonzert kommt gut rüber, der Hornist beweist im Übrigen, wie gut der Solist war, für den Mozart sein Hornkonzert schrieb


    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)


  • Ich bin nicht unbedingt ein Operettenfreund, aber diese hat es mir angetan. Da ist so viel wunderbares tschechisches Musikantentum drin, daß man das Werk einfach lieben muß. Smetana und Dvorák haben deutliche Spuren hinterlassen, aber das instrumentale Raffinement zeigt, daß Nedbal sich auch mit Debussy und Richard Strauss auseinandergesetzt hat. Das Ergebnis ist ein herrliches, in allen Farben funkelndes Meisterwerk des heiteren Musiktheaters, bei dem man nicht mehr nach dem Genre fragt. Die Aufnahme ist ziemlich gut (vor allem glänzend dirigiert von Herbert Mogg) bloß die Dialoge sind etwas bemüht gesprochen - aber das ist sowieso immer das Problem mit der Operette.
    :wink:

    Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)


  • Dimitri Schostakowitsch: Kammersinfonie op. 73a


    Eine Bearbeitung des 3. Streichquartetts. Ich hatte wohl noch nicht recht auf diese Arrangements geachtet, ich bin sehr beeindruckt. Bislang haben mich Orchestrierungen von Streichquartetten nicht sonderlich beeindruckt, aber diese hier nimmt nichts an der Intensität der Originalfassung weg. Eine Insel der Humanität, der man heute wohl ebenso bedarf wie damals.


    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Hallo zusammen,


    ich lausche gerade diesem Tenor.



    LG


    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • Auch wenn es zum Nebenbeihören nicht das ideale Stück ist: Liszt: h-moll-Sonate. Argerich, 1971



    yeah! :juhu:

    Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.

  • Zum Tagesabschluss nocht etwas Debussy:



    Lionel

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Gegen diesen doch allzu modernen Kram halte ich mal mit etwas Altem dagegen. :-I


    Da ich nicht nur Biber hören kann :D :


    Henry Purcell (1659-1695)
    Fantasias for Viols
    London Baroque


    Produziert 1984, 1989 unter dem Sublaxel "Reflexe" als Midprice-CD von der EMI wiederveröffentlicht.
    Dass auch hier wieder eine Violine von Jacobus Stainer (sgespielt von Ingrid Seifert) zum Einsatz kommt überrascht mich etwas


    Grüße, Kermit

    Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.

  • Hallo,


    da habe ich folgendes Cover dazu gefunden:



    Das usprüngliche Cover sieht so aus:


    [Blockierte Grafik: http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/01/ciu/d2/f6/ba5a62e89da0c88388ce4110.L.jpg]


    Lionel

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • da habe ich folgendes Cover dazu gefunden: [...]

    Danke, lieber Lionel! Die zweite CD dürfte mit meiner baugleich sein, auch wenn das Bild bei mir ein anderes ist. Auf jeden Fall haben die Orpheus-Jünger da eine hochvirtuose, vielleicht etwas zu perfekte Aufnahme vorgelegt, die auf jeden Fall beweist, wie reich an Kontrasten und Zwischentönen das Ganze komponiert ist.


    Letzteres läßt sich auch von diesem Werk sagen, das hier lebendig vorgeführt wird - gestern abend gehört:


    Franz Schubert (1797-1828)
    - Oktett D 803 für 2 Violinen, Viola, Cello, Kontrabaß, Klarinette, Horn und Fagott
    Mithras-Oktett
    Arte Nova, aufg. vor 1997 (?)


    Dürfte dieselbe Aufnahme wie die hier sein (bei mir ist noch der Quartettsatz D 703 dabei):



    Ein freundliches Geschenk eines ehemaligen Klassikforenbetreibers.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Bei mir dreht sich heute Vormittag alles um symphonische Dichtungen.
    Ich beginne mit vier aus der Feder Dvoráks nach Balladen von Karel Jaromír Erben: "Der Wassermann" op. 107, "Die Mittagshexe" op. 108, "Das goldene Spinnrad" op. 109 und "Die Waldtaube" op. 109. Es spielen die Tschechischen Philharmoniker unter der Leitung von Václav Neumann (1977):



    :wink: Agravain

  • Ich falle gerade in für mich vollkommen untypische Verhaltensweisen: Ich trinke Kaffee und höre Mozart. Aus meiner neuen Box:



    Momentan das Konzert für zwei Klaviere KV 365. Lieb ist das schon, aber irgendwie springt da kein Funke.
    Die Klaviere spielen Yoko Kameko und Jos van Immerseel, der auch seine Anima Eterna dirigiert. Ein bisschen zu verwaschen klingt mir das Orchester. Das könnte ein wenig differenzierter und fetziger :rolleyes: gespielt werden.
    Eben beginnt der dritte Satz mit einer Melodie, die mir überhaupt nicht mehr gefällt ...(4 Minuten habe ich für die drei Punkte gebraucht) Nein, gefällt mir auch nach 4 Minuten noch nicht. Naja.


    Schöne Grüße,


    ?

  • So, den Vormittag abschließend nun ein Erstkontakt.


    Wenn ich micht recht entsinne, so war es der Général, der kürzlich auf die symphonischen Dichtungen des Mieczyslaw Karlowicz hinwies und die Sogwirkung betonte, die diese Musik auf ihn habe. Da mir der Komponist nicht einmal dem Namen nach geläufig war, habe ich eine CD beschafft und nun - voilà - höre ich sie und bin hingerissen:



    Auf dieser CD enthalten sind:


    1) Powracajace fale (Zurückkehrende Wellen) op. 9
    2) Smutna opowiesc (Traurige Erzählung) op. 13 und
    3) Odwieczne piesni (Ewige Lieder)


    Was für grandezzaschwangere, morbid-süffige Musik. Herrlich! Höchst empfehlenswert!


    :wink: Agravain

  • und bin hingerissen

    :thumbup:


    Sehr gut - gerade wollte ich Dich daran erinnern, dass Du doch kürzlich diese CD erwarbest und sie nun allmählich mal in den Player gehört ^^ Hast Du Volumen 1 auch schon bestellt?


    Bei den sinfonischen Dichtungen Glasunows gefällt mir "Das Meer" mit Abstand am Besten.


    Im Schaffen Dvoraks stehen für mich die sinfonischen Dichtunen ganz, ganz oben.


    Hier läuft nun , nachdem ich am Sonntag den Berliner Rundfunkchor in einer hervorragenden Neunten hören konnte, diese sehr empfehlenswerte CD:





    Den "Gesang der Geister" habe ich ausgiebig vergleichsgehört - den Berlinern gebührt für mich eindeutig die Krone. Entzückt bin ich auch von "Nachthelle" und "Nachtgesang im Walde".


    Danach dann gleich als Kontrast: Bartoks "Kontraste"





    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Ich falle gerade in für mich vollkommen untypische Verhaltensweisen: Ich trinke Kaffee und höre Mozart. Aus meiner neuen Box:



    Momentan das Konzert für zwei Klaviere KV 365. Lieb ist das schon, aber irgendwie springt da kein Funke.


    Da hast Du Dir auch ausgerechnet das Stück ausgesucht, das mir bislang am wenigsten in der Box gefallen hat. Für dieses Doppelkonzert muss ich mir noch eine Einspielung suchen, die mir passt. Ich habe in den letzten Tagen eine Einspielung unter Böhm mit den beiden Gilels geschenkt bekommen - die kommt mir wieder zu bombastisch vor. Ich habe noch zwei weitere Einspielungen bei mir stehen, eine unter Neville Marriner, das dürfte im Moment die beste bei mir sein. Aber da muss doch noch Raum nach oben sein! Immerseel ist es auf jeden Fall nicht.


    Ansonsten gefällt mir die Box sehr, leider auch als Appetitmacher: Heute Morgen habe ich den Bononcini aus der Box gehört, der mir ausnehmend gut gefallen hat. Von diesem Stoff brauche ich mehr (vor allem dann mit einem normalen Booklet). Ohne Libretto hat La Nemica d'Amore fatta Amante Längen, die mit Sicherheit nicht da wären, könnte ich das Stück auch sprachlich verfolgen. Der Titel (Die Feindin der Liebe zur Liebenden gemacht) verspricht ja einiges.


    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

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