Eben gelacht

  • The very worst of J. S. Bach

    "Alles mit Gott und nichts ohn Ihn" BWV 1127,


    eine "Aria Soprano Solo è Ritornello", eine 12-strophige Strophen-Arie, die bei Carolyn Sampson und Suzuki über 48 Minuten dauert, wäre ein Kandidat ...


    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • "Alles mit Gott und nichts ohn Ihn" BWV 1127,


    eine "Aria Soprano Solo è Ritornello", eine 12-strophige Strophen-Arie, die bei Carolyn Sampson und Suzuki über 48 Minuten dauert, wäre ein Kandidat ...

    :). Bei mir persönlich ganz oben: die Fugen für Violine solo, vor allem die in C-Dur, wenn nach acht qualvoll langen Minuten die Umkehrung ansetzt und man bestürzt realisiert, dass jetzt noch weitere fünf Minuten Lebenszeit dahin gehen...

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • :neenee1: :neenee1: :neenee1: Wer über den großen Bach ablästert, wird mit Pärt nicht unter drei Stücken bestraft! :)


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Bei mir persönlich ganz oben: die Fugen für Violine solo, vor allem die in C-Dur, wenn nach acht qualvoll langen Minuten die Umkehrung ansetzt und man bestürzt realisiert, dass jetzt noch weitere fünf Minuten Lebenszeit dahin gehen...

    Da ist es doch ein Glück, wenn man (sprich: ich) das mit der Umkehrung nicht mitbekommt und einfach zufrieden weiter lauscht.


    :tee1:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Wer über den großen Bach ablästert, wird mit Pärt nicht unter drei Stücken bestraft!

    Ich würde niemals über den großen Bach ablästern! Allein seine Oper Temistocle ist doch eine absolute Perle des Repertoires! Übrigens war sein Vater auch schon Komponist.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Ich bin mir sicher, dass wir mal einen Thread zu missglückter Musikrezensionenlyrik hatten, aber ich finde ihn partout nicht wieder, weder "von Hand" in den diversen in Frage kommenden Unterforen noch mit der Suchfunktion. Dann also hierher mit meinem Fundstück:


    "Bleiben als Pièce de résistance die Variations sérieuses, das abgenutzte Koreanerinnenzwischenprüfungsopus deutscher Hochschulen, und reichlich perkussiv knatternd in den Repetitionen ist es dann auch hier ausgefallen".


    Über die Assoziation von Koreanerinnen und perkussivem Knattern möchte ich jetzt lieber nicht weiter nachdenken...

    Hier der gesamte Text: https://www.rondomagazin.de/kritiken.php?kritiken_id=8272

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Ich bin mir sicher, dass wir mal einen Thread zu missglückter Musikrezensionenlyrik hatten, aber ich finde ihn partout nicht wieder

    Meinst Du vielleicht diesen hier?

    das abgenutzte Koreanerinnenzwischenprüfungsopus deutscher Hochschulen

    Ich finde rassistische Witze nicht besonders witzig. Außerdem gehören die genannten deutschen Hochschulen (u.a.) in der Klavierausbildung zu den besten der Welt. Ob das für die Rezensenten auch gilt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Diesen Thread dazu haben wir auch noch:



    Das von Cherubino zitierte "Fundstück", über das auch ich nicht lachen mag, dürfte dort gut passen.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Meinst Du vielleicht diesen hier?

    Ja, genau den habe ich gesucht und nicht gefunden!

    Ich finde rassistische Witze nicht besonders witzig. Außerdem gehören die genannten deutschen Hochschulen (u.a.) in der Klavierausbildung zu den besten der Welt. Ob das für die Rezensenten auch gilt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Darüber kann sich jeder selbst eine Meinung bilden, der die verlinkte Rezension liest, der Rest ist nämlich nicht besser. Aber er (der Rezensent) ist immerhin keineswegs fachfremd, um über Klaviereinspielungen zu schreiben, er hat im Bärenreiter-Verlag ein "Portrait Klavier. Kultur, Praxis, Repertoire, Interpreten" veröffentlicht. Auf der Verlagsseite erfährt man über ihn: "arbeitet seit 1992 als Musikpublizist für verschiedene Fachmagazine (FonoForum, Stereo, Rondo ImageHifi) und unterrichtete an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Seit 2003 ist er verantwortlich für die Erschließung und Katalogisierung des Notenarchivs der Sing-Akademie zu Berlin. 2006 veröffentlichte er eine Biografie über Johannes Brahms". Da sollte jemand also eigentlich wissen, was er tut - um so schlimmer, wenn dann so etwas dabei herauskommt.


    Ich habe erst gestutzt beim Lesen, dann aufgelacht und mich zuletzt sehr gewundert, dass eine Redaktion so etwas durchwinkt...

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Manchmal brauch' ich so etwas :

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  • Das also ist der kürzeste Bratschenwitz!


    :versteck1:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
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    Helmut Lachenmann

  • Grins1


    sowas hätte ich mir nur von Solti gefallen lassen. der hat aber leider nur die Celli angebrüllt. Das war in den Proben zu La Traviata mit Angela G. Sie spielten ihm im Vorspiel zu unbeteiligt. um 10 Uhr morgens. Nach einer Vorstellung am Abend zuvor.


  • Hier etwas vom verlorenen Bach-Sohn P. D. Q.:

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    Oratorio — The Seasonings, S. 1½ tsp.

    • Chorus: "Tarragon of virtue is full"
    • Recitative: "And there were in the same country"
    • Duet: "Bide thy thyme"
    • Fugue
    • Recitative: "Then asked he"
    • Chorale: "By the leeks of Babylon, There we sat down, yea, we wept"
    • Aria: "Open sesame seeds"
    • Recitative: "So saying"
    • Duet: "Summer is a cumin seed"
    • Chorus with soloists: "To curry favor, favor curry"

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Justino Díaz erzählt anlässlich des Todes von Soltesz eine nette Geschichte. Bei einem konzertanten Otello im Gasteig verpasste der Sänger des Ludovico seinen Auftritt, weil er mit Bühnenarbeitern im Keller saß und Poker spielte. Kurzerhand übernahm Díaz, der Iago des Abends, auch seinen Part und duettierte dementsprechend mit sich selbst…

    Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)

  • "Bei der Energiewende müssen wir jetzt Gas geben".


    (frei nach einem Beitrag bei Anne Will)

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • "Bei der Energiewende müssen wir jetzt Gas geben".


    (frei nach einem Beitrag bei Anne Will)

    Wenn alle Stricke reißen, kann man sich immer noch aufhängen.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Cissie & Ada sind schwerer Stoff , zuviel auf einmal wird anstrengend . Aber bits & pieces ...so z.B. der pine coffin , etwa ab 3:00 . Sowas ist für mich einfach gut . Lancashire lads . ( Sehr schön auch die Gerüchte über Les Dawson : ca.29:20 - 35:15 . Dawson ist der Hauptdarsteller ).

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