Liebe Plattenfirmen: Eure CD-Cover sind eine Zumutung!

  • RE: Bach - Cover

    Geschmäcker sind halt unterschiedlich.
    Mir gefällt das altmodische untere Cover mit dem fürchterlichen Hut der Dame absolut gar nicht (um nicht zu sagen- voll ätzend) :thumbdown: Das hat für mich keine Aussagekraft und wirkt totlangweilig und altbacken.


    Dagegen ist dem modernen Cover mit den im Vordergrund unscharfen Bäumen noch eine künstlerische Qualität zuzuschreiben. Die Aufnahme ist gar nicht so einfach zu machen. Man muss die Kamera auf Spotmessung einstellen, damit man das rote Gebäude im Hintergrund scharf bekommt und die Bäume unscharf erfasst werden.
    Mir sagt jetzt Cafe Zimmerman nichts. :kaffee1: Aber so wird mir noch die Vorstellungkraft mitgegeben im roten Gebäude ein :D "Cafe Zimmerman" zu sehen. Ja, mir gefällt die Idee (da muss man erst mal drauf kommen) für das Foto und dieses Cover sogar gut - sehr gut ! Jedenfalls keinesfalls etwas wo ich mich drüber aufregen würde.

    ______________


    Gruß aus Bonn


    Wolfgang

  • Mir gefällt das altmodische untere Cover mit dem fürchterlichen Hut der Dame absolut gar nicht (um nicht zu sagen- voll ätzend) Das hat für mich keine Aussagekraft und wirkt totlangweilig und altbacken.


    Dagegen ist dem modernen Cover mit den im Vordergrund unscharfen Bäumen noch eine künstlerische Qualität zuzuschreiben.

    In einigen - ganz wenigen- Kunstlexika wird das altbackene Bild von Liotard erwähnt. In der Dresdner Gemäldegalerie hängt es vermutlich auch nur versehentlich :thumbup:


    :wink1:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Das Bild hat sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel: "https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schokoladenm%C3%A4dchen".


    :)

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • In einigen - ganz wenigen- Kunstlexika wird das altbackene Bild von Liotard erwähnt. In der Dresdner Gemäldegalerie hängt es vermutlich auch nur versehentlich

    Friedrich August II. war halt ein auf dem Felde der Politik (sowie dem Felde überhaupt) überaus erfolgreicher Monarch, dem allerdings jegliches Kunstverständnis abging...

  • Das Schokoladenmädchen wird schon etwas inflationär eingesetzt, gerade auf CDs:


     


    Bei den Café-Zimmermann-Scheiben hat es immerhin einen Bezug zum Namen des Ensembles und zum Aufführungsort zahlreicher Bach-Werke (ok, bei Salieri passt's zum Titel der Oper).


    Gegen das "Birkenwald"-Cover habe ich aber auch nichts einzuwenden. Fast so hübsch wie das Hirsch-im-Parkhaus-Cover, auch bei den Brandenburgischen.



    Viele Grüße


    Bernd

    .

  • Man muss die Kamera auf Spotmessung einstellen,

    Owe, dann wäre es aber kein Profibild, sondern ein Schnappschuß.



    jd :wink1:

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • RE: "Baumcover" und "Teetante"

    Das Bild hat sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel

    Hallo Gurnemanz,
    es mag ja sogar ein berühmtes Bild aus der Dresdener Gemäldegalerie sein. ;) Deshalb muss es aber nicht unbedingt gefallen, nur weil es als "historische Kunst" durchgeht - mir jedenfalls gar nicht !

    Owe, dann wäre es aber kein Profibild, sondern ein Schnappschuß.

    Hallo Joasquin,
    wir wollen uns jetzt nicht OT über Fototechnik unterhalten. Aber das hat mit Profibild oder Schnappschuss nichts zu tun. Mit Sicherheit ist das eine gut vorbereitete Aufnahme.
    Man muss die Kamera auf das Gebäude oder die Person scharf stellen um die die Bäume im Vordergrund unscharf zu bekommen.
    Steht die Kamera auf Matrixmessung (die das ganze Bild erfasst) wären die Bäume scharf geworden (je nach Blende auch alles von vorne bis hinten). ;) Nur mit der Spotmessung (Messung im Bildmittelpunkt) hat man die Möglichkeit an den vorderen Bäumen vorbei zu messen.

    ______________


    Gruß aus Bonn


    Wolfgang

  • Tja, sehr traurig, teleton, das du nicht verstanden hast, was ich meinte.


    Mir brauchst du nicht zu sagen, daß das eine genau vorbereitete Aufnahme ist. Nur: die werden dafür bestimmt keinen Spotmesser verwenden. Sowas fotographiert man ohne Hilfsmittel - mit manueller Schärferegelung.



    jd :wink1:

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

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    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Ja, so schnell wird sich die Babuschka nicht bewegt haben.

    Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.

  • Sowas fotographiert man ohne Hilfsmittel - mit manueller Schärferegelung.

    Da hast Du Recht. Da sieht man mal wie man von der Technik eingenommen wird. Die manuelle Schrfstellung hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Programm, weil ich selber immer AF in den verschieden Modi benutze ... aber es wird dann auch immer.
    Jetzt aber genug mit dem OT-Zeug. Denn ich ärgere mich in anderen Therads auch immer, wenn unnötig vom Thema abgewichen wird: Da klickt man einen Therad an um interessantes über ein Werk/Aufnahme zu lesen und dann ist da irgend eine OT-Unterhaltung zu Gange. (((So wie derzeit abwegiges im Mahler-6-Thread :etsch1: :versteck1: ))).

    ______________


    Gruß aus Bonn


    Wolfgang

  • Sowas fotographiert man ohne Hilfsmittel - mit manueller Schärferegelung.

    [Gcheidhaferl-Modus]
    Des is jetz aba nur de hoibe Miete, ned wahr, für den Effekt??
    gibt's da ned no a Brennweitn und a Blende, wo ma beachten solltat...?
    I moan ja nur: mit Blende 22 und 27mm wead des nix, ned amal voll manuell...
    Aba jetzat endgöltig OT aus.
    [/Gcheidhaferl-Modus]


    :alte1:

    viele Grüße


    Bustopher



    Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
    Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)

  • Die ebenfalls bei Telefunken (das waren noch Plattenfirmen...) erschienene Gesamteinspielung des Bach'schen Orgelwerks mit Michel Chapuis bot wohl den gleichen Service

    Es war wohl tatsächlich so, seinerzeit:


    "The same recordings were released on Telefunken LP’s reissued from the original Valois LP’s. The Telefunken boxes include mini-scores and other notes which make them rather unique."


    http://www.bach-cantatas.com/NVP/Chapuis.htm#Organ


    Offenbar hat man bei Telefunken Chapuis' Lesart des Bachschen Orgelkosmos schon damals besonders wertgeschätzt, wie ich dies im übrigen seit einiger Zeit gleichfalls mehr und mehr tue.

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