Verdi, Aida - Kommentierte Diskographie

  • Verdi, Aida - Kommentierte Diskographie

    Ich gestehe, ich mußte mehrmals ungläubig prüfend nachschauen - aber es ist leider wahr: es gibt in diesem Forum keine -ich wiederhole: keine- kommentierte Diskographie zu einem von Verdis Hauptwerken. Erbarmt sich denn keiner einer äthiopischen Königstochter namens AIDA? Das ist, ich darf daran erinnern, erst seit kurzer Zeit der Name einer all-inclusive-Kreuzfahrtflotte... Der Opernliebhaber verbindet damit vielmehr ein zentrales Oeuvre der Opernliteratur, inkl. einiger selbst Banausen geläufigen Schlagern wie dem Triumphmarsch.

    Und so rufe ich denn auf: man reiche ein! :fee:

    Ich werde mich dieser schönen Pflicht gleichfalls unterziehen, sobald ich gen Wochenende ein wenig mehr Zeit haben werde. Bis dahin werden die anderen geschätzten Capricciosi möglicherweise schon mit einigen Besprechungen in Vorlage getreten sein, hoffe ich.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Ich mag die Musik der Aida. Großartiger Verdi, auch wenn mir einige andere Opern von ihm noch näher sind.

    Kennengelernt habe ich die Oper über diese Studiokonserve:

    Habe sie mir aber lange - seit Jahren (!) - nicht mehr reingezogen, weil einige Radiomitschnitte sich dazwischen drängten.
    Die Solisten dieser Einspielung habe ich als gut in Erinnerung, also sehr ansprechend gestalte Partien...
    Vielleicht könnt ihr noch mehr + genaueres über diese Einspielung schreiben ....
    :wink:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Eine meiner ersten LP Gesamtaufnahmen ist diese hier:

    Renata Tebaldi als stimmschöne Aida, Giulietta Simionato als Amneris und Carlo Bergonzi als Radames [er hatte eine so wunderschöne Stimme, nur ausgeschaut hat er halt nicht wie ein Held vom Nil], Cornell Macneil als Amonasro u.a.

    Die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan.

    Wenn ich bedenke, das war eine Repertoire Besetzung an der WStO als sie noch mit der Scala Milano zusammen geführt wurde, kann man es heute kaum glauben. Heute ist es schwer eine, wenn auch nur, annähernde Besetzung zu finden, das sind keine wehmütigen Erinnerungen sonder Tatsachen.

    Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter, nach einem 12-Seiten Seminararbeit etwas müde. :wink: :wink:

  • Ein Radames dar für mich nicht fehlen - Franco Corelli!

    Birgit Nilsson war auch in Wien eine herrliche Aida, Grace Bumbry als Amneris, Mario Sereni als Amonasro u.a.

    Auch so eine Glanz-Aufnahme, die schon älter ist, aber kaum ihren Reiz verlieren wird [wenn das Cover nicht so absolut häßlich wäre].


    Liebe Grüße sendet Euch Peter aus Wien. :wink: :wink:

  • Diese Aufnahme hinterläßt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Das Dirigat von Sir George Solti und die Leistung des Orchesters der Römischen Oper sind tadellos, stellenweise wirklich inspiriert und kristallin klar. Von der Leistung der Sänger läßt sich das nicht immer sagen.

    Leontyne Price singt eine weitestgehend korrekte, über weite Strecken aber schrecklich unbeteiligte Aida. Sie hat ihre stärksten Momente in den lyrischen Passagen, die im Klavierauszug mit "dolce" bezeicnet werden - an diese Anweisung hält sie sich, und das wird bisweilen berückend schön von ihr ausgeführt, mit einer engelsgleichen Stimme ohne jede Schwierigkeit. Dem gegenüber steht die geradezu quallige Häßlichkeit aller Teile, die unterhalb des g' ein bißchen deklamatorische Fähigkeit verlangen, ohne daß man nun gleich hochdramatisch werden muß. Am Schluß stirbt sie eingängig und berührend, aber insbesondere die ersten beiden Akte finde ich ihre Leistung betreffend suboptimal.

    Jon Vickers gibt den Radames. Das ist nun der umgekehrte Fall: immer wenn er heldisch werden darf, ist er gut (Feldherr eben!) - lyrisch-süß säuseln ist erkennbar seine Sache nicht. Die b''s kommen hörbar gequetscht und sehr angestrengt mit einer Neigung zum Falsett. Textlich bietet der Radames ja nun nicht so viel Differenzierungsmöglichkeit, aber wenn Vickers später auch wegen seiner deklamatorischen Fähigkeiten gerühmt wurde: hier suchte er sie noch.

    Für Robert Merrill kam dieser Amonasro im Aufnahmejahr 1962 schon zu spät. Ich bin mglw. ein wenig ungerecht, aber wer einmal einen Grundheber oder Milnes erlebt hat, wie sie dieser eher kleinen Rolle Gesicht verleihen, wird der seltsam unbeteiligten und nichts weniger als königlich kriegerischenen Gestaltung durch den zentralen amerikanischen Bariton der 50er Jahre nicht mehr viel abgewinnen können.

    Besser ist auf jeden Fall die Amneris von Rita Gorr. Ihre Stimme hat das erforderliche Timbre, um Herrschsucht und Hochmut gut vermitteln zu können. An dem Radames von Vickers singt sie sich im 4. Akt hörbar entnervt ab - ihr Bemühen findet auch musikalisch wenig Echo. Insgesamt gefällt sie mir aber gut.

    Sehr gut sind die beiden Sänger von König und Ramphis: Plinio Clabassi und Giorgio Tozzi singen selbstverständlich ein idiomatisches Italienisch und knarzen mit des Basses Grundgewalt, daß es eine Freude ist.

    Insgesamt eine Aufnahme, die zu ihrer Zeit sicher wegen der Sensation (schwarze Sopranistin singt die Aida!) ein Erfolg gewesen ist. Mittlerweile gibt es aber doch Aufnahmen, die eine stärkere innere Beteiligung der zentralen Sänger besser hörbar machen und ein besser aufeinander abgestimmtes Ensemble auftreten lassen.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Eine andere Aufnahme:

    Maria Callas als Aida, Maro del Monaco als Radames, Oralia Domiguez als Amneris und Giuseppe Taddei als Amonasro.

    Die Aufnahme entand in Mexico City und schon im Jahr 1951.

    Die Covers sind verschieden, warum sich Maria Callas am Cover die Ohren zuhält weiß ich nicht, sie singt eine Frau die die Welt und Radames geliebt hat, einzelne Schärfen fallen hier kaum ins Gewicht. Bei Mario del Monaco ist man sicher er sing etwas überlaut und bei Giuseppe Taddei weiß man, was er machte, machte er wirklich gut. Oralia Dominguez gehörte zu den führenden Mezzos dieser Zeit. Oliverio de Fabritis zeichnet die Partitur genau nach, mehr kann man nicht verlangen. Auch die anderen Sänger sind Spitzensänger der damaligen Zeit, nur eines versteh ich nicht, warum werden die Covers immer mieser, natürlich ist der Inhalt wichtig, jedoch ist ein Textbuch dabei, mehr aber auch nicht, denn die Kurzerzählung zählt für mich nicht.

    Im Ganzen eine wirklich gute Aufnahme, aber wer den absoluten Schöngesang schätzt, der soll zu Renata Tebaldi greifen, bildlich gesprochen, denn ich glaube angreifen war bei der nicht drin.

    Liebe grüße senet Euch Euer, kranker Peter, der noch dazu Hundesitter ist - leider. :wink: :wink: :wink:

  • Renata Tebaldi als stimmschöne Aida, Giulietta Simionato als Amneris und Carlo Bergonzi als Radames [er hatte eine so wunderschöne Stimme, nur ausgeschaut hat er halt nicht wie ein Held vom Nil], Cornell Macneil als Amonasro u.a.

    Das ist auch meine liebste Aida.

    LG, Eva Maria

  • Mit dieser Aida macht man nichts falsch - stellenweise ist die Aufnahme aus dem Jahre 1990 sogar wunderschön.

    Man merkt dem Dirigat vom James Levine die beeindruckende Vertrautheit mit der Partitur an; jedes schöne Detail wird liebevoll behandelt und herausgestellt. Er begleitet alle Sänger gewohnt feinfühlig und differenziert. Das Orchester der MET spielt routiniert gut, der Chor singt volumenstark, dabei präziser als andere im Concertato des 2. Akts.

    Aprile Millo singt die Titelfigur ungeheuer stimmschön und an manchen Stellen (Duett mit Amonasro, Grabesszene...)mit einem so feinen Piano, wie ich es bei anderen Sängerinnen kaum je gehört habe. Bei ihr habe ich im Gegensatz zu Leontyne Price auch immer den Eindruck, daß sie den Text wirklich versteht. Auch die deklamatorischen Passagen im 1. und 2. Akt führt sie genau und mit volltönender Stimme aus. Eine sehr beeindruckende Leistung.

    Placido Domingos Radames wird nicht jeden begeistern. Die ganz hohen Töne sind ja nie seine Sache gewesen; hier muß er manchmal schon ganz gehörig stemmen, um oberhalb des a''s noch präzise zu sein. In der Arie führt er das letzte "vicino al sol" nicht auf's b'' aus, sondern fügt einen nicht unsympathischen, nach unten gehenden Piano-Schluß ein. Davon abgesehen macht er seine Sache aber sehr gut. Er ist eben der heldische, entschlossene Feldherr; überragende Textgestaltung und kluge Melodiebögen zeichnen seine Leistung auch noch hier aus - vielleicht kam diese Aufnahme für ihn doch aber ein paar Jahre zu spät.

    Eine zentrale Sängerin der Amneris -sowohl bei Aufnahmen als auch bei Aufführungen, ganz besonders auch in der Arena von Verona- ist immer Dolora Zajick gewesen. Was für eine Stimme! Sie vereint Volumen, Duchschlagskraft, Präzision und einen Charakter, der die herrische Attitüde der Prinzessin wie kaum eine andere vertritt. Bei ihr habe ich nie den Eindruck gehabt, sie singe nur so in's Ungefähre hinein, jeder Ton ist genau überlegt und platziert.

    James Morris hat einen sehr schönen Auftritt in der Rolle des Amonasro. Er ist nicht so gut wie meine oben erwähnten Lieblinge Milnes und Grundheber, aber er gestaltet die Szene mit Aida sehr klug und energisch, wobei ihm diese Aida eine mehr als ebenbürtige Partnerin im Psycho-Duell ist. Vorher hat er das Concertato sehr eindrucksvoll mit der flehentlichen Bitte an den König ("Ma tu ré, tu signore possente") eingeleitet.

    Ramfis wird von Samuel Ramey gesungen, fachfremd, aber nicht so fehlbesetzt wie als Scarpia: lange Bögen, sonore Töne, große Ernsthaftigkeit der Gestaltung, das kann er hier alles anbringen und macht das sehr gut.

    König (Terry Cook), Priesterin (Hey-Kyung Hong) und Bote (Charles Anthony) sind ordentlich, ohne bemerkenswert zu sein.

    Die Aufnahme gibt's für wenig Geld im Sony Opera House. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Na, dann will ich auch mal schnell etwas über meine favorisierte Einspielung der „Aida“ sagen. Es ist die folgende – bisher aus mysteriösen Gründen noch nicht genannte:

    Aida: Montserrat Caballé
    Radamès : Plácido Domingo
    Amneris : Fiorenza Cossotto
    Ramfis: Nicolai Ghaiurov
    Amonasro: Piero Cappuccilli
    Il re d’Egitto: Luigi Rono

    Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden
    New Philharmonia Orchestra
    Riccardo Muti

    (1974)

    Eine luxuriösere Besetzung kann man sich wohl kaum vorstellen, auch wenn der ein oder andere Zweifler glauben mag, Montserrat Caballé als Aida sei eine eher problematische Angelegenheit. Und dann auch noch das Aufnahmedatum: 1974. Das ist in etwa die Zeit, in der sie sehr viele Aufnahmen völlig unterschiedlicher Qualität abgeliefert hat. Diese hier ist allerdings eine von denen, die man getrost auf der „Haben“-Seite verbuchen kann. Die Caballé präsentiert eine glaubwürdige, jugendliche Aida, ohne technische Manierismen, klar, gestaltungsmächtig und – man muss schon fast sagen: natürlich mit einigen ihrer schönsten Pianissimi, die so einfach niemand sonst kann (Schluss ihrer großen Nil-Szene). Das verschwindet der Ton fast bis an die Grenze des Hörbaren und dennoch bleibt er ganz präsent und ohne Wackelei im Ohr. Daneben bringt sie auch genug Kraft mit, um auch in den wuchtigsten Ensembles nicht unterzugehen, allerdings ohne dass das in bloßes Geschrei ausartete.

    Plácido Domingo gibt einen jugendlich frischen Radamès, jeder Zoll ein Held. Da stört es mich schon fast nicht, dass er das von Verdi leise gewünschte „Celeste Aida“ durchweg zu laut singt (besonders den Schluss). Seine Gestaltungskraft schafft insgesamt jedoch ein überzeugendes Rollenportrait. So gehört seine große Dialogszene mit Amneris für mich zu den stärksten Momenten dieser Aufnahme.

    Zu einem starken Dialog gehören ja nun aber altbekanntlich zwei und Fiorenza Cossotto als Amneris lässt sich hier von den beiden anderen „Stars“ nicht die Butter vom Brot nehmen. Die rasend eifersüchtige, hasserfüllte und dann wieder reuige Pharaonentochter immer stimmig darzustellen fordert eine große stimmliche und auch schauspielerische Flexibilität, die sie wie wenige mitbringt. (Großartig: der Zickenalarm zu Beginn des zweiten Aktes!)

    Nicolai Ghiaurovs Ramfis ist klangmächtig, sich seiner institutionellen und gesellschaftlichen Bedeutung bewusst. Selten laufen mir einmal Schauer über den Rücken, aber seine Befragung des Radamès im vierten Akt („Radamès, Radamès, Radamès“) klingt so dunkel, düster und schon fast aus den Schächten der ägyptischen Unterwelt tönend, dass es mich förmlich gruselt.

    An Piero Cappuccillis Darstellung des Amonasro ist bisweilen herumgemäkelt worden. Ich kann das insoweit nachvollziehen, als dass sein erster Auftritt keinen besonderen Eindruck hinterlässt. Aber seine Auseinandersetzung mit seiner Tochter empfinde ich als hochdramatisch und sehr plastisch gezeichnet.

    Einen sehr royalen Eindruck hinterlässt auch Luigi Ronos König von Ägypten. Sonor im Ton und mit der nötigen Autoriät: So soll ein Regent klingen.

    Der viel geforderte Chor des Royal Opera House, Covent Garden gehört zu den besten seiner Zunft und wird seinen reichhaltigen Aufgaben mehr als gerecht. Besonders erfreulich finde ich die hier dezidiert eingesetzt Klangregie, die einen dreidimensionales, bühnengerechtes Hörerlebnis gewährleistet (Chor im Tempel, vor dem Tempel, bei Festlichkeiten etc.).

    Besonders gefällt mir jedoch Riccardo Mutis Zugriff. Wie auch die anderen Verdi-Produktionen, die aus seiner Londoner Zeit stammen (allen voran der fantastische Macbeth, dann sein Maskenball und auch Nabucco), fällt auch hier sein straffer Zugriff auf. Zügige Tempi, gezielt eingesetzte, im Ton am ehesten als hart zu beschreibende, recht vehemente Fortissimi auf der einen Seite, auf der anderen dann ein sicheres Gefühl für zartes, schillerndes Spiel (der Beginn des Nil-Aktes klingt hier schon fast ein wenig impressionistisch), für dramatischen Sopannungsaufbau, für Melodie und Bogen. Das New Philharmonia Orchestra setzt dies exzellent um und ist damit der tragende Pfeiler des unverwechselbaren Londoner "Muti-Sounds". So darf Verdi für mich klingen.

    :wink: Agravain

  • Wenn man mal nichts anderes zu tun hat und einem der Sinn nach etwas AIDA steht, macht man hiermit nichts falsch:

    Diese DVD gibt es für sehr wenig Geld bei diversen Anbietern. Sie filmt -von der Bildregie nicht übermäßig genial- eine Aufführung aus dem neapolitanischen Karlstheater ab. Regie, Dekoration und Kostüme sind mit "traditionell" noch sehr zurückhaltend nett charakterisiert. Und doch hat diese Aufführung etwas, das uns heute nicht mehr so oft vorgesetzt wird: nämlich eine sehr solide bis sehr gute Ensembleleistung, in der sich alle sicht- und hörbar große Mühe geben, eine stimmige und überzeugende Aufführung zu bewirken. Es gibt kein Stargewese, und auch die Comprimari fallen nicht gegen die Sänger der Hauptrollen ab.

    Geleitet wird das Ganze von Daniel Oren, für den ich ein Penchant habe, seit ich einmal eine sehr gute Aida in Verona mit ihm erlebt habe. Auch hier ist alles überlegt, zügig-entschieden und ganz und gar nicht grüblerisch. Oren läßt das Orchester die Sänger im besten Sinne tragen - wobei der mäßige Ton der Aufnahme da sicherlich nicht alle Feinheiten wiedergibt.

    Fiorenza Cedolins ist Aida. Man hat sie sehr nett zurechtgemacht, und sie darf im Rahmen dieses Stehtheaterfestivals auch ein wenig schauspielern. Stimmlich gefällt sie mir wegen ihrer ausnehmend kultivierten Art des Singens schon seit langem. Ihr gelingen sehr feine Piani, und sie bietet wirklich an jeder Stelle eine engagierte Leistung auf.

    Der Radames von Walter Fraccaro gewinnt im Laufe der Aufführung. Er besitzt eine eher schlanke Stimme, die aber doch einiges an Durchschlagskraft hat. Stimmfetischisten werden ihm den fehlenden Samt in der Stimme vorwerfen; für die psychologisch etwas eindimensionale Rolle des Radames paßt Fraccaros Timbre -kriegerisch und geradeaus- aber m.E. ganz gut. Im letzten Akt schwingt er sich hör- und sichtbar von einer ganz guten zu einer sehr guten Leistung.

    Wenn es in der Papierform einen Star der Aufführung gibt, so ist dies sicher Dolora Zajick als Amneris. Im Vergleich zu der von mir weiter oben besprochenen Aufnahme ist sie hier aber nicht ganz so überzeugend. Die Stimme klingt bisweilen gequetscht, eben nicht völlig frei; aber auch sie verbessert sich gesanglich und darstellerisch ganz bedeutend im Lauf des Abends - ihre Gerichtsszene ist überwältigend.

    Der König von Carlo Striuli läßt klanglich keinen Wunsch offen, ebensowenig der Ramfis von Giacomo Prestia.

    Bleibt Amonasro. Diesen singt Vittorio Vitelli. Soweit ich das unter der Maske erkennen konnte -der Maskenbildner verortet Äthiopien stilistisch irgendwo zwischen Germanien und Asterix-Bretagne 8| -ist das noch ein recht junger Sänger, begabt mit einer ausnehmend schönen, eleganten und schlanken Stimme. Er singt sehr präzise, fein phrasierend und hat keinerlei Poltern nötig: die Beschimpfung Aidas im 3. Akt gerät so zu einer Abfolge wohlgezielter vokaler Peitschenhiebe. Von Vitelli würde ich gern mehr hören.

    Bleibt noch der Chor. Nun ja. Nicht jeder Opernchor kann schön singen. Dieser hier ist immer voll dabei, aber das war's auch schon.

    Fazit: man kann auch im Niedrigpreissegment Entdeckungen machen.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • neapolitanischen Karlstheater

    Liebe Honoria,
    nichts ist dem Neapoletaner so heilig, wie seine Heiligen, siehe S. Gennaro und so kann auch die Oper, man staune!, nicht unheilig sein.
    Vielleicht das einzige Hl. Opernhaus der Welt, das San Carlo :hide:
    lg Roland

    "http://de.wikipedia.org/wiki/Teatro_San_Carlo"

    PS: Aha meine Recherche hat ergeben, daß das Opernhaus am Namenstag seines Stifters, des Bourbonenkönigs Karl IV., am 4.11.1737, eröffnet worden ist, wodurch es wohl derart geadelt worden ist.

  • Lieber Robert!

    Viele Opernhäuser Italiens sind in er Nähe von Kirchen gebaut und haben dementsprechende Namen, zumindest, gehabt. Wahrscheinlich wegen den häufigen Theaterbränden, früher. Wir in Mitteleuropa waren da net so fromm, aber gebrannt hat es auch bei uns.

    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:

  • Nur kurz, aber dennoch zwei Aufnahmen, zu denen ich immer wieder zurückkehre:

    Hält leider nicht , was sie von den Namen her verspricht. Eine insgesamt allzu steril wirkende Studioproduktion, über deren wenig optimale Produktionsbedingungen einiges nachzulesen ist.
    Und demnach nicht weiter beachtenswert, wenn da nicht doch einige der großartigsten Sänger der Nachkriegszeit aufgeboten wären. Am großartigsten ist Christoff, bestens bei Stimme und differenziert gestaltend.
    Zumal klanglich mit seiner dunklen, obertonreichen Stimmfärbung bestens in den Duetten mit Björling kontrastierend, letzterer hell und (unter anderem) auch reich an Obertönen. ( Eindrucksvoller nach meiner Wahrnehmung übrigens, als die Kombi Pinza/Martinelli) Die stimme des Schweden hatte leider zu der Zeit nicht die beste Form, dennoch ist die Tonproduktion exemplarisch, auch gerade dort, wo viele Tenöre zum Schreien neigen. Merrill auch gut, aber auch unter seinen Möglichkeiten. Die Frauen runden das Bild ab, bis auf Ramphis bleiben allerdings nur vokale Leistungen in Erinnerung, keine Charakterleistungen durch Mittel des Gesanges. Dennoch, so wenig ist das, verglichen mit so vielen Aufnahmen, wo einen gravierende sängerische Mängel plagen, nicht. Und wenn ich mehr will, greife ich zu

    Hier kann ich gar nicht viel schreiben, das muss man einfach selbst hören, was Callas, Gobbi und Tucker hier im 3. Akt veranstalten - konkurrenzlos auf Tonträgern hinsichtlich der dramatischen Intensität bei technisch souveräner Gesangsleistung. Tucker verzichtet auch weitgehend auf mich leider oft bei Ihm nervende Larmoryanz (Sein Alvaro ist eine echt Qual...). Ich wünschte mir nur, statt des wirklich wackeren Guiseppe Modesti, der an der Scala immer dann ran durfte, wenn die wirklich Großen keine Zeit hatten, einen Ramphis von Chritoffscher Dimension.

    Gruß
    Sascha


    "You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
    "
    , David Hurwitz

  • Passend zu den afrikanischen Temperaturen hier (gestern bei einer Fahrt über Land tatsächlich 40 °C!) habe ich diese Aida herausgeholt und mir einmal kritisch angehört.

    Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1981 und sollte wohl damals alles an Spitzenkräften vereinen, was sich einkaufen ließ: selbst kleinste Rollen sind luxuriös besetzt. Aber eine bestechende Aida ist es trotzdem nicht geworden. Es musizieren Freunde gut gelaunt miteinander, mehr wohl leider nicht. Daß dies auf hohem Niveau geschieht, ist bei diesem Spitzentreffen selbstverständlich, aber man hätte sich schon ein bißchen mehr Genialität vorstellen können.

    Katia Ricciarelli singt die Aida. Sie ist wie immer berückend in den pianissimo-Legati: niemand haucht, seufzt und schmachtet so schön wie sie. Aber selbst wenn sie versucht, ein bißchen Dramatik zu vermitteln (das muß ihr grausam schwer gefallen sein!), hören wir zwar die Botschaft, aber der Glaube muß uns fehlen: sie ist nicht wirklich dabei, weder die Intensität noch die stimmlichen Mittel reichen für eine überzeugende Aida. Im Concertato des 2. Akts ist sie eine von vielen Sängern dieser Massenszene: das darf nicht passieren.

    Placido Domingo als Radames liefert hier wieder eine tadellose Leistung ab, am besten dann, wenn man ihn einen Text auch mal gestalten läßt. Und sein Duett mit dem Ramphis "Nume, custode e vindice" ist richtiggehend elegant, sehr schön gemacht an einer Stelle, über die vielfach ein bißchen hinweggesungen wird. Die paar Spitzentöne der Partie kommen noch einigermaßen locker, aber man ahnte schon damals, daß Domingo sich oberhalb des hohen a's nie richtig wohl gefühlt hat - der kleine Spritzer Vitriol sei mir gestattet.

    À propos Vitriol: Elena Obrazstsowa als Amneris bietet das, was man von ihr erwartet, und orgelt sich durch ihre Partie, daß einem ganz schwach wird. Es liegen Welten zwischen ihrer Nicht-Gestaltung dieser Rolle und zum Beispiel noch den schwächeren Leistungen einer Dolora Zajick, die auch mal singt, was im Libretto steht. Die Wandlung, die Amneris durchmacht, ist ja doch eine dramatische, das möchte ich bitte auch irgendwie verdeutlicht bekommen, entweder textlich oder musikalisch, am besten durch beides. Das funktioniert hier überhaupt nicht.

    Den Amonasro gibt Leo Nucci. Seine Stimme ist mir eine Spur zu elegant für diese Partie - so erscheint er mir fast mehr wie ein Schreibtisch-General als wie ein im Feld Gestählter. Aber das tut natürlich nur gut bei der großen Wendung im 2. Akt, bei "Ma tu Ré, tu Signore possente" - das singt er so schön wie kaum einer, für mein Empfinden.

    König und Ramphis sind mit Ruggero Raimondi und Nicolai Ghiaurov sehr gut besetzt, und beide liefern auch eine sehr gute Leistung ab. Die Eleganz, die bei Amonasro ein wenig fehl am Platze schien, ist für Raimondi als König selbstverständlich, und dieses Mal singt auch Ghiaurov berückend schön und balsamisch.

    Der unverwüstliche Piero di Palma singt den Boten, Lucia Valentini-Terrani die Priesterin, wahrscheinlich war sie gerade irgendwie am Platze. Die Amneris hätte ich tausendmal lieber von ihr gehört als von ihrer russischen Kollegin... X(

    Claudio Abbado dirigiert Chor und Orchester der Mailänder Scala. Sein Dirigat erscheint mir quasi auch so nebenbei zu sein - damit tue ich ihm sicher Unrecht, denn er tut ja nichts unüberlegt, aber mir teilt sich nicht mit, daß diese Produktion auch orchestral mehr sein soll als eine höchst respektable, aber nie und nimmer überragende weitere Aufnahme einer oft gespielten Oper. In einigen Kritiken habe ich gelesen, man sei von der klanglichen Gestaltung damals enttäuscht gewesen - das mag sein, Anfang der 80er experimentierte man mit digitalen Aufnahemn noch ein wenig herum, und auch mir kommt einiges andere sehr trocken und spöde vor.

    Das wird nicht meine liebste Aida, aber Ohrenweh bekommt man davon auch nicht - man kann sie sich immer mal wieder anhören....

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Ich hatte in der letzten Zeit sehr wenig Zeit zum Musikhören, und auch jetzt habe ich nur eine Scheibe einschieben können, die es verträgt, daß man zwischendrin mal eine Pause macht.

    Dies ist eine Aida mit einer der geschätztesten Besetzungen aus dem Jahr 1938. Und natürlich sorgt die deutsche Sprache schon einmal für einen etwas anderen Eindruck als bei den oben zitierten Aufnahmen. Schlecht ist das aber nicht, keinesfalls, vor allem, weil sich alle um bestmögliche Textverständlichkeit bemühen.

    Helge Rosvaenge könnte als Radames auch ein Telephonbuch heldisch gestalten - feine Differenzierungen sind seine Sache meist nicht, aber stimmlichen Glanz verströmt er mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, die ganz wohltuend ist. Ich glaube, ihm machte überhaupt keine Partie irgendwelche Schwierigkeiten; Nuancen gelingen ihm dafür aber eher selten.

    Margarete Teschemachers Aida klingt sehr nobel, gerade in der Nil-Arie gefallen mir ihre schwebenden Spitzentöne. Hervoragende Textverständlichkeit, silbriger, schlanker und eleganter Stimmcharakter - mir fällt keine heutige Sängerin an, deren Stimmfarbe ihr ähnlich ist.

    Die Amneris von Inger Karén fällt dagegen stimmlich ein wenig ab; aber sie traut sich, in der Konfrontation mit Aida anfangs des 2. Akts so zu keifen, wie ich es selten gehört habe: auch eine ägyptische Prinzessin hat und zeigt Nerven. Dafür ist alles andere mehr beiläufig gesungen, schade eigentlich, denn Frau Karén war ja eine zentrale Mezzosopranistin der damaligen Zeit.

    Den Amonasro gibt Georg Hann, dessen größter Vorzug sicher nicht das Legato-Singen war, vieles deklamiert er eher. Vielleicht gehört aber das Poltern auch zu dieser Figur - in der Auseinandersetzung mit Aida im 3. Akt bringt er Margarete Teschemachers Aida hörbar zum Weinen.

    Sehr gut gefällt mir wie fast immer Ludwig Weber, hier als Ramphis. Eine überaus schöne Baßstimme, sehr ruhig strömend.

    Joseph Keilberth dirigiert Chor und Orchester des Reichssenders Stuttgart. Die Aufnahmequalität ist ganz ordentlich, aber es fällt schwer, das Orchester differenziert zu hören, denn Mono bringt nun einmal eher die Stimmen nach vorne.

    Die Aufnahme ist als deutsche Alternative und Beleg für die Interpretationsweise vor dem 2. Weltkrieg sicher nicht uninteressant. Als CD in der gezeigten Variante ist die Aufnahme allerdings sehr teuer - es gab sie mal unter dem Label "Historische Tondokumente" sehr viel billiger, und man sollte vielleicht warten, bis diese wieder zu haben ist. Es lohnt sich wegen Teschemacher und Weber dann auf jeden Fall.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Es dauert ziemlich lange, bis diese Live-Aufnahme aus der Wiener Staatsoper vom 10. Mai 1955 in Gang kommt: genaugenommen gewinnt sie erst beim Auftritt von Amonasro, den George London fulminant, gewaltig und höchst textverständlich singt, an Fahrt und Stimmung. Bis dahin hat sich Hans Hopf als Radames ziemlich gequält ("Celeste Aida" ging gerade so eben gut; der Beifall des Publikums war arg endenwollend), Leonie Rysanek als Aida wirkt lustlos, Jean Madeira als Amneris beliebig. Einzig Gottlob Frick als Ramphis orgelt heftig und sonor, wie man es von ihm gewohnt ist, aber er reißt's halt auch nicht - bis zum Auftritt von George London eben. Der bringt so etwas wie Stimmung und Leben in diese Aufführung, und danach reißen auch alle anderen sich am Riemen. Nil-Akt und 4. Akt sind eindrücklich musiziert, wenngleich ich mir von Rafael Kubelik am Pult manchmal etwas weniger plakatives Scheppern an Forte-Stellen gewünscht hätte, aber er war wahrscheinlich auch froh, daß die Lethargie ein Ende hatte. Oskar Czerwenka gibt den König, Erich Majkut den Boten und Annie Felbermayer die Priesterin. Die Aufführung geschah auf Deutsch in einer etwas uneleganten Fassung; das hatte dann ja auch bald ein Ende, als Karajan der Staatsoper die Internationalisierung verordnete. Bemerkenswert aber, daß Größen wie George London und Jean Madeira auch das Deutsche selbstverständlich sehr gut drauf hatten..

    Fazit: ich habe jetzt eine Aida mehr. Eher ein Zählposten als ein großer Gewinn.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Eine Wohltat

    ...ist diese CD, für ganz wenig Geld in einer anders dekorierten Hülle beim Versand mit der Bulldogge erstanden:

    Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1951 (so steht's auf meiner Hülle); der Klang ist altersgemäß manchmal ein bißchen eindimensional.

    Mario del Monaco als Radames fühlt sich noch nicht bemüßigt, durch Lautstärke seine sängerische Kompetenz zu beweisen, sondern phrasiert schön, läßt auch mal jemandem anderem den sängerischen Vortritt und bemüht sich hörbar um Gestaltung auch des Charakters, den er darstellen soll.

    Renata Tebaldi hat noch nicht den späteren von mir als in Konkurrenz zur Callas empfundenen, demonstrativ aufgesetzten Liebreiz und die plakative Sanftheit, sondern singt auf hohem stimmlichen und befriedigenden darstellerischen Niveau ihre Aida, mit soviel Temperament wie sie sich etwas später schon nicht mehr erlauben zu können glaubte.

    Ebe Stignani singt eine vorzügliche Amneris - ich mag ihre Stimme und ihre unaufgeregte Art der Gestaltung sehr, und obwohl 1951 für sie schon ein wenig spät war, gibt sie mir immer noch das Gefühl, daß sie ihren Part nicht nur singt, sondern geradezu verinnerlicht hat.

    Der Amonasro von Aldo Protti steht ihr nicht nach; auch in dieser Aufnahme gewinnt die Aufführung (im Studio, es ist keine Live-Aufnahme) mit dem Erscheinen von Aidas Vater in Prottis souveräner Gestaltung noch einmal stimmlich und szenisch an Fahrt und Tempo. Vorzüglich sein Zusammentreffen mit Aida im Nil-Akt; da ist mal ein nicht nur polternder, sondern auch ein werbender Fürst.

    Fernando Corena -auch wohl noch eher am Anfang seiner Karriere- gibt einen sonoren Ramphis, und der später unersetzliche Vielzweck-Piero di Palma (die Mutter aller Comprimari, sozusagen ;+) ) singt den Boten so zuverlässig wie er alles singt. Den Sänger des Königs kann ich aus der mir vorliegenden Hülle nur als mit "D. Caselli" ersehen - auch diese Leistung ordnet sich auf dem hohen Niveau der gesamten Aufnahme neben alle anderen ein.

    Alberto Erede dirigiert Chor und Orchester der Accademia Santa Cecilia. Bei Versendern findet sich bezgl. dieser Aufnahme die Kritik, er schlage zu langsame Tempi; das kann ich nicht finden. Man muß auch Aida nicht in Rekordzeit zum Tod hetzen; daß den Sängern hier manchmal fühlbar Zeit gelassen wird, wirkt sich vor allem auf Tenor und Sopran äußerst günstig aus.

    Das wird eine meiner lieberen Aufnahmen werden, glaube ich, obwohl ich sonst weder für del Monaco noch für die Tebaldi viel über habe. Das fühlbare Bemühen, miteinander eine sehr gute Aida aufzunehmen, der man weder Melos noch den inneren Gehalt ausgetrieben hat, sorgt für eine ungemein überzeugende Ensembleleistung.

    Grüße und ein gutes Neues Jahr allen Capricciosi!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Fernando Corena -auch wohl noch eher am Anfang seiner Karriere- gibt einen sonoren Ramphis, und der später unersetzliche Vielzweck-Piero di Palma (die Mutter aller Comprimari, sozusagen ;+) ) singt den Boten so zuverlässig wie er alles singt. Den Sänger des Königs kann ich aus der mir vorliegenden Hülle nur als mit "D. Caselli" ersehen - auch diese Leistung ordnet sich auf dem hohen Niveau der gesamten Aufnahme neben alle anderen ein.


    Ich habe diese "Aida"-Aufnahme auch (wenngleich schon länger nicht mehr gehört) und bin an dieser Stelle ein Bisschen irritiert. Bei meiner Ausgabe ist angegeben, dass Dario Caselli den Ramphis singt und Fernando Corena den Pharao. Ich habe daran beim Hören auch eigentlich nie gezweifelt. Wierum ist es nun richtig?
    Und noch eine Frage: Bei mir ist die Sängerin der Priesterin im ersten Akt nicht angegeben. Im Internet habe ich mal gefunden, es sei Suzanne Danco, die ich aus zwei Mozart-Aufnahmen kenne (Cherubino und Donna Anna). Stimmt das?

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Lieber Cherubino,
    wenn es auf Deinem Cover so steht, ist es sicher richtig - mein Cover sagt dazu gar nichts, sondern gibt nur Sängernachnamen an, und ich meinte Corena als Ramphis erkannt zu haben - kann mich geirrt haben. Zur Priesterin sagt mein Cover gar nichts.

    Grüße!

    Honoria

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Hallo ihr beiden!

    Als 1. Fernando Corena sing den Pharao
    Zu 2. Die Priesterin ist bei mir auch nicht angegeben und ich habe noch eine Decca Original Ausgabe.

    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

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