Eben gehört - 2011/12

  • Und noch einmal soll es Schubert sein, Hummel darf auch mit.

    Johann Nepomuk Hummel: Quintett es-moll

    Schubert "Forellenquintett"


    Trio Wanderer mit Christophe Gaugué (Viola) und Stéphane Logerot (Kontrabass)


    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Matthias Weckmann.
    Das Kantatenwerk.
    Ricercar Consort.

    Ich werde den Abend hörenderweise mit den beiden CDs aus dieser Box verbringen und auch mal und im gut gemachte Booklet lesen.


    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Antoine Brumel: Missa Et ecce terra motus

    Eine begeisternde Aufnahme eines fantastischen Werkes, eine 12-stimmige Messe von großer Schönheit.

    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Johannes Symonis Hasprois (1378-1428): Ma douce amour (Ballade)


    Ma douce amour, je me dois bien complayndre
    quant je ne puis avoyr soulas ne joye
    de vous, que j'ay amé tous dis fayndre
    et ameray quoi qu'avenir m'en doye.
    Tant con vivray, las, or n'est bien que j'aye
    quant je ne voy vo gentre portrayture,
    en qui je preng ma souce noureture.

    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Den habe ich zwar erst vor kurzem gehört - aber irgendwie lässt mich diese Aufnahme nicht los... Und Verdi kann sowieso nie falsch sein. :D



    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Erich Wolfgang Korngold: Sinfonietta op. 5

    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Lieber Peter,
    die hatte ich voriges Wochenende wieder einmal im Player. Hat ein paar Schwächen, aber was dieser blutjunge Kerl für eine Klangphantasie hatte - Menschenskind, der war wirklich ein Genie!
    :wink:

    Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)

  • Nachdem ich live kürzlich von dem kanadischen Pianisten Winston Choi sehr beeindruckt war, als ich ihn mit Boulez Incises, Elliott Carter Two Diversions, Debussys Images Bd II, irgendwas von Chopin und den besten Paganini-Versionen von Brahms, die ich je gehört habe, erleben konnte und mir auch seine CD mit Piano-Werken Elliott Carters außerordentlich gut gefällt, habe ich in der Bibliothek eine CD von ihm mit Klavierwerken des Franzosen Jacques Lenot (*1945) gefunden und eben gleich zweimal gehört.

    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Lenot kannte ich noch gar nicht, aber das ist supertoll! Vollständig serialistisch, aber eben so nah Debussy verpflichtet klingend, außerdem mit abgefahrenen Metren.

    Also der Serialismus lebt und erweist sich als äußerst entwicklungsfähig!

    Winston Choi überzeugt mich auch hier wieder auf der ganzen Linie.

    Vol.1 gibt es leider nicht in der Bibliothek. Also die muß ich mir auch noch kaufen.

    Während ich das gerade abschicken will, ist meine Freundin gekommen und erzählt, dass sie am nächsten Tag auf einem zweiten Konzert von Choi war, an dem ich leider nicht konnte. Da hätte er ebenso gut wie auf dem ersten Konzert wieder etwas von Debussy und Chopin, dann etwas Neues von Jens Joneleit und Neues von Lenot gespielt. Zu schade, dass ich da nicht gekonnt habe. :cry: Außerdem wundert sie sich, dass ich Lenot nicht gekannt habe. Von dem sei doch erst 2009 eine Oper in Paris aufgeführt worden und seine Orchesterwerke habe Pierre Boulez aufgeführt.

    :wink: Matthias

  • Cherubino - Kennst Du die Neumann-Box? Da fände ich einen Vergleich ganz interessant ...


    Diese Frage habe ich immer noch nicht beantwortet, obwohl sie mir schon vor einigen Wochen gestellt wurde. Das sei hiermit nachgeholt.
    Es geht um die sämtlichen Messen W. A. Mozarts, die ich mir im April in der preiswerten Gesamtaufnahme der geistlichen Werke Mozarts von Nikolaus Harnoncourt gekauft und dann Stück für Stück durchgehört habe. Die Neumann-Box habe ich leider nicht, ich habe gesehen, dass sie gerade auch preiswert wiederveröffentlicht worden ist. Trotzdem werde ich sie mir nicht kaufen, ich habe mit dem Harnoncourt-Klotz erst einmal reichlich Hörmaterial. Zudem will ich mir nicht die gleichen Stücke gleich hintereinander in zwei Boxen kaufen, wo es doch noch so viel andere Musik gibt, die ich noch gar nicht besitze.
    Trotzdem stimme ich dir vollkommen zu, Peter, dass so ein Vergleich hochinteressant wäre! Hast du denn die Neumann-Box? Dann könnte man ja vielleicht trotzdem ein virtuelles Vergleichshören zumindest der einen oder anderen Messe starten, auch wenn nicht jeder alle Aufnahmen hat. Von einigen Mozart-Messen habe ich auch andere Aufnahmen, z. B. unter den Dirigenten Claudio Abbado, Rafael Kubelik, Nicol Matt und Igor Markevitch (die "Krönungsmesse" mit Maria Stader).

    Liebe Grüße,
    Lars

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Bei mir gibts mal wieder Filmmusiken von Bernard Herrmann (1911 - 1975):

    Lionel

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Liebewr Cherubino,

    da werde ich mir wohl selbst die Harnoncourt-Einspielung zulegen müssen <seufz>. Da ich aber (im Gegensatz zu Herrn Rosen) die geistlichen Komposition von Wolfgang Amadé liebe, ist es mir auch wert. Meine Eindrücke gebe ich auch gerne weiter.

    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Artur Schnabel: Sinfonie Nr. 2

    The Royal Philharmonic Orchestra unter Zukofsky
    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Zitat

    habe ich in der Bibliothek eine CD von ihm mit Klavierwerken des Franzosen Jacques Lenot (*1945) gefunden und eben gleich zweimal gehört.

    gibts denn da keine Youtube-strings zum Schnuppern denn dein: "Also der Serialismus lebt und erweist sich als äußerst entwicklungsfähig!" liest sich richtig cool und vielversprechend... :thumbup: :thumbup:
    :wink:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • RE: Artur Schnabel: Sinfonie Nr. 2

    The Royal Philharmonic Orchestra unter Zukofsky
    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    gibts denn da keine Youtube-strings zum Schnuppern denn dein: "Also der Serialismus lebt und erweist sich als äußerst entwicklungsfähig!" liest sich richtig cool und vielversprechend... :thumbup: :thumbup: :

    Da versprech ich nicht zu viel, ischwör :D

    Eine Symphonie von Artur Schnabel? Das klingt aber auch sehr vielversprechend. Von Schnabel kenne ich erst ganz wenig Kammermusik. Aber die fand ich auch toll.

    Eben bin ich aber wieder einer Empfehlung von Chris gefolgt:

    Antoine Brumel (ca. 1460- ca.1520): Missa Et ecce terrae motus, außerdem: Lamentationes & Magnificat secundi toni mit den Tallis Scholars

    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    :wink: Matthias

  • Nach einer kräftigen Dosis Electric Blues eine Anregung aus diesem Forum

    Walter Braunfels: Phantastische Erscheinungen eines Themas von Hector Berlioz op. 25

    Variationen über das "Flohlied" aus Berlioz' "Damnation de Faust" - ein sehr charakteristisches Thema, das auch in den Teilen, in denen sich die Variationen am weitesten entfernt zu haben scheinen, sich in der vewandelten Form aufspüren lässt, eine ausgezeichnete Wahl für ein Werk, das die Form der Regerschen Orchestervariationen fortführt. Ein spannendes Werk, eine gute Interpretation mit einem Wermutstropfen: die 9. Erscheinung, die weggelassen wurde. Sonst hätte wohl die Serenade nicht mehr auf die CD gepasst. Die Erklärung

    Zitat

    The ninth Erscheinung has been omitted on the present recording as earlier often was the case in performances of the work

    Ob man das nicht dem Hörer überlassen könnte, ob er das Stück komplett oder gekürzt hören will? Schade ...

    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Antoine Brumel (ca. 1460- ca.1520): Missa Et ecce terrae motus, außerdem: Lamentationes & Magnificat secundi toni mit den Tallis Scholars

    Interessanter Tipp Chris! Brumel ist mir auch noch unbekannt - dann werde ich mal auf der Gimell-Seite zum Download vorbeischauen ;+)

    :wink: :wink:

    Christian

    Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

    Cato der Ältere

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