Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

  • Für Korngold-Interessenten im Rhein-Main-Gebiet gibt es nächsten Sonntag etwas. Im Mainzer "Capitol" gibt es einen Vortrag von Arne Stollberg anläßlich der nun anlaufenden Werkausgabe bei Schott und anschließend "The Sea Hawk". Beginn 16:30, Eintritt frei.

    The Sea Hawk (OmU) | CAPITOL&PALATIN

    Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)

  • Hmm, heute (1.6.) um 16:05 Uhr (!!) bekomme ich die Nachricht, dass sich das Programm geändert hat. Stattdessen die Quartette 13, 14, und 15; die letzten beiden Konzerte aus der Serie wurden aus probentechnischen Gründen vertauscht. Warum die Mitteilung so spät? Na gut, dann werde ich mein geliebtes Zwölftes hoffentlich später hören können.


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

    Einmal editiert, zuletzt von maticus ()

  • Noch eine Aktualisierung: Pierre Colombet muss sich sehr stark verletzt haben. Jetzt kam die Nachricht, dass das Quatuor Ébène auch am 4. Juli nicht auftreten wird, sondern ersatzweise Leonkoro Quartett:


    Hier das aktualisierte Programm:


    Schlosstheater Celle, 4.7.2022


    Leonkoro Quartett:

    Jonathan Schwarz - Violine

    Amelie Wallner - Violine

    Mayu Konoe - Viola

    Lukas Schwarz - Cello


    • W. A. Mozart: Streichquartett Nr. 14 in G-Dur, KV 387

    • L. v. Beethoven: Streichquartett Nr. 11 in f-Moll, op. 95

    ***

    • A. Dvořák: Streichquartett Nr. 13 in G-Dur, op. 106

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Pierre Colombet muss sich sehr stark verletzt haben.

    Hoffentlich ist es nicht so schlimm, daß er nicht noch länger ausfällt!

    Jetzt kam die Nachricht, dass das Quatuor Ébène auch am 4. Juli nicht auftreten wird, sondern ersatzweise Leonkoro Quartett: [...]

    Das Quatuor Ébène schätze ich sehr. Allerdings ist der Ersatz durchaus hochkarätig, vgl.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • So, 2nd service:


    Pierre Boulez Saal, Berlin

    20.6.2022, 19:30 Uhr


    Hagen Quartett


    Dmitri Schostakowitsch: Streichquartette

    Nr. 10 As-Dur Op. 118

    Nr. 11 f-Moll Op. 122

    Nr. 12 Des-Dur Op. 133


    Da dieses Programm ursprünglich gestern stattfinden sollte, der Vollständigkeit halber nochmal das gestrige (gehörte) Programm:



    Pierre Boulez Saal

    1.6.2022

    Hagen Quartett

    Dmitri Schostakowitsch: Streichquartette

    Nr. 13 b-Moll Op. 138

    Nr. 14 Fis-Dur Op. 142

    Nr. 15 es-Moll Op. 144


    Die Hagens haben mir sehr gut gefallen. Einen sehr angenehmen, "warmen" Klang, den sie hervorbrachten. Es gab ein paar wenige (kurze) Intonationsungenauigkeiten, die mir auffielen. Aber nicht weiter schlimm. Besonders gefiel mir der Klang der Viola und des Cellos. Das 13. Quartett mag ich ja sehr; die Klanglandschaft gestern war faszinierend. Das 14. mag ich i. a. weniger; es kam mir gestern fast etwas entrückt vor, so als wenn eine lang zurückliegende romantische Welt hinter einer Glasscheibe dargestellt wird. Wobei dann unklar war, ob das romantische, schon fast an Kitsch grenzende "italienische" Thema im zweiten und dritten Satz ironisch gemeint ist oder ganz aufrichtig. Beim 15. gefällt mir am meisten immer der 1. Satz (Elegie), habe ansonsten oftmals Schwierigkeiten ob der Länge des Quartetts; ich habe aber gestern sehr viele Details herausgehört, die ich nicht (mehr?) auf dem Schirm hatte. Schön! Ich freue mich auf den 20.6. mit den Nummer 10, 11, 12. Man möchte hoffen, dass sie mal eine Gesamteinspielung machen...


    maticus

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  • Ein Pfingstwochenende in Berlins Opernhäusern steht an:


    Sa, 4.6. Deutsche Oper Berlin: Franz Schreker - Der Schatzgräber

    ML: Marc Albrecht, I: Christof Loy

    mit u.a. Elisabet Strid (Els)


    So, 5.6. Staatsoper Berlin: Leos Janacek - Jenufa

    ML: Thomas Guggeis, I: Damiano Michieletto

    mit u.a. Asmik Grigorian (Jenufa) und Evelyn Herlitzius (Buryjovka)


    Mo, 6.6. Staatsoper Berlin: Richard Strauss - Elektra

    ML: Thomas Guggeis, I: Patrice Chéreau

    mit u.a. Ricarda Merbeth (Elektra), René Pape (Orest) und Waltraud Meier (Klytämnestra)

    ...auf Pfaden, die kein Sünder findet...

  • MO 20.06. in Köln


    Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll, D 759 »Die Unvollendete« (1822)

    György Ligeti Violoncellokonzert (1966)

    Anton Bruckner Sinfonie Nr. 9 d-Moll, WAB 109 (1887-96)


    Jean-Guihen Queyras, Gürzenich-Orchester Köln, Francois-Xavier Roth

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Wie war's denn? Falls Du oder stimmenliebhaber berichten mögt - würde mich interessieren. Danke!

  • Falls Du oder stimmenliebhaber berichten mögt - würde mich interessieren. Danke!

    Ganz kurz: "Schatzgräber" war für mich ein zweischneidiges Schwert (sowohl das Stück als auch teilweise die Besetzung), aber die "Jenufa" war wirklich grandios, die beiden Frauenrollen hätte man nicht besser besetzen können als mit Gregorian (Jenufa) und Herlitzius (Küsterin), auch sehr ansprechend inszeniert, tolle Gesamtleistung, orkanartiger Jubel am Ende im nicht wirklich vollen Haus, aber "Jenufa" ist auch kein massenkompatibles Stück (wie "Der Schatzgräber", der auch nicht voll war, natürlich auch nicht.)

  • hast Du noch einen Eindruck zum Dirigenten von Jenufa? T Guggeis?

    Aufgrund der verschiedenen Fassungen der "Jenufa" (ich habe diese wunderbare Oper Anfang der 1990er Jahre noch in einer anderen Fassung kennen und lieben gelernt) möchte ich mich dazu lieber nicht äußern.

  • Wir ziehen uns folgende Events rein:


    Am kommenden Freitag:

    Gregor Mayrhofer: Insect Concerto (Solovioline: Daniel Sepec),
    Lili Boulanger: D’un matin de Printemps,
    Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps


    Ensemble Geräuschkulisse
    ML: Tammo Johannes Azam (ehemals Krüger)

    Konzerte | Ensemble Geräuschkulisse


    und am kommenden Samstag (in 96-Town):
    Tschaikowski: Eugen Onegin

    Eugen Onegin
    Gnadenloses Gefühl – ein Missverständnis. Peter Tschaikowski zeigt in seinem bekanntesten Opernwerk den Grundkonflikt der Moderne: Wie Gefühlskälte und…
    staatstheater-hannover.de

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Unsere Reise zum diesjährigen Rosendal Chamber Music Festival (7.-10. Juli) ist jetzt unter Dach und Fach. Es wird für uns der dritte Besuch an diesem traumhaften Ort sein. Der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes richtet das Festival seit 2016 jährlich aus und versammelt immer hervorragende Künstler und Freunde um sich. Das kleine Städtchen Rosendal liegt am Hardangerfjord und ist in knapp 2 Stunden von Bergen aus per Expressboot erreichbar. Die Konzerte finden vorwiegend auf dem Schlossgelände von Baroniet Rosendal statt, dabei wurde eine ehemalige Scheune in einen Konzertsaal ("Riddersalen") umgebaut. Zusätzlich finden Konzerte in der kleinen Ortskirche ("Kvinnherad kyrkje") statt. Die ländliche Idylle der Parklandschaft mit den hohen Bergen des Folgefonna-Massivs im Hintergrund ergeben ein ganz besonderes und familiäres Flair für dieses Kammermusikfestival.

    Da das Beethoven-Jubiläum 2020 durch die Pandemie ausfiel, wird es nun dieses Jahr nachgeholt. Es gibt insgesamt 10 Konzerte und zusätzliche Vorträge in dreieinhalb Tagen, da bleibt kaum Zeit zum Essen... Aber wir freuen uns in erster Linie, in diesen Tagen vor allem Tanja Tetzlaff, Antje Weithaas, Alina Ibragimova, Kristian Bezuidenhout, Vikingur, Ólafsson, Leif Ove Andsnes, Enrico Pace und viele mehr zu erleben


    Das Programm:


    Thursday 07 July:


    20:00-22:00 Åpningskonsert i Riddersalen

    Ketil Hvoslef: Hardingtrio (1995)

    Hilde Haraldsen Sveen (sopran), Håkon Asheim (hardingfele), Leif Ove Andsnes (piano)


    Beethoven: Sonate for piano og fiolin nr. 9 i A-dur, op. 47 "Kreutzer"

    Antje Weithaas (fiolin), Enrico Pace (piano)


    Beethoven: Strykekvartett nr. 7 i F-dur, op. 59, nr. 1

    Quatuor van Kuijk


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    Friday 08 July:


    10:15-10:45 Konsertintroduksjon

    Gunilla Süssmann


    11:00-12:30 Konsert i Riddersalen

    Beethoven: Pianosonate nr. 7 i D-dur, op. 10, nr. 3

    Kristian Bezuidenhout (fortepiano)


    Beethoven: Folkesanger

    Dorothea Röschmann (sopran), Alina Ibragimova (fiolin), Christian Poltéra (cello), Kristian Bezuidenhout (fortepiano)


    Beethoven: 12 variasjoner over 'Ein Mädchen oder Weibchen', op.66

    Christian Poltéra (cello), Kristian Bezuidenhout (fortepiano)


    Beethoven: Strykekvartett nr. 16 i F-dur, op. 135

    Quatuor van Kuijk


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    13:00-15:00 Åpent hus på slottet fra 1665


    14:45-15:45 Samtale i Riddersalen

    Foredrag, Jan Swafford, Leif Ove Andsnes

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    16:00-17:20 Konsert i Riddersalen

    Ketil Hvoslef: Beethoven-fantasi (1982)

    Sveinung Bjelland (piano)


    Beethoven: Sonate for piano og cello nr. 4 i C-dur, op. 102, nr. 1

    Tanja Tetzlaff (cello), Leif Ove Andsnes (piano)


    Ketil Hvoslef: Beethoven Trio (1997)

    Björn Nyman (klarinett), Tanja Tetzlaff (cello), Sveinung Bjelland (piano)


    Beethoven: Pianosonate nr. 30 i E-dur, op. 109

    Sveinung Bjelland (piano)


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    21:00-23:00 Konsert i Kvinnherad kyrkje

    Beethoven: Strykekvartett nr. 11 i F-moll, op. 95

    Quatuor van Kuijk


    Beethoven: Sonate for piano og fiolin nr. 10 i G-dur, op. 96

    Alina Ibragimova (fiolin), Kristian Bezuidenhout (fortepiano)


    Beethoven: Pianotrio i B-dur, op. 97 "Archduke"

    Antje Weithaas (fiolin), Tanja Tetzlaff (cello), Víkingur Ólafsson (piano)


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    Saturday 09 July


    10:30-11:45 9. Konsert I Kvinnherad kyrkje

    Marius Neset: Morning Mist

    Marius Neset (saksofon)


    Beethoven: Pianosonate nr. 21 i C-dur, op. 53 "Waldstein"

    Enrico Pace (piano)


    Beethoven: Sanger

    Dorothea Röschmann (sopran), Leif Ove Andsnes (piano)


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    14:30-15:50 11. Konsert i Riddersalen

    Beethoven: Strykekvartett nr. 6 i B-dur, op. 18, nr. 6

    Quatuor van Kuijk


    Beethoven: Septett i Ess-dur, op. 20

    Antje Weithaas (fiolin), Henninge Landaas (bratsj), Tanja Tetzlaff (cello), Callum Hay Jennings (kontrabass), Björn Nyman (klarinett), Sebastian Stevensson (fagott), Ragnhild Lothe (horn)


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    17:15-17:45 Konsertintroduksjon (på norsk)

    Gunilla Süssmann


    18:00-19:15 Konsert i Kvinnherad kyrkje

    Mozart: Adagio i Ess-dur (arr. Ólafsson fra strykekvintett nr. 4 i G-moll, K. 516)

    Víkingur Ólafsson (piano)


    J. S. Bach: Tre koralpreludier (arr. György Kurtág)

    Víkingur Ólafsson, Leif Ove Andsnes (piano)


    Beethoven: Große Fuge, op.134

    Víkingur Ólafsson, Leif Ove Andsnes (piano)


    Beethoven: Strykekvartett nr. 9 i C-dur, op. 59, nr. 3

    Quatuor van Kuijk


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    22:00-23:15 14. Konsert I Riddersalen

    Beethoven: Fantasia for piano, op.77

    Enrico Pace (piano)


    Beethoven: 7 variasjoner over 'Bei Männern, welche Liebe fühlen', WoO 46

    Tanja Tetzlaff (cello), Sveinung Bjelland (piano)


    Marius Neset: Spring Dance

    Ingrid Søfteland Neset (fløyte), Marius Neset (saksofon)


    Marius Neset: A Day in the Sparrow's Life

    Ingrid Søfteland Neset (fløyte), Marius Neset (saksofon), Sveinung Bjelland (piano)


    Beethoven: Bagatelle i Ass-dur, op. 33, nr. 7

    Leif Ove Andsnes (fortepiano)


    Beethoven: Bagatelle nr. 25 i A-moll, WoO 59 "Für Elise"

    Leif Ove Andsnes (fortepiano)


    Ketil Hvoslef: Strykekvartett nr. 3 (1998)

    Quatuor van Kuijk


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    Sunday 10 July


    11:30-13:30 16. Konsert i Riddersalen

    Beethoven: Pianotrio nr. 3 i C-dur, op. 1, nr. 3

    Alina Ibragimova (fiolin), Tanja Tetzlaff (cello), Leif Ove Andsnes (piano)


    Mozart: Pianosonate nr. 14 i C-dur, K. 457

    Víkingur Ólafsson (piano)


    Beethoven: Pianosonate nr. 8 i C-dur, op. 13 "Pathétique"

    Víkingur Ólafsson (piano)


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    14:45-15:45 Samtale i Riddersalen

    Samtale med Leif Ove Andsnes, Jan Swafford og festivalmusikere (på engelsk)


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    16:00-18:15 Konsert i Riddersalen

    Beethoven: Sonate for piano og cello nr. 2 i G-moll, op. 5, nr. 2

    Christian Poltéra (cello), Enrico Pace (piano)


    Beethoven: Folkesanger

    Dorothea Röschmann (sopran), Antje Weithaas (fiolin), Tanja Tetzlaff (cello), Víkingur Ólafsson (piano)


    Marius Neset: Who We Are (2020) bestillingsverk

    Ingrid Søfteland Neset (fløyte), Marius Neset (saksofon), Christian Poltéra (cello), Leif Ove Andsnes (piano)


    Beethoven: Pianotrio i Ess-dur, op. 70, nr. 2

    Alina Ibragimova (fiolin), Christian Poltéra (cello), Enrico Pace (piano)

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Rosendal Chamber Music Festival (7.-10. Juli)

    Das hört sich alles sehr verlockend an - ich würde mich über einen Bericht deiner Eindrücke freuen - besonders zu Alina Ibragimova.

    Ich sehe es ist noch eine Weile hin, aber ich wünsche jetzt schon gute Reise und viel Freude !

  • mein Minimalprogramm f. diesen Monat


    16.(DO)20h Frankfurt Romanfabrik / Ray Anderson tb Felix Stüssi p


    23.(DO)20h Würzburg Musikhochschule Großer Saal / 3. Sinf.konzert d. Philharm. Orchesters WÜ

    (Dirigat Gabor Hontvari, Solist Florian Schmidt-Bartha)

    Mieczyslaw Weinberg: Cellokonzert op.43 + Bela Bartok: Musik f. Saiteninstrumente, Schlagzeug u. Celesta

    + Simon Steen-Andersen: ''Double Up'' f. Sampler u. kl. Orchester

    Konsequenz ist das Schlimmste Bruno Maderna Fleiß ist gefährlich Henning Venske Majo ist ätzend ''Paranoid Park'' (Gus van Sant)

  • Falls Du oder stimmenliebhaber berichten mögt - würde mich interessieren. Danke!

    Ganz kurz: "Schatzgräber" war für mich ein zweischneidiges Schwert (sowohl das Stück als auch teilweise die Besetzung), aber die "Jenufa" war wirklich grandios, die beiden Frauenrollen hätte man nicht besser besetzen können als mit Gregorian (Jenufa) und Herlitzius (Küsterin), auch sehr ansprechend inszeniert, tolle Gesamtleistung, orkanartiger Jubel am Ende im nicht wirklich vollen Haus, aber "Jenufa" ist auch kein massenkompatibles Stück (wie "Der Schatzgräber", der auch nicht voll war, natürlich auch nicht.)

    Würde mich da vollkommen anschließen.


    Der Schatzgräber ist keine besonders starke Oper. Manchmal haben es Werke auch zu Recht nicht ins Standardrepertoire geschafft (und eine Oper mit diesem Namen muss ja eigentlich auch eine Ausgrabung werden). Die Besetzung fand ich okay.


    Die Jenufa war fantastisch. Evelyn Herlitzius war für mich fast noch einen Tick besser als Asmik Grigorian, die ich zuvor als den Star des Abends angesehen hatte. Die beiden zusammen: absoluter Knaller. Unbedingt hingehen, wer kann!

    ...auf Pfaden, die kein Sünder findet...

  • In der letzten Woche hörte ich


    8.6. Aalto-Theater in Essen: Richard Strauss - Arabella (I: Joosten, ML: Netopil)


    12.6. Deutsche Oper am Rhein im Theater Duisburg: Giuseppe Verdi - Macbeth (I: Thalheimer, ML: Blunier) - Premiere, mit u.a Hrólfur Saemundsson (Macbeth) und Ewa Płonka (Lady Macbeth), die - wie auch die Duisburger Philharmoniker - umwerfend waren (Hingehtipp!)


    Diese Woche gibt es schönes Wetter und Wagnereien:


    16.6. Oper Dortmund: Richard Wagner - Die Walküre (I: Konwitschny, ML: Feltz)


    Dortmund hat Stéphanie Müther als Brünnhilde, Noel Bouley als Wotan, Astrid Kessler als Sieglinde und Daniel Frank als Siegmund sowie Kai Rüütel als Fricka eingekauft.


    18.6. Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf: Richard Wagner - Das Rheingold (I: Hilsdorf, ML: Kober)


    19.6. Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf: Richard Wagner - Die Walküre (I: Hilsdorf, ML: Kober)


    In D'dorf singen Simon Neal den Wotan, Linda Watson die Brünnhilde, Elisabet Strid die Sieglinde und Michael Weinius den Siegmund.

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