Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

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  • Heute Karte ergattert:


    Samstag, 11.01.2014, 19:30 Uhr
    Wiesloch, Palatin


    Olivier Messiaen: "Oiseaux exotiques" für Klavier und Orchester
    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-dur


    Momo Kodama, Klavier, Bundesjugendorchester, Ltg.: Lothar Zagrosek


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • 11.01.14, 19.30 Uhr, Oper FFM:


    Thomas Adès (*1971):


    The Tempest - Oper in drei Akten (WA)


    nach Shakespeare in englischer Sprache mit dt. Übertiteln


    Musikalische Leitung: Sian Edwards
    Regie: Keith Warner

    Bühne: Boris Kudlicka
    Kostüme: Jorge Jara
    Dramaturgie: Norbert Abels
    Chor: Markus Ehmann


    Darsteller/Sänger:
    Carlstedt, Mulligan, Sieden, Marsh, Saelens, Baldvinsson, Robson, McCown, Geyer, Bailey, Gibson


    Opern- und Museumsorchester, Chor der Oper Frankfurt


    "http://oper-frankfurt.de/de/page0.cfm?stueck=487&stueckdatum=2366"

  • Heute gehe ich in die DOB: Siegfried. Das Rheingold und Die Walküre habe ich schon abgehakt. Donald Runnicles, der Mann fürs Grobe, dirigiert. Zum letzen Mal gibt es die alte Götz- Friedrich-Zeittunnel- Inszenierung aus dem Jahre 1984, die aber auch in die Jahre gekommen ist. Einige Sänger und Sängerinnen sind ebenfalls nicht mehr taufrisch ;( .
    calisto

  • Donnerstag, 16. Januar, 20.00 Uhr, Konzerthaus Berlin


    Bennewitz Quartett


    Antonín Dvořák Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 51
    Erwin Schulhoff Fünf Stücke für Streichquartett
    Slavomir Horinka "Songs of Immigrants" für Streichquartett (UA)


    Viele Grüße
    Frank

  • 19.01. Philharmonie, Köln


    Daniil Trifonov, Klavier
    Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
    Mikhail Pletnev Dirigent


    Alexander Glasunow : Prelude aus: Iz srednich vekov (Aus dem Mittelalter) op. 79 (1901/02)


    Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21 (1829/30)


    Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 (1945)


    Cheerio,


    Lavine

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • Nächste Woche mache ich anlässlich der "Grünen Woche" mal wieder einen kleinen Berlin-Abstecher und werde am Freitag abend in der Komischen Oper die "Fledermaus" und am Samstag in der Philharmonie die Philharmoniker unter Zubin Mehta u.a. mit Bruckner Neun hören.


    Christian


    P.S. Quatsch, die Woche hat ja schon angefangen. Also: kommenden Freitag und Samstag.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Donnerstag stünde bei mir Mahlers 9. mit Haitink und dem Tonhalleorchester Zürich auf dem Programm.


    Aber ich bin schlimm erkältet. Ob es bis dahin wieder besser is? :(


    Hudebux

  • Oper Frankfurt
    Mittwoch 15.01.2014 19:30 Uhr
    WERTHER
    Jules Massenet


    Musikalische Leitung Maurizio Barbacini
    Regie Willy Decker
    Szenische Leitung der Wiederaufnahme Alan Barnes
    Bühnenbild und Kostüme Wolfgang Gussmann
    Licht Joachim Klein
    Kinderchor Markus Ehmann


    Werther John Osborn
    Charlotte Tanja Ariane Baumgartner
    Sophie Sofia Fomina
    Albert Daniel Schmutzhard
    Johann Florian Plock
    Le Bailli Franz Mayer
    Schmidt Michael Porter *
    Brühlmann Konstantin Neiconi
    Kätchen Maria Pantiukhova *

  • Mich zieht es wieder einmal an Elbe und Alster. Grund der Reise ist die Premiere von


    CARMEN - Oper in 4 Akten von Georges Bizet
    Neuinszenierung von Jens-Daniel Herzog an der Staatsoper Hamburg


    Mit:
    Elisabeth Kulman | Carmen
    Nikolai Schukoff | Don José
    Liana Aleksanyan | Micaela
    Lauri Vasar | Escamillo
    Florian Spiess | Zuniga
    Mélissa Petit | Frasquita
    Maria Markina | Mercédès
    Vincenzo Neri | Dancaïro
    Jun-Sang Han | Remendado
    Viktor Rud | Moralès


    Philharmoniker Hamburg
    Chor der Hamburgischen Staatsoper
    Dirigent: Alexander Soddy


    Premiere: Sonntag, 19. Januar 2014


    Grüße aus Wien


    Michael/Brunello

  • Morgen Premiere Turandot in Graz. Den Bilder nach zu urteilen dürte es eine Mischung aus klassischer und moderner Inszenierung werden. Hab nichts gegen moderne Inszenierungen (Die Konwitschnyskandale waren legendär in den 90ern), aber der Regisseur sollte sich für eins entscheiden. Auch dürfte Kalaf als alter ego von Puccini auftreten. Das hatten wir bereits letztes Jahr in Graz bei der nicht besonders gelungenen (Alt-Neu Durcheinander) Manon Lescaut schon gesehen. Gut da war nicht die Hauptrolle aber Puccini ist die gesamte Oer auf der Bühne herumgesaust hat übertrieben gestikuliert und dirigiert. Nicht schon wieder so was!


    Hoffentlich wird einmal in 1000 Jahren der furchtbare Alfano Schluß gestrichen. Es passt einfach nicht zur Oper!

  • Nächste Woche mache ich anlässlich der "Grünen Woche" mal wieder einen kleinen Berlin-Abstecher und werde am Freitag abend in der Komischen Oper die "Fledermaus" und am Samstag in der Philharmonie die Philharmoniker unter Zubin Mehta u.a. mit Bruckner Neun hören.


    Christian


    P.S. Quatsch, die Woche hat ja schon angefangen. Also: kommenden Freitag und Samstag.


    Viel Freude beim Bruckner wünsche ich Dir, ich war gestern dort.

    immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet...., sie haben "ALT" und "ENTF" gedrückt.

    Darf man das? Ja, wenn man es kann.

  • Vielen Dank, ich hatte sehr viel Freude! Die Philharmoniker mögen Zubin Mehta, das war deutlich zu sehen und zu hören. Besonders beeindruckend fand ich seinen dramaturgischen Aufbau, bei dem er trotz aller Kraftentfaltung immer noch Reserven für die eigentlichen Höhepunkte (vor allem im Kopfsatz und im Adagio) übrig ließ. Das eher gehaltene Tempo im Scherzo gab dem Satz eine unerhörte, geradezu bedrohliche Kraft, auch das gefiel mir besser als z.B. in der jüngst erschienenen Aufnahme unter Rattle. Vor der Pause fand ich George Crumbs Liederzyklus "Ancient Voices of Children" (den ich bis dahin nicht kannte) sehr eindrucksvoll, voller klanglichem Einfallsreichtum, mit ganz persönlicher Sprache, dabei klar strukturiert und sehr präzise. Insgesamt war Berlin (auch die Fledermaus in der KOB am Abend zuvor; Inszenierung von Andreas Homoki, Dirigent Stefan Soltesz) mal wieder eine Reise wert. Die "Grüne Woche" ist bei mir sowieso quasi jedes Jahr gesetzt ;+) .


    Christian

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Ich konnte das gestrige Berliner Konzert bei einem Freund mittels Digital Concert Hall mit einer Super Anlage hören und sehen (der Freund ist High-Ender) und möchte ChKöhns Eindruck vollinhaltlich bestätigen. Crumbs Werk habe ich 1985 kennengelernt, ebenfalls von Zubin Mehta dirigiert. (Der ORF hat seine damalige Ö1 Aufzeichnung entsorgt, meine MC gibt´s noch.) Dieser Digital Concert Hall Erstbesuch meinerseits war für mich ein großes akustisches und auch optisches Erlebnis. Man ist wirklich mittendrin im Konzert, durch die vielen Kameras auch total im Bühnengeschehen. Teilweise blickt man den Mitwirkenden in die Partituren. Bewundernswert finde ich beim Crumb, wie es diese Weltklasseinterpreten schaffen, gleichzeitig hochkonzentriert zu versuchen, jede kleinste Nuance des Werks so perfekt wie möglich wiederzugeben und dabei "alle Freiheit zu öffnen". Beim Bruckner konnte ich dann wirklich "mittendrin" sein in der Musik - das ist schon eine ganz, ganz großartige Orchesterkultur, ich finde das gar nicht selbstverständlich. Und wie die alle Intensivierungen und Steigerungen alles andere als nur äußerlich, sondern wirklich "voll emotional" ausloten - ich konnte danach keine Musik mehr hören an diesem gestrigen Abend. Man ist auf einer anderen Seinsebene. (Für mich wäre gestern auch ein vierter Satz zu viel gewesen, so gewaltig und durchaus "abschließend" kam der dritte Satz für mich rüber.) Zubin Mehta haben sie noch einmal herausgeklatscht, als das Orchester schon draußen war. Ich hatte das Gefühl, selbst für so einen Dirigenten, der schon alles (vieles vielfach) dirigiert hat, ist so ein Konzert, so eine Musik, so ein Abend etwas ganz Besonderes, ist diese Position, diese Möglichkeit des Lebens ein Geschenk, dem man gestern die Demut angesehen hat, die Mehta ehrlich empfindet.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Hallo zusammen, so ganz vollumfänglich kann ich Eure Eindrücke nicht teilen, ich kopiere mal hier herein, was ich an anderer Stelle geschrieben habe:

    Zitat

    [...]den ersten Teil des Konzerts lasse ich unkommentiert, ich konnte damit wenig anfangen. Den Bruckner hat Mehta sehr unaufgeregt, unspektakulär und auswendig dirigiert. Das Orchester war sehr professionell. Die Berliner eben. Beim Adagio hatte ich das Gefühl, dass auch das Orchester den Schalter von routiniert auf „mit Herz, Leib und Seele“ umgelegt hat. Das war wirklich großartig. Ein Kompliment möchte ich auch dem Berliner Publikum machen, das nach dem letzten Ton ganz brav inne gehalten hat, bis der Maestro seine Körperhaltung entspannte. Mehta genoss den tosenden Applaus sehr, und kehrte auch nachdem das Orchester die Bühne verlassen hatte, noch einmal solo zurück, um sich im Applaus zu suhlen. Ein schöner Abend wars.[...]


    Dass ich zum Crumb nichts geschrieben habe, soll in keiner Weise die Leistung der Musiker schmälern. Ich denke, daß das ein nicht ganz einfaches Werk war, und der arme Albrecht Mayer hatte schwer mit einer Erkältung zu kämpfen - auch beim Bruckner :) und hat sich trotzdem kaum etwas anmerken lassen.
    Die Frau am E-Flügel ist übrigens die Tochter von Karlheinz Stockhausen, sie saß dann im zweiten Teil des Konzerts in der Reihe vor uns :)

    immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet...., sie haben "ALT" und "ENTF" gedrückt.

    Darf man das? Ja, wenn man es kann.

  • Fandest Du wirklich, dass die Philharmoniker bei den beiden ersten Bruckner-Sätzen nur "routiniert" gespielt haben? Das habe ich vollkommen anders gehört. "Diszipliniert" ja, "kultiviert" sowieso, aber beides ist ja auch bei einem solchen Stück sehr ratsam, und beides ist man ja von diesem Orchester auch nicht anders gewohnt. Aber z.B. im Scherzo fand ich gerade beeindruckend, wie die Streicher bis zum letzten Pult die jeweils fünf aufeinander folgenden Abstriche mit größtem persönlichem Einsatz zu einem mächtigen, nicht harten, aber großen und ungeheuer intensiven Klang geformt haben.


    Christian

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Ich gehe morgen abend in Paris in der Salle Gaveau in ein Theater-Konzert Gérald Garutti, Haïm – à la lumière d’un violon . Haïm Lipsky, polnischer Jude , Violinist 1922 in Lodz geboren der dank seiner Musik das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, verweigert nach der Rückkehr aus der Hölle sowohl die Musik als auch seine polnische Muttersprache und drückt sich von da an nur noch in Schweigen und in Jiddisch aus. Heute mit 90 Jahren spricht er hebräisch und seine Kinder und Enkelkinder sind international bekannte Musiker geworden. Die Solo-Violione in diesem musikalsichen Theaterstück spielt denn auch sein Enkelsohn Naaman Sluchin, ehemals 1. Geiger des Diotima Quartetts. Eine Mischung aus Klassik, Klezmer und vielen Liedern ist angekündigt und ich freue mich schon sehr! :fee:

    Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)

  • Bei mir steht klassikmäßig als nächstes auf dem Programm:


    Morgen gehe ich in ein Konzert des Mandelring-Quartetts, das aus Anlass seines dreißigjährigen Bestehens das Publikum über das Programm abstimmen lässt: Dreißig Streichquartette stehen zur Auswahl, je zehn für die erste, mittlere und letzte Position im Programmablauf, vor dem Konzert werden Stimmzettel verteilt und jeder Besucher darf wählen, was er gerne hören möchte. Dabei sind auf dem Wahlzettel - man kann ihn sich im Internet bereits angucken - alle Epochen und Bekanntheitsgrade vertreten. Streichquartett ist eigentlich nicht so meine Welt, aber ich bin sehr gespannt, wofür sich die Mehrheit entscheiden wird und habe großen Respekt vor den Musikern, die sich auf so etwas einlassen. Ich habe diese Art von "Mitbestimmung" noch nie erlebt und finde die Idee super!


    Nächstes Wochenende gibt es dann ein Konzert der Jungen Symphoniker OWL, eines Jugendorchesters, unter Leitung von Fabio Vetrraino. Sie spielen eine Suite aus "Der Dreispitz" von Manuel de Falla, ein Marimbaphonkonzert von Ney Rosauro (etwas Zeitgenössisches) und die neunte Symphonie von Antonin Dvorak, die wunderbare "Symphonie aus der neuen Welt", die ich schon oft gehört und sogar schon selbst gespielt und trotzdem immer noch nicht über habe. Das kann auch schön werden.


    Am 2. März sehe und höre ich dann einen Klavierabend mit Evgeni Koroliov, auf dem Programm steht Musik von Bach und Beethoven - absolutes Standardprogramm also. Aber da der alte Bach und der späte Beethoven nicht umsonst die klassischen Komponisten schlechthin sind, mit der Aura einer geradezu mythischen Verehrung umgeben, wird auch das sicher ein sehr erbaulicher und wahrscheinlich auch genussvoller Abend werden.
    Gibt es irgendwelche Wünsche hinsichtlich einer Berichterstattung?

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Gibt es irgendwelche Wünsche hinsichtlich einer Berichterstattung?


    In jedem Fall zu dem mutigen Konzert der Mandelrings und zu Koroliov!


    Viele Grüße
    MB


    :wink:


    [EDIT]


    Hier übrigens der Link zur Programmauswahl:


    "http://www.mandelringquartett.de/pages_de/Geburtstagsprogramm.html


    [/EDIT]

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • FR 7. Februar, Tonhalle Düsseldorf


    Konzertanter Festakt zur Einweihung des Mendelssohn-Saals


    Düsseldorfer Symphoniker
    Julia Fischer, Violine
    Andrey Boreyko, Dirigent


    Prof. Dr. Norbert Lammert, Festrede


    Mendelssohn Bartholdy, Ouverture zu "Die Heimkehr aus der Fremde" op. 89
    Hindemith, Symphonie "Mathis der Maler" - Sätze 1+2
    Schumann, Violinkonzert d-Moll
    Hindemith, Symphonie "Mathis der Maler" - 3. Satz
    Mendelssohn Bartholdy, Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64



    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

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