Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

  • Ich gehe jetzt gleich - und Morgen Abend um 20 Uhr wieder - in die Alte Oper, wo Sebastian Weigle Mahlers 2. Sinfonie dirigiert. Kurz bevor er fertig ist, darf ich dann sogar was singen. ;)


    LG - C.

  • Dann viel Erfolg!! ich war am Überlegen, auch hin zu gehen, aber ich bin nicht so fit heute. Vielleicht morgen Abend. Singe anständig morgen Abend, wenn ich denn hingehe, sonst meckere ich später hier herum... :hide: :D

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Für mich gibt es morgen Frühling


    Montag, 20.4.2015, 19:30, Linz, Brucknerhaus - Mittlerer Saal


    Frühlingsfestival
    Jasminka Stancul Klavier
    Heinz Haunold Violine

    F. Schubert: Sonate g-Moll op. 137/3 D 408
    J. Brahms: Sonate Nr. 2 A-Dur op. 100
    L. v. Beethoven: Sonate F-Dur op. 24 “Frühlingssonate”


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Gehe Dienstag in die Oper:


    21. April 2015, 20:00 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater


    Tarquin von Ernst Krenek


    Musikalische Leitung: Max Renne


    Inszenierung: Mascha Pörzgen

    "Allwissende! Urweltweise!
    Erda! Erda! Ewiges Weib!"

  • Wie hat euch denn die Aufführung und das Stück gefallen?


    Von der Aufführung in Köln gestern war ich wirklich überrascht. Die ersten beiden Akte(!) sind dramatisch zugespitzt, die Personen reagieren aufeinander. Der letzte Akt im Vergleich dazu etwas zäh, da geht`s eher um Reflektion.
    Die Aufführung in Köln galt als fast ausverkauft, schon während der Vorstellung lichteten sich die Reihen etwas. In der Pause habe ich eine Bemerkung aufgeschnappt `den Saul werden wir in unserem Leben nicht mehr hören`, dabei sahen die noch gar nicht so alt aus.... :stern: . Wahrscheinlich wird das Stück nicht so oft aufgeführt.

  • Morgen ist wieder Streichquartettzeit:


    Donnerstag, 23.04.2015, 20.00 Uhr, Konzerthaus Berlin


    Escher String Quartet
    "http://www.escherquartet.com"


    Alban Berg "Lyrische Suite" für Streichquartett
    Franz Schubert Streichquartett Es-Dur op. post. 125 D 87
    Jean Sibelius Streichquartett d-Moll op. 56 ("Voces intimae")


    :wink:

  • Für morgen spontan noch eingeplant: Ein Besuch in der Hamburger Laeiszhalle beim NDR-Sinfonieorchester. Yuja Wang soll in der Probe hinreißend gespielt haben.


    James Conlon Dirigent
    Yuja Wang Klavier


    SERGEJ PROKOFJEW
    Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16
    HECTOR BERLIOZ
    Orchestersuite aus "Roméo et Juliette" op. 17

    ...schreibt Christoph :wink:

  • Ich freue mich sehr auf Stefan Mickisch, "Das Rheingold" (Einführungsvortrag): 30.05.15, Stadttheater Minden.

    Don' t feed the troll!




  • Ma chére S.,


    Amelia Grimaldi und ich waren uns hinterher beim Blaufränkischen einig darin, eine denkwürdige Harnoncourt-Aufführung eines hochrangigen, faszinierenden Werks erlebt zu haben. Zwar fehlen dem Saul die einprägsamen "Hits", also Chöre oder Arien mit hohem Wiedererkennungswert. Gleichzeitig fehlen aber auch schwächere Passagen, wie sie z.B. im "Messiah" durchaus vorkommen. "Saul" - das sind gut zweieinhalb Stunden Dramatik und Spannung mit Musik auf gleichbleibend hohem NIveau und mit einem selbst für Händels Verhältnisse ungewöhnlich aufwändigen orchestralen Apparat.


    Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine derart ausgewogen gute Aufführung eines großen Chorwerks erlebt zu haben, in der sämtliche Mitwirkende - Vokalsolisten, Chor, Instrumentalensemble und Dirigent) geschlossen zu überzeugen vermochten. Ich fand vieles sehr gut und hatte nichts, wirklich gar nichts zu bekritteln. Wenn ich aus dem sehr guten Solistenensemble jemanden hervorheben wollte, so wäre dies der australische Counter David Hansen, der den David gab. Ich bin nicht eben ein besonderer Freund von Countertenören, aber wenn Hansens klangschöne Stimme den Saal durchdrang, erhoben sich die Zuhörer auf den hinteren Plätzen der oberen Galerien, um auch sehen zu können, wer denn da so eindrucksvolle Töne von sich gibt.


    Leider konnte ich beim Kölner Saul nicht dabei sein. Aber am 30.05. bin ich dort wieder vor Ort:


    Waltraud Meier Mezzosopran


    WDR Sinfonieorchester Köln
    Marek Janowski Dirigent


    Hans Pfitzner: Drei Vorspiele aus der Oper "Palestrina" WoO 17 (1912–15)


    Paul Hindemith: Symphonic Metamorphosis of Themes by C. M. von Weber (1943) für Orchester


    Richard Wagner / Felix Josef Mottl Fünf Gedichte WWV 91A (1857–58) instrumentiert für Frauenstimme und großes Orchester. Texte von Mathilde Wesendonck


    Richard Strauss: Metamorphosen TrV 290 (1944/45) Studie für 23 Solostreicher


    Schon gewagt, diese vier KOmponisten in einem Programm zu vereinen - das hat schon was :rolleyes:


    Cheers,


    Lavine :wink:

    “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
    Oscar Wilde

  • @ SKirch:


    Dem Bericht des Generals kann ich eigentlich nur mehr hinzufügen, dass die Aufführung auch ein bisschen (und für meine Begriffe absolut beeindruckend) ins Szenische (und mit dem Szenischen) gespielt hat. Licht- und Nebeneffekte bei der Hexenszene etwa haben den Eindruck des großartigen Darbietung noch verstärkt. Ein sehr beeindruckender Abend!


    Ich empfand "Saul" unter Händels Werken übrigens schon vom ersten Kennenlernen als besonders schön und gut zugänglich.


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Fast 6 Stunden Musikgenuss (hoffentlich)


    Samstag, 25.4. Neues Musiktheater Linz


    Richard Wagner: Götterdämmerung


    Brucknerorchester Linz; Ingo Ingensand,


    Der "verlorene Sohn" ;+) Albert Pesendorfer gibt ein Gastspiel als Hagen.


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • "Saul"

    Danke auch für eure Eindrücke. Das Stück ist in verschiedenen Einspielungen in der Bücherei, die Aufnahme mit Harnoncourt (Fischer-Dieskau und Varady) habe ich mir angehört. Ohne das Libretto jetzt mitzulesen: die ersten beiden Akte klingen nach menschlichen Tragödien, der 3. Akt nach Staatsräson, die Figuren kommunizieren hier weniger miteinander als isoliert. Das Liebesduett aus dem 2. Akt zwischen Michal und David "O fairest of ten thousand fair" hätte ich z.B. in einem (geistlichen) Oratorium nie erwartet.


    Die halbszenische Umsetzung beschränkte sich auf 2 große Leinwände über der Chorempore. Darauf wurden s/w Fotos der Sänger und des Chores sowie die Untertitel projeziert. Das war gut gemacht, Bilder und Sprache haben sich gut ergänzt.


    NS: der 30. ist leider der falsche Tag :P , am 31.5.gibt Magdalena Kozena einen Liedabend.

  • Christian Gerhaher singt Schubert

    Christian Gerhaher bariton
    Gerold Huber piano
    Bayerische Staatsoper München

    • Sa, 25.04.2015 (Matinee) Einführung mit Gerhaher, Huber und Literaturwissenschaftler Dieter Borchmeyer sowie Staatsopernintendant Nikolaus Bachler als Moderator
    • Mo, 27.04.2015 Die schöne Müllerin
    • Do, 30.04.2015 Winterreise

    Die Einführungsveranstaltung hat gestern bereits stattgefunden, war gut besucht und recht lohnend. Gerhaher trug eingangs einige ihm wichtige Gedanken zu den Werken vor, woraus sich dann eine angeregte, oft kurzweilige Diskussion mit Borchmeyer entspann. Zur Winterreise waren sich beide einig, dass diese Reise nicht zwangsläufig auf den Tod zuläuft (Borchmeyer: »Der Leiermann ist nicht der Sensenmann«), sondern auf den Tiefpunkt einer seelischen Krise, ein aufs Minimum reduziertes Dasein, von dem ein Neubeginn mehr (Gerhaher) oder weniger (Borchmeyer) möglich sei. Gerhaher betonte, dass der Begriff »Weltschmerz« im allgemeinen und für dieses Werk im Besonderen überstrapaziert sei und zu vielen verschiedenen unspezifischen Empfindungen übergestülpt würde (ich paraphrasiere das alles sinngemäß, so gut ich mich erinnere).


    Zur Schönen Müllerin brachte der studierte Mediziner Gerhaher den Gedanken einer Krankheit, einer pathologisch verzerrten Welt-Wahrnehmung des Protagonisten ein, was von Borchmeyer eher in Frage gestellt wurde, sehr geerdet auch durch eine Bemerkung von Huber (»so ist man halt mit 15«). Bachler betonte in diesem Zusammenhang den unterschiedlichen Ansatz durch den Künstler oder den Wissenschaftler, »wobei der Künstler immer Recht« habe. Borchmeyer wand hierzu ein, dass es eher Gerhaher sei, welcher in der Diskussion die Wissenschaft vertrete (kleine Sticheleien immer im freundschaftlichen Ton; offensichtlich kennen und verstehen sich die Herren gut). Huber brachte dazu auch ein, dass die gründliche Analyse zwar Bedingung für die notwendige Durchdringung des Werks sei, dass diese Gedanken aber ja bei Aufführung des Werks dem Publikum nicht 1:1 übergestülpt würden, sondern sich als mittelbare Wirkung mitteilten.


    Ein wichtiger Punkt in der Diskussion kreiste auch um die Gerhahers Entscheidung, die drei von Schubert nicht vertonten Gedichte des Zyklus (nicht aber Pro- und Epilog) bei der Aufführung mit vorzutragen.


    Gerhaher und Huber gaben auch einige musikalische Beispiele zu Gehör (zur Variation von Strophen, choral-ähnliche Passagen), deren Aussagekraft ich aber für nicht so zwingend hielt.


    Insgesamt waren es fesselnde und lohnende gut 90 Minuten.

  • Nationaltheater Mannheim, heute 19:30h


    LA DAMNATION DE FAUST
    Hector Berlioz


    Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
    Inszenierung Vasily Barkhatov


    mit M.-B. Sandis, Y. Saelens, T. Jesatko u.a.

    Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!

  • letztes WE (Fr. - So.) wurde wieder moderne Kammermucke Witten 2015 besucht und gegönnt.


    Am 31.05.15 ziehn wir uns in Bielefeld den Tannhäuser rein.


    Problem
    Die Tannhäuserwiedergabe wird im Nachhinein sich als bloßer Fake entpuppen, weil es kein Bielefeld gibt:


    "www.angelfire.com/alt2/jsb/bielefeld/"
    "www.stupidedia.org/stupi/Bielefeld"

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • heute 19.30h, Folkwang Universität der Künste


    "Holz à la carte"


    Musik von Studierenden der Holzblasinstrumente-Klassen

    Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!

  • Klavierabend mit Hélène Grimaud im Konzerthaus Freiburg am 11. Mai '15, 20 h


    Programm:


    BRAHMS Klaviersonate Nr. 2 fis-Moll op. 2
    LISZT Le Jeux d'eau a la Villa d'Este (Années de pelerinage III, S. 163 Nr. 4)
    RAVEL Jeux d'eau
    ALBÉNIZ Almeria (Iberia II, Nr. 2)
    JANÁCEK Im Nebel Nr. 1 und 4
    FAURÉ Barcarolle Nr. 5 op. 66
    DEBUSSY La cathédrale engloutie (Préludes I, L 117, Nr. 10)


    :wink:


    lysiart

  • Konzerthaus Freiburg, 20.05. '15, 20 Uhr Sinfoniekonzert


    Programm:


    HINDEMITH Sinfonische Metamorphosen nach Themen von C. M. von Weber


    RACHMANINOW Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43


    ELGAR Enigma-Variationen op. 36


    Ausführende:


    Boris Berezowsky, Klavie
    SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Leitung Francois-Xavier Roth



    :wink:


    lysiart

  • Ich freue mich auf:
    Mittwoch, 13.05.2015, 20.00 Uhr im Konzerthaus Berlin:


    Cuarteto Casals
    "http://cuartetocasals.com"


    Johann Sebastian Bach Vier Sätze aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080
    Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 68
    Ludwig van Beethoven Streichquartett cis-Moll op. 131
    :wink:

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