Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

  • Donnerstag, 12. Mai 2016, 20 Uhr, Alte Oper, Frankfurt/Main:


    Frederick Delius: In a Summer Garden
    Alban Berg: Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
    Ralph Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 5


    Renaud Capuçon, Violine
    hr-Sinfonieorchester
    Andrew Davis


    Armin

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • So. 24.04.2016, 11 Uhr München Allerheiligen-Hofkirche - Odeon Konzert

    Erinnert wird in dem Konzert nicht nur an verfemte Komponisten und deren Werke, sondern auch an die verfolgten Interpreten.


    HOMMAGE AN DAS ROSÉ-QUARTETT


    Erich Wolfgang Korngold: Streichquartett Nr. 1 A-Dur op. 16
    (Dem Rosé-Quartett gewidmet. Uraufführung am 08.01.1924 in Wien durch das Rosé-Quartett.)


    Karl Weigl: Fünf Lieder für Sopran und Streichquartett op. 40 (1934)
    (Erste öffentliche Aufführung durch das Rosé-Quartett 1937)


    Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur op. 111
    (Uraufführung am 11. November 1890 durch das Rosé-Quartett.)


    Ausführende:
    Sonja Korkeala, Violine / Hariolf Schlichtig, Viola / Kristin von der Goltz, Violoncello / Josephine Renelt, Sopran / Teresa Allgaier, Violine / Matthias Well, Violine / Mari Fukazawa, Viola.


    Info: 'http://www.europamusicale.eu/odeon-konzerte/konzerte-201516/hommage-an-das-rose-quartett/'

    One word is sufficient. But if one cannot find it?

    Virginia Woolf, Jacob's Room

  • Kölner Philharmonie, heute



    Sophie Dartigalongue Fagott


    Sinfonia Varsovia

    Volker Schmidt-Gertenbach Dirigent


    Joseph Haydn
    Sinfonie G-Dur Hob. I:94 (1791)
    "Mit dem Paukenschlag"



    Carl Maria von Weber
    Konzert für Fagott und Orchester F-Dur op. 75 JV 127 (1811, rev. 1822)



    Pause



    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonie D-Dur KV 504 (1786)
    "Prager Sinfonie"

    Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!

  • Da gehe ich morgen hin:


    27.04.2016, 20:00 Uhr
    Heidelberg, Stadthalle


    Anton Webern: Passacaglia für Orchester op. 1 (1908)
    Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 (1816)
    Arnold Schönberg: Pelleas und Melisande op. 5 (1903)


    Philharmonisches Orchester Heidelberg
    Leitung: Elias Grandy


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Hier gibt's demnächst (15. Mai, Pfingstsonntag) im


    Staatstheater Braunschweig


    Peter Iljitsch Tschaikowsky: Pique Dame


    Musikalische Leitung - Adrian Müller
    Inszenierung - Philipp Kochheim


    Dame Gwyneth Jones gibt die Gräfin!


    :wink: Agravain

  • Weil ich zu der Zeit gerade in Wien bin:


    Montag, 2. Mai 2016, Bockkeller


    "Wean hean" - Das Wienerliedfestival"


    Spontanadln II
    Neue Wiener Concert Schrammeln und Gäste


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Jubel !!!!! :) :) :)



    Donnerstag, 5. Mai 2016 11:00

    Wiener Philharmoniker, Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
    Dirigent: Zubin Mehta
    Chen Reiss (Sopran), Elisabeth Kulman (Alt)


    Programm
    Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll

  • Jubel !!!!!

    Verstehe ich bestens! Viel Freude, lieber brunello!


    Mich wird es dorthin ziehen (eigentlich schon vor einer Woche, doch da fiel die Vorstellung wegen Krankheit im Ensemble aus):


    Donnerstag, 05.05.2016, 20:30 Uhr
    Theater der Stadt Heidelberg


    Pym
    Oper von Johannes Kalitzke
    (Uraufführung)


    Libretto von Christoph Klimke nach dem Roman The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket von Edgar Allan Poe (1838) und mit Texten von Walter Benjamin und Fernando Pessoa
    Auftragswerk des Theaters und Orchesters Heidelberg


    Regie: Johann Kresnik
    Musikalische Leitung: Róbert Farkas
    Philharmonisches Orchester Heidelberg


    Näheres hier: "http://www.theaterheidelberg.de/?events=pym-05-05-2016-1900"


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • heute geht es in Capriccio-eser Begleitung mal wieder ins "Central" des Düsseldorfer Schauspiels:


    F. Hebbel: DIE NIBELUNGEN


    R: K. J. Schildknecht nach D. Hilsdorf

    Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!

  • Donnerstag, 05.05.2016, 20:30 Uhr
    Theater der Stadt Heidelberg


    Pym
    Oper von Johannes Kalitzke
    (Uraufführung)

    Höchst neidisch auf dieses Event.


    Dieses Jahr war in Witten die UA von Kalitzkes "Schatten. Eine nächtliche Halluzination / Musikalischer Irrgarten zum gleichnamigen Stummfilm für 10 Instrumente" eins der Highlihgts mit ascolta unter der Leitung des Komponisten.
    Fieserweise sendete der WDR 3 davon eine teilweise verstümmelte Variante. Niederträchtige Hörerverarsche vom Sender.

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Hörerverarsche

    Na na na! :D


    Aber was Witten 2016 angeht, hast Du immerhin meinen Neid!
    :cincinbier:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Obwohl er schon seit einigen Jahren Chefdirigent in Hamburg ist, habe ich doch tatsächlich Sir Jeffrey Tate noch nie live erlebt. Das ändert sich zum Glück morgen:


    1. Mai 2016, 19.00 Uhr
    Hamburg Laeiszhalle


    Leonard Bernstein: "Candide"
    Konzertante Aufführung mit Zwischentexten von Loriot


    Jason Bridges, Joshua Hopkins, Jane Archibald, Doris Soffel, Mark Stone u.a., Gesang
    Isabel Karajan, Sprecherin
    EuropaChorAkademie
    Hamburger Symphoniker
    Sir Jeffrey Tate


    "Candide" habe ich mir in Bernsteins Eigenaufnahme (rec. 13. Dezember 1989)

    immer gern angehört. Insbesondere beeindruckt mich das Finale, das Bernsteins persönliche Referenz an den Schlusssatz von Mahlers Zweiter ist.

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Lieber music lover, da wünsche ich gute Unterhaltung! Schön, dass "Candide" geschätzt wird, steht ja vielfach im Schatten der unmittelbar danach entstandenen "West Side Story"...


    Ich bin gespannt aufs heutige Konzert in Schloss Nymphenburg (Johannissaal) in München.


    Joseph Haydn (1732-1809):
    Streichquartett F-Dur op. 77 Nr. 2, Hob. III/82 (1799)


    Rudi Spring (*1962):
    "In Nomine" (2015)
    2 Rahmensätze für Streichquartett zu Joseph Haydns 2 Streichquartettsätzen Hob. III/83 (1803)
    Uraufführung – Auftragswerk von "s o n o r i z z o n t e", gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München


    Dmitri Schostakowitsch (1906-1975):
    Streichquartett G-Dur Nr. 6 op. 101 (1956)


    Elisabeth Kufferath (Violine 1 )
    Elisa van Beek (Violine 2)
    Geneviève Strosser (Viola)
    Jessica Kuhn (Violoncello)


    Link zur Konzertreihe des Ensemble Sonorizzonte:
    "http://www.jessicakuhn.de/kuhn_cellistin_konzertreihe_2016.html"

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Lieber music lover, da wünsche ich gute Unterhaltung! Schön, dass "Candide" geschätzt wird, steht ja vielfach im Schatten der unmittelbar danach entstandenen "West Side Story"...

    Das ist richtig, aber mir nicht ansatzweise verständlich. Die "West Side Story" ist ein Musical - mit tollen Songs. "Candide" ist dagegen eine völlig andere Art von Musik. Das Genre ist schwer zu beschreiben: Bernstein nannte sein Werk eine "Comic Operetta", aber das trifft es m.E. auch nicht so recht. Eher handelt es sich um eine Art Opern-Persiflage, das Ganze mit herrlichen Chören, aber auch sinfonischen Passagen. Wie gesagt: Das Finale ist im Stile von Mahlers Zweiter geschrieben, wobei die weihevolle Stimmung dann aber wieder - absichtlich - durch das eingestreute "Any questions?" des Sprechers aufgebrochen und ironisiert wird. Den den 2. Akt eröffnenden Choral "Universal Good", der dann ein zweites Mal vor dem Finale in etwas veränderter Form wiederkehrt, kann man sich ohne Abstriche auch in ein großes Oratorium des 20. Jahrhunderts (z.B. von Benjamin Britten) hineindenken. Großes Kino, wie ich finde. Aber völlig an den Bedürfnissen eines Broadway Musical-Publikums vorbeikomponiert. Die wollen tolle Songs hören und schmissige Nummern. Hier aber finden wir ironische Passagen neben opernhaften Arien und choralen wie orchestralen Passagen großer Tiefe. Deswegen eher etwas für die große Bühne, nicht für den Broadway. Und somit nicht einmal im Ansatz ein "Konkurrenzwerk" zur "West Side Story", die ein ganz anderes Genre bedient.


    Dir auch viel Spaß bei Deinem Konzerterlebnis heute Abend, lieber AlexanderK!!

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Hallo zusammen,


    morgen beginnt unser diesjähriger Göttinger Händel-Jahrgang, für alle nicht vor Ort Anwesenden kann ich hier noch die Radio-Termine auf NDR Kultur hinzufügen:


    Imeneo wird am Freitag ab 18 Uhr live aus dem DT übertragen.


    22.05.2016, 11.00 Uhr, Susanna HWV 66 statt Lucy Crowe singt die ebenfalls Göttingen-bekannte Emily Fons, John Mark Ainsley ist durch Colin Balzer ersetzt
    29.05.2016, 22.00 Uhr, Soirée Konzert Giuliano Carmignola (der übrigens Emanuele Barbella spielen wird)
    12.06.2016, 22.00 Uhr, Soirée Berenice HWV 38 (vermutlich gekürzt)


    Gruß Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • heute bin ich gespannt auf:


    DER GOLDENE HAHN von N.Rimski-Korsakow


    in der Deutschen Oper am Rhein


    Das Stück habe ich erst ein mal in Osnabrück erlebt.


    Musikalische Leitung Kimbo Ishii
    Inszenierung Dmitry Bertman
    Bühne und Kostüme Ene-Liis Semper

    Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!

  • Nach einer intensiven Arbeitsphase steige ich Mitte Mai wieder kräftig ins Konzertleben ein:


    Samstag, 14. Mai 2016, Fornach


    Lia Pale "My Poet's Love"


    Nach ihrer Auseinandersetzung mit Schuberts Winterreise beschäftigt sich Pale nun mit Gedichten von Heine und Rilke und einer eigenen Dichterliebe im Sinne Schumanns.


    Mit Mathias Ruegg, Ingrid Oberkanins, Hans Strasser, Fabian Rucker.



    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Rheinoper Düsseldorf, heute:


    A. Zemlinsky DER ZWERG



    Ein tragisches Märchen für Musik in einem Akt



    Musikalische Leitung
    Lukas Beikircher


    Inszenierung
    Immo Karaman


    Bühne und Kostüme
    Nicola Reichert


    Licht
    Volker Weinhart


    Chorleitung
    Christoph Kurig


    Donna Clara
    Sylvia Hamvasi


    Ghita
    Anke Krabbe


    Der Zwerg
    Raymond Very


    Don Estoban
    Stefan Heidemann

    Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!

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