Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

  • Was ich wohl noch nicht hier aufgeführt habe, eine Neu-Inszenierung natürlich unter Leitung des GMD:

    So 7.1.2024 17 Uhr Nationaltheater München

    DIE FLEDERMAUS, Komponist Johann Strauß. Libretto von Richard Genée nach der Komödie Le Réveillon von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner.

    Operette in drei Akten (1874)

    Musikalische Leitung - Vladimir Jurowski

    Inszenierung - Barrie Kosky

    Bühne - Rebecca Ringst

    Kostüme - Klaus Bruns

    Choreographie - Otto Pichler

    Licht - Joachim Klein

    Chor - Christoph Heil

    Dramaturgie - Christopher Warmuth

    Gabriel von Eisenstein - Georg Nigl

    Rosalinde - Diana Damrau

    Frank - Martin Winkler

    Prinz Orlofsky - Andrey Nemzer

    Alfred - Sean Panikkar

    Dr. Falke - Markus Brück

    Dr. Blind - Kevin Conners

    Adele - Katharina Konradi

    Bayerisches Staatsorchester

    Bayerischer Staatsopernchor

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Frau Damrau vor allem auf den Spuren von so hervorragenden Sängerinnen, die auch das Wiener Idiom beherrschten, wie z.B. Inga Nielsen, Lucia Popp, oder Gundula Janowitz.

    Aber so etwas scheint ja den Verantwortlichen nicht mehr wichtig zu sein.

    Das waren noch Zeiten als Eberhard Wächter den Eisenstein sang.

    Nach dem versenkten Münchner "Rosenkavalier" in der Inszenierung von Barrie Kosky, habe ich starke Zweifel, daß ich mir diese neue "Fledermaus" antun werde.

    Die Erinnerungen an Sternstunden mit Carlos Kleiber, der an Faschingsdienstag immer mit einer neuen Verkleidung aufwartete, sind da noch zu präsent.

    Wenn irgend möglich habe ich da keine Vorstellung ausgelassen.

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • Nach dem versenkten Münchner "Rosenkavalier" in der Inszenierung von Barrie Kosky, habe ich starke Zweifel, daß ich mir diese neue "Fledermaus" antun werde.

    Mir kam der Jurowski-Kosky-Roka super-geil rüber. :thumbup:

    Vielleicht wird von der Fledermaus gleichfalls Video-String rüberwachsen. Den würde ich mir in jedem Fall reinziehn. Vermag Koskys Fledermaus-Realisierung Martin Bergers fetzige RT-Verunstaltung :thumbup: toppen ?

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Wir ziehn uns am 03.12.23 in 96-Town Hänsel & Gretel rein:

    Hänsel und Gretel
    Weihnachten ist die Zeit der Bücher. Wenn die Nächte lang und die Tage kalt sind, gibt es nichts Schöneres, als bunte Phantasiewelten zu bereisen und in…
    staatstheater-hannover.de

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • super-geil

    Ich kenn mich ja mit Teenie-Sprache nicht so aus. Habe aber eine Ahnung, zumindest so weit, daß ich glaube, daß das nicht das ist, was ich mir wünsche.

    Vielleicht wird von der Fledermaus gleichfalls Video-String rüberwachsen.

    Ja, wird:

    Liveübertragung am 31.12.2023 auf STAATSOPER.TV und ARTE.TV

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • Ich kenn mich ja mit Teenie-Sprache nicht so aus. Habe aber eine Ahnung, zumindest so weit, daß ich glaube, daß das nicht das ist, was ich mir wünsche.

    Grins1

    Ja, wird:

    Liveübertragung am 31.12.2023 auf STAATSOPER.TV und ARTE.TV

    wie geil ! Danke für Info :top:

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Liveübertragung am 31.12.2023 auf STAATSOPER.TV und ARTE.TV

    Danke auch von meiner Seite! Da darf der Schampus für Silvester also eine Klasse höher als sonst ausgesucht werden ... :cincinsekt:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nach dem versenkten Münchner "Rosenkavalier" in der Inszenierung von Barrie Kosky, habe ich starke Zweifel, daß ich mir diese neue "Fledermaus" antun werde.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Meine nächsten Konzert-Besuche:

    So 29.10., 16 Uhr // Pierre Boulez Saal Berlin
    Boulez Ensemble, ML: François-Xavier Roth, Jean-Frédéric Neuburger (Klavier)
    Debussy Sonate für Flöte, Viola und Harfe
    Manoury Passacaille pour Tokyo für Klavier und 17 Instrumente
    Debussy Sonate für Violoncello und Klavier d-moll
    Manoury Grammaires du sonore für Ensemble

    Fr 3.11., 20 Uhr // Philharmonie Berlin
    Berliner Philharmoniker, ML: Kirill Petrenko
    Mozart Symphonie A-Dur KV 201
    Berg Drei Stücke op. 6 (rev. Fassung)
    Brahms Symphonie Nr. 4

  • Musikalisches Neuland für mich:

    Samstag, 28.10.2023, 19:00 Uhr

    Heidelberg, Peterskirche

    Georg Friedrich Händel: »Jephtha«

    Iphis (Sopran): Ralitsa Ralinova
    Angel (Sopran): Carolin Hempel
    Storge (Mezzosopran): Anastasia Polishchuk
    Hamor (Countertenor): Franko Klisović
    Jephtha (Tenor): Gwilym Bowen
    Zebul (Bass): Sreten Manojlovic

    Musikalische Leitung: Christian Kabitz
    Bachchor Heidelberg, Philharmonisches Orchester Heidelberg

    1. Bachchor-Konzert - Produktionen - Theater und Orchester Heidelberg
    1. Bachchor-Konzert // Händel // Georg Friedrich Händel: »Jephtha« // Georg Friedrich Händel: »Jephtha« Oratorium HWV 70 / Musikalische Leitung: Christian…
    www.theaterheidelberg.de

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Mo 18.12. 20 Uhr // Philharmonie Berlin

    SWR Symphonieorchester, ML: Teodor Currentzis

    Philippe Manoury Remanences-Palimpseste

    Mark Andre Echographie IV

    Jay Schwartz Theta - music for orchestra

    Alexey Retinsky Neues Werk für Orchester

    Gustav Mahler Adagio aus der Sinfonie Nr. 10

    Ist noch ein bisschen hin, aber ich setz das schon jetzt rein, weil der Veranstalter (den ich noch nicht kannte) im Moment noch "Early-Birds-Tickets" (30% günstiger) anbietet, evtl. ist das ja für jemand hier noch was. Das Konzept des Konzerts finde ich sehr interessant: Currentzis hat Manoury, Andre, Schwartz und Retinsky eingeladen, Stücke zu schreiben, die Bezug auf Mahlers Fragment nehmen (bzw. auf es reagieren).

    Ich bin zufällig auf das Konzert gestoßen (und hab mir gleich ein Ticket geordert), weil ich nach Manoury gegoogelt habe: Gestern war ich in einem Konzert im Boulez-Saal, bei dem (neben Debussys wunderbaren Trio- und Cello-Sonaten) zwei größer besetzte Stücke von ihm im Mittelpunkt standen, die großen Eindruck auf mich machten. Das Boulez-Ensemble spielte unter Roth. Im Publikum direkt vor uns saß Isabelle Faust, einige Plätze weiter, neben dem Komponisten, Daniel Barenboim mit den jeweiligen Partituren auf dem Schoß. Barenboim war während der Pause hinter der Bühne bei den Musikern und ging dann, als das Publikum schon saß, zu seinem Platz, woraufhin Beifall im Publikum aufkam, den er mit einem "Pscht!" beenden wollte, woraufhin das gesamte Publikum ihn erst recht laut beklaschte ;) – ein sehr schöner Moment! Ich hatte im Boulez Saal bisher nur kleine Besetzungen (Klavier, Streichquartett) erlebt, die dort ganz ausgezeichnet klingen (vor 10 Tagen das Diotima Quartett mit u.a. Lachenmann 3, das von dieser großartigen Akustik besonders profitierte). Deshalb war ich sehr gespannt, ob der Saal auch ein schon recht groß besetztes Stück wie Manourys »Grammaires du sonore« verkraftet. Und ich würde sagen, das geht schon an die Grenze. Im Mittelteil des Stücks verlassen die Blechbläser ihre Plätze im Bühnenraum und positionieren sich auf der Galerie hinter den Zuhörern. Eine Frau gegenüber hielt sich dabei durchgehend die Ohren zu ;) , ich fand's gerade noch verkraftbar. Aber ich bin schon gespannt, wie das bei Beethoven IX unter Manacorda (natürlich eher klein besetzt) im Februar klingt.

  • erst hitze- dann coronabedingt musste ich im Sept/Okt. einiges 'stornieren',

    dafür wird diesen Monat durchgestartet :P :P

    11.11.(SA)19.30h Würzburg, Theater Chambinzky, 'KuZu-Kellertheater'

    Venus im Pelz (Schauspiel von David Ives; dt. v. Michael Raab)

    Kai Christian Moritz (Regie) Daniela Vassileva, Marcus Füller (Darstellung)

    18.11.(SA)19.30h Theater Dortmund, Opernhaus

    Ein Mitsommernachtstraum (Ballett von Alexander Ekman; Musik v. Mikael Karlsson)

    'In Stockholm 2015 uraufgeführt, ist diese spektakuläre Performance erstmals in Deutschland

    zu erleben' (WAZ) 'Ekmans Choreografie zeigt ein ausgelassenes Spiel,

    voller Kraft, Energie und Spaß' (dt. Bühne)

    19.11.(SO)18h Theater Dortmund, Opernhaus

    La Boheme (Oper von Giacomo Puccini)

    Gil Mehmert (Regie), Gabriel Feltz (Dirigat), Anna Sohn (Mimi), Sungho Kim (Rodolfo),

    Rinnath Moriah (Musetta), Mandla Mndebele (Marcello), Morgan Moody (Schaunard)

    'Maestro Feltz' fast nüchtern klares, jederzeit konturiertes Dirigat zeigt Puccinis ungeheure Präzision' (WAZ)

    'Ich muss sehr, sehr lange zurückdenken, eine solch stimmige und berührende 'Boheme' erlebt zu haben'

    (Detlef Obens: 'Der Opernfraund')

    22.11.(MI)19.30h Duisburg, Philharmonie Mercatorhalle

    3. Abo - Konzert der Duisburger Philharmoniker (Dirigat Axel Kober)

    Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 99 Es-Dur / Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64

    23.11.(DO)20h domicil Dortmund, Saal

    Myra Melford p Ingrid Laubrock sax Mary Halvorson gt Tomeka Reid cello Lesley Mok dr

    30.11.(DO)18h Konzerthalle Bamberg, Joseph-Keilberth-Saal

    bamberger symphoniker (Dirigat Lahav Shani, Solist Picchas Zukerman)

    Franghiz Ali-Zadeh: Overcoming / Paul Ben-Haim: Violinkonzert / Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur

    >>auch in Sachen 'Ausstellungen' gibt's Nachholbedarf - schaun mer mal;

    demnä. sicher Lyonel Feininger in der Frankfurter 'Schirn' sowie die Expressionismus - Ausstellung

    im Wittener 'Märkischen Museum' (von den kleinen Häusern im Lande mit mein Lieblingsort!)<<

    Das TV gibt mehr 'Unterhaltung' aus, als es hat - in der bürgerl. Gesetzgebung nennt man das 'betrügerischen Bankrott' Werner Schneyder Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen aber auch nicht. FiDi über die Teilnahme an seiner ersten (und letzten) Talkshow

  • Dienstag, 14.11.2023 im Konzerthaus Berlin:

    Juilliard String Quartet

    Ludwig van Beethoven Streichquartett B-Dur op. 130

    Jörg Widmann 8. Streichquartett (Studie über Beethoven III)

    Jörg Widmann "Cavatina" - 10. Streichquartett (Beethoven-Studie V)

    Ludwig van Beethoven Große Fuge B-Dur op. 133

    Da bin ich schon sehr gespannt ...

    :wink:

  • Was ich noch nicht erwähnt habe:

    So. 17.12.2023 19 Uhr Herkulessaal der Münchner Residenz

    Wolfgang Amadeus Mozart, »Idomeneo, Rè di Creta«

    Dramma per musica in drei Akten, KV 366 (konzertant)

    Sir Simon Rattle Dirigent

    Andrew Staples Tenor (Idomeneo)

    Magdalena Kožená Mezzosopran (Idamante)

    Elsa Dreisig Sopran (Elettra)

    Sabine Devieilhe Sopran (Ilia)

    Linard Vrielink Tenor (Arbace )

    Liam Bonthrone Tenor (Oberpriester des Neptun)

    Tareq Nazmi Bass (Stimme des Orakels)

    Chor des Bayerischen Rundfunks

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Besonders die Besetzung der vier Hauptrollen finde ich ungemein attraktiv.

    Do. 11.01.2024 20 Uhr Herkulessaal der Münchner Residenz

    Johannes Brahms, Symphonie Nr. 1 c-Moll, op. 68

    Johannes Brahms, Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 73

    Herbert Blomstedt Dirigent

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Ich hoffe, Blomstedt schafft es noch einmal, sein wunderbares Licht im Zusammenspiel mit dem Orchester zum Leuchten zu bringen. Eine Woche später sind die beiden anderen Symphonien in gleicher Besetzung geplant.

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Ach, wie schön, da wäre ich auch gerne dabei, aber geht leider nicht.

    Dafür schaffe ich es diesen Sonntag erstmals seit Jahren mal wieder nach München: "Wozzeck" mit Peter Mattei, Karte kam heute. :)

    Beste Grüße vom Stimmenliebhaber

  • Heute Abend in der Elphi im Kammermusiksaal

    Juilliard String Quartet

    Neben Dvorak 12 und Schubert 15 spielen sie ein Werk des erst 23-jährigen Tyson Gholston Davis. Wenn man in einige seiner Werke auf YouTube reinhört, ist das nicht ein typischer amerikanischer Postmoderner, sondern ein Jünger von Ligeti und Carter. Bin gespannt.

    Mi, 22.11.2023 19:30 Uhr Juilliard String Quartet
    Veranstaltungen, Abonnements, die Saison im Überblick: Jetzt im Veranstaltungskalender von Elbphilharmonie und Laeiszhalle stöbern, Tickets direkt buchen.
    www.elbphilharmonie.de

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Heute Abend in der Elphi im Kammermusiksaal

    Juilliard String Quartet

    Neben Dvorak 12 und Schubert 15 spielen sie ein Werk des erst 23-jährigen Tyson Gholston Davis. Wenn man in einige seiner Werke auf YouTube reinhört, ist das nicht ein typischer amerikanischer Postmoderner, sondern ein Jünger von Ligeti und Carter. Bin gespannt.

    Wenn das Konzert so gut wird wie letzte Woche im Berliner Konzerthaus, wird das sicher ein sehr schöner und großartiger Abend. Es gab Bravo-Rufe und Standing Ovations - und das bei einem (auch für die Zuhörer anspruchsvollen) Programm mit Beethoven und zeitgenössischen Werken von Widmann. Das sagt schon viel …

    Viel Spaß und viele Grüße

    👍

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!