Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

  • Vielen Dank an Cherubino! Den Kontext mit der Konzertförderung durch den Deutschen Musikrat habe ich mitbekommen, aber keine Details.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • jau, danke für die Infos, aber bei

    Die Lösung ist: Nicht neuromantisch, nicht neuklassisch, ungarische Nationalromantik.

    scheint mir irgendwas schiefgelaufen.

    (kann nach Korrektur gelöscht werden)

    Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
    daß Alles für Freuden erwacht

  • jau, danke für die Infos, aber bei

    Die Lösung ist: Nicht neuromantisch, nicht neuklassisch, ungarische Nationalromantik.

    scheint mir irgendwas schiefgelaufen.

    (kann nach Korrektur gelöscht werden)

    Naja, da der Komponist schon vor längerer Zeit gelebt hat, was ich vorausgesetzt hatte - also, dass nicht -, passt es doch ?!

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • jau, danke für die Infos, aber bei

    Die Lösung ist: Nicht neuromantisch, nicht neuklassisch, ungarische Nationalromantik.

    scheint mir irgendwas schiefgelaufen.

    (kann nach Korrektur gelöscht werden)

    Das stimmt, ich habe den Tippfehler gerade korrigiert. Gut aufgepasst!

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Mein nächstes Konzert:

    Berlin, Philharmonie Großer Saal
    15. Februar 2024, 20:00 Uhr

    Lisa Batiashvili, Violine
    Berliner Philharmoniker
    Kirill Petrenko

    Johannes Brahms
    Tragische Ouvertüre d-moll op. 81

    Karol Szymanowski
    Violinkonzert Nr. 1 op. 35

    Richard Strauss
    Sinfonia domestica op. 53

    Die ursprünglich als erster Programmpunkt angekündigte Sinfonische Dichtung "Les Préludes" von Liszt wurde ersetzt durch einen Programmpunkt, der mir zu sehr Standardrepertoire ist. Im Übrigen finde ich das Programm aber sehr reizvoll.

    Einmal editiert, zuletzt von music lover (12. Februar 2024 um 16:07)

  • Mein nächstes Konzert:

    Berlin, Philharmonie Großer Saal
    15. Februar 2024, 20:00 Uhr

    Lisa Batiashvili, Violine
    Berliner Philharmoniker
    Kirill Petrenko

    Ich sehe/höre das gleiche Programm am Mittwoch. Die Programmänderung hatte ich noch nicht mitbekommen. Ein bisschen schade - die (rezeptionsgeschichtlich bekanntlich leicht "kontaminierten") "Les Préludes" waren eine meiner ersten Klassik-Erfahrungen von einer Karajan-LP meines Vaters, hätte ich gerne mal live gehört. Die Domestica wiederum habe ich in meinem ersten Petrenko-Konzert (ich glaube 2015) schon mal mit dem Bayerischen Staatsorchester unter ihm gehört.

    Dann noch zwei weitere Konzerttermine bei mir im Februar:

    Fr 23.2., 19.30 Uhr // Pierre Boulez Saal Berlin
    Kammerakademie Potsdam, Collegium Vocale 1704, ML: Antonello Manacorda
    Maria Bengtsson (Sopran), Corinna Scheurle (Mezzosopran), Mauro Peter (Tenor), Dimitry Ivashchenko (Bass)
    Beethoven Symphonie Nr. 9

    So 25.2., 16 Uhr // Pierre Boulez Saal Berlin
    Belcea Quartet
    Bartók Streichquartett Nr. 1
    Anderson Neues Werk für Streichquartett
    (Ich vermute mal das Streichquartett Nr. 4, das Wieland an anderer Stelle für das Hamburger Programm der Belceas genannt hat.)
    Beethoven Streichquartett op. 127

  • ..."Les Préludes"...

    Mit dem Hauptthema wurden zu Adolfs Zeiten die Berichte der Wehrmacht eingeleitet. Mir sträuben sich bei der Melodie immer die Haare....

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • ..."Les Préludes"...

    Mit dem Hauptthema wurden zu Adolfs Zeiten die Berichte der Wehrmacht eingeleitet. Mir sträuben sich bei der Melodie immer die Haare....

    Mit dieser Argumentation dürfte man auch nicht mehr den Trauermarsch aus Beethovens "Eroica" aufführen, denn dieser wurde vom Reichsfunk rauf und runter gesendet, nachdem der GröFaZ im Jahre 1945 "an vorderster Front gefallen ist".

    Mich hätte es gereizt, "Les Préludes" mal im Konzertsaal zu erleben. Und dann sogar von den Berlinern. Damit sage ich ja gar nicht, dass mir das Stück gefällt. Nur habe ich es live bisher noch nicht gehört.

    Einmal editiert, zuletzt von music lover (12. Februar 2024 um 16:30)

  • Mit dem Hauptthema wurden zu Adolfs Zeiten die Berichte der Wehrmacht eingeleitet

    Die Russland - Fanfare , seit dem Überfall verwendet . Vorher gab es die Frankreich - Fanfare (Wacht am Rhein) . Ob der Einhodige sie selber auswählte , ist unklar . Aber Musikmißbrauch gab und gibt es immer ..

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Ich finde es bedenklich, Les Préludes mit einem Bannstrahl zu belegen. Liszt war überzeugter Kosmopolit und alles andere als ein nationalistischer Fanatiker. Überhaupt war er die Antithese zu faschistischem Ungeist. Nur weil diese Barbaren eines von Liszts Werken ausgesucht haben für ihre Lügenshows, soll es jetzt nicht mehr gespielt werden dürfen? :neenee1:


    Außerdem ist Les Préludes einfach geil!!!!Grins1

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Nur weil diese Barbaren eines von Liszts Werken ausgesucht haben für ihre Lügenshows, soll es jetzt nicht mehr gespielt werden dürfen? :neenee1:

    Ich halte es wirklich für möglich, dass dies der Grund für die Programmänderung ist. Am 15. Februar beginnt die Berlinale, ein großes internationales Publikum strömt in die Stadt. Und dann wollte man bei den Philharmonikern wohl doch nicht ausgerechnet (böse Zungen würden unken: demonstrativ) ein (vielleicht sogar im Rundfunk übertragenes?) Konzert mit "Les Préludes" anfangen.

    Wie hirnrissig, da stimme ich Dir völlig zu, lieber FM. Aber so denken nun mal heutzutage irgendwelche "politisch korrekten" Entscheidungsträger in irgendwelchen Gremien.

  • Und dann wollte man bei den Philharmonikern wohl doch nicht ausgerechnet (böse Zungen würden unken: demonstrativ) ein (vielleicht sogar im Rundfunk übertragenes?) Konzert mit "Les Préludes" anfangen.

    peinlich das. inzwischen finde ich "Les Préludes" auch etwas spannender und abwechslungsreicher als die "Tragische Ouvertüre", die ja nu auch wahrlich kein schlechtes Stück ist. Aber mit dieser Begründung, die dem Kosmopoliten Liszt so garnicht gerecht wird, verstärkt das nur Vorurteile über die sog. "Cancel-Culture" und stempelt nebenbei ein Werk komplett neben seiner Qualität ab...

    Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
    daß Alles für Freuden erwacht

  • ich will hier gar nichts Negatives über Liszt und das Stück gesagt haben. Leider ist es bei mir persönlich eben so, dass ich das Stück nicht hören kann....

    "Les Préludes" waren eine meiner ersten Klassik-Erfahrungen von einer Karajan-LP meines Vaters...

    Bei meinen Eltern gab es eine 25cm-LP, die gerne gespielt wurde... :versteck1:

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Ich verstehe das nicht ganz, momentan ist doch der Pazifismus etwas aus der Mode und Heroismus sollte wieder positiv belegt sein, schließlich scheint doch weitgehend Konsens zu sein, dass man nicht dem Herrn aus Moskau alles überlässt. Les Préludes müsste also gut passen in deutsche Konzertprogramme. Man muss ja nicht im Programmheft die aktuellen Waffenlieferungen beschreiben, aber die Argumentation leuchtet nicht ein.

    This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)

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