Eben krass gehört, ey

  • Weil ich anderenorts in diesem Forum an The Notwist erinnert wurde, höre ich jetzt diese großartige Scheibe aus dem Jahr 1998:



    Ganz ohne irgendwas-core sondern einfach-komplex-musikalisch-vertrackt undundund genial! :)


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Alice in Chains: Dirt (1992)


    Ist und bleibt UN-ER-REICHT!


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Muse: Origin of Symmetry (2001)


    :)


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Zum guten Tagesschluss:



    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Gute Nacht denn ....
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Hell Within: Asylum of the Human Predator


    Wenn ich hier im hohen Norden schon arbeiten muss, während der Rest der Republik frei hat, muss man wenigstens während seiner Denkpausen Musik der harten Gangart hören. Und zwar dieses bereits in Posting #388 erwähnte Album von Hell Within - einer Metalcore-Band aus den USA (Boston, um genau zu sein), die im Gegensatz zu As I Lay Dying, Caliban, Trivium, Unearth oder Killswitch Engage nicht die ganz große Karriere hingelegt hat, obwohl auch sie einerseits erbarmungslos auf die Zwölf geben, aber andererseits immer wieder herrliche clean-Gesang-Einsprengsel bieten. Frontmann Matt McChesney ist ein Shouter vom Feinsten und was man instrumental hört, ist ohnehin eine Granate. Bis jetzt habe ich leider nur dieses eine Album von Hell Within, aber ich vermute, dass wird sich bald ändern. Das Folgealbum

    klingt nach den Hörproben so vielversprechend, dass es wohl bald mein Regal zieren wird.

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

    Das Problem ist nur: In unserer Klassikkultur hört man fast ausschließlich Musik, die man schon zigmal zuvor gehört hat. Es sind vielleicht gerade mal 2 % der komponierten Musik, die wieder und wieder gespielt werden, aber 98 % bleiben unaufgeführt.

  • Diese:


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    Jingo de Lunch: Axe to Grind


    Axe to Grind (1989) war der zweite Longplayer der Kreuzberger Crossover-Berserker um Yvonne Ducksworth. Leider haben Jingo de Lunch ja irgendwie nie so richtig Fuß fassen können in der deutschen Indie-Szene. Schadele! Dabei haben sie mindestens vier richtig gute Alben produziert, die ungebremst in die Magengrube schlagen. Inzwischen machen die Leutchen auch wieder Musik. Hab aber bisher nix von den neuen Sachen gehört.


    Um 1990 waren die GROSS - aber nicht artig!


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Nochmals Jingo de Lunch, diesmal ihr Debutalbum Perpetuum Mobile aus dem Jahr 1987:


    [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41QFH0lacQL._SL500_AA300_.jpg]


    Im Vergleich zu Axe to Grind (erst recht zu den späteren, bei Vertigo/Phonogram gelabelten Platten Underdog, B.Y.E. und Deja Voodoo) sind die metalligen Stilelemente bei Perpetuum Mobile noch weit weniger ausgeprägt. Das ganze kommt sehr ungeschliffen punkig und hardcorig daher. Weiterhin meine Liebste unter den JdL-Produkten.


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Mannmannmann, hier isset aber ganz schön einsam! Naja, macht ja nix. Ich hab eben noch ein wenig Jingo de Lunch gehört, nämlich Underdog von 1990:


    [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41G8rlctIGL._SL500_AA300_.jpg]


    Auch klasse! Das ist jetzt aber auch mal genug Jingo für die nächsten Tage. Statt dessen nerve die Dame im Nebenbüro gerade mit Jawbox:



    Die Band stammt ursprünglich aus der Dischord-Schmiede, zu der u.a. auch Lungfish, Nation of Ulysses, The Make Up, Shudder to Think und naklar Fugazi sowie zahlreiche weitere spannende Projekte gehör(t)en. Jawbox - so auch der Titel des gezeigten (und von mir gerade gehörten) Albums das 1996 erschienen ist; allerdings bereits bei Atlantic-Records - ist so eine Art melodienseliger Post-Grunge-Powercore-Indie-Rock. Mag ich sehr.


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Na, da lass ich Dich man nicht allein



    Five Fingers Death Punch: War is the Answer


    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)

  • Na, da lass ich Dich man nicht allein


    Das ist aber nett! :)



    Zitat

    Five Fingers Death Punch: War is the Answer


    Die Kapelle kenne ich gar nicht - werd ich nachher mal Probehören (sieht aber ziemlich nach Metal aus, was?).


    Inzwischen läuft bei mir diese:



    Die Bochumer Band Atomopel hat ziemlich avanciert-experimentellen Crossover zwischen Folk, Industrial, Hardcore und Shanty gemacht. Mitte der 90er Jahre waren die - zumindest in der Region - ziemlich angesagt. Das Album Bruxelles ist von 1996.


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Die Kapelle kenne ich gar nicht - werd ich nachher mal Probehören (sieht aber ziemlich nach Metal aus, was?).


    Ist Metal :D


    Da gibt es bei uns einen lebhaften Austausch zwischen den Generationen


    Liebe Grüße Peter

    .
    Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
    (Hermann Bahr)


  • Yo La Tengo: I Can Hear The Heart Beating As One


    :juhu: :juhu: :juhu:


    Egal, was man über die Rezensionen sagen mag - dieses ist vielleicht doch das schönste, inspirierteste aller Alben dieser Ausnahme-Band.


    :wink:
    Wulf

    "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)

  • Yo La Tengo: I Can Hear The Heart Beating As One


    :juhu: :juhu: :juhu:


    Egal, was man über die Rezensionen sagen mag - dieses ist vielleicht doch das schönste, inspirierteste aller Alben dieser Ausnahme-Band.


    Dem kann ich nur zustimmen! Moby Octapad und Autumn Sweater gehören zu meinen absoluten Favoriten.


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Dem kann ich nur zustimmen! Moby Octapad und Autumn Sweater gehören zu meinen absoluten Favoriten.


    Adieu,
    Algabal


    Geht mir genau so, was Moby Octopad anbelangt! Yo La Tengo machen im Pop/Rock-Bereich vielleicht die schönsten mantra-ähnlichen Stücke. Wie gefällt dir Pass The Hatchet, I Think I'm Goodkind vom "I Am Not Afraid Of You"-Album?? (Dieses Album enthält mitunter die verführerischsten Songs der Band, wie ich finde - ich denke z.B. an die Charme-Offensive Sometimes I Don't Get You).


    Gruß
    Wulf

    "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)

  • Wie gefällt dir Pass The Hatchet, I Think I'm Goodkind vom "I Am Not Afraid Of You"-Album?? (Dieses Album enthält mitunter die verführerischsten Songs der Band, wie ich finde - ich denke z.B. an die Charme-Offensive Sometimes I Don't Get You).


    Die Platte kenne ich leider (noch) gar nicht. Das jüngste Yo la Tengo-Album, das ich kenne ist »And Then Nothing Turned Itself Inside-Out« aus 2000 ... :hide:


    Ich werd das alsbald mal ändern.


    Jetzt höre ich aber diese:


    [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/618ZlxSim0L._SL500_AA300_.jpg]


    Terremoto Party: Infermezzo (1994)


    Ach, was war die deutsche Independent-Szene Mitte der 90er doch bunt und - unabhängig! :)


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Five Fingers Death Punch: War is the Answer


    Da habe ich übrigens tatsächlich letzthin die Schnipsel durchgedudelt und auch mal bei youtube gesucht. Ist nicht so ganz so mein Fall, diese Mucke.


    Terremoto hab ich erst mal wieder abgebrochen. I-wie macht's traurig, das Zeugs zu hören. Stattdessen folge ich mal dem new beginning von AiC:



    Das ist erstaunlich frisch und unverbraucht dieses »Comeback« nach 14 Jahren. Jerry Cantrells Songwriting ist unverwechselbar, tight und auf den Punkt wie eh und je (oder anders gesagt: präzise auf die Zwölf). William DuValls Vocals sind verdammt nah an Layne Staley, erschreckend nah - streckenweise ist das richtig gruselig. AiC haben sich nicht neu erfunden, aber sie haben sich auch nicht einfach selbst kopiert. Das ist schon ein ganz folgerichtiges Fortschreiten von dem Punkt aus, an dem die »Stimme« der Band seinerzeit allmählich kaputt gegangen ist.


    Tolle Platte!


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

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