Eben krass gehört, ey

  • Ach ja, die 80'er:


    'https://www.youtube.com/watch?v=6Pn-T-al4MA


    Foetus Art Terrorism - Catastrophe Crunch

    Nur weil etwas viel Arbeit war und Schweiß gekostet hat, ist es nicht besser oder wichtiger als etwas, das Spaß gemacht hat. (Helge Schneider)

  • Lou Reed / John Cale

    Eine sehr gute Kombi. Meine Auswahl mag zwar nicht sehr originell sein; da ich die Scheibe erst vor kurzem für mich entdeckt habe, stehe noch ziemlich in ihrem Bann und höre sie gerade so was von krass:



    Velvet Underground: Velvet Underground and Nico


    Shiny, shiny, shiny boots of leather
    [...]
    I am tried, i am weary,
    I could sleep for a thousand years
    A thousand dreams that would awake me
    8+)


    :wink:
    Wulf

    "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)

  • "http://www.youtube.com/watch?v=sVfZx85kKzo"


    Ein ganz toller Song, gefällt mir sogar besser als das Original =)


    Les reines prochaines- Opfer dieses Liedes

    „Unser Leid ist etwas Besonderes. Der Schmerz, den wir fühlen ist schlimmer als für jeden anderen, aber der Sonnenaufgang, den wir sehen, der ist für uns viel prächtiger und schöner als für alle anderen. Wir sind wie der Mond: Auf einer Seite ist es immer dunkel, unsichtbar - wiees sein muss. Aber denk daran, auch ein dunkler Mond macht trotzdem Ebbe und Flut..."

  • Diese:



    My Bloody Valentine: Loveless (1991)


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Adieu,
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.


  • Roy Harper: Stormcock


    Was ´ne Platte...!


    Die stand schon lange auf meiner Wunschliste, ich weiß schon gar nicht mehr, warum. Jetzt habe ich sie einfach mal gekauft.


    Es erklingen vier lange Songs. Der erste basiert auf einem Bassostinato aus einer abwärtsgeführten Tonleiter, die anderen erscheinen zumindest formal eher wie freie Improvisationen... die Songstrukturen sind unregelmäßig, wiederkehrende harmonische Folgen werden offenbar spontan abgekürzt oder erweitert, die Songs klingen schön, wirken aber unfertig, was zur dominanten Singer-Songwriter-Basis (ein Mann und seine Gitarre) passt. Die allerdings doch hin und wieder auftretenden sorgfältig instrumentierten Streicher und Bläserarrangements und ein paar Soundeffekte irritieren einerseits und geben der Platte andererseits etwas Geheimnisvolles. Da wird kein Refrain verstärkt oder eine kontrastierende Bridge eingeworfen, alles entsteht aus einem unsystematischen, organischen Wachsen heraus.


    Hat mich beeindruckt,


    Tharon

  • Gestern war ich mit einem Freund bei Bush - heute gehe ich mit meiner Frau zu Social Distortion. Hat was, in einer Großstadt zu leben :thumbup:


    Zur Einstimmung auf gleich läuft volle Pulle (auch, um diese verdammten Straßenmusiker mit ihren Akkordeons zu übertönen)

    «Musik ist die größte Inspiration. Wenn du traurig bist, denk' an all die Musik, die du noch nicht gehört hast.»
    (Jim Jarmusch)

  • War mal wieder ein Hörerlebnis der Spitzenklasse :juhu: :juhu: :juhu:


    „You don’t need a weatherman to know which way the wind blows“ (Bob Dylan)

  • Ørkenkjøtt: Onskediktet (2012)


    :juhu: :juhu: :juhu:


    Die Norweger spielen eine ungewöhnliche Mischung aus Indie Rock, Alternative Metal, Prog Metal und Progressive Death Metal, einschließlich einem Gesang (auf Bokmål-Norwegisch), der zwischen balladeskem typischem Indie-Rock-Gesang und Death Metal Growl wechselt. Funktioniert hier aber erstaunlich gut und 'organisch' klingend. Außerdem positiv, keine Keyboards, die Indie-Rock wie Metal oft überladen und kitschig machen. In Norwegen derzeit eine richtige Hit-Scheibe.


    Danach ein echter Kracher:


    Inshi: Greatest Juicebags (2011)


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    4 Typen aus der us-amerikanischen Progressive-Death-Metal-Szene (E-Gitarre, E-Bass, Drums, Live-Electronices/Percussion) spielen hier instrumentalen extremsten Power-Free-Metal, konsequent 'atonal', dissonant, frei kollektiv-improvisiert und durchgehend taktfrei, damit auch noch radikaler als der durchaus ihnen nahestehende elektrische Power-Free-Jazz etwa von Ken Vandermarks Powerhouse oder Mats Gustafssons Fire oder ähnlichen Formationen. Ganz große Klasse!


    :wink: Matthias

  • Schwelgen in meiner Vergangenheit:



    Barclay James Harvest
    Taking Some Time On


    Ich kannte nur die Songs von den vier LPs und den Singles; hier sind aber noch verschiedene Alternativ-Versionen und Unbekanntes aus diversen Aufnahme-Sessions draufgepackt (immerhin 40% der Box), weshalb die Box hermußte.


    Und Taking Some Time On (CD1, Track 14) ist immer noch ein geiler Song... :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:



    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Bei mir rauscht Christian Fennesz vorbei:


    ich höre mir dieses album gerade via youtube an, und es gefällt mir ganz gut. bin jetzt bei lied drei (perfume for winter) angelangt, und bisher hat alles eine gewisse gleichbleibende flächenhafte struktur, das ist fast keine musik mehr, nur noch fläche.


  • ich höre mir dieses album gerade via youtube an, und es gefällt mir ganz gut. bin jetzt bei lied drei (perfume for winter) angelangt, und bisher hat alles eine gewisse gleichbleibende flächenhafte struktur, das ist fast keine musik mehr, nur noch fläche.


    Ja, schon sehr ambientmäßig. Wenn so entnerft bin wie jetzt bekommt mir as ganz gut. 8+)


    LG
    Tamás
    :wink:

    "Vor dem Essen, nach dem Essen,


    Biber hören nicht vergessen!"



    Fugato



  • Stone Raiders: Truth to Power (2012)


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Blues-basierter Black Rock, der die gigantischen Fußstapfen von Jimi Hendrix mit jazziger Improvisationshaltung und höchster Virtuosität auszufüllen vermag, weil Jean-Paul Bourelly, der hier auch Hendrix-ähnlich singt und den Sprechgesang pflegt, selbst ein Gigant der E-Gitarre ist. Bourelly kommt aus dem M-Base-Collective um Steve Coleman, hat mit Miles Davis, Pharoah Sanders und vielen anderen Jazz gespielt und lebt seit vielen Jahren mit seiner schwedischen Frau und seinen Kindern in Berlin. Der sehr kraftvoll und treibend agierende Drummer Will Calhoun ist vor allem durch "Living Colour" bekannt geworden, Bassist Darryl Jones besonders dadurch, dass er seit vielen Jahren der Bassist der Rolling Stones ist und mit Sting, aber ebenso wie Bourelly auch in der Band von Miles Davis gespielt hat. Calhoun und Jones sind gut genug, die enorme Wucht Bourellys mittragen zu können, eigene Akzente auf Augenhöhe mit Bourelly zu setzen, gelingt ihnen jedoch nicht, nur Calhoun ab und an lediglich moment- und ansatzweise. Das ist doch, bei aller Virtuosität und allem Drive, eine gewisse Grenze dieses Trios, das ihre Stücke sehr ähnlich klingen läßt. Dies ist ganz anders bei einer anderen neuen Super-Group, Spectrum Road, die ich im Jazz-Schwesterfaden vorstellen werde.


    :wink: Matthias

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