Eben krass gehört, ey

  • Zitat von Doc Stänker

    "Benefit", zu wenig beachtet,

    Jetzt habe ich sie mal wieder gehört:

    Da waren Tull 1970 dann mal “up to date”, oder? Ich mag diese Platte immer noch nicht sonderlich. Finde das Songwriting recht uninspiriert. Japp, die Gitarre von Barre ist hier richtig gut in die Songs eingebunden und so. Aber so richtig geht mich das nicht an. Den berühmten “Cry you a Song” finde ich heute nur noch zum Gähnen (vor ca. 35 Jahren fand ich von der Platte immerhin den sexy) und “Inside” ... hmpf. Am meisten ging heute der Opener ins Blut. Für mich weiterhin eines der weniger guten Tull-Alben aus der Zeit vor 1980. Über alles was danach kam, müssen wir nicht reden, oder?

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • oder?

    Nö nicht notwendig.
    Ich gebe zu: Ich mag "With you there to help me" besonders.
    Aber mal ehrlich: Das ist alles soooo lange her. 50 Jahre! Da hat sich der Geschmack verändert.
    Früher "Goldener Oktober" als Wein und Jethro Tull. Heute....Ach, denkt euch was aus.
    Gruß aus Kiel

    "Mann, Mann, Mann, hier ist was los!"

    (Schäffer)

  • Von Jeretho Tull hab ich nur die Bursting Out / Live. Die ist cool. Sollte ich mehr haben? Nö.

    Wenn ja zieht mich das mehr zu den Folk Alben Mitte Ende der 70er (Heavy Horses und so) als zu den ganz alten Klassikern... Weil, irgendwie, tschuldigung, also irgendwie ist das doch dated... Also als Jugenderinnerung, klar doch, aber sonst :versteck1: Ich finds bestenfalls mittelgut gealtert, auch wenn sie damals ganz cool waren. Eine Band über die die Zeit hinweggegangen ist, um es mal klar zu sagen, mit tollen Ausnahmen hier und da, aber insgesamt - - - nee. Diese Flöte! :(


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Von Jeretho Tull hab ich nur die Bursting Out / Live. Die ist cool. Sollte ich mehr haben? Nö.

    Wenn ja zieht mich das mehr zu den Folk Alben Mitte Ende der 70er (Heavy Horses und so) als zu den ganz alten Klassikern... Weil, irgendwie, tschuldigung, also irgendwie ist das doch dated... Also als Jugenderinnerung, klar doch, aber sonst :versteck1: Ich finds bestenfalls mittelgut gealtert, auch wenn sie damals ganz cool waren. Eine Band über die die Zeit hinweggegangen ist, um es mal klar zu sagen, mit tollen Ausnahmen hier und da, aber insgesamt - - - nee. Diese Flöte! :(


    :)


    Ach, vielleicht solltest Du schon mehr haben. “Bursting Out” ist von ‘78 und die Interpretationen der älteren Songs sind i-wie schon stark dem Tull-Sound jener Zeit (der Folk/Rock-Phase) verpflichtet. Finde ich. Klar eine tolle Kompilation und ein tolles Konzert.

    Ich finde dennoch “Aqualung” und vor allem “Thick as a brick” sind eigentlich “must haves” - und ich finde beide Platten sind auch recht ehrwürdig gealtert (im Gegensatz zu Anderson ... ^^ ). Klar, man hört, dass das frühe 70er ist - aber bei welcher Platte aus den frühen 70ern hört man das nicht?

    Na, und dann sollte man IMO mindestens eines der Folk-Alben haben, auch wenn die durch “Bursting Out” eigentlich ganz gut abgedeckt sind. Ich würde “Heavy Horses” nehmen ...

    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Ich hatte früher viel mehr von denen. Du hast völlig recht: Heavy Horses war die Schönste davon... Mit den frühen Sachen wurde ich nie richtig warm, bei allem Respekt der sich schon einstellte... Ich sollte wohl die Horses und ein, zwei frühe neu anschaffen.

    Ab Juli. Bis dahin fehlt das Geld.


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Was auch immer der Doc wieder zu meckern hat :D Sie ist definitiv.

    Nie vorher und nimmer danach waren die Stones je so nah an Altersweisheit (nicht daß sie es je nötig gehabt hätten), aber ich empfinde dieses Album in seiner Gesamtheit als Vermächtnis. In Stein gehauen, on Marmor gemeißelt: So isses. Das hatten wir drauf. Ende.

    (Liebstes bleibt aber Beggars Banquet)


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Nun aber :D


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Choräle am Sonntag mit Del McCoury (82) & Friends

    Going Up The Country https://www.youtube.com/watch?v=fUkEKiMSUco

    With A Little Help From My Friends https://www.youtube.com/watch?v=6Y4HVEU3PIs

    For What It's Worth https://www.youtube.com/watch?v=lIdfulZ1c5c

    One Kind Favour https://www.youtube.com/watch?v=zsTd-SjxMX8

    All Aboard https://www.youtube.com/watch?v=080Kwc1WWiQ


    Und speziell für garcia : Loser https://www.youtube.com/watch?v=hbhe8Aw_FnU

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • 2-mal Sport (Freitag und heute) 2-mal ne CD von Jack Bruce
    Zunächst
    "Automatic" von 1982. Bei Intercord erschienen.

    Er soll alles selbst gemacht haben, das Schlagzeug klingt aber mächtig nach Bruce Gary, mit dem er nach dem Quartett mit Clempson, Sancious und Cobham unterwegs war.
    Die CD ist öde! Zwei oder drei Stücke sind gut gemacht. Encore und Traveling child zum Beispiel
    Das Album hat er bei einem Rockpalast Konzert vorgestellt. Mit Bruce Gary und David Sancious, wenn ich mich nicht irre. Der Auftritt war deutlich stärker.

    Dann heute "How*s Tricks" von 1977.

    Die Besetzung ist super. Hughie Burn, Tony Hymas, Simon Phillips und Jack Bruce. Aber das Ergebnis ist so, das ich die Stigwood Organisation voll verstehe, in Zukunft nix mehr von Jack Bruce zu veröffentlichen. Das Album ist ein grauenhafter Mix aus Stilen, erstklassig dargeboten und doch "crap", um mal Jack Bruces Meinung über Led Zeppelin wiederzugeben.
    Ich hörte gerade nach ewiger Zeit wieder
    "Heavy Horses" von Jethro Tull, habe aber nach 1 Seite aufgeben. Britisch Folk, so als ob es Fairport, Fothering und Pentangle nie gegeben hätte und schon gar nicht die anderen Ableger des Folks wie z.B. Strawbs oder Experimentelleres wie Gentle Giant auf "Free Hand."
    Von den Alben eines Richard Thompson will ich nicht anfangen.

    Gruß aus Kiel

    "Mann, Mann, Mann, hier ist was los!"

    (Schäffer)

  • Tja, so etwas wie Entwarnung.
    Nachdem von 3 zuletzt gehörten Jack Bruce CDs zwei (How's Tricks und Automatic") "Asche" waren und eine, "Jet set Jewel" recht gut war, setze ich mal außerhalb des Sports meine Reise durch sein Werk fort.
    Heute war es "I've always wanted to do this"
    Die Besetzung ist wohl das Beste, das man damals bekommen konnte: Clem Clempson, ein Gitarrist der einfach alles kann, Davis Sancious und Billy Cobham.
    Und, oh Wunder, die CD zündet. Sie ist zwar kein "Wahnsinn" aber sehr sehr ordentlich.
    Die zu der CD gehörigen Liveaufnahmen, darunter ein Rockpalast zeigen, dass die Band, wenn sie mal losgelassen war, richtig fetzte.
    Wenn auch Jack Bruce in den Jammergesang bei "Bird alone" verfiel: Nervig!
    Egal. Endlich ne richtig gute CD nach "Out of the Storm"

    Gruß aus Kiel

    Morgen geht es weiter: Sport.

    "Mann, Mann, Mann, hier ist was los!"

    (Schäffer)

  • (Liebstes bleibt aber Beggars Banquet)


    Geht mir auch so. Überhaupt ziehe ich die wirklich bluesigen frühen Stones der vielbeschworenen Hochphase vor. Die Exile- und Sticky-Fingers-Verehrer mögen mich beschimpfen...

    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Heute zum Sport
    "A Question of Time" Jack Bruce von 1989, also nach der öden "Automatic" erschienen.

    Von der 1. Sekunde an ein ganz anderer Sound. Da ist sie wieder, die Qualität, die seit "Out of the Storm" verloren ging.
    Der Opener ist "Life on Earth", der schon auf B.L.T. drauf war (kommt noch!). Hier aber fetzt Vernon Reid dermaßen auf der Gitarre, das einem Hören und Sehen vergeht und ich fast vom Rad fiel.
    Der Rest ist ebenfalls gelungen, man vergleiche "Make Love" von Automatic mit der hier vorliegenden Version.
    Auf jeden Fall ist die CD besser als "I've always wanted to do this". Nochmals ein deutlicher Fortschritt.
    JB findet wieder Anschluss an die Form, die er ab 1975 verlor.
    Gruß aus Kiel

    "Mann, Mann, Mann, hier ist was los!"

    (Schäffer)

  • Gestern Abend benötige ich mal wieder was von meinen Lieblingen - was selten geworden ist, denn Rock höre ich kaum in letzter Zeit, und gerade Grateful Dead kenne ich so gut und quasi auswendig... Aber gestern dann doch mal:

    https://m.youtube.com/watch?v=YDgqP_4Q_fM

    1993 war die große Zeit an sich vorbei. Ein an allen Ecken schon schwerkranker Garcia (Übergewicht, Diabetis, Herzprobleme, Lungenprobleme, Heroin wohl auch wieder) hatte wohl noch ab und zu große Momente, aber kaum mehr gute Abende.

    Manchmal aber war er noch voll dabei, so hier, und das ist dann für einen Fan wie mich dann schön im Nachhinein mitzuerleben... Vor allem Foolish Heart, ein spätes und daher nicht oft und wenn dann selten auf den Punkt gespieltes Stück, das entwickelt hier mal sein ganzes Potential.

    Für Fans ein Fest, für Euch ein etwas langer Text in diesem Thread :) Sei's drum, ich hatte soviel Freude damit...


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Mighty Like A Rose ist ein besch......Album , aber es hat 'So like Candy' . Mehr habe ich auch nicht gehört . Und dabei ist Costello für mich ein Guter .Aber nicht immer . Was ihn mir noch sympathischer macht . Der Co-Autor aber war, ist , und wird nie mein Fall .

    Schöne Live-Version :https://vimeo.com/174577925

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Ich halte es da ja eher mit dem Co-Autor. Zumindest in dessen Beatles-Zeit.

    Aber ich habe gerade mal zwei Kollaborationen gehört. Und „Veronica“, das ich durchaus mag, erinnert mich jetzt passagenweise böse an ELO. Hm. „So like candy“ könnte aus der Abbey Road-Zeit stammen (die ich eher langweilig finde), mit einer Flöte, die dann an Penny Lane denken lässt (wenn man will, was es aber auch nicht viel besser macht).
    Und weil es auf „Mighty like a rose“ auch drauf ist, noch in „The other side of summer“ reingehört, das ich eigentlich auch als angenehm in Erinnerung hatte. Jedenfalls gelesen, dass es an Beach Boys erinnern soll (also so auf eine „Back in the USSR“-Weise). Fand ich gar nicht. Ich stimmte da mehr dem zu, dass es einfach sehr, sehr nach Squeeze klingt. Immerhin schließt sich in dem Song aber ein wenig der Kreis, weil Costello eine Zeile lang Lennon, oder vielmehr „Imagine“, für unglaubwürdig erklärt.

    Und dann musste ich daran denken, wie McCartney mit James Corden Carpool-Karaoke macht. Und dass ich McCartney eigentlich immer irgendwie peinlich fand, aber dass er, wenn man ihn da so durch Liverpool und sein Leben gehen und den Leuten interagieren sieht, irgendwie schon ganz gut damit umgeht, dass er eine Legende ist. Also eine wirkliche Legende, etwas Überlebensgroßes.

    Jein (Fettes Brot, 1996)

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