Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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  • Arild Andersen unbekannt geblieben?


    Er hat zahlreiche Aufnahmen gemacht mit Jan Garbarek, Sheila Jordan, Alphonse Mouzon, Bill Frisell, John Abercrombie, Ralph Towner, Bobo Stenson, Terje Rypdal, Don Cherry, Markus Stockhausen, Andy Sheppard, um nur mal ein paar zu nennen. Hat mehr als ein Dutzend ECM-Alben als Bandleader aufgenommen. Unbekannt ist was anderes.

    Schon, er ist kein absoluter Exot. Aber im Vergleich zu Haden oder Peacock oder Danielsson oder oder ist er doch eher Insidern ein Begriff? Aber vielleicht irre ich mich und habe den Rand meiner persönlichen Aufmerksamkeit mit dem Rand einer allgemeinen Aufmerksamkeit verwechselt...

    Sagen wir mal so: MIR ist er durchaus bekannt als einer der wichtigen Bassisten in Europa.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Also hab ich seinen Bekanntheitsgrad unterschätzt. Bevor wir uns hier weiter cappriciotypisch in Nebensächlichkeiten verbeißen - ich bekenne mich schuldig, aber daß die Anderson/Towner/Vascancelos ein Reinhören lohnt mag ich betonen...


    Wichtigeres:



    Unterdessen wirds hier abgedreht. Die "Atlantis" von Sun Ra beinhaltet fünf kurze, von Billigsynthis der frühen 70er getragene, hypnotisch von Percussions getragene Kleinigkeiten und dann kommt das 22minütige Titelstück, in dem sich dies Konzept zu einer extrem abgedrehten, dann auch von einer Menge Bläsern getragenen Free-Kollektivimprovisation hinmäandert. Dies ist entweder Billigschamanismus oder genial. Vermutlich beides. Ich habe Assoziationen zum frühen Zappa, zum Art Ensemble of Chicago, zu abgedrehten Space Operas der 70er und zu garnix. Schon extrem eigen.


    Und ab morgen kommt hier eine Flutwelle von Sun Ras Sachen an.
    Ich bin sehr gespannt - wird mein Geist dem standhalten?


    :fee:

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Tja, nun rollt die Welle an...



    Sun Ra, "Lanquidity" (1979)



    Die Besetzung im Einzelnen spar ich mir mal. Gilmore und Marshall Allan sind dabei. Klar. Allan auch an der Oboe diesmal. Viele Trompeter, Saxophonisten, Percussionisten, zwei Gitarristen (einer heißt "Disco Kid"), und der Meister selbst spielt elektronische Keyboards aller Arten, Minimoog, Hammond B3 Orgel, Percussion und etwas Klavier.


    In den 70ern hatte Sun Ra die freejazzigen Gefilde der 60er wieder verlassen, wohl auch weil er die Freuden von ersten Sythesizern, Synklavieren und elektronischem Schnickschnack für seine Mission vom Saturn entdeckt hatte. Aber seine großartigen Bläser waren ja nicht weg und ihre Abenteuerlust ebensowenig. Nur das Umfeld war halt - - - naja, 70er eben.


    Hier quirlt und glitzert es über ziemlich coole Rhythmusteppiche, eine fließende Musik, quecksilbrig, an der Oberfläche angenehm, drunter dunkel und doch nicht halb so schräg wie ich Sun Ra von früher so kenne. Aber: Schönes Ding, Coole Sache.


    Aber es kommen noch 8 weitere Eloberate aus seinem unüberschaubaren Werk hier an (und das mag nir ein Anfang sein), da wird noch Sperrigeres hier angeschwemmt werden :D



    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Vergessen, nachgereicht: Diese lag gestern Nacht noch im Player:



    John Surman, "The Adventures of Simon Simon"


    Surman mit Jack deJohnette.


    Gefiel mir ausgesprochen gut. Mit den reinen Solosachen, auf denen er sich selbst begleitet zu eigenzusammengestellten Sythiloops, tu ich mich gelgentlich schwerer. Aber hier gabs Spannung



    Die andre Sun Ra, die der Postbote bislang heut brachte lief eben.



    "Sleeping Beauty", 1979


    Von 79. 26 Musiker:innen, ich schreib das nicht alles auf. Musikalisch wie oben (es sind sehr verwandte Alben), nur mehr Stimmen, die uns im Hintergrund Weisheiten vom Saturn, der Sonne, des Universums chantend/singend/wispernd nahebringen :D


    Auch dies eine tolle Platte, wenn mans den generell mag (tu ich), und sonst eben nur Scharlatanerie mit Super Bläsern.



    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Hier ist dann das Kontrastprogramm zu finden.


    Eine Biographie über den frühen Vertreter des Rhythm&Blues und Rock'n Roll, den New Orleans-Musiker Louis Prima.


    https://www.youtube.com/watch?v=PpimuXlMMP8


    Er wurde in den 1950-er Jahren weltbekannt mit seiner Musik. 1967 nahm er Teile der Filmmusik des Disney-Klassikers "Das Jungelbuch" auf, so auch die beiden berühmtesten Stücke aus dem Film. Er sprach und sang "King Louie".

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Und hier wieder ein andres Kontrastprogramm :D



    Charles Lloyd, ts, as, tarogato, fl
    Zakir Hussain, perc, tabla
    Eric Hartland, dr, per


    ... spielen sich die Seele aus dem Leib an diesem Abend des 23.5.2004 im Lobero Theatre zu Santa Barbara, Cal.


    Dies ist irre, nicht von dieser Welt... :cincinsekt:



    :)

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    (Shunryu Suzuki)

  • Nun Gary Burton Quartett mit dem erstaunlichen (damals) Debütanten Abraham Laboriel am Baß:



    Burton, vib
    Michael Goodrick, g
    Abraham Laboriel, b
    Harry Blazer, dr


    Um einiges erdiger und wattebauschbefreiter als spätere (in ihrer Weise aber auch tolle) Burton-ECMs. War da Speed im Mineralwasser? Klasse Platte (mehr aus Burtons ECM-Phase ist bestellt...)



    :)

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  • Außerordentlich abgedreht (ob ich das nun mögen oder mich ärgern soll werde ich herausfinden aber das dauert) ist diese :



    Sun Ra, "Space Probe" (1969).


    Hier finden sich absolut außerirdische Minimoogexkursionen ohne Sinn und Verstand, Gesangsparts jenseits von Gut und Böse einer Sängerin namens Thea Barbara, sehr sehr viel afrikanisch angehauchter Percussion und klasse Bläsereinlagen von Gilmore (hier Baßklarinette, Track 2) und Marshall Allan (Flöte!)


    Was von allem dann zu halten ist? Bin ratlos aber faszinierend ists schon. Da macht halt jemand ausschließlich was er will - das hat was. Mehr Bläser hätten die Sache allerdings nicht schlechter gemacht... Für Percussionfans der hartgesottenen Sorte eine Offenbarung :thumbup:



    :)

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  • Hier wieder Surman ohne andre Leute



    ... aber an bar-sax, ss, bcl, fl und sythis.
    Nicht daß es mich aus den Schuhen haut, aber schön isses, vor allem wenn er bcl spielt. Und die Synthesizerteppiche sind diskret. Im Ganzen würde ich mich über ein paar mehr Ecken und Kanten freuen.


    Abendmusik.



    :)

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  • Aber die bläst mich weg... Ganz früher Ayler spielt Blues und Gospel, und das Drängende, Heiße ist schon da aber free spielt er noch garnicht.



    Ich hab kaum intensivere Sachen. Daß er sich mal im Hudson River ertränken würde ist hier schon raushörbar, irgendwie. Mit Call Cobs jr., Piano, mit Henry Grimes, Baß, und mit Sonny Murray, Drums.



    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
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  • So, heute war sie endlich im Postkasten und jetzt dreht sie sich im Player:



    John Coltrane: A Love Supreme live in Seattle (02.10.1965)
    JC (ts, perc), Pharoah Sanders (ts, perc), Carlos Ward (as), McCoy Tyner (p), Jimmy Garrison (b), Donald Rafael Garrett (b), Elvin Jones (dr)


    Bin erst im zweiten “Satz”. Was soll ich sagen? Wer mit dem Seattle-Konzert (in dessen unmittelbarem Kontext diese Aufnahme offenbar entstanden ist) wenig bis nix anzufangen weiß, wird hier wohl auch nur bedingt glücklich werden. Mich aber fegt das gerade vom Stuhl…. Huihuihui ….


    Adieu
    Algabal


    ps: krank, wie ich bin, hab ich das Ding zugleich als CD und als Vinyl bestellt - beides kam heute …


    pps: ich bin ja eigentlich nicht so der Freund von Schlagzeugsoli - aber was EJ hier im Interlude zwischen Satz 2 und 3 abliefert, ist schlicht atemberaubend!!!!!!!!! :ohnmacht1:

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Algabal:
    Oh, danke für den Weckruf! :)


    Werde ich mir am Wochenende mal vornehmen (mp3) ...

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)

  • Daß er sich mal im Hudson River ertränken würde ist hier schon raushörbar, irgendwie.

    Die Todesursache ist bis heute ungeklärt. Er wurde dort tot aufgefunden, die Umstände konnten nie richtig geklärt werden. Das ist mein Wissensstand dazu.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Die Todesursache ist bis heute ungeklärt. Er wurde dort tot aufgefunden, die Umstände konnten nie richtig geklärt werden. Das ist mein Wissensstand dazu.

    Hm, gut dass du das schreibst! Ich dachte bis jetzt, die Todesursache sei geklärt (Ertrinken) und nur die Todesumstände seien (vermeintlich) ungeklärt (Selbstmord oder “Exekution” wegen Drogenschulden). Wobei die Selbstmordvariante nach der mir vorliegenden Literatur wohl die deutlich wahrscheinlichere ist.


    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Hm, gut dass du das schreibst! Ich dachte bis jetzt, die Todesursache sei geklärt (Ertrinken) und nur die Todesumstände seien (vermeintlich) ungeklärt (Selbstmord oder “Exekution” wegen Drogenschulden).

    Du hast natürlich recht. Da habe ich mich so falsch ausgedrückt, dass der Sachverhalt ein anderer wäre. So wie Du es schreibst ist es passend. Doch ob er da mehr ertränkt wurde oder nicht konnte nie nachgewiesen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist, dass es um Drogen ging, und man ihn schlicht und ergreifend wegen fehlender Zahlungen ermordet hat. Doch das ist Spekulation und damit auch nur eine Vermutung von mir.


    Auf Wikipedia steht es so, dass er Selbstmord verübt haben soll (so seine Verlobte), aber sich selbst zu ersäufen ist nicht so einfach. Mir erscheint die Geschichte ein wenig konstruiert zu sein, um vielleicht von der Wahrheit abzulenken. Niemand gibt gerne zu, dass der Lebensgefährte sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Man wird es wohl nie wirklich klären können.


    Tragisch ist es so oder so. Das mit den wenigen Engagements scheint zu stimmen, das hatte bereits Joachim E. Berendt so geschrieben. Er war sicher dem Ganzen näher als wir es hier heute sind. Man muss seine Musik nicht mögen, seinen Wert für die Musik sollte man aber anerkennen und respektieren. Genau das tue ich.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ist ja Freitagabend - somit noch Zeit für sowas:



    Miles Davis: Dark Magus (1974)


    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.


  • Bei mir war es gerade das tolle 1965 aufgenommene und 15 Jahre später bei Blue Note herausgegebene Album "EtCetera" des Quartetts von Wayne Shorter. Die Besetzung:


    Wayne Shorter (ts) - Herbie Hancock (p) - Cecil McBee (b) - Joe Chambers (dr)


    Die Musik ist auch heute noch so erfrischend.


    Uwe

    Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.

  • Ayler nochmal: Nach all dem was ich so las ist eine Selbsttötung wohl das Wahrscheinlichste, ganz klärbar wird das wohl nie - eine Tragödie so oder so. Was ich ausdrücken wollte war die ungeheure Traurigkeit in seinem Spiel auf der frühen "Goin' Home", eine Traurigkeit, die in seinen etwas späteren freien Sachen durch Aggressivität überlagert war und in den ganz späten komischen soulig/zerrissenen Sachen dann wieder zum Vorschein kam. Die ich aber immer mithöre. Ich kann jeden verstehen der seine Musik ablehnt, wirklich. Ich allerdings liebe ihn. Ich liebe ihn wie ich sonst nur Brötzmann liebe - wenn auch den aus andren Gründen - , aber manchmal höre ich auch beim Peter Verletzlichkeiten unter den Lärmschichten, vor allem in seinen Soloeinspielungen)... (und der [der Brötzmann] liebte ihn [den Ayler] ja auch, sehr sogar, er war ihm Vorbild, und da schließen sich wieder die Kreise und das sind so die schönen Erfahrungeen beim Vielhören, nicht? :) )



    Aber ich schweife ab. Ist ja ein "eben gehört" hier...


    Hier am späten Abend gab es noch eine Jugenderinnerungswiederentdeckung einer radikal andren Art, pure, schimmernde Schönheit, jahrzehntelang nimmer gehört, wieder angeschafft (ich befasse mich gerede zweigleisig: mit Sun Ra und mit den alten ECM-Erinnerungen, ein ziemlich teures Doppelspiel :D ), also



    die gute alte Crystal Silence (Gary Burton Vibraphon und Chick Corea Piano) ist wieder hier und ich fand das ein sehr, sehr schönes Wiederhören. Manchmal klappt sowas ja nicht. In diesem Fall aber sehr.



    :)



    PS @Algabal - die Dark Magus ist natürlich ein Hammer :clap:

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Ich wollte sie mir ja eigentich erst morgen anhören, da ich heute nicht allzu viel Zeit habe.
    War nun aber doch neugierig ...



    Also zunächst mal: der mp3-Download enthält ein Booklet. 8) Endlich mal wieder. Ist ja leider nicht selbstverständlich. Werde ich mir morgen mal in Ruhe durchlesen.


    Ja, das ist schon krasses Zeugs, da sehr "free-jazzig"! :D Gefällt mir aber! :thumbup: Ein Album, das man nicht mal so nebenbei hören kann. Man muss sich schon darin vertiefen. Mehr demnächst, wenn ich es mir mehrmals angehört habe ...

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)

  • Ich hab ja ein richtiggehend schlechtes Gewissen sie nichtbschon vorbestellt zu haben...


    Magst du mal die Besetzung nachreichen und die Tracklängen liebe Newbie? Ach ich brauch die auch <3




    Hier Jugenderinnerungen wie gestern auch...



    Jan Garbarek, "Photo with..."


    Garbarek, ts, ss
    Bill Connors, g
    John Taylor, p
    Eberhard Weber, b
    Jon Christensen, dr


    Eine Kultplatte in meiner Jugend. Und heute? Eine großartige Band, von der ich mir wünschte, sie hätten den Saxophonisten mal zur nächsten Tanke zum Bierholen geschickt (das dauert in Norwegen :D ) und das Album schnell und heimlich heimlich ohne ihn eingetütet...


    Weber ganz klasse, Christensen auch, Connors und Taylor glämzen zu selten aber das tun sie, aber dies Saxophon immer... Für Garbarekfeinde ist diese Platte Demonstrationsmaterial. Eindimensional, nebelhornig und vor allem laut. Und immer da. Trotzdem und wegen der Sideleute eine gute Platte. Find ich jetzt mal so.



    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

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