Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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  • bzw. bzw. hier
    (AD: 14. - 16. Juli 1998, Recording Arts Productions)


    Jack Jones, voc
    Mike Renzi, p & Arrangements
    Craig Nelson, b
    Jimmy Blakemore, dr


    Ist vielleicht eher Easy Listening aber mit sehr jazzigen Arrangements. Höre ich ab und zu ganz gerne. Toller Sound übrigens.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Gary Burton: Cool Nights


    Ich wusste gar nicht, dass ich dieses Album in der Sammlung habe. Bestimmt seit 30 Jahren nicht gehört. Jetzt läuft es und - nun ja. GRP Sound eben. Im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen dieses BMG-Labels ist dieses von Dave Gruisin und Larry Rosen produzierte Album eher nicht auf der "Fahrstuhlmusik"-Seite. Das ist teilweise schon sehr gut und einfühlsam, was die - exquisite! - Besetzung hier macht. Aber eben kein Vergleich zu den ECM-Produktionen Burtons.


    Gary Burton - vib
    Bob Berg - ts
    Wolfgang Muthspiel - g
    Bob James - p, keyb
    Will Lee - b, perc
    Peter Erskine - dr, perc


    produced 1987 (Aufnahmedaten sind nicht angegeben)

    „Ich bin geboostert. Den rechten Arm habe ich danach tagelang nicht mehr hochbekommen – für manchen Impfgegner in Sachsen eine Katastrophe.“

    (Dieter Nuhr)


  • Pepper Adams, ein nach meinem Geschmack klasse Baritonsaxophonist, hat hiermit 1957 ein schönes Album eingespielt. Als ich mir die Platte damals kaufte, fand ich die Themenvorstellung etwas "leicht" i.S. von "gefällig" vorgetragen, während die Improvisationen cool und flockig sind, aber nun gefällt mir das insgesamt ziemlich gut. Der Trompeter Stu Williamson war mir noch völlig unbekannt, aber ich mag den klaren und festen Ton, der nicht erst hochgezogen wird, ganz gerne. Ich hatte wegen der Stabilität des Tons deshalb damals das Gefühl, dass er ein in der klassischen Musik beheimateter Trompeter sei. Pepper Adams ist prima; die Ballade auf diesem Album klingt für mich so, als müsse sie vom Baritonsax gespielt werden und nicht anders.


    Pepper Adams (bar-s) - Stu Williamson (tp) - Carl Perkins (p) - Leroy Vinnegar (b) - Mel Lewis (dr)


    Uwe

    Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.

  • Der Trompeter Stu Williamson war mir noch völlig unbekannt, aber ich mag den klaren und festen Ton, der nicht erst hochgezogen wird, ganz gerne. Ich hatte wegen der Stabilität des Tons deshalb damals das Gefühl, dass er ein in der klassischen Musik beheimateter Trompeter sei.

    Stu Williamson (1933-1991) gehörte mehr zum West Coast-Jazz, spielte aber auch bei Woody Herman, Charlie Barnet, Shorty Rogers, Terry Gibbs Dream Band und Stan Kenton mit. Er war einer der Vorgänger von Joe Gordon bei Shelly Manne gewesen. Ab 1954 spielte er auch Ventil-Posaune, angeregt durch Maynard Ferguson. Er war der Bruder des Pianisten Claude Williamson, einem Pionier des modernen Jazzpianos. Leider war auch er durch Drogen oftmals für längere Zeit weg von der Szene gewesen. Das war letzten Endes die Todesursache gewesen.


    Williamson spielte einen eher glatten Stil, den man eben mit Musikern wie Shorty Rogers oder auch Chet Baker in Verbindung bringen könnte. Er war kein "Power-Trompeter" a la Maynard Ferguson, auch kein Lead-Spieler, sondern ein ausgezeichneter Section-Man, den man auch Soli übertragen konnte. Es gibt auch Aufnahmen mit ihm und Maynard Ferguson zusammen an der Ventil-Posaune. Ein Trompeter mit ähnlichen Eigenschaften war Lee Latzman gewesen. Allerdings spielte dieser keine Ventilposaune. Doch stilistisch kommt er Williamson recht nahe.


    Pepper Adams war um 1956 herum eine völlig neue Stimme im Jazz gewesen. Daher setzte er sich recht schnell durch. Er war als Bigband-Musiker genau so gefragt wie in kleinen Besetzungen. Auch er ein Musiker aus der Bigband von Stan Kenton, wie auch Drummer Mel Lewis, der mit Adams nahezu zeitgleich bei Kenton spielte.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Firehouse Five Plus Two: Dixieland Favorites AD: 1958&1959&19601964&1969


    Danny Alguire (Trompete) - Ward Kimball (Posaune) - George Probert (Sopransax) - Frank Thomas (Klavier) - Dick Roberts (Banjo) - Don Kinch (Tuba) - Eddie Forrest (Drums)


    Die vielleicht ungewöhnlichste Jazzband in diesem Bereich dürfte die von Walt Disney ins Leben gerufene Band "Firehouse Five Plus Two" gewesen sein. Gegründet 1949, wirkte sie bis 1971, und alle Musiker waren zugleich Angestellte bei Disney gewesen, darunter mit Ward Kimball ein durch zahlreiche Zeichentrickfiguren sogar weltweit gefragter Spezialist. In ihrer Freizeit wirkten sie in ihrem urigen Outfit dann für Größen wie Bing Crosby, wirkten 15 Jahre im Disneyland während der Sommerferien und wirkten auch in zahlreichen Filmen und TV-Shows mit.


    Sie nahmen 12 Alben auf, die weltweit verkauft wurden. Die Besetzung der Band wurde für viele Jazzbands im Dixieland-Bereich Standard, Legionen von Hobby-Musikern gründeten Bands und spielten die Musik nach. Sie waren nicht die erste Band, die sich in diesem Stil übte, aber sie wurden unglaublich erfolgreich damit.


    Kimball (1914-2002) arbeitete ab 1934 für Disney. So war er für Figuren von "Pinocchio" (1940), Alice im Wunderland (1949) und Cinderella (1950) mit, war Regisseur für diverse Kurzfilme und erhielt den Oscar für einen jener Filme 1969. Er arbeitete auch fürs Fernsehen, war am Script zu "Babes in Toyland" verantwortlich und eben auch Bandleader der Jazzband. 1972 ging er in den Ruhestand.


    Don Kinch (1917-2011) spielte Trompete, Bass, Tuba und Violine. Zunächst mit Bob Short und George Bruns unterwegs, kam er zu Turk Murphy 1950, jenen Band, die auch so etwas wie der Pate der Firehouse Five Plus Two werden sollte. Mitte der 1950-er Jahre begann er für Disney zu arbeiten, und ab 1958 übernahm er den Platz an der Tuba in der Band von George Bruns. Anfang der 1970-er Jahre, vermutlich unmittelbar nach dem Ende der Band 1971, ging er nach San Francisco und eröffnte eine Reparaturwerkstatt für Musikinstrumente.


    Danny Alguire (1912-1992) war der einzige Musiker, der nicht bei Disney gearbeitet hat und der einzige Vollprofi-Musiker im eigentlichen Sinne. George Probert (1927-2015) war auch zunächst reiner Profimusiker bei Bob Scobey (1950-1953) und Kid Ory (1953-1954) gewesen, ehe er von 1954-1969 in die Band von Disney kam. Er wurde 1955 Musikalischer Leiter der Walt Disney-Studios, also auch Mitarbeiter bei Disney.


    Es war also eine außergewöhnliche Band, die man da zusammengestellt hat.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • John Scofield: John Scofield (1977)


    John Scofield - g
    Terumasa Hino - tp
    Clint Houston - b
    Motohiko Hino - dr


    Sehr frühe Aufnahmen des jungen John Scofield. Passt!

    „Ich bin geboostert. Den rechten Arm habe ich danach tagelang nicht mehr hochbekommen – für manchen Impfgegner in Sachsen eine Katastrophe.“

    (Dieter Nuhr)

  • Hier diese 1975er Miles, eingespielt kurz vor seinem gesundheitsbedingtem mehrjährigen Retreat:



    "Agharta" (live Feb. 1975,Osaka)

    Für mich die Königsplatte unter seinen elektrischen Liveeinspielungen, auch noch knapp vor der Schwesterplatte "Pangaea" (auf der das Abendkonzert vom gleichen Tag zu finden ist, dies war der Nachmittag in Osaka seinerzeit) und auch vor der Dark Magus vom Herbst des Vorjahres mit einer Band die beinahe dieselbe war, nur damals noch ohne Sonny Fortune. Dafür fehlen die 74er Saxophonisten David Liebman und Azar Lawrence sowie der dritte Gitarrist. Alle drei Alben zusammengenommen sind eine erregende Hörerfahrung, als ob nochmal umso heller brennen sollte was dann für Jahre erlosch...



    Miles selbst, tp, org
    Sonny Fortune, ss, as, fl
    Pete Cosey, g, synth
    Reggie Lucas, g
    Mike Henderson, b
    James Mtume, perc
    Al Foster, dr, perc




    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • @garcia


    Interessant! Ich mag die drei in genau umgekehrter Reihenfolge: Black Magus - Pangaea - Agharta. Aber das sind nur Nuancen und es ist zudem tagesformabhängig. Aber die “Black Magus” ist schon ganz oben meist.


    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Es sind sehr, sehr kleine Unterschiede und die Tagesform... Naja wenn ich es düster und düsterer will ist die Dark Magus untoppbar :D


    Aber ein Tryptichon, an dem niemand vorbeigehen sollte, der sich für derlei Musik auch nur ansatzweise interessiert, das sehe ich schon darin.



    :cincinsekt:

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)


  • Jimmie Noone : Moody Melody - The Cradle of Jazz AD: 1934-1940 (CD2)


    Jimmie Noone (1895-1944) gehörte zu den ganz wenigen Musikern schwarzer Herkunft aus New Orleans, die eine hervorragende Ausbildung genießen durften. Er war Schüler von Prof. Franz Schoepp, jenem überragenden Lehrer mit deutschen Wurzeln, der viele Jahre im Chicago Symphony Orchestra spielte, und der auch der Lehrer von Benny Goodman und Buster Bailey wurde.


    Noone selbst wurde letzten Endes nie so bekannt wie etwa George Lewis, Sidney Bechet, Johnny Dodds und Barney Bigard. Zunächst spielte er bei Freddie Keppard, Kid Ory, Buddy Petit, King Oliver und machte auch einige Aufnahmen mit Louis Armstrongs Hot Five 1928. Anschließend wirkte er bei Tommy Ladnier und sechs Jahre bei " Doc Cook's Dreamland Orchestra" mit.


    Ab 1916 hatte Noone auch immer wieder mal eigene Bands. Später sollte sein "Apex Club Orchestra" nach dem gleichnamigen Club benannt, seine Band werden. Ab 1926 hatte er sie immer mal wieder aktiviert. 1938 leitete er kurze Zeit sogar eine eigene Bigband.


    Er spielte bis 1917 ausschließlich in New Orleans, anschließend weitgehend in Chicago, mit Ausnahmen 1931 und 1934 und 1937, als er kurzzeitig in New York tätig war.


    Auf dieser Doppel-CD befinden sich 45 Nummern, von denen nur 9 in New York gemacht worden sind (alle mit Charlie Shavers an der Trompete).


    1944 erlag er einem plötzlichen Herzanfall mit nur fünf Tage vor seinem 49. Geburtstag.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Rod Mason/Ian Wheeler-Band : The Entertainer AD: Februar 1974, Deutschland


    Rod Mason (Kornett) - Bobby Fox (Posaune) - Ian Wheeler (Klarinette, Altsax) - George Webb (Klavier) - Dick Bishop (Banjo) - Tony Bogat (Bass) - Jimmy Garforth (Drums)


    Rod Mason (1940-2017) dürfte in Europa neben Oscar Klein der beste Kornettist gewesen sein, was die Musik Louis Armstrongs und dessen Zeitgenossen angeht. Er spielte ab 1959 mit Cy Laurie, gründete 1962 zusammen mit Monty Shunshine die berühmte Monty Sunshine-Band, 1965-1970 dann die erste eigene Band. 1970-1973 dann bei Mr. Acker Bilk, ab 1973 dann erneut eigene Band zusammen mit eben Ian Wheeler.


    1980 ging er dann einige Zeit zur Dutch Swing College Band, um 1985 seine berühmte "Hot Five" gründete und ganz im Sinne des frühen Armstrong spielte.


    Ian Wheeler (1931-2011) spielte u.a. 1952-1955 mit der River City Jazz Band, wurde 1955 Nachfolger von Mr. Acker Bilk bei Ken Colyer, bei dem er bis 1960 blieb. 1961-1968 und 1976-1998 war er in der Band von Chris Barber gewesen. Dazwischen, wie geschrieben, lag die Band mit Rod Mason. Nach 1998 wirkte er in der Band "Best of British" mit, die Musiker aus den bekanntesten britischen, traditionellen Jazzbands beinhaltete.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Duke Ellington: Aus dieser 10-CD-Box die CD-Nr.1 AD: 11.04.1938-24.08.1938


    Die Box beginnt 1938 und endet genau am 16.Januar 1946. Warum genau diese Einteilung erfolgt ist, kann ich nur bedingt nachverfolgen, hängt aber mit den Rechten der Verwertung zusammen. Ellington machte Aufnahmen für Brunswick, Variete, Vocalion, Okeh, Columbia, später dann Capitol, Verve und kurzzeitig auch Reprise und 1973 auch für Pablo. Es kommen aber nur ein Teil dieser Einspielungen in Frage. Auch Hinsight veröffentlichte Einspielungen 1946-1947, dazu kommen inzwischen die Tresury-Veröffentlichungen, seine "Private Collection" , dazu weitere Live-Veröffentlichungen diverser Rundfunkmitschnitte, etc.


    Hier auf dieser CD findet man Raritäten wie "Pyramid", "Swingtime in Honululu", "Watermelon Man" (!!!, natürlich nicht das Stück gleichnamigen Titels von Herbie Hancock), "Love in Swingtime", "A Gipsy without a Song" und zwei Einspielungen von "Prelude to a Kiss".

    Viele Grüße sendet Maurice

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  • Lloyd McNeill ( 12/4/35 - 5/11/21) war ein Flötist und Maler . Er studierte Kunst u.a. in Paris , wo er sich mit Picasso anfreundete , und Flöte bei Eric Dolphy .(Weiteres bei Wiki) . Mich hat immer die Washington Suite des Lloyd McNeill Quartets beeindruckt . Erschienen 1970 , gibt es sie seit einiger Zeit auch als CD . Lohnt sehr , auch durch den teilweisen Einsatz eines Bläserquartetts mit Oboe , Horn , Fagott und Klarinette . Schöner Nachklang . RIP .


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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Nocturnal Thoughts. Wheel o'fate what is't you say?


    Jan Lundgren: Into the Night


    Jan Lundgren, piano

    Emile Parisien, soprano sax

    Lars Danielsson, bass



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Mich gelüstet es heute nach diesem Tim Whitehead-Album


    Großartige Originals des Leaders und seines Co-Leaders Giovanni Mirabassi (6 Titel)! Leider muss man bei 3 Titeln auch Altbekanntes von anderen Komponisten in Kauf nehmen, was im Falle von John Lennons "Imagine" einfach nur abgeschmackt wirkt. Es hätte nur noch gefehlt, dass jetzt noch "Summertime" gespielt wird. Aber immerhin: 6 Titel sind originales Material. Und diese Titel sind richtig, richtig gut!


    Tim Whitehead - ts

    Giovanni Mirabassi - p

    Oli Hayhurst - b

    Milo Fell - dr


    rec. 2006

    „Ich bin geboostert. Den rechten Arm habe ich danach tagelang nicht mehr hochbekommen – für manchen Impfgegner in Sachsen eine Katastrophe.“

    (Dieter Nuhr)

  • Hier eher Meditatives.


    Tigran Hamasyan: Luys i Luso


    Tigran Hamasyan, Klavier

    Yerevan State Chamber Choir

    Harutyan Topikyan



    Die Assoziation an Giya Kantcheli stellte sich wieder ein.


    Gruß

    MB


    :wink:

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  • Mich gelüstet es heute nach diesem Tim Whitehead-Album

    ... und heute nach einem früheren:


    Tim Whitehead - ts

    Pete Jacobsen - p, synth

    Arnie Somogyi bzw. Steve Watts - b

    Dave Barry - dr


    rec. at Ronnie Scott's Club, London, 1994

    „Ich bin geboostert. Den rechten Arm habe ich danach tagelang nicht mehr hochbekommen – für manchen Impfgegner in Sachsen eine Katastrophe.“

    (Dieter Nuhr)

  • In einer Facebook-Gruppe bin ich gerade auf dieses Video von James Morrison mit der Schagerl All Star Big Band aufmerksam geworden. Ein trumpet battle mit 5 Solisten!

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    Das wäre doch was für Dich, Maurice, gelle?

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    (Dieter Nuhr)

  • Das wäre doch was für Dich, Maurice, gelle?

    Früher bestimmt, inzwischen mag ich es weniger hoch und wild. Ich habe ihn live gesehen, der ist schon richtig gaga. Doch Arturo Sandoval ist noch eiine Ecke besser als er. Allerdings kann ich mich durchaus daran erfreuen.


    Allerdings sind das halt auch wirklich Klasse-Musiker. "The Flintstones" ist auch ein feines Stück dafür. Man kann die Harmonien quasi hören ("I got Rhythm-Schema").


    Kennst Du noch die Battles zwischen Arturo Sandoval, Claudio Roditi und Dizzy Gillespie im damaligen "United Nations-Orchestra"?

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Kennst Du noch die Battles zwischen Arturo Sandoval, Claudio Roditi und Dizzy Gillespie im damaligen "United Nations-Orchestra"?

    Aber ja doch! :jaja1:


    Bei mir läuft jetzt eine meiner Lieblings-CDs im Big Band-Bereich:

    Hier ein kleiner Videoausschnitt:

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    (Dieter Nuhr)

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