Das Grauen auf der Netzhaut - eine Ansammlung an fürchterlichen CD-Covern

  • Wenn der Lichtstrahl den Mastrissimo halt nicht direkt in die Nase pieksen würde...

    Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)

  • Na, das Ding ist ja 'n ganz schönes Zuchtinstrument. Hat er wohl von Toscanini geerbt.

    Kann nicht sein, er ist noch ganz!

    Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)

  • Fällt euch eigentlich auch auf, von wo diese Lichtstrahlen herkommen?


    :D

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Fällt euch eigentlich auch auf, von wo diese Lichtstrahlen herkommen?


    :D

    Möge die Macht mit IHM sein... :D

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.


  • Ist Erzherzog Rudolph abgeworfen worden? Oder irrt er jetzt verwandelt als Pferd durch die niederösterreichische Steppe?


    (Kein hässliches Cover, aber ein rätselhaftes...)


    :wink:

    .

  • Zwielichts erste These kann ich widerlegen, denn als gelernter Österreicher erkenne ich in dem Pferd einen Haflinger, eine kaltblütige Rasse, die zum Ziehen von Wägen und Fuhrwerken genutzt wird.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Zwielichts erste These kann ich widerlegen, denn als gelernter Österreicher erkenne ich in dem Pferd einen Haflinger, eine kaltblütige Rasse, die zum Ziehen von Wägen und Fuhrwerken genutzt wird.

    Gut, dann hat der Haflinger vielleicht die Kutsche abgehängt, in der Erzherzog Rudolph sich jetzt frierend in seinen Mantel hüllt.


    :wink:

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  • Aus der Abteilung unnützes Wissen:


    Michael von Erdelyi berichtet in seinem Standardwerk Beschreibung der einzelnen Gestüte des österreichischen Kaiserstaates, nebst Bemerkungen über Hornviehzucht, Schafzucht und Ökonomie (1827), dass Erzherzog Rudolph in Mähren ein Gestüt zur Pferdezucht betrieben hat. Immerhin!


    Aber auch Beethoven war dem Pferdesport nicht abgeneigt. Auf einem Skizzenblatt notierte er am 8.10.1810: "In der Hofzeitung vom 6. October 1810 sind eine Menge interessanter Landhäuser zu verkaufen auch Gärtenhäuser zu vermiethen -- ". – "öfter reiten und überhaupt weite Exkursionen machen, da dies so gute Wirkung auf mich hat, besonders was man Luftveränderung nennen kann". – "bey dem Landgut ein Pferd zum Reiten und eines zur ?ust [zum Pfluge ?] [ im Sinne von Kutsche?] welche leicht auch einen Dekel wie ein wagen haben kann -- das Landgut muß nach und nach so eingerichtet werden dass du Pferde halten kannst ohne ist es immer dürftig".


    Ein sinn- und lehrreiches CD-Cover! :|


    :wink:

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  • Zitat

    Aber auch Beethoven war dem Pferdesport nicht abgeneigt

    Oder sah er es einfach als wünschenswertes Verkehrsmittel?

  • Oder sah er es einfach als wünschenswertes Verkehrsmittel?

    Naja, Beethoven schreibt immerhin: "öfter reiten und überhaupt weite Exkursionen machen, da dies so gute Wirkung auf mich hat, besonders was man Luftveränderung nennen kann".


    Mozart hat ja zeitweise auch ein Pferd besessen, was Wolfgang Hildesheimer zu großer Verblüffung Anlass gab (sinngemäß: Kann man sich Mozart auf einem Pferd vorstellen?).


    :wink:

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  • Ich dachte immer, jeder der sich auf den Rücken eines Pferdes setzt und sich dann ohne Zweck, mit interesselosem Wohlgefallen irgendwie fortbewegt, treibt Pferdesport.


    Aber dass Beethoven schon mit dem Fahrrad gefahren ist, zeigt, wie stark er noch in seinen letzten Lebensjahren dem Fortschritt verbunden war. Ich sehe ihn bildlich vor mir, mit seiner Draisine laut fluchend durch die Pfützen der Dorfstraße von Gneixendorf radelnd...


    :wink:

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