Eben gehört - ALTE MUSIK

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  • Diese interessante Box fand heute ihren Weg zu mir und im Moment erfreue ich mich an der CD1.


    Giovanni Pierluigi Palestrina (1514-1594)
    Messen

    mit dem Ensemble Pro Cantione Antiqua
    Countertenöre: Charles Brett, Timothy Penrose, Ashley Stafford und Michael Chance
    Tenöre: Wynford Evans, James Griffett, Ian Partridge, Neil Jenkins, James Lewington
    Bässe: Micheal George, Gordon Jones, Christopher Keyte, Stephen Roberts, Brian Etheridge, Adrian Peacock, David Beavan


    Dirigent: Mark Brown (CD 1,3,4,5) Bruno Turner (CD2)



    Bis bald
    corda vuota


  • L'Amor de Lonh
    Medieval songs of love and loss
    Ensemble Gilles Binchois
    Dominic Vellard


    L'Amor de Lonh (Die Liebe aus der Ferne oder die ferne Liebe) handelt von der Liebessehnsucht, der Trennung, der Einsamkeit, dem Verrat, alles, was den Troubadours, Dichter, Komponisten zu diesem Thema einfiel. Alle Gattungen und Formen sind vertreten und viele Sprachen: Galicisch-Portugiesich, Sephardisch, Okzitanisch, Französich.


    Der Titel der CD, L'Amor de Lonh bezieht sich v. a. auf den berühmtesten canso des Trobadors Jofré Rudel. Von ihm ist nicht viel bekannt, möglicherweise nahm er am Kreuzzug von 1147 teil. Zeitgenossen erzählten, er habe sich in die Prinzessin von Tripolis verliebt, ohne sie je gesehen zu haben, nur aufgrund der Berichte von Pilgern. Diese ferne Liebe wurde ihm zum immer wiederkehrenden Thema, bis er schließlich in See gestochen, an Bord jedoch krank geworden und in den Armen seiner Geliebten verstorben sei.


    Die Legende dieser Liebe wurde ein Motiv für Dichter und Komponisten: Petrarca, Jean de Nostredame, Uhland, Heine, usw. Auch eine moderne Oper gibt es inzwischen, L'amour de loin von der finnischen Komponistin Kaija Saariaho und dem linanesischen Librettisten Amin Maalouf.


    Woher ich das alles weiß? Natürlich aus dem schönen dicken Booklet mit einer aufschlussreichen Einführung und allen Texten mit Übersetzungen. Gesungen und gespielt wird natürlich auch und das überaus vorzüglich. Hört mal rein und traut Euch so eine schöne CD zu bestellen! ;+)



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Hört doch noch jemand anderes hier diesen Radiosender??


    Ja!

    "Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
    diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
    (Loriot)


  • Anthonius Divitis, Antoine Févin
    Lux Perpetua. Requiem
    Ensemble Organum
    Marcel Pérès


    Heute im Briefkasten und gleich gehört: Eine geniale Interpretation, sicher eine der besten CDs von Pérès und seinem Ensemble. Die Totenmessen sind ja meist dunkel getönt mit Betonung der tiefen Lagen, aber die Bässe hier sind unvergleichlich. Man hat ja schon in der Renaissance die "profunden flämischen Bässe" gerühmt, hier sind sie ein wirkliches Fundament für die Musik. Die CD werde ich sicher noch oft hören! Unbedingt emppfehlenswert!



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Der Biber baut sich eine Messe: :D




    Die Missa "Christi resurgentis" ist vermutlich zu Ostern 1674 im Salzburger Dom uraufgeführt worden. Sie wurde für zwei vierstimmige Chöre plus Baß und zwei weiteren instrumentalen Chöre (Streicher und Blechbläser), insgesamt 22 Stimmen, geschrieben. Durch die unterschiedliche räumliche Platzierung der Chöre im Dom kommt ein komplexes antiphonales Geflecht zustande.


    Dies ist die allererste Einspielung des Werkes überhaupt; das Manuskript stammt aus Tschechien, im Archiv von Schloß Kremsier vergraben. Dr. James Clements hatte es ausfindig gemacht und eine spielbare Edition erstellt. Zusammen mit einigen Sonaten kann Andrew Manze die Pracht der Messe wieder zum Erklingen bringen.


    Die Positionierung der Chöre wurde rekonstruiert und offenbart dabei die sorgfältig aufeinander abgestimmte Komposition. Biber hatte wirklich ein Händchen für solche Werke... :thumbup:



    Übrigens - Biber hatte mal einen Unfall gehabt:


    "http://de.toonpool.com/user/4555/files/biber_536155.jpg"



    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Einen kleinen Tanz gefällig:




    Die CD enthält Tänze aus der Zeit um 1600. Fünf Drucke werden hier exemplarisch vorgestellt, die die Vielfalt der einzelnen Tänze, zum Teil mitsamt ihren Schritten, dokumentieren. Die Auswahl wird mit dem damaligen Instrumentarium realisiert.


    Die Drucke sind:


    I.
    Michael Praetorius: Terpsichore (1612)*


    II.
    Thoinot Arbeau: Orchesographie (1589)


    III.
    Tänze aus der Schule von Gregorio Lambranzi (ca. 1640)*


    IV.
    Anthony Holborne: Short Airs, Both Grave And Light (1599)*


    V.
    Christoph Demantius: Deutsche und polnische Tänze (1601)



    Diese Drucke waren umfangreiche Sammlungen unterschiedlichster Tänze. Viele stammen aus Frankreich und England, die von Tanzmeistern am Hof der Fürsten und Könige zelebriert wurden. Praetorius, Holborne und Demantius arrangierten ihre für kleinere Ensembles, die anderen mußten nachträglich arrangiert werden.


    Das Praetorius Consort hatte bereits 1976 diese Aufnahmen veröffentlicht, allerdings nicht in dem Umfang wie auf dieser CD (*nur LP); die wurde erweitert und neu remastered. Ich sage es ganz offen: es ist eine großartige Aufnahme, toll interpretiert und klanglich ausgezeichnet. Ein echtes Schätzchen! :thumbup:



    jd :juhu:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Bis jetzt:




    Christoph Bernhard (1628-1693) war Schüler von Heinrich Schütz und Giacomo Carissimi gewesen. Er war zweimal Vizekapellmeister in Dresden, dazwischen war er Kantor am Johanneum zu Hamburg. Wie sehr er geschätzt wurde, zeigt allein schon die Bitte seitens Schütz', diesem eine Trauermottete zu dessem Tode zu schreiben; die Komposition, um 1669 entstanden, lobte der alte Heinrich mit den Worten, daß er selbst daran keine Note verbessern könne, so gut sei sie.


    Die Geistlichen Harmonien von 1665 enthalten zwanzig deutsche Concerti mit einer oder mehreren Stimmen und BC. Hermann Max hat ein Dutzend ausgewählt und eingespielt.






    Johann Vierdanck (ca. 1605-1646) war ebenso im Wirkungskreis von Schütz großgeworden. Als Zinkbläser wie auch als Violinen- und Orgelspieler wurde er berühmt und erhielt 1635 an der Marienkirche in Stralsund das Amt des dortigen Organisten. Bis zu seinem Tod blieb er dort, und in der Zeit erschienen viele seiner gedruckten Werke, die er selbst verlegen ließ. Die hier eingespielten Capricci, Canzoni & Sonatas stammen aus einem Druck von 1641.



    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Zum ersten Mal:




    Hinter den Psalmi Davidici verbergen sich speziell die sieben Bußpsalmen der Bibel: Nr. 6, 31 (32), 37 (38), 50 (51), 101 (102), 129 (130) und 142 (143). In ihrer Gesamtheit sind die eher selten vertont worden. Neben Orlando di Lasso hat nur Andrea Gabrieli einen kompletten Zyklus komponiert. Im Druck erschien das Werk in Venedig (Angelo Gardano, 1583).


    Die Psalmen wurden im Wesentlichen für die Fastenzeit verwendet, in Venedig auch zusätzlich für die Totenfeier. Gabrieli könnte sie zu einem solchen Anlaß geschrieben haben (der Doge Marcantonio Venier starb während der Fastenzeit 1578), und später ließ er sie veröffentlichen.


    Gabrieli teilte die Psalmen in insgesamt 26 Einheiten und setzte den Fokus auf den Text. Er reduzierte jede Kontrapunktik auf eine Basis, um eine ruhige, demütige Vergeistigung zu erreichen. Sechs Vokalstimmen sind mit vier Instrumente gekoppelt und zeigen somit eine homophobe Variation der Concerti oder Sacrae Cantiones der venezianischen Schule.


    Die Capella Dvcale Venetia unter Livio Picotti musiziert in homogener Weise. :rolleyes:



    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Hinter den Psalmi Davidici verbergen sich speziell die sieben Bußpsalmen der Bibel: Nr. 6, 31 (32), 37 (38), 50 (51), 101 (102), 129 (130) und 142 (143). In ihrer Gesamtheit sind die eher selten vertont worden. Neben Orlando di Lasso hat nur Andrea Gabrieli einen kompletten Zyklus komponiert. Im Druck erschien das Werk in Venedig (Angelo Gardano, 1583).



    Orlando di Lasso (1532-1594)
    Penitential Psalms
    Henry's Eight
    Jonathan Brown, director


    Dann höre ich jetzt mal die entsprechende Komposition von Lassus. Mangels Vergleich kann ich nicht viel zu der Interpretation sagen. Von der Truppe kenne ich eine Aufnahme von der La Rue-Messe Cum iucunditate , die mir nur solange gefiel, bis ich mehr La Rue-Messen gehört hatte.


    Die acht Sänger stammen aus dem Chor des (von Henry VIII.) gegründeten Trinity College und singen recht volltönend. Schlecht sind sie keineswegs - und in Ermangelung einer anderen Aufnahme kann ich nicht sagen, ob es bessere gibt.



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Der Biber baut sich eine Messe: :D
    ...
    Dies ist die allererste Einspielung des Werkes überhaupt;


    Nicht ganz: teilt sich diese Ehre nämlich mit einer Aufführung unter Parrott:



    Zeitgleich in 2005 erschienen. Die Einspielung von Manze ist aber wohl die Bessere.


    LG
    Tamás
    :wink:

    "Vor dem Essen, nach dem Essen,


    Biber hören nicht vergessen!"



    Fugato


  • Uuuuh, ich beneide dich drum! Werde auch ich demnachst anschaffen! Hab in die Schnipsel reingehört: hinreißend! :thumbup:


    LG
    Tamás
    :wink:

    "Vor dem Essen, nach dem Essen,


    Biber hören nicht vergessen!"



    Fugato

  • Der Biber baut sich eine Messe: :D


    :D


    Bei mir übrigens ist auch der Biber am Werk:



    Missa ex B & Requiem ex f con terza minore
    Gabrieli Consort & Players
    Paul McCreesh


    LG
    Tamás
    :wink:

    "Vor dem Essen, nach dem Essen,


    Biber hören nicht vergessen!"



    Fugato

  • Als in München wohnender, in Göttingen aufgewachsener Musikliebhaber 'muss' ich mal ein kleines Gegenwicht gegen die Salzburger Übermacht im 17. Jh vorgehen: Ich wähle Eisenach und nahezu die gleiche Zeit:



    Gerade schwebe ich durch 'Der Gerechte, ob er gleich zu zeitlich stirbt' ...


    Aus meiner Sicht ein absoluter Kandidat für die '50 besten Aufnahmen aller Zeiten': So ohrenfällig ist die Absurdität, dass diese Musik nahezu vergessen war. Bekanntheit ist bei Barockmusik definitiv kein (alleiniges) Qualitätszeichen.


    Gruß
    Benno

    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)

  • Und nun:




    Hans Leo Hassler (1564-1612) war so begabt, daß man ihn mit zwanzig Jahren nach Venedig schickte. Er war Schüler Andrea Gabrielis und guter Freund seines Neffen Giovanni Gabrieli. Er stand stilistisch zwischen dem alten Stil, den er in seinen Messen ausfüllte, und dem moderneren venezianischen Stil, dem seine mehrchörigen Werke huldigen. Ab 1590 erschienen seine Kompositionen im Druck und machte damit den venezianischen Stil im Norden Europas bekannt.


    Aber auch gesellschaftlich machte er Karriere: für die Fugger war er geschäftlich tätig, und er wurde mitsamt seiner Familie von Kaiser Rudolf II. gefördert, später geadelt. Er war sehr stark im Orgelbau als Berater tätig und ergatterte lukrative Posten wie den des Kapellmeisters in Nürnberg. Von der Schwindsucht geschwächt, starb er in Frankfurt.


    Hier sind Motteten und Orgelwerke zu hören, die aus verschiedenen Quellen stammen. Darunter sind z.B. Duo Seraphim à 16 oder Jubilato Deo à 8.



    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Bei mir übrigens ist auch der Biber am Werk:


    Dito.
    http://www.amazon.de/Biber-Fif…TF8&qid=1330129922&sr=1-2


    Spontan gefällt die Aufnahme sehr gut, weil sie nicht langweilt - allerdings um den Preis des Verzichts auf Wiederholungen. Vieles ist sehr effektvoll gespielt, ohne dass es effekthascherisch wirkt. Den Ton finde ich eher robust. Gefällt, auch der Organist.


    Danke für den Hinweis!


    LG, Kermit :wink:

    Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.

  • Aus dieser Box:





    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Dazu hatte ich hier schon was geschrieben:


    Messen der Renaissance - Teil 4: Brumels "Et ecce terrae motus"
    "http://www.capriccio-kulturforum.de/vokalmusik/p136394-messen-der-renaissance-teil-4-brumels-et-ecce-terrae-motus/#post136394"




    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Heinrich Isaac (1450-1517) schrieb die Messe um 1500. Sie hat übrigens kein Credo, da es zu der Zeit nicht üblich war, es in eine polyphone Meßvertonung mitaufzunehmen.




    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Auch hier hatte ich was geschrieben:


    Messen der Renaissance - Teil 1: Obrechts Missa "Maria zart"
    "http://www.capriccio-kulturforum.de/vokalmusik/p134574-messen-der-renaissance-teil-1-obrechts-missa-maria-zart/#post134574"



    jd :wink:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul


  • :thumbup:


    Wird nie mein Favorit werden (schon allein wegen der Verlustder Wiederholungen - in der Sonate IV ist das für mich extrem störend), aber ein Geheimtip unbedingt!


    LG
    Tamás
    :wink:

    "Vor dem Essen, nach dem Essen,


    Biber hören nicht vergessen!"



    Fugato

  • In ihrer Gesamtheit sind die eher selten vertont worden. Neben Orlando di Lasso hat nur Andrea Gabrieli einen kompletten Zyklus komponiert.

    Steile These. Es gibt mindestens noch einen lateinischen Zyklus, von Lechner: http://www.baerenreiter.com/noten/produkt/?artNo=BA2940.


    Zählt man übersetzte mit, darf man auf keinen Fall den von Melchior Franck verpassen, den Weser-Renaissance bei cpo kongenial eingespielt hat (und grad sehr billig zu haben!).


    Nimmt man den Genfer Psalter mit, sind die Psalmen zusammen mit den 143 anderen noch mindestens von Claude le Jeune, Paschal de 'Estocart und Philibert Jambe de Fer vertont worden; bei den anderen Verdächtigen, die einen Großteil der 150 Psalmen vertont haben (Sweelinck, Goudimel, Bourgeios...) hab ich jetzt keine Lust nachzugucken.


    Und wahrscheinlich gibt es eh noch ein paar Dutzend andere Vertonungen, die irgendwo in irgendwelchen Folianten vor sich hin schimmeln.


    Schöne Grüße
    hanns

  • Es gibt mindestens noch einen lateinischen Zyklus, von Lechner


    Übrigens, ein Lasso-Schüler. Apropos: es ist nicht so bekannt, aber auch Andrea Gabrieli hat Lasso in München besucht und hat später sein Neffchen zu ihm in die Lehre geschickt. :yes:


    LG
    Tamás
    :wink:

    "Vor dem Essen, nach dem Essen,


    Biber hören nicht vergessen!"



    Fugato