Die Klarinette

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Lieber Bernd,
    Du wirst wohl Deine Gründe haben, ein schlechter Mensch bist Du ja nun mit Sicherheit nicht.
    Gute Nacht allerseits
    Hudebux

  • Ich schließe mich Bernd an, mein Fall ist das auch nicht. Aber trotzdem danke fürs Posten, es gefällt ja durchaus auch Leuten :top:

  • Ja, das hatte ich auch gehört.
    Lachen musste ich an der Stelle als SM meint, (ihre) Mozartarien auf der Klarinette seien doch irgendwie schöner als die menschliche Stimme dazu in der Lage sei.

    Ich muss sagen, dieser Aussage kann ich etwa bei Porgi amor durchaus etwas abgewinnen. Nicht bei allen Sopranistinnen und insbesondere nicht bei Lisa della Casa, aber doch bei den meisten. :versteck1:


    Und dabei bin ich eigentlich ein großer Gesangsfreund.

    "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
    Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

  • Gelacht hatte ich ja vor allem auch wegen des Bismarckhering-Vergleichs, mit dem der Moderator SM die kalte Schulter zeigte. Dass Mozartarien auch sehr schön auf der Klarinette sind -ich spiele gerade die Zauberflöte arrangiert für drei Klarinetten- da gehe ich mit.

  • Nein, 7. Symphonie, 2. Satz, Nachtmusik.
    Den Band gibt es natürlich zu kaufen
    :


    Das Inhaltsverzeichnis mit allen Stellen gibt es hier.

    Das habe ich nun auch zugeschlagen.
    Sich an diesen berühmten Stellen selbst zu versuchen, mach doch sehr glücklich. Schade, dass ich weder eine Es- noch eine Bassklarinette zur Hand habe.

  • Ich habe übrigens Ende nächster Woche nach langer Zeit zum ersten Mal wieder eine Unterrichtsstunde bei meiner Lehrerin, weil das offenbar wieder möglich ist (mit Schnelltests). :)


    Jetzt muss ich nur noch die letzten Monate an Übungen nachholen. :versteck1:



    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Das habe ich nun auch zugeschlagen.
    Sich an diesen berühmten Stellen selbst zu versuchen, mach doch sehr glücklich. Schade, dass ich weder eine Es- noch eine Bassklarinette zur Hand habe.

    Zum Beispiel der Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 9, 3. Satz (Seite 22) geht doch unglaublich schnell, wie man z. B. in diesem Video eindrucksvoll serviert bekommt: https://www.youtube.com/watch?v=C-qkra1dsPo


    Hier ist wohl Berlioz' Hexensabbat für Es-Klarinette (Seite33; auch wenn ich die Noten nur teilweise erkenne): https://www.youtube.com/watch?v=OkXhSskpBzQ
    Der große Maestro scheint zufrieden zu sein. Ich glaube, die Es-Klarinette ist wirklich ein Hexeninstrument. Erfordert hohe Kunst, es richtig zu beherrschen.



    maticus

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    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Cool. Aus reiiiin ästhetischen Gründen :versteck1: hätte ich das aber natürlich viel langsamer gespielt, mit einem ordentlichen Schuss Agogik, und mit weit weniger pedantischer Notentreue. :pfeif:

  • Klassiker der Moderne: Alban Bergs Klarinettenstücke op. 5

    Liebe Leute,


    diesen Podcast möchte ich Euch sehr ans Herz legen.


    SRF: Musik in unserer Zeit:
    Klassiker der Moderne: Alban Bergs Klarinettenstücke op. 5


    In dieser etwa einstündigen Radiosendung besucht der Musikjournalist FlorianHauser den Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann in München, um über Bergs op 5. zu reden. Dieses hat Widmann zuletzt im Herbst 2020 mit Barenboim eingespielt.
    Widmann spricht hier mit solcher Leidenschaft, Ausführlichkeit und Kenntnis über dieses Werk, dass es mich sehr beeindruckt.


    Ich hoffe man kann den Podcast auch ausserhalb der Schweiz abrufen. Bitte gebt Bescheid.


    Hudebux

  • Ich hoffe man kann den Podcast auch ausserhalb der Schweiz abrufen. Bitte gebt Bescheid.

    Kann man nicht. Aber dank VPN sind Reisen ins Ausland ja inzwischen blitzschnell.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Nein, 7. Symphonie, 2. Satz, Nachtmusik.
    Den Band gibt es natürlich zu kaufen
    :

    Daran, also an dem Anfang der Nachtmusik ab Takt neun, habe ich mir heute die Zähne ausgebissen.


    Neben allen anderen Schwierigkeiten, wie kann man bloss, wie hier am Ende der Passage gefordert, im Allegrotempo in nur zwei Zeiteinheiten zwei Oktaven chromatisch sauber runtersausen? ?(
    Davor spielt man einen crecendierenden Alarmstufe-Rot-Triller über eine halbe Ton und dann saust es zusammen mit dem Orchester in zwei Duodezimolen in den Tiefkeller. Ein toller aber halsbrecherischer Effekt. In Aufnahmen klingt es natürlich fantastisch und vollkommen.

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