DONIZETTI: "Don Pasquale" - Kommentierte Diskographie

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • DONIZETTI: "Don Pasquale" - Kommentierte Diskographie

    Von dieser so beliebten Oper gibt es Einspielungen und Ausschnitte dutzendweise, sodaß ich, solange ich mich nur auf meine Erinnerung stütze, die Aufnahmen kaum auseinanderhalten kann. Eingeprägt haben sich mir natürlich Francesco Araiza als Ernesto oder die Gruberova, in einer neckischen Schwarzweißepisode aus ihrer Frühzeit, als sie die Norina-Arie deutsch sang ("Ich weiß die Kunst, ich weiß die Kunst, die Männer zu besiegen").
    Den unmittelbaren Anlaß zu dieser Thread gab mir aber diese Aufnahme:



    Hungaroton, 1982, Neuedition 1996


    In hiesigen Landen verlangt man einen astronomischen Preis, der die Anschaffung für unsereinen bisher ausschloß, aber unlängst stieß ich in Ungarn darauf und staunte über den mehr als menschlichen Preis (dank des schwachen Forint ca. 11 Euro; da meine Frau eine Kundenkarte der Buchhandlungskette besitzt, war's für mich sogar noch günstiger). Natürlich brach ich sofort den heimlich geleisteten Schwur, eine Zeitlang nichts mehr anzuschaffen und dafür den angesammelten CD-Berg etwas abzuhören (und weil es so günstig war, nahm ich die Opern-CD von József Simándy auch gleich mit, weil mir der Griff nach meiner vergrabenen LP zu mühsam wird).


    Die Aufnahme stammt aus einer Zeit, in der die Ungarische Staatsoper ein wirklich vorzügliches Niveau aufwies. Iván Fischer nimmt vielfach etwas ruhigere Tempi, als man sonst bei diesem Werk gewohnt ist, holt aber viele Feinheiten heraus und entwickelt sehr schöne Bögen. Er vermeidet offenbar bewußt technisches Virtuosentum und arbeitet die menschlichen Seiten der Oper recht hübsch heraus. József Gregor in der Titelrolle ist gut, aber nicht überragend. Er versteht es aber, die Akzente zu setzen. Magda Kalmár als Norina vollbringt über weite Strecken hingegen eine phänomenale Leistung. Ausdruck, Timbre und Charme könnten nicht besser sein. Nur schade, daß sie dort, wo es extrem in die Höhe geht, scharf und schrill wird. Da das aber nur wenige Male und ganz kurz passiert, trübt es die Leistung nicht entscheidend. Eine erfreuliche Überraschung bildete für mich auch der Ernesto János Bándis, weil der damals ja erst ein Jahr mit dem Studium fertig war. Doch er besteht den Vergleich mit weit berühmteren Stimmen mehr als wacker. István Gáti gibt einen guten Malatesta. Daß sich das Italienisch nicht bei allen Mitwirkenden lupenrein anhört, fällt nicht sehr ins Gewicht. Man ist mit Lust und Laune bei der Sache.
    Die Tonqualität ist sehr gut.


    Liebe Grüße


    Waldi

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.

  • Lieber Waldi,


    vielen Dank für die Eröffnung dieses Fadens! Ich werde gerne etwas beisteuern, aber im Moment habe ich wenig Zeit, da ich am Samstag in einem Konzert mit KS Marcel Rosca von der Oper Essen (bei uns zuhause, wer will, kann gern kommen!) die Norina singe ("Signorina, in tanta fretta" - eine Erfolgsnummer von uns beiden seit Chisinauer Tagen und jetzt erstmals auf dieser Insel!) und ein bißchen üben muß.


    Du hast aber sicher Freude an dem unten angefügten Ausschnitt aus dem Erkel-Theater . Ich finde ihn wunderschön und habe ihn mir trotz meiner nicht vorhandenen Ungarisch-Kenntnisse schon mehrfach angesehen. Und mehr zu Don Pasquale folgt bald.


    Grüße!


    Honoria


    "http://www.youtube.com/watch?v=fMbDoug5-_I&feature=related"

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Eine besonders gute CD Gesamtaufnahme ist diese hier:



    Das Copver ist bei dieser Firma immer gleich und einfallslos.


    Hier sticht, für mich der Dr. Malatesta von Sir Thomas Allen hervor und auch der Don Pasquale von Renato Bruson ist gut und wundervoll gebracht.


    Leider trifft das aber nicht auf die Norina von Eva Mei zu, sie hat für mich eine Mezzostimme und die Koloraturen wirken aufgesetzt [nach dem Motto "Die Mei ist gekommen..."], aber sie passt zum abgedunkelten Tenor des Ernesto von Frank Lobardo.


    Roberto Abbado dirigiert das Münchener Rundfunkorchester etwas zu wenig schmissig -


    aber ansonsten eine gute Aufnahme


    ja wenn es nicht die DVD mit Ruggero Raimondi gebe, die mir alle anderen Don Pasquale's zerstört hätte.


    Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter aus Wien. :wink:

  • Meine Lieben,


    ganz zu schweigen von meinem Lieblings-Don Pasquale:




    Ruggero Raimondi ist für mich der Maßstab des Don Pasquale, ich kann's nicht ändern. Was er hier mit Oliver Widmer als Dr. Malatesta auf der Bühne veranstaltete war schon der komödiantische Gipfel. :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: Und Juan-Diego als Ernesto ist ja auch nicht zu verachten.


    Liebe Grüße


    Kristin :wink: :wink:

    Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)

  • Hallo!


    Von den vielen Donizetti-Opern liegt "Lucia di Lammermoor" mit ca. 181 Einspielungen in Führung, gefolgt vom "L'elisire d'amore", mit ca. 105.


    "Don Pasquale" liegt mit rund 61 Aufnahmen aber gut im Rennen 8+)


    Die früheste Aufnahme, die ich finden kann, ist ein Querschnitt von 1930 oder 1931, auf 6x78er Schellackplatten der Firma Columbia.


    Von den vielen Aufnahmen gibt es nur wenig "deutsche" Dirigenten: Heinrich Steiner (1939, wobei Erna Berger die Norina sang), Fritz Busch (1946), Heinz Wallberg (1979, mit Bernd Weikl als Dottore Malatesta und Lucia Popp als Norina).


    Riccardo Muti dirigierte das Werk 1971 und 1972 live in Salzbug, wovon es CDs gibt (z.B. Opera d'Oro CD: OPD-1166).


    Dirigiert wurde die Oper nur von Männern, bis auf zwei Ausnahmen: eine Studio- und eine Liveaufnahme von 1978 und 1979, dirigiert von Sarah Caldwell, u.a. bei EMI erschienen.

  • Und, lieber Merkatz?


    Kannst Du eine Aufnahme empfehlen?



    :wink: :wink: Kristin

    Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)

  • lIebe Kristin!


    Bevor mir jemand vorgreift - eine Referenzaufnahme der Volksoper ist diese hier:


    [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dj5uBvWsL._SL500_AA300_.jpg]


    die ich, komischerweise, nicht als CD finde.


    Graziella Sciutti ist eine bezaubernde Norina ihre Koloraturen sind kleine Stecknadeln, Fernando Corena als mürrischer, aber humorvoller Don Pasquale mit seiner ganzen Komik, Tom Krause als bieder Deutsch-Italiener der Dr. Malatesta passt nicht ganz ins Ensemble, dafür ist Juan Oncina ein Tenor mit wirklich schöner Stimme. Da es außer dem Notar Angelo Mercuriali nur noch den Chor der Wiener Volksoper und das Orchester des Hauses unter István Kertész gibt, kann man bei LPs diese empfehlen. Es wird wirklich angenehm sauber musiziert und gesungen - und das heißt was.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:

  • "Don Pasquale" liegt mit rund 61 Aufnahmen aber gut im Rennen 8+)


    "Rund 61"? Also in etwa 60,8 oder 60,93? ;+)


    DiO :beatnik:

    "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold

  • Und zu rund 100% wurde die Partie der "Lucia" in "Lucia di Lammermoor" von einer Frau gesungen. Wäre vermutlich ein Spitzenplatz im Ranking der von Frauen gesungenen Frauenrollen... :D :stumm:


    :wink:
    Renate

    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)

  • Lieber DiO!


    "sind halt so die jungen Leut'" ist zwar net ganz aus dieser Oper, aber beim Cover passt es halt, auch net ganz.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter, der die LP Gesamtaufnahe noch da liegen hat. :wink: :wink:


  • Leider nein, ich kenne die Oper nicht mal und ich glaube auch nicht dass sie mir gefallen würde ;+)


    Möchte nur hilfreich sein ein bisschen.


    Liebe Grüße!

  • "Rund 61"? Also in etwa 60,8 oder 60,93? ;+)


    DiO :beatnik:


    Hehe, nein.


    Es kann sein, dass es mehrere Querschnitte gibt aus der Schellackzeit zb., die nicht miteingerechnet sind. Mitgerechnet sind aber z.B. Radiomitschnitte, die nie käuflich erwerbbar waren. (Gibt es das Wort überhaupt? gg) Mit "rund", was vielleicht unglücklich formuliert war, wollte ich nur zeigen, dass ich mich nicht festlegen will auf diese Zahl.



    EDIT: Da schimpfe ich immer auf das Frauenbild in den Opern, und dann vergesse ich in meiner Auflistung oben, die einzige weibliche Dirigentin des Don Pasquale zu erwähnen. Ich hab das jetzt oben korrigiert.

  • Gibt es aber, habe ich
    http://www.amazon.de/Don-Pasqu…F8&qid=1339020438&sr=8-18

    Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)

  • Es ist viele, viele Jahre her, dass ich mich mit den Stimmen der Schellack-Zeit beschäftigt habe (damals angeregt durch die begeisternden Rundfunk-Sendungen von Kesting). Viele Namen sind verblasst. Einige aber leuchten in der Erinnerungen weiterhin hell und einige wenige Rollen bzw. Arien sind untrennbar mit einzelnen Sängern besetzt. So geht es mir mit Don Pasquale und Tito Schipa. Sein wundervoller lyrischer Gesang ist zu hören auf der Gesamtaufnahme aus dem Jahre 1932 unter Sabanjo:

  • Und zu rund 100% wurde die Partie der "Lucia" in "Lucia di Lammermoor" von einer Frau gesungen. Wäre vermutlich ein Spitzenplatz im Ranking der von Frauen gesungenen Frauenrollen...


    Liebe Renate!


    Stimmt - denn Jochen Kowalski hat meines Wissens sich nie an die Koloraturen gewagt [P.S.: Ich habe sie vor ca. 100 Jahren gekonnt, bis zum 20. Lebensjahr, aber dann kam zum Glück der Stimmbruch, mit dem Bundesheer im Gepäck]


    Liebe Grüße sendet Dir mit Handküssen Peter aus Wien. :wink: :wink:


  • Deutsche Grammophon 2011


    Die Inszenierung Otto Schenks datiert schon von 2006, aufgenommen wurde die Oper 2010. ich würde Schenks Leistung nicht zu seinen besten zählen, aber zu seinen guten. Eine große Portion Klamauk ist bei dieser Oper natürlich erlaubt, und Schenk versteht sich ja darauf, zumal hier ein ausgesprochen spielfreudiges Ensemble köstlich zusammenwirkt. Spaß dominiert und der Ernst schimmert nur gelegentlich durch. Nun, für mich muß man "Don Pasquale" nicht unbedingt immer zum Problemstück machen. Als entspannende Unterhaltung von hohem Niveau ist diese Einspielung sehr empfehlenswert.


    James Levine - ich lasse hier jetzt alles Außermusikalische beiseite - dirigiert ausgezeichnet und bereitet perfektes Hörvergnügen.


    Anna Netrebko ist zwar vom Typ her gar nicht so für Donizetti prädestiniert, aber wie schon beim Wiener "L'Elisir" macht sie das vergessen und gibt eine in jeder Hinsicht mitreißende Norina. Für den Ernesto bringt Matthew Polenzani eigentlich eine Spur zu viel Dramatik und eine Nuance zu wenig Lyrik mit, aber mit sympathischem Auftreten, schöner Gesasngslinie und perfektem Spiel wischt auch er meine Vorurteile beiseite. Ähnlich auch Mariusz Kwiecien als Malatesta.. Man spürt seine Kraft und seine Schwere, aber trotzdem überzeugt er wie die beiden anderen. Bleibt die gleicherweise hinreißende Darstellungskunst von John del Carlo in der Titelrolle. Er singt korrekt, doch klingt sein Organ nicht so interessant und etwas farblos. Das kann aber auch, so möchte ich betonen, an der Aufnahme oder an meinem Exemplar liegen, denn der Ton insgesamt scheint mir manchmal etwas verhangen und nicht optimal eingefangen. Ich muß die DVD einmal mit Kopfhörern konsumieren, bevor ich ein weniger provisorisches Urteil fälle.

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    Homo sum, ergo inscius.


  • NAXOS 2020


    Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Als der ORF in den späten 1970er Jahren einen "Don Pasquale" sendete, der meine erste gründlichere Begegnung mit diesem Werk bedeutete (im Eingangsbeitrag oben habe ich auf diese Sendung Bezug genommen), dachte ich, ich würde nie mehr in den Genuß dieser Aufführung kommen, denn es handelte sich um einen besonderen Fall. Die Wiener Staatsoper "tingelte" damals damit durch Österreich, weil die Arbeiterkammer die Tournee finanzierte und damit beste Werbung für die Oper machte. Gesungen wurde in deutscher Sprache, sodaß die meist opernunerfahrenen Zuhörer und -seher alles mitbekamen. Heute kaum mehr vorstellbar! Große Stars in der Provinz, die hehre Wiener Oper versetzt ins ländliche Milieu. Was war das doch für eine großartige Idee... Natürlich gebe ich zu, daß sich Donizettis Musik mit Italienisch besser verträgt, aber es funktioniert trotzdem blendend. Übrigens ein netter Gag, daß Ernesto seine Gartenarie ausnahmsweise auf Italienisch singt. Wer kann einem Gitarren/Mandolinen-Papagallo schon widerstehen?
    Die Inszenierung besorgte der damalige Oberspielleiter der Staatsoper Helge Thoma. Für Bühnenbild und Kostüme war das Ehepaar Matthias Kralj und Evelyn Frank verantwortlich. O Kinder, wollte sagen liebe Staubi-Genossen, das waren herrliche Zeiten.


    Der ORF zeichnete die Vorstellung in Mürzzuschlag auf (einem kleinen Nest hinter dem Semmering in der Steiermark - die Mürzzuschlager mögen mir verzeihen, die Gegend ist an sich wunderbar und ich mag sie sehr, aber wer kennt sie schon?). Vor kurzem kam nun eine entsprechende DVD heraus. Ich könnte die Naxos- und alle anderen dafür Verantwortlichen abbusseln. Da spielt es keine Rolle, daß Bild- und Tonqualität natürlich nicht dem gegenwärtigen Standard entsprechen. Ermöglicht hat das Ganze die Czerwenka-Stiftung. Bitte vor den Vorhang!


    Die Inszenierung ist witzig-spritzig (ohne sich mit besonderen Ausdeutungen zu überladen), das Dirigat (Héctor Urbón aus Argentinien) schwungvoll und feinfühlig. Die junge Edita Gruberova, damals gerade am Anfang ihrer großen internationalen Karriere, gibt eine superbe Norina mit verführerischem Aussehen und mühelosen Spitzentönen. Luigi Alva als Ernesto war zwar über seinen Zenit hinaus, aber mit seiner Routine und seinem Charme kompensiert er das (noch dazu singt er tadellos deutsch). Oskar Czerwenka, Publikumsfavorit und Meister der Spasseteln-Kunst, gibt der Titelrolle sein bewährtes Profil und Hans Helm ist der sympathische Zyniker Dr.Malatesta, dem man nicht böse sein kann, weil er so perfekt paßt. Selbst für die Minirolle des Notars hat man ein Kaliber wie Alois Pernerstorfer aufgeboten.


    Für Nostalgiker ist die DVD eine wahre Reliquie. Andere werden darüber lächeln. Wir aber lachen!

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    Homo sum, ergo inscius.

  • Vor kurzem kam nun eine entsprechende DVD heraus.

    Vielen Dank, lieber Waldi, für diesen empathischen Erfahrungsbericht! Ich bin vor einigen Wochen auf diese DVD-Neuerscheinung aufmerksam geworden durch einen sehr schönen, anschaulichen Bericht in einem Online-Opernmagazin: http://operalounge.de/dvd/don-pasquale-auf-wanderschaft

    Der ORF zeichnete die Vorstellung in Mürzzuschlag auf (einem kleinen Nest hinter dem Semmering in der Steiermark - die Mürzzuschlager mögen mir verzeihen, die Gegend ist an sich wunderbar und ich mag sie sehr, aber wer kennt sie schon?).

    Wer sich mal mit Johannes Brahms beschäftigt hat könnte sie kennen: Mürzzuschlag gehört zu den Orten, in die Brahms sich im Sommer zurückgezogen hat, um konzentriert zu schreiben. Seine zweite Symphonie ist dort entstanden, in diesem Zusammenhang ist mir der Name zum ersten Mal begegnet. Ob die Gegend wirklich so wunderbar ist, wie auf Bildern und in Reisebeschreibungen, das würde ich mir gerne einmal angucken, wäre sie von hier aus nicht eine halbe Weltreise entfernt. Wahrscheinlich müsste man mit dem Zug nach Wien und dann in die Semmeringbahn umsteigen - und wenn man schon nach einer Tagesreise in Wien angekommen ist, wer fährt dann noch weiter nach Mürzzuschlag?

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Danke für den Hinweis auf die Online-Besprechung, die ich mir gleich angeschaut habe. Wir stimmen offensichtlich ganz überein. :jaja1:


    Für die Semmering-Gegend dort brauchst Du gutes Schuhwerk und kräftige Beine. Es geht teilweise recht steil zu, ist aber oft ziemlich unberührt, weil alte Bauernhäuser verlassen wurden.

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    Homo sum, ergo inscius.

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