Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 10 für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 (316a)


  • Die Einspielung mit Brendel und Klien habe ich mir vorhin angehört, nicht zum ersten Mal. Sie ist in der großen Box mit frühen Aufnahmen aus den Sechzigern oder noch Fünfzigern enthalten. Ja, das ist ein glasklares, transparentes, aber nicht abgemagertes Spiel, das jedes unangemessene Raffinement vermeidet, und mich auch klanglich angesprochen hat. Denn das Wechselspiel der beiden Soloinstrumente ist als dezentes Stereo wahrzunehmen, aber keineswegs im für diese Zeit ja nicht untypischen grellen Ping-Pong-Effekt.


    Mag sein, dass die folgende CD ein wenig steriler erscheint. Ich weiß es nicht recht, aber ich wollte sie mir damals zulegen als HIP-Alternative und stehe auch weiterhin dazu. Allerdings hatte ich mir irgendwie mehr erwartet.



    Kennt sie jemand und möchte sich dazu äußern?


    Ich glaube auch, Gulda und Corea im Regal zu finden, habe diese Kult-Aufnahme jedenfalls mit Sicherheit schon gehört, und wenn es nur wenige Male im Rundfunk war. Die anderen hier bereits genannten Aufnahmen kenne ich nicht.


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

    2 Mal editiert, zuletzt von andréjo ()

  • Neben einigen der bereits erwähnten Aufnahmen findet sich in meiner Sammlung auch die mit zwei ungarischen Pianisten ganz am Anfang ihrer Karriere: Zoltan Kocsis und Deszö Ranki 1973 unter Altmeister Janos Ferencik. Gefällt mir gut.


    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Und zur vielgerühmten Aufnahme mit Gulda und Corea muss man auch ehrlicherweise sagen, (...) dass Gulda deutlich hörbar einfach der bessere Pianist ist.

    Absolut einverstanden, mit einem einzigen Zusatz: dass Gulda deutlich hörbar der bessere Klassik-Pianist war. Wenn die beiden in einem Jazz-Zusammenhang miteinander auftraten, so beim Münchner Klaviersommer an zwei Klavieren oder auch an drei Klavieren (mit Nicolas Economou)

    sah es ganz anders aus. Corea improvisierte Gulda dort nach meinem Dafürhalten geradezu an die Wand, und ich erinnere noch die Szene, wie Gulda nur noch staunend-bewundernd mit dem Kopf schüttelte, als er hörte, was Corea gerade in freier Improvisation aus dem Thema machte, das Gulda ihm zuvor zugeworfen hatte. Jazzmäßig konnte Gulda Corea nicht das Wasser reichen, aber klassikmäßig war natürlich Gulda Corea weit überlegen. Ist ja auch eigentlich ganz normal, dass der gelernte Klassik-Pianist der bessere Klassik-Pianist und der gelernte Jazz-Pianist der bessere Jazz-Pianist ist.


    Off topic (da wir hier über KV 365 sprechen): Chick Corea hat als Mozart-Pianist die Klavierkonzerte KV 466 und 488 mit The Saint Paul Chamber Orchestra unter der Leitung von Bobby McFerrin eingespielt. Das bringt mir viel Hörspaß, zumal Corea selbstredend eigene (sehr gute!) Kadenzen spielt und bei den reinen Orchesterpassagen am Klavier improvisiert. Er spielt also quasi "durch", ohne Pause. Letzteres habe ich im Konzertsaal erstmals von Alfred Brendel erlebt.

    2 Mal editiert, zuletzt von music lover ()

  • ...und bei den reinen Orchesterpassagen am Klavier improvisiert. Er spielt also quasi "durch", ohne Pause. Letzteres habe ich im Konzertsaal erstmals von Alfred Brendel erlebt.

    Dazu habe ich hier etwas geschrieben:

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Absolut einverstanden, mit einem einzigen Zusatz: dass Gulda deutlich hörbar der bessere Klassik-Pianist war. Wenn die beiden in einem Jazz-Zusammenhang miteinander auftraten, so beim Münchner Klaviersommer an zwei Klavieren oder auch an drei Klavieren (mit Nicolas Economou)

    sah es ganz anders aus. Corea improvisierte Gulda dort nach meinem Dafürhalten geradezu an die Wand,

    Corea war natürlich der weit bessere Improvisator, und er konnte pianistisch alles, was er auf seinem Gebiet brauchte. Aber bei Mozart braucht es eben auch pianistische Möglichkeiten, die er nicht hatte. Das Ergebnis ist (vor allem bei seinen Einspielungen von KV 466 und 488) deshalb etwas gepflegt langweilig. Das vielleicht größte Problem aller Mozart-Interpretation besteht darin, dass der Grad zwischen aufgesetzter, unnatürlicher Über-Gestaltung und pietätvoller, langweiliger Zurückhaltung extrem schmal ist. Am Ende soll scheinbare Einfachheit stehen, aber natürlich keine Leere oder Langeweile. Das geht nur mit einem großen Vorrat an Nuancen.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Die folgende Einspielung habe ich noch im Regal gefunden. Sie ist mir bislang nicht aufgefallen, obwohl mir die Interpreten natürlich ein Begriff sind und auch schon hier die Rede von ihnen war. Ordentliches Mono und gewiss eine passable Interpretation - zügig, sachlich.


     


    Robert und Gaby Casadesus in einer Aufnahme von 1955 mit dem Columbia Symphony Orchestra unter der Leitung von George Szell


    PS und hier nicht passend: Ich besitze die oben abgebildete und mittlerweile offensichtlich verramschte Zehnerbox. Dort soll sich das Ravel-Konzert für die linke Hand befinden, das mir erfreulicherweise auch anderweitig zugänglich ist. Denn die Aufnahme gehört sicher zu den besten dieses Konzerts (1947 mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Eugene Ormandy). Editorisch leider Schlamperei wie so manches Mal bei diesen Billigsamplern. Denn in Wirklichkeit ist ausschließlich der erste Satz (!) des G-Dur-Konzerts enthalten. Keine Ahnung, was das für eine Einspielung sein soll. Hat Casadesus das G-Dur-Konzert überhaupt aufgenommen? Vielleicht weiß jemand mehr dazu - es würde mich gerade interessieren. :) :) Das Ravel-Konzert in D steht zur Zeit bei mir ganz weit vorne und ich vergleiche die rund zehn Aufnahmen, die ich als CDs besitze.


    Es grüßt Wolfgang.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

    2 Mal editiert, zuletzt von andréjo ()

  • KV 365 wurde anscheinend oft als Familienprojekt angegangen.

    Es gibt eine Aufnahme von 1936 mit Artur Schnabel und seinem Sohn Karl Ulrich, die aber derzeit offensichtlich nicht mehr verfügbar ist.



    Ich besitze die Doppel-LP von EMI, wo außerdem die Konzerte KV 466, 491 und 595 enthalten sind. Habe da schon lange nicht mehr reingehört, geht in den kommenden Tagen allerdings nicht. Die sind mit den Enkelkindern total ausgebucht..


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  • Robert und Gaby Casadesus in einer Aufnahme von 1955 mit dem Columbia Symphony Orchestra unter der Leitung von George Szell

    Ich hatte in #2 auch schon auf eine andere Einspielung des Werks mit Robert und Gaby Casadesus, nämlich mit den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Dmitri Mitropoulos hingewiesen. Klasse, wenngleich ich Clara Haskil/Geza Anda mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Alceo Galliera noch besser finde.

  • Ich hoffe, dass ich es nicht übersehen habe, aber m. E. wurde in diesem Thread noch nicht auf die Dokumentation zu den Proben und der Aufführung des Konzerts mit Barenboim und Ashkenazy (unter Barenboims Leitung) mit dem English Chamber Orchestra von 1966 hingewiesen.


    Man findet sie auf youtube:


    Barenboim, Ashkenazy: Double Concerto - Documentary of 1966
    On the 11th March 1966, two great young pianists appeared together in public for the first time: Daniel Barenboim and Vladimir Ashkenazy played Mozart's Conc...
    www.youtube.com


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Denn in Wirklichkeit ist ausschließlich der erste Satz (!) des G-Dur-Konzerts enthalten. Keine Ahnung, was das für eine Einspielung sein soll. Hat Casadesus das G-Dur-Konzert überhaupt aufgenommen? Vielleicht weiß jemand mehr dazu - es würde mich gerade interessieren.

    Du meinst mit G-Dur-Konzert wohl das Klavierkonzert Nr. 17 KV 453, oder?


    Ja, da gibt es eine Einspielung: Casadeus / Cleveland / Szell (1969).

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Du meinst mit G-Dur-Konzert wohl das Klavierkonzert Nr. 17 KV 453, oder?

    Ich denke, andréjo meint das G-Dur-Klavierkonzert von Maurice Ravel...

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Ich denke, andréjo meint das G-Dur-Klavierkonzert von Maurice Ravel...

    Ja, irgendwie kam ich da beim Lesen durcheinander... Grins1

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Ich denke, andréjo meint das G-Dur-Klavierkonzert von Maurice Ravel...

    Ja, irgendwie kam ich da beim Lesen durcheinander... Grins1

    Ravel meinte ich - eigentlich off topic, habe ich ja geschrieben.


    Nichtsdestotrotz höre ich mir jetzt mal die Mozart-Konzerte an, die ich mit Casadesus in der Box finde - es sind mehrere und ich kenne bislang nur KV 365 und 466. KV 453 ist nicht dabei - danke für den Hinweis an JD. Wer weiß, wonach es mich noch gieren könnte ...


    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Gulda ist eindeutig der Führende, was die beiden Klaviere betrifft, gewohnt direkt, stringent, selbstsicher, er strebt geradeaus ans Ziel. Corea reagiert weicher, suchender.


    Die Klaviere sind „verdreht“ gegenüber Amsterdam, Gulda kommt deutlich hörbar von rechts, in der Wiener Aufnahme kommt das „Einserklavier“ von links.

    Verstehe ich das richtig: Friedrich Gulda 1. Klavier, Chick Corea 2. Klavier in der Amsterdamer Aufnahme mit Harnoncourt?

    Davon bin ich ausgegangen und so höre ich es auch, aber es ist immer schön, das nochmal bestätigt zu lesen. ^^

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  • Ein Höreindruck zur Eschenbach/Frantz-Aufnahme des Doppelkonzertes (und des Konzertes für drei Klaviere), den ich gerade in "Eben gehört" gepostet habe, der hier aber mindestens genauso gut hinpasst:

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  • Robert und Gaby Casadesus in einer Aufnahme von 1955 mit dem Columbia Symphony Orchestra unter der Leitung von George Szell


    PS und hier nicht passend: Ich besitze die oben abgebildete und mittlerweile offensichtlich verramschte Zehnerbox. Dort soll sich das Ravel-Konzert für die linke Hand befinden, das mir erfreulicherweise auch anderweitig zugänglich ist. Denn die Aufnahme gehört sicher zu den besten dieses Konzerts (1947 mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Eugene Ormandy). Editorisch leider Schlamperei wie so manches Mal bei diesen Billigsamplern. Denn in Wirklichkeit ist ausschließlich der erste Satz (!) des G-Dur-Konzerts enthalten. Keine Ahnung, was das für eine Einspielung sein soll. Hat Casadesus das G-Dur-Konzert überhaupt aufgenommen?

    Soweit ich sehe, hat Robert Casadesus nur das für die linke Hand in der besagten 1947er Aufnahme (u.a. bei den Ravel solo Aufnahmen und der "great pianists" Folge mit drauf) eingespielt. Von Sohn? Jean gibt es beide Konzerte (dir. Pierre Dervaux), aber natürlich keine Ahnung, was bei Documents dabei ist.

    Vom Mozart-Doppelkonzert gibt es auch eine Stereo-Aufnahme mit R & G Casadesus, 1960, dir. Ormandy, sowie KV 242, dann noch mit Jean dabei.

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Danke Dir, Kater Murr! Sohn Jean wäre quasi noch am sinnvollsten im Rahmen gepflegter Schlamperei, von seiner Existenz als Pianist wusste ich. ... Vielleicht bekommt man das sogar heraus, durch Vergleich von Tempoangaben etwa, wer weiß.


    :cincinbier: Wolfgang

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  • Diese Einspielungen der beiden Konzerte habe ich mir in der Tat deswegen nie zugelegt, weil ich solches Gehubere mit fachfremden Prominenten aus Prinzip nicht leiden kann. Das bedeutet weder, dass ich Schmidt als Politiker nicht durchaus geschätzt habe, noch, dass ich seine Amateurbegabung in Abrede stellen möchte. Ansonsten schließe ich mich gerne der Meinung Cherubinos an, der sich hier aber offenbar schon besser auskennt als ich. Justus Frantz wiederum hat sich ja nun rasch zu einer eher fragwürdigen Erscheinung gewandelt - ich glaube nicht, dass das nur meine Privatmeinung ist. Ob er vorher ein bedeutender Pianist war - ich weiß es nicht wirklich, besitze Aufnahmen mit ihm in geringer Zahl (innerhalb der Sony-Beethoven-Box von vor einigen Jahren), die mir weder positiv noch negativ aufgefallen sind.


    :) Wolfgang.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Diese Einspielungen der beiden Konzerte habe ich mir in der Tat deswegen nie zugelegt, weil ich solches Gehubere mit fachfremden Prominenten aus Prinzip nicht leiden kann. Das bedeutet weder, dass ich Schmidt als Politiker nicht durchaus geschätzt habe, noch, dass ich seine Amateurbegabung in Abrede stellen möchte.

    Ich finde, dass das eine gute Idee war. Dieser dritte Klavierpart im Lodron-Konzert ist ja ausdrücklich für Amateur-Pianisten geschrieben, und angesichts seines sehr begrenzten Schwierigkeitsgrades und seiner geringen musikalischen Bedeutung finde ich es umgekehrt eher unpassend, wenn Klavierduos sich dafür einen Profi-Kollegen holen. Außerdem haben durch diese Kanzler-Besetzung ganz sicher viele das Konzert gehört, die das sonst nie getan hätten. Die Aufnahme selbst finde ich gut gelungen, und Schmidt stört so gut wie gar nicht ;).Dass der Orchesterpart nach vierzig Jahren nicht mehr "modern" klingt, liegt in der Natur der Sache, aber vieles gefällt mir auch da sehr gut. Und ich sehe mindestens beim Es-Dur-Konzert auch keinen Grund, es nicht zu den "Hauptwerken" Mozarts zu zählen, es sei denn, man akzeptiert als solche nur den Figaro oder die Jupiter-Symphonie.

    Justus Frantz wiederum hat sich ja nun rasch zu einer eher fragwürdigen Erscheinung gewandelt - ich glaube nicht, dass das nur meine Privatmeinung ist. Ob er vorher ein bedeutender Pianist war - ich weiß es nicht wirklich, besitze Aufnahmen mit ihm in geringer Zahl (innerhalb der Sony-Beethoven-Box von vor einigen Jahren), die mir weder positiv noch negativ aufgefallen sind.

    Was später aus Frantz wurde, ist unsäglich, aber sein Duo mit Eschenbach war sehr gut. Zwar kann man auch da hin und wieder hören, dass Eschenbach der bessere Pianist und vor allem der impulsgebende Gestalter war, aber insgesamt ist das sehr homogen und fein. Die (beinahe) Gesamtaufnahme der vierhändigen Schubert-Werke finde ich z.B. weit besser als die hochgelobte mit Tal und Groethuysen, bei denen etwa der herrlich melancholische Schluss des "Divertissement à la Hongroise" ziemlich banal klingt.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Was später aus Frantz wurde, ist unsäglich, aber sein Duo mit Eschenbach war sehr gut. Zwar kann man auch da hin und wieder hören, dass Eschenbach der bessere Pianist und vor allem der impulsgebende Gestalter war, aber insgesamt ist das sehr homogen und fein. Die (beinahe) Gesamtaufnahme der vierhändigen Schubert-Werke finde ich z.B. weit besser als die hochgelobte mit Tal und Groethuysen, bei denen etwa der herrlich melancholische Schluss des "Divertissement à la Hongroise" ziemlich banal klingt.

    -- Offtopic --

    Zu einer GA fehlt schon einiges, aber die wichtigsten Stücke sind da (abgesehen vielleicht von der Sonate D617). 4 CDs sind's; bei Brilliant waren (sind?) sie günstig zu bekommen und die Anschaffung lohnt sich unbedingt. Ich finde sie auch viel mitreißender als Tal/Groethuysen.

    Alles, wie immer, IMHO.

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